Wildnispark Zürich: Langfristiger Prozess braucht langfristige Unterstützung (CH)

27. Mai 2011

Wildnispark Zürich, Sihlwald Sihlwald-Patenschaften - Wildnispark Zürich, Sihlwald Sihlwald-Patenschaften

Der Sihlwald im Wildnispark Zürich entwickelt sich seit 2000 nach seinem eigenen Rhythmus. Langfristig entsteht so ein Stück Naturwald. Diese Entwicklung können Patinnen und Paten zukünftig in „Ihrem“ Stück Sihlwald miterleben.

Seit gut zehn Jahren werden im Sihlwald keine forstlichen Eingriffe mehr getätigt. Dies hat eine grössere Menge Totholz und damit auch eine entsprechende Vegetation mit Pilzen, Insekten und selteneren Vögeln zur Folge. Die Entwicklung zum Naturwald ist so bereits erkennbar, trotzdem sind aber die Spuren der Jahrhunderte dauernden Beforstung noch nicht verwischt.

Zehnjährige Sihlwald-Patenschaft
Nur über einen längeren Beobachtungszeitraum lässt sich die Veränderung vom ehemaligen Wirtschaftswald zum Naturwald miterleben. Damit Sihlwald-Patinnen und -Paten dies an ihren Waldparzellen beobachten können, wurde die Mindestdauer einer Sihlwald-Patenschaft auf zehn Jahre festgelegt. Der zukünftige Pate kann aus rund 1320 Parzellen diejenige Parzelle auswählen, welche ihn – sei es aus persönlicher Erinnerung oder aus biologischen Gründen – am meisten anspricht. Eine limitierte Anzahl Parzellen trägt den Namen „Superior“. Sie enthalten besonders viel Totholz, wie einige Flächen auf dem Albisboden oder alte und mächtige Bäume wie auf dem Rooseveltplatz.

Wo befindet sich meine Parzelle?
Sihlwald-Patinnen und -Paten können jederzeit auf eigene Faust den Fortschritt ihrer Parzelle beobachten. Eine individuelle Beschreibung und ein Kartenausschnitt helfen beim Lokalisieren der entsprechenden Parzelle, welche ab 1000.- Franken für 10 Jahre kostet. Der Erlös aus den Patenschaften wird vom Wildnispark Zürich für den Naturschutz, insbesondere für Rangerarbeiten wie Naturvermittlung und Aufsicht eingesetzt. Einmal im Jahr findet der Sihlwald-Patentag statt, wo Göttis und Gottis sich austauschen und auch mit Fachleuten diskutieren können.

Bild zum Download unter http://www.wildnispark.ch/medien

Informationen:
Christian Stauffer,
Geschäftsführer Wildnispark Zürich
044 722 55 18 (christian.stauffer@wildnispark.ch)

Weitere Informationen zum
Wildnispark Zürich auf www.Ausflugsziele.ch

Advertisements

Kampf der Gladiatoren – Ein römisches SPECTACULUM zur Wiedereröffnung des Amphitheaters in Vindonissa (CH)

24. Mai 2011

Windisch 19.05.2011 – Mediencommuniqué

Kampf der Gladiatoren

Im Amphitheater Vindonissa werden „Brot und Spiele“ gefeiert, wenn am 28. Mai wieder römische Gladiatoren Einzug halten. Aus Anlass der Wiedereröffnung des Amphitheaters finden in der grössten Arena der Schweiz spektakuläre Gladiatorenkämpfe statt. Umrahmt werden die Vorführungen von einem Festumzug, der Vorführung exotischer Tiere (Kamele) und von antiken Klängen aus einer römischen Wasserorgel. Das SPECTACULUM bildet den Auftakt für die Inszenierung des Amphitheaters als 9. Station des Legionärspfads, dem Römer-Erlebnispark in Windisch.

Das antike Spektakel beginnt am 28. Mai mit einer POMPA, dem römischen Festumzug, die vom nachgebauten Römerlager im Legionärspfad zum Aufführungsort führt. Dort erwarten die Besucher Gladiatorenkämpfe, die vom europaweit besten Kenner der römischen Gladiatur, Dr. Markus Junkelmann, fachmännisch kommentiert werden. Im Anschluss an die Festansprachen von Regierungsrat Alex Hürzeler und alt Bundesrat Samuel Schmid beginnt das SPECTACULUM mit der Anrufung der Götter in einer Opferzeremonie. Die Kämpfe zwischen Murmillo und Thraker und anderen klassischen Gladitorentypen werden nach antikem Vorbild von den Klängen aus einer römischen Wasserorgel begleitet. Dass in Vindonissa afrikanische Kamele in die Arena geführt wurden, ist archäologisch nachgewiesen. Wie schon vor 2000 Jahren wird die Vorführung von Kamelen das Publikum ins Staunen bringen. Für Kinder gibt es eine Kurzausbildung zum Gladiator und den Ritt auf einem Kamel zu gewinnen.

