DIE EUROPEAN MUSEUM ACADEMY KÜRT CHAPLIN’S WORLD BY GRÉVIN ZUM MUSEUM DES JAHRES

26. September 2018

Corsier-sur-Vevey (VD), 25. September 2018 – Das Erlebnismuseum Chaplin’s World in Vevey begeistert Fachexperten wie auch Besucher und darf gleich zwei namhafte Auszeichnungen entgegennehmen. Die European Museum Academy verleiht Chaplin’s World den prestigeträchtigen Micheletti Award als innovativstes Museum. Aber damit nicht genug: Der Traveller’s Choice von Trip Advisor macht Chaplin’s World anhand der zahlreichen positiven Bewertungen zum beliebtesten Museum der Schweiz.

EUROPEAN MUSEUM ACADEMY – EINE WERTSCHÄTZUNG DER FACHEXPERTEN
Chaplin’s World erhielt am 23. September 2018 in Aarhus (Dänemark) anlässlich der European Museum Academy Awards 2018 den Luigi Micheletti Award als innovativstes Museum im Bereich zeitgenössische Geschichte, Industrie und Wissenschaft. Die Jury der European Museum Academy, welche den Award verleiht, erklärt: «Das Museum geht weit über die traditionelle Erzählung hinaus und stellt alle Aspekte von Chaplin’s Leben in einen allgemeinen historischen Kontext. Das Besuchererlebnis ist ausgezeichnet und wird durch die lobenswerte Verwendung von Projektionen von aussergewöhnlicher Qualität und gut dokumentierten historischen Details unterstützt.» Die European Museum Academy ist eine gemeinnützige Stiftung, in der 38 Länder vertreten sind. Sie setzt sich unter anderem zum Ziel neue Museumskonzepte zu fördern, welche gesellschaftskritische Themen aufgreifen, Diskussionen anregen und den gesellschaftlichen Wandel den Besuchern näherbringt.

TRAVELLER’S CHOICE – DER BESUCHER BEWERTET
Nur die Meinung des Besuchers zählt bei der Auszeichnung «Traveller’s Choice» durch Trip Advisor. Die Bewertungen und Kommentare über Chaplin’s World sind durchs Band positiv. So erhält Chaplin’s World bis heute die Maximalnote von 5 Punkten. 80% der Besucher beurteilen ihren Besuch bei Chaplin’s World als «Excellent» und 16% als «sehr gut». «Es freut uns, dass Chaplin’s World seit der Eröffnung das bestbewertete Museum der Schweiz ist», so der Direktor von Chaplin’s World Jean-Pierre Pigeon.

Medienkontaktstelle (fr/en):
Chaplin’s World By Grévin
Annick Barbezat-Perrin | Directrice Communication
Route de Fenil 2 | 1804 Corsier-sur-Vevey (VD)
presse@chaplinsworld.com
Dossier de presse: http://www.chaplinsworld.com/espace-presse-journalistes

Pressemitteilung / Medienmitteilung powered by www.Ausflugsziele.ch

Auf Ausflugsziele.ch finden Sie Ausflüge und Ausflugsziele, Ausflüge für Familen, Museen und Ausstellungen, Wandern und Wanderungen, Freizeitparks, Tierparks uns Zoos, Rodelbahnen, Seilparks und Kletterparks, Berge und Bergausflüge, Burgen und Schlösser, Höhlen, Schluchten und Wasserfälle und viele weitere spannende Themen.

Advertisements

Spielzeug Welten Museum Basel – Design am Weihnachtsbaum

24. September 2018

Art Glass – Baumschmuck um 1920
17. November 2018 – 10. Februar 2019

Unsere diesjährige kleine Weihnachtsschau ist einem ganz besonderen, eher unbekannten Baumschmuck gewidmet: dem sogenannten Art Glass aus der Zeit um 1920. Die künstlerische Entwicklung hin zum kunstgewerblichen Glasschmuck war beeinflusst durch die junge Zeit des Art déco.

Diese neuen Hohlglastiere, die üblicherweise als Nippes auf Kommoden standen, wurden um 1920 mit angeschmolzenen Glashaken versehen oder mit Metallklemmen bestückt und als Christbaumschmuck hergestellt. Dieser Art-déco-Schmuck, meist aus weissem Milchglas, wurde in Lauscha (Thüringen) und den umliegenden Orten frei geblasen. Die unterschiedlichsten Tiere wie Hunde, Gänse, Hirsche, Kraniche, Elefanten und Giraffen gab es auch aus farbigem Milchglas mit Streifen oder verspiegelt. Bei diesem neuartigen Glasschmuck verzichtete man bewusst auf Glimmer oder Streuglas, wie es bis anhin bei traditionellem Weihnachtsschmuck aus Glas üblich gewesen war. Man wollte bewusst die Schönheit des Materials sprechen lassen.

