Das Tessin ist bereit, wieder Gäste zu empfangen

19. Mai 2020

Ticino Turismo lanciert heute eine mehrstufige Marketingkampagne, die sich in erster Linie an Gäste aus der Deutsch- und Westschweiz richtet

Der Tourismussektor im Tessin bereitet sich darauf vor, wieder Gäste zu empfangen. Seit dem 4. Mai 2020 dürfen Hotels erneut Touristen beherbergen, so dass die Mehrheit der Tessiner Unterkünfte im Laufe des Monats ihre Türen öffnen. Am 11. Mai fiel der Startschuss für Restaurants, Bars, Museen und den Einzelhandel. Am 8. Juni soll ein weiterer Schritt folgen, wenn voraussichtlich auch alle sonstigen touristischen Leistungsträger ihren Betrieb wieder aufnehmen dürfen. Dieser klare Fahrplan ermöglicht es Ticino Turismo, wieder um Gäste zu werben und heute eine mehrstufige Marketingkampagne zu lancieren, die sich an Touristen nördlich der Alpen richtet.

„See you soon – das Tessin freut sich auf euch“

Nachdem das Tessin seine Gäste schweren Herzens bitten musste, an Ostern zu Hause zu bleiben, ist nun der Moment gekommen, wieder aktiv um sie zu werben. „Nach der Krise treten wir jetzt mit der Öffnung von Hotels und Restaurants in die Erholungsphase ein“, erklärt Angelo Trotta, Direktor von Ticino Turismo. „Die letzten Wochen haben uns allen gezeigt, wie wichtig die Touristen für den Kanton Tessin sind. Sie werden deshalb mehr als willkommen sein.“ Dieser Teil der Marketingkampagne wird mit dem Slogan „See you soon – das Tessin freut sich auf euch“ eingeläutet. „Unsere Schweizer Gäste sollen wissen, dass der Tourismus im Tessin wieder zum Leben erwacht“, erläutert Manuela Nicoletti, Marketingdirektorin von Ticino Turismo. „Die Solidarität aus der restlichen Schweiz für das Tessin war gross. Viele haben uns in den letzten Wochen via Social Media kontaktiert und ausgedrückt, wie sehr ihnen der Besuch in der italienischen Schweiz zu Ostern gefehlt hat. Ein wesentlicher Teil dieser Phase unserer Kampagne wird deshalb auch der enge Kontakt mit den Gästen über Social Media sein, bei denen die Lieblingsorte der Tessin-Fans eine Rolle spielen.“ Mit der Entspannungsphase kommen die ersten Schritte in die Normalität und Ferien im eigenen Land werden für Schweizer möglich sein. Um Buchungen für die Sommer- und Herbstsaison zu generieren, hat Ticino Turismo deshalb mit dem Vertriebspartner Swiss Travel Center Spezialangebote kreiert, bei denen Gäste bis zum 31.10.2020 von 20 Prozent Ermässigung auf den Tagespreis ausgewählter Tessiner Hotels profitieren. Mit dabei sind Hotels aller Kategorien. Zu finden sind die Angebote unter https://ticino.ch/seeyousoon; https://vimeo.com/418454916

Relaunch des Tessiner Tourismus mit der Botschaft „Exotik liegt so nah“

Der komplette Relaunch des Tessiner Tourismus ist aktuell für Juni vorgesehen, so dass Ticino Turismo dann in die nächste Phase der crossmedialen Marketingkampagne wechselt. Wenn am 8. Juni 2020 voraussichtlich die übrigen touristischen Leistungsträger wieder öffnen können, heisst es „Welcome back – Bentornato“. Unter dem Motto „Exotik liegt so nah“ werden dann die verschiedenen exotischen, mediterranen Landschaftsaspekte der italienischen Schweiz gezeigt, die an ferne Reiseziele erinnern und gleichzeitig das Tessin so einzigartig und zu einer der beliebtesten Schweizer Ferienregionen machen. Darüber hinaus erhalten Gäste kontinuierlich konkrete Tipps für die Sommerferien im Tessin. Dazu zählen Kraftorte in der Natur, um nach der Krise wieder Energie zu sammeln, Ideen für Wander- und Veloausflüge oder Aktivitäten am Wasser. Ausserdem wird die Hygiene für Feriengäste eine grössere Rolle spielen als zuvor, weshalb dieser eigentlich selbstverständliche Faktor in Schweizer Hotels und Gaststätten in der Kommunikation von Ticino Turismo künftig stärker thematisiert wird. So soll herausgestellt werden, dass sicheres Reisen im Tessin gewährleistet wird.