Ein Symbol der römischen Kultur
In Vindonissa liegt das älteste römische Amphitheater der Schweiz. Der eindrückliche römische Bauzeuge gehört zu den wenigen Kulturdenkmälern, die sich in Bundesbesitz befinden. Vor der Wende zum 20. Jahrhundert wurde die historische Anlage von der Eidgenossenschaft angekauft als Symbol der alle Landesteile verbindenden römischen Kultur. Die damals noch um ihre Identität ringende junge Nation stiftete das Amphitheater der „Schweizer Jugend“ und stellte es damit in die Reihe der nationalen Symbolstätten. Während der vergangenen fünf Jahre haben die Fachstellen des Bundes und des Kantons in enger Zusammenarbeit das Amphitheater umfassend restauriert. Unter der Leitung des Bundesamtes für Bauten und Logistik wurde das Mauerwerk gesichert und die Gesamtanlage durch neue Gestaltungselemente aufgewertet. Ein neuer Kunstführer vermittelt die Geschichte und die neuesten archäologischen Erkenntnisse.

„Ave Gladiator“ – Das Amphitheater neu im Legionärspfad,
ab 29. Mai

Mit dem Abschluss der Sanierungsarbeiten wird das Amphitheater als 9. Station in den Legionärspfad integriert. Die bilderreichen Inszenierungen lassen die Besucher die kulturgeschichtliche Bedeutung und die Atmosphäre dieser berühmten antiken Sportstätten erleben. Auf der neuen Spiel-Tour „Ave Gladiator – findet das Geheimnis des Kamels“ nehmen die Besucher an Gladiatorenspielen zu Ehren des Legionskommandanten teil. Ausgerüstet mit Audioguide und Spielutensilien folgen sie vom nachgebauten Römerlager dem feierlichen Festumzug bis zum Amphitheater. Dort verfolgen sie an verschiedenen Schauplätzen mit Augen und Ohren das dramatische Geschehen in der Arena und auf den Zuschauerrängen. Am Schluss gilt es über das Schicksal des Kamels abzustimmen, das einem Gladiator das Leben gerettet hat.

Programm am 28. Mai 2011 im Amphitheater Windisch

14.45-15.15 Uhr Grosse Pompa
Der römischer Festumzug zieht mit Gladiatoren, Kamelen, römischem Volk, Musik und Gästen im Amphitheater ein

15.15-15.40 Uhr Reden
Es sprechen Regierungsrat Alex Hürzeler, Vorsteher Departement BKS, Kanton Aargau, und Samuel Schmid, alt Bundesrat

15.40-15.50 Uhr Feierliche Weihezeremonie mit einem Priester aus der Gladiatorengruppe

15.50-17.10 Uhr Kämpfe und exotische Tiere
Gladiatorenkämpfe mit 4 Gladiatorenpaarungen. Die Kämpfe in der Arena werden kommentiert von Dr. Marcus Junkelmann, europaweit bester Kenner der römischen Gladiatur. Dazwischen ertönt Musik aus der römischen Wasserorgel. Nach dem Auszug der Gladiatoren werden die Kamele vorgeführt.

17.10-18.20 Uhr Kinderprogramm, Gladiatorenzelt und Festwirtschaft
Vom Los ausgewählte Kinder können eine Gladiatorenausbildung absolvieren und auf den Kamelen reiten.
Die Gladiatorengruppe und das römische Volk stehen für Fragen des Publikums zur Verfügung. Auf der Amphiwiese ist eine Festwirtschaft in Betrieb.

Bildmaterial: http://www.ag.ch/museumaargau/de/pub/medien.php

Auskünfte für Medienschaffende:
Dr. Thomas Pauli-Gabi, Direktor Museum Aargau, 079 201 76 49
Edith von Arx, Marketing und Kommunikation Museum Aargau, 062 888 48 51

Weitere Informationen zum
Legionärspfad auf www.Ausflugsziele.ch


Die Stiftung Papiliorama hat am 19 Mai die erste Etappe einer bedeutenden Erweiterung ihrer Aussenanlagen eingeweiht (CH)

19. Mai 2011

Der Affenparcours „vom Zwergseidenäffchen zum Gorilla“

Die Stiftung Papiliorama hat am 19 Mai die erste Etappe einer bedeutenden Erweiterung ihrer Aussenanlagen eingeweiht: Der Affenparcours „vom Zwergseidenäffchen zum Gorilla“.

