Emmentaler Schaukäserei: Baustart für das Schaufenster des Emmentaler AOP

30. April 2018

Mit einem symbolischen Spatenstich durch Emmentaler Switzerland Markenbotschafter Matthias Sempach starteten am 30. April 2018 die Bauarbeiten in der Emmentaler Schaukäserei in Affoltern im Emmental. Der Bau des Erlebnisrundgangs markiert den Auftakt des Gesamtumbauprojekts. In mehreren Etappen soll sich die Emmentaler Schaukäserei zu einem noch beliebteren Ausflugsziel entwickeln und sich so ab 2020 als attraktives Schaufenster des Emmentaler AOP präsentieren.

Am 30. April 2018 war es so weit: Die Bauarbeiten in der Emmentaler Schaukäserei haben begonnen. Den symbolischen «Spatenstich» in Form einer Lochbohrung in einen Laib Emmentaler AOP wurde von Emmentaler Switzerland Markenbotschafter Matthias Sempach mit viel Fingerspitzengefühl vorgenommen. Er sagt: «Es freut mich ausserordentlich, bei diesem historischen Anlass dabei sein zu dürfen. Die Schaukäserei ist auch für mich ein beliebter Ort zum Verweilen. Nun bin ich gespannt auf den neuen Erlebnisrundgang und das neue Gesicht nach den Umbauarbeiten.» Nebst dem Schwingerkönig begleiteten auch Vertreter der Sortenorganisation Emmentaler Switzerland sowie weitere wichtige Aktionäre und Beteiligte den Auftakt der Umbauarbeiten.

Die Zusammenarbeit des Consortiums Emmentaler Switzerland und der Emmentaler Schaukäserei findet an diesem Anlass ihren bisherigen Höhepunkt. Alfred Rufer, Vize-Direktor des Consortium Emmentaler Switzerland: «Wir sind überzeugt, mit dem Start des Umbaus der mittlerweile bald dreissig Jahre alten Käserei den Grundstein für eine erfolgreiche und attraktive Zukunft gelegt zu haben».

Gesamtbauprojekt in mehreren Etappen
Der Erlebnisrundgang markiert den Start des Gesamtumbauprojektes, bei welchem nebst dem neuen Rundgang auch die Produktion sowie die Gastronomie umgebaut und die technischen Einrichtungen erneuert werden. Ab 2020 soll sich die Emmentaler Schaukäserei in neuem Glanz als attraktives Schaufenster von Emmentaler AOP präsentieren.

Kurt Nüesch, Verwaltungsratspräsident der Emmentaler Schaukäserei, und Kurt Schär, Inhaber der Herzrouten AG und Projektbegleiter, erläuterten die Hintergründe und Vorhaben zum neuen Erlebnisrundgang und zur Erneuerung der Schaukäserei. Denn als attraktives Ausflugsziel im Kanton Bern bietet die Emmentaler Schaukäserei ein Erlebnis, gespickt mit interessanten Fakten zum Schweizer Original sowie zur traditionell-handwerklichen Käseherstellung. «Ziel ist es, die Besucherinnen und Besucher in die Welt des Emmentaler AOP eintauchen zu lassen, ihnen spannendes Wissen zu vermitteln und den König der Käse über die Landesgrenzen hinaus noch bekannter zu machen», so Kurt Nüesch.

Bilder sind am 30. April 2018 ab 14.00 Uhr abrufbar unter: http://media.pprmediarelations.ch/Emmentaler+Switzerland/Events/Baustart+Schaufenster+Emmentaler+AOP

Über Emmentaler AOP
Der Schweizer Emmentaler AOP ist mit einem Durchmesser von 80 bis 100 cm, seinen 75 bis 120 Kilogramm und der Reifung von mindestens vier Monaten in ausgesuchten Käsekellern das Schweizer Original und alles andere als Durchschnitt. Seine einzigartige Emmentaler-Note erhält der Käse während des Reifungsprozesses. Je nach Reifungsdauer von nussig-würzig bis aromatisch-kräftig. Doch dies ist nicht der einzige Grund, weshalb der Emmentaler AOP auch als König der Käse gilt. Er wird aus frischer, unbehandelter Rohmilch und frei von jeglichen Zusatzstoffen produziert, von erfahrenen Käsermeistern, die den Emmentaler immer noch traditionell-handwerklich herstellen. Ein Stück Schweiz eben!

