Heisse Tage, gute Ausflugsideen

19. Juni 2026

Die Schweiz erlebt in den nächsten Tagen einen ausgesprochen sommerlichen Wetterabschnitt. Viel Sonne, hohe Temperaturen und warme Abende machen Lust auf Ausflüge – gleichzeitig wächst das Bedürfnis nach passenden Ideen für heisse Tage.

Ausflugsziele.ch inspiriert seit 1998 zu Ausflügen, Freizeitideen und Erlebnissen in der ganzen Schweiz. Das Online-Magazin zeigt, wie vielfältig die Möglichkeiten gerade im Sommer sind: erfrischende Ausflüge ans Wasser, Spaziergänge durch schattige Wälder, Erlebnisse in den Bergen, Besuche in Museen, Höhlen, Schluchten, Parks oder Indoor-Angebote für besonders heisse Stunden.

Wer seine freie Zeit bewusst gestalten möchte, findet auf Ausflugsziele.ch Ideen für Familien, Paare, Individualgäste, Freunde und Gruppen. Ob spontaner Nachmittagsausflug, Ferientag daheim, Wochenendprogramm oder gemeinsamer Anlass: Das Schweizer Ausflugsmagazin macht sichtbar, was die Schweiz in der warmen Jahreszeit zu bieten hat.

Auch für Firmen, Vereine, Schulen und private Gruppen bietet Ausflugsziele.ch eine breite Auswahl an Gruppenangeboten. Ergänzend dazu können Ausflugsfreude und Erlebnisse über den Erlebnis-Shop auch verschenkt werden – mit Ausflugsziele.ch Wertgutscheinen oder Erlebnis-Gutscheinen für konkrete Angebote.

Im Mittelpunkt steht die Freude am Entdecken. Denn gerade heisse Sommertage laden dazu ein, den Alltag zu unterbrechen, neue Orte kennenzulernen und gemeinsame Zeit draussen oder an angenehm kühlen Orten zu verbringen.

Heiss, heisser… Erlebnisse zum Abkühlen

Ob spontan oder geplant: Der nächste Ausflug beginnt mit einer guten Idee. Ausflugsziele.ch

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Luchse, Wisente, Steinböcke und Co.: Es «jünglet» in Goldau

1. Juni 2026

Der Natur- und Tierpark Goldau verzeichnet diesen Frühling aussergewöhnlich viel Nachwuchs: Neben den bekannten Bärenjungtieren sind drei Luchse, ein Wolf sowie Wisente, Alpensteinböcke, Mufflons, Zwergziegen, Waldrappen und Streifengänse zur Welt gekommen. Für den wissenschaftlich geführten Park ist dies mehr als ein schönes Naturerlebnis: Der Nachwuchs zeigt, wie wichtig die erfolgreiche Arbeit des Natur- und Tierparks Goldau für den Artenschutz ist.

Dieser Frühling zeigt sich im Natur- und Tierpark Goldau besonders lebendig. Deutlich mehr Jungtiere als in den vergangenen Jahren sind zur Welt gekommen. Die jungen Bären Taya und Tarek sind vielen Gästen bereits bekannt. Doch auch bei anderen Tieren wächst Nachwuchs heran – je nach Entwicklungsstand bereits gut sichtbar oder noch in geschützten Bereichen der Anlagen.

Drei Luchse und ein Wolf

Besonders erfreulich ist der Nachwuchs bei den Luchsen: Gleich drei Jungtiere sind im Mai im Natur- und Tierpark Goldau zur Welt gekommen. In den nächsten Wochen werden sich die Kleinen vermehrt aus der Wurf-Box trauen und sich den Gästen zeigen. Aktuell leben somit sieben Luchse im Park. Der Luchsnachwuchs ist ein wichtiger Beitrag zum Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP). Die beiden Jungtiere vom letzten Jahr, Janka und Katinka, werden den Park in den nächsten Wochen verlassen und ein neues Zuhause in einem anderen europäischen, wissenschaftlich geführten Zoo beziehen, wo sie ihrerseits für Nachwuchs sorgen können. Somit trägt der Natur- und Tierpark Goldau bei den Luchsen aktiv bei, die genetische Vielfalt langfristig und koordiniert zu sichern.

Bei den Wölfen gab es seit 13 Jahren zum ersten Mal Nachwuchs. Mindestens ein Jungtier konnte bisher festgestellt werden. Es hält sich aktuell noch in einem geschützten Bereich der Anlage auf und ist für Gäste erst in einigen Wochen sichtbar. Vorerst werden der junge Wolf und die jungen Bären nicht zusammengeführt. Somit befinden sich die beiden Tierarten für die nächste Zeit in unterschiedlichen Teilen der Bär-Wolf-Anlage.