Diese Erweiterung des bestehenden natürlichen Spielplatzes besteht aus einem Parcours für Kinder, bei welchem das Ziel darin besteht, keinen Fuss auf den Boden zu setzen. Dies verlangt von den Kindern Geschicklichkeit und Gleichgewicht. Der Spass kommt dabei nicht zu kurz, aber gleichzeitig ist auch ein didaktisches Element eingebaut: Vom kleinsten bis zum grössten Affen der Welt müssen sich die Kinder hocharbeiten. Jedes Schild zeigt, dass die nächste Stufe erreicht wurde, informiert über die Gefährdung der Art, erzählt aber auch eine kleine Anekdote.

Die Einweihung dieser ersten Etappe von weiteren Ausbauschritten des Aussenbereichs wurde durch den Direktor der Stiftung, Caspar Bijleveld, dazu benutzt, einerseits die enorme bauliche Entwicklung und andererseits, die Zukunft des Papilioramas in Kerzers vorzustellen. Gebaut werden ein riesiger Schwimmteich, daneben eine Steilküste mit Nistplätzen für Vögel, ein Sandstrand mit Planschbecken für Kinder, ein mexikanisches «Palapa» Restaurant und ein Familien-Grillplatz. Diese neue „Kerzers Beach“ wird den Besuchern die Möglichkeit eröffnen, bei schönem Wetter den Besuch der Ausstellungen zu unterbrechen, um sich an der Sonne zu räkeln, zu baden und die natürliche Umgebung zu geniessen. Die neuen Aussenanlagen können nur dank der grosszügigen und langjährigen Unterstützung der Genfer Stiftung Hans Wilsdorf realisiert werden.

Die Stiftung Papiliorama wurde im Jahre 2002 in Kerzers angesiedelt. Das Ziel der Stiftung besteht darin, die Besucher in die lebendigen Ausstellungen eintauchen zu lassen, sie für das Schicksal der Natur zu sensibilisieren und diese Botschaft der Naturverbundenheit insbesondere den jungen Besuchern mitzugeben.

Im April 2003 eröffnete das Papiliorama der dritten Generation, kurz darauf das Nocturama. Diese Ausstellung ist bis anhin einzigartig in Europa. Der Zuchterfolg im von nachtaktiven südamerikanischen Tierarten bevölkerten Dom ist mehr als beachtenswert.

2004 war ein intensives Jahr für die Stiftung Papiliorama. Drei kleinere Ausstellungen wurden eröffnet: der Mini-Zoo, eine Begegnungstätte für Kinder mit Tieren des Bauernhofs, die Voliere der einheimischen Schmetterlinge und das Arthropodarium, welches den Besuchern die Schönheiten von Gliederfüsslern, Skorpionen, Gespenstschrecken und Vogelspinnen näherbringt.

2005 erlaubte es der neue Spielplatz «Pongo Plaza » den jungen Besuchern erstmals, sich draussen, umgeben von Bächen und einer naturbelassenen Vegetation, auszutoben. Dieser Spielplatz war der Ausgangspunkt des Ausbaus der « Naturzone ». Dieser Ausbau hat sich über fünf Jahre hingestreckt. Neben zahlreichen Biotopen, welche durch die eigenen Wollschweine bewirtschaftet werden, beherbergt dieser Aussenbereich auch eine Beobachtungshütte welche es dem Besucher erlaubt, Vogelarten zu beobachten, die zum grossen Teil leider nur noch selten zu sehen sind.

2008 erfolgte die lange erwartete Einweihung des Jungle Trek. Dieser europaweit einmalige Dom bildet eins zu eins den Tropenwald von Shipstern, dem Naturreservat der Schwesterstiftung des Papilioramas in Belize (Mittelamerika), ab. Die Stiftung Papiliorama engagiert sich seit 1989 konkret für den Schutz dieses Naturreservats. Sie zeigt damit, dass es mit viel Wille und zahlreichen Spenden von Besuchern möglich ist, mehr als 11’000 Hektaren Land zu schützen.

