Parc Ela wirft Blick in die Wasser-Zukunft (CH)

26. Mai 2014

: An der Auftaktveranstaltung von AquaFutura machten sich die Teilnehmenden Gedanken, wie Wasserknappheit im Parc Ela künftig vermieden werden kann.

Welche möglichen Auswirkungen hat die Klimaveränderung auf Wasserverfügbarkeit und -verbrauch im Parc Ela? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Projekt AquaFutura des Vereins Parc Ela. In Alvaschein fand zum Projektstart eine Info- und Diskussionsrunde mit Vertretern von Gemeinden, Landwirtschaft und Wasserkraft statt.

Die Klimaveränderung kann selbst im Wasserschloss Schweiz künftig vereinzelt zu Wasserknappheit führen. Das zeigte die Auftaktveranstaltung zum Projekt „AquaFutura“ des Vereins Parc Ela in Alvaschein. „Das Wasser geht uns nicht aus“, beruhigte Manfred Stähli, Gebirgshydrologe an der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL. „Trotzdem können vermehrt lokale und zeitliche Engpässe entstehen.“

Um allfällige Engpässe frühzeitig erkennen und beheben zu können, hat der Verein Parc Ela das Projekt „AquaFutura – Regionales Wassermanagement im Parc Ela“ gestartet. Es ist eines von 31 Projekten, die im Pilotprogramm „Anpassung an den Klimawandel“ des Bundes aus über 100 Bewerbungen ausgewählt worden sind. Mit finanzieller Unterstützung des Bundesamts für Umwelt und der kantonalen Ämter für Natur und Umwelt ANU, für Raumplanung ARE sowie für Landwirtschaft und Geoinformation ALG soll mit AquaFutura in den nächsten zwei Jahren zusammen mit betroffenen Akteuren in der Region erarbeitet werden, wo Wasser knapp werden könnte und wie damit umgegangen werden soll.

Zum Auftakt des Projekts trafen sich Vertreter und Vertreterinnen von Gemeinden, Landwirtschaft und Wasserkraft in der Mehrzweckhalle Alvaschein zu einer Info- und Diskussionsrunde. Eine der diskutierten Fragen war, wer genau was zu Wasserdargebot und –verbrauch weiss. „Das Wissen zu Wasser ist oft lückenhaft und weit verstreut, was den Überblick erschwert“, erklärt Parc Ela-Geschäftsleiter Dieter Müller. „Mit AquaFutura möchten wir in einer ersten Phase einen Überblick gewinnen und dokumentieren, wer überhaupt was zu Wasserdargebot und –verbrauch weiss“.

In der laufenden Analyse hat die Churer Raumplanerin Esther Casanova unterstützt von der Parc Ela-Praktikantin Silja Püntener bereits rund ein Dutzend Interviews geführt und zahlreiche Daten zusammengetragen. Bis Ende Jahr soll das Bild vervollständig und in Teilregionen vertieft werden. In zwei Jahren soll ein Massnahmenkatalog für Gemeinden und kantonale Ämter vorliegen, der aufzeigt, was getan werden kann, damit künftig niemand auf dem Trockenen sitzen muss.
Ideen zur Vermeidung von Wasserknappheit kamen bereits aus der Alvascheiner Diskussionsrunde. Lassen sich beispielsweise Wasserkraftspeicher auch für die Bewässerung nutzen? Oder wie kann die Bewässerung effizienter werden, indem optimiert wird, was wann mit wie viel Wasser bewässert wird? AquaFutura wird zeigen, was möglich ist.

Foto: An der Auftaktveranstaltung von AquaFutura machten sich die Teilnehmenden Gedanken, wie Wasserknappheit im Parc Ela künftig vermieden werden kann.

Kontakt:
Dieter Müller, Geschäftsleiter Verein Parc Ela, 079 433 27 49, dieter.mueller@parc-ela.ch

Savognin im Sommer auf www.Ausflugsziele.ch


Im Einsatz für die Amphibien im Parc Ela (CH)

14. Mai 2014

Amphibientag Bergün Filisur, 12. Mai 2014

Am 6. Mai 2014 hat nach drei Jahren der letzte Schuleinsatztag zu den Amphibien im Parc Ela stattgefunden. Im Val Tuors bauten die Kinder der Schulen Bergün und Filisur eine neue Teichlandschaft für Amphibien und erforschten mit Fachleuten die Vielfalt der Lebewesen in Gewässer.

