750.000 Besuche und ein neues „Grünes Herz“ für Neuss: Landesgartenschau Neuss 2026 zieht erfolgreiche Bilanz

12. Oktober 2026

Am 11. Oktober schließt die Landesgartenschau Neuss 2026 nach sechs Monaten ihre Tore – doch das „Grüne Herz“ der Stadt schlägt weiter. Das 38 Hektar große Gelände der ehemaligen Galopprennbahn hat sich nachhaltig in einen lebendigen Stadtpark verwandelt. Mit rund 750.000 Besuchen wurde das prognostizierte Ziel in Höhe von 650.000 Besuchen deutlich übertroffen.

Die Landesgartenschau endet, das neue „Grüne Herz“ für Neuss schlägt weiter. Bildrecht: LAGA GmbH_Alexander Raubal

„Rund 750.000 Besuche sind ein großer Erfolg für die Landesgartenschau in Neuss. Wir haben uns als Stadt mit Tradition und hoher Lebensqualität der gesamten Region präsentiert. Von der Landesgartenschau ist ein starker Impuls für die Entwicklung der Stadt an den Rhein und zur Stärkung der Innenstadt ausgegangen, der zusätzlichen Wohnraum und neue Arbeitsplätze schafft. Die Umwandlung der ehemaligen Galopprennbahn in einen dauerhaften Stadtpark für alle hat viele Menschen zum Mitmachen aktiviert, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Identifikation mit der Stadt gestärkt. Wir haben mit der Landesgartenschau den Menschen in unserer Region ‚Neuss wie noch nie‘ präsentiert. Mit dem neuen Stadtpark schlägt nun für uns alle ein ‚Grünes Herz Neuss – für immer‘“, zieht Bürgermeister Reiner Breuer am Sonntag eine positive Bilanz und zeigt sich dankbar für einen außergewöhnlichen Landesgartenschau-Sommer.

Der Erlös aus den Ticketverkäufen in Höhe von 6,6 Mio. Euro konnte planmäßig erreicht werden. Mit fast 15 Prozent Anteil sind Kinder und junge Erwachsene häufiger vertreten als sonst bei Landesgartenschauen üblich.

Besucherstärkster Tag war Samstag, der 3. Oktober, mit 9.500 Einlässen. Publikumsmagnete waren an diesem Tag insbesondere die Drohnenshow ‚The Secret Garden‘ von Klaus Gendrung, die eindrucksvollen Illuminationen des Hammfeldhofs von Stefan Hollenberg sowie der Brauchtumstag ‚Schützen wie noch nie – Tag der Schützen & Musik mit großem Biwak‘ des Mitmachvereins GRÜNES HERZ NEUSS sowie des Neusser Bürger-Schützenvereins, der Stadtteile und Klangkörper, die tausende Menschen in ihren Bann zogen.

„Es ist beeindruckend, was in Neuss in wenigen Jahren Vorbereitungszeit mit der Landesgartenschau 2026 auf die Beine gestellt wurde: Die LAGA hat Menschen zusammengebracht, die Stadt Neuss weiter belebt und neue Orte der Erholung wie den neuen Stadtpark geschaffen, in dem sich die Menschen auch in Zukunft sehr gerne aufhalten werden. Landesgartenschauen wie in Neuss sind ein wichtiger Beitrag zu einer nachhaltigen grünen Stadtentwicklung und sie verbessern die Lebensqualität vor Ort. Ich danke allen Beteiligten sehr herzlich für ihren großen Einsatz: Das Engagement, die Begeisterung und das Herzblut waren und sind hier in Neuss deutlich spürbar“, sagte Silke Gorißen, Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW, bei der offiziellen Spatenübergabe zur Landesgartenschau 2029 an die Stadt Kleve am Nachmittag.

„Eine Landesgartenschau ist dann erfolgreich, wenn sie nicht nur für einige Monate wirkt, sondern einer Stadt dauerhaft etwas mitgibt. Sie schafft neue Räume, bringt Menschen zusammen und leistet damit einen Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft. Außerdem ist Natur in der Stadt wertvoll für die Lebensqualität der Menschen. Das sind wichtige Impulse für die Stadtentwicklung. Genau das ist in Neuss gelungen. Aus dem ehemaligen Rennbahngelände ist ein neuer grüner Mittelpunkt entstanden. Es ist ein Ort, der bleiben, sich weiterentwickeln und das Leben in der Stadt bereichern wird“, unterstrich auch André Kuper, Präsident des Landtags NRW.

Aus einem Großprojekt wird ein lebendiger Ort für Begegnung, Natur, Freizeit und Bewegung

Aus dem ehemaligen Rennbahngelände ist ein echter Identifikationsort geworden. „Wir waren nicht nur Landesgartenschau, sondern auch Stadtpark seit Tag eins“, erläutert Annette Nothnagel, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Neuss 2026 GmbH. Und dann weiter: „Die Menschen haben den neuen Park mit Leben gefüllt, ihn geprägt und für sich entdeckt: Hier wurde gefeiert und geheiratet, gespielt und Sport getrieben, entspannt und genossen. Dass die Menschen diesen Raum so positiv und intensiv angenommen haben, ist das schönste Kompliment für alle Beteiligten.“

Die Ergebnisse der Besucherbefragung, die im Park durchgeführt wurde, untermauern dies: Rund 77 Prozent der befragten Besucherinnen und Besucher bewerteten die Landesgartenschau mit ‚sehr gut‘ oder ‚gut‘. Gärten und Blumen waren dabei zentrale inhaltliche Höhepunkte, besonders die Schau- und Themengärten, der Rosengarten und die Dahlien.

Service und Angebote überzeugten und wurden besonders gut bewertet, insbesondere die umfangreichen Sport- und Spielmöglichkeiten und das große Veranstaltungsprogramm. Die RP-Seeterrasse war für viele ein persönliches Highlight als Platz für den Sundowner. Die durchschnittliche Verweildauer von 4,5 Stunden zeigt die hohe Aufenthaltsqualität.

Hervorgehoben in den Antworten wurde auch die Freundlichkeit der Ansprechpartner vor Ort. Einen Großteil trugen sie dazu bei: Über 120 ehrenamtliche Volunteers begrüßten an den Eingängen, verliehen fast tausendmal Mobilitätshilfen wie E-Mobile, Rollstühle und Rollatoren und 2.500mal Bollerwagen, gaben Informationen vor und auf dem Gelände, und unterstützten als Kletter-Guides auf das 30 Meter hohe, begehbare Kunstwerk im Rheinvorland ASA NISI LAGA von Christian Odzuck. Sie haben das Erlebnis auf der Landesgartenschau durch ihr Engagement maßgeblich mitgeprägt.

Der Park als Bühne mit über 3.000 Veranstaltungen

Die Landesgartenschau Neuss 2026 bot ein abwechslungsreiches und vielfältiges Programm und verwandelte den neuen Stadtpark in eine große Bühne. Ob große Show oder kleines Highlight, der ganze Park bot Raum für Erlebnisse. Über 3.000 Veranstaltungen luden zum Staunen, Lachen, Mitmachen und Genießen ein. Von Comedy und Kultur über Sport und Musik bis hin zu Gartenwissen und Bildung: Für alle war etwas dabei.

Das UNESCO-Welterbe Niedergermanischer Limes feierte seinen 5. Geburtstag auf dem Gelände und die I. Roemercohorte Opladen schlug dazu Anfang August ihr Lager auf und gab besondere Einblicke in das römische Leben.

Fast jeden Montag wurde mit wachsender Begeisterung der zahlreichen Teilnehmenden an der Sparkassen-Bühne Line Dance unter Anleitung der Tanzschule Görke getanzt.

Der Sundowner an der RP-Seeterrasse mit DJ und Live-Musik, organisiert von Neuss Marketing und GRÜNES HERZ NEUSS, entwickelte sich zu einem überaus beliebten Veranstaltungsformat, das auch über die Landesgartenschau hinaus bestehen bleiben wird. Im November wird es eine Winter-Edition geben.

Die HerbstLichter begeisterten im September und Oktober mit Laserinszenierungen, Drohnen-Shows und Lichtinstallationen. Weitere Highlights waren die Auftritte von Guildo Horn, MiA, der Deutschen Kammerakademie Neuss (Variations on Buenos Aires), dem Orchester der Landesregierung Düsseldorf e.V. (Sounds of Hollywood – Legenden der Filmmusik), der Big Band der Bundeswehr (Swing trifft Uniform) u.v.m.

Besucherstärkste Veranstaltung mit 1.600 Besucherinnen und Besuchern war das Dino-Metal-Konzert von HEAVYSAURUS zum Weltkindertag am 20. September. Über 3.600 Künstlerinnen und Künstler waren auf der Landesgartenschau aktiv. Allein vor der Sparkassen-Bühne wurden dafür im gesamten Veranstaltungszeitraum 55.000 Stühle auf- und abgebaut. Rund 10 Kilometer Bratwurst (Fleisch und vegan) wurden dabei verspeist und umgerechnet 76 Badewannen Kaffee, 45 Badewannen Rhabarberschorle und neun Badewannen Spritzgetränke getrunken.

Der Neusser HERZENSSOMMER 2026 der GRÜNES HERZ NEUSS-Community

Über 850 Veranstaltungen hat der Mitmachverein GRÜNES HERZ NEUSS im Rahmen der Landesgartenschau mit zahlreichen Vereinen, Initiativen und Akteuren aus der gesamten Stadt konzipiert und realisiert. Von Kunst und Kultur über Sport und Gesundheit bis hin zu Natur, Nachhaltigkeit, Vielfalt, Heimat, Geschichte und Brauchtum war das Programm so vielfältig wie die Stadt selbst. Besonders wichtig war dabei, unterschiedliche Menschen, Gruppen, Initiativen und Vereine aus allen Stadtteilen miteinander in Kontakt zu bringen und ihnen eine Bühne zu geben.