Seit der Eröffnung des Papilioramas in Kerzers schwankt die Besucherzahl zwischen 215’000 und 225’000. Zweimal waren es 250’000 Besucher pro Jahr. Damit rangiert das Papiliorama in den Top zwanzig der vergleichbaren Institutionen in der Schweiz. Diese stabile Besucherzahl ist umso erfreulicher, als dass der Start des neuen Papilioramas wegen der gleichzeitig stattfindenden Expo.02 und der Gluthitze im Sommer 2003 ausserordentlich schwierig war. Möglich war dieser Erfolg nur durch eine ständige, dynamische Weiterentwicklung und einen stetigen Erneuerungsgeist der Ausstellungsmacher.

Es bestand aber trotz all diesen Anstrengungen ein Manko: die Aussenanlagen hinkten den gedeckten Ausstellungen hintennach. Bei schönem Wetter konnten sich die Besucher nicht genügend in der freien Natur erholen. 2005 wurde zwar diese Situation durch den Bau des ersten Teils des «Pongo Plaza » entschärft, das Ziel musste jedoch weiterverfolgt werden. Dank der grosszügigen Unterstützung der Genfer Stiftung Hans Wilsdorf, konnte die Stiftung Papiliorama das Projekt „Kerzers beach» in Angriff nehmen. Die erste Etappe bestand im Endausbau des Spielplatzes.

Der neue Abenteuerspielplatz « Vom Zwergseidenäffchen zum Gorilla » hat zum Ziel, dass sich Kinder spielerisch bewegen und gleichzeitig die Affen und ihr teilweise trauriges Schicksal kennenlernen können. Zuerst sind die Kinder ein Zwergseidenäffchen, schaffen sie es, ohne den Boden zu berühren, bis zum Ende des Parcours zu gelangen, werden sie zum Gorilla. Falls sie dies nicht schaffen, müssen (dürfen) sie von vorne beginnen.

Der zukünftige Ausbau der Aussenanlagen (Baubeginn Herbst 2011) besteht in einem Schwimmteich von über 1000m2. Davon werden 400m2 von Badenden genutzt werden können. Schwimmteiche haben die Besonderheit, dass sie durch natürliche Filter gereinigt werden. Sie sind heutzutage relativ verbreitet. Der Schwimmteich des Papilioramas wird durch seine Grösse, aber auch durch seine Felswand etwas Aussergewöhnliches werden. Die Felswand wird bestückt mit « Vogelnestern ». Uferschwalben oder Eisvögel sollen darin nisten können. Erst die Zeit wird zeigen, ob dieses Experiment von Erfolg gekrönt sein wird. Gemäss Kenntnis der Stiftung Papiliorama wird dieser Teich der Grösste der Schweiz werden.

Die «Kerzers beach» wird vervollständigt mit einem grossem Sandstrand, einem Becken für die ganz Kleinen, einem Mexikanischem Restaurant und einem Picknickplatz mit Grillmöglichkeit.

Stiftung Papiliorama
Pressecommuniqué
19. Mai 2011

Für Fragen oder weitere Erläuterungen sowie zusätzlichen Informationen und Bildmaterial stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung unter contact@papiliorama.ch. oder Herr Bijeleveld 031 756 04 61

Papiliorama auf www.Ausflugsziele.ch


Kunstmuseum Bern (KMB) und Zentrum Paul Klee (ZPK) wollen enger zusammenarbeiten (CH)

19. Mai 2011

Kunstmuseum Bern (KMB) und Zentrum Paul Klee (ZPK) wollen enger zusammenarbeiten und haben zu diesem Zweck weitere konkrete Schritte eingeleitet. Ende Jahr sollen erste Zwischenresultate vorgelegt werden können.

Das Projekt KMB / ZPK bezweckt, Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit zwischen dem Kunstmuseum Bern und dem Zentrum Paul Klee zu prüfen. Gesteuert wird das Projekt von einem gemeinsamen Ausschuss, der sich paritätisch aus Mitgliedern der Stiftungsräte und den Direktionen der beiden Häuser zusammensetzt. Nach einem Evaluationsverfahren wurde Herr Dr. iur. Cyrill Häring, Basel, mit der Projektleitung für die erste Phase des Projekts beauftragt. Die beiden Stiftungsräte folgten damit dem Antrag des gemeinsamen Ausschusses. Cyrill Häring verfügt nebst den erforderlichen fachlichen Qualifikationen auch über fundierte Kenntnisse der Berner Kulturlandschaft. Für die erste Projektphase, die bis Ende 2011 dauert, wurden folgende Zielvorgaben vereinbart:

1. Aufzeigen des möglichen künstlerischen und wirtschaftlichen Mehrwerts einer engeren
Zusammenarbeit von KMB und ZPK für beide Institutionen.
2. Darlegen von Strukturen, innerhalb derer eine engere Zusammenarbeit realisiert werden
kann. Dabei sind mindestens zwei Strukturvarianten im Grobentwurf vorzulegen.
3. Weiterer Vorgehens- und Zeitplan ab 2012.

