Stiftung Wildnispark Zürich – Mehr Klarheit für unsere Gäste

26. September 2019

Sihlwald, 26. September 2019
Medienmitteilung Stiftung Wildnispark Zürich

Bildlegende: Am Wegrand im Sihlwald ist die neue Schutzgebietsmarkierung auf Holzpfosten angebracht. (Bild Wildnispark Zürich)

Verständlich und intuitiv erfassbar soll die neue Schutzgebietsmarkierung im Sihlwald dafür sorgen, dass Besuchende die geltenden Regeln zum Schutz des einzigartigen Naturwaldes befolgen.

Für Isabelle Roth, Leiterin des Bereichs Naturwald und stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung Wildnispark Zürich, ist die neue Markierung im Sihlwald eine Herzensangelegenheit: Sie möchte die Besuchenden zu einem achtsamen und respektvollen Umgang mit dem geschützten Naturwald bewegen. «Im Naturerlebnispark können unsere Besuchenden die Entwicklung der urwaldähnlichen Wildnis miterleben. Um diese ausreichend zu schützen, braucht es klare Regeln», weiss Roth.

Neu auch Verbotstafeln
Sihlwald-Besuchende treffen neu am Wegrand auf Holzpfosten mit dunkelgrünen Hinweisschildern. Diese ersetzen die bisherigen Wegweiser für Reiter und Fahrradfahrer, welche als Gebote abgebildet waren. Neu sind auch Verbote angebracht. Die bereits bestehenden Tafeln an den Zugängen in den Sihlwald werden erneuert: Besuchende finden dort Informationen, die seit 2008 geltenden Regeln sowie eine Karte des Schutzgebietes. Die offizielle Signalisation der Schweizer Wanderwege bleibt wie bisher erhalten. Nicole Aebli, Rangerin im Wildnispark Zürich, meint: «Ich freue mich sehr über das neue Markierungssystem und bin mir sicher, dass es unseren Besucherinnen und Besuchern hilft, ihren Weg zu finden und die Verhaltensregeln zu respektieren».

Schutzgebiet von nationaler Bedeutung
Der Wildnispark Zürich Sihlwald ist ein Schutzgebiet von nationaler Bedeutung. 2016 wurde für diese ein schweizweit geltendes Markierungssystem beschlossen, das zuvor in einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen dem Bund (BAFU), den Schutzgebieten, den Kantonen und Pro Natura entwickelt worden war. Die auf dieser Grundlage entstandene neue Schutzgebietsmarkierung Sihlwald wird vom BAFU und dem Kanton Zürich finanziert. Aktuell werden die Tafeln von den Rangern der Stiftung Wildnispark Zürich montiert. Das landesweit einheitliche System verbessert die Wiedererkennung von Schutzgebieten und erleichtert so das Verstehen der Regeln zusätzlich.

Auskunft: Isabelle Roth, stellvertretende Geschäftsführerin und Leiterin Naturwald, Tel. 044 722 55 22 (Zentrale)

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Wildnispark Zürich – Naturerlebnispark und ältester Tierpark auf Ausflugsziele.ch


Der Borkenkäfer – Ein Puzzleteil im Naturwaldkreislauf

16. September 2019

Der Borkenkäfer – Ein Puzzleteil im Naturwaldkreislauf

Der nur ein paar Millimeter grosse Borkenkäfer ernährt sich ausschliesslich von Fichten. Diese sterben dabei ab. In Wirtschaftswäldern werden Waldschäden beklagt. In einem Naturwald wie dem Sihlwald ist es anders: Hier ist der Käfer Teil des Ökosystems.