„Die Neusserinnen und Neusser lieben ihren Park und identifizieren sich mit ihrem ‚Grünen Herz‘! Seit der Gründung als bürgerschaftlicher Mitmachverein hat GRÜNES HERZ NEUSS eine Community mit zahlreichen Partnerinnen und Partnern aufgebaut und den neuen Park sowie die Landesgartenschau geprägt: Menschen zusammenbringen, Ideen aus den unterschiedlichsten Themenbereichen ermöglichen, Gemeinschaft schaffen und die gesamte Stadtgesellschaft aktivieren. Das hat die LAGA zu einer Neusser LAGA gemacht. Für uns endet dieses Engagement nicht mit dem Ende der Landesgartenschau. Das GRÜNE HERZ schlägt weiter“, so Sandra Maria Breuer, Co-Vorsitzende GRÜNES HERZ NEUSS.

Zu den beliebtesten Formaten gehörten ‚Yoga für alle‘ mit Yogimotion, die Führung ‚Geschichten aus dem alten Geläuf‘ mit dem ehemaligen Jockey Reinhard Ording, Aquarellmalen mit Antje Rometsch, Upcycling-Workshops, Führungen mit der Grünen Dame mit Susanne Lüpertz, die Modellfahrten der Schiffsmodellbauer auf dem See und viele mehr. Zu den emotionalen Höhepunkten zählte insbesondere die Übergabe der Herzensbäume.

Mit dem Open Call NEUSS und dem NEUSSER Herzensprogramm, gefördert von der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Neuss, initiierte der Verein in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Neuss ein vielschichtiges Kulturprojekt mit einer Kunstroute mit 20 Stationen und rund 80 Beiträgen von 40 Akteurinnen und Akteuren aus bildender und darstellender Kunst, digitalen Medien sowie partizipativen und interkulturellen Projekten.

So entstand ein Vorgeschmack darauf, dass die Neusserinnen und Neusser ihren Park auch nach der Landesgartenschau mit Leben füllen können. Für GRÜNES HERZ NEUSS geht es nahtlos weiter, denn das Herz hört nicht auf zu schlagen. Termine für den Herbst und Winter wurden bereits gesetzt, wie die oben genannte Winter-Edition des Sundowners am See im November.

Die Lichtkirche – ein Projekt, das Menschen bewegt und über ein Dutzend Paare getraut hat

Mehr als 480 Veranstaltungen haben in und rund um die Lichtkirche stattgefunden. Was als ökumenisches Projekt der Kirchen begann, wurde zu einem besonderen Ort der Begegnung – offen für alle Menschen, unabhängig davon, ob sie sich der Kirche verbunden fühlen oder einfach neugierig vorbeikamen, weil es dort „abends so schön leuchtete“.

Ein besonderer Tag war der 6. Juni 2026, an dem mehr als ein Dutzend Paare – vom Niederrhein, aus dem Ruhrgebiet und sogar aus Dresden – die Möglichkeit nutzten, sich in der Lichtkirche trauen zu lassen. Weitere Höhepunkte waren das Konzert von Judy Bailey, die Beteiligung der ambulanten Hospizbewegung mit den bewegend gestalteten Holztafeln, die Schöpfungswoche, die Aktionswoche von Caritas und Diakonie, die Beete mit Pflanzen mit biblischer Geschichte, kreative Aktionen von KiTas, Schulen, Senioreneinrichtungen und zahlreiches mehr. Auch die Glocken verlockten so manchen Besucher zum selbst Läuten.

Zu einem besonders berührenden Bestandteil der Lichtkirche wurde die ‚Bank der guten Erinnerung‘. Besucherinnen und Besucher konnten dort Gedanken, Erinnerungen, Wünsche und persönliche Botschaften hinterlassen. Bereits nach drei Tagen war die Bank vollständig beschrieben.

„Die Lichtkirche hat gezeigt, wie lebendig und vielfältig Kirche sein kann, wenn sie zu den Menschen geht“, lautet die Bilanz der Verantwortlichen um Dr. Ulrike Nienhaus. „Sie war ein Ort zum Zuhören, zum Mitmachen, zum Nachdenken und zum Singen und sie lud ein zu Gottesdiensten, Mittagsgebeten und zahlreichen liturgischen Angeboten.“

Mit dem Ende der Landesgartenschau schließt auch die Lichtkirche ihre Türen. Als bleibendes Zeichen bleibt das Kreuz und Kunstwerk ‚Durch das Kreuz die Welt sehen‘ von Karl B. Loeffen. Es soll an die Aktivitäten der Lichtkirche erinnern und Glauben, Kunst und den Blick auf die Welt verbinden.

Natur entdecken, Zukunft gestalten: Das Grüne Klassenzimmer der Landesgartenschau Neuss 2026

Das Grüne Klassenzimmer im Zukunftsgarten NRW machte die Landesgartenschau Neuss 2026 zu einem Ort des Entdeckens, Ausprobierens und gemeinsamen Lernens. Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen bildeten den Rahmen des vielfältigen Bildungsprogramms. Praxisnahe Workshops und interaktive Angebote machten Nachhaltigkeit erlebbar und ermutigten die Teilnehmenden, ihre Umwelt bewusst wahrzunehmen und die Zukunft aktiv mitzugestalten.

Ein wichtiger Partner bei der Gestaltung und Umsetzung des Zukunftsgartens NRW war die Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA). Ein engagiertes Team und vielfältige Partner aus Umweltbildung, Gartenbau, Landwirtschaft und Wissenschaft machten Natur und Nachhaltigkeit praktisch erlebbar. Besonders gut kamen die Workshops ‚Mein Traumgarten in der Kiste‘ des Verbands der Garten- und Landschaftsbauer NRW und ‚Expedition Weizenkorn: Vom Acker in die Mehltüte‘ des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes e. V. an. Auch die Angebote vom Lernort Natur der Kreisjägerschaft Neuss waren sehr beliebt.

Besondere Höhepunkte waren der Bodenaktionstag in Kooperation mit der NUA, das BNE-Aktionswochenende, das gemeinsam mit dem BNE-Regionalzentrum durchgeführt wurde, und die Fachtage der Gartenfreunde Rheinland. Sie öffneten den Lernort für Gäste aller Altersgruppen und luden zum Mitmachen und regen Austausch ein.

Gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen zeigte das Grüne Klassenzimmer, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung Menschen zusammenbringt, Neugier weckt und Mut macht, die Zukunft aktiv mitzugestalten.

Grüne Expertise in Gartenbau und Landespflege

Grün ist nicht nur Dekoration, sondern Infrastruktur: Die Landesgartenschau zeigt im Kleinen, was Städte angesichts von Klimawandel und Verdichtung brauchen: Bäume, Stauden, begrünte Flächen, klimaangepasste Pflanzen, Schatten und Wasserspeicherung. Mehr Grün allein reicht jedoch nicht. Entscheidend sind die richtigen Pflanzen am richtigen Standort und eine langfristig gesicherte Pflege und Bewässerung. Hierfür braucht es die Erfahrung und das Fachwissen von Gärtnerinnen und Gärtnern. Hinter all dem Grün stehen Betriebe, Menschen und sehr viel Fachwissen.

Die Landesgartenschau ist damit auch Schaufenster für die Leistungsfähigkeit des Gartenbaus. In jedem Quadratmeter der 38 Hektar steckt gärtnerische Expertise – von Zukunftsbäumen und zeitgemäßen Pflanzungen bis hin zu moderner Grabgestaltung.

„Jede Landesgartenschau ist für uns Gärtnerinnen und Gärtner eine große Bühne. In Neuss konnten wir besonders deutlich erlebbar machen, was Grün heute leisten kann. Der heiße und trockene Sommer hat uns einiges abverlangt. Gleichzeitig hat er gezeigt: Grün ist der Schlüssel für eine lebenswerte und klimaangepasste Stadt. Bäume und Pflanzen brauchen Wasser, Pflege und Menschen, die wissen, was sie tun. Besonders gefreut hat mich, wie viele Besucherinnen und Besucher unsere Beratung gesucht haben. Die Menschen wollen grüne Städte und ein grünes Zuhause – dabei helfen wir ihnen“, betont Eva Kähler-Theuerkauf, Präsidentin des Landesverbandes Gartenbau NRW.

„Die Wohlfühlgärten der Mitgliedsbetriebe des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW gehörten mit zu den beliebtesten Ausstellungsbereichen der Landesgartenschau. Sie zeigten anschaulich, dass klimaangepasste und nachhaltige Freiraumgestaltung keinen Verzicht bedeutet, sondern attraktive, vielfältige und lebenswerte Orte schafft“, ergänzt Josef Mennigman, Präsident des VGL NRW.

Stärkung der Sichtbarkeit der Stadt und der Innenstadt

Neuss ist eine der ältesten Städte Deutschlands und blickt auf über 2.000 Jahre Geschichte bis in die Römerzeit zurück. Die Neusser Landesgartenschau fand in direkter Nähe zur Innenstadt statt. Besucher und Besucherinnen der LAGA waren daher im Innenstadtbild täglich sichtbar. Auch viele Führungen endeten auf dem Markt oder Münsterplatz. Besonders profitierten Gastronomie und Anbieter von Produkten, die gerne als Mitbringsel gekauft werden. Auf großes Lob stieß die liebevolle florale Gestaltung der Neusser City. Insbesondere die Blumenkugeln und der Blumenpavillon dienten als beliebte Fotomotive.

