Engelberg-Titlis: Mit enormem Einsatz konnten pünktlich auf die Hochsaison die restlichen Skipisten, der snowXpark oder auch das Iglu-Dorf auf Trübsee ihre Tore öffnen (CH)

28. Dezember 2011

Lange musste man diesen Winter auf das „weisse Gold“ warten. Nun ist es da. Auf dem Titlis wurde seit Anfang Dezember bereits 237cm Neuschnee gemessen. Der späte Wintereinbruch stellte verschiedene Wintersportanbieter vor grosse Herausforderungen. Innerhalb kürzester Zeit mussten Infrastrukturen wie Skipisten, Langlaufloipen oder auch das Iglu-Dorf erstellt werden. Auch der snowXpark auf Trübsee mit den Elektrobikes steht den Gästen ab sofort zur Verfügung. Dieses Jahr sogar mit einer Neuerung – dem snowXmobile. Dieses kann bereits ab 10 Jahren gefahren werden. Am kommenden Wochenende kann sogar der Rutschpark auf Trübsee in Betrieb genommen werden.

Beste Bedingungen herrschen derzeit auch im Brunnigebiet. Zahlreiche Kinder toben sich auf der Klostermatte in Globis Winterland aus. Auch auf der Fürenalp ist die Saison planmässig angelaufen. Hier wird ab Januar der Freitag zum 5-Liber Tag: Hin- und Rückfahrt auf die Fürenalp für CHF 5 pro Person.

Weitere Informationen:
Engelberg-Titlis Tourismus AG
Samuel Bichsel, Leiter Marketing
Telefon: +41 (0)41 639 77 22
E-Mail: samuel.bichsel@engelberg.ch
http://www.engelberg.ch

Aktueller Wintersportbericht
http://www.engelberg.ch/wintersportbericht

Weitere Informationen zu Engelberg-Titlis auf www.Ausflugsziele.ch


Das Papiliorama in Kerzers wurde zur Vorweihnachtszeit mit Nachwuchs beschenkt (CH)

22. Dezember 2011

Copyright Bilder: Stiftung Papiliorama / Thomas Rawyler

Das Papiliorama in Kerzers wurde zur Vorweihnachtszeit beschenkt: Das Springtamarin –Weibchen „Atropa“ hat ein Junges zur Welt gebracht. Das Junge sitzt während einem Monat auf dem Rücken der Mutter anschliessend beteiligt sich für rund zwei Monate die gesamte Verwandtschaft am Herumtragen.

Die Springtamarine welche entdeckt wurden durch den Schweizer Emil Göldi (englischer Name:Goeldi’s Monkeys), sind eine faszinierende Primatenart aus der Familie der Krallenaffen. Die Springtamarine machen aus dem Stand Sätze bis zu vier Metern; das Junge muss sich deshalb auf dem Rücken der Erwachsenen sehr gut festhalten.

Die Springtamarine leben im westlichen Amazonasbecken und beanspruchen ein relativ grosses Territorium. Deshalb stellt die Abholzung der Regenwälder eine grosse Bedrohung dar. Sie werden von der „International Union for Conservation of Nature and Natural Resources“ als gefährdet eingestuft. Die Stiftung Papiliorama hilft mit beim internationalen Zuchtprogramm des europäischen Zoovereins (EAZA), welches ermöglichen soll, eine gesunde Zoo-Population aufzubauen. Dies, um die Population, falls es in nötig sein würde, in der Natur wieder ansiedeln zu können.

Copyright Bilder: Stiftung Papiliorama / Thomas Rawyler

Weitere Informationen zum Papiliorama auf www.Ausflugsziele.ch


Un joli cadeau pour le Papiliorama en cette période de Noël : Atropa, la femelle du groupe de Tamarins de Goeldi, a mis au monde un petit. Dès sa naissance, le jeune singe passe un mois sur le dos de sa mère, avant d’être pris en charge, pour les deux mois suivants, par le reste de la famille.

Ces tamarins, qui portent le nom du scientifique Emil Goeldi qui découvrit l’espèce, comptent parmi les plus fascinants représentants de la famille des Callitrichidés. Ils sont capables de sauter sur une distance de quatre mètres, et leurs jeunes doivent donc bien s’accrocher au dos des parents.