Hoffnung auf deutsche Gäste im Sommer

Die mögliche Öffnung der Grenzen zu Deutschland, Frankreich und Österreich ab dem 15. Juni 2020 wurde in Aussicht gestellt, so dass auch ausländische Touristen ihre Sommerferien in der Schweiz verbringen könnten. „Auch wenn der grösste Gästeanteil im Tessin traditionell aus der Schweiz kommt, haben wir vor allem im August und September normalerweise viele Besucher aus dem süddeutschen Raum“, erklärt Direktor Angelo Trotta. „Mit der Grenzöffnung vor der Sommerferienzeit könnte die italienische Schweiz somit auch für Deutsche eine attraktive Alternative zu den üblichen Badeferien am Mittelmeer sein.“

„Vivi il tuo Ticino“ – Ferien für im Tessin wohnhafte Personen im Heimatkanton

Neben der Marketingkampagne zur Bewerbung von Gästen ausserhalb des Kantons hat die Tessiner Regierung vergangene Woche gemeinsam mit Ticino Turismo und der Kantonalbank das Projekt „Vivi il tuo Ticino“ lanciert. Ziel ist es, die lokale Tourismuswirtschaft anzukurbeln und die lokale Bevölkerung zu animieren, ihren Kanton neu zu entdecken. Alle im Tessin wohnhaften Personen erhalten dafür Gutscheine mit 20 Prozent Rabatt auf Hotelübernachtungen im südlichsten Kanton und Restaurantgutscheine über 25 Schweizer Franken, die in lokalen Restaurants eingelöst werden können. Die Aktion gilt vom 22. Juni bis zum 30. September 2020.

Für weitere Informationen:

TICINO TURISMO
Jutta Ulrich, Leiterin der Kommunikation
Tel: +41 91 821 53 34, E-mail: jutta.ulrich@ticino.ch
Via C. Ghiringhelli 7, CH – 6500 Bellinzona
www.ticino.ch

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«WaldWildnisWir» – die Stiftung Wildnispark Zürich macht Waldwildnis mit einer Jubiläumsausstellung begreifbar

18. Mai 2020

«WaldWildnisWir» – die Stiftung Wildnispark Zürich macht Waldwildnis mit einer Jubiläumsausstellung begreifbar

Die Freude nach der Wartezeit ist gross: Am 19. Mai öffnet die Stiftung Wildnispark Zürich die Türen des Naturmuseums in Sihlwald. Sie feiert mit der neuen Ausstellung «WaldWildnisWir» das zehnjährige Jubiläum des Sihlwalds als «Naturerlebnispark – Park von nationaler Bedeutung».

Im Sihlwald hat die Natur Vorrang: Der ehemals intensiv genutzte Wald entwickelt sich langsam aber stetig zu einer Waldwildnis. Die natürlichen Prozesse sind geschützt, der Sihlwald darf sich als Naturwald frei entfalten. Als Erlebnisort ist er für Besucher*innen dennoch zugänglich. Eine einzigartige Kombination, für die der Sihlwald vom Bundesamt für Umwelt vor zehn Jahren als erstes Gebiet der Schweiz mit dem Label «Naturerlebnispark – Park von nationaler Bedeutung» ausgezeichnet wurde.

Durch die Verknüpfung von Naturschutz und Gästeerlebnis ist Waldwildnis im Sihlwald hautnah erlebbar. Die Besonderheiten des Naturwaldes bleiben für Besucher*innen dennoch häufig im Verborgenen. Hier setzt die Ausstellung «WaldWildnisWir – Faszination Naturwald» an – sie weckt beispielsweise mit Einblicken in die Arbeit von Naturwald-Forschenden die Begeisterung für einen ganz besonderen Mikrokosmos vor der Museumstür. Plötzlich wird der faulende Baumstamm zu einem lebendigen Puzzleteil des grossen Ganzen. Mit den in der Ausstellung gewonnenen Erkenntnissen wird ein Spaziergang durch die umgebende Waldwildnis des Sihlwalds mit Sicherheit noch eindrücklicher. Der Naturwald kann auch in Corona-Zeiten sorgenfrei erlebt, erforscht und entdeckt werden.