Mit Bohrmehl am Stammfuss und Löchern in der Baumrinde beginnt der eindeutig sichtbare Fichtenbefall des Borkenkäfers – fast immer ist der Buchdrucker, die am weitesten verbreitete Borkenkäferart, am Werk. Er befällt durch Stürme geschwächte oder frisch gefallene Fichten. Der Käfer und seine Larven fressen im saftführenden Teil der Rinde, im so genannten Bast. Das erschwert den Nährstofftransport des Baumes. Weil sich der Buchdrucker sehr rasch vermehrt, haben befallene Fichten keine Chance zu überleben. Kurz nach dem Befall liegen erste Rindenstücke am Boden, die Kronen färben sich braun. Fahlgrüne Fichtennadeln fallen zu Boden. Sterbende Bäume – und gleichzeitig neu gewonnener Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Durch die absterbenden Fichten kommt an zuvor dunklen Standorten plötzlich Licht bis zum Boden. Junge Bäume, die bisher im Schatten ausharrten, streben dem Licht entgegen. Auf grösseren Flächen beginnen Pionierarten wie Holunder, Birken oder Weiden zu wachsen. Eine neue Generation Wald entsteht.

Im natürlichen Waldkreislauf nimmt der Borkenkäfer eine wichtige Aufgabe wahr: er startet den natürlichen Zyklus von Vergehen und Werden. Im Sihlwald wird diese Entwicklung der Natur überlassen. Im Rahmen des so genannten Prozessschutzes wachsen auf den neu entstandenen Flächen jene Baumarten, die dem Standort und den Gegebenheiten vor Ort in diesem Moment am besten entsprechen. «Der Borkenkäferbefall ist eine natürliche Methode, anhand welcher der Sihlwald über
Jahrzehnte in ein einzigartiges Mosaik aus unterschiedlichen Baumarten und Baumgenerationen verwandelt wird», erklärt Isabelle Roth, stv. Geschäftsführerin und Leiterin des Bereichs Naturwald der Stiftung Wildnispark Zürich. Die Borkenkäfer und das damit verbundene Absterben der Fichten sind damit Bestandteil eines langen Prozesses, den der Sihlwald auf seinem Weg vom Wirtschaftswald zum Naturwald durchläuft.

Im Sihlwald dürfen und sollen natürliche Prozesse ungestört ablaufen. Für den urwaldähnlichen Wald bedeutet das Absterben der Fichten eine Veränderung in der Baumartenzusammensetzung. Zusätzlich entstehen neue Lebensräume aus Totholz für unzählige Käfer, Pilze, Moose und Flechten. Der Borkenkäfer stellt zudem eine
Futterquelle für andere Waldtiere dar. Er ist ein gern gesehenes Fressen von Spechten, Schlupfwespen und Buntkäfern.

Im Wirtschaftswald bedeutet der Fichtenbefall durch Borkenkäfer für die Waldeigentümer einen finanziellen Verlust. Durch Holzschläge mit zusätzlichem Entrinden der Bäume versuchen die Eigentümer, die Vermehrung der Käferpopulation zu begrenzen. Dieses Management wird im Randbereich des Naturerlebnisparks Sihlwald ebenfalls umgesetzt.

Die Fichte – Herkunft und Verbreitung
Die Fichte ist ursprünglich ein Gebirgsbaum, der feuchtes und kühles Klima oberhalb von 800 Metern über Meer bevorzugt. Der Nadelbaum wächst schneller als andere Baumarten. Deshalb, und weil Fichtenholz lange kostendeckend oder sogar mit Profit geerntet werden konnte, pflanzten Waldeigentümer und Forstleute den Baum weit über sein natürliches Verbreitungsgebiet hinaus auch im Schweizer Mittelland an.

Auskunft:
Montag, 16. September von 15 bis 17 Uhr, Isabelle Roth, stellvertretende
Geschäftsführerin und Leiterin Bereich Naturwald, Tel. 044 722 55 22 (Zentrale)

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Parc Ela wirft Blick in die Wasser-Zukunft (CH)

26. Mai 2014

: An der Auftaktveranstaltung von AquaFutura machten sich die Teilnehmenden Gedanken, wie Wasserknappheit im Parc Ela künftig vermieden werden kann.

