Emmentaler Schaukäserei: Baustart für das Schaufenster des Emmentaler AOP

30. April 2018

Mit einem symbolischen Spatenstich durch Emmentaler Switzerland Markenbotschafter Matthias Sempach starteten am 30. April 2018 die Bauarbeiten in der Emmentaler Schaukäserei in Affoltern im Emmental. Der Bau des Erlebnisrundgangs markiert den Auftakt des Gesamtumbauprojekts. In mehreren Etappen soll sich die Emmentaler Schaukäserei zu einem noch beliebteren Ausflugsziel entwickeln und sich so ab 2020 als attraktives Schaufenster des Emmentaler AOP präsentieren.

Am 30. April 2018 war es so weit: Die Bauarbeiten in der Emmentaler Schaukäserei haben begonnen. Den symbolischen «Spatenstich» in Form einer Lochbohrung in einen Laib Emmentaler AOP wurde von Emmentaler Switzerland Markenbotschafter Matthias Sempach mit viel Fingerspitzengefühl vorgenommen. Er sagt: «Es freut mich ausserordentlich, bei diesem historischen Anlass dabei sein zu dürfen. Die Schaukäserei ist auch für mich ein beliebter Ort zum Verweilen. Nun bin ich gespannt auf den neuen Erlebnisrundgang und das neue Gesicht nach den Umbauarbeiten.» Nebst dem Schwingerkönig begleiteten auch Vertreter der Sortenorganisation Emmentaler Switzerland sowie weitere wichtige Aktionäre und Beteiligte den Auftakt der Umbauarbeiten.

Die Zusammenarbeit des Consortiums Emmentaler Switzerland und der Emmentaler Schaukäserei findet an diesem Anlass ihren bisherigen Höhepunkt. Alfred Rufer, Vize-Direktor des Consortium Emmentaler Switzerland: «Wir sind überzeugt, mit dem Start des Umbaus der mittlerweile bald dreissig Jahre alten Käserei den Grundstein für eine erfolgreiche und attraktive Zukunft gelegt zu haben».

Gesamtbauprojekt in mehreren Etappen
Der Erlebnisrundgang markiert den Start des Gesamtumbauprojektes, bei welchem nebst dem neuen Rundgang auch die Produktion sowie die Gastronomie umgebaut und die technischen Einrichtungen erneuert werden. Ab 2020 soll sich die Emmentaler Schaukäserei in neuem Glanz als attraktives Schaufenster von Emmentaler AOP präsentieren.

Kurt Nüesch, Verwaltungsratspräsident der Emmentaler Schaukäserei, und Kurt Schär, Inhaber der Herzrouten AG und Projektbegleiter, erläuterten die Hintergründe und Vorhaben zum neuen Erlebnisrundgang und zur Erneuerung der Schaukäserei. Denn als attraktives Ausflugsziel im Kanton Bern bietet die Emmentaler Schaukäserei ein Erlebnis, gespickt mit interessanten Fakten zum Schweizer Original sowie zur traditionell-handwerklichen Käseherstellung. «Ziel ist es, die Besucherinnen und Besucher in die Welt des Emmentaler AOP eintauchen zu lassen, ihnen spannendes Wissen zu vermitteln und den König der Käse über die Landesgrenzen hinaus noch bekannter zu machen», so Kurt Nüesch.

Bilder sind am 30. April 2018 ab 14.00 Uhr abrufbar unter: http://media.pprmediarelations.ch/Emmentaler+Switzerland/Events/Baustart+Schaufenster+Emmentaler+AOP

Über Emmentaler AOP
Der Schweizer Emmentaler AOP ist mit einem Durchmesser von 80 bis 100 cm, seinen 75 bis 120 Kilogramm und der Reifung von mindestens vier Monaten in ausgesuchten Käsekellern das Schweizer Original und alles andere als Durchschnitt. Seine einzigartige Emmentaler-Note erhält der Käse während des Reifungsprozesses. Je nach Reifungsdauer von nussig-würzig bis aromatisch-kräftig. Doch dies ist nicht der einzige Grund, weshalb der Emmentaler AOP auch als König der Käse gilt. Er wird aus frischer, unbehandelter Rohmilch und frei von jeglichen Zusatzstoffen produziert, von erfahrenen Käsermeistern, die den Emmentaler immer noch traditionell-handwerklich herstellen. Ein Stück Schweiz eben!