In der Sonderausstellung werden diese aussergewöhnlichen und äusserst zerbrechlichen Weihnachtsdekorationen ganz neu in Szene gesetzt. Mit Leihgaben des Sammlers Alfred Dünnenberger aus der Schweiz ist es gelungen, fünf Weihnachtsbäume mit Glastieren und weiteren Glasobjekten zu schmücken. Die blaue Farbe der Bäume ergibt zusammen mit den Kunstobjekten aus Glas eine aussergewöhnliche Einheit.

Glasbläser in Basel
Die Hohlglasbläserei ist heute eine sehr seltene Kunst, die nur noch von wenigen Glaskünstlern beherrscht wird. Die Herstellung von Hohltieren braucht viel Erfahrung und grosses handwerkliches Geschick. Über diese Eigenschaften verfügt der professionelle Glasbläser Georg Krasztinat. Schritt für Schritt zeigt er bei seiner Live-Vorführung im Museum, wie aus Glasstäben zauberhafter Christbaumschmuck entsteht. An einem Wochenende im Dezember besteht die Möglichkeit, dem Kunsthandwerker über die Schulter zu schauen und auch Fragen zu stellen: Samstag, 8. Dezember 2018 und Sonntag, 9. Dezember 2018 jeweils von 13.30 bis 17.30 Uhr.

Frei geblasenes Glas
Die meisten noch erhaltenen frühen Objekte sind wohl in kleinen Heimbetrieben in der Region Lauscha an der Gasflamme entstanden. Schon zur Zeit des Biedermeiers hatte man bei der Herstellung von Christbaumschmuck die uralte Technik des Fadenglases genutzt. Dazu schmolz man auf der Aussenseite des auszublasenden Glasrohrs andersfarbige Glasfäden auf. Der so entstandene Rohling wurde auf vielfältige Art weiterverarbeitet. Er konnte ausgeblasen, aber auch verdreht und geformt werden.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts verarbeiteten Thüringer Glasbläser erstmals Glasröhren und Glasstäbe vor der Lampe. Beim neu angefertigten Schmuck standen vor allem das vor der Lampe geblasene Glas sowie Hohlglastiere aus farbigem Glas im Vordergrund. Aus ehemaligen Dekorationsobjekten für die gute Stube entwickelten sich die Hohlglasteile zum typischen Christbaumschmuck der 1920er Jahre. Auf diese Weise sind immer wieder besonders bunte Kunstwerke entstanden. In der Zeit des Jugendstils und des Art déco entsprachen sie mit ihren Farben und Formen dem Kunden- und Zeitgeschmack. Besonders beliebt war frei geblasener Weihnachtsschmuck aus Milchglas, der sich im abgedunkelten Zimmer perfekt vom grünen Baum abhob.

Glasindustrie Thüringen
Für den Boom der Herstellung von Christbaumschmuck in Lauscha war vor allem die 1867 erbaute Gasanstalt verantwortlich. Die Bunsenbrenner der Glasbläser konnten von nun an mit Leuchtgas gespeist werden. Das mit Pressluft angereicherte Gas steigerte die zur Verarbeitung von Glas nötige Wärmezufuhr und erzeugte eine Temperatur bis 1400 °C. Erst diese technische Neuerung einer sehr heissen, regulierbaren Gasflamme ermöglichte die Herstellung von grossen und zugleich dünnwandigen Kugeln und Glasobjekten. Im ausklingenden 19. Jahrhundert entstand so eine enorme Formenvielfalt.
Der springende Hirsch war das Markenzeichen von Lauscha und wurde auch gerne aus weissem Hohlglas als Christbaumschmuck hergestellt. In der Ausstellung sind einige Hirsche zu sehen. Die Tiere wurden aus Kryolithglas hergestellt (auch Opalglas genannt), einem getrübten, milchig-weiss erscheinenden Glas, das lichtdurchlässig ist, aber nicht durchsichtig.

