Gute Nachrichten aus den Fideriser Heubergen

25. August 2026

Das Schneesportgebiet Fideriser Heuberge macht vorerst weiter. Trotz roten Zahlen wird die Besitzerfamilie Vetsch auch die kommende Wintersaison bestreiten. Die Suche nach einer Nachfolgelösung läuft unvermindert weiter. Geschäftsführer Henrik Vetsch begründet den Entscheid.

Das Geschenk ist aus massivem Holz, die Botschaft dahinter ebenso deutlich: Zum 15-Jahr-Jubiläum der Familie Vetsch in den Fideriser Heubergen haben die einheimischen Chauffeure der Heubergbusse ihrer Arbeitgeberfamilie ein Holzbänkli geschenkt. Verbunden mit einem Wunsch: Es möge nochmals 15 Jahre weitergehen. Henrik Vetsch und seine Partnerin Sara Wiesendanger hat die Geste berührt – dies sei ein schönes Zeichen der Verbundenheit der Mitarbeitenden mit dem Betrieb. Und er hat gute Nachrichten: Die 70 Saisonangestellten werden auch im kommenden Winter ihre Stelle «am Bärg» antreten können. Dies, nachdem sein Vater und Verwaltungsratspräsident Walter Vetsch (Jenaz) im Januar dieses Jahres ankündigte, dass die defizitäre Gesellschaft veräussert würde, nachdem die raumplanerischen Vorgaben geändert worden seien.

Wie kam es dazu, dass die aktuellen Besitzer auch die kommende Wintersaison angehen? Für Henrik Vetsch sind es mehrere Faktoren, welche die Familie dazu bewogen haben, das finanzielle Risiko ein weiteres Mal zu schultern. Einerseits sind alle Interessenten noch mit weiteren Abklärungen beschäftigt, sodass über den Verkauf erst später entschieden werden kann. Zudem sind die zahlreichen Mitarbeitenden mit dem Betrieb eng verbunden und auch viele in Fideris und der näheren Umgebung Ansässige hätten den Wunsch geäussert, dass das einzigartige Schneesportgebiet erhalten bleiben solle. Für potenzielle Kaufinteressenten sei es zudem essenziell, nicht ein stillgelegtes Gebiet zu übernehmen, denn durch eine Schliessung würden auch viele Stammkunden enttäuscht, die danach wieder neu gewonnen werden müssten. Die Heuberge verstehen sich auch als wichtigen Impulsgeber für zukünftige Skifahrer:innen im ganzen Kanton Graubünden. Die rund 1500 Kinder, welche in den jährlichen Skilagern in den Heubergen Skifahren lernen und mehr als 6000 Logiernächte generieren, reisen mit Begeisterung nach Hause, um von ihren Skierlebnissen zu erzählen.

Ein wichtiger Aspekt sei aber auch die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Fideris. Hier habe man gute Gespräche führen können, um das Fundament für einen nahtlosen Übergang zu einer neuen Besitzerschaft zu legen. Auch habe man Ideen gewälzt, wie die Abhängigkeit von der Schneesituation, insbesondere beim Schlittelweg, reduziert werden könne. «Selbst wenn wir die Schlittelbahn bei Schneemangel um die Hälfte verkürzen müssen, bleibt sie immer noch eine der längsten der Schweiz und damit attraktiv», so Henrik Vetsch. Und die vergangene Saison habe erneut gezeigt, dass das Konzept mit 100 % Naturschneepisten immer mehr Skifahrende anziehe, welche Naturschnee dem harten Kunstschnee abseits der Hektik grosser Skigebiete vorziehen. Des Weiteren sei es gelungen, mit dem verlängerten SchweizMobil Schneeschuhtrail und der Kooperation mit den Bergbahnen Hochwang neue Gästesegmente anzusprechen. «Sowohl der Schneeschuhtrail wie auch die Winterwanderwege sind absolute Perlen, wie man sie sonst selten findet.» Auch ein Zuwachs an Skitourengängern habe man feststellen können; diese profitierten unter anderem von einem neu eingerichteten Suchfeld für Lawinentrainings und einem Lawinenlehrpfad. Zudem, so Henrik Vetsch, habe die Familie nicht nur sehr viel Geld investiert, sondern auch eigenes Herzblut: Die Sicherung des Fortbestandes der touristischen Nutzung der Heuberge sei für die ganze Familie ein wichtiges Anliegen, und man wolle dafür sorgen, dass das zweitgrösste Tourismusunternehmen des Vorder- und Mittelprättigaus in irgendeiner Form erhalten werden könne. Das «Ja» zur kommenden Wintersaison versteht der Geschäftsführer auch als Einladung an alle Prättigauerinnen und Prättigauer, wieder einmal einen Ausflug in die Heuberge zu planen, um das vielfältige Angebot zu nutzen und um die Schönheit dieser einmaligen Gebirgslandschaft zu geniessen.

Über die Fideriser Heuberge
Die Fideriser Heuberge sind ein idyllisches Ferien- und Naturparadies im Prättigau (Kanton Graubünden) auf 2000 Metern über Meer. Das Gebiet oberhalb von Fideris ist besonders bekannt für seinen 12 Kilometer langen Naturschlittelweg ins Tal, die gemütlichen Berghäuser Arflina und Heuberge sowie sanften Tourismus.

Pressekontakt:
Heuberge AG,
Heubergstrasse 118,
7235 Fideris
Mail: info@heuberge.ch
Tel.: 081 300 30 70


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90’000 VELO-FANS IM FESTMODUS

1. Juni 2026

Die CYCLE WEEK 2026, das grösste Velofestival der Schweiz, ging heute Abend erfolgreich zu Ende. Vom 28. bis 31. Mai stand in Zürich erneut das Velofahren im Zentrum. Rund 90’000 Besucherinnen und Besucher erlebten an den Standorten Europaallee, Brunau und Sihlcity die Vielfalt des Velosports und der Velokultur.

