AudioP realisiert mobilen Museumsführer für Bern (CH)

13. März 2012

Plakat-App-Museen-Bern

Die Winterthurer Kommunikationsagentur Audio Professional AG (AudioP) bringt eine App für die Museen in Bern auf den Markt. Entstanden ist die App aus dem Bedürfnis heraus, einen mobilen Distributionskanal für Audioguides und Podcasts zu schaffen. Nun ist daraus weit mehr als nur ein Distributionskanal geworden – Die multimediale iPhone App fungiert als mobiler Museumsführer durch die Schweizer Hauptstadt.

Kompakt, einfach und mobil führt die App Museen Bern durch das vielseitige und spannende Kunst- und Kulturangebot der Stadt Bern. Die App ist offline nutzbar und bietet ein umfassendes Angebot an Wissenswertem rund um die Institutionen des Vereins ‘museen bern’.

Mit dem Gesamtkalender, den integrierten Podcasts & Audioguides sowie der direkten Anbindung an Social Media Netzwerke garantiert die interaktive App einen hohen Unterhaltungs- und Nutzwert. Ein Muss für alle Kunstliebhaber und Bern-Reisende.

Special Feature – Museumsnacht Bern 2012
Einmal im Jahr wird die App zum mobilen Begleiter durch die Museumsnacht Bern. Das Special Feature der App enthält alle Events der Nacht der Nächte und ermöglicht es dem Nutzer seine ganz persönliche Tour durch das abwechslungsreiche Programm der Museumsnacht zu planen und zu organisieren.

Dank dem integrierten Stadtplan und dem GPS-Empfänger hilft die App aktiv bei der Orientierung in den nächtlichen Gassen. Die farbig gekennzeichneten Routen der Shuttle-Busse sowie nützliche Tipps für Verpflegung und Übernachtungen lassen die Nutzer auch bei einer etwas längeren Nacht nicht im Dunkeln stehen.

Jetzt downloaden: App Museen Bern.

Mobiler Zugang zur Kunst
Die App Museen Bern ist die Antwort auf das Bedürfnis der heutigen Generation nach mobiler Kommunikation. Die App holt Kunst- und Kulturinteressierte da ab, wo sie stehen. Nämlich beim Warten auf das Tram, oder beim Anstehen an einer Kasse. Da die App Museen Bern offline nutzbar ist, sind die Nutzer nicht von einem Internetzugang abhängig und können die Inhalte immer und überall abrufen.

Die App ist dynamisch und bietet dadurch einen signifikanten Mehrwert für den Nutzer. Durch die Podcasts, den Gesamtkalender und die Anbindung an Social Media Netzwerke bietet die App stetig neue Inhalte. Der Nutzer der App Museen Bern erhält somit ein multimediales Werkzeug, welches ihn regelmässig über aktuelle Kulturanlässe und Kunstausstellungen informiert, sowie spannende Hintergrundinformationen über Museen und Künstler via Texte und Podcasts liefert.

Audiovisuelle Podcasts als moderne Kunstvermittler
Die Museen in Bern möchten noch mehr Besucher verzeichnen und zunehmend auch ein jüngeres Publikum ansprechen. Doch wie verschafft man einer jungen Zielgruppe Zugang zur Kunst? Das Kunstmuseum Bern und das Zentrum Paul Klee – sowie andere Schweizer Museen – haben sich dieser Frage gestellt und sich entschieden, sie nicht ins Museum zu locken, sondern das Museum zu ihnen zu bringen. Dies erreichen sie mittels audiovisuellen Podcasts zu einzelnen Kunstwerken in ihrer Sammlung oder Ausstellung, welche sie via iTunes, RSS und YouTube anbieten.

Um die stetige Erreichbarkeit dieses Angebots zu gewährleisten, wurde die App Museen Bern entwickelt. Diese intelligente und multimediale App-Lösung bietet nicht nur immer und überall Zugang zu Podcasts, sondern umfassende Informationen rund um die Museen, wie den Gesamtkalender, Facebook, E-Mail und vieles mehr.

App als Distributionskanal von Podcasts
Konzipiert und realisiert wurde die interaktive iPhone App von der Winterthurer Kommunikationsagentur Audio Professional AG. Die Kernkompetenz der Agentur liegt im Bereich Corporate Podcasting. Hier bietet die Agentur einen Vollservice an, welcher von der Beratung über die Produktion bis hin zur Distribution auf relevanten Plattformen reicht.

AudioP konzipiert und produziert audiovisuelle Podcasts für mehrere Schweizer Museen, welche unter anderem über iTunes und YouTube angeboten werden. Audiovisuelle Podcasts werden im Gegensatz zu Video-Podcasts nicht gefilmt sondern aus einzelnen animierten Fotografien sowie Bildern und Grafiken zusammengesetzt.

Auf der Suche nach einem mobilen Distributionskanal, welcher dem Bedürfnis der modernen Mediennutzer entspricht, wurde auf die intelligente und multimediale App-Lösung gesetzt. Denn anders als zum Beispiel in der iTunes App können die Anbieter durch eine eigene App ihren Auftritt im Corporate Design gestalten und zusätzlich zu den Podcasts auch weitere Informationen anbieten.