Seit acht Jahren veranstaltet der Verein Parc Ela Natureinsatztage für einheimische Schulen. Nach dem Einsatz für Reptilien und Schmetterlinge konnten die Schulkinder in den letzten drei Jahren aktiv an der Aufwertung von Lebensräumen für Amphibien teilnehmen. Durch Auflichtung, Schaffung von Uferstrukturen und Errichten von Teichen halfen insgesamt 295 Kinder und 27 Lehrpersonen mit, die Laichgewässer von Amphibien zu verbessern. Sie errichteten an sechs verschiedenen Standorten Verstecke in Ufernähe, reduzierten die Beschattung der Gewässer und bauten an drei Standorten neue Teiche. Neben dem praktischen Arbeitseinsatz lernten die Kinder sowohl im Unterricht als auch in der freien Natur die spannende Welt der Amphibien kennen. Auch im nächsten Jahr werden die Schuleinsatztage weiter geführt, zu welchem Thema ist noch offen. Finanziell unterstützt werden die Einsatztage durch die Suter-Caduff-Stiftung und die éducation21.

Es war ein kühler Morgen, als die Klassen der Schulen Bergün und Filisur am 6. Mai 2014 im Val Tuors oberhalb von Bergün eintrafen. Das hielt die Kinder aber nicht davon ab, den Lebensraum der Amphibien zu erkunden und voller Elan an dessen Aufwertung mitzuarbeiten. Gut ausgerüstet schnitten sie Büsche, häuften Äste auf, entfernten Wurzelstöcke und gruben mehrere Kuhlen, welche sich durch ein natürliches Bächlein mit Wasser füllten. Zusammen mit Petra Ahonen, der Leiterin des Arbeitseinsatzes, legten sie eine kleine Teichlandschaft an, welche nun als Lebensraum für Amphibien dient. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von Herrn Suter von der Suter-Caduff-Stiftung.

Neben der körperlichen Arbeit lebten die Kinder auch ihren Forschungsdrang aus. Vom Amphibienexperten Hans Schmocker lernten sie die Eigenarten und Unterschiede der vier im Parc Ela heimischen Amphibienarten Grasfrosch, Alpensalamander, Bergmolch und Erdkröte kennen. Neugierig beobachteten sie auch Kleinlebewesen wie Köcherfliegenlarven, Libellenlarven, Elritzen und Wasserflöhe, welche sie unter kundiger Anleitung selbst gefangen hatten. Mehr über den Lebensraum Teich erfuhren die Kinder spielerisch von der Naturpädagogin Anouk Federspiel. Sie verglichen die eigene Sprungweite mit der eines Frosches, lasen die Spuren der Feinde von Amphibien und tobten sich im Fische-Frosch-Fangis aus.

Bild: Amphibienexperte Hans Schmocker mit Schulkindern von Bergün und Filisur.

Weitere Infos und Auskünfte:
Parc Ela: Alfred Gantenbein,
alfred.gantenbein@parc-ela.ch, 081 508 01 17

Savognin im Sommer auf Ausflugsziele.ch
Savognin im Winter auf Ausflugsziele.ch


Der höchstgelegene Baum im Parc Ela wächst bei der Keschhütte SAC (CH)

24. September 2013

Diese Lärche auf 2590 m Höhe bei der Keschhütte SAC wurde als höchstgelegener Baum im Parc Ela prämiert.
Reto Barblan, der Hüttenwart der Keschhütte SAC, hat nicht weit bis zum höchstgelegenen Baum im Parc Ela. Nur wenige Schritte von seiner Hütte entfernt wächst auf 2590 m eine Lärche. Damit gewann Barblan den Wettbewerb des Parc Ela, in dem der höchstgelegene Baum im Naturpark gesucht wurde. Am Montagabend wurde seine Fundmeldung prämiert im Rahmen eines Vortrags der SLF-Biologin Sonja Wipf, die im Kurhaus Bergün Ergebnisse des Forschungsprojekts „Gipfelflora im Klimawandel“ präsentierte. Ausser Konkurrenz gingen sogar noch höhere gelegene Meldungen ein: SLF-Mitarbeiterin Sarah Burg entdeckte auf dem Piz Forun auf 3032 m Höhe einen kriechenden Wacholder. Und WSL-Kommunikationsleiterin Birgit Ottmer aus Filisur entdeckte auf dem Gipfel des Muchetta auf 2623 m eine Zwergweide. Da der Wettbewerb vom Verein Parc Ela in Zusammenarbeit mit dem WSL-Institut für Schnee und Lawinenforschung SLF ausgeschrieben worden war, wurde Barblan bei der Prämierung der Vorzug gegeben. Anlass des Vortrags und des Wettbewerbs war eine SLF-Tagung im Kurhaus Bergün, an der Forscherinnen und Forscher aus der ganzen Welt neuste Erkenntnisse zum Einfluss des Klimawandels auf die alpine und arktische Flora austauschten.