Auch die sechste Ausgabe des nationalen Velofestivals CYCLE WEEK zog Besucherinnen und Besucher bei herrlichem Sonnenschein zu Tausenden an. OK-Präsident Erwin Flury sagt: «Das Spannende an der CYCLE WEEK ist, dass wir dank der verschiedenen Festival-Schauplätze nicht nur ein interessiertes Publikum erreichen, sondern auch viele Passanten in der Europaallee.»

Gutes Echo der Aussteller
Die CYCLE WEEK Expo präsentierte sich als Schaufenster der Velobranche mit über 130 Ausstellern. Ein neuer Rekord! Trotz grosser Hitze zeigten sich die Ausstellenden mit dem Publikumsaufmarsch zufrieden. An der Europaallee beim Zürcher Hauptbahnhof zeigten Ausstellende Velos für jedes Gelände, jeden Anspruch und jedes Tempo. Besuchende fanden die ganze Velopalette im Überblick und nutzten zahlreich die «Stadttunnel»-Runde als Teststrecke. Zudem wurden Dienstleistungen rund ums Velo, Reiseziele, Tourismusdestinationen und Inspirationen für das nächste Veloabenteuer gezeigt. Auf verschiedenen idealen Teststrecken von Gravel-, Road- bis Mountainbike wurden im Campus Brunau die sportlichen Bikes getestet. Das Interesse war enorm: Erstmals konnte man sich für den Velotest online registrieren, wovon 2’113 Personen Gebrauch machten, die insgesamt 4’474 Testfahrten absolvierten. Für die Workshops und Ausfahrten waren 1’333 Anmeldungen registriert.

Favoriten setzten sich durch
Den internationalen BMX Flatland Contest der Weltelite auf dem Gustav-Gull-Platz gewann am Samstagabend Favorit Kio Hayakawa aus Japan vor Viki Gomez aus Spanien. Wieder im Programm war am Freitagabend der Show-Wettkampf «Red Bull Dance your Style» mit den gemischten Teams aus Tänzerinnen, Tänzern und BMX Flatland Athleten.

Der Jumppark Sihlcity war erneut Schauplatz des internationalen ZÜRIDIRT CONTEST. Internationale Dirtjump-Profis zeigten spektakuläre Stunts und begeisterten das Publikum. Bei den Frauen gewann die Einheimische Michelle Neuer, bei den Männern Tom Isted aus Grossbritannien.

Ein besonderes Abenteuer warteten auf 50 Frauen und 50 Männer, die aus über 300 Bewerbungen ausgelost wurden: Sie absolvierten die 414 Kilometer lange Route «Züri Escape» mit 10’000 Höhenmetern rund um den Kanton Zürich. Nach rund 24 Stunden waren Lorenz Inauen bei den Männern und Josephine Meissner bei den Frauen zuerst wieder in Zürich.

Short Track Fast&Curious mit Potential
Das neue Short-Track Fast&Curious-Programm in der Lagerstrasse in den Disziplinen Cargobike-, Faltrad-, Specialbike-Battle, Kinderrennen und Bicycle-Catwalk (für extrovertierte Velofahrer) war unterhaltend und entlockte dank den Kids viele «Jööhhs» bei erwachsenen Zuschauern. Mal gewannen die Teilnehmenden ein Faltrad, mal Cash auf die Hand oder CYCLE WEEK-Socken im LeoStyle. Die Kinder gewannen eine der 200 Kids-Medaillen.

Positive Bilanz
Die Veranstalter ziehen eine äusserst positive Bilanz. Es kam an keinem der vier Tage zu einem schwerwiegenden Zwischenfall. Das vielfältige Programm, die hohe Besucherzahl und die reibungslose Durchführung unterstreichen den Erfolg der CYCLE WEEK 2026.

Das Festival in Kürze:

  • CYCLE WEEK – das nationale Velofestival
  • 28.-31. Mai 2026 in Zürich
  • Cycleweek.ch ((https://cycleweek.ch/))
  • Die CYCLE WEEK ist das Grossereignis der Velo-Schweiz. Es animiert zum Velofahren, vermittelt Wissen und bringt Menschen zusammen. In der Europaallee und in der Brunau treffen sich die Branche, Veloprofis und Fans, Neueinsteiger, Tourismus und die Politik zum grössten Mitmach-Velofestival des Landes.

Links
Fotos und Video zur freien redaktionellen Nutzung: Stolz präsentieren die Organisatoren den FILM ZUM EVENT, produziert von Dani Künzli mit Nick Laederach als Host:
YouTube: https://www.youtube.com/channel/UChFrEkbVwjZX4EBbZBTLx9Q
Natürlich ist das Repertoire an tollen Bildern riesig:
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Über die «BikeDays.ch GmbH»
Die BikeDays.ch GmbH organisiert die CYCLE WEEK. Das Unternehmen befindet sich im Besitz der aktiven OK-Mitglieder Erwin Flury, Nathalie Schneitter und Thomas Eberle.
Weitere Informationen findet ihr unter https://bikedays.ch/.
BikeDays.ch GmbH, Stauffacherstrasse 106, CH-8004 Zürich
E-Mail: info@bikedays.ch

Medienstelle
Für weitere Informationen und Interviewanfragen wendet ihr euch bitte an:
Peter Röthlisberger, media@cycleweek.ch
https://cycleweek.ch/page/medien

Die nächste CYCLE WEEK findet vom 20. bis 23. Mai 2027 statt.


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Das Angebot richtet sich an Einzelpersonen, Paare, Familien, Gruppen, Firmen und Vereine. Mit Themen zu Tagesausflügen, Veranstaltungen, Gruppenaktivitäten und spannenden Freizeitideen zeigt Ausflugsziele.ch, wie einfach es ist, unvergessliche Momente zu erleben – draussen, gemeinsam und jederzeit.