Jungtiere bei Wisent, Steinbock und Co.

Damit nicht genug: Nachwuchs gab es auch bei den Alpensteinböcken, Mufflons, Zwergziegen, Waldrappen und Streifengänsen. Die Jungtiere sind in ihren Anlagen gut zu beobachten – etwa beim Ruhen, Klettern, Spielen oder in der Nähe ihrer Elterntiere.

Gut in der Anlage zu sehen sind auch die beiden jungen Wisent-Weibchen. Waren die grössten Landsäugetiere Europas in freier Wildbahn einst verschwunden, haben koordinierte Zuchtprogramme und Wiederansiedlungen wesentlich dazu beigetragen, dass die Art heute wieder in Schutzgebieten vorkommt. Nachwuchs bei den Wisenten ist deshalb nicht nur ein herziger Anblick für Gäste, sondern auch ein sichtbares Zeichen dafür, wie wichtig langfristige Erhaltungszucht ist.

Eine besondere Rolle spielt der Natur- und Tierpark Goldau beim Alpensteinbock: Der Park koordiniert das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für diese Art. Damit vernetzt er zoologische Institutionen, stimmt Zucht und Tierabgaben fachlich ab und unterstützt dabei, stabile und genetisch gesunde Populationen in menschlicher Obhut zu erhalten.

Gutes Zeichen für Tierhaltung, Zucht und Artenschutz

Dass in einem Frühling so viele Jungtiere zur Welt kommen, ist auch für den Natur- und Tierpark Goldau nicht selbstverständlich. Für dessen Direktorin Katrina Wenger sind die Jungtiere eine grosse Freude – und ein starkes Signal: «Die erfolgreiche Zucht von gefährdeten Arten wie dem Wisent, Luchs, Waldrapp oder den Syrischen Braunbären zeigt exemplarisch auf, wie wichtig unsere tägliche Arbeit für den Artenschutz ist.» Jungtiere sind aber nicht nur für den Artenerhalt und die koordinierte Zucht wichtig. Sie verändern auch den Alltag der Tiere: Eltern- und Gruppentiere werden gefordert, es entstehen neue soziale Situationen, Spielverhalten und Interaktionen. «Nachwuchs wirkt damit wie eine natürliche Form der Beschäftigung für unsere Tiere – ein Enrichment, das sie auf vielfältige Weise fordert und bereichert», ergänzt Dr. Pascal Marty, Kurator des Natur- und Tierparks Goldau.

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Verschollene Luchsin Vreni wieder aufgetaucht – mit Nachwuchs

7. Mai 2026

Grosse Freude im Wildnispark Zürich: Die im August 2024 im Thüringer Wald ausgewilderte Luchsin Vreni hat Nachwuchs bekommen. Die Freude ist umso grösser, weil das Luchsweibchen lange als verschollen galt.

Die freilebenden Luchsbestände sind in West- und Zentraleuropa stark unter Druck. Die einzelnen Populationen sind teilweise sehr klein und schlecht miteinander vernetzt, dadurch drohen die Bestände genetisch zu verarmen. Gezielte Auswilderungen tragen dazu bei, die Populationen miteinander zu verbinden und zu stärken.

Koordiniert durch das internationale Netzwerk «Linking Lynx» wurden seit Anfang 2023 in Deutschland 16 in Zoos geborene Luchse ausgewildert. Drei davon stammen aus dem Wildnispark Zürich: Vreni sowie ihre Schwestern Verena und Freya.

Erst verschollen, jetzt Hoffnungsträgerin

Vreni wurde im August 2024 im Thüringer Wald ausgewildert. Wildtierkameras und ihr GPS-Sender zeigten, dass sie sich schon nach kurzer Zeit gut in ihrer neuen Umgebung eingelebt hatte. Rasch war sie auch in der Lage, Rehe zu jagen, obwohl sie dies im Rahmen der Zoohaltung nie üben konnte.

Aufgrund eines technischen Defektes des Senders brach der Kontakt zu Vreni jedoch frühzeitig ab. Über ein Jahr gab es kein Lebenszeichen des Tieres. Erst durch neue Aufnahmen von Fotofallen konnte Vreni nun anhand ihrer individuellen Fellzeichnung eindeutig identifiziert werden. Eine der Aufnahmen zeigt ausserdem einen jungen Luchs, der Vreni in kurzem Abstand folgt.