Vertrieb des Christbaumschmucks
Der Vertrieb erfolgte von Anfang an über das sogenannte Verlagssystem, vereinzelt auch über den Hausierhandel und zeitweise durch Inserate und Postversand. Der Verleger trat als Mittler zwischen Glasbläser und Einkäufer auf. Er nahm dem Produzenten die Suche nach den Absatzmärkten ab, ermittelte die Käuferwünsche, veranstaltete Musterausstellungen und gab schliesslich fertig unterschriebene Verträge an die einzelnen Hausbetriebe weiter. Daraus ergab sich eine scheinbare Unabhängigkeit für den Glasbläser. Er musste das Rohmaterial selbst beschaffen, dachte sich selbständig neue Muster aus und konnte in seinen eigenen vier Wänden arbeiten. Da der Verleger jedoch nicht auf Vorrat arbeiten liess, sondern nur feste Aufträge weitergab, hatte der Glasbläser jede Geschäftsflaute selbst zu tragen, während er an einem Aufschwung nicht im gleichem Mass beteiligt war. Der Verleger nutzte die Konkurrenz der Glasbläser untereinander und drückte die Preise.
Zudem ist der Christbaumschmuck ein Saisonartikel. Im Frühjahr gingen die Einkäufer, auch aus Übersee, zur sogenannten Musterung von Verlagshaus zu Verlagshaus im thüringischen Sonneberg. Sie verglichen Muster und Preise und ermittelten so das jeweils günstigste Angebot. Auf diese Weise konnte der einzelne Glasbläser meist nur den günstigsten Artikel in grösserer Menge absetzen, der ihm am wenigsten Verdienst brachte.
Nach der Auftragsvergabe setzte mit grosser Hektik die Saison ein, denn Ende Mai mussten die Bestellungen nach Amerika bereits verschickt sein. Bis Oktober/November wurden die übrigen Aufträge erledigt. In dieser Zeit arbeitete die gesamte Familie bis spät in die Nacht. Auch die kleinen Kinder halfen mit. Ihre Hauptaufgabe war es, die Metallkäppchen auf die Schnittstellen zu leimen, die fertigen Teile einzeln in Papier zu wickeln und sie in die Fächer der Kartons zu legen. Über Jahrzehnte kannten die Lauschaer keine Konkurrenz in der Produktion von Christbaumschmuck. Erst im 20. Jahrhundert änderte sich dies. Vor dem Ersten Weltkrieg stieg eine Wiener Firma ins Geschäft ein. In den 1920er Jahren kamen Gablonz im damaligen Böhmen und eine Firma in Japan dazu, in den 1930er Jahren schliesslich Polen und der Hauptimporteur Amerika. Die Produkte dieser Produzenten unterschieden sich nur gering von den Thüringer Vorbildern. Einzig in Gablonz hatte man schon früher eigenständigen Christbaumschmuck hergestellt, der mit dem Lauschaer allerdings wenig gemeinsam hatte.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts bemühte man sich allgemein, die Produkte der Hausindustrien, zu denen der Christbaumschmuck durchweg gehörte, geschmacklich zu verbessern. Einerseits wurden die Produzenten durch ihre wirtschaftlich ungünstige Lage jedoch gezwungen, sich nach dem Geschmack der Käufer zu richten. Andererseits waren die naiven, farbenfreudigen Objekte, die unbekümmert weiterentwickelt und immer wieder anders ausgeschmückt wurden, durchaus Produkte einer eigenständigen, lebensfähigen Volkskunst, die gar keiner Verbesserung bedurften.