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Sommerzeit ist Ausflugszeit

28. Mai 2026

Ob spontan oder geplant: Der nächste Ausflug beginnt mit einer guten Idee. Ausflugsziele.ch

Wenn die Tage länger werden, die Sonne wärmer scheint und die freie Zeit wieder stärker nach draussen ruft, beginnt für viele Menschen die schönste Ausflugszeit des Jahres. Ob am Wasser, in den Bergen, im Wald, auf Aussichtspunkten, in Erlebniswelten, Museen, Parks oder bei besonderen Veranstaltungen: Der Sommer lädt dazu ein, die Schweiz neu zu entdecken.

Für Dich, mich und uns

Ausflugsziele.ch – das Original inspiriert seit 1998 zu Ausflügen, Freizeitideen und Erlebnissen in der ganzen Schweiz. Das Portal richtet sich an Familien, Paare, Individualgäste, Seniorinnen und Senioren, Freundesgruppen, Firmen, Vereine, Schulen und Teams, die passende Ideen für ihre freie Zeit suchen – spontan, geplant oder als besondere Aktivität für einen gemeinsamen Tag.

Gerade im Sommer zeigt sich die Vielfalt der Schweiz besonders eindrücklich. Ein freier Nachmittag, ein Wochenende, ein Ferientag oder ein gemeinsamer Ausflug mit der Familie kann schnell zu einem Erlebnis werden, das in Erinnerung bleibt. Ausflugsziele.ch macht diese Möglichkeiten sichtbar und hilft dabei, Ideen zu finden, die zur Jahreszeit, zur Region und zum Anlass passen.

Teamanlass planen

Neben Ausflugsideen für Individualgäste bietet Ausflugsziele.ch auch Gruppenangebote für Firmen, Teams, Vereine, Schulen und private Gruppen. Wer einen gemeinsamen Anlass plant, findet Inspiration für Erlebnisse im kleineren oder grösseren Rahmen, mit wenigen oder vielen Personen. 

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Junge und ältere Erwachsene im Fokus der Ertrinkungsstatistik 2025

27. Mai 2026

Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG und die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) registrierten im Jahr 2025 insgesamt 43 tödliche Ertrinkungsunfälle. Nach mehreren Jahren über dem langjährigen Durchschnitt von rund 50 tödlichen Ertrinkungsunfällen, liegt die Zahl der Ertrinkungsopfer erstmals wieder darunter. Nebst jungen Erwachsenen sind letztes Jahr vermehrt ältere Menschen Opfer von tödlichen Ertrinkungsunfällen geworden. Die SLRG unterstreicht daher die Notwendigkeit von Sensibilisierungs- und Präventionsmassnahmen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • 43 Personen fielen im Jahr 2025 einem tödlichen Ertrinkungsunfall zum Opfer, davon waren 9 (21%) Frauen und 34 (79%) Männer (darunter 2 Knaben im Alter von 2 und 14 Jahren). Suizide nicht eingerechnet.
  • Im Jahr 2025 ertranken, wie schon im Vorjahr, 2 Kinder unter 16 Jahren. Ein zweijähriger Knabe stürzte im heimischen Garten in einen aufgestellten Pool und ertrank. Beim zweiten Fall handelt es sich um einen 14-jährigen Jungen, der tot in einem Bach gefunden wurde.
  • Die meisten tödlichen Ertrinkungsunfälle ereigneten sich mit 38 Fällen in offenen Gewässern. Bezogen auf alle 43 Fälle entfielen 23 (53%) auf Seen und 15 (35%) auf Fliessgewässer. Darin eingeschlossen sind zwei Tauchunfälle, welche sich zum einen im Thunersee und zum anderen während eines Polizeieinsatzes in der Limmat ereignet haben. 
  • In Schwimmbädern ereignete sich im Jahr 2025 1 tödlicher Ertrinkungsunfall. Es betraf einen 76-jährigen Mann, der in einem Freibad regungslos im Wasser aufgefunden wurde. 
  • Ein langjähriger Trend bezüglich der Opferzahlen bei jungen Erwachsenen wird trotz reduzierter Unfallzahl bestätigt. Insgesamt 10 Personen zwischen 17 und 32 Jahren verloren 2025 ihr Leben im Wasser, was über 23% aller tödlichen Ertrinkungsunfälle entspricht. Hierbei handelte es sich um 2 Frauen und 8 Männer.
  • Die in den letzten Jahren beobachtete Entwicklung von tödlichen Ertrinkungsunfällen bei älteren Erwachsenen bestätigt sich auch im Jahr 2025. Insgesamt ertranken 17 Personen über 65 Jahren (40% aller 43 Fälle). Diese Unfälle betrafen 3 Frauen und 14 Männer. 
  • Trotz tieferen Zahlen muss die Sensibilisierungs- und Präventionsarbeit mit Nachdruck weitergeführt werden. Jeder Ertrinkungsfall ist einer zu viel. Wer sich an die Bade- und Flussregeln der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG (https://www.slrg.ch/de/praevention/slrg-regeln) hält, kann das Risiko von Wasser- und Ertrinkungsunfällen auf ein Minimum reduzieren und somit den Badespass ohne tragische Folgen geniessen. 

Die ausführliche Medienmitteilung im Wortlaut:

In Schweizer Gewässern sind im Jahr 2025 insgesamt 43 Menschen ertrunken. Aktuell sterben in der Schweiz im Zehnjahresschnitt rund 50 Personen pro Jahr – Suizide nicht eingerechnet. Zum ersten Mal seit 2021 liegt die Zahl der tödlichen Ertrinkungsopfer im vergangenen Jahr unter diesem Durchschnitt. Wie bereits in den Vorjahren machen die männlichen Opfer mit 34 Fällen rund 80 Prozent aller tödlichen Unfälle aus. 