Facts & Figures
Weiterführende Informationen über die App Museen Bern finden Sie hier:

www.museen-bern-app.ch
Twitter: @App_MuseenBern

Zum Download: App Museen Bern.

Zahlen per 12. März 2012
- Downloadzahlen total: 4617
- durchschnittlich neue User pro Tag: 30
- iTunes Ranking „Top iPhone Apps in Bildung Schweiz“: Platz 8
- App-Bewertung: 5 Sterne *****
- Kundenrezensionen

Sehen Sie hier audiovisuelle Podcasts von Schweizer Museen:

Kunstmuseum Bern
Zentrum Paul Klee
Kunstmuseum Winterthur

Bildmaterial
Bilder downloaden: www.audiop-transfer.ch/out/Bildmaterial_AppMuseenBern.zip

Kontakt Medien
Deborah Harzenmoser – Leiterin Kommunikation und Beratung
Lindenplatz 3
8408 Winterthur
Telefon: Telefon +41 (0)52 203 03 85
Email: deborah.harzenmoser@audiop.ch

Museen auf www.Ausflugsziele.ch


Ausstellungseröffnung Paul Klee. übermütig. (CH)

8. März 2011
Paul Klee - Springer, 1930, 183 Aquarell und Feder auf Baumwolle auf Holz; originale Rahmenleisten 51 x 53 cm Zentrum Paul Klee, Bern, Schenkung Livia Klee

Paul Klee - Springer, 1930, 183 Aquarell und Feder auf Baumwolle auf Holz; originale Rahmenleisten 51 x 53 cm Zentrum Paul Klee, Bern, Schenkung Livia Klee

Medienmitteilung
8. März 2011

Furioser Auftakt zur neuen Sammlungsausstellung Paul Klee. übermütig im Zentrum Paul Klee ist Roman Signers Installation «Flügel», die leichtfüssig und spielerisch die Thematik der Ausstellung bündelt. Lily Klees Flügel wird hierin zur vibrierenden und klingenden Skulptur und zum Sinnbild des übermütigen wie auch labilen Daseins.

Mit dem Gemälde Uebermut schuf Paul Klee 1939 nicht nur eines seiner bekanntesten Werke, sondern verband darin seine Vorstellungen des kindlichen Spiels mit dem folgenreichen zeitgeschichtlichen Hintergrund. Ein prekärer Balanceakt erhält eine symbolische Bedeutung: Der Seiltänzer und Trommler weist auf den Überfall der deutschen Streitmächte auf Polen und den «übermütigen» Umgang mit dem Krieg. Balance und Gleichgewicht, Akrobatik und Übermut thematisiert Klee in seiner reduzierten Formensprache der letzten Schaffensjahre. Das Gemälde bildet damit den Ausgangspunkt für die Ausstellung Paul Klee. übermütig, mit der erstmals seit drei Jahren wieder eine umfassende Präsentation aus der Sammlung des Zentrum Paul Klee entstanden ist.

Während seiner gesamten Schaffenszeit hat sich Paul Klee auf hintergründige Art mit Themen des Gleichgewichts, der Rhythmik oder dem Blick des Kindes auseinandergesetzt. Mit dem Begriff der «Balance des Seins» greift er die Alltagswelt auf. Immer wieder stellt er die Verhaltensweisen seiner Zeitgenossen ironisch und kritisch dar, zeichnet präzise die Gefährdung und das Scheitern nach und thematisiert die Höhen und Tiefen der menschlichen Psyche. Das Leben – und oft das Dasein des Künstlers – präsentiert Klee als Gratwanderung, wobei etwa der Seiltänzer zur Metapher wird.

Die Ausstellung
Anhand von rund vierzig Werken aus den Beständen des Zentrum Paul Klee und der hier deponierten Sammlungen präsentieren wir eine vielfältige Auswahl zu den Themen Gleichgewicht, Akrobatik, Spiel und Übermut. Gleichzeitig wird die Bedeutung der Welt des Kindes im Schaffen und Denken von Paul Klee sichtbar.

In den seitlichen Räumen folgt die Ausstellung mit weiteren rund 120 Werken zwanglos der Chronologie von Klees Schaffen und bietet einen Überblick zu gestalterischen und inhaltlichen Themenfeldern. Von den frühen Jahren in Bern und München, über die Zeit des Ersten Weltkriegs und der Lehrtätigkeit am Bauhaus in Weimar und Dessau bis in die 1930er Jahre führt die Präsentation zu den grossformatigen Gemälden der letzten Schaffensjahre hin.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen gerne zur Verfügung:
Maria-Teresa Cano,
Leiterin Kommunikation und Kunstvermittlung, mariateresa.cano@zpk.org,
Tel. +41 (0)31 359 01 01

Weitere Informationen zur Ausstellung
“Paul Klee. übermütig” auf www.Ausflugsziele.ch

Weitere Informationen zum Zentrum Paul Klee auf www.Ausflugsziele.ch


Kindermuseum Creaviva: In 101 Tagen eine Welt erfinden. (CH)