Grundlage für das Projekt KMB/ZPK ist die neue kantonale Kulturstrategie, die eine engere
Zusammenarbeit der beiden Häuser vorsieht, die ab 2014 neu ausschliesslich vom Kanton
subventioniert werden sollen. Damit ist auch der Zeithorizont für die Umsetzung neuer Strukturen gesetzt.

Der Erziehungsdirektor wurde über die Beschlüsse orientiert; er begrüsst die gewählte
Vorgehensweise ausdrücklich.

Weitere Auskünfte erteilen:
Prof. Dr. Christoph Schäublin, Präsident Stiftung Kunstmuseum Bern
Ulrich Sinzig, Präsident Stiftung Zentrum Paul Klee

Kontakte über:
KMB: Ruth Gilgen Hamisultane,
ruth.gilgen@kunstmuseumbern.ch,
Tel. 031 328 09 19,
ZPK: Maria-Teresa Cano,
mariateresa.cano@zpk.org,
Tel. 031 359 01 89

Zeitfenster Interviews von 11.00 – 14.00 h


Geschäftsbericht 2010 des Zentrum Paul Klee (CH)

18. Mai 2011

Ein erfolgreiches Jubiläumsjahr für das Zentrum Paul Klee: Im Berichtsjahr 2010 besuchten insgesamt 185’948 Personen die vielfältigen kulturellen Angebote. Das ist ein Besucherzuwachs im Vergleich zum Vorjahr von 17%. Diese Zahlen belegen, dass das Zentrum Paul Klee eine kulturelle und touristische Destination erster Güte ist. Und diese positive Entwicklung schlägt sich auch im Ertragsüberschuss der Rechnung 2010 nieder.

Für das Berichtsjahr kann das Zentrum Paul Klee erstmals seit 2007 steigende Besucherzahlen ausweisen. Insgesamt besuchten 185’948 Erwachsene und Kinder aus Stadt und Kanton Bern, aus der ganzen Schweiz und dem Ausland das Zentrum Paul Klee. Das sind 17% mehr als im Vorjahr oder zusätzliche 27’851 Personen, die von den breit gefächerten kulturellen Angeboten des Zentrum Paul Klee und des Kindermuseum Creaviva Gebrauch machten.

Ausschlaggebend für den Besuchererfolg sind der in seiner Art einmalige Zentrumsgedanke (Bildende Kunst, Musik, Literatur, Tanz, Theater und das Kindermuseum Creaviva) sowie die immer deutlichere Positionierung des Hauses auf dem Kunstplatz Bern. Wichtige Pfeiler dieses Erfolges sind die Jubiläumsausstellung «Klee trifft Picasso» sowie die gemeinsam mit dem Kunstmuseum Bern realisierte Ausstellung «Lust und Laster. Die 7 Todsünden von Dürer bis Nauman».

Im Berichtsjahr schrieb das Zentrum Paul Klee erstmals seit 2007 schwarze Zahlen. Die Rechnung 2010 schloss mit einem Ertragsüberschuss von CHF 116’248.19 ab. Dies belegt, dass attraktive, gross angelegte Ausstellungen wie «Klee trifft Picasso» ein Publikumsmagnet sind. Allerdings muss dieser Ertragsüberschuss anteilsmässig für die Begleichung der Defizite aus den Jahren 2007 / 2008 / 2009 aufgewendet werden. Auch der Event- und Kongressbereich konnte im Berichtsjahr einen Zuwachs des Umsatzes von 17,8% verzeichnen. Mit seinem Eigenfinanzierungsgrad von 48,1% bezeugt das Zentrum Paul Klee, dass es wirtschaftlich denkt und handelt.

Das Zentrum Paul Klee ist seit seiner Gründung 2005 unterfinanziert. Dies ist von der öffentlichen Hand im Rahmen der Subventionsverhandlungen im Berichtsjahr explizit anerkannt worden. Eine Entschärfung dieser Situation bringt auch der neue Subventionsvertrag für die Jahre 2012 — 2015 nicht.