Welche möglichen Auswirkungen hat die Klimaveränderung auf Wasserverfügbarkeit und -verbrauch im Parc Ela? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Projekt AquaFutura des Vereins Parc Ela. In Alvaschein fand zum Projektstart eine Info- und Diskussionsrunde mit Vertretern von Gemeinden, Landwirtschaft und Wasserkraft statt.

Die Klimaveränderung kann selbst im Wasserschloss Schweiz künftig vereinzelt zu Wasserknappheit führen. Das zeigte die Auftaktveranstaltung zum Projekt „AquaFutura“ des Vereins Parc Ela in Alvaschein. „Das Wasser geht uns nicht aus“, beruhigte Manfred Stähli, Gebirgshydrologe an der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL. „Trotzdem können vermehrt lokale und zeitliche Engpässe entstehen.“

Um allfällige Engpässe frühzeitig erkennen und beheben zu können, hat der Verein Parc Ela das Projekt „AquaFutura – Regionales Wassermanagement im Parc Ela“ gestartet. Es ist eines von 31 Projekten, die im Pilotprogramm „Anpassung an den Klimawandel“ des Bundes aus über 100 Bewerbungen ausgewählt worden sind. Mit finanzieller Unterstützung des Bundesamts für Umwelt und der kantonalen Ämter für Natur und Umwelt ANU, für Raumplanung ARE sowie für Landwirtschaft und Geoinformation ALG soll mit AquaFutura in den nächsten zwei Jahren zusammen mit betroffenen Akteuren in der Region erarbeitet werden, wo Wasser knapp werden könnte und wie damit umgegangen werden soll.

Zum Auftakt des Projekts trafen sich Vertreter und Vertreterinnen von Gemeinden, Landwirtschaft und Wasserkraft in der Mehrzweckhalle Alvaschein zu einer Info- und Diskussionsrunde. Eine der diskutierten Fragen war, wer genau was zu Wasserdargebot und –verbrauch weiss. „Das Wissen zu Wasser ist oft lückenhaft und weit verstreut, was den Überblick erschwert“, erklärt Parc Ela-Geschäftsleiter Dieter Müller. „Mit AquaFutura möchten wir in einer ersten Phase einen Überblick gewinnen und dokumentieren, wer überhaupt was zu Wasserdargebot und –verbrauch weiss“.

In der laufenden Analyse hat die Churer Raumplanerin Esther Casanova unterstützt von der Parc Ela-Praktikantin Silja Püntener bereits rund ein Dutzend Interviews geführt und zahlreiche Daten zusammengetragen. Bis Ende Jahr soll das Bild vervollständig und in Teilregionen vertieft werden. In zwei Jahren soll ein Massnahmenkatalog für Gemeinden und kantonale Ämter vorliegen, der aufzeigt, was getan werden kann, damit künftig niemand auf dem Trockenen sitzen muss.
Ideen zur Vermeidung von Wasserknappheit kamen bereits aus der Alvascheiner Diskussionsrunde. Lassen sich beispielsweise Wasserkraftspeicher auch für die Bewässerung nutzen? Oder wie kann die Bewässerung effizienter werden, indem optimiert wird, was wann mit wie viel Wasser bewässert wird? AquaFutura wird zeigen, was möglich ist.

Foto: An der Auftaktveranstaltung von AquaFutura machten sich die Teilnehmenden Gedanken, wie Wasserknappheit im Parc Ela künftig vermieden werden kann.

Kontakt:
Dieter Müller, Geschäftsleiter Verein Parc Ela, 079 433 27 49, dieter.mueller@parc-ela.ch

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Im Einsatz für die Amphibien im Parc Ela (CH)

14. Mai 2014

Amphibientag Bergün Filisur, 12. Mai 2014

Am 6. Mai 2014 hat nach drei Jahren der letzte Schuleinsatztag zu den Amphibien im Parc Ela stattgefunden. Im Val Tuors bauten die Kinder der Schulen Bergün und Filisur eine neue Teichlandschaft für Amphibien und erforschten mit Fachleuten die Vielfalt der Lebewesen in Gewässer.