Öffnung mit Schutzkonzept Ab dem 19. Mai gelten die regulären Öffnungszeiten für die Ausstellung (Di bis Sa 12 – 17.30 Uhr, So und allg. Feiertage 9 –17.30 Uhr, Mo Ruhetag). Wie alle Schweizer Museen hat auch das Naturmuseum ein individuelles Schutzkonzept zur Eindämmung des Coronavirus erstellt. Aufgrund behördlicher Vorgaben sind noch nicht alle Elemente der Ausstellung zugänglich. Wo möglich ist für Ersatz gesorgt: So können beispielsweise Touchscreens mittels QR-Schnittstellen aufs Handy geladen werden. Führungen finden bis auf weiteres nicht statt. Das umfangreiche Schutzkonzept ist auf der Webseite der Stiftung Wildnispark Zürich zu finden.

Weitere Auskünfte
Bianca Guggenheim, Mitarbeiterin Kommunikation Tel. 044 722 55 12, bianca.guggenheim@wildnispark.ch

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Verkehrshaus öffnet wieder seine Türen

7. Mai 2020

Am kommenden Montag 11. Mai 2020 werden das Museum zur Themenwelt der Mobilität, die Media World, die Gastronomie und der Shop wieder geöffnet. Ein grosser Teil der Attraktionen kann basierend auf dem Schutzkonzept für die Besucherinnen und Besucher und die Mitarbeitenden betrieben werden. Später eröffnet werden das Planetarium, das Filmtheater, das Swiss Chocolate Adventure sowie das Dokumentationszentrum. Das Hans Erni Museum wird nach der Umbauphase im Verlauf des Monats Juni eröffnet.

«In der über 60-jährigen Geschichte war das Verkehrshaus der Schweiz noch nie so lange geschlossen. Ich freue mich riesig auf die Wiedereröffnung», blickt Verkehrshausdirektor Martin Bütikofer auf die Zeit Wiedereröffnung nach dem Lockdown. Das Abstandhalten und das Einhalten der Hygienemassnahmen bleiben für einen Besuch im Museum zentral. Für das Reinigen der Hände stehen auf dem Areal verteilt Desinfektionsstationen zur Verfügung. Das Konzept sieht weder für Mitarbeitende noch Besucher eine Maskenpflicht vor. Wer freiwillig eine Maske tragen will, ist selber dafür besorgt. Es gibt wenige Attraktionen, bei denen der Mitarbeitende und der Besucher eine Maske tragen müssen. Wer online sein Ticket kauft, profitiert von einem Rabatt von 10% und kann direkt das Museum betreten. Das Selbstbedienungsrestaurant Mercato und die Kaffeebar sind offen.

Neu in der Ausstellung
Im Rahmen des 125-Jahres-Jubiläums, dass der Schweizerische Baumeisterverband im Jahre 2022 feiert, wurde das Projekt Tour d’horizon lanciert. Der Tour d’horizon ist ein fünfstöckiger mobiler Turm, der an verschiedenen Orten in der Schweiz aufgestellt wird. Zurzeit steht er im Verkehrshaus. Die Besucher können in ihm an einer Umfrage teilnehmen. Bei den zwölf Fragen geht es darum, wie die Schweiz im Jahr 2040 aussehen soll. Als Belohnung gibt es auf der Aussichtsplattform zuoberst eine einzigartige Aussicht auf das Museumsgelände und etwas zu trinken.
Mit der Eröffnung des 15,4 km langen Basistunnels unter dem Monte Ceneri wird die durchgehende Flachbahn von Altdorf bis Lugano im Dezember 2020 Realität. In der Schienenhalle ist in Ergänzung zum Modell des Gotthard-Basistunnels im Massstab 1:1000 neu auch ein Modell des Ceneri-Tunnels im gleichen Massstab ausgestellt.

Das Team des Verkehrshauses freut sich und ist motiviert den Besucherinnen und Besuchern die Welt der Mobilität wieder erleben zu lassen.