Foto:
Diese Lärche auf 2590 m Höhe bei der Keschhütte SAC wurde als höchstgelegener Baum im Parc Ela prämiert.

Kontakt:
Dieter Müller, Geschäftsleiter Parc Ela, 081 508 01 13, 079 433 27 49, dieter.mueller@parc-ela.ch

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Neuer Internetauftritt des NaturErlebnisparks Schwägalp/Säntis (CH)

19. Februar 2013
Neuer Internetauftritt des NaturErlebnisparks

Neuer Internetauftritt des NaturErlebnisparks

Eingebettet in eine der weltweit schönsten Naturkulisse, am Fusse des Säntis, lädt der NaturErlebnispark Schwägalp/Säntis ein zum Verweilen, Entspannen und Geniessen.

Schwägalp/Säntis  Der NaturErlebnispark Schwägalp/Säntis hat sich zum Ziel gesetzt, den informativsten, interessantesten und schönsten Internetauftritt aller Schweizer Pärke zu realisieren. Überzeugen Sie sich selbst! Schauen Sie hinein auf http://www.naturerlebnispark.ch

Der NaturErlebnispark Schwägalp/Säntis hat seine Webseite neu gestaltet. Auf http://www.naturlebnispark.ch wird der Besucher eingeführt in die einzigartige Landschaft mit einer fantastischen Alpen-Fauna, einer Artenvielfalt von Pflanzen und in die Geschichte geheimnisvoller Moore. Die neue Internetseite bietet dem virtuellen Besucher Inspiration und Information – der reale Besucher findet Faszination und frische Bergluft im NaturErlebnispark Schwägalp/Säntis.

Natur – Erlebnis – Naturerlebnis – NaturErlebnispark Schwägalp/Säntis
Die Erhaltung und Aufwertung natürlicher Lebensräume für Pflanzen und Tiere hat eine zentrale Bedeutung. Es gilt Werte zu erkennen, nicht Trends. Der NaturErlebnispark Schwägalp/Säntis möchte all diese Werte erkenn- und erlebbar machen, ohne diese aber in ihrem Wert zu beeinträchtigen. Der NaturErlebnispark vereint in diesem Sinne die Akteure aus Tourismus, Umweltlehre und Forschung unter einer Idee. Die Popularisierung der Natur- und Landschaftswerte steigert deren Attraktivität und fördert eine nachhaltige, angemessene Wertschöpfung. Eine Voraussetzung dafür, dass der NaturErlebnispark selbsttragend, ohne Subventionen
funktionieren kann.

Die Ziele des NaturErlebnisparks Schwägalp/Säntis:
Der NaturErlebnispark Schwägalp/Säntis will zur Erhaltung und Förderung der volkswirtschaftlichen Wertschöpfung, wie Tourismus, Alp-, Land- und Forstwirtschaft usw., im Grossraum Schwägalp/Säntis nachhaltig beitragen. Dies soll mit innovativen Projekten, unter Berücksichtigung der Erhaltung der Kulturlandschaft sowie des Schutzes der Lebensräume von Pflanzen und Tieren und der Moore, geschehen.