Eine erste relative Häufung ist, wie bereits früher beobachtet, im Alter zwischen 17 bis 32 Jahren zu erkennen. Insgesamt acht junge Männer und zwei junge Frauen sind in diesem Alter ertrunken, was über 23 Prozent aller Ertrinkungsopfer entspricht. Die SLRG geht davon aus, dass in jüngeren Jahren das geschlechterunterschiedliche Risikoverhalten und ein Überschätzen der eigenen Fähigkeiten Gründe für die erhöhte Anzahl Fälle auf männlicher Seite darstellen. 

Ebenfalls vergleichbar mit den Vorjahren ist die relative Verteilung auf die Gewässer. Der Grossteil der tödlichen Ertrinkungsunfälle passierte in offenen Gewässern: 23 Fälle (53%) im See und 15 Fälle (35%) im Fluss. Insgesamt ereigneten sich damit fast 90 Prozent aller tödlichen Ertrinkungsunfälle in offenen Gewässern. Darin berücksichtigt sind zwei Tauchunfälle, jeweils einer im Thunersee und einer in der Limmat. 

Die SLRG und die BFU empfehlen immer, ein Auftriebsmittel wie zum Beispiel eine Baywatch- oder Schwimmboje mitzuführen und sich nie alleine ins Wasser zu begeben.

Weiter ist eine Person in einem Freibad ums Leben gekommen. Es handelte sich dabei um einen 76-jährigen Mann, der regungslos im Wasser aufgefunden wurde. 

Tödliche Ertrinkungsunfälle mit Kleinkindern sind zum Glück selten. Trotzdem ertrinkt pro Jahr im Zehnjahresschnitt jeweils ein Kind bis 3 Jahre tödlich, auch letztes Jahr. Ein zweijähriger Knabe ist in einem aufgestellten Pool im Garten ums Leben gekommen. Ebenfalls in die Kategorie «Kinder» wird der Tod eines 14-jährigen Jungen gezählt, der tot in einem Bach gefunden wurde. Bei zwei männlichen Opfern ist das Alter unbekannt. 

Unfalltrend bei älteren Erwachsenen bestätigt

Auffallend viele tödliche Ertrinkungsunfälle verzeichneten die SLRG und die BFU bei Personen im Pensionsalter. Insgesamt 17 Personen, 3 davon weiblich, sind in diesem Alter in Schweizer Gewässern ums Leben gekommen. 

Schon seit mehreren Jahren wird ein Anstieg von tödlichen Ertrinkungsunfällen bei Pensionären beobachtet. Neben einer zunehmenden Aktivität im Wasser könnten in dieser Altersgruppe auch gesundheitliche Probleme und eine Fehleinschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit eine Rolle spielen.

Dieser Trend wird auch international beobachtet. Gemäss einer Studie der University of Washington überstieg die globale Ertrinkungsrate bei Menschen über 70 Jahren in den letzten Jahren diejenige von Kindern unter fünf Jahren. Einer der Gründe könnte bei der allgemein alternden Weltbevölkerung liegen. Hinzu kommt, dass diese Gesellschaftsschicht allgemein vermehrt aktiv ist, auch im und am Wasser. 

Darum empfiehlt die BFU und die SLRG allgemein und im Speziellen auch älteren Menschen immer ein Auftriebsmittel, wie eine Baywatch- oder eine aufblasbare Boje mitzuführen. Diese kann zum Ausruhen bei plötzlichen Schwächeanfällen dienen und verschafft im Notfall wertvolle Zeit für die Rettung. 

Nach den Rekordzahlen im Jahr 2022 mit 66 Ertrinkungstoten in der Schweiz ging die Anzahl in den vergangenen Jahren zwar stetig zurück, jedoch kann noch keine Entwarnung gegeben werden. Der Juli 2025 war zudem niederschlagsreich und wechselhaft. Vielerorts fiel deutlich mehr Regen als üblich. Möglicherweise hat dies dazu beigetragen, dass sich weniger Menschen am, im und auf dem Wasser aufhielten, was die Unfallzahlen beeinflusst. Ein weiterer Grund, dass letztes Jahr weniger Menschen in der Schweiz tödlich ertrunken sind, dürfte auch im Erfolg der Massnahmen zur Prävention von Ertrinkungsunfällen liegen. Aber jeder Todesfall im Wasser ist einer zu viel. Entsprechend dürfen die präventiven Anstrengungen allgemein, aber vor allem im Bereich der Kinder, nicht vernachlässigt werden. Beobachtungen in Schwimmbädern zeigen klar, dass Begleitpersonen von Kindern vielmals durch Mobiltelefone oder andere Beschäftigungen abgelenkt sind. Damit es nicht zu einem erneuten Anstieg von tödlichen Ertrinkungsunfällen bei Kindern kommt, müssen Kinder und im Speziellen Kleinkinder ständig im Auge behalten werden. Die SLRG weist daher mit Nachdruck auf die Baderegel Nr. 1 hin: «Kinder nur begleitet ans Wasser lassen – kleine Kinder in Griffnähe beaufsichtigen!»

Prävention bleibt entscheidend

Ein grosser Teil der Unfälle wäre durch umsichtiges Verhalten vermeidbar. Wer sich an die Bade- und Flussregeln der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG hält, kann das Risiko von Wasser- und Ertrinkungsunfällen deutlich reduzieren und die Zeit am Wasser sicher geniessen. Ergänzend zu den Regeln gilt es: Sich nur ins Wasser begeben, wenn man sich hundertprozentig wohl und fit fühlt. Gleichzeitig kann es nicht schaden, den gesunden Menschenverstand immer wieder zu Rate zu ziehen und entsprechend zu handeln. Die Bade- und Flussregeln sind auf der Webseite der SLRG (www.slrg.ch) in 14 Sprachen zu finden.

Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG trägt seit Jahren mittels verschiedener Massnahmen zur Verhütung von Ertrinkungsunfällen bei. Jedes Jahr werden mehr als 100 neue Bade- und Flussregeltafeln der SLRG in Schwimmbädern, an Flüssen und Seen sowie an gut frequentierten Bade- und Einstiegstellen aufgestellt. Zudem werden in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) vielschichtige Anstrengungen im präventiven Bereich unternommen, um die Anzahl tödlicher Ertrinkungsunfälle zu senken. Mit diesen Aktionen werden die Menschen daran erinnert, dass die Gefahren im Wasser nicht unterschätzt werden dürfen. 

Weitere Informationen zur Wassersicherheit finden Sie auf unserer Website www.slrg.ch.

Für Auskünfte und Rückfragen steht Ihnen gerne zur Verfügung: 
Christoph Merki, Mediensprecher SLRG, unter +41 41 925 88 98 oder kom@slrg.ch.

SLRG – Ihre Rettungsschwimmer

Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG ist die grösste Organisation für Wassersicherheit der Schweiz und eine Rettungsorganisation des Schweizerischen Roten Kreuzes SRK. Deshalb ist sie auch der in der Bundesverfassung festgeschriebenen «Rôle d’auxiliaire des pouvoirs publics» verpflichtet: Sie muss in Krisenzeiten und Notlagen Staat und Behörden mit ihrer Expertise und Präventionsarbeit unterstützen. Aus diesem Grund ist für die SLRG klar, dass sie die Bevölkerung und entsprechend die Schweizer Städte und Gemeinden in Fragen zur Sicherheit am, im und auf dem Wasser weiterhin unterstützt, um Ertrinkungsunfälle so zu verhindern. Die von der ZEWO anerkannte gemeinnützige Organisation bezweckt die Verhütung von Unfällen am, im und auf dem Wasser sowie die Ausbildung von Rettungsschwimmerinnen und -schwimmern. Konkret engagiert sich die SLRG mit diversen Präventionsprojekten, bietet Ausbildungen zur Ertrinkungsprävention und Wasserrettung für verschiedenste Zielgruppen an und sorgt an zahlreichen Veranstaltungen sowie Badeorten in Form von Sicherungsdiensten für die Wassersicherheit.

Mit 124 Sektionen und 23’000 Mitgliedern in allen Landesteilen arbeitet die SLRG im Sinne des Rotkreuz-Gedankens. Sie fördert durch die Möglichkeit, Rettungsschwimmen auch als Sport zu betreiben, das humanitäre Engagement – insbesondere auch zahlreicher Kinder und Jugendlicher.


Medienmitteilung powered by Ausflugsziele.ch

Ausflugsziele.ch ist die Schweizer Inspirationsplattform für Freizeit, Ausflüge und besondere Erlebnisse. Wandern, Geniessen, Staunen oder Entdecken – das Magazin bietet Ideen für Einzelpersonen, Paare, Familien, Gruppen und Unternehmen, die ihre freie Zeit aktiv gestalten möchten.

Mit vielfältigen Themenrubriken, aktuellen Ausflugstipps und gezielten Empfehlungen liefert Ausflugsziele.ch alles, was es für unvergessliche Tage braucht – direkt, übersichtlich und jederzeit abrufbar.

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Der Tagesausflug erlebt ein Comeback

13. März 2026

Zürich – Immer mehr Menschen entdecken den klassischen Tagesausflug neu. Statt lange Reisen zu planen, entscheiden sich viele für spontane Ausflüge in der eigenen Region oder in eine andere Ecke der Schweiz. Berge, Seen, Naturparks oder charmante Städte werden so wieder zu beliebten Zielen für einen abwechslungsreichen Tag.

Die Schweiz bietet dafür ideale Voraussetzungen. Auf kleinem Raum treffen beeindruckende Landschaften, kulturelle Sehenswürdigkeiten und vielseitige Freizeitangebote aufeinander. Wanderungen mit Aussicht, Schifffahrten auf den Seen, Panoramaflüge, Themenwege oder ein Besuch in einem Tier- oder Erlebnispark – für jeden Geschmack gibt es passende Möglichkeiten.

Das Inspirationsmagazin Ausflugsziele.ch zeigt diese Vielfalt und macht Lust, die Schweiz neu zu entdecken. Die Plattform inspiriert Einzelpersonen, Paare, Familien, Seniorinnen und Senioren, Teams, Firmen und Vereine gleichermassen.

Der Tagesausflug verbindet Bewegung, Entspannung und gemeinsames Erleben – und macht die Vielfalt der Schweiz auf einfache Weise zugänglich.

Über Ausflugsziele.ch

Ausflugsziele.ch ist das Inspirationsmagazin für Ausflüge und Erlebnisse in der Schweiz. Die Plattform zeigt eine grosse Auswahl an Ausflugsideen für alle Jahreszeiten und richtet sich an Einzelpersonen, Paare, Familien, Gruppen, Firmen und Vereine. Ziel ist es, Menschen für Natur, Kultur, Abenteuer und Genuss zu begeistern und Lust auf Ausflüge in der ganzen Schweiz zu machen.

Weitere Informationen:
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Swiss Holiday Park eröffnet spektakulärste Suiten der Schweiz

30. Juli 2025

Morschach, 29.07.2025 

Der Swiss Holiday Park in Morschach erweitert sein vielfältiges  Übernachtungsangebot: Ab sofort geniessen Gäste neue Panorama-Zimmer und – Suiten mit atemberaubender Aussicht, cleveren Details – und echten Ferien Highlights. 

Der Höhepunkt für Familien: Eine 115m2 Suite mit der längsten Holzrutschbahn in einem Schweizer Hotelzimmer – sie führt direkt von der Galerie ins Wohnzimmer und  sorgt für staunende Kinderaugen und unvergessliche Ferienmomente. Der  Ausblickturm in der Suite bietet mit dem höchsten Punkt vom Swiss Holiday Park eine  360° Panoramasicht. Auch die weiteren Zimmer begeistern mit lichtdurchfluteten  Räumen, moderner Ausstattung, Klimaanlage und überdurchschnittlich grosszügigen  Terrassen mit Blick auf die imposante zentralschweizer Bergwelt. 