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an:
Frank Jantschik, Geschäftsführer
Emmentaler Schaukäserei AG, Schaukäsereistrasse 6, 3416 Affoltern i.E.
Tel. 034 435 16 11, E-Mail: f.jantschik@e-sk.ch, http://www.emmentaler-schaukaeserei.ch

Alfred Rufer, Vize-Direktor
Emmentaler Switzerland, Kapellenstrasse 28, Postfach, 3001 Bern
Tel. 031 388 42 43, Fax 031 388 42 40, E-Mail: a.rufer@emmentaler.ch, http://www.emmentaler.ch

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Ballenberg; Steigende Besucherzahlen

10. November 2017

Schweizerisches Freilichtmuseum Ballenberg fuer laendliche Kultur
(FOTO: BEN ZURBRIGGEN)

Am 31. Oktober ging die Saison 2017 zu Ende. Mit 197‘000 Besucherinnen und Besucher konnten die Eintritte gegenüber dem Vorjahr um rund 5% gesteigert und die angestrebte Trendwende erreicht werden. Zudem konnte Anfang Oktober der 10 Millionste Besucher seit Eröffnung des Freilichtmuseums im Jahr 1978 begrüsst werden.

«Wir sind froh, den Turnaround bei den Eintrittszahlen geschafft zu haben», sagt Stiftungspräsident Peter Flück. Zwar sei man noch nicht auf den betriebswirtschaftlich notwendigen Frequenzen angekommen, doch ein erster Meilenstein sei erreicht. In den kommenden Jahren sollen die Besucherzahlen kontinuierlich und nachhaltig gesteigert werden.

Inhaltlich blickt Betriebsdirektor Peter Kohler auf eine erfolgreiche Saison zurück. «Mit unseren neuen Angeboten und den abwechslungsreichen Anlässen konnten wir unsere Gäste begeistern», resümiert Kohler. In der Saison 2017 standen dabei die über 250 Bauernhoftiere im Zentrum.

Die Museumsleitung und das Ballenberg-Team arbeiten bereits jetzt an der Saison 2018. Diese steht ganz im Zeichen der Jubiläen. So darf die Stiftung Ballenberg ihr 50 Jahr Jubiläum feiern und das Freilichtmuseum öffnete vor 40 Jahren erstmals seine Tore. Auf zwei Neuerungen freut sich Betriebsdirektor Kohler besonders: «Die Eröffnung eines Foxtrails und eine tierische Sonderausstellung sind die Anziehungspunkte der Saison 2018.» Die Saison startet am 14. April 2018.

Medienkontakte:
Peter Flück, Präsident des Stiftungsrats, peter.flueck@bluewin.ch
Peter Kohler, Betriebsdirektor, peter.kohler@ballenberg.ch

Bild: Freilichtmuseum Ballenberg

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Berufslernende von Feldschlösschen brauen Bier für einen guten Zweck (CH)

8. Januar 2015

Yannick Montandon (links) und Timon Bamberger mit ihrem Bier im Feldschlösschen Restaurant.

Zwei Berufslernende von Feldschlösschen, die im 3. Lehrjahr die Ausbildung zum Lebensmitteltechnologen mit Fachrichtung Bier absolvieren, haben als Projektarbeit ihr eigenes Bier kreiert. 100 Liter des «Feldschlösschen Imperial Pale Ale» werden im Feldschlösschen Restaurant auf dem Brauerei-Areal in Rheinfelden ausgeschenkt. Der Erlös aus dem Verkauf geht an die Stiftung für das Pferd im Jura.

