Die Stiftung Papiliorama hat ein erfolgreiches Jahr 2019 hinter sich

16. Januar 2020

Das Projekt «Papiliorama 2030» hat sich im Jahre 2019 prächtig weiterentwickelt; rund 8.5 Millionen Franken der anvisierten 11 Millionen Franken sind der Stiftung bereits zugesagt worden. Die Baueingabe für das zentrale Projekt, die neue Ausstellung «Canopea» zusammen mit einer Erweiterung der Restaurationsfläche erfolgte am 15. Oktober bei der Gemeinde Kerzers.

Der Bau des uns geschenkten, gebrauchten Gewächshauses welches –ganz im Sinne des Papiliorama- bei der Stiftung ein zweites Leben erhält, ist weit fortgeschritten und sollte im Frühling 2020 abgeschlossen werden können. Ein Teil des Gewächshauses wird benutzt als Zuchtanlage für Vögel, damit die Populationen im Jungle Trek langfristig sichergestellt werden können.

Auch die Arbeit der Tierpflegerinnen und Tierpfleger war von grossem Erfolg gekrönt. So sind im Jahre 2019 unter anderem Jungtiere folgender Arten zur Welt gekommen: Borkenratten, Greifstachler, Grauhand-Nachtaffen, Nikobartauben, Rothaubenturakos, Krabbenwaschbären, Strausswachteln, Pakas, Tropenspottdrosseln, Zwergziegen, Yucatan-Hörnchen, Zweifingerfaultiere.

Fast alle diese Arten sind Teil von europäischen- oder globalen Zuchtprogrammen. Drei dieser Programme werden von der Stiftung Papiliorama geführt. Die Programme sorgen für die Aufrechterhaltung der genetischen Vielfalt der ex-situ Populationen. Gleichzeitig wird Know-how über Haltung und Zucht aufgebaut. Dies wird für andere, im 21. Jahrhundert vom Aussterben bedrohte Tierarten, dringend nötig sein.

Last but not least konnte die Stiftung im Jahre 2019 270’335 Besucher willkommen heissen; das zweitbeste Besucherjahr des Papiliorama nach dem Jahre 2016. Der April war mit 34’500 Eintritten der Monat mit den meisten Besuchern. Sehr positiv ist eine Tendenz, welche sich im Jahre 2019 verstärkt hat: die Anzahl der Gäste verteilt sich besser aufs Jahr und grosse, für die Besucher unangenehme Spitzen, sind praktisch verschwunden.

Zusätzliche Informationen:
Caspar Bijleveld, Direktor
contact@papiliorama.ch
Tel +41 31 756 04 60

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Papiliorama im Sommer und Winter auf Ausfugsziele.ch

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Elche haben Christbäume zum Fressen gern

20. Dezember 2019
Bildlegende: Die Elche im Langenberg fressen täglich bis zu sechs nicht verkaufte Weihnachts-bäume. (Bild Wildnispark Zürich)

Bildlegende: Die Elche im Langenberg fressen täglich bis zu sechs nicht verkaufte Weihnachts-bäume. (Bild Wildnispark Zürich)

Auch dieses Jahr kommen unsere Elche in den Genuss von nicht verkauften Weihnachtsbäumen. Noch bis in den Frühling hinein stehen die Nadelbäume auf dem Speiseplan der Pflanzenfresser.

Seit einigen Tagen werden hunderte von nicht verkauften Christbäumen von regionalen Händlern und Coop-Verkaufsstellen in den Wildnispark Zürich Langenberg transportiert. In der Elchanlage werden diese gerne gesehen: Ein ausgewachsener Elch frisst vier bis sechs Nadelbäume pro Tag. Momentan leben eine Elchkuh, ein Stier sowie die Zwillinge, die im Vorjahr das Licht der Welt erblickt haben, im Tierpark. Die vielen Weihnachts­bäume machen das Jahresende zum Fest für die vier Elche.