Artenschutzprojekt «Luchs Thüringen – Europas Luchse vernetzen»

«Wir sind überglücklich, dass Vreni noch am Leben ist und dass sie sich weiterhin im Thüringer Wald aufhält. Als ich die Luchsin und ihr Jungtier bei der Durchsicht der Fotofallen-Aufnahmen entdeckt habe, war dies für mich eine der Sternstunden unseres Projektes», freut sich Dr. Markus Port, Luchsexperte des BUND Thüringen. Er gehört zum Team des Artenschutzprojekts «Luchs Thüringen – Europas Luchse vernetzen».

Das Jungtier, das auf der Aufnahme zu sehen ist, ist bereits fast ausgewachsen, und dürfte im Frühjahr 2025 zur Welt gekommen sein. «Die damals etwa zweijährige Vreni hat sich also schon im ersten Jahr nach ihrer Auswilderung erfolgreich fortpflanzen können. Das ist ein grosser Erfolg für unser Projekt», erklärt Port. Luchse bringen einmal im Jahr zwei bis vier Junge zur Welt. Wie gross der Wurf von Vreni war, ist nicht bekannt. Oft werden nicht alle Jungtiere von den Wildtierkameras erfasst.

Thüringen als Brücke zwischen Harz und Bayrischem Wald

Vrenis Nachwuchs markiert einen entscheidenden Schritt beim Aufbau einer stabilen Population in Thüringen und den angrenzenden Bundesländern. Ziel des Projekts ist es, im Thüringer Wald eine dauerhafte Luchspopulation zu etablieren und damit eine wichtige Verbindung zwischen den bestehenden Vorkommen im Harz und im Bayerischen Wald zu schaffen.

Auch im Wildnispark Zürich ist der Jubel gross. «Wir freuen uns sehr, dass Vreni sich im Thüringer Wald etablieren konnte», erklärt Karin Hindenlang Clerc, Geschäftsführerin der Stiftung Wildnispark Zürich. «Es erfüllt uns mit Stolz und Dankbarkeit, dass wir zum Erhalt dieser wunderbaren Tierart in Europa beitragen können.» Der Wildnispark Zürich beteiligt sich am Erhaltungszuchtprogramm der European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) und gehört zu den wenigen Zoos in Europa, wo Luchse gezielt auf ein Leben in Freiheit vorbereitet werden können.

PS: Eine der Wildtierkamera-Aufnahmen zeigt übrigens, dass Vreni bereits wieder von einem Männchen begleitet wurde. Der Kuder heisst Ionel, stammt aus Rumänien und wurde im April 2025 ausgewildert.

Pressekontakt:
Mirella Wepf,
Projektleiterin Kommunikation,
Wildnispark Zürich,
Tel. 044 722 55 26,
mirella.wepf(at)wildnispark.ch

Kerstin Neumann, Christina Eberhardt,
BUND Thüringen,
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Tel. +49 361 5550314
presse(at)bund-thueringen.de


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Erstmals seit 18 Jahren Bärennachwuchs im Natur- und Tier-park Goldau

14. Januar 2026

Am 11. Januar 2026 hat Bärin Tamar zum ersten Mal Jungtiere geboren. Vater ist der 18-jährige Takis. Die Geburt ist ein wichtiger Erfolg für den Artenschutz, denn die Tiere ge-hören zur Unterart der gefährdeten Syrischen Braunbären.

Am 11. Januar stellten die Tierpflegerinnen und Tierpfleger des Natur- und Tierparks Goldau an-hand der Überwachungskameras in den Winterhöhlen erstmals kleine Bewegungen im Bauch-bereich von Tamar fest. Schnell war klar, dass die achtjährige Braunbärin zum ersten Mal Nach-wuchs zur Welt gebracht hat. Wie viele Jungtiere es sind, kann derzeit noch nicht bestimmt wer-den – auch, ob alle Jungtiere überleben, ist aktuell noch ungewiss.

Geburt während Winterruhe, erste Sichtung im Frühling
Der Zeitpunkt der Geburt entspricht den natürlichen Fortpflanzungsbedingungen von Braunbä-ren. Nach der Paarungszeit im Frühjahr folgt die sogenannte Keimruhe, bei der sich der Embryo zunächst nicht weiterentwickelt. Die weitere Entwicklung ist dann so abgestimmt, dass die Jung-tiere während der Winterruhe zur Welt kommen.

