SCHLOSS WERDENBERG ERSTRAHLT IN NEUEM GLANZ (CH)

30. Januar 2015

Das Schloss Werdenberg als Teil der neuen Museen Werdenberg wird am 29. März 2015 feierlich eröffnet.  Bild: Mirella Weingarten

Die Sanierungsmassnahmen im Schloss Werdenberg sind abgeschlossen. Ende März wird feierlich eröffnet – die Installierung der neuen Dauerausstellung läuft auf Hochtouren. Am 29. März ist Tag der offenen Tür.

WERDENBERG, 30. JANUAR 2015. Schloss Werdenberg wird seit 2013 umfangreich saniert und museal erneuert. Im Schlosshof ist zudem mit einem aussergewöhnlichen Holzbau ein Bistro realisiert worden. Nun sind die Museen Werdenberg komplett. Das Museum Schlangenhaus, das im Frühling vor einem Jahr neu eröffnet worden ist, widerspiegelt den einfachen Lebensalltag der früheren Bewohner des Städtlis. Dagegen wird im Schloss die Herrschaft der Grafen und Glarner Vögte sowie die spätere bürgerliche Besitzerfamilie Hilty thematisiert. Zwei Museen mit zwei unterschiedlichen Blickwinkeln auf die Geschichte: ein Novum in der Schweizer Museumslandschaft.

Brandschutz und Stahlkonstruktionen
Die notwendigen Sanierungsarbeiten im 800 Jahre alten Schloss waren überraschend umfangreich und haben den Verein Schloss Werdenberg zu einer Etappierung des Museumsprojekts gezwungen. So entschied man sich früh genug zu einer letztlich erfolgreichen Strategie. Während das Schloss hinsichtlich Statik und Brandschutz auf den heutigen Stand gebracht wurde, schenkte man dem neu eröffneten Museum Schlangenhaus im Städtli umso mehr Aufmerksamkeit. In der Zwischenzeit wurden im Schloss die eingerissenen Balkenkonstruktionen und die verfaulten Holzdecken mit den notwendigen Massnahmen gesichert und mit aufwendigen Stützkonstruktionen tragfähig gemacht, was die Tragsicherheit der Decken gewährleistet.

Die mittelalterliche Küche
Eine Renovierungsmassname der besonderen Art war im Schlossturm zu leisten: Ein mit verschiedenen Schauküchen zugebauter zweigeschossiger Turmraum wurde von späteren Einbauten leergeräumt. Hinter Fliesen und einer massiven Zwischendecke kam schliesslich die mittelalterliche Turmküche in ihrem Ursprung zum Vorschein: ein monumentaler Raum auf einem quadratischen Grundriss mit einem riesigen russgeschwärzten Tonnengewölbe, einer Feuerstelle und zwei verborgenen Turmfenstern – «eine Sensation», raunte es unter Architekturhistorikern. So ist letztlich aus der Sanierung des Schlosses in vielerlei Hinsicht eine Erfolgsgeschichte geworden.

Bistro aus regionalem Holz
Neben dem Infozentrum im Städtli Werdenberg, das auch das Tourist-Info beherbergt und als touristische Anlaufstelle der ganzen Region dient, besitzt nun das Schloss neu ein eigenes Empfangsgebäude im Schlosshof. Als Bistro und Museumskasse gleichermassen eingerichtet, entstand ein massiver Strickbau aus 90 Prozent einheimischem Holz der bbk-Architekten aus Balzers. Ein Holzgebäude im Strickbau im ältesten Holzbaustädtchen der Schweiz zu realisieren, braucht Mut. Der bewusste und offensive Umgang mit dem Material Holz mit offenem Dachstuhl und geschindelten Wänden wie auch geschindeltem Dach wurde belohnt und brachte dem Büro bereits ein Zertifikat der Schweizerischen Holzwirtschaft Lignum ein.

Zeitgemässe Ausstellung
Am 29. März darf der Verein Schloss Werdenberg nun das gesamte Ensemble der Museen Werdenberg präsentieren. Dazu gehören mechanische Konstruktionen und Schattenspiele, vollkommen neu präsentierte Dauerausstellungen im Schloss und im Schlangenhaus sowie Hörspiele, die zusammen mit Stereoskopen die beiden Museen in einer einzigartigen Landschaft zu einer wunderbaren grossen Erzählung verbinden.

Mehr Informationen unter
http://www.schloss-werdenberg.ch

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Infobox:
ERÖFFNUNGSTAG
Sonntag, 29. März
Der Verein Schloss Werdenberg lädt insbesondere die Bevölkerung der Region, aber auch Auswärtige und alle Museums- und Schlossfreunde ein, die Wiedereröffnung des Schlosses, den Neubau des Bistros und die neuen Dauerausstellungen im Schloss und im Schlangenhaus zu feiern. Alle halbe Stunde geben Spezialführungen Einblicke in die neu gestalteten Räume im Schloss. Zudem ist das Museum Schlangenhaus zur freien Besichtigung geöffnet. Im Städtli lenken Stereoskope den Blick in die Vergangenheit. Ein buntes Rahmenprogramm mit Erzählecken und Spielen sowie Verpflegungsmöglichkeiten an verschiedenen Orten laden zu einem besonderen Familienausflug ein.
10.00 – 17.00 Uhr, Schloss Werdenberg, Eintritt frei

Nähere Informationen:
http://www.schloss-werdenberg.ch

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Berufslernende von Feldschlösschen brauen Bier für einen guten Zweck (CH)

8. Januar 2015

Yannick Montandon (links) und Timon Bamberger mit ihrem Bier im Feldschlösschen Restaurant.