Elche sind Futterspezialisten und suchen ihre Nahrung gezielt aus: Die Wiederkäuer mögen vor allem die Zweige, Knospen und Nadeln der Weihnachtsbäume. Das sind die nährstoffreichsten Teile der Pflanze. Während der Wintermonate ersetzen diese die Laubblätter, die Elche über den Sommer fressen. «Gebrauchte Christbäume können wir leider nicht verfüttern. Lametta- und Wachsresten sind gefährlich für die Tiere», erklärt Andreas Wigger, stellvertretender Leiter Betrieb Tiere des Wildnispark Zürich.

Auskunft: Bianca Guggenheim, Kommunikation, Tel. 044 722 55 22

Öffnungszeiten Wildnispark Zürich Langenberg: Der Grossteil der Tieranlagen ist 365 Tage während 24 Stunden frei zugänglich. Besuchen Sie uns über die Feiertage!

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Tierparks und Zoos in der Schweiz im Sommer und im Winter


Stiftung Wildnispark Zürich – Mehr Klarheit für unsere Gäste

26. September 2019

Sihlwald, 26. September 2019
Medienmitteilung Stiftung Wildnispark Zürich

Bildlegende: Am Wegrand im Sihlwald ist die neue Schutzgebietsmarkierung auf Holzpfosten angebracht. (Bild Wildnispark Zürich)

Verständlich und intuitiv erfassbar soll die neue Schutzgebietsmarkierung im Sihlwald dafür sorgen, dass Besuchende die geltenden Regeln zum Schutz des einzigartigen Naturwaldes befolgen.

Für Isabelle Roth, Leiterin des Bereichs Naturwald und stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung Wildnispark Zürich, ist die neue Markierung im Sihlwald eine Herzensangelegenheit: Sie möchte die Besuchenden zu einem achtsamen und respektvollen Umgang mit dem geschützten Naturwald bewegen. «Im Naturerlebnispark können unsere Besuchenden die Entwicklung der urwaldähnlichen Wildnis miterleben. Um diese ausreichend zu schützen, braucht es klare Regeln», weiss Roth.

Neu auch Verbotstafeln
Sihlwald-Besuchende treffen neu am Wegrand auf Holzpfosten mit dunkelgrünen Hinweisschildern. Diese ersetzen die bisherigen Wegweiser für Reiter und Fahrradfahrer, welche als Gebote abgebildet waren. Neu sind auch Verbote angebracht. Die bereits bestehenden Tafeln an den Zugängen in den Sihlwald werden erneuert: Besuchende finden dort Informationen, die seit 2008 geltenden Regeln sowie eine Karte des Schutzgebietes. Die offizielle Signalisation der Schweizer Wanderwege bleibt wie bisher erhalten. Nicole Aebli, Rangerin im Wildnispark Zürich, meint: «Ich freue mich sehr über das neue Markierungssystem und bin mir sicher, dass es unseren Besucherinnen und Besuchern hilft, ihren Weg zu finden und die Verhaltensregeln zu respektieren».

Schutzgebiet von nationaler Bedeutung
Der Wildnispark Zürich Sihlwald ist ein Schutzgebiet von nationaler Bedeutung. 2016 wurde für diese ein schweizweit geltendes Markierungssystem beschlossen, das zuvor in einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen dem Bund (BAFU), den Schutzgebieten, den Kantonen und Pro Natura entwickelt worden war. Die auf dieser Grundlage entstandene neue Schutzgebietsmarkierung Sihlwald wird vom BAFU und dem Kanton Zürich finanziert. Aktuell werden die Tafeln von den Rangern der Stiftung Wildnispark Zürich montiert. Das landesweit einheitliche System verbessert die Wiedererkennung von Schutzgebieten und erleichtert so das Verstehen der Regeln zusätzlich.