Timon Bamberger (20 Jahre) und Yannick Montandon (28 Jahre) sind 2012 bei Feldschlösschen mit einer Ausbildung zum Lebensmitteltechnologen mit Fachrichtung Bier (ehemals Brauer) ins Berufsleben gestartet. Inzwischen haben die beiden das letzte Lehrjahr in Angriff genommen und werden ihre Berufsausbildung im Juli 2015 abschliessen.

Praxisorientierte Ausbildung
Im Rahmen der betrieblichen Praxis erhalten die angehenden Lebensmittel-technologen im 3. Lehrjahr jeweils die Aufgabe selbständig ein eigenes Bier zu brauen, mit allem was dazu gehört. Bei diesem Projekt zeichnen sie nicht nur für den eigentlichen Brauprozess verantwortlich sondern auch für die komplette Planung, die Rezepturerstellung, den Rohstoffeinkauf, die Abfüllung, das Marketing und den Verkauf des Endprodukts. Timon Bamberger und Yannick Montandon präsentierten kurz vor Weihnachten ihren Kolleginnen und Kollegen bei Feldschlösschen das Resultat ihrer zweimonatigen Projektarbeit: das dreifach gehopfte «Feldschlösschen Imperial Pale Ale» (ImPA) mit 6.5 Volumenprozent Alkohol.
«Für unser Feldschlösschen Imperial Pale Ale haben wir drei India Pale Ale mit verschiedenen Hopfensorten (Simcoe, Bravo, Amarillo) zu einem wundervollen Cuvée vereint», erklärt Timon Bamberger. «Das Bier ist malzig-süss mit einer fruchtig-frischen Hopfennote», fügt Yannick Montandon hinzu. «Es hat grossen Spass gemacht, diese Aufgabe selbständig umzusetzen und wir sind stolz auf das Ergebnis», sind sich die beiden einig. Unterstützt wurden die Lernenden von Braumeister Tobias Zollo, der das Projekt begleitete.

Erlös geht an die Stiftung für das Pferd
Ab heute Donnerstag, 8. Januar 2015 ist das «Feldschlösschen Imperial Pale Ale» im Feldschlösschen Restaurant auf dem Areal der Brauerei erhältlich. Der Erlös aus dem Verkauf des Bieres geht in den Jura an die Stiftung für das Pferd in Les Breuleux. Seit vielen Jahren verbringen die Brauereipferde von Feldschlösschen auf den Weiden der Stiftungsheime Le Roselet und Jeanbrenin ihren Lebensabend nach der Pension. Sie geniessen dort frei von Diensten ein halfterloses Leben in den Freibergen zusammen mit anderen Pferden, Ponys und Eseln. Timon Bamberger und Yannick Montandon werden im Frühling 2015 den Scheck persönlich bei der Stiftung vorbeibringen.

http://www.philippos.ch
http://www.feldschloesschen-restaurant.ch

Berufslehre bei Feldschlösschen – eine Investition in die Zukunft
Feldschlösschen bildet Lernende an verschiedenen Standorten in insgesamt sieben Berufen aus. Die führende Brauerei und grösste Getränkehändlerin der Schweiz ermöglicht jungen Menschen eine erstklassige und solide Ausbildung in technischer und kaufmännischer Richtung. Nebst den Lebensmitteltechnologen mit Fachrichtung Bier gehören auch KV-Lernende, Logistiker, Chemielaboranten, Anlageführer und Elektromonteure dazu. Ab 2015 kommt der Beruf des Automatikers hinzu. Die Auszubildenden haben die Möglichkeit in verschiedenen Bereichen im Unternehmen einen Einblick zu gewinnen und können aktiv am Erfolg von Feldschlösschen mitarbeiten. Im Rahmen der betrieblichen Praxis sind die Lernenden auch selbständig für eigene Projekte verantwortlich.

Bildlegende
Yannick Montandon (links) und Timon Bamberger mit ihrem Bier im Feldschlösschen Restaurant.

