Freilichtmuseum Ballenberg «Die Grundlagen für die Trendwende sind gelegt»

31. März 2017

Das Freilichtmuseum Ballenberg schliesst das Betriebsjahr 2016 mit einem Verlust von 310‘000 Franken ab. Es wurden 190‘000 Eintritte verzeichnet. Der seit mehreren Jahren andauernde Besucherrückgang konnte gebremst werden. Mit einer neuen Finanzstrategie soll das Freilichtmuseum 2019 wieder in die Gewinnzone kommen. «Die Grundlagen für die Trendwende sind gelegt», erklärte Peter Flück, Präsident des Stiftungsrats an der Jahresmedienkonferenz in Bern. Am Gründonnerstag, 13. April, startet das Freilichtmuseum Ballenberg in die neue Saison. Im besonderen Rampenlicht stehen die Tiere. Der zehnjährige «Nico», ein Ballenberg-Fan, ist im Zentrum des neuen Ballenberg-Auftritts. Er lädt zum Entdecken des Freilichtmuseums ein.

Der Betriebsdirektor Peter Kohler zeigte sich in seiner Jahresbilanz «inhaltlich zufrieden, betriebswirtschaftlich unzufrieden». Positiv ausgefallen seien, so Kohler, die Gästerückmeldungen und die Online-Bewertungen der Besucherinnen und Besucher sowie die zahlreichen Veranstaltungen, das Jahresthema sowie das sehr erfolgreiche Landschaftstheater. Hingegen sei man mit der Saison 2016 aus betriebswirtschaftlicher Sicht nicht zufrieden. Der seit 2010 andauernde Besucherrückgang konnte zwar gebremst, aber noch nicht aufgehalten werden. Es wurden rund 190‘000 Eintritte verzeichnet, was einem Rückgang von rund sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der ausgewiesene Verlust beträgt 310‘000 Franken und wird mit vorhandenem Stiftungskapital gedeckt.

Mit einer neuen Finanzstrategie in die Gewinnzone
Laut Peter Flück soll das Freilichtmuseum mit einer Dreisäulen-Finanzstrategie 2019 wieder die Gewinnzone erreichen. «Diese Strategie sieht eine Steigerung der Eintrittszahlen, eine Erhöhung der Fundraising- und Sponsoringeinnahmen sowie eine faire Abgeltung der kulturellen Leistungen durch die öffentliche Hand vor. Die Grundlagen für die Trendwende sind gelegt, wir steigen mit Zuversicht in die kommende Saison», sagte Flück.

Neues Streichelgehege
In der neuen Saison bietet das Freilichtmuseum den Tieren mehr Raum. Unter dem Slogan «Wir lassen die Sau raus; Jetzt überraschend nah» können die über 250 Bauernhoftiere aus nächster Nähe bestaunt und berührt werden. Dafür wurde ein eigener Tiergarten hergerichtet. Zudem können die Museumsgäste in der Mitmachwerkstatt Holztiere bauen. Auch der kulturhistorische Hintergrund der Nutztierhaltung wird thematisiert.

Ballenberg-Schwinget mit König Glarner
Als weitere Höhepunkte stehen den Besucherinnen und Besuchern zahlreiche Angebote zu Verfügung: der neu gestaltete Waldweg, die Fotoausstellung «D’Nischeler», ein Zirkuswagen-Imbiss, die Einweihung der Ziegelei aus dem Berner Jura im Sommer sowie das grosse Pferdefestival «Zügel los!» Ende September. Erster Saison-Höhepunkt wird der Ballenberg-Schwinget am Ostermontag, 17. April, mit der Teilnahme von Schwingerkönig Matthias Glarner. Als Partner wird der Ballenberg zudem am Unspunnenfest in Interlaken mit einem Verpflegungszelt und am Festumzug präsent sein.

Mit «Nico» ins und im Museum
Im Zentrum des neuen Ballenberg-Auftritts steht «Nico», ein zehnjähriger Ballenberg-Fan. Er lädt auf Plakaten, in Zügen und Kinos sowie in Inseraten, Broschüren und Onlinekanälen zum Entdecken des Freilichtmuseums ein. «Nico» führt Familien auf den Ballenberg und durchs Museum.