Seit acht Jahren veranstaltet der Verein Parc Ela Natureinsatztage für einheimische Schulen. Nach dem Einsatz für Reptilien und Schmetterlinge konnten die Schulkinder in den letzten drei Jahren aktiv an der Aufwertung von Lebensräumen für Amphibien teilnehmen. Durch Auflichtung, Schaffung von Uferstrukturen und Errichten von Teichen halfen insgesamt 295 Kinder und 27 Lehrpersonen mit, die Laichgewässer von Amphibien zu verbessern. Sie errichteten an sechs verschiedenen Standorten Verstecke in Ufernähe, reduzierten die Beschattung der Gewässer und bauten an drei Standorten neue Teiche. Neben dem praktischen Arbeitseinsatz lernten die Kinder sowohl im Unterricht als auch in der freien Natur die spannende Welt der Amphibien kennen. Auch im nächsten Jahr werden die Schuleinsatztage weiter geführt, zu welchem Thema ist noch offen. Finanziell unterstützt werden die Einsatztage durch die Suter-Caduff-Stiftung und die éducation21.

Es war ein kühler Morgen, als die Klassen der Schulen Bergün und Filisur am 6. Mai 2014 im Val Tuors oberhalb von Bergün eintrafen. Das hielt die Kinder aber nicht davon ab, den Lebensraum der Amphibien zu erkunden und voller Elan an dessen Aufwertung mitzuarbeiten. Gut ausgerüstet schnitten sie Büsche, häuften Äste auf, entfernten Wurzelstöcke und gruben mehrere Kuhlen, welche sich durch ein natürliches Bächlein mit Wasser füllten. Zusammen mit Petra Ahonen, der Leiterin des Arbeitseinsatzes, legten sie eine kleine Teichlandschaft an, welche nun als Lebensraum für Amphibien dient. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von Herrn Suter von der Suter-Caduff-Stiftung.

Neben der körperlichen Arbeit lebten die Kinder auch ihren Forschungsdrang aus. Vom Amphibienexperten Hans Schmocker lernten sie die Eigenarten und Unterschiede der vier im Parc Ela heimischen Amphibienarten Grasfrosch, Alpensalamander, Bergmolch und Erdkröte kennen. Neugierig beobachteten sie auch Kleinlebewesen wie Köcherfliegenlarven, Libellenlarven, Elritzen und Wasserflöhe, welche sie unter kundiger Anleitung selbst gefangen hatten. Mehr über den Lebensraum Teich erfuhren die Kinder spielerisch von der Naturpädagogin Anouk Federspiel. Sie verglichen die eigene Sprungweite mit der eines Frosches, lasen die Spuren der Feinde von Amphibien und tobten sich im Fische-Frosch-Fangis aus.

Bild: Amphibienexperte Hans Schmocker mit Schulkindern von Bergün und Filisur.

Weitere Infos und Auskünfte:
Parc Ela: Alfred Gantenbein,
alfred.gantenbein@parc-ela.ch, 081 508 01 17

Savognin im Sommer auf Ausflugsziele.ch
Savognin im Winter auf Ausflugsziele.ch


Der höchstgelegene Baum im Parc Ela wächst bei der Keschhütte SAC (CH)