Auskunft: Isabelle Roth, stellvertretende Geschäftsführerin und Leiterin Naturwald, Tel. 044 722 55 22 (Zentrale)

Bilder zur Medienmitteilung Download unter http://www.wildnispark.ch/medienseite

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Wildnispark Zürich – Naturerlebnispark und ältester Tierpark auf Ausflugsziele.ch


Wildnispark Zürich: Przewalskistuten begrüssen neuen Hengst

29. Oktober 2018


Der neue Zuchthengst im Wildnispark Zürich Langenberg durfte letzte Woche zu seinen Stuten – und wurde von diesen herzlich begrüsst. Die Przewalskipferde im Langenberg gehören zum Europäischen Erhaltungszuchtprogramm. Ziel ist es, die zukünftigen Nachkommen des Hengstes auswildern zu können.

Am 23. Oktober war es soweit: Der neue Zuchthengst durfte nach einer vierwöchigen Quarantäne auf die Weide seiner Stuten und wurde damit in die Zuchtgruppe des Wildnispark Zürich Langenberg integriert. Der 5-jährige Hengst ist im Wisentgehege Springe auf die Welt gekommen und kam nach einem dreijährigen Aufenthalt im Stadtwald von Augsburg in den Langenberg. Im Langenberg soll er im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms für Nachwuchs sorgen.

Der Wildnispark Zürich beteiligt sich seit dem Beginn der Haltung von Wildpferden am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm. Seit 1996 sind regelmässig Przewalskipferde aus dem Langenberg in der Wüste Gobi B in der Mongolei ausgewildert worden. Die Tradition der Auswilderungen soll mit dem neuen Zuchthengst weiterleben.

Stiftung Wildnispark Zürich
Telefon +41 (0)44 722 55 22
E-Mail info@wildnispark.ch
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Über 260‘000 Besucher im Papiliorama

2. Februar 2018

263‘342 Menschen haben im letzten Jahr das Papiliorama in Kerzers besucht. Damit ist 2017 das zweitbeste Jahr in der Geschichte der Institution. Die Verantwortlichen freuen sich über das gute Ergebnis.

Mit 263’342 Besucherinnen und Besuchern ist 2017 besuchermässig das zweitbeste Jahr seit der Eröffnung 1988. Damit liegt das letzte Jahr nicht viel hinter dem Rekord von 276’000 Besuchern im Jahr 2016. Gerade das vergangene Jahr zeigte jedoch, wie sehr das Tropenhaus in Kerzers vom Wetter abhängig ist. So waren zwar insbesondere die Monate April und Juli sehr gut frequentiert. In anderen Monaten gab es hingegen weniger Besucher als im langjährigen Durchschnitt. Gerade im Juni 2017, einem Monat mit heissen Temperaturen und schönem Wetter, war es offenbar vielen Leuten zu warm für den Besuch des Papiliorama. «Die Abhängigkeit vom Wetter ist für unseren Betrieb eine ständige Herausforderung», sagt Papiliorama-Direktor Caspar Bijleveld. «Wir sind auf die Eintritte angewiesen – sie sind unser Rückgrat und garantieren erst den Betrieb.» Tatsächlich finanziert die Stiftung Papiliorama den laufenden Betrieb ohne öffentliche Gelder und ausschliesslich mit Eintritten. Aus diesem Grund sind die guten Besucherzahlen 2017 umso erfreulicher, wie auch Bijleveld sagt.

Neue Attraktionen im Aussenbereich
Gerade hinsichtlich der Sommermonate wird die Erweiterung des Aussenbereichs immer wichtiger. Denn in der grossen Aussenanlage hat es viele Bäume und Büsche, die Schatten spenden. Für Besucher stehen Picknickplätze, ein Aussenzoo und ein neuer Wasserspielplatz zur Verfügung. «Die Aussenanlage macht uns ein bisschen unabhängiger vom Wetter, weil wir den Besuchern bei schönstem Sommerwetter auch draussen ein Erlebnis bieten können», erklärt Caspar Bijleveld. Während in den drei Kuppeln des Papiliorama die tropische Artenvielfalt gezeigt wird, konzentriert sich der Aussenbereich auf die heimische Flora und Fauna. «Das Mittelland sieht heute schon lange nicht mehr so aus, wie es wir als Kinder teilweise noch gekannt haben«, so Bijleveld. «Deshalb zeigen wir im Papiliorama mit verschiedenen Installationen das ursprüngliche wilde Seeland.» Im Verlauf dieses Frühlings wird etwa ein riesiges neues Auengebiet eröffnet. Eine Ausstellung geht auf die Bedeutung von Feuchtgebieten für die Artenvielfalt ein. Im Innenbereich wird es ebenfalls diesen Frühling eine neue Ausstellung geben, die sich ganz den Schmetterlingen widmet.