Zwei Berufslernende von Feldschlösschen, die im 3. Lehrjahr die Ausbildung zum Lebensmitteltechnologen mit Fachrichtung Bier absolvieren, haben als Projektarbeit ihr eigenes Bier kreiert. 100 Liter des «Feldschlösschen Imperial Pale Ale» werden im Feldschlösschen Restaurant auf dem Brauerei-Areal in Rheinfelden ausgeschenkt. Der Erlös aus dem Verkauf geht an die Stiftung für das Pferd im Jura.

Timon Bamberger (20 Jahre) und Yannick Montandon (28 Jahre) sind 2012 bei Feldschlösschen mit einer Ausbildung zum Lebensmitteltechnologen mit Fachrichtung Bier (ehemals Brauer) ins Berufsleben gestartet. Inzwischen haben die beiden das letzte Lehrjahr in Angriff genommen und werden ihre Berufsausbildung im Juli 2015 abschliessen.

Praxisorientierte Ausbildung
Im Rahmen der betrieblichen Praxis erhalten die angehenden Lebensmittel-technologen im 3. Lehrjahr jeweils die Aufgabe selbständig ein eigenes Bier zu brauen, mit allem was dazu gehört. Bei diesem Projekt zeichnen sie nicht nur für den eigentlichen Brauprozess verantwortlich sondern auch für die komplette Planung, die Rezepturerstellung, den Rohstoffeinkauf, die Abfüllung, das Marketing und den Verkauf des Endprodukts. Timon Bamberger und Yannick Montandon präsentierten kurz vor Weihnachten ihren Kolleginnen und Kollegen bei Feldschlösschen das Resultat ihrer zweimonatigen Projektarbeit: das dreifach gehopfte «Feldschlösschen Imperial Pale Ale» (ImPA) mit 6.5 Volumenprozent Alkohol.
«Für unser Feldschlösschen Imperial Pale Ale haben wir drei India Pale Ale mit verschiedenen Hopfensorten (Simcoe, Bravo, Amarillo) zu einem wundervollen Cuvée vereint», erklärt Timon Bamberger. «Das Bier ist malzig-süss mit einer fruchtig-frischen Hopfennote», fügt Yannick Montandon hinzu. «Es hat grossen Spass gemacht, diese Aufgabe selbständig umzusetzen und wir sind stolz auf das Ergebnis», sind sich die beiden einig. Unterstützt wurden die Lernenden von Braumeister Tobias Zollo, der das Projekt begleitete.

Erlös geht an die Stiftung für das Pferd
Ab heute Donnerstag, 8. Januar 2015 ist das «Feldschlösschen Imperial Pale Ale» im Feldschlösschen Restaurant auf dem Areal der Brauerei erhältlich. Der Erlös aus dem Verkauf des Bieres geht in den Jura an die Stiftung für das Pferd in Les Breuleux. Seit vielen Jahren verbringen die Brauereipferde von Feldschlösschen auf den Weiden der Stiftungsheime Le Roselet und Jeanbrenin ihren Lebensabend nach der Pension. Sie geniessen dort frei von Diensten ein halfterloses Leben in den Freibergen zusammen mit anderen Pferden, Ponys und Eseln. Timon Bamberger und Yannick Montandon werden im Frühling 2015 den Scheck persönlich bei der Stiftung vorbeibringen.

http://www.philippos.ch
http://www.feldschloesschen-restaurant.ch

Berufslehre bei Feldschlösschen – eine Investition in die Zukunft
Feldschlösschen bildet Lernende an verschiedenen Standorten in insgesamt sieben Berufen aus. Die führende Brauerei und grösste Getränkehändlerin der Schweiz ermöglicht jungen Menschen eine erstklassige und solide Ausbildung in technischer und kaufmännischer Richtung. Nebst den Lebensmitteltechnologen mit Fachrichtung Bier gehören auch KV-Lernende, Logistiker, Chemielaboranten, Anlageführer und Elektromonteure dazu. Ab 2015 kommt der Beruf des Automatikers hinzu. Die Auszubildenden haben die Möglichkeit in verschiedenen Bereichen im Unternehmen einen Einblick zu gewinnen und können aktiv am Erfolg von Feldschlösschen mitarbeiten. Im Rahmen der betrieblichen Praxis sind die Lernenden auch selbständig für eigene Projekte verantwortlich.

Bildlegende
Yannick Montandon (links) und Timon Bamberger mit ihrem Bier im Feldschlösschen Restaurant.

Für Rückfragen:
Gabriela Gerber, Head of Corporate Communications & Public Affairs Feldschlösschen
Tel. 058 123 45 47 / gabriela.gerber@fgg.ch

Dieser Text ist elektronisch abrufbar unter http://www.feldschloesschen.com

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