Für Rückfragen:
Gabriela Gerber, Head of Corporate Communications & Public Affairs Feldschlösschen
Tel. 058 123 45 47 / gabriela.gerber@fgg.ch

Dieser Text ist elektronisch abrufbar unter http://www.feldschloesschen.com

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Bahnmuseum Albula nominiert für den European Museum of the Year Award 2014 (CH)

23. Dezember 2013

Bahnmuseum Albula nominiert für den European Museum of the Year Award 2014

Das Bahnmuseum Albula in Bergün GR freut sich bekannt zu geben, dass das European Museum Forum (EMF) bei seiner dreitägigen Jurysitzung Anfang Dezember 2013 in Paris das Bahnmuseum für den European Museum of the Year Award 2014 nominiert hat.

Im Sommer 2012 öffnete das Bahnmuseum Albula in Bergün seine Türen für Bahnfreunde und Kulturinteressierte jeden Alters. Konzipiert hatten das Museum der Zürcher Ausstellungsmacher Pius Tschumi (Kunstumsetzung GmbH) und die Arbeitsgemeinschaft Hansjörg Ruch und Knapkiewicz/ Fickert Architekten. Jetzt hat das Museum die EMF-Kriterien für Europas renommiertesten und ältesten Museumspreis erfüllt.

Seit seiner Gründung 1977 widmet sich das European Museum Forum (EMF) der Anerkennung und Förderung herausragender, innovativer Entwicklungen in der internationalen Museumsszene und zeichnet neue Projekte und Ideen auf dem Museumsgebiet in allen Mitgliedstaaten des Europarates aus.

Die Ausstellung im Bergüner Eisenbahnmuseum besticht durch die multimediale, atmosphärische und erfrischende Ausstellungsgestaltung sowie die populäre Vermittlung von Technik- und Sozialgeschichte. Die Entstehungsgeschichte der spektakulärsten Bahn der Schweiz wird im ehemaligen Zeughaus eindrücklich erlebbar gemacht. Auf drei Stockwerken und einer Ausstellungsfläche von 1’300 m2 wandert der Besucher durch Täler und Tunnel, erfährt historische, kulturelle, wirtschaftliche und aktuelle Aspekte dieser spektakulärsten aller Schweizer Bahnstrecken, die Teil des UNESCO Welterbes ist, verfolgt den Bau des Bahnmodells in Spur 0m oder hört den Erzählungen der ersten RhB-Kondukteurin zu.

Seit seiner Eröffnung ist das Bahnmuseum Albula zu einem touristischen und wirtschaftlichen Faktor für die Region geworden, erfreut sich über grosses Besucherinteresse und kann den Museumsbetrieb dank der breiten und tatkräftigen Unterstützung von Freiwilligen aus der Region aufrechterhalten. Die finanzielle Absicherung des Betriebs stellt für die Verantwortlichen jedoch eine grosse Herausforderung dar.

Der Titel «European Museum of the Year Nominee 2014» stellt bereits eine hohe Auszeichnung dar. Europaweit wurden 35 Museen nominiert, davon sind 3 aus der Schweiz. Am 17. Mai 2014 wird in Tallinn, Estland, der EMYA Hauptpreis verliehen.

Weitere Informationen zum Bahnmuseum und Öffnungszeiten finden online unter http://www.bahnmuseum-albula.ch.

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Über das Bahnmuseum Albula
Das Bahnmuseum Albula steht für die einmaligen kulturellen und historischen Werte der wohl spektakulärsten Alpenbahn Europas. Natur, Kultur, Architektur und Museum haben ein enormes gemeinsames Potenzial, das wir sinnstiftend und öffentlichkeitswirksam nutzen wollen – mit direktem Einbezug der täglich erfahrbaren, zum UNESCO Welterbe RhB zählenden Landschaft Albula / Bernina, der tüchtigen Bevölkerung und des aktiven Tourismus. Das Museum verleiht dem UNESCO Welterbe RhB einen weiteren Akzent: Es erzählt und vertieft Geschichten und Fakten, die auf der UNESCO Welterbe RhB Weitwande-rung mit inhaltlichen Inszenierungen und örtlichen Informationsstelen angesprochen werden und schafft damit einen zusätzlichen Attraktionspunkt. Der inszenierte Bahn-Erlebnisweg zwischen Bergün und Preda bildet quasi den Aussenraum des Museums: Themen, die im Museum vermittelt werden, können in natura erfahren werden. Bahnlehrpfad und UNESCO Welterbe RhB Weitwanderung münden auf den Platz der Bahnfreunde und laden gemeinsam zum Museumsbesuch ein. Weitere Infos unter http://www.bahnmuseum-albula.ch