Medienkontakte
Peter Flück, Präsident des Stiftungsrats,
Peter Kohler, Betriebsdirektor

ww.ballenberg.ch/medien

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Freilichtmuseum Ballenberg auf Ausflugsziele.ch

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Neue Statuten und Präsidium durch Stiftungsrat bestätigt

5. Mai 2015

An der ausserordentlichen Stiftungsratssitzung vom Dienstag, 5. Mai 2015, verabschiedete der Stiftungsrat die neuen Statuten und wählte das neue Präsidium mit Peter Flück als Präsidenten des Stiftungsrates. Damit ist die Strukturbereinigung auf strategischer Ebene abgeschlossen.

An der ausserordentlichen Stiftungsratssitzung auf dem Ballenberg haben die Stiftungsräte die vom Vorstand unterbreiteten revidierten Statuten angenommen. Die neuen Statuten sehen eine wesentlich schlankere und modernere Organisation, sowie eine klare strategische und operative Trennung vor. Die Anzahl der Mitglieder des Stiftungsrates wurde von rund 70 auf sieben bis dreizehn reduziert. Zudem wird neu ein Patronatskomitee geschaffen. Mit der Annahme der Statuten wird eine professionellere und flexiblere Führung der Stiftung ermöglicht. Die ehemaligen Stiftungsräte haben die Möglichkeit, sich als Mitglieder des Patronatskomitees weiterhin für den Ballenberg einzusetzen. Die bisherigen Fachgruppen werden neu auf Ebene Geschäftsleitung geführt.

Peter Flück wird neuer Präsident der Stiftung des Freilichtmuseums
Ebenfalls wurde an der ausserordentlichen Sitzung die Zusammensetzung des neuen Stiftungsrates beschlossen. Der Stiftungsrat folgte dabei dem Vorschlag des Vorstandes und wählte Peter Flück zum Präsidenten. Franz Brun wird ihm als Vizepräsident in der Anfangsphase zur Seite stehen. Brun sorgt als bisheriger Stiftungsrat für Kontinuität im neuen Gremium und stellt den Wissenstransfer sicher. Sobald eine geeignete Person, idealerweise eine Frau aus der lateinischsprachigen Schweiz, für das Amt gefunden ist, wird er sein Amt als Vizepräsident abtreten. Nebst Flück und Brun gehören dem neuen Stiftungsrat Vertreter der Standortgemeinden, der öffentlichen Hand, des Kurszentrums und der Fördervereine an. Für die delegationsberechtigten Körperschaften werden folgende Personen im Stiftungsrat Einsitz nehmen: Hans Ulrich Glarner für den Kanton, Hans Schild-Stähli für Brienzwiler, Paul Fuchs für Hofstetten, Charlotte Gonzenbach für die Fördervereine und Adrian Knüsel für das Kurszentrum.

Patronatskomitee wird gebildet
Unter der Leitung des neuen Stiftungsrates wird ein Patronatskomitee gebildet. Für das Präsidentenamt hat sich bereits Alt-Nationalratspräsident Ruedi Lustenberger zur Verfügung gestellt. Er wird das Amt nach Abschluss seiner Tätigkeit als Parlamentarier im Oktober 2015 antreten. Die weiteren Mitglieder des Komitees werden nun durch den Stiftungsrat einberufen. Die feierliche Einsetzung des Patronatskomitees ist im Herbst geplant. Dann wird es auch zur Verabschiedung und zu Ehrungen der bisherigen Stiftungsräte kommen.

Findungskommission sucht neue Geschäftsleitung
Für die Evaluierung der neuen Geschäftsleitung hat eine Findungskommission bereits ihre Arbeit aufgenommen. Mit der heutigen Wahl von Peter Flück tritt Matthias Aebischer den Vorsitz der Findungskommission an den neuen Stiftungsratspräsidenten ab, Aebischer wird der Findungskommission jedoch als Mitglied erhalten bleiben. Die Kommission will bis im Herbst in mehreren Sitzungen das Profil der neuen Geschäftsleitung definieren und geeignete Personen sowohl für den Vorsitz als auch für die Geschäftsleitung präsentieren.

Marketingleiter Norbert Schmid wird den Ballenberg verlassen
Norbert Schmid, Leiter Marketing und Mitglied der Geschäftsleitung, wird den Ballenberg diesen Sommer verlassen. «Dieser Entscheid erfolgt aus privaten Gründen. Ich hätte mir gut vorstellen können, noch weitere Jahre für den Ballenberg tätig zu sein. Ich werde zufrieden und dankbar auf meine Zeit auf dem Ballenberg zurückblicken und bin überzeugt, dass nun die Bahnen für eine erfolgreiche Zukunft gelegt wurden. Nach fast zehn Jahren Ballenberg ist für mich aber die Zeit gekommen, eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen.»