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an:
Frank Jantschik, Geschäftsführer
Emmentaler Schaukäserei AG, Schaukäsereistrasse 6, 3416 Affoltern i.E.
Tel. 034 435 16 11, E-Mail: f.jantschik@e-sk.ch, http://www.emmentaler-schaukaeserei.ch

Alfred Rufer, Vize-Direktor
Emmentaler Switzerland, Kapellenstrasse 28, Postfach, 3001 Bern
Tel. 031 388 42 43, Fax 031 388 42 40, E-Mail: a.rufer@emmentaler.ch, http://www.emmentaler.ch

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Freilichtmuseum Ballenberg: «Biodiversität – Natur und Kultur im Dialog»

23. April 2018


Führungen zum Thema Biodiversität im Rahmen der Jubiläumsaktivitäten

Im Rahmen der Jubiläumsaktivitäten und passend zum Kulturerbejahr widmen sich das Freilichtmuseum Ballenberg und das Forum Biodiversität unter dem Motto «Kultur und Natur im Dialog» den Wechselwirkungen zwischen Kultur und Natur. Am Sonntag, 6. Mai 2018 finden zu diesem Thema spezielle Führungen statt.

Die Führungen am Sonntag, 6. Mai 20185 starten um 10.00 Uhr sowie um 14.00 Uhr beim Brunnen vor dem Restaurant Bären, fünf Minuten vom Eingang West entfernt. «Bei dieser Führung steht für einmal nicht das Leben des Menschen im Zentrum, sondern das Leben seiner Mitbewohner. Fachleute aus verschiedenen Bereichen der Biologie sowie der Kulturgeschichte spüren auf diesem zweieinhalbstündigen Spaziergang quer durchs Museum den Zusammenhängen zwischen traditioneller Wohnkultur, Bautechnik sowie Land- und Forstwirtschaft auf der einen Seite und der Vielfalt an Tieren und Pflanzen auf der anderen Seite nach», stellt Stefan Seiler, mitverantwortlich für Bildung und Vermittlung im Freilichtmuseum, in Aussicht.

Die Wechselwirkung von Kultur und Natur
«Kultur und Natur sind nicht etwa Gegensätze», sagt Daniela Pauli, Geschäftsleiterin beim Forum Biodiversität Schweiz. «Vielmehr stehen sie in vielfältiger Wechselwirkung zueinander. Kulturerbe wie Naturerbe sind unverzichtbarer Teil der menschlichen Geschichte.» Im Museum sind jahrhundertealte ländliche Bauten aus der ganzen Schweiz in eine Umgebung eingebettet, welche die Kulturlandschaft des Herkunftsortes soweit als möglich widerspiegelt. Die Menschen im ländlichen Raum haben mit ihrer Lebensweise, ihrem Wirtschaften und der Nutzung der natürlichen Ressourcen ihrer Umgebung nicht nur die Landschaft geprägt, sondern unwillkürlich auch bestimmte Tier- und Pflanzenarten gefördert und andere verdrängt.

So bilden die riesigen Strohdächer aus dem zentralen Mittelland eigentliche Wildbienenhotels, unter den Dächern und in den Kellern tummeln sich Vögel und zahlreiche Kleintiere. In einigen der alten Bauernhäuser hausen sogar Fledermäuse. Feuchtgebiete, Trockenwiesen, Steinhaufen und Trockenmauern bieten für viele teils seltene Arten ideale Bedingungen. Das Wissen um derartige Zusammenhänge kann Anregung sein, daheim in Haus und Garten Strukturen für seltene und gefährdete Arten einzurichten.

Zusammenarbeit mit Forum Biodiversität
Das Forum Biodiversität Schweiz ist das wissenschaftliche Kompetenzzentrum für Biodiversität in der Schweiz. Das Forum hat zum Ziel, auf Basis der besten verfügbaren wissenschaftlichen Expertise einen deutlichen Beitrag zur Erhaltung, Förderung und nachhaltigen Nutzung der Biodiversität zu leisten. Um dieses Ziel zu erfüllen, setzt sich das Forum Biodiversität für den Ausbau der Wissensbasis ein und macht Kenntnisse über die Biodiversität und ihren Nutzen für den Menschen zugänglich.