Über 1.000 Touren, über 100 Tourguides, über 22.000 Gäste: Die Touren von Neuss Marketing wurden mit 4,9 von 5 möglichen Punkten hervorragend bewertet und trugen maßgeblich dazu bei, wichtige Informationen und Hintergrundwissen zu vermitteln. Die weiteste Besuchsgruppe kam aus Südkorea.

Das große Potenzial an begeisterten Tourguides soll auch für die Zukunft ausgeschöpft werden. Ein neues Programm mit den beliebtesten Touren und neuentwickelten Formaten (u.a. Nachwächterführung, Hafenführung) ist bereits im Angebot. Die ‚LAGA-Führung‘ bleibt und wird modifiziert zur Tour ‚Von der Rennbahn zum Stadtpark Grünes Herz‘. Für den neuen Stadtpark ist Neuss Marketing aktuell in der Akquisition größerer Veranstaltungen wie Musikfestivals, Messen, Sportveranstaltungen, Märkte und vieles mehr.

Das Ziel, Neuss als Reiseziel stärker auf der touristischen Landkarte zu etablieren, ist aufgegangen. Bereits für den Zeitraum April bis Ende Juni lässt sich ein signifikanter Anstieg der Übernachtungszahlen festmachen. Im Durchschnitt ist dies ein Plus von 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Auch die Region profitiert: Plus 24 Prozent der Übernachtungen im Rhein-Kreis Neuss. Der Wohnmobilstellplatz hatte 700 Buchungen und über 1.000 Übernachtungen

„Die Aufgabe des Stadt-Marketings liegt nun darin, den Schwung aus dem Großereignis Gartenschau mitzunehmen für die Stärkung der Innenstadt sowie zur weiteren Attraktivitätssteigerung des Tourismusstandorts Neuss“, so Jürgen Sturm, Geschäftsführer Neuss Marketing, über die zukünftigen Planungen.

Nachnutzung, Pflege und Sicherheit

Das Nachnutzungskonzept ermöglicht einen fließenden Übergang von der Landesgartenschau zum dauerhaften Stadtpark gemäß den Planungen der Franz Reschke Landschaftsarchitektur GmbH: Attraktive Parkbereiche bleiben nutzbar, weitere Flächen kommen schrittweise hinzu und der Baustellenbetrieb wird möglichst konfliktarm von der öffentlichen Nutzung getrennt.

Die Umgestaltung des Parks erfolgt abschnittsweise. Am 12. Oktober 2026 beginnt die Umbauphase. Temporäre Ausstellungsaufbauten wie die Beiträge im Gartenland, die Friedhofsgärten, das Oase Eventzelt, die Hochbeete werden ab- und umgebaut. Die Flächen werden durch Wiesen, Schotterrasen, Heckenstrukturen sowie einige zusätzliche Baum- und Staudenpflanzungen in den endgültigen Zustand versetzt. Ergänzt werden weitere Bänke, Abfallbehälter, Poller und Fahrradabstellmöglichkeiten. Der Park wird für eine Woche geschlossen. Bereits ab dem 19. Oktober 2026 sollen zentrale Park-Highlights wie Sporthain, Aktionshain, Rosengarten, Seeterrasse und Naturhain dauerhaft zugänglich sein.

Weitere Bereiche werden mit fortschreitendem Bauablauf sukzessive geöffnet. Die vollständige Herstellung mit der Nutzbarkeit aller Bereiche wird im Frühjahr 2027 abgeschlossen sein. Nächstes Jahr im April wird dann mit einem großen Frühlingsfest die neue Parksaison eingeläutet.

Der Betrieb des neuen Stadtparks wird auch zukünftig durch die LAGA GmbH organisiert, sodass eine zentrale Steuerung aller Aktivitäten auf dem Gelände, die aktive Bespielung des Geländes mit attraktiven Events, die werterhaltende Pflege der Grünanlagen sowie die Sicherheit und Sauberkeit des Parks gewährleistet sind. Zur Durchführung der Pflege der Grünanlagen, Bäume, Spiel- und Sportanlagen wird die LAGA GmbH einen Vertrag mit Stadtgrün Neuss abschließen.

Das zukünftige Sicherungsmodell basiert auf einem Zusammenspiel aus technischer Überwachung, betrieblichen Kontrollen und einem bedarfsgerechten externen Sicherheitsdienst.

Der neue Stadtpark hat sich bereits während der Landesgartenschau als vielfältig nutzbarer Ort für Sport, Naherholung und kulturelle Veranstaltungen etabliert, dessen Einzugsgebiet bereits heute deutlich über die Stadt Neuss hinausreicht. Die Durchführung kleinerer Veranstaltungen über das ganze Jahr hinweg durch die LAGA GmbH und die ehrenamtlichen Akteure – wie GRÜNES HERZ NEUSS und im Sommerbrauchtum der Neusser Bürger-Schützenverein – wird ein wesentliches Element für den lebendigen Stadtpark bleiben. Zukünftig soll der Park darüber hinaus auch ein Standort für Großevents sein – federführend durch Neuss Marketing in Kooperation mit der LAGA GmbH.

Die LAGA geht. Das Gefühl bleibt. Das ‚Grüne Herz‘ schlägt weiter

Mit dem neuen zentralen Stadtpark ‚Grünes Herz‘ ist ein 38 Hektar großer, grüner Erholungsraum mitten in Neuss entstanden. In direkter Nachbarschaft sollen in den kommenden Jahren rund 1.500 neue Wohnungen entstehen. Damit bildet die Landesgartenschau den gelungenen städtebaulichen Auftakt für ein modernes Neuss.

Und auch wenn die Tore der Landesgartenschau Neuss 2026 am 11. Oktober offiziell schließen, ist das keineswegs das Ende. Der Stadtpark ‚Grünes Herz‘ bleibt als bleibender Wert erhalten. Er wird auch künftig ein zentraler Ankerpunkt für das Leben in Neuss sein – für Kinder, Jugendliche, Familien und Menschen jeden Alters – mit künftigen Freizeitaktivitäten, Veranstaltungen und unzähligen neuen Geschichten, die hier noch geschrieben werden – heute und über Generationen hinweg.

Pressestelle der Landesgartenschau Neuss 2026 GmbH:

Monika Steuten I Katja Feller

Tel: 02131 75114-60

E-Mail: presse@landesgartenschau-neuss.de

Landesgartenschau Neuss 2026 GmbH
An der Münze 7‑9 | 41460 Neuss

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Die 83. OLMA ist eröffnet: «Tauchen Sie ein und lassen Sie sich bewegen»

9. Oktober 2026

St.Gallen, 8. Oktober 2026 – Bundespräsident Guy Parmelin, der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Markus Streckeisen, Verwaltungsratspräsident der Olma Messen, haben am Donnerstag die 83. OLMA offiziell eröffnet. Unter dem Motto «OLMA – und Action!» verwandelt sich die Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung in den kommenden elf Tagen in einen lebendigen Treffpunkt und eine Erlebniswelt.

Markus Streckeisen eröffnete am Donnerstag seine erste OLMA als Verwaltungsratspräsident der Olma Messen St.Gallen AG. In seiner Rede griff er das diesjährige Motto «OLMA – und Action!» auf: «Bewegung gehört zu meinem Leben. Doch Bewegung ist für mich mehr als das Zurücklegen einer Strecke. Bewegung wird dann wertvoll, wenn sich mit unserem Standort auch unser Blickwinkel verändert.» Er lud die 650 Gäste an der feierlichen Eröffnung im Theater St.Gallen ein: «Tauchen Sie ein in die 83. OLMA, machen Sie mit und lassen Sie sich bewegen.»

Bundespräsident Guy Parmelin: Die OLMA als «Schweiz im Kleinformat»
Bundespräsident Guy Parmelin, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) und selbst Waadtländer, bezeichnete die OLMA in seiner Ansprache als «Schweiz im Kleinformat». «Die OLMA erinnert uns daran, dass der hier gelebte Dialog eine Voraussetzung ist für Vertrauen. Gegenseitiges Vertrauen. Gehen wir aufeinander zu! Alt – jung, Stadt – Land, St. Galler – Tessiner – und natürlich Waadtländer.»

Schwyz und St.Gallen: Gemeinsame Werte
Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno, Vorsteher des Umweltdepartements, würdigte an der Eröffnungsfeier die Zusammenarbeit mit dem Kanton St.Gallen: «Dass der Kanton St.Gallen und der Kanton Schwyz an der OLMA zusammenspannen, ist für mich ein wichtiges Signal, dass wir gemeinsame Werte haben und diese an der Ausstellung mit Stolz zeigen dürfen.» Unter dem Motto «Schwyz liefert» hat der diesjährige Ehrengast seine Schätze in 100 Kisten gepackt, die er dem OLMAPublikum in seiner 1’000 Quadratmeter grossen Sonderschau in der Halle 9.1B präsentiert.

Ein Rundgang durch die Vielfalt der OLMA
Nach der offiziellen Eröffnungsfeier besuchte Bundespräsident Guy Parmelin gemeinsam mit der St.Galler Regierungspräsidentin Laura Bucher, dem St.Galler Regierungsrat Beat Tinner, der St.Galler Stadtpräsidentin Maria Pappa, dem Schwyzer Landammann Sandro Patierno, der Schwyzer Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher sowie Markus Dieth, Aargauer Regierungsrat und Präsident der Konferenz der Kantonsregierungen, die OLMA. Auf den Fototermin im OLMA-Stall mit dem Bundesrats-Säuli Vivienne folgten weitere Höhepunkte des Messerundgangs: die beiden Sonderschauen der Schweizer Armee und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), Einblicke in die neue OLMA Action Area sowie die Sonderschau des Gastkantons Schwyz.