25. Januar 2011

In 101 Tagen kreieren die Besucher und Besucherinnen im Kindermuseum Creaviva ihre eigene Welt. «Welt erfinden» heisst die interaktive Ausstellung, die sich als Brücke versteht zu «Paul Klee – Franz Marc. Dialog in Bildern» im Zentrum Paul Klee. Die Freundschaft zwischen Paul Klee und Franz Marc wurde durch Marcs Tod im ersten Weltkrieg jäh zerrissen. Als Gegenvorschlag zum Albtraum Krieg geht es im Creaviva um Sehnsüchte und Phantasien über eine neue Welt. Welche Träume Berner Jugendliche und Prominente haben, hört, sieht und liest man an der Vernissage von «Welt erfinden» am Mittwoch 26. Januar 2011 um 17 Uhr.

Das Kindermuseum Creaviva konzipierte die interaktive Ausstellung «Welt erfinden» vor dem Hintergrund der neuen Ausstellung «Paul Klee – Franz Marc. Dialog in Bildern» im Zentrum Paul Klee. Im Fokus der Installation im Loft des Creaviva steht ein gestalterischer Gegenentwurf zum Thema Krieg – dies mit Blick auf den Tod von Franz Marc als Gefechtsopfer 1916 bei Verdun. In 101 Tagen erfinden die Gäste eine Welt nach ihren Vorstellungen. Mit Bausteinen aus Holz, die bemalt, beschriftet oder beklebt werden können, formen die Besucher und Besucherinnen Tag für Tag eine neue Stadtlandschaft. Die Träume von Berner Jugendlichen und Prominenten dienen dabei als Inspirationsquelle.

Die 19 Träumenden werden mit Portraits der Berner Fotografin Sandra Stampfli visualisiert. Die Gesichtslandschaften mit den persönlich verfassten Visionen wecken die Imagination der Gäste und regen zum Nachdenken an. Das Spektrum der formulierten Gedanken reicht von der schlichten Hoffnung auf Freiheit oder Erinnerungen an verstörende Erlebnisse aus der Kindheit bis hin zu sehr persönlichen Anliegen und Wünschen für die Zukunft der Welt oder des eigenen Lebens. Gäste, welche ihre Visionen ebenfalls formulieren möchten, finden im Loft des Creaviva eine digitale Traumstation, um ihre Vorstellungen zu Blatt zu bringen.

An der Vernissage stellen einige Träumende ihren Traum selber vor: Politikerin Hildegard Fässler, Künstler Luciano Andreani, Schauspieler Manfred Liechti und Stadtpräsident Alexander Tschäppät. Musikalisch umrahmt wird die Vernissage am 26. Januar 2011 um 17 Uhr von Loten Namling und Gilbert Päffgen.

Wer den Dialog zwischen Paul Klee und Franz Marc gestalterisch erfahren will, ist herzlich willkommen, das «Offene Atelier» im Kindermuseum zu besuchen. Unter professioneller Anleitung von Künstlern und Kunstpädagoginnen gestalten Kinder und Erwachsene ihr persönliches Stück Kunst – täglich (ausser Montag) um 12, 14 und 16 Uhr ohne Voranmeldung. Unter dem Titel «Elfe, Adler, Reh?» kreieren die jungen Gäste im Februar einen Wald voller Linien, wo sich farbige Wesen aus einer anderen Welt verstecken. Im März wird unter dem Titel «Bunter als die Wirklichkeit» die Farbenpracht in einem selbst gemalten Bild eingefangen, wie es sich Franz Marc vor hundert Jahren erträumt hätte.

Die Vernissage der interaktiven Ausstellung «Welt erfinden» im Loft des Kindermuseums Creaviva findet am Mittwoch 26. Januar 2011 um 17 Uhr statt.

Kontaktperson:
Urs Rietmann
Leiter Kindermuseum Creaviva
T +41 (0)31 359 01 60
urs.rietmann@zpk.org

Weitere Informationen zum
Kindermuseum Creaviva auf www.Ausflugsziele.ch


Zentrum Paul Klee: Eine Ausstellung über eine berührende Künstlerfreundschaft. (CH)

25. Januar 2011

Paul Klee mit dem Regenbogen. Aquarell auf Kreidegrundierung auf Papier, mit Aquarell eingefasst, auf Karton 17,4 x 20,8 cm. Privatbesitz Schweiz, Depositum im Zentrum Paul Klee, Bern
Paul Klee mit dem Regenbogen. Aquarell auf Kreidegrundierung auf Papier, mit Aquarell eingefasst, auf Karton 17,4 x 20,8 cm. Privatbesitz Schweiz, Depositum im Zentrum Paul Klee, Bern

Paul Klee – Franz Marc. Dialog in Bildern
Zwei im Menschlichen und Künstlerischen verschiedene Temperamente.