Wandlungen des geschmückten Baums
Der Schmuck des Weihnachtsbaums wurde anfangs durch zwei Elemente bestimmt: die Verwendung von Essbarem und die Benutzung von Gold. Die frühesten Beschreibungen berichten von Flitter, Zischgold, vergoldeten Nüssen, Früchten und sogar Kartoffeln. Der goldene Teil des Baumschmucks hat im Lauf der Zeit das Bild des Weihnachtsbaums zunehmend bestimmt. Der festliche Charakter des metallischen Glanzes führte im späteren 19. Jahrhundert zu dauerhaft glänzendem Schmuck. Bis dahin jedoch stand der essbare, vergängliche Christbaumschmuck im Vordergrund. Gebäck, Zuckersachen, rotbackige Äpfel und Nüsse waren die wesentliche Dekoration. Süsses war damals kostbarer und geschätzter als heute. Die Kinder schauten mit grossen Augen auf den Baum und naschten manchmal heimlich hinten, wo es nicht so auffiel. Der Weihnachtsbaum wurde nur selten bereits am Weihnachtsabend zum Plündern freigegeben. Oft durfte erst am Neujahrstag, meist sogar erst am Dreikönigstag (6. Januar) alles Süsse vom Baum gegessen werden.
In Hofkreisen überbot man sich gegenseitig mit kostbar geschmückten Weihnachtsbäumen. Napoléons 23-jähriger Bruder Jérôme Bonaparte hängte an seinem ersten Weihnachtsfest als König von Westfalen im Jahr 1807 Schenkungsbriefe über Ländereien für seine Günstlinge an den Weihnachtsbaum. Königin Victoria belud einen 13 Meter hohen Baum mit einer Fülle von Geschenken im Wert von rund 10 000 Pfund, nachdem sie sich 1840 mit dem deutschen Prinzen Albert von Sachsen-Coburg vermählt hatte. Einige Jahre später stellte ein englischer Lord einen noch höheren Baum mit Spielzeug und wertvollen Schmucksachen auf, der 22 Meter hoch gewesen sein soll.
Für die ärmeren Leute wurde der Baum über das gesamte 19. Jahrhundert mit Backwerk und Obst geschmückt. In reichen Bürgerhäusern aber ging man gemäss dem adligen Vorbild dazu über, ihn vom geschmückten Bäumchen zum überladenen Geschenkbaum zu machen. In England und Frankreich wurde er teilweise zum Gabentisch. Erst in den 1870er Jahren kamen die kleinbürgerlichen Familien vom essbaren Christbaumschmuck weg und wandten sich dem – selbstgemachten oder industriell hergestellten– extravaganten, glitzernden Schmuck zu.
Um 1900 propagierten Künstler und Kunsttheoretiker die Ansicht, der übervolle, kunterbunte Weihnachtsschmuck sei geschmacklos. Das Organische sollte dafür mehr beachtet werden. Es hiess, man müsse sich nicht nur hüten, zu viel an den Baum zu hängen, sondern man dürfe auch keine Objekte verwenden, die mit einem Tannenbaum nichts zu tun hätten, wie Zuckerwerk oder Äpfel. Eine Rückkehr zum Einfachen und ihrer Meinung nach Wesentlichen sei geboten. Erstmals in der Geschichte des geschmückten Baums wurde über richtige oder falsche Dekoration diskutiert. Das Motto um 1900 war klar: Weniger ist mehr. So sollte der Baum vorwiegend mit Dingen behängt werden, die auch tatsächlich mit einem Tannenbaum in Verbindung zu bringen sind. Weisse Kerzen, Eiszapfen und Schnee-Imitationen durch silbernes Lametta oder gläserne Eiszapfen sollten die Impression eines winterlichen Baumes vermitteln.
Innert weniger Jahrzehnte hatte sich aus dem Gabenbaum für Kinder ein ästhetisches Renommierstück für Erwachsene entwickelt; ein Schmuckstück, das man Besucherinnen und Besuchern zeigen konnte. In Zeitschriften der Jahrhundertwende finden sich Vorschläge für extravagant geschmückte Bäume, mit denen man Eindruck machen konnte.
Einige Familien orientierten sich jedoch ausschliesslich an der eigenen Familientradition. So existierten der bunte Gabenbaum, der vollbeladene industrielle Baum und der strenge Silberbaum nebeneinander – und so ist es noch heute. Anfang der 1930er Jahre konnte noch gegen den übervollen bunten und gegen den rein weissen Christbaum polemisiert werden.
Die blauen Weihnachtsbäume in unserer Sonderausstellung mit schlichtem Glasschmuck regen auch zur Diskussion an. Das Motto für jeden Weihnachtsbaum sollte immer sein: Schmück ihn so, wie es dir gefällt.

Facts & Figures

Öffnungszeiten
Museum, Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr
Museum, im Dezember täglich von 10 bis 18 Uhr
Ristorante La Sosta und Boutique, täglich von 9.30 bis 18 Uhr

Für das Spielzeug Welten Museum Basel sind der Schweizer Museumspass und der Museums-PASS gültig.

Eintritt
CHF 7.–/5.–
Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt und nur in Begleitung Erwachsener.

Kein Zuschlag für die Sonderausstellung.
Das Gebäude ist rollstuhlgängig.

Medienkontakt

Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Laura Sinanovitch
Geschäftsführerin/Kuratorin
Spielzeug Welten Museum Basel
Steinenvorstadt 1
CH-4051 Basel
Telefon +41 (0)61 225 95 95
sina@swm-basel.ch
http://www.swmb.museum

Pressemitteilung / Medienmitteilung powered by www.Ausflugsziele.ch

Auf Ausflugsziele.ch finden Sie Ausflüge und Ausflugsziele, Ausflüge für Familen, Museen und Ausstellungen, Wandern und Wanderungen, Freizeitparks, Tierparks uns Zoos, Rodelbahnen, Seilparks und Kletterparks, Berge und Bergausflüge, Burgen und Schlösser, Höhlen, Schluchten und Wasserfälle und viele weitere spannende Themen.