Papiliorama in Zahlen
Besucher seit der Eröffnung 1988 in Marin: 6‘016‘283
Besucher in Marin (1988-2002): ca. drei Millionen
Besucher in Kerzers (seit 2003): 3‘556‘014
Jährliches Betriebsbudget: ca. fünf Millionen Franken
Anzahl Mitarbeiter: 135, die meisten davon Teilzeit

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Papiliorama im Winter auf Ausflugsziele.ch

Papiliorama im Sommer auf Ausflugsziele.ch


Wie Menus für 2’000 Tiere entstehen in einer ab heute einsehbaren Tierküche

27. April 2016

Wie Menus für 2'000 Tiere entstehen

Seit dieser Woche können die Besucher des Papiliorama in Kerzers die Tierküche durch grosse Glasscheiben einsehen und direkt miterleben, wie die Tierpfleger die Nahrung für die rund 2’000 Tiere zubereiten. Die neue Attraktion ist das erste Element des «Null-Kulissen»-Konzeptes. Weitere werden folgen.

Jeden Tag werden im Papiliorama 47 verschiedene Menus für zirka 2’000 Tiere zubereitet. Dieser Teil des Papiliorama-Alltags spielte sich bisher hinter verschlossenen Türen ab. Der Rundgang im Aussenbereich führt seit heute an den grossen Fenstern der Küche vorbei. Besucher können direkt dabei zusehen, wie das Essen für die tierischen Bewohner des Papiliorama entsteht. Die Menus müssen jeden Tag variiert werden, da auch Tiere Abwechslung und vollwertige Ernährung brauchen. Die Zusammenstellung der verschiedenen Menus – je nach Lieferung der frischen Zutaten und Anpassung auf die spezifischen Bedürfnisse der Tiere – ist inzwischen so komplex geworden, dass die Menüs mithilfe einer eigenen Software entstehen. Seien es vegetarische Vorlieben, vegane Arten oder schlicht Diäten; alles muss berücksichtigt und sorgfältig vorbereitet werden. Denn eine falsche Ernährung kann für die Tiere gefährlich sein.

Erster Baustein des «Null-Kulissen-Konzepts»
Das Papiliorama-Team hat seit langem festgestellt, dass viele ihrer Besucher nur zu gerne einen Blick hinter die Kulissen werfen möchten. Schon seit längerem führt der Rundgang im Aussenbereich an den Fenstern der Papiliorama-Büros vorbei. Die Öffnung des Küchenbereichs für die Besucher ist ein erster Schritt im neuen «Null-Kulissen-Konzept». Dieses wird in Zukunft um weitere Bereiche ergänzt, bei denen das Publikum direkt den Papiliorama-Alltag miterleben können – so etwa das Zuchtgehege, die Transitstation für ankommende oder wegreisende Tiere sowie der Tierarztraum. Die Besucher sollen so nicht nur die Aussenseite des Zoos, sondern möglichst viele, bis anhin versteckte Aspekte des Zooalltags miterleben können. Mit dem «Null-Kulissen-Konzept» wollen die Verantwortlichen des Papiliorama den Zooalltag transparent aufzeigen und dabei etwa erklären, warum Zoos eine wichtige Rolle in der weltweiten Arterhaltung spielen und weshalb länderübergreifende Zuchtprogramme dafür wichtige Hilfsmittel darstellen.