Kontakt für Rückfragen:
Nora Hauswirth
Öffentlichkeitsarbeit
081 420 00 05 / M: +33 642 61 54 76
hauswirth@bahnmuseum-albula.ch

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Fast 240’000 Besucher zogen «der Nase nach» auf den Ballenberg (CH)

2. November 2012

Bildlegende  Das Ballenberg-Monatsthema Oktober hiess: "So ein Mist".

Schwierige Währungssituation sorgt für durchzogenes Resultat

Das Freilichtmuseum Ballenberg verzeichnet in der Saison 2012 einen Eintrittsrückgang. Die schwierige Währungssituation ist der Hauptgrund für dieses Resultat. Das Jahresthema «Der Nase nach durch den Ballenberg» kam sehr gut bei den Gästen an. In der Saison 2013 steht das traditionelle Handwerk im Mittelpunkt.

239‘368 Eintritte verzeichnete das Freilichtmuseum Ballenberg in der Saison 2012. Das entspricht einem Rückgang von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr, in welchem insgesamt 266’533 Eintritte realisiert wurden. Dieses Resultat wiederspiegelt die schwierige wirtschaftliche Situation, der die touristischen Dienstleister derzeit ausgesetzt sind. Dank der Zusammenarbeit mit den umliegenden Tourismusdestinationen profitiert der Ballenberg zunehmend von Gästen aus den Zukunftsmärkten wie Indien, den Golfstaaten und Asien. Diese erfreuliche Tendenz vermag den währungsbedingten Rückgang aus den Euro-Ländern allerdings nicht zu kompensieren. In den letzten Jahren stammten rund 15 Prozent aller Ballenberg-Gäste aus dem Euro-Raum.

Herr und Frau Schweizer fehlen
Wegen dem starken Franken verbringen Schweizerinnen und Schweizer ihre Ferien vermehrt im Ausland. Ein Umstand, den auch der Ballenberg spürt. Immerhin machen die Gäste aus dem eigenen Land – in den letzten Jahren durchschnittlich 80 Prozent – den weitaus grössten Besucheranteil aus. Mit dem Jahresergebnis 2012 bewegt sich das Freilichtmuseum im Schnitt der umliegenden touristischen Leistungsträger. Der Dank der Geschäftsleitung richtet sich an die treuen Ballenberg-Gäste und insbesondere auch an die Mitarbeitenden, die Fördervereine und die Ballenberg-Partnerbetriebe. Ein grosses Dankeschön geht auch an die Gönner und Spenderinnen: da das Freilichtmuseum zu 90% eigenwirtschaftlich arbeitet, ist der Ballenberg auf grosszügige Unterstützungen angewiesen.

Düfte aus Küche und Stall
Das Jahresthema 2012 «Der Nase nach durch den Ballenberg» sorgte für interessante, neue Aktivitäten auf dem Gelände des Freilichtmuseums. So wurden zwei Plumpsklos auf dem Museumsgelände rege genutzt. Einer der Höhepunkte der vergangenen Saison war die Eröffnung von «Genuss ’12 Berner Oberland» im August. Der Spaziergang von Küche zu Küche passte perfekt zum Ballenberg-Monatsthema «Verführerische Küchendüfte». Andere Düfte präsentierten sich den Besucherinnen und Besuchern im Oktober. Unter dem Motto «So ein Mist» wurde Jauche und Mist auf den Feldern verteilt sowie Mist gezettelt.

