Europäische Premiere im Papiliorama (CH)

21. Juli 2011

Europäische Premiere im Papiliorama

Das Papiliorama in Kerzers darf sich gleich vierfach freuen: die Yucatan-Hörnchen, eine feenhafte Eichhörnchen-Art aus Zentralamerika, haben vier süsse Jungtiere zur Welt gebracht. Es handelt sich um eine Premiere in Europa!

Die Hörnchen leben erst seit einigen Monaten im Papiliorama und sind die einzigen ihrer Art in Europa. Am vergangenen 27. Mai war die Überraschung beim Tierpflegerteam gross, als offensichtlich wurde, was sich in der Nistbox versteckte. Die Geburt ist eine Premiere in einem europäischen Zoo und gilt als grosser Zuchterfolg. Die jungen Yucatan-Hörnchen sind seit Neuestem für das Publikum sichtbar und sorgen für viel Unterhaltung bei ihren ersten wackligen Ausflügen auf den Ästen.

Yucatan-Hörnchen (Sciurus yucatanensis) stamen aus Südmexiko, Guatemala und Belize, wo sie unter anderem das Papiliorama-Reservat Shipstern bewohnen. Sie leben in Regenwäldern und anderen Tropenwaldtypen und sind, wie zahlreiche andere Bewohner des Reservats, durch die Zerstörung ihres Lebensraumes bedroht. Die Weibchen bringen nach einer Tragzeit von 40-45 Tagen zwei bis fünf, anfänglich blinde und hilflose Jungtiere zur Welt.

Weitere Informationen zum Papiliorama auf www.Ausflugsziele.ch

Première européenne au Papiliorama

Quadruple joie au Papiliorama de Kerzers: les Écureuils du Yucatan, espèce féerique d’Amérique centrale, ont donné naissance à quatre tous mignons petits. Il s’agit d’une première européenne!

Les écureuils sont arrivés au Papiliorama il y a quelques mois seulement et sont les seuls de leur espèce eu Europe. Le 27 mai dernier, la surprise était grande pour l’équipe des gardiens d’animaux quand il est devenu évident qu’il se passait quelque chose dans le nichoir. Cette naissance est une première dans un zoo européen et un grand succès reproductif. Les petits écureils, visibles depuis peu, font le bonheur des visiteurs qui assistent à leurs premiers pas hésitants.

Les Écureuils du Yucatan (Sciurus yucatanensis) vivent au Sud du Mexique, au Guatemala ainsi qu’au Bélize, où on les trouve entre-autre à Shipstern, la réserve naturelle du Papiliorama. On les rencontre dans les forêts pluviales et d’autres types de forêts et malheureusement comme de nombreux autres habitants de Shipstern, ils sont menacés par la destruction de leur habitat. Après un temps de gestation de 40 à 45 jours, les femelles donnent naissance à 2-5 petits, qui sont aveugles et incapables de se déplacer au début.

Stiftung / Fondation Papiliorama, 21.7.2011

Für weitere Informationen / pour plus d‘info : contact@papiliorama.ch

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Junge Habichte im Sihlwald lernen fliegen. (CH)

20. Juli 2011

Junge Habichte im Sihlwald lernen fliegen

Ein Habichtpaar zieht zur Zeit im Sihlwald seine Jungen gross. Im Juli werden die Jungvögel normalerweise flugfähig und lernen von ihren Eltern, sich in der Luft zu bewegen. Habichte brauchen Wälder mit älteren, hohen Bäumen sowie einem guten Nahrungsangebot. Als Waldreservat bietet ihnen der Sihlwald einen idealen Lebensraum.

Im Verlauf der Jahre wurden im Sihlwald jeweils zwei Habichtreviere beobachtet. Die beiden Horste liegen gut 3.5 Kilometer auseinander, was für Habichte recht nah ist. Greifvögel benötigen sonst grössere Reviere. Abstände bis zu zehn Kilometer sind keine Seltenheit. Die eher kleinen Reviere im Sihlwald zeugen von einem guten Nahrungsangebot. Habichte ernähren sich unter anderem von Eichelhäher, Tauben und Eichhörnchen. Sie sind reine Fleischfresser.

Der eine Horst im südlichen Teil des Sihlwalds wurde in diesem Jahr nicht besetzt. Trotzdem wurden in der Region eine Habichtfeder gefunden und typische Habichtrufe gehört. Dies könnte auf einen neuen, bis anhin noch nicht bekannten Brutplatz hindeuten.