OLMA-Umzug im Beisein von Bundesrätin Karin Keller-Sutter
Einer der Höhepunkte der 83. OLMA ist der Tag des Gastkantons am Samstag, 10. Oktober 2026. Ab 10.00 Uhr ziehen 1’300 Schwyzerinnen und Schwyzer beim OLMA-Umzug in 32 Gruppen von der St.Galler Kornhausstrasse in Richtung OLMA-Gelände – unter ihnen Fasnächtlerinnen und Fasnächtler, Trachtengruppen, Schwyzer Tiere, Gruppen mit kulinarischen Spezialitäten und der Bundesbrief im Grossformat. Auch Bundesrätin Karin Keller-Sutter wird am Umzug teilnehmen: «Gute Gespräche, bekannte Gesichter und Genuss aus der Region: Die OLMA ist für mich ein Stück Heimat», sagt die Vorsteherin des Eidgenössischen Finanzdepartements (EFD). «Ich freue mich auf den Gastkanton Schwyz.»

Vorfreude auf unverwechselbare OLMA-Stimmung
Mit dem heutigen Donnerstag ist die 83. Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung offiziell eröffnet. Bis Sonntag, 18. Oktober 2026, werden 330’000 Besuchende auf dem St.Galler Messegelände erwartet, wo sie «OLMA – und Action!» erleben. «Ich freue mich darauf, in den kommenden elf Tagen viele Gäste bei uns willkommen zu heissen. Wenn das Gelände voller Leben ist, Begegnungen entstehen und alle ihre ganz eigenen OLMA-Momente erleben, spüren wir diese unverwechselbare Stimmung, die unsere Messe seit Generationen ausmacht», sagt Christine Bolt, CEO der Olma Messen St.Gallen AG.

Bilder und weitere Informationen
• Eine Bildauswahl steht hier zum Download bereit.
• Alle Eröffnungsreden und weitere Medientexte stehen im Mediencorner zur Verfügung.
• Tickets sind über den OLMA-Ticketshop sowie über Ticketcorner erhältlich.
• Alle Messeinhalte und Programmpunkte sind unter www.olma.ch verfügbar.

Kontakt für Medienanfragen
Olma Messen St.Gallen AG
Laurien Inauen
Leiterin Unternehmenskommunikation
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Herbstfahrplan ab 5. Oktober: Weiterhin täglich auf allen drei Seen unterwegs

5. Oktober 2026

Die Bielersee-Schifffahrts-Gesellschaft (BSG) wechselt per 5. Oktober 2026 auf den Herbstfahrplan. Auf dem Bielersee und auf der Drei-Seen-Fahrt verkehren die Schiffe bis und mit 25. Oktober 2026 unverändert täglich. Auch nach Saisonende bleibt die BSG mit Sonntagsfahrten bis und mit 6. Dezember auf dem See präsent – mit Brunch und Raclette an Bord.

Wer den goldenen Herbst auf dem Bieler-, Neuenburger- und Murtensee geniessen will, hat dazu weiterhin Gelegenheit. Auf dem Bielersee verkehren täglich vier Kurse von Biel nach Erlach und zurück, mit Abfahrt um 08.50, 10.30, 12.50 und 15.05 Uhr in Biel – der erste Kurs als Frühstücksschiff. Zusätzlich startet um 09.25 Uhr in Biel die Drei-Seen-Fahrt, die über Neuenburg nach Murten und auf demselben Weg zurück nach Biel führt

Auf der Aare zwischen Biel und Solothurn verkehren am Samstag und Sonntag weiterhin zwei Kurse, mit Abfahrt um 09.00 Uhr und 12.40 Uhr sowohl ab Biel und ab Solothurn. Von Dienstag bis Freitag fährt pro Richtung ein Kurs.

Oktober im Zeichen der Weinlese
Der Oktober am Bielersee steht ganz im Zeichen des Weins. In Ligerz wird am 10. und 11. Oktober an den Läset-Sunntige die Weinlese gefeiert. Am 11. und 18. Oktober öffnet zudem bei schönem Wetter das Twanner Räbebeizli in den Reben oberhalb von Twann, mit Twanner Wein, Raclette und Aussicht auf den See.

Höhepunkt ist vom 23. bis 25. Oktober die Trüelete in Twann, das grösste Winzerfest am Bielersee, mit offenen Weinkellern, Festzelten, Trüelete-Märit und Weinbrunnen. Ligerz und Twann werden direkt mit dem Schiff angefahren – die stimmungsvollste Anreise zu den Festen.

Eventfahrten im Oktober
Neben den Kursfahrten bietet die BSG auch im Oktober zahlreiche Eventfahrten an. Am 9. Oktober sorgt das Oktoberfest-Schiff mit bayerischen Spezialitäten und Live-Musik für Festzeltstimmung auf dem Bielersee. Auf der Aare ab Solothurn legen am 14. Oktober das Kinderschiff mit Pumpelpitz und am 15. Oktober das Moules-Schiff ab.

Jeden Sonntag im Oktober lädt der Sonntags-Brunch zur Rundfahrt auf dem Bielersee ein – an Bord des Solarkatamarans MobiCat, der lautlos über den See gleitet, ein besonderes Erlebnis. Am 26. Oktober geniessen die Gäste auf dem Vollmond-Fondue-Schiff ein Käsefondue im Mondschein.

Nach dem 25. Oktober: Sonntags mit Brunch und Raclette auf dem See
Auch nach dem Ende der täglichen Fahrten bleibt die BSG auf dem Bielersee unterwegs: Bis und mit 6. Dezember 2026 verkehren die Kursschiffe jeden Sonntag nach einem speziellen Winterfahrplan. Am 6. Dezember ist am Nachmittag zudem der Samichlaus an Bord zu Gast. Auf dem ersten Kursschiff mit Abfahrt um 09.30 Uhr wird jeweils ein Brunch serviert. Auf dem Kursschiff mit Abfahrt um 13.15 Uhr kommen die Gäste in den Genuss eines Raclettes. So wird der Sonntagsausflug auf dem herbstlichen und vorweihnachtlichen See zum kulinarischen Erlebnis.

Über die BSG
Die Bielersee-Schifffahrts-Gesellschaft AG betreibt die Kursschifffahrt auf dem Bielersee, die Drei-Seen-Fahrt nach Neuenburg und Murten sowie die Aareschifffahrt zwischen Biel und Solothurn. Ergänzt wird das Angebot durch zahlreiche Event- und Extrafahrten.

Weitere Informationen: www.bielersee.ch

Infos für Medienschaffende:
Bielersee Schifffahrt,
Michael Hügli,
Badhausstrasse 1a,
2501 Biel/Bienne,
michael.huegli@bielersee.ch


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Ein schönes 70. : Rattenfänger-Freilichtspiel verabschiedet sich am Weltkindertag aus der Jubiläumssaison

21. September 2026

70 Jahre ununterbrochene Spieltradition / Jubiläumsfest, Nachwuchs und besondere Begegnungen prägten den Sommer / Spielgruppe blickt bereits auf 2027

Noch einmal zogen Ratten, Tanzkinder, Ratsherren, Bürger und der Rattenfänger am Sonntag durch die Hamelner Altstadt zur Hochzeitshaus-Terrasse. Dann hieß es um 12 Uhr ein letztes Mal in diesem Sommer: Das Spiel beginnt! Mit der Vorstellung am Weltkindertag hat sich das Rattenfänger-Freilichtspiel aus seiner Jubiläumssaison verabschiedet – 70 Jahre nach dem Beginn der bis heute ununterbrochenen Spieltradition im Jahr 1956.

Dass die Saison am Weltkindertag endete, war bewusst gewählt. Kinder gehören seit Generationen zum Freilichtspiel. Sie stehen als Ratten und Tanzkinder auf der Bühne, wachsen in neue Rollen hinein und bleiben der Gruppe nicht selten über viele Jahre verbunden. Auch in diesem Sommer kamen neue Kinder hinzu. Über die FerienCard konnten sie als Ratten zunächst Bühnenluft schnuppern. Einige blieben danach dabei und spielten auch bei weiteren Vorstellungen mit.

„Dass Kinder über die FerienCard zu uns kommen, Freude am Mitspielen finden und einige danach einfach weitermachen, ist für uns etwas ganz Besonderes“, sagt Spielleiter Michael Bräunig. „Eine Tradition kann nur weiterleben, wenn immer wieder neue Menschen dazukommen und sie mittragen. Deshalb war es uns auch ein Anliegen, unsere Jubiläumssaison am Weltkindertag zu beenden.“

Das Jubiläumsjahr reichte weit über die sonntäglichen Aufführungen hinaus. In Arbeitskreisen bereitete die Spielgruppe gemeinsam Ausstellung, Jubiläumsfeier und weitere Aktivitäten vor. Gerade diese gemeinsame Arbeit hat den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe noch einmal gestärkt“, sagt Bräunig.

Ein Höhepunkt war der Hamelner Pfeifertag am 26. Juni. Rund um die Hochzeitshaus-Terrasse feierte die Spielgruppe ihr 70-jähriges Bestehen mit Musik, Figurenspiel, Zauberkunst und einer zusätzlichen Aufführung. Hochsommerliche Temperaturen stellten Veranstalter und Mitwirkende dabei vor eine besondere Herausforderung. Kurzfristig von der
Hameln Marketing und Tourismus GmbH (HMT) organisierte Hitzeschutzmaßnahmen sorgten dafür, dass die lange vorbereitete Feier stattfinden konnte. radio aktiv begleitete den Pfeifertag über mehrere Stunden live.

Auch überregional fand das Jubiläum Beachtung. Der NDR besuchte die Spielgruppe, begleitete eine Aufführung mit der Kamera und strahlte den entstandenen Beitrag am nächsten Tag gleich aus. Für die Mitwirkenden wurde damit ein weiterer besonderer Moment des Jubiläumsjahres festgehalten.