Zeichen: 2‘052 (inkl. Leerzeichen, Titel nicht mit gerechnet)
NEP, 19. Februar 2013

Pressemitteilung (PDF)

Kontakt: NaturErlebnispark Schwägalp/Säntis

Bruno Vattioni, Geschäftsleiter
bruno.vattioni@naturerlebnispark.ch
CH-9107 Schwägalp
T +41 71 365 65 65
http://www.naturerlebnispark.ch
kontakt@naturerlebnispark.ch

Weitere Informationen zu Säntis und Schwägalp finden Sie auf www.Ausflugsziele.ch


Jetzt röhren sie wieder um die Wette – Brunftzeit im Wildnispark Zürich Langenberg (CH)

14. September 2012

Medienmitteilung aus dem Wildnispark Zürich

Bildlegende: Im September hallt das Röhren der Rothirsche durch den Langenberg. (Bild Wildnispark Zürich)

Der Herbst bietet im Wildnispark Zürich Langenberg jeweils ein eindrückliches akustisches Erlebnis. Mitte September beginnen die Rothirsche ihr lautstarkes Imponiergehabe und Werben um die Weibchen.

Wenn im September die Brunftzeit der Rothirsche beginnt, wird es laut im Wildnispark Zürich Langenberg. Mit markantem Röhren signalisieren die paarungswilligen Männchen ihren Anspruch auf ihr Revier. Gleichzeitig werben sie damit um ihre Weibchen. Dazu bei trägt auch das majestätische Geweih, mit dem die Platzhirschen – den Kopf hoch erhoben – hin und her stolzieren.

Imponiergehabe reicht in der Regel aus

In der Regel reicht das Imponiergehabe aus, um schwächere Rivalen vom eigenen Rudel abzuhalten. Nur zwischen etwa gleich starken Hirschen kann es auch zu Kämpfen kommen. Dabei verkeilen die Hirsche ihre Geweihe ineinander und versuchen, sich gegenseitig wegzuschieben. Dies dauert so lange, bis der Unterlegene aufgibt und flüchtet. Dank diesem ritualisierten Kräftemessen kommt es nur selten zu Verletzungen.

Im Langenberg leben zwei Rudel Rothirsche mit jeweils mehreren Weibchen und einem Männchen. Dieses braucht sein Harem zwar nicht gegen Rivalen zu verteidigen, das röhrende Werben um seine Weibchen ist aber sehr schön zu beobachten. Neben den zwei Harems-Rudeln gibt es noch eine kleine Gruppe mit Männchen, eine sogenannte Junggesellengruppe. Die meisten dieser Männchen sind Spiesser, gut einjährige Tiere, deren Geweihe noch keine Verästelungen aufweisen. Das Geweih wird jedes Jahr zwischen Februar und April abgeworfen und danach wieder komplett neu gebildet – von Jahr zu Jahr etwas schwerer und grösser. Das Geweih besteht aus Knochen, sein Wachstum dauert rund 100 Tage.

Auf Röhren folgt Grunzen

Nach der Brunftzeit der Rothirsche beginnt im Langenberg Ende September die Brunft der Elche und Ende Oktober die Fortpflanzungszeit der Damhirsche. Während die Elchstiere eher leise um ihre Weibchen werben, rufen die Damhirsche in hohen, eintönigen und grunzenden Lauten. Die Sikahirsche als dritte Hirschart im Langenberg brunften jeweils bereits im Spätsommer mit kurzen Pfeiftönen.

Pressemitteilung zum Downloaden (PDF)

Weitere Auskünfte:
Christian Stauffer,
Geschäftsführer Stiftung Wildnispark Zürich,
Telefon +41 (0)44 722 55 18,
E-Mail christian.stauffer@wildnispark.ch

Weitere Informationen zum Wildnispark Zürich auf www.Ausflugsziele.ch


Bundesrat Schneider-Ammann lobt Mut der Parc Ela-Region (CH)

24. Juni 2012

Bundesrat Schneider-Ammann lobt Mut der Parc Ela-Region
Rund 2‘500 Besucherinnen und Besucher feierten am Samstag am grossen Parc Ela-Fest in Tiefencastel die Verleihung des Labels „Regionaler Naturpark von nationaler Bedeutung“ an den Parc Ela. Bundesrat Johann Schneider-Ammann ist für die Übergabe persönlich in den grössten Naturpark der Schweiz gereist. Er zeigte sich beeindruckt vom Mut der Region, sich selbstbestimmt und eigenverantwortlich für die Zukunft einzusetzen.