Freilichtmuseum Ballenberg: «Briefmarken zum Jubiläum»

6. April 2018

Vier Marken für das 50-jährige Jubiläum der Stiftung Ballenberg

Im Jahr 2018 feiert die Stiftung Ballenberg ihr 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass gibt die Schweizerische Post vier Briefmarken heraus, die auf alle vier Landesregionen der Schweiz eingehen und historische Gebäude zeigen. Gestaltet wurden sie von Pierre-Abraham Rochat.

«Vier Gebäude des Freilichtmuseums Ballenberg in Briefmarkengrösse in der Hand zu halten ist ein besonderes Gefühl», freut sich Betriebsdirektor Peter Kohler. Die Marken sind das Ergebnis eines Wettbewerbes, zu dem aus den vier Landesteilen je ein Gestalter eingeladen wurde. Die Briefmarken im Wert von CHF 1.00 bzw. CHF 0.85 wurden heute der Öffentlichkeit präsentiert und sind ab 17. Mai 2018 in den Filialen der Schweizerischen Post sowie auf postshop.ch erhältlich. Sie sind unbeschränkt gültig. Der Verkauf dauert bis Juni 2019, oder solange Vorrat.

Vier Landesregionen berücksichtigt

Vier der 109 Bauten des Museums wurden auserwählt, um auf den Marken die vier Landesteile der Schweiz zu präsentieren. Die Illustration gibt zudem Einblicke in das Leben und das Handwerk der damaligen Zeit:


Waschhaus aus Rüschlikon ZH, 1750 –1800: Der elegante Fachwerkbau wurde im Lauf der Zeit verschiedentlich umgenutzt. Um 1900 diente er unter anderem als Waschküche.


Heustall aus Vals GR, um 1780: Das Besondere an diesem Heustall aus dem Weiler Camp bei Vals
ist die massive Bauweise der Eckpfeiler.


Wohnhäuser aus Cugnasco TI, um 1740/1770/1860: Typisch für Wohnbauten des Sopraceneri ist das
Fehlen einer Stube. Das Leben spielte sich in den Küchen ab.


Bauernhaus mit Taubenhaus aus Lancy GE, 1762/1796/1820: Das mehrfach erweiterte Gebäude erhielt 1796 einen Taubenschlag – zur Bereicherung der Speisekarte.

Gestalter Pierre-Abraham Rochat
Das Design der Sondermarken wurde vom in Lausanne tätigen Gestalter Pierre-Abraham Rochat umgesetzt. Der Illustrator, Absolvent der Kunstgewerbeschule Lausanne (Ecole cantonale d’Art de Lausanne (ECAL)), überzeugte im Wettbewerb durch die klaren Linien und sanften, natürlichen Farben, die den Ballenberg frisch, eindrucksvoll und treffend wiedergeben.

Jubiläums-Saison Freilichtmuseum Ballenberg
Die Stiftung des Freilichtmuseums Ballenberg feiert im Kulturerbejahr 2018 ihr 50-jähriges Bestehen. Das Museum öffnete seine Tore vor 40 Jahren mit 16 historischen Gebäuden. Heute stehen auf dem Ballenberg 109 ländliche Wohn- und Wirtschaftsbauten aus allen Regionen der Schweiz. Das Motto «Kultur teilen – Dein Museum voller Leben» wird die Saison 2018 mit zahlreichen speziellen Events und Attraktionen begleiten; die Kulturlandschaft entdecken, traditionelle Handwerke kennenlernen und viele Möglichkeiten zum Mitmachen oder Dinge auszuprobieren stehen auf dem Programm.

Medienkontakte:
Lorenz Blaser, Leiter Marketing/Kommunikation, Tel. +41 33 952 10 30, lorenz.blaser@ballenberg.ch
Valérie Burnier Communication, Tel. +41 33 530 01 20, valerie@valerieburnier.com
Weitere Informationen:
http://www.ballenberg.ch
Anzahl Zeichen inkl. Leerzeichen: 2‘676 / Anzahl Wörter: 373

Freilichtmuseum Ballenberg auf www.Ausflugsziele.ch


Ballenberg; Steigende Besucherzahlen

10. November 2017

Schweizerisches Freilichtmuseum Ballenberg fuer laendliche Kultur
(FOTO: BEN ZURBRIGGEN)

Am 31. Oktober ging die Saison 2017 zu Ende. Mit 197‘000 Besucherinnen und Besucher konnten die Eintritte gegenüber dem Vorjahr um rund 5% gesteigert und die angestrebte Trendwende erreicht werden. Zudem konnte Anfang Oktober der 10 Millionste Besucher seit Eröffnung des Freilichtmuseums im Jahr 1978 begrüsst werden.