Bei der Geburt sind die Jungbären sehr klein und hilflos. Die kommenden Wochen verbringen sie mit Mutter Tamar in den neuen Winterhöhlen im Park, werden von ihr gesäugt und wachsen schnell heran. «Im Frühling werden die Jungtiere mit ihrer Mutter Tamar die Winterhöhle verlas-sen und für unsere Besuchenden erstmals sichtbar sein», freut sich Dr. Pascal Marty, Leiter Zo-ologie und Kurator des Natur- und Tierparks Goldau.

Zucht wieder möglich
Im Natur- und Tierpark Goldau wurde seit 2008 bewusst auf die Zucht von Braunbären verzich-tet. Europaweit gibt es jedoch immer wieder Tiere aus Auffangstationen, die nicht mehr ausge-wildert werden können und ein dauerhaftes Zuhause benötigen. So kamen im Jahr 2024 auch die Bärinnen Tamar und Dalia nach Goldau.

Derzeit wird in Europa ein neues Erhaltungszuchtprogramm speziell für die syrische Unterart des Braunbären aufgebaut. Dieses Programm ermöglicht nun auch wieder eine gezielte Zucht im Natur- und Tierpark Goldau – und führte nun erstmals seit 18 Jahren zu Nachwuchs.

Beitrag zum Schutz einer gefährdeten Unterart
Der Schutz von Arten ist – neben Naturschutz, Forschung und Bildung – eine zentrale Aufgabe eines modernen Tierparks. Der Syrische Braunbär gilt als stark bedroht: In vielen Teilen seines ursprünglichen Verbreitungsgebiets ist er bereits ausgestorben oder die Bestände sind stark rückläufig. Mit der Haltung und Zucht dieser kleinsten Unterart des Braunbären leistet der Natur- und Tierpark Goldau einen wichtigen Beitrag zu deren Schutz.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gerne Dr. Pascal Marty, Kurator des Natur- und Tierparks Goldau: pascal.marty@tierpark.ch / +41 41 859 06 20

Die Medienmitteilung mit Bildern steht auf www.tierpark.ch/medien zum Download zur Verfügung.


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Schaf & Geiss im Mittelpunkt einer gelungenen Genusswoche

23. Oktober 2025

Unter dem Motto «Geniessen statt vergessen» lud graubündenVIVA gemeinsam mit den Bündner Pärken vom 7. bis 12. Oktober 2025 zu einem kulinarischen Erlebnis der besonderen Art ein: In sechs Bündner Pärken wurden in ausgewählten Restaurants ein feines 3-Gang-Menüs mit Schaf- und/oder Geissprodukten serviert, begleitet von kurzen Tischreden aus der Praxis. Das Angebot fand grossen Anklang.

Die Resonanz war überaus positiv: Die Restaurants waren sehr gut besucht, manche sogar ausgebucht. Die Tischreden, wo Expertinnen und Experten aus Landwirtschaft, Küche und Parkmanagement über Haltung, Landschaftspflege und die Rolle von Schaf und Geiss sprachen, stiessen bei den Gästen auf grosse Anerkennung und Würdigung. So wurde nicht nur geschlemmt, sondern Wissen und Bewusstsein vermittelt. Die Wertschätzung gegenüber den Tieren und deren Aufgaben in der Bergregion konnte gesteigert werden. 

«Wir freuen uns über das aufrichtige Interesse. Dank ‘Geniessen statt vergessen’ bleibt die Kultur der Alpwirtschaft lebendig und von den Gästen mitgetragen. Das ist uns ein Anliegen», sagt Daniel Camenisch, Geschäftsführer des Vereins Bündner Pärke. «Mit dieser Kulinarikwoche konnten wir gemeinsam mit den Pärken zeigen: Diese Tiere und ihre Produkte gehören zur Identität von Graubünden und sie verdienen mehr Aufmerksamkeit in der Gastronomie», ergänzt Leonie Liesch, Geschäftsführerin Verein graubündenVIVA.

Die Initiative konnte ein starkes Zeichen für Regionalität, Nachhaltigkeit und die Wiederentdeckung lokaler Spezialitäten setzen, und der grosse Anklang zeigt: Es besteht Interesse und Nachfrage für authentische, regionale Produkte aus Schaf und Geiss. Die Kulinarikwoche kann so dazu beitragen, dass diese Spezialitäten künftig häufiger und bewusster auf die Menüs kommen. Auch der Ansatz, Genuss mit Information zu verknüpfen, hat sich als erfolgreich erwiesen. Die Gäste erlebten die Esserlebnisse nicht nur als kulinarisch bereichernd, sondern auch als lehrreich.