Symbolisch für das Naturpark-Label übergab Bundesrat Johann Schneider-Ammann in Anwesenheit von Willy Geiger, Vizedirektor des Bundesamts für Umwelt, in einem festlichen Akt eine Fahne mit dem Logo „Schweizer Pärke“ an Luzius Wasescha, Präsident des Vereins Parc Ela. Der Bundesrat lobte die Ausdauer und Hartnäckigkeit all jener, die sich in den letzten 10 Jahren für den Parc Ela eingesetzt haben. Für die Bündner Regierungspräsidentin Barbara Janom Steiner, die als Festrednerin an der Zeremonie teilnahm, ist das Label die Krönung jahrelanger Anstrengungen, welche die Region Mittelbünden, die Gemeinden im Surses und im Albulatal und vor allem auch die Bevölkerung unternommen haben, um sich eine Entwicklungsperspektive zu sichern. Luzius Wasescha, Präsident des Vereins Parc Ela, bedankte sich bei allen, die zur Verwirklichung des Parc Ela beigetragen haben, und betonte, dass der Park das ist, was die Bevölkerung daraus macht.

Uraufführung Parc Ela-Lied
Höhepunkt des Fests war die Uraufführung des Parc Ela-Lieds. Alphornfanfaren und ein Klarinettensolo von Domenic Janett, Komponist des Lieds, leiteten die Premiere ein. Die Blasmusik MusicaEla gab mit dem Marsch „Parc Ela“ den Takt vor. Dirigiert von Domenic Janett stimmten Bundesrat Schneider-Ammann, die Bündner Regierungspräsidentin Barbara Janom Steiner, der Vorstand des Vereins Parc Ela, das Management-Team und Sängerinnen und Sänger der lokalen Chöre in das Lied ein.

Viele Höhepunkte am Parc Ela-Fest
Ab 10 Uhr gab es viel zu entdecken am Parc Ela-Parcours. Rund 40 Stände und Ausstellungen boten Informationen, Spiele und Experimente rund um die Themen Natur, Kultur und Wirtschaft im Parc Ela. Ein farbenprächtiges interaktives Relief des Parc Ela mit umfassenden Infos zum Naturpark brachte die Besucherinnen und Besucher zum Stauen. Auf dem Rundweg von lokalen Wald- und Holzspezialisten lernten Interessierte, wie der Wald nachhaltig genutzt wird, und sägten und hobelten um die Wette. An einem farbeprächtigen Markt verkauften lokale Landwirte, Schmuckdesignerinnen und Schreinerinnen ihre schön präsentierten lokalen Produkte. Die Stimmung am Fest war fröhlich und lebendig, wie das Ela-Logo aus Blüten, Blättern und Ästen, das am Nachmittag das Festgelände zierte. Kinder aus dem Parkgebiet, die Parc Ela Dectectivs, haben es zusammen mit dem Künstler Nikla Göth gestaltet.

Verleihung Produkt- und Partnerlabel Parc Ela
Auch der Verein Parc Ela vergab am Vormittag des Fests ein Label. Er zeichnete eine Produzentin und drei Hotels mit dem Produkt- bzw. Partnerlabel Parc Ela aus. Damit wächst die Gemeinschaft der Träger des Parc Ela-Labels auf sieben Produzenten und vier Partner.

Lucia Netzer vom Atelier Poss in Savognin erhielt für ihre Schafwollduvets, -kissen und -matratzenauflagen das Parc Ela-Poduktelabel. Es bezeichnet Produkte, die im Parc Ela mit Rohstoffen aus dem Parkgebiet hergestellt werden. Das Kurhaus Bergün, das Hotel Albula in Bergün und das Hotel Schöntal in Filisur wurden mit dem Parc Ela-Partnerlabel ausgezeichnet. Die Hotels leben die Werte eines Naturparks wie Nachhaltigkeit und Regionalität. Sichergestellt wird dies, indem eine Person in Betrieb für die Parc Ela-Partnerschaft zuständig ist, über den Parc Ela Bescheid weiss und sich um die Information der Gäste und Angestellten im Betrieb kümmert. Der Betrieb muss zudem über das Q1-Qualitätssiegel des Schweizer Tourismus verfügen und auf der Speiskarte einen Abschnitt mit Parc Ela-Spezialitäten aufführen.