Les tamarins de Goeldi vivent dans l’Ouest du bassin amazonien, et nécessitent d’assez grands territoires. La déforestation représente donc une menace importante pour eux, et ils sont d’ores et déjà considérés comme menacés par l’UICN, l’union internationale pour la conservation de la nature. La Fondation Papiliorama participe au programme international de reproduction de l’espèce mené par l’Association européenne des jardins zoologiques (EAZA), qui vise à maintenir en captivité une population génétiquement saine, en vue de pouvoir un jour et si nécessaire les réintroduire dans la nature.

Copyright images : Fondation Papiliorama / Thomas Rawyler


Wildnispark Zürich: Das Tier des Jahres verabschiedet sich (CH)

1. Dezember 2011

Wildnispark Zürich Sihlwald Regenwurm

Von Bären, Murmeltieren und Siebenschläfern ist es allgemein bekannt, dass sie in der kalten Jahreszeit eine Winterruhe oder gar einen Winterschlaf machen. Der Tauwurm, einer der häufigsten Regenwürmer im Sihlwald hingegen, wird weit weniger damit in Verbindung gebracht. Von Frühling bis Herbst sorgt er dafür, dass der Boden gut belüftet und fruchtbar bleibt. Im Winter und bei grosser Trockenheit flieht er in tiefere Lagen des Bodens.

Wer glaubt ihn zu kennen, der irrt. Allein in der Schweiz leben rund 40 verschiedene Arten. Der bekannteste unter ihnen ist der bis zu 30 cm lange Tauwurm Lumbricus terrestris. Er gräbt fast senkrechte Wohnröhren, die gegen drei Meter tief sein können. Er ernährt sich von Blättern und Pflanzenresten, die er in seine Wohnröhre zieht und sie dort von Pilzen und Bakterien vorverdauen lässt. Nur so gelingt es dem zahnlosen Regenwurm das Pflanzenmaterial überhaupt aufnehmen.

Regenwürmer könnten bei uns bis zu acht Jahre alt werden, falls sie nicht als Nahrung für die Vögel oder Dachse im Sihlwald enden. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt deshalb nur etwas über zwei Jahre. Der Regenwurm gehört, im Verhältnis zu seiner Grösse zu den stärksten Tieren überhaupt. Er kann bei seiner Grabtätigkeit bis das Sechzigfache seines Körpergewichts stemmen; damit und übertrifft den Menschen bei Weitem.

Unermüdliche Schaffer im Sihlwald
Regenwürmer sorgen auch im Sihlwald für neuen und fruchtbaren Boden. Als fleissige Tunnelbauer belüften sie ihn und erhöhen dadurch dessen Wasseraufnahmefähigkeit. Der Kot, den sie ausscheiden, entspricht hochwertigem Humus: er enthält ein Mehrfaches an Stickstoff, Phosphor und Kalium als die Umgebungserde und ist deshalb ein exzellenter Dünger.

Mischwälder weisen eine höhere Regenwurmdichte auf als reine Fichten- oder Buchenwälder. Im Sihlwald wurden bei einer Untersuchung in den 90er Jahren dreizehn verschiedene Regenwurmarten gezählt. Gemäss einer damals erstellten Modellrechnung leben im gesamten Sihlwald rund 200 Tonnen Regenwürmer, die einen grossen Beitrag zum gesunden Kreislauf des Waldes leisten.

Was macht der Regenwurm eigentlich im Winter?
Der Regenwurm ist ein wechselwarmes Tier und kann seine Körpertemperatur nicht selber regulieren: Kälte, Frost und auch die Trockenheit die momentan herrscht, sind für ihn gefährlich. Aus diesem Grund zieht er sich nach der letzten Eiablage im Herbst tiefer in den Boden zurück. In seiner selbst gegrabenen Höhle bleibt es während des Winters konstant feucht und warm. Nur selten, in feuchten und frostfreien Nächten, zeigt er sich an der Erdoberfläche, um Nahrung aufzunehmen. Sollte es jedoch noch kälter werden, ringelt sich der Regenwurm in einem Teil der Höhle ein, welcher er mit Kot tapeziert hat. Dort bleibt er so lange in einem Zustand der Starre, bis die klimatischen Bedingungen wieder günstig sind.

Wer in den nächsten Wochen und Monaten im Sihlwald spazieren geht, wird kaum mehr Regenwürmern begegnen. Wie wir ziehen Sie ein warmes und konstantes Klima vor verlassen ihre Höhle nur selten.

Weitere Auskünfte:
Carmen Herzog, Projektleiterin Bildung,
Wildnispark Zürich Tel. 076 587 15 72 oder
carmen.herzog@wildnispark.ch (Do bis 18 Uhr)

Bild zum Download unter http://www.wildnispark.ch/medien

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