Die Veranstaltungsreihe fand in den Bündner Pärken statt und spannte damit einen genussvollen Bogen durch den ganzen Kanton. Mit dabei waren die UNESCO Biosfera Engiadina Val Müstair, der Schweizerische Nationalpark, der Parco Val Calanca, der Parc Ela, der Naturpark Beverin sowie die Biosfera Val Müstair.

Mehr zur Veranstaltung:
www.graubuendenviva.ch/schafundgeiss

Bilderdownload: 
https://grviva.px.media/share/17609408428us20VWu4VUGFc

Eine Mitteilung von:

Verein graubündenVIVA,
Leonie Liesch, Geschäftsführerin
+41 81 552 52 56,
leonie.liesch@graubeundenviva.ch

und

Verein Bündner Pärke,
Daniel Camenisch
+41 81 661 20 20,
info@graubuendenparcs.ch


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Rastplatz Luchs im Natur- und Tierpark Goldau eröffnet

27. September 2025

Der Natur- und Tierpark Goldau hat einen neuen Ort zum Verweilen und Geniessen: den Rastplatz Luchs. Entstanden ist er in enger Zusammenarbeit mit den Lernenden des Berufsbildungszentrums Goldau.

Der neue Rastplatz Luchs befindet sich – der Name ist Programm – bei der Luchs-Anlage. Der Unterstand ist bereits das dritte Gemeinschaftsprojekt des Natur- und Tierparks Goldau mit dem Berufsbildungszentrums Goldau (bbzg). Dessen Lernende der Fachrichtungen Zeichner/in Architektur, Maurer/in, Zimmermann/Zimmerin sowie Bäcker/in-Konditor/in-Confiseur/in übernahmen auch beim aktuellen Projekt viel Verantwortung – von der ersten Idee bis zur feierlichen Eröffnung. Im Rahmen eines Wettbewerbs setzten sie das Siegerprojekt mit grosser Selbständigkeit um, planten alle Details und erstellten Materiallisten und Baupläne. Selbst die «Aufrichte», an der das Projekt vorgestellt wurde, samt selbstgemachtem Apéro organisierten die Lernenden. «Es war spannend, ein Projekt von der Skizze bis zum fertigen Rastplatz zu begleiten», sagt Nylas Küttel, Lernende/r im Bereich Zimmerei am bbzg. «Wir konnten unser erlerntes Wissen praktisch anwenden und sehen, dass unsere Arbeit vor Ort etwas bewirkt.»

Grosse Unterstützung für Lernenden-Projekt
Beeindruckend waren die zahlreichen Ideen und das Engagement der Lernenden für dieses Projekt. Viel zum Gelingen beigetragen haben aber auch die finanzielle Unterstützung, die ideelle Hilfe und die Sachspenden von Privatpersonen sowie von Firmen und Lieferanten aus der Region. «Dank ihrem grossen Engagement und der herausragenden Leistung der Lernenden des bbzg entstand mehr als nur eine Sitzgelegenheit im Grünen», freuen sich Joe Michel, Projektleiter sowie Leiter Bau und Infrastruktur des Natur- und Tierparks Goldau, und René Beeler, Projektverantwortlicher seitens bbzg. «Der Rastplatz Luchs verbindet Natur, handwerkliches Geschick und Teamgeist von allen Beteiligten – und zeigt, wie bereichernd die Zusammenarbeit mit jungen Menschen ist.»

So dient der Rastplatz Luchs allen Besuchenden bei Sonne und regnerischem Wetter als Unterstand – um innezuhalten, die Natur zu geniessen und die besondere Atmosphäre dieses Gemeinschaftswerks zu erleben.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gerne Joe Michel, Leiter Bau & Infrastruktur des Natur- und Tierparks Goldau: joe.michel@tierpark.ch / +41 41 859 06 22

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Von der spontanen Auszeit bis zum geplanten Firmenanlass: Ausflugsziele.ch inspiriert mit Themen, die Freizeit abwechslungsreich machen und zeigt, wie vielfältig die Schweiz entdeckt werden kann.

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Dritter Luchs aus dem Wildnispark Zürich in Deutschland ausgewildert

2. September 2025

In Deutschland ist der Luchs vom Aussterben bedroht. Das im Wildnispark Zürich geborene Weibchen Freya soll die Population im Erzgebirge stärken.