Medienkontakte:
Lorenz Blaser, Leiter Marketing/Kommunikation, Tel. +41 33 952 10 30, lorenz.blaser@ballenberg.ch
Valérie Burnier Communication, Tel. +41 33 530 01 20, valerie@valerieburnier.com
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Freilichtmuseum Ballenberg: «Briefmarken zum Jubiläum»

6. April 2018

Vier Marken für das 50-jährige Jubiläum der Stiftung Ballenberg

Im Jahr 2018 feiert die Stiftung Ballenberg ihr 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass gibt die Schweizerische Post vier Briefmarken heraus, die auf alle vier Landesregionen der Schweiz eingehen und historische Gebäude zeigen. Gestaltet wurden sie von Pierre-Abraham Rochat.

«Vier Gebäude des Freilichtmuseums Ballenberg in Briefmarkengrösse in der Hand zu halten ist ein besonderes Gefühl», freut sich Betriebsdirektor Peter Kohler. Die Marken sind das Ergebnis eines Wettbewerbes, zu dem aus den vier Landesteilen je ein Gestalter eingeladen wurde. Die Briefmarken im Wert von CHF 1.00 bzw. CHF 0.85 wurden heute der Öffentlichkeit präsentiert und sind ab 17. Mai 2018 in den Filialen der Schweizerischen Post sowie auf postshop.ch erhältlich. Sie sind unbeschränkt gültig. Der Verkauf dauert bis Juni 2019, oder solange Vorrat.

Vier Landesregionen berücksichtigt

Vier der 109 Bauten des Museums wurden auserwählt, um auf den Marken die vier Landesteile der Schweiz zu präsentieren. Die Illustration gibt zudem Einblicke in das Leben und das Handwerk der damaligen Zeit:


Waschhaus aus Rüschlikon ZH, 1750 –1800: Der elegante Fachwerkbau wurde im Lauf der Zeit verschiedentlich umgenutzt. Um 1900 diente er unter anderem als Waschküche.


Heustall aus Vals GR, um 1780: Das Besondere an diesem Heustall aus dem Weiler Camp bei Vals
ist die massive Bauweise der Eckpfeiler.


Wohnhäuser aus Cugnasco TI, um 1740/1770/1860: Typisch für Wohnbauten des Sopraceneri ist das
Fehlen einer Stube. Das Leben spielte sich in den Küchen ab.


Bauernhaus mit Taubenhaus aus Lancy GE, 1762/1796/1820: Das mehrfach erweiterte Gebäude erhielt 1796 einen Taubenschlag – zur Bereicherung der Speisekarte.

Gestalter Pierre-Abraham Rochat
Das Design der Sondermarken wurde vom in Lausanne tätigen Gestalter Pierre-Abraham Rochat umgesetzt. Der Illustrator, Absolvent der Kunstgewerbeschule Lausanne (Ecole cantonale d’Art de Lausanne (ECAL)), überzeugte im Wettbewerb durch die klaren Linien und sanften, natürlichen Farben, die den Ballenberg frisch, eindrucksvoll und treffend wiedergeben.

Jubiläums-Saison Freilichtmuseum Ballenberg
Die Stiftung des Freilichtmuseums Ballenberg feiert im Kulturerbejahr 2018 ihr 50-jähriges Bestehen. Das Museum öffnete seine Tore vor 40 Jahren mit 16 historischen Gebäuden. Heute stehen auf dem Ballenberg 109 ländliche Wohn- und Wirtschaftsbauten aus allen Regionen der Schweiz. Das Motto «Kultur teilen – Dein Museum voller Leben» wird die Saison 2018 mit zahlreichen speziellen Events und Attraktionen begleiten; die Kulturlandschaft entdecken, traditionelle Handwerke kennenlernen und viele Möglichkeiten zum Mitmachen oder Dinge auszuprobieren stehen auf dem Programm.

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