Handwerk im Fokus
Das traditionelle Handwerk wird in der kommenden Saison im Zentrum stehen: Die Späne fliegen, die Funken springen und der Webstuhl rattert. «Handwerkerleben – Handwerk erleben», unter diesem Motto präsentiert der Ballenberg im Sommer 2013 Aktivitäten wie Hobeln, Schmieden oder Weben. Die Besucherinnen und Besucher werden aufgefordert, selber Hand anzulegen: Wie viel Kraft braucht es um einen Schmiedehammer präzise zu führen? Wie fühlt es sich an, mit einem Hobel ein Stück Holz zu bearbeiten?

Winterschlaf bis 13. April 2013
Die Vorbereitungen für das Jahresthema 2013 laufen auf Hochtouren. Dem Freilichtmuseum, welches seit Anfang Jahr unter der Leitung von Dr. Katrin Rieder und Norbert Schmid steht, ist es ein wichtiges Anliegen, traditionelles Handwerk nicht nur zu präsentieren, sondern die Tätigkeiten in den Kontext der damaligen Lebensumstände zu stellen. Das Handwerk war für ländliche Regionen bis ins 20. Jahrhundert hinein einer der wichtigsten Erwerbszweige. Ab dem 13. April 2013, wenn der Ballenberg wieder aus seinem Winterschlaf erwacht, werden die Gäste auf diese spannende Reise in das harte Handwerkerleben mitgenommen.

Bildlegende
Das Ballenberg-Monatsthema Oktober hiess: „So ein Mist“.

Information
Schweizerisches Freilichtmuseum Ballenberg,
Museumsstrasse 131, 3858 Hofstetten
Tel. +41 33 952 10 30, Fax +41 33 952 10 39,
http://www.ballenberg.ch
Norbert Schmid, Leiter Marketing,
Tel. +41 33 952 10 33,
norbert.schmid@ballenberg.ch

2. November 2012
Die Geschäftsleitung Ballenberg

Weitere Informationen zum Freilichtmuseum Ballenberg auf www.Ausflugsziele.ch


Die ersten 100 Tage Bahnmuseum Albula Bergün: Das Bahnmuseum Albula ist ein Erfolg (CH)

7. September 2012

MEDIENMITTEILUNG
Bergün, 7. September 2012

Das Bahnmuseum Albula ist ein Erfolg

Am 2. Juni 2012 öffnete das Bahnmuseum Albula in Bergün seine Türen. Eine erste Bilanz zeigt: Das Museum stösst auf reges Interesse bei einem überaus vielfältigen Publikum aus dem In- und Ausland, die Region profitiert von zahlreichen Besuchern, die Eintrittszahlen – 15830 Besucher in den ersten hundert Tagen – übertreffen sogar die Erwartungen.

Es ist etwas los auf dem Bahnhofplatz Bergün. Das Bahnmuseum Albula im ehemaligen Zeughaus mit der frischen Fassade und der Krokodil-Lokomotive ist ein Blickfang und zieht Leute von nah und fern in seinen Bann. Im Inneren eröffnet sich den Besuchern eine faszinierende Welt voller historischer Objekte, Geschichten und Bilder. Die Albulabahn, eines der kühnsten Bahnprojekte der Alpen, findet hier einen Höhepunkt. Über 14 Jahre hatte es gebraucht, bis aus der ersten Idee das Museum entstanden war, über sieben Millionen Franken wurden aufgetrieben, um diesen Treffpunkt für Bahnfreunde und Kulturinteressierte jedes Alters und von nah und fern einzurichten. Eine erste Bilanz zeigt: Es hat sich gelohnt.

15830 Gäste in 100 Tagen
Das Bahnmuseum Albula ist in kurzer Zeit zu einem Anziehungspunkt geworden. Viele Besucher reisen nach Bergün, um das Museum zu besichtigen. Sie kommen aus der ganzen Schweiz, aber auch aus Ländern wie Italien, Deutschland, den Niederlanden, Kolumbien oder Japan. Neben dem Museumsbesuch verbringen sie auch Zeit im Dorf Bergün und seiner Umgebung. Es sind Bahnfans, die sich besonders für die technischen Aspekte und das historische Rollmaterial interessieren ebenso wie Neugierige, die sich über die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Auswirkungen der Bahn informieren. Für Familien bietet das Museum eine spannende Ergänzung zum Ferienprogramm, eine Schlechtwetteralternative oder ein beliebtes Tagesausflugsziel. Auf besondere Begeisterung stösst – trotz technischer Kinderkrankheiten – auch die virtuelle Fahrt im Führerstand der historischen Krokodil-Lokomotive.