Der Wildnispark Zürich Langenberg gehört zu den wenigen Tierpärken in Europa, in denen junge Luchse auf ein Leben in freier Wildbahn vorbereitet werden können. Heute konnte bereits das dritte Jungtier innerhalb eines Jahres in Deutschland ausgewildert werden. «Wir freuen uns sehr darüber und sind stolz darauf, dass wir mit unserer Arbeit zum Erhalt dieser wunderbaren Tierart beitragen können», erklärt Karin Hindenlang Clerc, Geschäftsführerin der Stiftung Wildnispark Zürich.

In Deutschland gilt der Eurasische Luchs als vom Aussterben bedroht. Im Moment laufen daher in mehreren deutschen Bundesländern Projekte zur Wiederansiedlung von Luchsen und Bemühungen, kleinere Populationen mit zusätzlichen Tieren zu stärken.

Projekt «RELynx Sachsen»

Das 2024 im Wildnispark Zürich geborene Weibchen Freya wurde im Rahmen des Projekts «RELynx Sachsen» im Erzgebirge ausgewildert. Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie will bis 2030/31 im Erzgebirge rund zwanzig Luchse ansiedeln. Ziel ist es, in den sächsischen Wäldern eine sich selbst erhaltende Luchspopulation aufzubauen, die sich mit den bestehenden Vorkommen in Deutschland und Europa vernetzen kann und so langfristig zum Schutz der Art beiträgt.

Die 2023 geborenen Halbschwestern von Freya – Vreni und Verena – wurden in Thüringen und in Baden-Württemberg ausgewildert. Die Zucht der Luchse und die Wiederansiedlungen werden durch das Europäische Zuchtprogramm der EAZA und das internationale Netzwerk «Linking Lynx» koordiniert.

Situation der Luchse in der Schweiz

In der Schweiz wurde der Luchs in den 1970er Jahren wiederangesiedelt. Aktuell liegt der Bestand bei rund 300 Tieren. Da diese von nur zehn bis zwanzig Elterntieren abstammen und teilweise isoliert voneinander leben, sind die Populationen inzuchtgefährdet. Die Auswilderung von zusätzlichen Individuen könnte die genetische Vielfalt der Tiere in der Schweiz verbessern und das langfristige Überleben der «Pinselohren» sichern.

Kontaktpersonen für Medienanfragen:

Wildnispark Zürich: Mirella Wepf, Projektleiterin Kommunikation,

Tel.: 044 722 55 24, mirella.wepf@wildnispark.ch

«RELynx Sachsen»: Karin Bernhardt, Pressesprecherin Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie,Tel.: +49 351 2612 9002, Karin.Bernhardt@lfulg.sachsen.de

Medienmitteilung zu Freya des Sächsischen Landesamts für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie


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Ausflugsziele.ch – Das Inspirations- und Freizeitmagazin der Schweiz. Für alle, die mehr erleben wollen.

28. Juni 2025

Zürich, Juni 2025 – Freizeit ist wertvoll. Sie verdient Erlebnisse, die in Erinnerung bleiben. Genau dafür gibt es Ausflugsziele.ch – das führende Inspirations- und Freizeitmagazin der Schweiz. Hier steht nicht das Suchen im Vordergrund, sondern das Entdecken, das Stöbern, das Lustmachen auf Erlebnisse im ganzen Land.

Seit 27 Jahren zeigt Ausflugsziele.ch, wie vielseitig und überraschend Freizeit in der Schweiz sein kann. Die Plattform ist keine Sammlung von Links, sondern ein kuratiertes Erlebnis-Universum voller Tipps, Geschichten und Ideen – für Menschen, die bewusst unterwegs sein möchten.

Inspiration, die Lust auf mehr macht
Ausflugsziele.ch bringt Erlebnisse in den Alltag. Ob Natur, Kultur, Genuss, Abenteuer oder Wellness – das digitale Magazin eröffnet Perspektiven und zeigt, was die Schweiz alles zu bieten hat.

Die Besucherinnen und Besucher erhalten nicht einfach eine Liste von Möglichkeiten, sondern entdecken konkrete Ausflugsideen, Reportagen, saisonale Highlights und thematische Specials. Die Empfehlungen sind sorgfältig recherchiert, mit echten Tipps und persönlicher Handschrift – redaktionell aufbereitet und hochwertig präsentiert.

Das Angebot umfasst unter anderem:

  • Tagesausflüge und Freizeitideen für jede Jahreszeit und jede Region
  • Gruppenangebote für Firmen, Vereine oder private Anlässe
  • Erlebnis-Gutscheine, um Freude zu schenken – für Geburtstage, Jubiläen oder einfach so
  • Veranstaltungstipps und saisonale Specials – aktuell und vielfältig

Ob Sie mit der Familie etwas unternehmen möchten, mit Freunden neue Orte entdecken, als Paar Genussmomente suchen oder als Gruppe ein Erlebnis planen. Ausflugsziele.ch inspiriert Menschen, die mehr wollen als Alltag.

