Einbau der Verbindungsbrücke, Langenberg

7. August 2009

Einladung an die Medien

Wildnispark Zürich
Einbau der Verbindungsbrücke, Langenberg

40 Jahre nach der Erweiterung des Langenbergs durch die Elch- und Wisentanlage auf der Westseite der Albisstrasse, löst eine attraktive Fussgängerbrücke die dunkle Unterführung zum Langenberg-West ab. In der Nacht vom 11.auf den 12. August wird im Wildnispark Zürich die Verbindungsbrücke vom Zentrum des Langenbergs zur Westseite aufgerichtet. Es handelt sich dabei um eine Holzkonstruktion aus einheimischem Holz. Um die fünf vorgefertigten Grosselemente an Ort und Stelle zu einer Brücke über die Al-bisstrasse zu verbinden, muss diese von 21 bis 5 Uhr gesperrt werden.

Sie erhalten am Dienstag 11. August im Laufe des Nachmittags eine Dokumentation zu Konstruktion und Daten der Holzbrücke.

Wir laden sie ein zur Errichtung der Holzbrücke über die Albisstrasse.

Ort: Langenberg, Albisstrasse bei den Parkplätzen der Westseite
Datum: Dienstag, 11. August 2009
Zeit: zwischen 23 und 24 Uhr (vorher Vorbereitungsarbeiten)

Auskunftspersonen vor Ort
Peter Makiol,
dipl. Holzbau-Ing HTL/SISH
Geschäftsführer Makiol + Wiederkehr

Andreas Reifler
Wildnispark Zürich, Betriebe, Langenberg
Andreas.reifler@wildnispark.ch

Achtung
bei extrem schlechtem Wetter (Gewitter, Sturm…) muss der Einbau um eine Nacht verschoben werden. Im Zweifelsfall erhalten Sie Auskunft unter Telefon 044 722 55 24.

Vorschau
Einweihung im September Die Eröffnung der Brücke am Sonntag, 20. September 2009 ist eine der vielen Attraktionen des grossen Eröffnungsfestes im Wildnispark Zürich. Der Weg durch die herbstliche Kastanienallee und über die Brücke zu Elch und Fuchs unterstreicht den 140igsten Geburtstag des Langenbergs. Das breite Publikum ist eingeladen den ganzen Wildnispark Zürich zu entdecken und erleben. Höhepunkte dabei sind die Auftritte von Linard Bardill, Trudi Gerster und Patrick Frey, die Klangallee von Andreas Bosshard, die Greifvogel-Show, der Wildschwein-Express und vieles mehr.

Mirjam Würsch Kommunikation, Wildnispark Zürich


Przewalskipferde aus dem Wildnispark Zürich nach Vallorbe

23. Juli 2009
Wildnispark Zürich, Langenberg Przewalskipferd

Wildnispark Zürich, Langenberg Przewalskipferd

Medienmitteilung 13/09 aus dem Wildnispark Zürich.

Sechs Przewalski-Pferde aus dem Langenberg weiden seit Donnerstag auf einer neuen, grossen Anlage im Juraparc bei Vallorbe. Die weite Jurahochebene ist ein ideales Gelände für die Urwildpferde. In ihrer Heimat, der Mongolei galten Przewalski-Pferde als ausgestorben. Heute werden sie dank verschiedener Wiederansiedlungsprojekte nur noch als kritisch gefährdet eingestuft.

Um halb acht Uhr morgens ist es noch beschaulich auf der Weide der Przewalski-Pferde im Langenberg. Zwei Stunden später sind alle Stuten in Transportboxen und können auf das Fahrzeug geladen werden. Die Tierpfleger haben die Tiere gut vorbereitet und dank speziell im Langenberg angefertigten Futter-Fangboxen kommt keine Hektik auf.

Nach einer dreistündigen Fahrt ist der Empfang für die drei erwachsenen und die drei einjährigen Prezwalski-Pferde im Juraparc bei Vallorbe gross und sie dürfen die saftigen Juraweiden erkunden. Neben Bär, Bison und Wolf sind sie die vierte Tierart im Juraparc. In der Schweiz werden die Urwildpferde nur gerade in drei Wildparks gehalten.

In Freiheit nur noch „kritisch gefährdet“
Mehrere internationale Projekte unterstützen die Wiederansiedlung der Takhis, in der Mongolei. Die International Takhi Group (ITG), in welcher sich der Wildnispark Zürich massgeblich engagiert, betreibt eine solche Wiederansiedlungsstation in Takhin Tal.

Seit der Gründung der ITG wurden 89 Takhis, wie sie in der Mongolei genannt werden, aus Europa nach Takhin Tal geflogen. In der jüngsten Vergangenheit jedoch konnten aus Kostengründen und wegen flugzeugtechnischer Probleme keine Transporte mehr durchgeführt werden. 2007 fand ein innermongolischer Austausch von Takhis mit einem Projekt aus Hustai statt und für den Herbst 2009 sind, wenn es die politische Lage erlaubt, Transporte aus China vorgesehen. All diese Tiere sind wichtig, um die genetische Vielfalt im ITG-Projekt möglichst hoch zu halten.

Die Wiederansiedlung der Takhis in der Mongolei ist sehr erfolgreich. Bereits ist das Przewalskipferd, welches im Freiland als „extinct“ (ausgestorben) galt, zurück gestuft worden auf „critically endangered“ (kritisch gefährdet). Obwohl die Gruppen in Takhin Tal auf gegen 140 Tiere angewachsen sind und letztes Jahr 35 Jungtiere überlebten, ist es wichtig, in europäischen Zoos und Wildparks eine vitale und zuchtfähige Population zu erhalten. Diese kann eine allfällige Krise der mongolischen Population auffangen und unterstützt das definitive Überleben der Takhis in ihrer Heimat.

Auskünfte ITG-Projekt: Mirjam Würsch-Geiger, Kommunikation Wildnispark Zürich, Tel. 044 722 55 24,
mirjam.wuersch-geiger@wildnispark.ch

Transport, Przewalskipferde im Wildnispark Zürich: Andreas Reifler, Betriebsleiter, andreas.reifler@wildnispark.ch, 079 664 37 16