Impuls für die Region
Von Anfang an war klar: Das Museum soll Bergün Impulse verschaffen. Das ist den Leuten hinter der Kulisse gelungen. Die Aufträge für den Bau und die Einrichtung des Museums wurden wenn immer möglich an einheimische Unternehmen vergeben; ein Grossteil der Gesamtkosten floss ins Tal. Das Museumsrestaurant, mit originalen Sitzmöbeln verschiedener Speise- und Salonwagen, hat regen Betrieb – hier sind je nach Bedarf bis zu drei Personen beschäftigt. Durch das Museum sind je nach Zählart bis zu zehn zusätzliche Teilzeitarbeitsplätze entstanden. Yves Broggi, Präsident der Stiftung Bahnmuseum Albula: «Das Bahnmuseum Albula ist ein Gewinn für die Region. Es bringt nicht nur langfristig gesicherte Arbeitsplätze, sondern steigert auch die Bekanntheit und Attraktivität von Bergün für ein vielseitig interessiertes Publikum. Dadurch wird für die Entwicklung des Tourismus in der Region ein wichtiger Impuls gesetzt.»

Breit abgestützte Finanzierung
Die Mittelbeschaffung war ein zentraler Aspekt der Vorbereitungsarbeiten. Es ist dem Bahnmuseum gelungen, finanzielle Unterstützung von starken Partnern wie der RhB und dem Kanton Graubünden zu erhalten. Bedeutsame Stiftungen und Vereine, zahlreiche Gönner (Privatpersonen und Organisationen), Mäzene und Kleinspender haben ihr wichtiges Engagement für das Projekt gezeigt. Zudem wird auch vom Angebot Aktien zu kaufen rege Gebrauch gemacht. Andreas Dürst, Verwaltungsratspräsident der Bahnmuseum AG: «Das Bahnmuseum Albula ist ein Projekt mit und für die Zukunft. Die langfristig gesicherte Finanzierung und der Erfolg seit der Eröffnung stimmen uns zuversichtlich, den Betrieb sichern und dem Museum auch immer wieder neue Höhepunkte und neue Aufmerksamkeit verleihen zu können.»

Mehr zum Bahnmuseum Albula in Bergün
In der vom Ausstellungsmacher Pius Tschumi konzipierten Inszenierung erfahren Besucher anhand multimedial gestalteter Räume und originaler Exponate sowohl historische und aktuelle Aspekte der spektakulärsten aller Schweizer Bahnstrecken als auch Informationen zur Baugeschichte und zu den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen durch den Bahnbau.

Öffnungszeiten Bahnmuseum
DI-FR 10-17, SA&SO 10-18 Uhr geöffnet.

Weitere Infos:
http://www.bahnmuseum-albula.ch

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Kontakt für Rückfragen:
Nora Hauswirth
Öffentlichkeitsarbeit
081 420 00 05
hauswirth@bahnmuseum-albula.ch

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Historische Septimerstrasse wird saniert (CH)

3. Juli 2012

Steinplästerung bei Cranch da Sett (Bregaglia), Foto Verein Parc Ela

Am Septimerpass werden bald etliche Kubikmeter Steine bewegt: Die historische Septimerstrasse wird saniert und damit in ihrer Substanz bewahrt. Zudem werden mehrere hundert Meter Trockenmauern in der Tgavretga (Bivio) repariert. Die Gemeinden Bivio und Bregaglia tragen das Projekt gemeinsam mit dem Verein Parc Ela. Baubeginn ist am 16. Juli 2012.