«Wenn ich sage wer Franz Marc ist, muss ich zugleich bekennen wer ich bin, denn vieles woran ich Teil nehme, gehörte auch ihm. Menschlicher ist er, er liebt wärmer, ausgesprochener.»
Paul Klee, Tagebuch IV, 1916

Die Freundschaft zwischen Paul Klee und Franz Marc, einem der Begründer des «Blauen Reiter», gehört zu den berührendsten und nachhaltigsten Künstlerbeziehungen der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts. Die erste Begegnung der beiden Maler im Frühjahr 1912 bildet den Ausgangspunkt einer Freundschaft, die bis zum tragischen Kriegstod Franz Marcs vor Verdun im Jahre 1916 dauert und zwei im Menschlichen und Künstlerischen grundsätzlich verschiedene Temperamente verband.

Der Zusammenklang beider Namen weckt viele Assoziationen, Gedanken an eine Kunst, die mit dem Kreis des «Blauen Reiter» verbunden ist, aber auch Vorstellungen von einem tiefen Einverständnis beider Maler, die sich gegen Konventionen und Traditionen richteten, um künstlerisch einen neuen, eigenen Weg zu finden.

Was verband die beiden Freunde? Den unabhängigen, analytischen Denker Paul Klee und den religiös inspirierten Utopisten Franz Marc? Was teilte Klee, der die Küche der Schwabinger Wohnung zum Atelier umfunktionierte und der sich um den gemeinsamen Sohn kümmerte, während seine Frau mit Klavierstunden den Lebensunterhalt verdiente, mit dem zivilisationsmüden Marc, der seine Zurückgezogenheit auf dem Lande nicht nur mit den vertrauten Tieren, sondern zeitweise auch mit den zwei Geliebten teilte?

Die Ausstellung
Wie begann diese Freundschaft, wie entwickelte sie sich und was bedeutete sie für beide Künstler? Danach fragt die Ausstellung Paul Klee – Franz Marc. Dialog in Bildern. Sie vereint zum ersten Mal über 100 Werke beider Künstler, darunter eine grosse Anzahl von Meisterwerken aus renommierten Museen in Deutschland und der Schweiz.

Die in enger Zusammenarbeit mit dem Franz-Marc-Museum in Kochel und der Stiftung Moritzburg in Halle entstandene Ausstellung präsentiert diesen facettenreichen Dialog thematisch strukturiert und vertieft die wichtigsten Aspekte: illustrierte Briefe und Postkarten, gemeinsame Projekte, wie die Illustrationen zur Bibel oder die Candide-Zeichnungen von Paul Klee sowie eine Reihe wichtiger Aquarelle, die in der Auseinandersetzung mit der Farbtheorie Robert Delaunays entstanden sind.

Den Höhepunkt der Ausstellung stellen neben den illustrierten Postkarten die Tierdarstellungen von Franz Marc dar, dem Tiermaler der Moderne par excellence. Wie kein anderer Künstler näherte er sich mit den Mitteln der neuen Kunst der «Seele» der Tiere und der Utopie einer paradiesischen Welt an. Pferde, Rehe, Schafe, Stiere werden in Marcs expressiv farbiger Malerei zu Sinnbildern der Ursprünglichkeit und Reinheit.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen gerne zur Verfügung:
Maria-Teresa Cano,
Leiterin Kommunikation und Kunstvermittlung,
mariateresa.cano@zpk.org,
Tel. +41 (0)31 359 01 01

Weitere Informationen zum
Zentrum Paul Klee auf www.Ausflugsziele.ch


Pipilotti Rist ist Publikumsmagnet: Ausstellung im Museum Langmatt, Baden, wird verlängert (CH)

14. Oktober 2010

Augendeckel Pipilotti Rist, Videoinstallation im Esszimmer der Villa Langmatt, Courtesy die Künstlerin und Hau
Augendeckel
Pipilotti Rist, Videoinstallation im Esszimmer der Villa Langmatt,
Courtesy die Künstlerin und Hauser & Wirth
Foto: Andrés Morya

Medienmitteilung Museum Langmatt, Baden

Pipilotti Rist – Schliessen Sie mir das Kleid, hat bisher über 15‘000 Besucherinnen und Besucher angezogen. Zum 20. Geburtstag des Museums ein neuer Besucherrekord! Vor allem Mund-zu-Mund-Propaganda hat dafür gesorgt, dass der Andrang nicht abreisst.

Die Ausstellung wird daher um zwei Wochen bis 30. November 2010 verlängert.

Pipilotti Rist: Schliessen Sie mir das Kleid, danke

Zum 20jährigen Jubiläum des Museums Langmatt gestaltet die Schweizer Film- und Videokünstlerin Pipilotti Rist ein Kaleidoskop der Farben und der poetischen Überraschungen:

Die Künstlerin richtet ihr Augenmerk auf das verborgene Leben in der 1900/01 von Karl Moser erbauten Villa Langmatt. Sie lenkt unseren Blick auf das heute vergessene Paralleluniversum der Dienstboten und schafft stimmige Gegenwelten zu den Bildern der französischen Impressionisten.