Das besondere Plus: Gäste der modernen Zimmer geniessen ein exklusives  Frühstückserlebnis in der heimeligen Schwiizer Stube. Hier wartet ein à la carte – Angebot mit regionalen Köstlichkeiten in stilvoller Atmosphäre – der perfekte Start in  einen erlebnisreichen Tag. 

«Mit dem neuen Angebot setzen wir unseren Fokus klar auf Qualität, Modernität und  begeisternde Erlebnisse», sagt Pascal Waser, Direktor des Swiss Holiday Park. «Die  Panorama-Zimmer vereinen höchsten Komfort, alpines modernes Design und ein  durchdachtes Familienkonzept – für Ferien, die lange in Erinnerung bleiben.» 

Die verschiedenen Panorama Zimmerkategorien sind ideal für Familien, Paare und  alle, die das Besondere suchen. Bereits jetzt zeigt sich: Die Nachfrage ist hoch – die  Rückmeldungen begeistern.

Bild- und Logodownload: 
Neue Bilder und aktuelle Logos stehen unter diesem Link zur Verfügung.

Weitere Informationen: 
Swiss Holiday Park AG 
CH-6443 Morschach 
Telefon +41 41 825 50 50


Medienmitteilung powered by Ausflugsziele.ch
Ausflugsziele.ch ist das Inspirationsportal für Freizeitideen und Ausflugstipps in der ganzen Schweiz. Ob für Familien, Paare, Gruppen oder Einzelpersonen – die Plattform bietet passende Inhalte für alle, die mehr aus ihrer freien Zeit machen möchten.

Mit Highlights zu Naturerlebnissen, Ausstellungen, Events, Wanderungen, Schifffahrten oder Gruppenaktivitäten wird Ausflugsziele.ch zur Anlaufstelle für spontane Entdeckungen und gezielte Freizeitplanung.

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Ausflugsziele.ch – Das Inspirations- und Freizeitmagazin der Schweiz. Für alle, die mehr erleben wollen.

28. Juni 2025

Zürich, Juni 2025 – Freizeit ist wertvoll. Sie verdient Erlebnisse, die in Erinnerung bleiben. Genau dafür gibt es Ausflugsziele.ch – das führende Inspirations- und Freizeitmagazin der Schweiz. Hier steht nicht das Suchen im Vordergrund, sondern das Entdecken, das Stöbern, das Lustmachen auf Erlebnisse im ganzen Land.

Seit 27 Jahren zeigt Ausflugsziele.ch, wie vielseitig und überraschend Freizeit in der Schweiz sein kann. Die Plattform ist keine Sammlung von Links, sondern ein kuratiertes Erlebnis-Universum voller Tipps, Geschichten und Ideen – für Menschen, die bewusst unterwegs sein möchten.

Inspiration, die Lust auf mehr macht
Ausflugsziele.ch bringt Erlebnisse in den Alltag. Ob Natur, Kultur, Genuss, Abenteuer oder Wellness – das digitale Magazin eröffnet Perspektiven und zeigt, was die Schweiz alles zu bieten hat.

Die Besucherinnen und Besucher erhalten nicht einfach eine Liste von Möglichkeiten, sondern entdecken konkrete Ausflugsideen, Reportagen, saisonale Highlights und thematische Specials. Die Empfehlungen sind sorgfältig recherchiert, mit echten Tipps und persönlicher Handschrift – redaktionell aufbereitet und hochwertig präsentiert.

Das Angebot umfasst unter anderem:

  • Tagesausflüge und Freizeitideen für jede Jahreszeit und jede Region
  • Gruppenangebote für Firmen, Vereine oder private Anlässe
  • Erlebnis-Gutscheine, um Freude zu schenken – für Geburtstage, Jubiläen oder einfach so
  • Veranstaltungstipps und saisonale Specials – aktuell und vielfältig

Ob Sie mit der Familie etwas unternehmen möchten, mit Freunden neue Orte entdecken, als Paar Genussmomente suchen oder als Gruppe ein Erlebnis planen. Ausflugsziele.ch inspiriert Menschen, die mehr wollen als Alltag.

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Fazit für alle, die erleben wollen:

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  • Hochwertige Inhalte – inspirierend, aktuell, glaubwürdig
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  • Verlässlich sichtbar – auch in der digitalen Zukunft

Über Ausflugsziele.ch:
Ausflugsziele.ch ist das führende digitale Inspirations- und Freizeitmagazin der Schweiz. Seit 27 Jahren verbindet das Portal Menschen mit Erlebnissen, Orten und Angeboten im ganzen Land – für bewusste Freizeitgestaltung, unvergessliche Ausflüge und echte Erlebnisse.

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Wertgutscheine als Zahlungsmittel für Werbeleistungen auf Ausflugsziele.ch

1. März 2025

In einer begrenzten Testphase wird eine neue Zahlungsmöglichkeit erprobt, mit der Freizeitbetriebe 50 % der Eintragungs- und Publikationskosten auf Ausflugsziele.ch mit Wertgutscheinen ihres eigenen Angebots begleichen können. Ziel ist es, herauszufinden, wie dieses Modell zur Reichweitensteigerung und Kundenbindung beitragen kann.

Dieses Konzept ermöglicht es Anbietern, ihre Werbekosten zu senken und gleichzeitig mehr potenzielle Gäste zu erreichen. Die eingereichten Wertgutscheine werden nicht nur akzeptiert, sondern auch aktiv genutzt – sei es für Marketingaktionen, Verlosungen oder den Weiterverkauf, um zusätzliche Aufmerksamkeit für die Freizeitangebote zu erzeugen.

Vorteile für Anbieter

Senkung der Werbekosten um 50 % durch die Nutzung eigener Wertgutscheine.