«Wir sind froh, den Turnaround bei den Eintrittszahlen geschafft zu haben», sagt Stiftungspräsident Peter Flück. Zwar sei man noch nicht auf den betriebswirtschaftlich notwendigen Frequenzen angekommen, doch ein erster Meilenstein sei erreicht. In den kommenden Jahren sollen die Besucherzahlen kontinuierlich und nachhaltig gesteigert werden.

Inhaltlich blickt Betriebsdirektor Peter Kohler auf eine erfolgreiche Saison zurück. «Mit unseren neuen Angeboten und den abwechslungsreichen Anlässen konnten wir unsere Gäste begeistern», resümiert Kohler. In der Saison 2017 standen dabei die über 250 Bauernhoftiere im Zentrum.

Die Museumsleitung und das Ballenberg-Team arbeiten bereits jetzt an der Saison 2018. Diese steht ganz im Zeichen der Jubiläen. So darf die Stiftung Ballenberg ihr 50 Jahr Jubiläum feiern und das Freilichtmuseum öffnete vor 40 Jahren erstmals seine Tore. Auf zwei Neuerungen freut sich Betriebsdirektor Kohler besonders: «Die Eröffnung eines Foxtrails und eine tierische Sonderausstellung sind die Anziehungspunkte der Saison 2018.» Die Saison startet am 14. April 2018.

Medienkontakte:
Peter Flück, Präsident des Stiftungsrats, peter.flueck@bluewin.ch
Peter Kohler, Betriebsdirektor, peter.kohler@ballenberg.ch

Bild: Freilichtmuseum Ballenberg

Pressemitteilung powered by www.Ausflugsziele.ch
Ballenberg auf www.Ausflugsziele.ch


Freilichtmuseum Ballenberg «Die Grundlagen für die Trendwende sind gelegt»

31. März 2017

Das Freilichtmuseum Ballenberg schliesst das Betriebsjahr 2016 mit einem Verlust von 310‘000 Franken ab. Es wurden 190‘000 Eintritte verzeichnet. Der seit mehreren Jahren andauernde Besucherrückgang konnte gebremst werden. Mit einer neuen Finanzstrategie soll das Freilichtmuseum 2019 wieder in die Gewinnzone kommen. «Die Grundlagen für die Trendwende sind gelegt», erklärte Peter Flück, Präsident des Stiftungsrats an der Jahresmedienkonferenz in Bern. Am Gründonnerstag, 13. April, startet das Freilichtmuseum Ballenberg in die neue Saison. Im besonderen Rampenlicht stehen die Tiere. Der zehnjährige «Nico», ein Ballenberg-Fan, ist im Zentrum des neuen Ballenberg-Auftritts. Er lädt zum Entdecken des Freilichtmuseums ein.

Der Betriebsdirektor Peter Kohler zeigte sich in seiner Jahresbilanz «inhaltlich zufrieden, betriebswirtschaftlich unzufrieden». Positiv ausgefallen seien, so Kohler, die Gästerückmeldungen und die Online-Bewertungen der Besucherinnen und Besucher sowie die zahlreichen Veranstaltungen, das Jahresthema sowie das sehr erfolgreiche Landschaftstheater. Hingegen sei man mit der Saison 2016 aus betriebswirtschaftlicher Sicht nicht zufrieden. Der seit 2010 andauernde Besucherrückgang konnte zwar gebremst, aber noch nicht aufgehalten werden. Es wurden rund 190‘000 Eintritte verzeichnet, was einem Rückgang von rund sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der ausgewiesene Verlust beträgt 310‘000 Franken und wird mit vorhandenem Stiftungskapital gedeckt.

Mit einer neuen Finanzstrategie in die Gewinnzone
Laut Peter Flück soll das Freilichtmuseum mit einer Dreisäulen-Finanzstrategie 2019 wieder die Gewinnzone erreichen. «Diese Strategie sieht eine Steigerung der Eintrittszahlen, eine Erhöhung der Fundraising- und Sponsoringeinnahmen sowie eine faire Abgeltung der kulturellen Leistungen durch die öffentliche Hand vor. Die Grundlagen für die Trendwende sind gelegt, wir steigen mit Zuversicht in die kommende Saison», sagte Flück.

Neues Streichelgehege
In der neuen Saison bietet das Freilichtmuseum den Tieren mehr Raum. Unter dem Slogan «Wir lassen die Sau raus; Jetzt überraschend nah» können die über 250 Bauernhoftiere aus nächster Nähe bestaunt und berührt werden. Dafür wurde ein eigener Tiergarten hergerichtet. Zudem können die Museumsgäste in der Mitmachwerkstatt Holztiere bauen. Auch der kulturhistorische Hintergrund der Nutztierhaltung wird thematisiert.