Weitere Informationen
Rede von Bundesrat Schneider-Ammann
Rede von Regierungspräsidentin Barbara Janom Steiner

Weitere Pressebilder
können von der Website des Parc Ela heruntergeladen werden: http://www.parc-ela.ch/medien/pressebilder.html

Kontakt:
Judith Burri,
Projektleiterin Kommunikation, Events und Vermittlung,
081 508 01 22, 079 528 25 46,
judith.burri@parc-ela.ch

Dieter Müller,
Geschäftsleiter,
Verein Parc Ela,

Weitere Informationen zum Parc Ela auf www.Ausflugsziele.ch


Schulkinder erleben Amphibien im Parc Ela (CH)

8. Mai 2012

Schulkinder erleben Amphibien im Parc Ela

Medienmitteilung Parc Ela, Tiefencastel, 8. Mai 2012

Auch dieses Jahr organisiert der Verein Parc Ela Erlebnistage für Schulkinder im Parkgebiet. An drei Einsatztagen beschäftigen sich insgesamt 114 Kinder mit den Amphibien im Parc Ela. Unter kundiger Anleitung bauen sie in der Umgebung von Laichgewässern Verstecke, wo sich die Amphibien vor ihren Feinden verstecken können und tragen so zum Schutz von Grasfrosch, Bergmolch, Alpensalamander und Erdkröten bei.

Am ersten Amphibientag vom 23. April erforschten 31 Schulkinder und drei Lehrpersonen der Primarschule Wiesen die Amphibien im Brueggtobel. Mit dem Amphibienspezialisten Hans Schmocker untersuchten die Schülerinnen und Schüler die Laichgewässer der Amphibien und erfuhren, wie Amphibien leben, was sie fressen und wie sie geschützt werden können. Die Kälte an diesem Tag war bald vergessen, als sie im Bach einen Grasfrosch und einen Bergmolch entdeckten. Eine zweite Gruppe räumte mit Forstwart André Kindschi Äste und Büsche auf grosse Haufen, um Verstecke für Amphibien zu schaffen. Die dritte Gruppe suchte gemeinsam mit der Umweltpädagogin Ursina von Planta nach den Spuren von Feinden. Sie fanden Fuchsspuren im Schnee, die Feder eines Greifvogels und das abgestossene Geweih eines Rehbockes, das der Finder wie eine Siegestrophäe nach Hause trug. An zwei weiteren Amphibientagen machen sich nochmals 83 Kinder auf die Suche nach Amphibien, am 14. Mai die scola primara Alvra dafora und am 4. Juni die Primarschule Filisur/Bergün.

Am diesjährigen Erlebnistag für Schulkinder des Vereins Parc Ela erleben die Kinder den Sinn und Zweck von Pflegearbeiten für den Amphibienschutz – und tragen dieses Wissen ein Stück weit auch in ihre Familien. Der Erlebnistag wird von der Suter-Caduff-Stiftung finanziell unterstützt.

Amphibien im Parc Ela
Im Parc Ela leben 4 Amphibienarten. Die drei Arten Grasfrosch, Bergmolch und Alpensalamander sind weit verbreitet. Erdkröten wurden bisher nur in Cunter (Umgebung Lai Burvagn) und Alvaneu Bad (Golfplatz) beobachtet. Von den zahlreichen Laichgewässern im Parkgebiet liegen viele im Wald und sind zu stark beschattet. Das hemmt die Entwicklung der wechselwarmen Amphibien. Idealer sind sonnige Gewässer mit flachen Ufern, die sich im Frühling rasch aufwärmen. Dort können sich Laich und Larven rasch entwickeln. Zu einem guten Laichgewässer gehören aber auch Verstecke im Gewässer und in Ufernähe wie alte Wurzelstöcke, Holzstämme, Ast-, Stein- und Streuehaufen, wo Amphibien Schutz vor ihren Feinden finden.

Einladung der Medien zum Amphibientag in Lantsch/Lenz
am 14. Mai 2012

Am 14. Mai sind die Medien herzlich zum Besuch des Erlebnistags eingeladen. Treffpunkt: 10.00 Uhr, Parkplatz Foppa, Lantsch/Lenz (siehe angefügter Plan)

Weitere Information
Alfred Gantenbein,
Parc Ela Management:
alfred.gantenbein@parc-ela.ch,
081 508 01 17

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