24. September 2013

Diese Lärche auf 2590 m Höhe bei der Keschhütte SAC wurde als höchstgelegener Baum im Parc Ela prämiert.
Reto Barblan, der Hüttenwart der Keschhütte SAC, hat nicht weit bis zum höchstgelegenen Baum im Parc Ela. Nur wenige Schritte von seiner Hütte entfernt wächst auf 2590 m eine Lärche. Damit gewann Barblan den Wettbewerb des Parc Ela, in dem der höchstgelegene Baum im Naturpark gesucht wurde. Am Montagabend wurde seine Fundmeldung prämiert im Rahmen eines Vortrags der SLF-Biologin Sonja Wipf, die im Kurhaus Bergün Ergebnisse des Forschungsprojekts „Gipfelflora im Klimawandel“ präsentierte. Ausser Konkurrenz gingen sogar noch höhere gelegene Meldungen ein: SLF-Mitarbeiterin Sarah Burg entdeckte auf dem Piz Forun auf 3032 m Höhe einen kriechenden Wacholder. Und WSL-Kommunikationsleiterin Birgit Ottmer aus Filisur entdeckte auf dem Gipfel des Muchetta auf 2623 m eine Zwergweide. Da der Wettbewerb vom Verein Parc Ela in Zusammenarbeit mit dem WSL-Institut für Schnee und Lawinenforschung SLF ausgeschrieben worden war, wurde Barblan bei der Prämierung der Vorzug gegeben. Anlass des Vortrags und des Wettbewerbs war eine SLF-Tagung im Kurhaus Bergün, an der Forscherinnen und Forscher aus der ganzen Welt neuste Erkenntnisse zum Einfluss des Klimawandels auf die alpine und arktische Flora austauschten.

Foto:
Diese Lärche auf 2590 m Höhe bei der Keschhütte SAC wurde als höchstgelegener Baum im Parc Ela prämiert.

Kontakt:
Dieter Müller, Geschäftsleiter Parc Ela, 081 508 01 13, 079 433 27 49, dieter.mueller@parc-ela.ch

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Neuer Internetauftritt des NaturErlebnisparks Schwägalp/Säntis (CH)

19. Februar 2013
Neuer Internetauftritt des NaturErlebnisparks

Neuer Internetauftritt des NaturErlebnisparks

Eingebettet in eine der weltweit schönsten Naturkulisse, am Fusse des Säntis, lädt der NaturErlebnispark Schwägalp/Säntis ein zum Verweilen, Entspannen und Geniessen.

Schwägalp/Säntis  Der NaturErlebnispark Schwägalp/Säntis hat sich zum Ziel gesetzt, den informativsten, interessantesten und schönsten Internetauftritt aller Schweizer Pärke zu realisieren. Überzeugen Sie sich selbst! Schauen Sie hinein auf http://www.naturerlebnispark.ch

Der NaturErlebnispark Schwägalp/Säntis hat seine Webseite neu gestaltet. Auf http://www.naturlebnispark.ch wird der Besucher eingeführt in die einzigartige Landschaft mit einer fantastischen Alpen-Fauna, einer Artenvielfalt von Pflanzen und in die Geschichte geheimnisvoller Moore. Die neue Internetseite bietet dem virtuellen Besucher Inspiration und Information – der reale Besucher findet Faszination und frische Bergluft im NaturErlebnispark Schwägalp/Säntis.

Natur – Erlebnis – Naturerlebnis – NaturErlebnispark Schwägalp/Säntis
Die Erhaltung und Aufwertung natürlicher Lebensräume für Pflanzen und Tiere hat eine zentrale Bedeutung. Es gilt Werte zu erkennen, nicht Trends. Der NaturErlebnispark Schwägalp/Säntis möchte all diese Werte erkenn- und erlebbar machen, ohne diese aber in ihrem Wert zu beeinträchtigen. Der NaturErlebnispark vereint in diesem Sinne die Akteure aus Tourismus, Umweltlehre und Forschung unter einer Idee. Die Popularisierung der Natur- und Landschaftswerte steigert deren Attraktivität und fördert eine nachhaltige, angemessene Wertschöpfung. Eine Voraussetzung dafür, dass der NaturErlebnispark selbsttragend, ohne Subventionen
funktionieren kann.

Die Ziele des NaturErlebnisparks Schwägalp/Säntis:
Der NaturErlebnispark Schwägalp/Säntis will zur Erhaltung und Förderung der volkswirtschaftlichen Wertschöpfung, wie Tourismus, Alp-, Land- und Forstwirtschaft usw., im Grossraum Schwägalp/Säntis nachhaltig beitragen. Dies soll mit innovativen Projekten, unter Berücksichtigung der Erhaltung der Kulturlandschaft sowie des Schutzes der Lebensräume von Pflanzen und Tieren und der Moore, geschehen.