Kontakt
Verkehrshaus der Schweiz
Olivier Burger, Leiter Unternehmenskommunikation
Tel. 041 375 74 72
olivier.burger@verkehrshaus.ch

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Die Stiftung Papiliorama hat ein erfolgreiches Jahr 2019 hinter sich

16. Januar 2020

Das Projekt «Papiliorama 2030» hat sich im Jahre 2019 prächtig weiterentwickelt; rund 8.5 Millionen Franken der anvisierten 11 Millionen Franken sind der Stiftung bereits zugesagt worden. Die Baueingabe für das zentrale Projekt, die neue Ausstellung «Canopea» zusammen mit einer Erweiterung der Restaurationsfläche erfolgte am 15. Oktober bei der Gemeinde Kerzers.

Der Bau des uns geschenkten, gebrauchten Gewächshauses welches –ganz im Sinne des Papiliorama- bei der Stiftung ein zweites Leben erhält, ist weit fortgeschritten und sollte im Frühling 2020 abgeschlossen werden können. Ein Teil des Gewächshauses wird benutzt als Zuchtanlage für Vögel, damit die Populationen im Jungle Trek langfristig sichergestellt werden können.

Auch die Arbeit der Tierpflegerinnen und Tierpfleger war von grossem Erfolg gekrönt. So sind im Jahre 2019 unter anderem Jungtiere folgender Arten zur Welt gekommen: Borkenratten, Greifstachler, Grauhand-Nachtaffen, Nikobartauben, Rothaubenturakos, Krabbenwaschbären, Strausswachteln, Pakas, Tropenspottdrosseln, Zwergziegen, Yucatan-Hörnchen, Zweifingerfaultiere.

Fast alle diese Arten sind Teil von europäischen- oder globalen Zuchtprogrammen. Drei dieser Programme werden von der Stiftung Papiliorama geführt. Die Programme sorgen für die Aufrechterhaltung der genetischen Vielfalt der ex-situ Populationen. Gleichzeitig wird Know-how über Haltung und Zucht aufgebaut. Dies wird für andere, im 21. Jahrhundert vom Aussterben bedrohte Tierarten, dringend nötig sein.

Last but not least konnte die Stiftung im Jahre 2019 270’335 Besucher willkommen heissen; das zweitbeste Besucherjahr des Papiliorama nach dem Jahre 2016. Der April war mit 34’500 Eintritten der Monat mit den meisten Besuchern. Sehr positiv ist eine Tendenz, welche sich im Jahre 2019 verstärkt hat: die Anzahl der Gäste verteilt sich besser aufs Jahr und grosse, für die Besucher unangenehme Spitzen, sind praktisch verschwunden.

Zusätzliche Informationen:
Caspar Bijleveld, Direktor
contact@papiliorama.ch
Tel +41 31 756 04 60

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Papiliorama im Sommer und Winter auf Ausfugsziele.ch

Das führende Ausflugs und Freizeit Portal der Schweiz bietet unter anderem auch Informationen zu Ausflügen in den Regionen: Zentralschweiz, Westschweiz, Wallis, Tessin, Ostschweiz, Nordwestschweiz und Basel, Graubünden, Emmental, Berner Oberland, Bern und Seeland, Region Jungfrau, Zürich und Umgebung sowie den benachbarten Grenzregionen. Ausflüge und Ausflugsziele in den Regionen im Winter.


Besucherrekord für das Forum Schweizer Geschichte in Schwyz

30. Dezember 2019

Das Forum Schweizer Geschichte Schwyz auf der Hofmatt, im Schneegstöber anfangs Februar 2019 © Foto Peter Furrer, Schweizerisches Nationalmuseum

2019 wird für das Forum Schweizer Geschichte in Schwyz ein erfolgreiches Jahr. Über 26’900 Besucherinnen und Besucher besuchten die Dauerausstellung und die Wechselausstellungen «Heilige Retter in der Not», «Die Schweiz anderswo» und «Joggeli, Pitschi, Globi». Das bedeutet Rekord für den Zentralschweizer Standort des Schweizerischen Nationalmuseums.