Die vielbegangene Septimerroute bekommt diesen Sommer ein Facelifting. Die vom Zerfall bedrohte historische Steinpflästerung wird unter der kundigen Bauleitung des Bergeller Baufachchefs Marcello Crüzer saniert. Zudem wird eine Furt hochwassertauglich gemacht. Das Steinmaterial wird vor Ort entnommen, für dessen Transport ist ein Minimum an Helikopterflügen notwendig. Durchgeführt werden die Arbeiten durch ein Bergeller Bauunternehmen mit Unterstützung des touristischen Gemeindezweckverbandes Surses. Die Septimerroute ist während der ganzen Bauzeit für Wanderer und Biker passierbar, es ist aber mit kleinen Umgehungen zu rechnen.

In der Val Tgavretga (Bivio) werden unter Federführung des Vereins Parc Ela ausgewählte Abschnitte der kilometerlangen Trockensteinmauern entlang der Septimerroute repariert. Ein Abschnitt von rund 20 Metern konnte im vergangenen Juni im Rahmen eines Trockenmauer-Baukurses bereits realisiert werden. Zivildienstleistende, Ferienarbeitsgruppen und Firmen sowie weitere Interessierte werden unter der Leitung von Parc Ela-Mitarbeiter Alfred Gantenbein Hand anlegen.

Die Baukosten von 270‘000 CHF werden über Beiträge der beteiligten Gemeinden und Tourismusorganisationen, des Kantons und des Bundesamts für Strassen (ASTRA) gedeckt, sowie über einen Beitrag des Fonds Landschaft Schweiz. Das Projekt wird von den Gemeinden Bivio, Bregaglia und dem Verein Parc Ela getragen und soll bis Ende 2015 abgeschlossen sein. Die Bauarbeiten werden von einem Experten für historische Verkehrswege und von der kantonalen Denkmalpflege begleitet.

Septimerroute: Bedeutung und Handlungsbedarf

Der Septimerpass ist seit der Römerzeit einer der wichtigen Alpenübergänge mit direkter Nord-Süd-Verbindung. Im Mittelalter erlebte er seine Blütezeit als eigentliche Bischofsstrasse. Heute wird der Pass in den Sommermonaten von Wanderern und sattelfesten Mountainbikern überquert. Die touristische Vermarktung geschieht über http://www.viasett.ch, in Arbeit ist die Anbindung an das italienische Wegnetz mit der Via Priula.

In den Jahren 1989-91 wurden dank einer privaten Initiative umfassende Sanierungsarbeiten an der Wegsubstanz südlich der Passhöhe vorgenommen. Obwohl das gepflasterte Strässchen heute abschnittsweise einen sehr guten Zustand aufweist, sind verschiedene Abschnitte stark in Mitleidenschaft gezogen. Hauptproblem sind Erosionsschäden, verursacht durch die starke Beanspruchung sowie einen in der Vergangenheit ungenügenden Unterhalt. Zudem ist eine Furt zu optimieren, welche aktuell bei Hochwasser nicht passierbar ist.

In der Val Tgavretga säumen Trockensteinmauern von rund 1 Kilometer Länge den Fahrweg. Sie grenzen das Weideland entlang der Wegparzelle ab vom umliegenden Wiesland. Diese Mauern sind von sehr unterschiedlicher Substanz, von gut erhalten bis völlig zerfallen und überwachsen. Die beiden ausgewählten Trockensteinmauern sind als Ensemble noch prägnant, zerfallen jedoch kontinuierlich. Punktuelle Massnahmen der Besitzer konnten diese Tendenz nicht aufhalten.

Ausblick
Die Medien werden im Laufe des Sommers zu einer Begehung der Baustelle eingeladen werden. Einladung folgt.

Pressemitteilung zum downloaden

Weitere Auskünfte
Regula Ott, Projektleiterin Natur und Landschaft, Parc Ela
regula.ott@parc-ela.ch, 081 508 01 14, 076 318 96 44

Marcello Crüzer, Baufachchef, Gemeinde Bregaglia
ufficio.tecnico@bregaglia.ch, 081 822 60 68

Luzi Giovanoli, Gemeindekanzlei Bivio
gemeinde@bivio.ch, 081 684 54 24

Weitere Informationen zum Parc Ela auf www.Ausflugsziele.ch