Für weitere Auskünfte: Caspar Bijleveld, Direktor

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Seltene Naturbrut bei den Stumpfkrokodilen (CH)

8. Dezember 2014

Die jungen Stumpfkrokodile werden von der Mutter auch im Wasser noch bewacht.

Im Reptilienhaus des Walter Zoos sind junge Stumpfkrokodile geschlüpft.

Gossau. Seit Monaten konnten die Besucher im Reptilienhaus den Bruthügel sehen. Doch Geduld war gefragt und wurde nun auch belohnt. In den letzten Tagen schlüpften die Jungtiere.

Das Krokodilweibchen Dundee schichtete schon im Frühjahr aus Erde, Rindenmaterial und Blättern einen grossen Hügel auf. Wenig später konnte mit einer Videokamera nachts beobachtet werden, wie das Weibchen Eier darin ablegte. Stumpfkrokodile legen zirka 10-20 Eier, die während rund 80-120 Tagen im Bruthügel ausgebrütet werden. Die darin herrschende Temperatur liegt zwischen 27 bis 35 Grad und entscheidet, ob aus dem Gelege männliche oder weibliche Jungtiere schlüpfen werden.

Naturbrut
Schon bei den ersten Anzeichen eines Hügelbaus wurde beschlossen, auf eine Naturbrut zu setzen und die Eier nicht künstlich auszubrüten. „Bei guten Bedingungen wissen die Tiere instinktiv, was zu tun ist“, erklärt Zootierärztin Karin Federer. Und die Bedingungen in der 2011 neu eröffneten Anlage scheinen perfekt zu sein. „Es ist die grösste Stumpfkrokodilanlage in Europa“, ergänzt Federer. Finanziert wurde die Anlage durch den Gönnerverein Walter Zoo.
Das Weibchen Dundee ist 18 Jahre alt und stammt aus der letzten erfolgreichen Brut im Walter Zoo. Die mütterliche Brutpflege bei Krokodilen ist einzigartig. Durch die Naturbrut kann Dundee ihre Rolle als Mutter voll wahrnehmen. Sie hat den Bruthügel nicht nur aufgeschichtet, sondern ihn auch während der ganzen Brutzeit bewacht. Am Schlupftag verteidigte sie den Hügel ungewohnt stark. Sie hat die Eier kurz vor dem Schlupf ausgegraben und einigen Jungtieren sogar aus der Eierschale geholfen. „Zu sehen, wie Dundee die Jungtiere behutsam zwischen ihre Zähne nimmt und zum Wasser trägt, ist ein einmaliger Anblick“, berichtet Federer begeistert.

Status: gefährdet
Stumpfkrokodile gehören mit zirka zwei Metern zu den kleineren Arten. Sie leben in den Sümpfen und Sumpfwäldern Zentral- und Westafrikas. Obschon ihre Hauptnahrung vor allem aus Fischen, Krebsen und Fröschen besteht, unternehmen sie auch Streifzüge an Land um Futter zu finden.
Auf der roten Liste der IUCN (International Union for Conservation of Nature) sind Stumpfkrokodile als gefährdet eingestuft. Ihr Lebensraum wird immer mehr zerstört und die Tiere werden häufig auch wegen ihres Fleisches gejagt. Die Stumpfkrokodile im Walter Zoo gehören zur äusserst seltenen westafrikanischen Unterart. Sie werden im Rahmen des Europäischen Zuchtbuchs gezüchtet. Nachzuchten sind aber sehr selten. Da die Jungtiere in der Anlage des Walter Zoos optimalen Schutz finden, kann die genaue Anzahl noch nicht festgestellt werden. Es wird mit vier bis sechs Tieren gerechnet, die geschlüpft sind.

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WALTER ZOO AG GOSSAU
Neuchlen 200 – Postfach 1341
CH-9200 Gossau SG 2
Tel. +41 (0)71 387 50 50
Fax +41 (0)71 387 50 51
Mail info@walterzoo.ch
Web http://www.walterzoo.ch

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