Zeichen: 2‘052 (inkl. Leerzeichen, Titel nicht mit gerechnet)
NEP, 19. Februar 2013

Pressemitteilung (PDF)

Kontakt: NaturErlebnispark Schwägalp/Säntis

Bruno Vattioni, Geschäftsleiter
bruno.vattioni@naturerlebnispark.ch
CH-9107 Schwägalp
T +41 71 365 65 65
http://www.naturerlebnispark.ch
kontakt@naturerlebnispark.ch

Weitere Informationen zu Säntis und Schwägalp finden Sie auf www.Ausflugsziele.ch


Jetzt röhren sie wieder um die Wette – Brunftzeit im Wildnispark Zürich Langenberg (CH)

14. September 2012

Medienmitteilung aus dem Wildnispark Zürich

Bildlegende: Im September hallt das Röhren der Rothirsche durch den Langenberg. (Bild Wildnispark Zürich)

Der Herbst bietet im Wildnispark Zürich Langenberg jeweils ein eindrückliches akustisches Erlebnis. Mitte September beginnen die Rothirsche ihr lautstarkes Imponiergehabe und Werben um die Weibchen.

Wenn im September die Brunftzeit der Rothirsche beginnt, wird es laut im Wildnispark Zürich Langenberg. Mit markantem Röhren signalisieren die paarungswilligen Männchen ihren Anspruch auf ihr Revier. Gleichzeitig werben sie damit um ihre Weibchen. Dazu bei trägt auch das majestätische Geweih, mit dem die Platzhirschen – den Kopf hoch erhoben – hin und her stolzieren.

Imponiergehabe reicht in der Regel aus

In der Regel reicht das Imponiergehabe aus, um schwächere Rivalen vom eigenen Rudel abzuhalten. Nur zwischen etwa gleich starken Hirschen kann es auch zu Kämpfen kommen. Dabei verkeilen die Hirsche ihre Geweihe ineinander und versuchen, sich gegenseitig wegzuschieben. Dies dauert so lange, bis der Unterlegene aufgibt und flüchtet. Dank diesem ritualisierten Kräftemessen kommt es nur selten zu Verletzungen.

Im Langenberg leben zwei Rudel Rothirsche mit jeweils mehreren Weibchen und einem Männchen. Dieses braucht sein Harem zwar nicht gegen Rivalen zu verteidigen, das röhrende Werben um seine Weibchen ist aber sehr schön zu beobachten. Neben den zwei Harems-Rudeln gibt es noch eine kleine Gruppe mit Männchen, eine sogenannte Junggesellengruppe. Die meisten dieser Männchen sind Spiesser, gut einjährige Tiere, deren Geweihe noch keine Verästelungen aufweisen. Das Geweih wird jedes Jahr zwischen Februar und April abgeworfen und danach wieder komplett neu gebildet – von Jahr zu Jahr etwas schwerer und grösser. Das Geweih besteht aus Knochen, sein Wachstum dauert rund 100 Tage.

Auf Röhren folgt Grunzen

Nach der Brunftzeit der Rothirsche beginnt im Langenberg Ende September die Brunft der Elche und Ende Oktober die Fortpflanzungszeit der Damhirsche. Während die Elchstiere eher leise um ihre Weibchen werben, rufen die Damhirsche in hohen, eintönigen und grunzenden Lauten. Die Sikahirsche als dritte Hirschart im Langenberg brunften jeweils bereits im Spätsommer mit kurzen Pfeiftönen.

Pressemitteilung zum Downloaden (PDF)

Weitere Auskünfte:
Christian Stauffer,
Geschäftsführer Stiftung Wildnispark Zürich,
Telefon +41 (0)44 722 55 18,
E-Mail christian.stauffer@wildnispark.ch

Weitere Informationen zum Wildnispark Zürich auf www.Ausflugsziele.ch