Verlässliche Inspiration – auch im Zeitalter von KI
In einer Zeit, in der digitale Assistenten, Künstliche Intelligenz und Sprachsuche immer mehr unseren Alltag prägen, bleibt Ausflugsziele.ch eine feste Anlaufstelle für echte Inspiration.

Durch klare Themen, redaktionelle Qualität und sorgfältige Struktur wird das Portal nicht nur von Menschen geschätzt, sondern auch von digitalen Systemen als vertrauenswürdige Quelle eingestuft.

Das Ergebnis: Inhalte von Ausflugsziele.ch bleiben sichtbar – egal ob jemand auf dem Handy surft, per Sprachassistent fragt oder über KI-gestützte Dienste nach Ausflugs- und Freizeitideen sucht.

Fazit für alle, die erleben wollen:

  • Ideen für jede Jahreszeit, jede Region und jeden Geschmack
  • Hochwertige Inhalte – inspirierend, aktuell, glaubwürdig
  • Keine Werbeflut, sondern echte Tipps und sorgfältige Auswahl
  • Erlebnis-Gutscheine und Gruppenangebote für besondere Anlässe
  • Verlässlich sichtbar – auch in der digitalen Zukunft

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Luchs-Nachwuchs für den Natur- und Tierpark Goldau

26. Mai 2025

Erstmals seit mehr als einem Vierteljahrhundert gibt es wieder Luchsnachwuchs im Natur- und Tierpark Goldau: Am 13. Mai brachte Luchsweibchen Matra mindestens zwei Jungtiere zur Welt. Die Geburt ist nicht nur ein freudiges Ereignis für den Park, sondern auch ein bedeutender Beitrag zum europäischen Artenschutzprogramm.

Matra, knapp sieben Jahre alt, kam im Januar aus dem Tierpark Langenberg nach Goldau, pünktlich zur Paarungszeit. Dort traf sie auf das achtjährige Männchen Bagheera. Eine Begegnung, die schnell Früchte trug: Bereits kurz darauf konnten erste Paarungen beobachtet werden. Rund 70 Tage später, am 13. Mai 2025, brachte Matra ihren Wurf zur Welt. Die genaue Anzahl konnte noch nicht festgestellt werden, da die Mutter zurzeit möglichst nicht gestört wird.

In den ersten Lebenswochen versteckt

Für die Geburt hat sich Matra in eine spezielle Wurfbox im hinteren, für Besuchende nicht einsehbaren Teil der Anlage zurückgezogen. Jungluchse kommen blind und hilflos zur Welt. Erst nach zehn bis zwölf Tagen öffnen sie ihre Augen, und nochmals etwa zehn Tage später machen sie ihre ersten Gehversuche. Besuchende des Natur- und Tierparks Goldau werden den Nachwuchs voraussichtlich im Alter von sechs bis acht Wochen erstmals zu Gesicht bekommen, wenn die neugierigen Jungkatzen beginnen, die Anlage zu erkunden. Wie bei Katzen üblich, übernimmt Matra die Aufzucht allein. Vater Bagheera bleibt zwar in der Anlage, beteiligt sich aber nicht an der Pflege des Nachwuchses.

Wertvoller Beitrag zum Erhaltungszuchtprogramm

Der Nachwuchs von Matra und Bagheera ist Teil eines gezielten Artenschutzprojekts. Aufgrund des hohen Bedarfs an genetisch wertvollem Nachwuchs – sowohl für Auswilderungen als auch für den Erhalt stabiler Zoopopulationen – erhielt der Natur- und Tierpark Goldau für das Jahr 2025 eine offizielle Zuchtempfehlung.

Eine Auswilderung der Jungtiere ist in Goldau derzeit nicht vorgesehen. Die bestehende Anlage in Goldau ist nicht geeignet, Jungluchse auf ein Leben in der Wildnis vorzubereiten, da sie sich zu wenig vor Besuchenden zurückziehen können. Deshalb werden die jungen Luchse an einen anderen Zoo oder Tierpark mit entsprechenden Möglichkeiten weitergegeben.