Männchen jagen für die Familie
Ein Habichtpaar bleibt ein Leben lang zusammen. Bereits vor der Brutzeit jagt das Weibchen nicht mehr selbst. Das Männchen ist von nun an für die Futterbeschaffung zuständig. Sind die Jungen geschlüpft, übergibt das Männchen die bereits gerupfte Beute dem Weibchen. Allerdings findet diese Übergabe nie beim Horst statt. Die Leckerbissen werden auf einem Baum oder sogar in der Luft übergeben, um Fressfeinde nicht auf den Horst aufmerksam zu machen. Das Weibchen bringt die Beute dann zum Nest, zerkleinert sie und füttert die Jungen damit.

Kot, Gewölle, Knochen und Federn
In der Regel hat es in einem Habichtsrevier mehrere Horste, welche wechselweise von demselben Paar als Brutplatz benutzt werden. Sie befinden sich auf 20-35 Metern Höhe des Baumes vorzugsweise auf einer Weisstanne. Im nördlichen Sihlwald sind jedoch auch zwei Buchenhorste bekannt.

Nur ein geübtes Auge findet den Brutplatz eines Habichts und ein solches Auge hat der langjährige Habicht- Beobachter Willi Schlosser. Er untersucht die Habichte im Sihlwald bereits seit 1986. Mindestens zweimal jährlich besucht er die Horste und dokumentiert seine Beobachtungen. Unter dem Horst befinden sich oft weisse Kotflecken, Knochenreste und Federn sowie Gewölle. Gewölle besteht aus unverdauten Federn und Haaren von Beutetieren, welche die Habichte zusammen mit den restlichen Knochen aus dem Schnabel würgen. Diese Nahrungsreste können Aufschluss über die verfügbare und bevorzugte Nahrung eines Habichtpaares geben.

Auch in diesem Jahr waren die Beobachtungen von Willi Schlosser von Erfolg gekrönt. Neben all den Spuren am Boden des Habichtshorstes konnte Schlosser Mitte Juni mit dem Feldstecher den Flaum der Jungen in der Höhe entdecken.

Weitere Auskünfte:
Nicole Aebli,
Rangerin Wildnispark Zürich
Tel. 078 808 17 37 oder
nicole.aebli@wildnispark.ch

Weitere Informationen zum
Wildnispark Zürich auf www.Ausflugsziele.ch


Das Saastal im Ohr – der i-Guide macht’s möglich! (CH)

19. Juli 2011

 Das Saastal im Ohr – der i-Guide  macht’s möglich

Pfarrer Imseng war schon zu Lebzeiten (1806 – 1869) in vielerlei Hinsicht ein Pionier des Fremdenverkehrs und führte Touristen auf seine Art durch die Gemeinden des Saastals und seine fantastische Bergwelt. In diesem Sinne ist auch der neue iGuide, mit dem Saas-Fee/Saastal Tourismus als erste Schweizer Alpendestination seine Gäste auf Entdeckungsreise schickt, sprichwörtlich wegbereitend! Ab sofort können die Besucher von Saas-Fee/Saastal mit „Pfarrer Imseng und Maria“ im Ohr und zukunftsweisender Technik in der Hand, das wunderschöne Saastal ganz individuell und auf beeindruckende Weise kennenlernen!

Mit der neuen und in Schweizer Alpendestinationen bisher einmaligen iTour, die ab Ende Juli auch als erste kostenfreie und GPS geführte „Ortsrundgang-App“ im Internet zum Download bereit stehen wird, erweckt Saas-Fee/Saastal Tourismus das Wissen und den Esprit von TourismusPionier Pfarrer Imseng zu neuem Leben. Den Gästen wird – auf höchstem multi-medialen Niveau – der Ortsrundgang in jeder Gemeinde in vier Sprachen angeboten. Dabei werden Besucher während der 45 bis 60 Minuten dauernden Rundgänge nicht nur kommunikativ und witzig von Pfarrer Imseng und Maria begleitet. Zahlreiche untermalende Bilder, die der iPod Touch–iGuide in beeindruckender Weise gleich mitliefert, sind mit von der Partie.

Die Bedienung ist ganz einfach und intuitiv: Der Benutzer kann die einzelnen Stationen via Touch-Screen oder über den digitalen Plan anwählen und sich orientieren. Die hohe Auflösung des Displays ermöglicht eine Bilddarstellung in bisher nie da gewesener Qualität. Ein wahres Vergnügen also, für Ohren und Augen. Für die multimedialen Rundgänge müssen sich die „Zeitreisenden“ lediglich in den Tourismusbüros den iPodTouch-iGuide ausleihen, den Kopfhörer aufsetzen und schon kann’s losgehen, mit den individuellen Touren durch Saas-Almagell, Saas Balen, Saas-Fee und Saas-Grund.