Erhöhte Reichweite durch das seit 1998 etablierte und erfolgreiche Portal für Ausflüge und Freizeitangebote, Ausflugsziele.ch.

Gezielte Neukundengewinnung durch den Einsatz der Gutscheine für Promotionszwecke oder den Weiterverkauf.

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Die steilste Seilbahn der Welt ist eröffnet!

14. Dezember 2024

Heute Samstag, 14. Dezember 2024, ist es soweit: Die steilste Seilbahn der Welt nimmt ihren Betrieb auf. Die neue Direktverbindung zwischen Stechelberg und Mürren wurde am Vortag im Rahmen eines VIP-Openings feierlich eröffnet. Zeitgleich geht die erste Seilbahn-Spur zwischen Mürren und Birg in Betrieb.

Sie markiert den Abschluss der ersten grossen Bauetappe des Projekts SCHILTHORNBAHN 20XX: Die Eröffnung der neuen Direktverbindung zwischen Stechelberg und Mürren. Mit 159.4 Prozent Steigung ist sie die steilste Seilbahn der Welt. Die klassische Pendelbahn verbindet den Talboden in nur vier Minuten über die senkrechten Wände der Mürrenfluh mit dem autofreien Bergdorf. Sie überwindet dabei auf einer Fahrbahnlänge von knapp 1194 Metern eine Höhe von 775 Meter. Die zwei Seilbahnkabinen der Firma Carvatech aus Oberwies in Österreich haben Platz für 85 Personen oder maximal 6.8 Tonnen Güter als Unterlast. 800 Personen pro Stunde können so bei einer Vollauslastung transportiert werden. Auffällig ist der mit 11 Metern sehr lange Gehängearm, der wegen der enormen Steigung zwingend war. Die mit dem AURO-System (Autonomuous Ropeway Operation) ausgestatteten Pendelbahnen ermöglichen dank ständiger Überwachung durch Kameras und Sensoren einen autonomen Betrieb ohne Bahnpersonal in den Kabinen und Stationen. Mit einem vollautomatischen Verladeroboter wird die Güterlogistik gelöst. Gepäck und Waren werden synchron zu den Personen in einem unterhalb der Kabine befestigten Container transportiert.

Feierliche Eröffnung

Am Freitagabend, 13. Dezember 2024, wurde die Bahn im Beisein von über 600 Gästen feierlich eröffnet. Das rauschende Fest, moderiert von Monika Erb, fand in der neuen Talstation Stechelberg statt. Nebst der offiziellen Eröffnungszeremonie und Fahrten mit der neuen Bahn, konnten sich die Gäste auf Führungen durch die Gebäude ein Bild der neuen Stationen Stechelberg und Mürren machen. Speis und Trank an verschiedensten Essensständen sowie interessante Interviews mit Projektverantwortlichen rundeten das Rahmenprogramm ab. Bis spät in die Nacht hinein wurde schliesslich an der Bar weitergefeiert.

Erste Seilbahn des Typs Funifor in der Schweiz

Zeitgleich mit der Eröffnung der steilsten Seilbahn der Welt, nahm auch die erste Spur der Funifor-Bahn auf der zweiten Sektion zwischen Mürren und Birg den Betrieb auf. Sie ist schweizweit die erste Bahn dieses Typs. Während den Wintermonaten werden auf dieser Strecke sowohl die alte als auch die neue Bahn nebeneinander in Betrieb sein, um die Förderleistung im Skibetrieb zu gewährleisten. Die Eröffnung der zweiten Funifor-Spur ist im November 2025 geplant. Die beiden Fahrbahnen mit den äusserst windstabilen, für je 100 Personen konzipierten Kabinen, werden mechanisch unabhängig sein. Im Revisionsfall wird eine Fahrbahn stillgelegt, während die Zweite den Betrieb aufrechterhalten kann. Diese Tatsache ermöglicht einen Betrieb an 365 Tagen im Jahr, Revisionspausen gehören folglich der Vergangenheit an. Im Normalbetrieb werden die beiden Fahrbahnen elektrisch gekoppelt und die Bahn als «klassische» Pendelbahn betrieben.

Sichtbare Seilbahntechnik

Aber nicht nur die Bahnen sind einzigartig, auch die dazugehörigen Stationen haben ihre Besonderheiten. Auffällig sind die hellen Kupferfassaden, die jede Station ummanteln. Ebenso die Fingerdocks der Bergstationen, die auf V-Stützen aus Beton weit nach aussen ragen und so eine unverbaute Sicht auf die umliegenden Berge ermöglichen. Speziell ist ebenso die sichtbare Seilbahntechnik, die in Anlehnung an die alte Seilbahnstation Gimmelwald aufgenommen wurde. Aus Mangel an Platz und wegen des steilen Winkels, wurden die Umlenkräder damals in den 1960er-Jahre ausserhalb der Station auf dem Dach platziert. Diesen Charakter wurde nun auf die Stationen der neuen Seilbahnen übertragen. Ebenfalls ungewöhnlich ist die Tatsache, dass die Seilbahn bei der Station Stechelberg wegen der Steilheit der Bahn nicht vorne aus der Station, sondern direkt durch das Dach nach oben weg fährt. Klare Sichtlinien, ein einheitliches Lichtkonzept und eine klare, prägnante Gästeführung ziehen sich ebenfalls wie ein roter Faden durch alle Gebäude.

Schilthorngipfel bleibt bis März 2025 geschlossen

Seit Mitte Oktober ist der Betrieb auf der obersten Sektion zwischen Birg und Schilthorn eingestellt. Am 15. März 2025 soll die erste Spur der neuen Seilbahn – ebenfalls des Typs Funifor – in Betrieb gehen. Die zweite Spur folgt im Frühjahr 2026, womit das Projekt abgeschlossen wird.