Mit dem Mix aus Wechselausstellungen, attraktiven Veranstaltungen und der Dauerausstellung «Entstehung Schweiz» kann das Forum Schweizer Geschichte in Schwyz für 2019 über 26’900 Besucherinnen und Besuchern registrieren. Das sind rund 1‘560 Personen mehr als im Vorjahr (2019: 25‘340). Besonders die Ausstellung «Joggeli, Pitschi, Globi… beliebte Schweizer Bilderbücher», welche die lange Bilderbuch-Tradition der Schweiz thematisiert, ist ein Publikumsmagnet und lässt die Besucherinnen und Besucher noch bis am 15. März 2020 in Erinnerung an ihre eigenen Bilderbücher schwelgen.

25. Jahr Jubiläum im Jahr 2020
Vom 5. – 7. Juni 2020 feiert das Forum Schweizer Geschichte sein 25. jähriges Bestehen. Das Jubiläumsjahr blickt nicht zurück, sondern präsentiert ein modernes, lebendiges, ausgelassenes Nationalmuseum in Schwyz. Kein Witz, es wir ein Jubiläumsanlass mit viel Humor werden – ein Comedy-Festival mit Auftritten der Extraklasse im Festzelt, Führungen von Schweizer Kabarettisten in den Ausstellungen sowie Attraktionen rund ums Haus. Zeitgleich mit dem Jubiläum wird eine Neuauflage der Wechselausstellung «Witzerland» zu sehen sein. Die Ausstellung zeigt vom 18.04. bis 27.09.2020 die vielseitigen Facetten des Humors. Worüber lachen wir Schweizerinnen und Schweizer? Wofür werden wir belächelt? Solchen und weiteren Fragen geht die Ausstellung «Made in Witzerland» im Forum Schweizer Geschichte Schwyz nach. Humor, Witz und Satire sind das Thema der Schau: eine multimediale Zusammenstellung humoristischer Blicke auf die Schweiz. Von Karikaturen aus dem 19. Jahrhundert bis zum Cartoon von heute, über speziell zusammengestellte Kompilationen aus der Film- und Fernsehgeschichte bis zum scherzhaft-augenzwinkernden Kunstobjekt. Im Hinblick auf die Ausstellung lädt das Forum Schweizer Geschichte Schwyz zusammen mit der Redaktion des Nebelspalters namhafte Karikaturistinnen und Karikaturisten ein, ihre Sicht auf die «Ur-Schweiz» darzustellen.

Bildlegende: Das Forum Schweizer Geschichte Schwyz auf der Hofmatt, im Schneegstöber anfangs Februar 2019 © Foto Peter Furrer, Schweizerisches Nationalmuseum

Für Fragen stehen Ihnen zur Verfügung:
Karin Freitag-Masa, Leiterin Museumsbetrieb, Forum Schweizer Geschichte Schwyz
+41 41 819 60 11 karin.Freitag@nationalmuseum.ch

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PILATUS-BAHNEN – Restaurant Krienseregg sanft renoviert

19. November 2019

PILATUS-BAHNEN - Restaurant Krienseregg sanft renoviert

Die PILATUS-BAHNEN AG hat die Zeit während der Bahnrevision genutzt, um das Restaurant auf der Krienseregg innen sanft zu renovieren. Den Charme des Chaletbaus hat man belassen und ihm mit frohen Farben, gemütlichen Sitzbänken und viel Licht ein gelungenes Facelifting verpasst. Neben dem frischen Erscheinungsbild glänzt das Chalet auch mit einem neuen kulinarischen Konzept. Eines, das ganz auf die Bedürfnisse von Familien abgestimmt ist. Ab dem 21. November geniessen Besucherinnen und Besucher Pasta, Pizza und Leckeres aus der kalten Küche.

Täglich verpflegen sich viele Pilatus-Gäste aus dem In- und Ausland im markanten Chaletbau auf der Krienseregg. Das Haus hat bereits einige Jahre auf dem Buckel; nicht nur aussen, auch innen. Die Verantwortlichen der PILATUS-BAHNEN AG haben in diesem Herbst die Zeit während der Bahnrevision genutzt und dem Restaurant ein neues Innenleben verpasst. Gemeinsam mit einem Innenarchitekten wurde ein Konzept ausgearbeitet, das durch und durch familienfreundlich ist. Fröhliche Farben, eine Wand komplett in Orange – das bringt Sonne in den Raum. Das Lichtkonzept schafft eine freundliche Atmosphäre. «Dazu die Sitzbänke … das erinnert an ein gemütliches Esszimmer», freut sich Godi Koch, CEO der PILATUS-BAHNEN AG, über das gelungene Facelifting. Ausschlaggebend für die Renovation war aber der Sanierungsbedarf in der Küche. «Die entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen. Die Kapazität war begrenzt, Arbeitsabläufe kompliziert. Deshalb war eine Sanierung dringend notwendig», erklärt Koch.