Eine unerwartete Verbindung zur eigenen Geschichte brachte zudem ein Besuch aus Japan nach Hameln zurück. Frau Yugi erlebte eine Vorstellung auf der Terrasse des Hochzeitshauses. Ihr inzwischen verstorbener Ehemann verantwortete in den 1980er-Jahren das Marketing von Japan Airlines, unter anderem auf der Internationalen Tourismus Börse in Berlin (ITB), wo er Kontakt zum Hamelner Verkehrsverein aufnahm. Er hatte seinerzeit dazu
beigetragen, die Hamelner Freilichtspiel-Gruppe für Auftritte nach Japan einzuladen. „Dieser Besuch hat bei uns viele Erinnerungen geweckt“, erzählt Bräunig. „Wir waren damals eine Woche mit dem Freilichtspiel in Japan. Und wenn sich noch einmal eine Gelegenheit ergeben sollte: Wir würden sicher nicht Nein sagen.“

Ein weiterer Baustein des Jubiläums war die Ausstellung im Infocenter Hameln, die auf mehrere Jahrzehnte Freilichtspiel zurückblickte. Hierfür wurden viele Geschichten, Erinnerungen und Materialien zusammengetragen. Gefördert wurde das Projekt vom Landschaftsverband Hameln-Pyrmont.

„So ein Jubiläum entsteht nicht nebenbei“, sagt Bräunig. „Viele haben ihre Zeit, ihre Ideen und viel Arbeit eingebracht. Mein Dank gilt der gesamten Spielgruppe, unserem Sponsor Sparkasse Hameln-Weserbergland und allen, die uns unterstützt haben.

Denn hinter jeder sonntäglichen Aufführung steckt weit mehr als die halbe Stunde auf der Bühne: Rollen müssen besetzt, Kinder betreut, Kostüme vorbereitet und gepflegt, Abläufe geprobt und zahlreiche Aufgaben hinter den Kulissen übernommen werden. Das Ganze geschieht ehrenamtlich.

Am letzten Spieltag wurde Spielleiter Michael Bräunig bei der Ehrung langjähriger Mitspieler von Tim Nikelski, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hameln-Weserbergland, unterstützt. Elise Dangendorf, Lea Crone und Conner Schlüter sind seit 3 Jahren dabei und erhielten neben einer Urkunde auch eine „Spar-Ratte“ von der Sparkasse, und zwar mit Inhalt. Weiter wurden sechs Erwachsene geehrt: Lenn Herbrich und Finn Herbrich sind volle 10 Jahre dabei. Berfin Ulumaskan ist seit 15 Jahren dabei, Vikica Borovic und Iwan Topalovic sogar schon seit 20 Jahren. Weiter erhielt der Teamleiter Bühnentechnik, Mick Johnsen, eine Ehrung für 17 treue Jahre. Alle Geehrten erhielten eine Urkunde sowie einen Blumenstrauß. (s. Foto im Anhang).

Nun verschwinden die mittelalterlichen Gewänder zunächst wieder im Fundus. Ganz still wird es um die Rattenfänger-Gruppe auch während der Winterpause nicht. Die Darsteller treffen sich weiterhin in unregelmäßigen Abständen und bereitet die kommende Saison vor. Im April beginnen wieder die Proben. Wer selbst als Ratte, Tanzkind, Bürger oder in einer anderen Rolle Teil des Rattenfänger-Freilichtspiels werden möchte, kann sich bereits frühzeitig an
Spielleiter Michael Bräunig wenden. Denn, im kommenden Jahr wird es auf der Hochzeitshaus-Terrasse wieder heißen: Das Spiel beginnt!

Mehr zum Rattenfänger-Freilichtspiel unter: www.hameln.de/freilichtspiel

Presse-Kontakt: Anastasia Patsiarizis, PR-Assistenz, Hameln Marketing und Tourismus
GmbH, Deisterallee 1, 31785 Hameln, Tel.: 05151 9578-29, E-Mail:
Anastasia.Patsiarizis@hameln-tourismus.de.


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GV Natur- und Tierpark Goldau: Jubiläumsjahr mit vielen Höhepunkten

1. September 2026

100-Jahr-Jubiläum, lang ersehnter Bärennachwuchs, die Eröffnung der neuen Wild-schwein-Anlage und wichtige Schritte in der Weiterentwicklung des Parks: An der rege besuchten Generalversammlung blickte der Natur- und Tierpark Goldau auf ein aussergewöhnliches Geschäftsjahr 2025/26 zurück. Gleichzeitig präsentierte er ein positives finanzielles Ergebnis und zeigte auf, wohin die Reise in den kommenden Jahren führt.

Mit rund 130 Gästen war die 100. GV des Natur- und Tierparks Goldau am 29. August 2026 im Park-Restaurant «Grüne Gans» sehr gut besucht. Im Zentrum stand der Rückblick auf ein Ge-schäftsjahr, das ganz im Zeichen des 100-Jahr-Jubiläums stand. Mit zahlreichen Veranstaltun-gen, Spezialangeboten und kommunikativen Massnahmen feierte der Park sein hundertjähriges Bestehen – und richtete gleichzeitig den Blick nach vorne. «Nachdem wir im vergangenen Jahr auf 100 Jahre Park-Geschichte zurückgeblickt haben, möchten wir heute vor allem zeigen, wo wir stehen, was wir im vergangenen Jahr erreicht haben und wie wir den Park weiterentwi-ckeln», erklärte Präsidentin Regula Straub an der GV.

Positives Ergebnis im Jubiläumsjahr
Finanziell zeigte sich das Berichtsjahr vielschichtig. Trotz zusätzlicher Investitionen im Jubilä-umsjahr schloss der Natur- und Tierpark Goldau das Geschäftsjahr mit einem positiven Ergebnis ab. Der Betriebsertrag erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von CHF 13.82 Mio. auf CHF 14.68 Mio. Das Betriebsergebnis betrug rund CHF 697’000, das Jahresergebnis CHF 222’000.

Erfreulich entwickelten sich insbesondere die Einnahmen aus Spenden, Beiträgen und Paten-schaften sowie dem Tierpark-Shop. Gleichzeitig zeigte die konsequente Prozessoptimierung und Kostensteuerung Wirkung: Die Energieaufwendungen konnten um 15 Prozent, die IT- und Verwaltungskosten um 21 Prozent gesenkt werden. «Wir haben im Geschäftsjahr unsere Kosten und Strukturen genau analysiert und wichtige Grundlagen geschaffen. Das gibt uns die nötige Stabilität, um die Weiterentwicklung des Parks gezielt und gewissenhaft anzugehen», erläuterte Katrina Wenger, Direktorin des Natur- und Tierparks Goldau.

Tierischer Nachwuchs und neue Lebensräume
Für besondere Aufmerksamkeit sorgten im Berichtsjahr die tierischen Höhepunkte. Im Januar 2026 kamen erstmals seit 18 Jahren wieder Syrische Braunbären im Park zur Welt. Die beiden Jungtiere sind nicht nur Publikumslieblinge, sondern auch ein wichtiges Zeichen für die erfolgrei-che Haltung und Zucht dieser gefährdeten Unterart.

Nahrungssuche für die Tiere. Die neue Anlage verbindet Tierwohl und natürliche Verhaltenswei-sen mit Wissensvermittlung und einem attraktiven Gästeerlebnis.

Bereits im Mai 2025 durfte sich der Park nach mehr als einem Vierteljahrhundert erstmals wie-der über Luchsnachwuchs freuen. Die Jungtiere Janka und Katinka leisten einen wichtigen Bei-trag zum Europäischen Erhaltungszuchtprogramm. «Worauf ich persönlich sehr stolz bin, ist die Entwicklung, die wir bei den Tieren bereits erreicht haben», betonte Regula Straub. «Nach-wuchs ist nicht nur eine Attraktion für unsere Gäste. Er ermöglicht den Tieren auch, artspezifi-sche Verhaltensweisen und einen natürlichen Lebenszyklus auszuleben, und spielt bei bedroh-ten Tieren eine wichtige Rolle im Artenschutz.»

Artenschutz über die Parkgrenzen hinaus
Auch ausserhalb des Parks engagierte sich der Natur- und Tierpark Goldau für bedrohte Tierar-ten. Das in Tschechien geschlüpfte und in Goldau von Bartgeiern aufgezogene Jungtier «Ge-nerl» wurde im Frühling 2025 ausgewildert. Ebenfalls ausgewildert wurden ein Steinkauz in Deutschland und drei Habichtskäuze in Österreich.

In einem spannenden Kurzreferat vermittelte Dr. Pascal Marty, Leiter Zoologie und Kurator des Natur- und Tierparks Goldau, an der GV zudem Einblicke in die Entwicklung des Populationsma-nagements und dessen heutige und zukünftige Bedeutung für wissenschaftlich geführte Zoos und Tierparks. Dabei ging er auf die verschiedenen Möglichkeiten des Populationsmanagements ein und erläuterte die ethischen und biologischen Konsequenzen der verschiedenen Methoden.

Bildung als wichtiger Pfeiler
Die Bildungsarbeit nimmt im Park weiterhin einen hohen Stellenwert ein. Mit Angeboten für un-terschiedliche Altersgruppen – von den Mini Rangern über unterschiedlichste Schulprogramme bis zu Führungen für Kinder und Erwachsene – vermittelt der Natur- und Tierpark Goldau Wis-sen über Natur- und Artenschutz und schafft unmittelbare Naturerlebnisse.