Kontakt
Christoph Egger
Direktor
media@schilthorn.ch


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Volles Haus beim 3. «Genuss-Palaver»

9. September 2024

Im Rahmen des 7. Genussmarktes Fürstenau veranstaltete der Verein graubündenVIVA zusammen mit GastroGraubünden bereits das dritte «Genuss-Palaver». Ziel dieser Veranstaltungs-Reihe ist es, das Netzwerk zwischen Gastronom:innen und Produzent:innen zu stärken.

Bereits zum siebten Mal lud der Spitzenkoch Andreas Caminada am 8. September in die «kleinste Stadt der Welt» nach Fürstenau im Domleschg ein. Auf dem Genussmarkt «Fall in Love» präsentierte er gemeinsam mit Bündner Lebensmittelproduzent:innen deren Einfallsreichtum und Kreativität, um das Interesse an den hochwertigen regionalen Produkten zu wecken. Der grosse Besucherandrang zeigte, trotz regnerischem Wetter, eindrucksvoll das wachsende Interesse der Bevölkerung an nachhaltig produzierten, erstklassigen Lebensmitteln. Doch wie sieht es mit deren Akzeptanz in der Gastronomie aus? Diese Frage stand im Mittelpunkt des dritten «Genuss-Palavers>», zu dem graubündenVIVA und GastroGraubünden als Side-Event eingeladen hatten.

Leonie Liesch, Geschäftsführerin von graubündenVIVA und Initiatorin des Formats «Genuss-Palaver», hiess alle Anwesenden zusammen mit GastroGraubünden herzlich willkommen. Marc Tischhauser, Geschäftsführer von GastroGraubünden, unterstrich die Bedeutung von Regionalität und Nachhaltigkeit in der Bündner Gastronomie in seiner Begrüssung. Er stellte zudem die These auf, dass es noch mehr Regionalität auf den Bündner Tellern gäbe, wenn der Weg der Lebensmittel einfacher zur Gastronomie gelangen würde. 

Hausherr, Andreas Caminada, liess es sich nicht nehmen und begrüsste die Gäste des «Genuss-Palavers» noch persönlich. In seiner Begrüssungsrede hob Caminada hervor, dass die Region umso stärker werde, je mehr Gastronom:innen die Wertschätzung für lokale Produkte entdeckten. 

Kaspar Howald, Wegbegleiter des Programms «100% Valposchiavo», zeigte eindrucksvoll, wie es das Süd Tal die Valposchiavo schafft, die Regionalität im Einklang mit Landwirtschaft und Tourismus zu steigern. Einmal mehr ist klar, dass ein solcher Weg nur erfolgreich ist, wenn man ihn gemeinsam bestreitet. 

Das anschliessende Interview erweiterte das Blickfeld in die Welt der «Generation-z». Riccardo Wolf, bis im letzten Jahr Betreiber der Ustria Posta Veglia in Schluein, ist heute Küchenfachlehrer bei GastroGraubünden und unterrichtet die angehenden Jungköch:innen an der Gewerblichen Berufsschule in Chur. Wolf ist selbst ein begeisterter Koch und möchte die Lernenden mit seiner Passion fürs Kochen und eben auch für die Regionalität «infizieren». Dass der Funke übergesprungen ist, war deutlich am eigens betriebenen Food Stand der Jungköchinnen zu spüren.

An der darauffolgenden Gesprächsrunde, moderiert von David Spinnler, teilten nebst Howald und Wolf drei weitere engagierte Persönlichkeiten ihre Visionen für die Bündner Gastronomie und deren Regionalität: Tanya Giovanoli von «meat design» beeindruckt mit innovativen Fleischdelikatessen, die Tradition und Moderne vereinen. Manuel Zünd, Executive Chef im «Atelier Vert» in Davos, kreiert pflanzenbasierte Menüs aus regionalen Zutaten. Marco Rudolph, Betreiber des regio.garantie-zertifizierten Zunfthauses zur Rebleuten in Chur, bietet ehrliche, frische Bündner Küche, die Tradition und Moderne verbindet. Die Gesprächsrunde zeigte, dass sich die Gastrobranche eine funktionierende Logistik wünschen würde, um ihre Arbeit zu entlasten. Doch was noch viel deutlicher zur Geltung kam, ist, dass die Passion zur Region und den regionalen Produkten der wichtigste Faktor für eine erfolgreiche und nachhaltige regionale Küche ist. 

Die Veranstalter blicken auf ein gelungenes drittes «Genuss-Palaver» zurück. Das Format der «Genuss-Palaver» geht weiter; im kommenden Jahr sind wiederum zwei in Planung. 

Infos: 
Ausschreibung Anlass: www.graubuendenviva.ch/genuss-palaver
Bilder finden Sie hier: https://grviva.px.media/share/1725811971cDMs9WnoahZ3Tv

Bildlegende:

1_Teilnehmer Gesprächsrund (v.l.n.r.) Riccardo Wolf (Küchenfachlehrer), Tanya Giovanoli (Metzgerin, meat design), Manuel Zünd (Koch, atelier vert), Marc Tischhauser (Geschäftsführer, GastroGraubünden), Leonie Liesch (Geschäftsführerin, graubündenVIVA), Kaspar Howald (Wegbegleiter, 100% Valposchiavo), Marco Rudolph (Koch, Zunfthaus Rebleuten), David Spinnler (Moderation)

2_Gastgeber (v.l.n.r.) Leonie Liesch (graubündenVIVA) und Marc Tischhauser (GastroGraubünden)

3_Andreas Caminada mit seiner Frau Sarah Leemann

4_Jungköchinnen der Gewerblichen Berufsschule Chur (gbc) mit Jeannine Bentivegna, Leiterin Fachunterricht gbc

Chur, 08. September 2024

Eine Mitteilung von: 
graubündenVIVA in Zusammenarbeit mit GastroGraubünden
Leonie Liesch, Geschäftsführerin
Mail: leonie.liesch@graubuendenviva.ch,
Telefon: +41 81 552 52 56
http://www.graubuendenviva.ch


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