Ballenberg-Schwinget mit König Glarner
Als weitere Höhepunkte stehen den Besucherinnen und Besuchern zahlreiche Angebote zu Verfügung: der neu gestaltete Waldweg, die Fotoausstellung «D’Nischeler», ein Zirkuswagen-Imbiss, die Einweihung der Ziegelei aus dem Berner Jura im Sommer sowie das grosse Pferdefestival «Zügel los!» Ende September. Erster Saison-Höhepunkt wird der Ballenberg-Schwinget am Ostermontag, 17. April, mit der Teilnahme von Schwingerkönig Matthias Glarner. Als Partner wird der Ballenberg zudem am Unspunnenfest in Interlaken mit einem Verpflegungszelt und am Festumzug präsent sein.

Mit «Nico» ins und im Museum
Im Zentrum des neuen Ballenberg-Auftritts steht «Nico», ein zehnjähriger Ballenberg-Fan. Er lädt auf Plakaten, in Zügen und Kinos sowie in Inseraten, Broschüren und Onlinekanälen zum Entdecken des Freilichtmuseums ein. «Nico» führt Familien auf den Ballenberg und durchs Museum.

Medienkontakte
Peter Flück, Präsident des Stiftungsrats,
Peter Kohler, Betriebsdirektor

ww.ballenberg.ch/medien

Pressemitteilung powered by Ausflugsziele.ch
Freilichtmuseum Ballenberg auf Ausflugsziele.ch


Neuer Betriebsdirektor für das Freilichtmuseum Ballenberg

15. Februar 2016

Foto: Peter Kohler, Betriebsdirektor, Ballenberg, Freilichtmuseum der Schweiz

Der Stiftungsrat des Freilichtmuseums Ballenberg hat den 45-jährigen Peter Kohler aus Kerns zum Betriebsdirektor gewählt. Kohler war bis vor kurzem Geschäftsleiter der Einwohnergemeinde Meiringen und verfügt über mehrjährige Führungs- und Projektleitungserfahrung.

«Peter Kohler hat uns im Bewerbungsverfahren überzeugt. In seinen bisherigen beruflichen Stationen hat er Organisations- und Führungsstärke sowie erfolgreiches unternehmerisches Handeln unter Beweis gestellt», erklärte Stiftungspräsident Peter Flück vor den Medien in Bern. Kohler hat im Laufe der letzten fünf Jahre bei der Gemeinde Meiringen das neue Geschäftsleitermodell aufgebaut und eingeführt. Zuvor war er Leiter Finanzen und Controlling bei der Direktion Umwelt, Verkehr und Sicherheit der Stadt Luzern. Der neue Ballenberg-Direktor verfügt zudem über Berufserfahrung in der Privatwirtschaft und in einer Stiftung.

«Ich freue mich, in meiner Heimat Berner Oberland Führungsverantwortung übernehmen und die operativen Geschicke des schönsten Museums der Schweiz leiten zu dürfen. Der Ballenberg ist mir ein Herzensanliegen», sagte Peter Kohler. Kohler tritt sein Amt am 1. März 2016 an.

Das 1978 gegründete Freilichtmuseum Ballenberg schloss das Geschäftsjahr 2015 mit einem Defizit von rund 22‘500 Franken ab. Laut Stiftungspräsident Flück sei dieses Jahresergebnis vor allem mit einem Besucherrückgang von rund 16,5 Prozent zu erklären.

Die neue Saison auf dem Ballenberg beginnt am 15. April 2016.

Zur Person
Peter Kohler ist 45-jährig, verheiratet und wohnt in Kerns OW. Er ist Vater eines erwachsenen Sohnes. Kohler bringt einen breiten Ausbildungsrucksack mit. Neben verschiedenen betriebswirtschaftlichen Weiterbildungen besitzt er auch vertiefte Kenntnisse in Unternehmensführung und Kommunikation. Er bringt langjährige Führungserfahrung aus der Verwaltung und der Privatwirtschaft mit. Peter Kohler war von 2010 bis Ende 2015 Geschäftsleiter der Gemeinde Meiringen. In dieser Zeit hat er insbesondere das neue Führungsmodell eingeführt und umgesetzt. Weiter hat er zahlreiche wichtige Projekte realisiert und positive Entwicklungen wie die Standortmarketingstelle oder das Tourismusprojekt «Feriendorf Rudenz» in Gang gesetzt. Kohler amtete zudem als Generalsekretär des Schweizer Gesangfestes 2015 in Meiringen. Zuvor war er in leitenden Stellen bei der Stadt Luzern und einer privaten Stiftung im Kanton Obwalden tätig.
Foto: Peter Kohler, Betriebsdirektor, Ballenberg, Freilichtmuseum der Schweiz