Zur Person Peter Flück
Der Unternehmer und Politiker Peter Flück erlangte 2005 beim Unwetter in Brienz nationale Popularität. Als Gemeinderatspräsident und Krisenmanager wurde er für seine hervorragende Leistung mit dem Preis «Kopf des Jahres» ausgezeichnet. Er wuchs in Brienz auf und übernahm nach einigen Wanderjahren 1989 die Geschäftsleitung des elterlichen Betriebs «Flück Haustechnik AG». 2001 wurde er Gemeinderatspräsident von Brienz. Danach folgten in seiner politischen Karriere Mandate als Grossrat, Gemeindepräsident von Brienz, Nationalrat und als Präsident der FDP Kanton Bern. Heute ist er Grossrat, im Vorstand der Bernischen Gemeinden und Präsident der Regionalkonferenz Oberland-Ost. Weiter ist er im VR von zwei Bahnunternehmungen und auch als Stiftungsratspräsident einer grösseren Pensionskasse tätig. Er wohnt mit seiner Partnerin in Unterseen.

Ballenberg Medienmitteilung Mai 05 2015 (PDF)

Kontakt für Medienschaffende:
Peter Flück
Präsident des Stiftungsrates
Ballenberg, Freilichtmuseum der Schweiz

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Kinder und Jugendliche essen gratis (CH)

4. Februar 2015

Morschach, 04. Februar 2015 – Das grösste Familien- und Freizeitresort der Schweiz, der Swiss Holiday Park in Morschach/SZ, baut sein familienfreundliches Angebot weiter aus. Als erstes Familienresort der Schweiz, erhalten alle Kinder und Jugendlichen ab sofort gratis Vollpension.

Besonders Familien mit mehreren Kindern profitieren zusätzlich vom neuen Angebot das für alle Kinder, die mit ihren Familien im Resort wohnen, Gültigkeit hat. Es beinhaltet ein reichhaltiges und kindergerechtes Frühstücksbuffet, Mittag- und Abendessen sowie die Nachmittagsverpflegung und alle Getränke. Kinder zwischen 12 und 15 Jahren erhalten eine altersgerechte Teenie-Menükarte auf der sie wie ihre Eltern à la carte auswählen können. Bei allen Gerichten wird darauf geachtet, dass die Kinder und Jugendlichen eine ausgewogene Ernährung erhalten. Es soll ihnen an nichts fehlen, denn sie brauchen viel Energie für die Aktivitäten im Resort. Allergiker sind im Swiss Holiday Park gut aufgehoben, da die Küche auf Gäste mit Laktose- oder Gluten-Intoleranz vorbereitet ist.

Investition in die Familie
Nicht nur bei der Einführung der gratis Vollpension für Kinder beweist der Swiss Holiday Park erneut seine Marktsensibilität. In den letzten beiden Jahren hat das Resort sein Angebot für Familien kontinuierlich ausgebaut und die Übernachtungspreise nicht erhöht. „Als Familienresort investieren wir laufend in die Erweiterung des Angebots, weil besonders die Kinder immer gut unterhalten sein wollen. Wir legen höchsten Wert auf ein breites und attraktives Unterhaltungs-Angebot für jede Familienkonstellation“, sagt Walter Trösch, Tourismusunternehmer und Inhaber des Swiss Holiday Parks. „95% unserer Gäste kommen aus allen Regionen der Schweiz, weshalb wir durch den SNB-Entscheid weniger betroffen sind als manche anderen“, so Trösch weiter.

Weitere Informationen:

Walter Trösch, Delegiertes des Verwaltungsrates
Swiss Holiday Park AG
CH-6443 Morschach
walter.troesch@shp.ch

http://www.swiss-holiday-park.ch

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Swiss Holiday Park im Winter auf www.Ausflugsziele.ch
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Phänomene – Denk- und Merkwürdiges auf dem Ballenberg (CH)

26. April 2011

Kühe und Pferde friedlich vereint beim Grasen in der Geländekammer Berner Mittelland

Für die Saison 2011 hat das Freilichtmuseum Ballenberg Denk- und Merkwürdiges im Museum zusammengestellt. In jedem der vier Museumspfeiler Häuser, traditionelles Handwerk, Bauernhoftiere und Gärten gibt es bis Ende Oktober Phänomenales zu entdecken. Museumsgäste dürfen staunen, sich wundern und eifrig miteinander diskutieren. Ein an der Kasse erhältlicher Themenweg weist darauf hin, wo diese denk- und merkwürdigen Dinge aus dem Alltag der ländlichen Schweiz früheren Zeiten zu finden sind. Texte auf sechszehn markanten roten «Phänomenpfosten, verteilt auf dem ganzen Museumsgelände, signalisieren Aussergewöhnliches und weisen auf zahlreiche Veranstaltungen zum Jahresthema hin.