Dass Bildungsarbeit enorm wichtig ist, unterstreicht auch die finanzielle Unterstützung der Kan-tone Schwyz und Zug für die nächsten fünf Jahre – ein wichtiges Signal, das auch Katrina Wenger betonte: «Bildung gehört zu unseren zentralen Aufgaben. Wer Tiere und ihre Lebens-räume kennt und versteht, entwickelt auch eine höhere Bereitschaft, sich für deren Schutz ein-zusetzen.»

Mit klarer Strategie in die Zukunft
Im Anschluss sprach Katrina Wenger über die Zukunft des Parks. Dieser befindet sich in einer Transformations-, Aufbau- und Investitionsphase. Im Zentrum der Unternehmensstrategie steht die Frage, wie die Anforderungen an einen modernen, wissenschaftlich geführten Zoo mit einem attraktiven Naturerlebnis und einer wirtschaftlich nachhaltigen Entwicklung verbunden werden können. Schwerpunkte liegen auf modernen Tieranlagen, einer hohen veterinärmedizinischen Qualität, zeitgemässen Gästeangeboten sowie der Digitalisierung interner Prozesse.

Verabschiedungen und neue Ehrenmitglieder
Mit Erwin Suter und Werner Schibig wurden an der GV zwei langjährige Mitglieder der Verwal-tungskommission verabschiedet. Erwin Suter engagierte sich während acht Jahren im Vorstand, unter anderem als Vizepräsident und Vorsitzender des Finanzausschusses. Werner Schibig gehörte dem Gremium neun Jahre an und wirkte als Aktuar sowie im Projekt- und Findungsaus-schuss mit. Präsidentin Regula Straub würdigte ihren ausserordentlichen Einsatz, ihre Verläss-lichkeit und ihr langjähriges Engagement für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Natur- und Tierparks Goldau. Zu neuen Kommissionsmitgliedern wurden Othmar Stöckli und Prof. Dr. Marta Manser gewählt.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gerne Sara Gianella, Leiterin Marketing & Kommunikation Natur- und Tierpark Goldau: sara.gianella@tierpark.ch / +41 41 859 06 84

Die Medienmitteilung mit Bildern steht auf www.tierpark.ch/medien zum Download zur Verfügung.


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Gute Nachrichten aus den Fideriser Heubergen

25. August 2026

Das Schneesportgebiet Fideriser Heuberge macht vorerst weiter. Trotz roten Zahlen wird die Besitzerfamilie Vetsch auch die kommende Wintersaison bestreiten. Die Suche nach einer Nachfolgelösung läuft unvermindert weiter. Geschäftsführer Henrik Vetsch begründet den Entscheid.

Das Geschenk ist aus massivem Holz, die Botschaft dahinter ebenso deutlich: Zum 15-Jahr-Jubiläum der Familie Vetsch in den Fideriser Heubergen haben die einheimischen Chauffeure der Heubergbusse ihrer Arbeitgeberfamilie ein Holzbänkli geschenkt. Verbunden mit einem Wunsch: Es möge nochmals 15 Jahre weitergehen. Henrik Vetsch und seine Partnerin Sara Wiesendanger hat die Geste berührt – dies sei ein schönes Zeichen der Verbundenheit der Mitarbeitenden mit dem Betrieb. Und er hat gute Nachrichten: Die 70 Saisonangestellten werden auch im kommenden Winter ihre Stelle «am Bärg» antreten können. Dies, nachdem sein Vater und Verwaltungsratspräsident Walter Vetsch (Jenaz) im Januar dieses Jahres ankündigte, dass die defizitäre Gesellschaft veräussert würde, nachdem die raumplanerischen Vorgaben geändert worden seien.

Wie kam es dazu, dass die aktuellen Besitzer auch die kommende Wintersaison angehen? Für Henrik Vetsch sind es mehrere Faktoren, welche die Familie dazu bewogen haben, das finanzielle Risiko ein weiteres Mal zu schultern. Einerseits sind alle Interessenten noch mit weiteren Abklärungen beschäftigt, sodass über den Verkauf erst später entschieden werden kann. Zudem sind die zahlreichen Mitarbeitenden mit dem Betrieb eng verbunden und auch viele in Fideris und der näheren Umgebung Ansässige hätten den Wunsch geäussert, dass das einzigartige Schneesportgebiet erhalten bleiben solle. Für potenzielle Kaufinteressenten sei es zudem essenziell, nicht ein stillgelegtes Gebiet zu übernehmen, denn durch eine Schliessung würden auch viele Stammkunden enttäuscht, die danach wieder neu gewonnen werden müssten. Die Heuberge verstehen sich auch als wichtigen Impulsgeber für zukünftige Skifahrer:innen im ganzen Kanton Graubünden. Die rund 1500 Kinder, welche in den jährlichen Skilagern in den Heubergen Skifahren lernen und mehr als 6000 Logiernächte generieren, reisen mit Begeisterung nach Hause, um von ihren Skierlebnissen zu erzählen.

Ein wichtiger Aspekt sei aber auch die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Fideris. Hier habe man gute Gespräche führen können, um das Fundament für einen nahtlosen Übergang zu einer neuen Besitzerschaft zu legen. Auch habe man Ideen gewälzt, wie die Abhängigkeit von der Schneesituation, insbesondere beim Schlittelweg, reduziert werden könne. «Selbst wenn wir die Schlittelbahn bei Schneemangel um die Hälfte verkürzen müssen, bleibt sie immer noch eine der längsten der Schweiz und damit attraktiv», so Henrik Vetsch. Und die vergangene Saison habe erneut gezeigt, dass das Konzept mit 100 % Naturschneepisten immer mehr Skifahrende anziehe, welche Naturschnee dem harten Kunstschnee abseits der Hektik grosser Skigebiete vorziehen. Des Weiteren sei es gelungen, mit dem verlängerten SchweizMobil Schneeschuhtrail und der Kooperation mit den Bergbahnen Hochwang neue Gästesegmente anzusprechen. «Sowohl der Schneeschuhtrail wie auch die Winterwanderwege sind absolute Perlen, wie man sie sonst selten findet.» Auch ein Zuwachs an Skitourengängern habe man feststellen können; diese profitierten unter anderem von einem neu eingerichteten Suchfeld für Lawinentrainings und einem Lawinenlehrpfad. Zudem, so Henrik Vetsch, habe die Familie nicht nur sehr viel Geld investiert, sondern auch eigenes Herzblut: Die Sicherung des Fortbestandes der touristischen Nutzung der Heuberge sei für die ganze Familie ein wichtiges Anliegen, und man wolle dafür sorgen, dass das zweitgrösste Tourismusunternehmen des Vorder- und Mittelprättigaus in irgendeiner Form erhalten werden könne. Das «Ja» zur kommenden Wintersaison versteht der Geschäftsführer auch als Einladung an alle Prättigauerinnen und Prättigauer, wieder einmal einen Ausflug in die Heuberge zu planen, um das vielfältige Angebot zu nutzen und um die Schönheit dieser einmaligen Gebirgslandschaft zu geniessen.

Über die Fideriser Heuberge
Die Fideriser Heuberge sind ein idyllisches Ferien- und Naturparadies im Prättigau (Kanton Graubünden) auf 2000 Metern über Meer. Das Gebiet oberhalb von Fideris ist besonders bekannt für seinen 12 Kilometer langen Naturschlittelweg ins Tal, die gemütlichen Berghäuser Arflina und Heuberge sowie sanften Tourismus.

Pressekontakt:
Heuberge AG,
Heubergstrasse 118,
7235 Fideris
Mail: info@heuberge.ch
Tel.: 081 300 30 70


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Ausflugsziele.ch ist das führende Inspirationsmagazin für Freizeit, Erlebnisse und Ausflüge in der Schweiz. Ob Familienausflug, Gruppenausflug, Firmenanlass oder Wochenendabenteuer – hier finden Leserinnen und Leser vielfältige Ideen für unvergessliche Momente im ganzen Land. Mit aktuellen Themen, spannenden Tipps und saisonalen Highlights macht Ausflugsziele.ch Lust aufs Entdecken.

Erlebnis-Gutscheine aus dem Erlebnis-Shop von Ausflugsziele.ch sind das ideale Geschenk für alle, die lieber Erinnerungen als Dinge verschenken. Sie sind zehn Jahre gültig, online erhältlich und für sämtliche Erlebnisse auf Ausflugsziele.ch einlösbar – flexibel, persönlich und voller Freude.

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Ausflüge tun gut: Ausflugsziele.ch macht Lust auf kleine Auszeiten in der Schweiz

14. August 2026

Ausflüge bringen Abwechslung in den Alltag, schaffen gemeinsame Erlebnisse und eröffnen neue Perspektiven. Ausflugsziele.ch inspiriert als Schweizer Online Magazin zu kleinen und grossen Auszeiten – für Familien, Paare, Gruppen und alle, die ihre freie Zeit bewusst erleben möchten.

Ausflugsziele.ch

Ein freier Nachmittag, ein Wochenende mit der Familie, ein spontaner Ferientag oder ein besonderer Moment zu zweit: Oft braucht es gar nicht viel, um dem Alltag für ein paar Stunden zu entfliehen. Ein Ausflug kann guttun, den Kopf frei machen, verbinden, überraschen und neue Energie schenken.

Die Schweiz bietet dafür unzählige Möglichkeiten. Berge, Seen, Wälder, Städte, Dörfer, Museen, Tierparks, Erlebnisbäder, Schlösser, Bahnen, Schiffe, Themenwege, Bauernhöfe, Wellnessangebote und kulinarische Erlebnisse laden dazu ein, die eigene Umgebung neu zu entdecken oder bekannte Orte aus einem anderen Blickwinkel zu erleben.

Genau hier setzt Ausflugsziele.ch an. Das Schweizer Online Magazin bündelt seit 1998 Ausflugsideen, Freizeitangebote und Erlebnisvorschläge aus der ganzen Schweiz. Im Mittelpunkt steht die Inspiration: Menschen sollen Lust bekommen, rauszugehen, etwas Schönes zu erleben und ihren freien Tag mit einem passenden Ausflug zu bereichern.