Die Villa Langmatt, das Zuhause der Industriellen- und Sammlerfamilie Sidney und Jenny Brown-Sulzer mit ihren drei Söhnen Sidney, John und Harry, war gleichzeitig auch Arbeits- und Wohnort für eine Reihe von Angestellten, die den Haushalt erledigten und Gebäude und Garten pflegten. Pipilotti Rist ist an diesem grundlegenden Aspekt des täglichen Lebens einer grossbürgerlichen Familie interessiert, der in unserer Wahrnehmung von «Geschichte» kaum zum Vorschein tritt und doch so wichtig war für das gesellschaftliche Selbstverständnis.

Fasziniert von Überlagerungen zwischen Alltag und Kunst, haben sich Pipilotti Rist und ihr süsses Team schon öfters mit ehemals bewohnten Orten auseinandergesetzt (zuletzt 2009 im Schloss Werdenberg). Im Gegensatz zur Situation in einem assoziationsfreien White Cube sind für die Künstlerin solche Ausstellungsräume näher am Leben. Sie ergriff daher die Möglichkeit, das Impressionisten- und Wohnmuseum zu bespielen: “Die Villa Langmatt ist ein Sammlungsort, der vor Leben strotzt und dem man die Geschichte anmerkt”

Als ‚Sommergast’ in der 2006 von Rudolf Velhagen initiierten Ausstellungsreihe erlaubte ihr die mehrmonatige, ‚entschleunigte’ Arbeitszeit, sich auf besonders intensive Weise mit der historischen Substanz des Museums Langmatt auseinanderzusetzen.

In der permanenten Sammlung des Museums Langmatt schickt Pipilotti Rist die Besucher in abgedunkelten Räumen auf eine Entdeckungsreise zu den ‚altbekannten’ Meisterwerken der Impressionisten. Sorgfältig komponiertes farbiges Licht sorgt auf dem Rundgang für einen spürbaren sinnlichen Sog, der in einer gross angelegten Spiegelinstallation in der Gemäldegalerie gipfelt. Für das Museum Langmatt entstandene Videoarbeiten bespielen, wie von Geisterhand, Gegenstände und Bilder. Kunst wird zum Bildträger – Abhängigkeiten und Hierarchien verschiedener Kunstgattungen werden dabei in Frage gestellt.

Einen Akt Renoirs, welcher in der permanenten Sammlung nicht präsentiert wird, holte die Künstlerin ans Licht, weil sie durch die Selbstgenügsamkeit und die uneingeschränkte Körperlichkeit der Dargestellten berührt wurde — der nackte Körper ist für sie ein fundamentales und philosophisches Bild.

In den oberen Räumen des Museums präsentiert Pipilotti Rist “Splitterplaneten” des von ihr im Erdgeschoss geschaffenen Universums und verweist auf weitere Aspekte: Objekte der von der Künstlerin seit Mitte der 80er Jahre angelegten «White Collection» werden vor einem Fenster aufgetürmt: Die billigen Plastikobjekte sehen im Gegenlicht wie verführerische Kristalle aus. Rist verweist mit dieser Installation darauf, dass ästhetische Kategorien, die besagen, was wertvoll und was wertlos ist, letztlich eine rein gesellschaftliche Übereinkunft darstellen.

Mit einer Lounge zum Verweilen und Lesen betont die Künstlerin schliesslich, dass Schönheit und Ästhetik für sie die zentrale Aufgabe hat, die Betrachter zu beruhigen: “Die Langmatt sehe ich als Ruhepol für die Familie Brown, mittlerweile ist die Langmatt ein Ruhepol für die Gemeinschaft. Dies entspricht im Übrigen meiner Überzeugung von Kunst. Kunst ist für mich Kontemplation”.

Schliessen Sie mir das Kleid, danke
Körperlichkeit spielt im Schaffen der Künstlerin eine besondere Rolle. Der Ausstellungstitel‚ Schliessen Sie mir das Kleid, danke verweist auf die extreme Nähe zwischen Bediensteten und Herrschaft, auf den ständigen Berührungskontakt durch dienende, auch zärtliche Hände. Eine Nähe welche, so Pipilotti Rist, von beiden Seiten nur durch eine strenge soziale Hierarchie überhaupt ausgehalten werden konnte.
Themen und Fragestellungen fanden die Künstlerin und ihr Team durch intensive spielerische Auseinandersetzung mit dem Ort. Auf den Spuren der Dienstboten in der Villa Langmatt näherte sie sich den ‚Stummen Zeugen’ im Sinne Nicholas Talebs (Der Schwarze Schwan, München, Hanser, 2008). Indem sie sich dem Thema dieser schier unzähligen helfenden Hände widmet, welche durch ihre dienende Tätigkeit das grossbürgerliche Leben der Familie Brown überhaupt ermöglichten, gibt Rist dem Haus eine bis anhin verborgene Geschichtlichkeit zurück. Das Thema verweist auch in die Gegenwart, denn viele der damaligen Handgriffe werden auch im heutigen Museumsalltag durch interne und externe Museums-Angestellte vorgenommen. Wie die Künstlerin betont, gilt “nach wie vor nicht-spezialisierte handwerkliche Tätigkeit als weniger wertvoll — denken wir an die alltägliche Hausarbeit. Es ist eine politische, geschlechterpolitische Debatte, was wie viel gilt.”