Die kulinarische Landkarte am Pilatus wird noch vielfältiger

Mit der Renovation hat man auch gleich die Speisekarte erneuert. Die mediterrane Küche hält Einzug am Pilatus. «Wir wollen unseren Gästen in unseren Restaurants Vielfalt bieten. Die italienische Küche ist bei Familien sehr beliebt und auch von ausländischen Gästen wird das Angebot geschätzt», erklärt Koch. Bis jetzt wurde das Essen serviert. Das ist nicht mehr so. Die Gäste bestellen sich ihre Pasta oder Pizza an der Theke und erhalten einen Pager über den sie informiert werden, wenn ihre Mahlzeit fertig zubereitet ist. Zudem steht ein grosses Buffet mit frischen Salaten und einer leckeren Vielfalt aus der kalten Küche im Restaurant. Da bedient man sich selbst. «So entstehen gerade an Spitzentagen weniger Wartezeiten», begründet Koch das neue Konzept. Die etwas ruhigeren Wintermonate werden genutzt, um die Abläufe optimal zu gestalten, sodass man für den Sommer gewappnet ist und die vielen hungrigen Gäste ohne lange Wartezeiten bedienen kann.

Informationen für die Medien:
Godi Koch, CEO PILATUS-BAHNEN AG
godi.koch@pilatus.ch – Tel. 041 329 11 11

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Pilatus im Winter und Pilatus im Sommer auf Ausflugsziele.ch

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2. KÄSEFEST IN APPENZELL

29. Oktober 2019

Medienmitteilung Käsefest Appenzell

Zum 2. Mal fand vom Freitag, 25. bis Sonntag, 27. Oktober 2019 das Käsefest im Garten des Kapuzinerklosters in Appenzell statt. Das Käsefest Appenzell lockte dieses Jahr um die geschätzte 5’000 Besucher an, welche 106 Kä- sekreationen von Käserinnen und Käser aus der Region degustieren und erwerben durften. Wer das verpasst hat, hat am Käsefest Rapperswil-Jona die nächste Gelegenheit.

Der Auftakt erfolgte am Freitagabend mit den Sennen. Erfreulicherweise folgten viele Sennen der Einladung und erschienen in Tracht. Bei einem käsigen Nachtessen herrschte eine gemütliche Stimmung. Nach dem Essen wur- den die Sieger der Alpkäseprämierung (Experten: Marcel Ledergerber und Josef Artho) verkündet:

Halbhart Kuhmilch
1. Rang mit 20 Punkten, Chlibetten 2. Rang mit 19.75 Punkten, Untere Hundslanden 3. Rang mit 19.50 Punkten, Klein Hütten

Mutschli Kuhmilch
1. Rang mit 20 Punkten, Rainhütten 2. Rang mit 19.75 Punkten, Klein Hütten 3. Rang mit 19.50 Punkten, Untere Hundslanden

Ziegenkäse
1. Rang mit 20 Punkten, Alp Spitzigstein 2. Rang mit 19.75 Punkten, Fählenalp 3. Rang mit 19.50 Punkten, Rainhütten

5 000 Besucher genossen die Käsevielfalt

Am Samstag wurde das Käsefest um 10.45 Uhr mit dem Gästeapéro eröffnet. Landeshauptmann Stefan Müller begrüsste die Gäste in Appenzell und erläuterte die neu geschaffene Organisationsstruktur der Veranstaltung. Zudem erwähnte er den Zweck des Käsefestes, welches als wichtige Verkaufsplattform für die hochstehenden Na- turprodukte gilt. Danach richtete sich Landammann Roland Inauen ebenfalls an die Gäste und überbrachte die Grüsse der Standeskommission.