Ob Familienausflug mit Kindern, gemütlicher Spaziergang, Wanderung mit Aussicht, Museumsbesuch, Tiererlebnis, Schifffahrt, Erlebnisbahn, Badeplausch, Brunch, Outdoor-Abenteuer, Indoor-Ausflug bei Regen oder romantischer Ausflug zu zweit – Ausflugsziele.ch zeigt, wie vielfältig Ausflüge in der Schweiz sein können.

Dabei geht es nicht immer um das grosse Abenteuer. Manchmal reicht eine kleine Auszeit in der Natur, ein Aussichtspunkt, ein Besuch im Erlebnisbad, ein Spaziergang durch einen Park, eine Fahrt mit der Bergbahn oder ein gemeinsames Frühstück an einem besonderen Ort. Gerade solche Momente bleiben oft in Erinnerung.

Ausflugsziele.ch ist ein kuratiertes Online Magazin für Ausflüge, Freizeit und Erlebnisse in der Schweiz. Die Plattform inspiriert Menschen, die aktiv nach Ideen suchen – nach Wetter, Stimmung, Saison, Begleitung oder Erlebnisart.

Für Freizeitanbieter, Ausflugsziele, Destinationen und touristische Partner bietet Ausflugsziele.ch ein besonders passendes thematisches Umfeld. Wer hier präsent ist, erreicht Nutzerinnen und Nutzer in einem Moment, in dem sie offen für Inspiration sind und konkrete Ideen für ihre Freizeit suchen.

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Contextual Advertising wird in einer vielfältiger werdenden Medienlandschaft immer wichtiger. Entscheidend ist, im richtigen thematischen Umfeld sichtbar zu sein. Ausflugsziele.ch bietet Ausflugszielen, Destinationen und Freizeitanbietern genau diese Möglichkeit: Inhalte erscheinen dort, wo Menschen aktiv nach Ausflugsideen suchen – ein ideales Umfeld für wirkungsvolles Contextual Targeting.

Ausflüge tun gut. Sie bringen Menschen zusammen, schaffen Erlebnisse und machen freie Zeit wertvoller. Ausflugsziele.ch lädt dazu ein, die Schweiz immer wieder neu zu entdecken – mit kleinen Auszeiten, grossen Momenten und Ideen, die Lust auf den nächsten Ausflug machen.

Weitere Informationen:
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Rekordzahlen beim grenzenlosen Bodensee Ticket Bahn|Bus|Fähre

10. August 2026

Das Bodensee Ticket für Bahn, Bus und Fähre wird deutlich häufiger genutzt. 2025 reisten über 43’000 Personen mit einer Tageskarte oder einem 3-Tages-Pass grenzüberschreitend durch die Vierländerregion Bodensee – 15 Prozent mehr als 2024. Besonders stark wuchs die Nachfrage in der Schweiz und in Vorarlberg. Im Juni und Juli 2026 setzte sich dieser Trend fort: In der Schweiz wurden 53 Prozent mehr Tickets verkauft als im Vorjahreszeitraum.

Die 4 Länder Mobil GmbH (vormals «ÖV Bodenseeraum») sieht darin eine Bestätigung der gemeinsamen Strategie der Bundesländer und Kantone in der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK). Verbesserungen bei Angebot, Tarifen, Vertrieb und Fahrgastinformation erleichtern grenzüberschreitende Fahrten mit dem öffentlichen Verkehr auf Schiene, Strasse und Wasser.

Bestes Jahr seit 2019 – in der Schweiz sogar überhaupt

2025 wurden insgesamt 32’255 Bodensee Tickets verkauft. Darunter fallen auch 5’187 3-Tages-Pässe, so viele wie noch nie. Rund 12’000 Tickets entfielen auf die Schweiz, über 5’000 auf Vorarlberg. Mit mehr als 15’000 verkauften Tickets blieb Deutschland zwar der wichtigste Markt. In Vorarlberg erfreute sich das Bodensee Ticket mit einem Zuwachs von 15% steigender Beliebtheit. Und auch im ersten Halbjahr 2026 zeichnet sich insbesondere in der Schweiz ein weiterhin starker Nachfrageanstieg ab. Seit 2019 stieg der Absatz in der Schweiz von 8’321 auf 12’796 Tickets im Jahr 2025. Im Juli 2026 wurden dort erstmals mehr als 2’000 Bodensee Tickets innerhalb eines Monats verkauft, etwa 50% mehr als noch 2025 – ein absoluter Rekordwert. Besonders gefragt ist das Angebot in den Agglomerationen St. Gallen, Schaffhausen und Frauenfeld sowie in Romanshorn und Kreuzlingen. Neben gezieltem Marketing tragen einfachere Verkaufswege und der Ausbau des öffentlichen Verkehrs in den deutschen Landkreisen seit 2023 zur Entwicklung bei. Insgesamt deckt das Bodensee Ticket einen Raum mit über 2.3 Mio. Einwohnenden sowie jährlich über 20 Mio. Gästeübernachtungen und bis zu 70 Mio. Tagestouristen in der Freizeitmobilität ab.

ÖV als attraktive Freizeitmobilität

Am deutschen Bodenseeufer entdecken mit den dortigen ÖV-Gästekarten immer mehr Urlaubsgäste Bahn und Bus als Alternative zu Stau und Parkplatzsuche. Diese Tendenz zeigt sich auch bei grenzüberschreitenden Ausflügen mit speziellen Bodensee Tickets für Gäste mit den Gästekarten «Echt Bodensee Card» oder «Bodensee Card West»: 2025 wurde diese Variante in den deutschen Urlaubsorten mehr als 1’200 Mal genutzt, 25 Prozent häufiger als 2024. Auch im Sommer 2026 lag der Absatz in den teilnehmenden Gemeinden im Vergleichszeitraum erneut rund ein Viertel höher.

Beliebte Ausflugsziele sind etwa St. Gallen, der Bregenzerwald, das Appenzellerland, der Rheinfall, Unter- oder Überlingersee sowie Oberschwaben. Das Bodensee Ticket verbindet Bahn, Bus und Fähre in einem gemeinsamen Tarifangebot.

Jean-Christophe Thieke, Geschäftsleiter der 4 Länder Mobil GmbH, ordnet die Entwicklung ein: «Der Erfolg ist das Ergebnis der engen Zusammenarbeit von Verkehrsunternehmen, Tarifverbünden, Behörden sowie Partnern aus Tourismus, Wirtschaft und Wissenschaft. Entscheidend ist ein verlässliches ÖV-Gesamtnetz über die Grenzen hinweg bis tief in die beteiligten Regionen hinein.»

In den vergangenen Jahren wurden grenzüberschreitende Verbindungen und Anschlüsse kontinuierlich ausgebaut. Dazu zählen direkte Fahrten von Romanshorn nach Lindau-Insel, dichte Takte bis in die Abendstunden rund um den Bodensee sowie attraktive Verbindungen etwa von Konstanz ins Appenzellerland, von Lindau ins St. Galler Rheintal und von Bregenz an den Untersee. Als besonders wichtig und wirksam erweisen sich möglichst wenige Umstiege zu den Top-Ausflugszielen wie etwa dem Affenberg Salem, dem Ravensburger Spieleland, dem Rheinfall in Schaffhausen oder zur Schifffahrt in den Hafenorten. Herausfordernd bleiben allerdings gerade im Freizeitverkehr immer wieder nötige Sperrungen bei Bahnstrecken wegen Bauarbeiten, die Berücksichtigung grenzüberschreitender Verbindungen bei Fahrplänen für Ersatzverkehre und deren rechtzeitige Bekanntmachung, gerade auch über Grenzen hinweg.

Bessere Information und neue Vorteile

Auch die Reiseinformation wird verbessert: Seit Juni 2026 ist die Fähre Konstanz–Meersburg wieder in den Fahrplan-Apps der SBB, der Deutschen Bahn und verschiedener Verkehrsverbünde enthalten. Dadurch werden für viele Reisende kürzere und bequemere Verbindungen angezeigt. Zudem sind weitere grenzüberschreitende Verbindungen, unter anderem aus dem Raum Zürich über Konstanz und mit der Regiobuslinie 700 weiter nach Ravensburg oder umgekehrt, bei der Deutschen Bahn online kaufbar. Apps wie Fairtiq erlauben es Fahrgästen in allen in den Verkehrsverbünden der Vierländerregion Bodensee rund um den Bodensee mit nur einem Ticketingsystem zu reisen und den Fahrpreis nachträglich berechnen lassen; an den Grenzen ist derzeit noch ein Regionenwechsel erforderlich. Weitere Verbesserungen und Innovationen für einen ÖV ohne Grenzen treibt die 4 Länder Mobil GmbH mit zahlreichen Partnern voran.

Ansprechpartner für Medienanfragen: Jean-Christophe Thieke, Geschäftsleiter der 4 Länder Mobil GmbH, thieke@4laendermobil.com Weitere Information sowie Fotos / Abbildungen auch unter https://www.pr2.de/pressefach/49/


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Ausflugsziele.ch ist das Online-Magazin für alle, die ihre Freizeit abwechslungsreich gestalten möchten. Ob Natur, Kultur, Genuss oder Abenteuer – hier finden Ausflugsfans Inspiration für besondere Erlebnisse in der ganzen Schweiz.

Das Angebot richtet sich an Einzelpersonen, Paare, Familien, Gruppen, Firmen und Vereine. Mit Themen zu Tagesausflügen, Veranstaltungen, Gruppenaktivitäten und spannenden Freizeitideen zeigt Ausflugsziele.ch, wie einfach es ist, unvergessliche Momente zu erleben – draussen, gemeinsam und jederzeit.