Weitere Informationen sind dem Geschäftsbericht 2010 des Zentrum Paul Klee zu entnehmen.

Weitere Auskünfte erteilen:
— Ulrich Sinzig, Präsident der Stiftung Zentrum Paul Klee
— Ursina Barandun, Direktorin a.i. Zentrum Paul Klee

Kontakt über:
— Maria-Teresa Cano,
Leiterin Kommunikation und Kunstvermittlung,
Tel. +41 (0)31 359 01 01

Geschäftsbericht 2010 des Zentrum Paul Klee


Grosse Wasserolympiade im aquabasilea (CH)

6. Mai 2011

Badewelt präsentiert neu immer mittwochs olympische Wasserspiele.

Tausende Kinder und Jugendliche haben sich in den Frühlingsferien von Fun & Action, Spiel und Spass, im aquabasilea begeistern lassen. Nach dem riesengrossen Erfolg startet die Badewelt für alle jungen Besucher, die coole Spiele im und am Pool mögen, am 11. Mai die „Wasserolympiade“. Ausgetragen wird sie immer mittwochs im aquabasilea in Pratteln. Das Programm ist kostenlos.

Das aquabasilea-Team fordert die Sport- und Spassbegeisterten heraus: „Stell dich der Herausforderung!“, heisst der Schlachtruf. Kinder und Jugendliche von 4 bis 14 Jahre haben die Gelegenheit, herauszufinden, ob sie echte Champions sind. Die grosse Wasserolympiade im aquabasilea steigt jeden Mittwoch zwischen 14 bis 17 Uhr. Die Teilnehmer messen sich in folgenden Disziplinen: Rettet die Prinzessin, Crazy Wasserbasket, Schatzsuche, Wassertänze, Piratenrennen, und vieles mehr….

Weitere Informationen zu
aquabasilea auf www.Ausflugsziele.ch

Rückfragen bitte an Mona Conrad Tel: +41 (0)61 826 24 12 oder mona.conrad@aquabasilea.ch

Waltraud Kässer
Presse
aquabasilea AG
Hardstrasse 57
Postfach 1011
CH-4133


Neue Walliser Reben für das Freilichtmuseum Ballenberg (CH)

6. Mai 2011

Gérard-Philippe Mabillard, Direktor des Branchenverbandes der Walliser Weine an der Arbeit beobachtet von Canal 9. Foto: Ballenberg.

Walliser Wein und Walliser Raclette zum Degustieren am Wegrand: Eine Delegation der „Société des Pépiniéristes-Viticulteurs-Valaisans“ und des Branchenverbandes der Walliser Weine hat am vergangenen Freitag den Ballenberg-Rebberg neu bepflanzt.

Der vor Jahrzehnten angelegte Rebberg in der Walliser-Kammer des Freilichtmuseums ist in die Jahre gekommen und hat keinen Ertrag mehr abgeworfen. Fachleute aus dem Wallis haben Bodenproben entnommen sowie die Klimaverhältnisse analysiert, um die passenden Rebsorten zu bestimmen. Am 29. April war es soweit. Eine gut gelaunte Delegation aus dem Kanton Wallis kam frühmorgens auf den Ballenberg und bepflanzte den Ballenberg-Rebberg mit den vier repräsentativen Rebsorten Heida, Fendant, Pinôt-Noir und Syrah. Die „Société des Pépiniéristes-Viticulteurs-Valaisans“ spendete die Pflanzen. Der Branchenverband der Walliser Weine organisierte den Tageseinsatz. Gemeinsam stiess man auf die erste Ernte an, welche in drei Jahren erwartet werden kann. Herzlichen Dank an die Walliser für diesen wertvollen Einsatz.

Weitere Informationen zum
Freilichtmuseum Ballenberg auf www.Ausflugsziele.ch

Bildlegende
Gérard-Philippe Mabillard, Direktor des Branchenverbandes der Walliser Weine an der Arbeit beobachtet von Canal 9. Foto: Ballenberg.

Information
Schweizerisches Freilichtmuseum Ballenberg,
Museumsstrasse 131, 3858 Hofstetten
Tel. +41 33 952 10 30, Fax +41 33 952 10 39,
www.ballenberg.ch

Norbert Schmid, Leiter Marketing,
Tel. +41 33 952 10 33,
norbert.schmid@ballenberg.ch