Die für das Museum Langmatt entstandenen Arbeiten verführen mit lebensbejahender Sinnlichkeit, besänftigende Klänge begleiten die Bilder. Mit grosser Vitalität besetzen die Installationen die Umgebung und reizen zu Assoziationen, etwa zwischen den gesellschaftlichen Hierarchien der Vergangenheit und unserer heutigen Abhängigkeit von Maschinen.

In der Ästhetisierung wird das geschichtliche Thema auch in allgemeingültige Kategorien menschlicher Erfahrungen überführt. Pipilotti Rists ‚helfenden Hände’, welche wir in intimer Nahsicht wahrnehmen, berühren den Betrachter — und wecken in uns unwillkürlich Erinnerungen an eigene Erfahrungen des Umsorgt-Werdens.

Kamla Zogg

Pressemitteilung mit zusätzlichen Informationen (PDF)

Für weitere Auskünfte zur Austellung wenden Sie sich bitte an:

Dr. Rudolf Velhagen,
Direktor des Museums Langmatt und
Kurator der Ausstellung
velhagen@langmatt.ch
Tel. +41 56 200 86 70
Mobile +41 79 734 90 38

Museum Langmatt
Stiftung Langmatt Sidney und Jenny Brown
Römerstrasse 30 – CH-5401 Baden
Schweiz / Switzerland / Suisse
+41 (0)56 200 86 70
info@langmatt.ch

Weitere Museen auf www.Ausflugsziele.ch


Winterlandschaft im Museum (CH)

14. Oktober 2010

Sogenannte „Füdlitrucke“ von 1800 - 1900

Wechselausstellung „Schnelle Schlitten“ im Forum Schweizer Gesichte Schwyz. Schweizerisches Nationalmuseum in Schwyz

In der Innerschweiz, wo der bekannte Schweizer Ex-Bobfahrer Martin Annen herkommt und das spektakuläre Horämänel-Rennen (Heuschlittenrennen) stattfindet, ist das Thema Schlitte(l)n im Winter sehr präsent. Die Ausstellung «Schnelle Schlitten» zeigt historische Figuren-Schlitten mit poetisch-anrührenden Tierformen, einfache „Füdlitrucke“ und schnelle Rodelschlitten in verzaubernder Winterlandschaft. Ausgewählte Filme nehmen die Besucher mit auf vergnügliche, rasante Schlittenfahrten und thematisieren Schlitten als Transportmittel.

Besichtigungen:
Individuelle Besichtigungstermine für Pressevertreter mit der Ausstellungskuratorin Pia Schubiger sind auf Anfrage möglich.

Pressemappe:
Die Pressemappe wird in KW 44/2010 per E-Mail versandt.

Vernissage:
Samstag, 13. November 2010 um 10:30 Uhr

Für weitere Fragen steht Ihnen zur Verfügung:
Karin Freitag-Masa, Öffentlichkeitsarbeit,
Forum Schweizer Gesichte Schwyz.
T. +41 (0)41 819 60 18 | karin.freitag@snm.admin.ch

Weitere Informationen

Schweizerisches Nationalmuseum in Schwyz auf www.Ausflugsziele.ch

Weitere Museen auf www.Ausflugsziele.ch


Peter Ammon – Schweizer Bergleben um 1950 (CH)

20. September 2010

Das Ritterhaus Bubikon präsentiert das verbliebene Werk des Fotografen Peter Ammon in einer Sonderausstellung. Einige Fotos werden in Überlebensgrösse gezeigt und erhalten dadurch eine besondere monumentale Kraft. Peter Ammon realisierte sein «Schweizer Projekt» in den 1950er Jahren aus einem inneren Bedürfnis, das festzuhalten, was wohl schon bald verloren schien. Heute sind seine Bilder Zeugen einer untergegangenen Welt und die Ausstellung der Versuch einer visuellen Annäherung an das Leben und Selbstverständnis der Bergbauern in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg.

Die Intentionen und wertvollen Erinnerungen Peter Ammons zeigt ein speziell für diese Ausstellung erarbeiteter Film. Hier erinnert sich der Fotograf, der inzwischen in Südfrankreich lebt und arbeitet, an die Aufnahmen, die Menschen und die Umstände, unter denen die einmalig schönen Fotografien gemacht wurden.

Verlängert bis zum 24. Oktober 2010 zeigt das Ritterhaus Bubikon einzigartige Fotografien des Schweizer Fotografen Peter Ammon. Die Ausstellung ermöglicht einen spannenden Einblick in das Schaffen des Fotografen. Erörtert wird diese durch die ebenfalls vorliegende Publikation.

Als einer der ersten Schweizer Fotografen machte Peter Ammon (*1924) bereits in den 50er Jahren grossformatige Farbbilder. Dabei interessierte ihn das Leben und Arbeiten der Bergbauern in abgelegenen Bergtälern. Ihr traditionelles Leben und Arbeiten wollte er dokumentieren. Mit viel Einfühlungsvermögen fotografierte er die Menschen in der ihnen vertrauten Umgebung mit Dingen, die ihr Leben prägten.