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Wenn es heiss wird: So kühlen sich die Tiere im Natur- und Tierpark Goldau ab

4. August 2026

Steigen die Temperaturen, passen auch Tiere ihr Verhalten an. Während Menschen ihren Körper vor allem durch Schwitzen kühlen, nutzen Wildtiere unterschiedliche Strategien: Sie hecheln, suhlen sich im Schlamm, geben Wärme über gut durchblutete Körperregionen ab oder verlegen ihre Aktivitäten in die kühleren Tageszeiten. Im Natur- und Tierpark Goldau können sie diese natürlichen Mechanismen in naturnah gestalteten Anlagen optimal nutzen.

Warme Sommertage gehören für viele Tierarten zu ihrem natürlichen Jahresverlauf. Im Laufe der Evolution haben sie deshalb unterschiedliche physiologische und verhaltensbezogene Mechanismen zur Regulation ihrer Körpertemperatur entwickelt. Auch für die Tiere des Natur- und Tierparks Goldau sind keine besonderen Kühlmassnahmen nötig. «Unsere Tiere sind an sommerliche Temperaturen generell gut angepasst. In den naturnah gestalteten Anlagen können sie selbst wählen, wo sie sich aufhalten und ihre Aktivitäten in die kühleren Tageszeiten verlegen. Wichtig ist, dass ihnen jederzeit frisches Wasser zur Verfügung steht», erklärt Dr. Pascal Marty, Leiter Zoologie des Natur- und Tierparks Goldau.

Von Schlammbad bis Siesta: Jede Tierart kühlt anders

Welche Strategie ein Tier nutzt, hängt von seinen Anpassungen an den natürlichen Lebensraum ab.

Wildschweine besitzen kaum funktionstüchtige Schweissdrüsen und können überschüssige Wärme nur sehr begrenzt über die Haut abgeben. Deshalb suhlen sie sich regelmässig im Schlamm. Das verdunstende Wasser entzieht dem Körper Wärme; zugleich schützt die Schlammschicht vor intensiver Sonneneinstrahlung und lästigen Insekten.

Wölfe und Luchse kühlen ihren Körper vor allem durch Hecheln. Dabei verdunstet Wasser über die Schleimhäute der Zunge, Maulhöhle und oberen Atemwege und führt so Wärme ab. Zwar besitzen Wölfe und Luchse auch Schweissdrüsen an den Fussballen, für die Regulierung der Körpertemperatur spielen diese jedoch wegen ihrer kleinen Oberfläche kaum eine Rolle.

Huftiere wie Rothirsche, Sikahirsche, Steinböcke oder Mufflons können Wärme auch über Schweiss abgeben. Die Effizienz unterscheidet sich aber von Art zu Art. An heissen Tagen reduzieren Huftiere ihre Aktivität während der Mittagszeit und verlegen das Äsen in die Nacht oder die kühleren Morgen- und Abendstunden. Zusätzlich geben sie Wärme über die Haut und durch Verdunstung über die Atemwege ab.

Auch Syrische Braunbären vermeiden grosse Hitze vorwiegend durch ihr Verhalten: Tagsüber ruhen sie in kühleren Bereichen und nutzen Wasserstellen zur Abkühlung. Ihr dichtes Fell schützt nicht nur im Winter vor Kälte, sondern wirkt auch im Sommer isolierend und kann dadurch verhindern, dass sich der Körper bei direkter Sonneneinstrahlung zu schnell aufheizt.

Futter-Glaces: Abwechslung mit kühlendem Nebeneffekt

An besonders heissen Tagen erhalten einzelne Tierarten des Natur- und Tierparks Goldau – beispielsweise Wildschweine, Hausschweine, Fischotter oder Syrische Braunbären – Futter-Glaces. Die mit Früchten, Gemüse oder anderen geeigneten Futtermitteln gefüllten Eisblöcke dienen in erster Linie der Beschäftigung, dem sogenannten Enrichment. «Die Tiere müssen sich ihr Futter erarbeiten, wie dies auch in der Natur der Fall ist», sagt Dr. Pascal Marty. «Die Abkühlung ist ein willkommener, aber sehr geringer Nebeneffekt – wichtiger ist, dass die Tiere ihre bewährten und natürlichen Strategien zur Abkühlung selbstständig einsetzen können.»

Weitere Informationen erteilt Ihnen gerne Dr. Pascal Marty, Leiter Zoologie und Kurator des Natur- und Tierparks Goldau: pascal.marty@tierpark.ch / +41 41 859 06 20

Die Medienmitteilung mit Bild- und Videomaterial steht auf www.tierpark.ch/medien zum Download zur Verfügung.

Natur- und Tierpark Goldau

Parkstrasse 38
6410 Goldau

+41 41 859 06 06
info@tierpark.ch
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Ausflugsziele.ch ist das Schweizer Magazin für Inspiration rund um Freizeit, Ausflüge und Erlebnisse. Ob ruhiger Seeweg, aussichtsreiche Bergfahrt, Museumsbesuch oder Teamaktivität – hier finden Leserinnen und Leser sorgfältig kuratierte Ideen für jede Jahreszeit, klar gegliedert und laufend aktualisiert. So wird aus freier Zeit ein Erlebnis mit Mehrwert.

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Nendaz feiert 25 Jahre Alphornfestival

27. Juli 2026

Das Internationale Alphornfestival (FICA), dessen 25. Jubiläumsausgabe vom 24. bis 26. Juli 2026 in Haute-Nendaz stattfand, wurde gebührend gefeiert – mit einem Konzert von Simon & Mac am Freitagabend, Auftritten von rund zwanzig Folkloregruppen und 130 Alphornbläsern, die am offiziellen Wettbewerb ihr Können unter Beweis stellten.

«Das ganze Wochenende über erfüllte der Klang des Alphorns unsere Berge. Er erfüllte aber auch die Herzen der vielen Leute, die mit dabei waren und liess dabei Verbindungen zwischen Generationen, Regionen und Ländern entstehen.» So das Fazit des OK-Präsidenten Baptiste Constantin, welches den Spirit dieser 25. Ausgabe des Internationalen Alphornfestivals von Nendaz treffend zusammenfasst. Drei Tage lang bot das Festival unvergessliche Momente rund um dieses für die Alpen so charakteristische Instrument. Beim offiziellen Wettbewerb mit von der Partie waren über 100 Bläserinnen und Bläser zwischen 11 und 76 Jahren. Zahlreiche der Teilnehmenden nahmen eine lange Anreise auf sich, um dieses Abenteuer mit zu erleben, darunter sogar fünf Teilnehmer aus den Vereinigten Staaten.

Und sie alle kehren mit unvergesslichen Erinnerungen und schönen Begegnungen nach Hause zurück. Zumindest eine Teilnehmerin aus Illinois wird ihre Reise nach Nendaz bestimmt nicht vergessen: Während anlässlich des 25. Jubiläums des Festivals unter allen Teilnehmenden des Ensemblestücks ein Alphorn verlost wurde, war sie die Glückliche, die dieses einzigartige Andenken mit nach Hause nehmen durfte.

Ein weiteres Highlight, das alle Generationen begeisterte, war das Konzert von Simon&Mac vom Freitagabend mit über 1200 Besucherinnen und Besuchern. Dem berühmten Südtiroler Duo gelang es einmal mehr, mit ihrem Mix aus Tradition und Moderne das Publikum von den Stühlen zu reissen. Und so sah man Gross und Klein gemeinsam zu den einzigartigen Klängen, einer Mischung aus Akkordeon, Percussion und Elektromusik tanzen. Kurz zuvor trat Walti Sigrist mit seinem Superhorn auf, dem mit 14 m und 250 kg längstem Alphorn der Welt.

Ein lang ersehnter Sieg für die Freiburger vom L’Echo du Tunnel
Ob es an der Auslosung lag, als erste Formation zum Finale antreten zu müssen? Oder ob die Festrede des Nationalratspräsidenten Pierre-André Page – ebenfalls aus Freiburg – das nötige Glück brachte? Egal woran es gelegen hat – bei der 11. Teilnahme hat es für die Freiburger vom «L’Echo du Tunnel» endlich mit dem Sieg geklappt. Das Quartett, das schon sehr oft unter den ersten Zehn landete und sich damit regelmässig für das Finale qualifizierte, hatte schon länger Ambitionen auf den Tagessieg und damit auf den Pokal. Entsprechend emotional war dann auch der Moment der Siegerehrung.

Zum Quartett gehören die beiden Brüderpaare Claude und Antoine Castella sowie Christophe und Yvan Oberson, die schon lange ihrem Motto treu sind: «Entweder zu viert oder gar nicht.» Begleitet werden die vier vom dritten Bruder der Familie Castella, Michel, der die Fahne in den Farben des Kantons trägt. Während vor dem Festival noch unklar war, ob sie auch nächstes Jahr wieder die Reise nach Nendaz antreten würden, hat der Sieg alle Zweifel aus dem Weg geräumt. Eins steht fest: Sie werden 2027 versuchen ihren Titel zu verteidigen.

Schlussklassement
1. Quatuor l’Echo du Tunnel (FR) 2. Stofer Thomas (LU) 3. Duo FreMa (ZU) 4. Quatuor de la Tournette (France) 5. Trio de la Tournette (France) 6. Hans Matt (AG) 7. Formation Les Sonneurs de Savoye (France) 8. Monory Patricia (VS) 9. Devènes Benjamin (VS) 10. Frossard Jessica (FR)

Für weitere Informationen
Baptiste Constantin, Direktor Nendaz Tourisme und OK-Präsident:
baptiste.constantin@nendaz.ch


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