Die eigens dafür entwickelte iTour-App ist übrigens die erste ihrer Art in der Schweiz und sorgt demnächst auch auf dem iPhone für gute Unterhaltung, denn Saas-Fee/Saastal Tourismus stellt die Rundgänge ab Ende Juli im App-Store kostenlos zum Download zur Verfügung.

Die App kann dann als GPS-gesteuerte (Global Position System) Variante genutzt werden und die Besucher über Satelliten von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit und von Geschichte zu Geschichte leiten. Der GPSEmpfänger zeigt stets die genaue Position seines Benutzers an. Erreicht dieser eine der iTour-Hörstationen, starten Bild und Ton automatisch und der Hörer taucht in die einzigartige Erlebniswelt ein.

Die künstlerisch gestalteten Inhalte der Rundgänge informieren und unterhalten zugleich und bieten Besuchern des Saastals eine weitere und bisher einmalige Möglichkeit, über Geschichte und Kultur der beliebten Ferienregion nach eigenem Zeitplan, Interessantes und Spannendes zu erfahren.

Neben den begleitenden Bildern auf dem iPod Touch, geniessen die Zuhörer dabei immer die einmaligen Landschaften und fantastischen Bergpanoramen des Saastals, die selbst den größten Alltagsstress ganz klitzeklein werden lassen! sf; 18.07.2011

Text zur freien Veröffentlichung.
Textlänge: 3084 Zeichen mit Leerschlägen (ohne Titel)

Weitere Informationen bei:
Saas-Fee/Saastal Tourismus,
David Graefen, Marketing Director,
CH-3906 Saas-Fee
Tel.: +41 27 958 18 58,
Fax: +41 27 958 18 60,
david.graefen@saas-fee.com,
http://www.saas-fee.ch


Weltmeister-Wandertag in der ALETSCH ARENA – Dani Albrecht, der Weltmeister, wanderte mit den Gästen entlang des Grossen Aletschgletschers

7. Juli 2011

Weltmeister-Wandertag in der ALETSCH ARENA Dani Albrecht, der Weltmeister, wanderte mit den Gästen entlang des Grossen Aletschgletschers

Am 2. Juli 2011 tauschte der einheimische Ski-Weltmeister Daniel Albrecht Ski- gegen Wanderschuhe. Er zeigte Alpinisten, Bergsportlern und Wanderern seine Heimat. Der Oberwalliser Skicrack begleitete die Gäste ab 10.15 h von der Moosfluh entlang des Grossen Aletschgletschers bis zum Märjelensee. Ein Erlebnis der anderen Art, im UNESCO Welterbe Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch. Bei der Berghütte «Gletscherstube» wurde bei Raclette, Musik, Spiel und Spass gerastet und gemütlich verweilt. Mit schönen Erinnerungsfotos vom riesigen 23 Kilometer langen Eispanzer und mit einem Autogramm von Dani Albrecht im Rucksack, wurden die Gäste um 15.00 h durch den Tälli-Tunnel zurück zur Fiescheralp begleitet. Ein unvergesslicher Tag in der Aletsch Arena, der zweitgrössten Tourismus-Destination im Oberwallis.

Die Aletsch Arena ist die zweitgrösste Tourismus-Destination im Oberwallis. Das Hochplateau zwischen Aletschgletscher und Rhônetal bietet Alpenerlebnis auf über 220 km2. Seit einem Jahrzehnt ist der grösste und eindrücklichste Gletscher der Alpen, der 23km lange Aletschgletscher, im Inventar des Unesco Weltnaturerbe. Die Aletsch Arena ist eine der attraktivsten Tourismusdestinationen der Schweiz. Sie bietet 150 km Wanderwege im Sommer im Winter 35 moderne Bergbahnen, die stündlich 34 000 Personen befördern, 75 km Winter-Wanderwege, 14 000 Gästebetten, 2 300 Ferienwohnungen, 66 Restaurants, und eine Vielzahl von Veranstaltungen.