Um Jungluchse zukünftig selbst optimal auf Auswilderungen vorzubereiten, plant der Natur- und Tierpark Goldau jedoch den Neubau einer Luchs-Anlage. «Mit einer modernen Anlage können wir in Zukunft direkt an Auswilderungsprojekten teilnehmen und den Schutz des Europäischen Luchses mitgestalten», sagt Dr. Pascal Marty, Kurator des Natur- und Tierparks Goldau. Dieses Vorhaben ist für den Natur- und Tierpark Goldau zentral, zählt der Artenschutz – neben Naturschutz, Bildung und Forschung – zu den zentralen Aufgaben eines wissenschaftlich geführten, modernen Tierparks.

Natur- und Tierpark Goldau

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Eine Sonderbriefmarke zum Jubiläum

2. Mai 2025

Zum 100-jährigen Bestehen des Natur- und Tierparks Goldau hat die Schweizerische Post eine Sonderbriefmarke herausgegeben. Das Motiv zeigt einen fliegenden Bartgeier – ein Symbol für die erfolgreiche Wiederansiedlung des Greifvogels.

Ein majestätischer Bartgeier zieht seine Kreise über der Schwyzer Bergwelt: Was seit einigen Jahrzehnten wieder in der Natur zu beobachten ist, findet sich nun auch auf einer Briefmarke wieder. Diese überreichte die Schweizerische Post dem Park zu seinem 100-Jahr-Jubiläum. «Dass der Bartgeier heute wieder frei in den Alpen lebt, ist auch dem Natur- und Tierpark Goldau zu verdanken. Mit der Sonderbriefmarke würdigen wir nicht nur die Geschichte des Parks, sondern auch dessen langjähriges und intensives Engagement im Natur- und Artenschutz», sagte Stefan Bühler, Leiter Briefmarken und Philatelie bei der Schweizerischen Post, anlässlich der Übergabe am 1. Mai.

Auch seitens Natur- und Tierpark Goldau ist die Freude über die eigene Sonderbriefmarke gross. «Nun fliegt der Bartgeier nicht nur frei in der Natur, sondern auch auf zahlreichen Briefen und Paketen durch die Schweiz und ins Ausland», meint Katrina Wenger, Direktorin des Natur- und Tierparks Goldau, bei der Übergabe begeistert. «Der Bartgeier hat für unseren Park und dessen Geschichte eine grosse Bedeutung. Umso wertvoller, dass er die Briefmarke ziert.»

Bartgeier als Symbol für Erfolg im Artenschutz

Noch vor wenigen Jahrzehnten wurde der Bartgeier unerbittlich gejagt. Er war Opfer von Mythen, Missverständnissen und gezielter Verfolgung und wurde in Schauergeschichten als «Kindstöter» oder «Lämmergeier» bezeichnet – obwohl sich der Bartgeier nur von Aas ernährt und keine lebenden Tiere erlegt. Anfang 20. Jahrhundert war der majestätische Vogel in den Alpen vollständig ausgestorben.

In den 80er-Jahren dann die Wende: Zoos und Tierparks starteten die Nachzucht der Greifvögel mit dem Ziel, diese wieder in die Natur zu bringen. Dank international koordinierter Artenschutzprogramme gelang die erfolgreiche Wiederansiedlung. 2017 schlüpften in der Schweiz 13 Bartgeier in freier Wildbahn, und insgesamt leben heute wieder rund 300 Bartgeier in den Alpen.

Seit vielen Jahren beteiligt sich der Natur- und Tierpark Goldau nicht nur aktiv an der Aufzucht, sondern auch regelmässig an der Auswilderung junger Tiere. «Einige Nachkommen von unserem Bartgeier-Paar Mascha und Hans wurden schon ausgewildert und haben sich bereits wieder erfolgreich fortgepflanzt. Gemäss unserem Wissensstand wurden sie letztes Jahr sogar Urgrosseltern», ergänzt Katrina Wenger.

Kunst im Dienst der Natur

Gestaltet wurde die Briefmarke von Melanie Suter aus Brunnen. Die regional verwurzelte Künstlerin verbindet mit dem Natur- und Tierpark Goldau viele persönliche Erinnerungen, die sie in ihren Schaffensprozess einfliessen lassen konnte. In ihrer naturnahen und detailreichen Illustration bringt sie die Erhabenheit des Bartgeiers und seine ökologische Bedeutung eindrucksvoll zum Ausdruck.

Die Sonderbriefmarke ist im Tierpark-Shop sowie in allen Filialen der Schweizerischen Post und online auf https://shop.post.ch/de/ erhältlich

Natur- und Tierpark Goldau
Parkstrasse 38
6410 Goldau

+41 41 859 06 06
info@tierpark.ch
www.tierpark.ch


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