Eine der zahlreichen Bienen auf dem Ballenberg.

Wussten Sie, dass die Bienen sich mit dem «Schwänzeltanz» mitteilen, in welcher Richtung und wie weit entfernt die entdeckte Futterquelle liegt? Die neu gestaltete Bienen-Ausstellung in der Stallscheune von Faulensee BE macht bereits durch das Summen der Tiere in ihren unterschiedlichen Behausungen auf sich aufmerksam. Die Imker lassen sich am 15., 28. und 29. Mai beim Arbeiten über die Schulter schauen.

Wussten Sie, dass durch das Erhitzen von Holz flüssiger Harz gewonnen werden kann? Dies und vieles mehr sehen Sie am 27. und 28. Mai auf dem Ballenberg. Passend zum internationalen Jahr des Waldes präsentiert die Eidgenössische Forschungsanstalt WSL am Freitag die Buch- und Film-Vernissage Hüeterbueb und Heitisträhl“ zum Thema traditioneller Formen der Waldnutzung. Die Veranstaltung beginnt um 14.00 Uhr auf der Heubühne im Haus von Ostermundigen BE (Anmeldungen: matthias.buergi@wsl.ch). Am Samstag folgt die Film-Premiere „Von Menschen, Bäumen und Werkzeugen“. Dieses Werk, realisiert vom Förderverein Forstmuseum Ballenberg, thematisiert das Handwerk der traditionellen Holzernte. Auch diese Veranstaltung beginnt um 14.00 Uhr auf der Heubühne. Beide Filme sind ab 29. Mai täglich im Forstmuseum Ballenberg zu sehen.

Wussten Sie, dass Ochsen bis zu 1300 Kilo wiegen und das Dreifache ihres Körpergewichts ziehen können? Die phänomenalen Ballenberg- Ochsen arbeiten jeweils am Mittwoch in der Arena bei der Scheune von Faulensee BE.

Bauernhoftiertag / Patentag
Schur- und Wolltage

Am Sonntag, 15. Mai, dreht sich alles um die Ballenberg-Bauernhoftiere. Hühner, Enten, Gänse und Tauben, Kühe, Ochsen, Pferde, Esel und Maultiere sowie Schweine, Ziegen, Schafe, Kaninchen, Honigbienen und viele mehr präsentieren in der Geländekammer Mittelland ein mannigfaltiges Spektrum von Farben, Formen und Verhaltensweisen. Das INFORAMA Berner Oberland informiert an diesem Tag über die Rassenvielfalt und das Verhalten gegenüber Mutterkühen. Beim Haus von Ostermundigen findet der Ballenberg-Patentag statt. Die Ochsen sieht man bei der Schwerarbeit in der Arena. Ein weiterer Höhepunkt des Tages ist eine Alpfahrt mit geschmücktem Vieh. Dies zirka um 11.15 Uhr ab Eingang Ballenberg West (Hofstetten).

Am Samstag und Sonntag, 14./15. Mai zeigt das Museum in der Geländekammer Östliches Mittelland den ganzen Produktionsprozess von der Schafschur bis zur Endverarbeitung. Die Handwerkerinnen und Handwerker demonstrieren, wie die Wolle gefärbt, gekardet, gesponnen, gewoben und gefilzt wird.

Bildlegende
Foto 1: Kühe und Pferde friedlich vereint beim Grasen in der Geländekammer Berner Mittelland
Foto 2: Eine der zahlreichen Bienen auf dem Ballenberg.
Fotos: Ballenberg

Information
Schweizerisches Freilichtmuseum Ballenberg
Tel. +41 33 952 10 30, Fax +41 33 952 10 39
Norbert Schmid,
Tel. +41 33 952 10 33,
norbert.schmid@ballenberg.ch
Ballenberg, Museumsstrasse 131,
3858 Hofstetten
http://www.ballenberg.ch

Weitere Informationen zum
Freilichtmuseum Ballenberg auf www.Ausflugsziele.ch