Kontakt für Medienschaffende:
Peter Flück
Präsident des Stiftungsrates
Ballenberg, Freilichtmuseum der Schweiz
http://www.ballenberg.ch

Freilichtmuseum Ballenberg auf www.Ausflugsziele.ch


Sasso San Gottardo: Mehr Besucher bei gleichzeitig tieferen Kosten (CH)

18. November 2014

Sasso San Gottardo konnte in der zweiten vollen Saison mit einem neuen Konzept und neuem Management die Besucherzahlen auf 13‘500 zahlende Besucher erhöhen, was eine Steigerung der Einnahmen um sehr erfreuliche 45% zur Folge hatte. Gleichzeitig konnten die Betriebskosten um 30% gesenkt werden. Trotz diesen ermutigenden Ergebnissen kann Sasso San Gottardo noch nicht kostendeckend betrieben werden.

13’500 zahlende Gäste haben dieses Jahr die Ausstellungen im Sasso San Gottardo besucht. Das sind erfreuliche 8% mehr als im Vorjahr. Diese Erhöhung der Besucherzahlen konnte durch eine bessere Einbindung der Partner und Sponsoren sowie mit einem zielgerichteten Marketing erreicht werden. Besucherbefragungen zeigen, dass die Ausstellungen Anklang finden, insbesondere der historische Teil erhielt sehr gute Noten durch die Besucherinnen und Besucher. Dazu beigetragen hat sicherlich auch die neue Besucherplattform im historischen Teil, die einen attraktiven Blick auf die Bergwelt des Gotthards erlaubt. Sie wurde von einem privaten Sponsor finanziert. Das Angebot zog im letzten Jahr vor allem Gruppenreisen an, während die Besuche von Individualtouristen eher unter den Erwartungen blieben.

Dank rigidem Kostenmanagement, reduzierten Öffnungszeiten und einer effizienteren Besucherführung, konnten die Betriebskosten dieses Jahr um ca. 30% gesenkt werden. Dank der Auflösung der Betriebs AG und die Eingliederung des Betriebes in die Stiftung, wurden die Kommunikationswege kürzer und konnten substanzielle Kosten eingespart werden. Heute präsentieren sich Stiftung und Betrieb als eine schlanke und effiziente Einheit. Zudem wurde erstmals die gesamte Bewirtung ausgelagert und durch das Gotthard Hospiz betreut, was eine Qualitätssteigerung und wesentlich tiefere Kosten bedeuteten.

Trotz der erfreulichen Besucherentwicklung, die sich bereits auf einem vergleichbaren Niveau anderer Museen bewegt, und den massiv gesenkten Betriebskosten ist Sasso San Gottardo auch 2014 nicht selbsttragend gewesen.
Der neue Stiftungsratspräsident, Dr. Alfred Markwalder, zieht Bilanz: „Wir haben erfreuliche Fortschritte gemacht und wir werden weitere Fortschritte erzielen. Doch müssen wir uns eingestehen, dass wir ohne jährliche Zuschüsse von Privaten und Institutionen die Ausstellungen im Sasso San Gottardo in naher Zukunft nicht kostendeckend werden betreiben können.“

Im 2015 ist es das Ziel, Gruppen, Betriebe und Schulklassen anzusprechen. Gleichzeitig sollen Individualtouristen in der Gotthardregion mit attraktiven Angeboten in den Sasso San Gottardo gebracht werden. Dafür wird vor allem mit Busreiseunternehmen sowie den Partnern und Sponsoren enger zusammen gearbeitet. Und es zeichnet sich auch ab, dass Sasso San Gottardo 2015 mit einer weiteren Attraktion aufwarten kann, die wieder zusätzliche Besucherinnen und Besucher bringen wird. Das zeigt sich bereits am erfreulichen Buchungsstand für die Saison 2015, der bereits eine weitere, substantielle Steigerung gegenüber dem Vorjahr zeigt!

Weitere Infos unter http://www.sasso-sangottardo.ch

Für Rückfragen:
Dr. Alfred Markwalder
Stiftungsratspräsident
Telefon +41 56 621 95 93
Mail: alfred.markwalder@sasso-sangottardo.ch

Urs Kamber
Marketing
+41 41 535 12 18
urs.kamber@sasso-sangottardo.ch

Pressemitteilung / Medienmitteilung powered by Ausflugsziele.ch