Zum Schluss richtete Franz Schwegler, Präsident des Verein cheese-festival ein herzliches Dankeschön an das OK und alle Helfer. Er verriet «Mit dem Käsefest in Appenzell sei ein langgehegter Wunsch in Erfüllung gegangen, denn hier werde Brauchtum und Kultur nicht nur gepflegt, sondern auch gelebt. Die Käsekultur sei Teil dieser Kultur».

Danach wurden die Käsehütten besucht und die verschiedene Spezialitäten degustiert und gekauft. Die am Käse- fest in Appenzell präsentierten Käse- und Milchspezialitäten werden in regionalen gewerblichen Käsereien oder auf den Alpen hergestellt. Sie stehen für authentische Kultur und Tradition, für hohe Qualität, Lebensmittelkom- petenz und höchste kulinarische Ansprüche. Angesichts zunehmend globalisierter Märkte erfreuen sich regionale Produkte steigender Wertschätzung. Dieses Bedürfnis nach mehr Bezug zum Lebensmittel, insbesondere im Hin- blick auf Herkunft, Qualität und traditionelle Herstellungsverfahren, erfüllt das Käsefest von cheese-festival. Nebst dem Käsemarkt wurde den Besuchern ein tolles Rahmenprogramm geboten. Bei der Schaukäserei wurde das Käsereihandwerk aufgezeigt, beim Kuhmelken konnte man sein Melktalent unter Beweis stellen und tolle Sofort- preise gewinnen und im Streichelzoo genossen Ziegen, Kälbli und zwei Ponys Streicheleinheiten von Gross und Klein. Wer eine Pause brauchte, konnte sich in der Festwirtschaft bei «Chäshörnli» oder einem «Chäschüechli» mit Weisswein oder einem «Sennen-Kafi» stärken und wurde dabei von verschiedenen Musik- und Gesangsformatio- nen bestens unterhalten.

Der Samstagabend wurde dann bei einer «Stobede» mit der Kapelle «Quöllfrisch» gefeiert.

Publikumsprämierung am Sonntag

Am Sonntag fand nebst dem Käsemarkt auch die Publikumsprämierung statt. Es standen 3 Kategorien zur Aus- wahl und total wurden 22 Käsesorten eingereicht. Folgende Teilnehmer wurden ausgezeichnet:

Talkäse
1. Rang, Urnäscher Milchspezialitäten AG, Stefanie Fuchs, Urnäsch, Käse-Nr. 208
2. Rang, Chüe&Chäs, Familie Reichmuth, Le Fuet, Käse-Nr. 101
3. Rang, Sortenorganisation Appenzellerkäse, Appenzell, Käse-Nr. 102

Alpkäse
1. Rang, Alpkäserei Nase, Doris und Christian Brunner, Urnäsch, Käse-Nr. 209
2. Rang, Alp Seealp-Boden-Spitzigstein, Daniela und Hans Gmünder-Gollbach, Haslen, Käse-Nr. 211
3. Rang, Alpschaukäserei Schwägalp, Werner Näf, Hundwil, Käse-Nr. 210

Ziegenkäse
1. Rang, Appenzeller Ziegenprodukte, Mathias Koch, Gonten, Käse-Nr. 304
2. Rang, Chüe&Chäs, Familie Reichmuth, Le Fuet, Käse-Nr. 301
3. Rang, Alp Rainhütten, Theresia und Bernhard Hollenstein-Fässler, Weissbad, Käse-Nr. 307

Zufrieden Veranstalter
Die Veranstalter, der Verein cheese-festival, in Zusammenarbeit mit dem Land- und Forstwirtschaftsdepartement und Appenzellerland Tourismus sowie die Käseproduzenten sind mit der Umsetzung des zweiten Käsefestes in Appenzell sehr zufrieden und planen den Anlass im nächsten Jahr zu wiederholen.

Ihr Kontakt:
Landeshauptmann Stefan Müller,
Land- und Forstwirtschaftsdepartement,
Tel: 071 / 788 95 80,
stefan.mueller@lfd.ai.ch

Mirjam Birrer,
Leitung Geschäftsstelle cheese-festival,
Tel. 041 / 925 80 23
info@cheese-festival.ch,
http://www.cheese-festival.ch

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