Seine Bilder fanden damals wenig Anerkennung, denn nach den Kriegsjahren sehnten sich die Menschen nach Fortschritt. Heute aber sind Peter Ammons Bilder Zeitzeugen einer beinahe vergessenen Welt.

Der Fotograf Peter Ammon
Anfänglich wollte Peter Ammon Bildhauer werden und besuchte deshalb bei Kriegsbeginn die Kunstgewerbeschule. Doch bald schon wechselte er zur Fotografie. Sein Lehrmeister war Franz Schneider. Nach dem Lehrabschluss arbeitete Ammon zunächst als Werkfotograf und machte in Vevey die Meisterprüfung. Mit knapp 25 eröffnete Ammon sein eigenes Atelier, in dem er für Architekten, Industrie, Denkmalpflege und Theater arbeitete.
Heute sind etwa 130 Farbdias und zahlreiche S/W Aufnahmen erhalten. Da Peter Ammon seinen Bildern keine besonders grosse Bedeutung beigemessen hat, ist dies eher ein glücklicher Zufall. In den 50er Jahren zog er in die Berge, um das „Älteste, was es zu finden gab“ zu fotografieren. Auf seiner Reise liess er sich vom Gefühl leiten, besuchte Gaststätten und kam so mit Leuten ins Gespräch. Dabei war es ihm sehr wichtig, das Vertrauen der Menschen, die ihn in ihr Leben blicken liessen, nicht zu enttäuschen. Dank dieser respektvollen und sensiblen Annäherung an das Leben der Bergbauern gelangen Peter Ammon Bilder von grosser Präsenz.

Einige Aufnahmen wirken arrangiert, die Menschen blicken beklemmt oder scheinen den Umständen entsprechend zu ordentlich gekleidet. Sie inszenieren sich selber in der vertrauten Umgebung. Für einen kurzen Moment stehen sie im Mittelpunkt und wirken dadurch verunsichert. Von diesen Bildern geht eine eigenartige Stimmung aus. Andere Aufnahmen zeigen leise Inszenierungen oder bestechen durch ihre Direktheit. Doch bei allen Bildern geht es für den Betrachter weniger darum, was wirklich war, sondern wie wir diese Wirklichkeit sehen, empfinden und interpretieren. Die Bilder berühren oder befremden, doch sie lassen uns nicht gleichgültig.

Daniela Tracht M.A.
Museumsleitung
Ritterhaus
8608 Bubikon

Tel. 055 243 39 74
Fax 055 243 39 77
daniela.tracht@ritterhaus.ch
www.ritterhaus.ch

Weitere Informationen zum
Ritterhaus Bubikon auf www.Ausflugsziele.ch

Weitere Informationen zur Ausstellung “Peter Ammon – Schweizer Bergleben um 1950″ auf www.Ausflugsziele.ch


Schloss Lenzburg verwandelt sich in einen lebendigen, mittelalterlichen Schauplatz (CH)

9. September 2010

Von Freitag 17. bis Sonntag 19. September 2010 verwandelt sich der Schlosshof zu Lenzburg in einen lebendigen, mittelalterlichen Schauplatz. Hier treffen Handwerker, Gaukler und allerlei Fussvolk zum bunten Markttreiben zusammen. BesucherInnen tauchen mit allen Sinnen in eine längst vergangene Zeit ein.

Wer den Schlosshügel erklommen hat und über die Ziehbrücke den Hof betritt, wird vom Herold empfangen und gleich ins emsige Marktgeschehen eingeführt. “Wie wäre es mit einem angenehmen Bad für die wunden Füsse?”, fragt etwa der Bader oder wie fühlt sich ein Kettenhemd am eigenen Leib an? Es laden zahlreiche Stände und Aktivitäten zum Schauen, Geniessen und Mitmachen ein.

Altes Handwerk

Im Schlosshof arbeiten historisch gewandete Handwerker an über dreissig Marktständen. Sie bieten Waren zum Kauf und stellen Alltagsgegenstände her. Hier werden Hufeisen geschmiedet, Körbe geflochten, Kettenhemden geknüpft, Bogen gebaut, Glasperlen gebrannt, Papier geschöpft, Seife hergestellt, Bier gebraut, gesattelt, geschreinert, gesponnen und vieles mehr. Wer Lust hat, darf selber Hand anlegen.

Greifvögel und Wahrsagerei

Die Jagd mit dem Falken war dem mittelalterlichen Edelmann vorbehalten und diente als Statussymbol. Ein Falkner lässt im Schlossgarten seine Greifvögel fliegen. Die Wahrsagerin Fastrada liest ihrer Kundschaft aus der Anordnung von Knochen die Zukunft, während der Abdecker tote Tiere einsammelt. Mitten im Trubel gibt eine Bettlerin eine schaurig-traurige Geschichte zum Besten. Denn nicht allen ist das Schicksal gewogen. Sie hofft, dass einige Batzen der Adligen und Reichen in ihre Tasche fallen.

Gaukeleien, Musik und Tanz und ein mittelalterliches Dessertbuffet

Spielleute unterhalten das Volk. Wer möchte, kann mittanzen und dem Gauklerduo bei ihren atemberaubenden Kunststücken zuschauen. Neben allerlei Speis und Trank aus Schlossküche und -keller verführt das mittelalterliche Dessertbuffet ausserdem zu einer süssen Zeitreise ins Mittelalter.