Weitere Informationen zu Aletsch Arena auf www.Ausflugsziele.ch

Weitere Informationen:
Aletsch Arena, c/o Bettmeralp Bahnen AG,
Monika Gottsponer,
Postfach 4,
CH – 3992 Bettmeralp
Tel: +41 27 928 41 45,
Fax: +41 27 928 41 42
m.gottsponer@bettmeralp.ch,
www.aletscharena.ch


Dank Takhis zur direkten Demokratie (CH)

6. Juli 2011

Konferenz in der Mongolei

Während im Wildnispark Zürich, Langenberg das erste Fohlen eines Przewalskipferdes (mong. Takhi) in diesem Jahr geboren wurde, hat in seiner alten Heimat eine Konferenz stattgefunden, welche das Überleben von Mensch und Tier in der Gobi B sichern soll. Unter Mitwirkung der DEZA und der in der Schweiz beheimateten International Takhi Group (ITG) konnten alle Beteiligten an einen Tisch gebracht werden. Das Takhi war dabei Aushängeschild und integratives Element zugleich, welches Natur und Politik miteinander verknüpfte.

„Direkte Demokratie für den Naturschutz“ – unter diesem Motto trafen sich rund 80 Personen von der Grenzpolizei über die Ranger der ITG und die Nomaden bis hin zu den Politikern Bauern und Hirten der Dörfer und Aimags (Kantone). Demokratie ist ein wichtiges Thema in der Mongolei und Präsident Elbegdorj ist um echte Demokratisierung und Dezentralisierung bemüht – dies hatte er auch anfangs 2011 bei seinem Besuch im Zentrum für Demokratie in Aarau betont. Die Umsetzung des Managementplans wird nun weisen, ob die Demokrati-sierung in der Mongolei nicht nur öffentliche Wahlen und Abstimmungen bedeutet, sondern auch Einfluss der Basis und Gelder für die entlegeneren Aimags. Nur so kann ein Managementplan gut abgestützt und erfolgreich durchgeführt werden.

Wichtige Arbeit der DEZA
Direktor Felix Fellmann, Leiter der DEZA Mongolei, hat zusammen mit seinen Mitarbeitern und führenden Personen der ITG in der Mongolei die Konferenz organisiert. Die DEZA hat damit ihr Engagement für den Nationalpark GOBI B und deren „special protected area, SPA“ dokumentiert. Die Diskussionen drehten sich vor allem um die Themen „Pufferzone“, „Umsetzung Managementplan“ und „Öffentlichkeitsarbeit“. Nach sehr engagiert geführten Diskussionen haben sich die Beteiligten schriftlich auf fünf Schwerpunkte geeinigt:

– Absichtserklärung zur konsequent Umsetzung des Managementplans
– Stopp des Verbrauchs des Saxaul-Busches als Brennstoff und Förderung alternativer Heizsysteme
– Installierung von zwei Pufferzonen-Räten
– Einrichtung von Informationszentren in den Parkgemeinden
– Verbesserung des Schutzes der Gobi B durch das Engagement von Freiwilligen

Das Przewalskipferd stand bei allen Diskussionen im Vordergrund,als Aushängeschild für die Region und als integratives Element. Die Menschen sind auf den Schutz des Takhis und der anderen Tiere angewiesen, wenn sie überleben wollen. Nur so ist es möglich staatliche Mittel zu erhalten und Sponsoren anzusprechen. Gleichzeitig ist der Naturschutz auch auf die Menschen im Gebiet angewiesen.

Erhaltungszucht in Europa ist wichtig
Der Winter 2009/2010 brachte der Gobi B extrem viel Schnee und grosse Kälte. Während sich die Wildesel in bessere Gegenden retten konnten, fehlte den Takhi sowohl das Wissen um den Raum Gobi B wie auch das natürliche Wanderverhalten im Falle einer solchen aufziehenden Gefahr. Die meisten überlebenden Przewalskipferde haben sich nun zu einigen wenigen, grösseren Gruppen zusammengeschlossen. Die dadurch entstandenen Unruhen hatten einen grossen Einfluss auf die diesjährigen Fohlen. Viele überlebten nicht oder wurden von den neuen Leithengsten getötet.

Für diese Situationen ist momentan eine überlebensfähige Population von Przewalskipferden in Menschenobhut wichtig. Im Wildnispark Zürich, Langenberg steht eine solche Gruppe Takhis, welche relativ frei in der grossen Anlage rund um die mongolische Jurte umherziehen kann. Seit Mai hat die Haremgruppe einen neuen Hengst, den vierjährigen Grooz aus Augsburg. Grooz wurde im Rahmen des europäischen Erhaltungszuchtprogramms in den Langenberg vermittelt, damit eine möglichst lebensfähige und genetisch vielfältige Nachzucht möglich ist. Das neugeborene Fohlen hingegen stammt noch von seinem Vorgänger.

Weitere Auskünfte:
Christian Stauffer,
Geschäftsführer Wildnispark Zürich und
Sekretär ITG Tel. 044 722 55 18

Weitere Informationen zum Wildnispark Zürich auf www.Ausflugsziele.ch