Weitere Informationen
Schloss Lenzburg, Museum Aargau
CH-5600 Lenzburg
Edith von Arx, Kommunikation und Marketing
Tel.: +41/62/888’48’51
E-Mail: edith.vonarx@ag.ch
Internet: www.ag.ch/lenzburg

Museum Aargau Special auf www.Ausflugsziele.ch


Sammlungsausstellung Paul Klee. Farbe, Form und Linie (CH)

9. September 2010
Paul Klee - Ohne Titel, um 1940 - Kleisterfarbe und Kreide auf Papier auf Karton - 65,1 x 49,8 cm - Zentrum Paul Klee, Bern

Paul Klee - Ohne Titel, um 1940 - Kleisterfarbe und Kreide auf Papier auf Karton - 65,1 x 49,8 cm - Zentrum Paul Klee, Bern

Medienmitteilung
9. September 2010

In der neuen Sammlungsausstellung kommen Klees künstlerische Gestaltungsmittel zur Schau. Dem Publikum wird näher gebracht, wie Klee bewusst Linien zum Leben erweckte, Formen zu Fantasiegebilden erschuf und Farbe zur Kontrastierung einsetzte. Eine Ausstellung als lustvolle Schule des Sehens, in welcher die künstlerischen Gestaltungsprozesse anschaulich nachvollziehbar werden.

Im Zentrum Paul Klee wird die komplexe Vielfältigkeit des Werkes Paul Klees in den verschiedenen Zusammenhängen aufgezeigt und dem Publikum in einem kunsthistorischen Kontext vermittelt. Neben speziellen Ausstellungen wie „Klee trifft Picasso“ (letzte Tage, noch bis zum 26. September 2010) wird in der Sammlungsausstellung eine stets neue, jedoch repräsentative Auswahl von Klees Werk ausgestellt.

Die Sammlungsausstellung „Paul Klee. Farbe, Form und Linie“ schliesst nahtlos an die Ausstellung „Paul Klee. Seltene Früchte“ an. Erneut werden Werke gezeigt, die nur selten zur sehen waren. Ausgeprägter noch als letztere setzt sie sich mit den künstlerischen Bild- und Gestaltungsansätzen im Schaffen von Paul Klee auseinander.

Ein besonderes Augenmerk wird auf das Zusammenspiel und Spannungsverhältnis der Hauptelemente bildnerischer Darstellung gesetzt: Farbe, Form und Linie. Während Klee in der Beherrschung von Linie und Form schon früh zu grosser Sicherheit fand, näherte er sich der Farbe über ausgedehnte Versuche behutsam an. Klees Spielen mit den Linien, den Farben und der Form als Mittel zur Gestaltung wird in der Ausstellung sichtbar gemacht.

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen gerne zur Verfügung:
– Maria-Teresa Cano,
Leiterin Kommunikation und Vermittlung,
mariateresa.cano@zpk.org,
Tel. +41 (0)31 359 01 01

– Michael Baumgartner,
Kurator der Ausstellung,
michael.baumgartner@zpk.org,
Tel. +41 (0)31 359 01 01

Zentrum Paul Klee auf www.Ausflugsziele.ch


Neue Monte Rosa Hütte SAC im trendigen Zürich-West (CH)

12. August 2010

Der Bereich gta Ausstellungen des Instituts gta der ETH Zürich präsentierte im Februar und März 2010 in der Haupthalle der ETH Zürich eine umfassende Ausstellung zur Neuen Monte-Rosa-Hütte SAC. Das Projekt wurde mit Studierenden des ETH-Studios Monte Rosa und vielen beteiligten Fachpersonen interdisziplinär entwickelt. Ziel des Bauwerks war die gelungene Verknüpfung von ausgezeichneter Architektur mit Nachhaltigkeit und moderner Technologie.

Die Hauptausstellung an der ETH Zürich war ein grosser Publikumserfolg. Die Ausstellung war in kleinerem Umfang in einem Frachtcontainer an der Swissbau Basel und auf dem Campus Science City, Hönggerberg zu sehen. Ab dem 30. August kann sie nun auf dem Areal des TECHNOPARK® Zürich besucht werden. Die Ausstellung zeigt ein Modell der Hütte im Massstab 1:50. Interaktive Touchscreens bieten Informationen zur Gebäudetechnik und Filme dokumentieren den Bau- und Planungsprozess der Hütte.

Eine Ausstellung des Instituts gta in Zusammenarbeit mit dem ETH-Studio Monte Rosa, Departement Architektur, ETH Zürich und der TECHNOPARK® Immobilien AG, Zürich

Departement Architektur
Institut für Geschichte und Theorie der Architektur
gta Ausstellungen
ETH Zürich, Hönggerberg
Wolfgang-Pauli-Str. 15
CH 8093 Zürich
T +41 44 633 29 63
F +41 44 633 10 68
ausstellungen@gta.arch.ethz.ch
www.ausstellungen.gta.arch.ethz.ch


Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.