Erneuter Besucherrekord im Kulturama

24. Januar 2020

Das Kulturama Museum des Menschen verzeichnete 2019 erneut einen Besucherrekord: Mehr als 26’000 Personen haben das Museum besucht, die ausgeklügelte Museumspädagogik zog über 600 Gruppen an.

Das Kulturama vermittelt seit über 40 Jahren Wissen und Wissenschaft für alle verständlich. Mit jährlich wechselnden Sonderausstellungen zieht des Museum des Menschen immer wieder neue Besuchende an. Nach dem Besucherrekord von 2016 konnte diese Marke 2019 nochmals übertroffen werden: 26’236 haben letztes Jahr die Ausstellungen besucht. Ein Publikumsmagnet ist die aktuelle Sonderausstellung «Unterwegs im OHR.» Beliebt sind aber auch die Dauerausstellungen «Woher wir kommen», «Wer wir sind», «Wie wir lernen» sowie der Erlebnispfad. Mit diesen Besucherzahlen gehört das interdisziplinäre Lernmuseum zu den Top Ten der Museen in der Stadt Zürich*.

Die 606 durchgeführten museumspädagogischen Angebote mit Gruppen und Schulklassen zeigen zudem das grosse Interesse an einer ausgeklügelten Wissensvermittlung. Ein Highlight ist der neu entwickelte Workshop «Lernen trotz Smartphone», der speziell für die Sekundarstufe II entwickelt wurde.

Insgesamt hat das Kulturama seit der Eröffnung 1978 über 12 600 Vermittlungsangebote durchgeführt.

* Quelle: Statistisches Jahrbuch der Stadt Zürich 2017, S. 360

Weitere Informationen:
Auskunft erteilt: Dr. Claudia Rütsche, Direktorin, Tel. 044 260 60 44,
claudia.ruetsche@kulturama.ch

Bildmaterial: http://www.kulturama.ch/informationen/medien/

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Gleitschirm-Legende Mike Küng sprang aus „Achensee“-Heißluftballon – Sensationell: Weltrekord hoch über dem Achensee

22. Januar 2020

Achensee (ots) – Kopfüber in den Achensee gesprungen sind schon viele, aber einen „Head Over“- Sprung aus 7100 Metern Höhe gab’s noch nie.

Gleitschirmspringer Mike Küng sorgte mit seinem Unterfangen am Dienstag den 21. Jänner 2020 sprichwörtlich für großes Aufsehen. Und nicht zuletzt für einen neuen Weltrekord.

Er ist ein Mann der Extreme: Mike Küng hat mit seinen Gleitschirm-Sprüngen schon vielfach für Furore gesorgt. Dennoch war das, was er diese Woche hoch über dem Achensee gewagt hat, eine Sensation und gleichzeitig ein Weltrekord: Einen „Head Over-Sprung“ aus einem Heißluftballon aus 7100 Metern gab es bislang weltweit noch nie. Den Medien verriet Küng sofort nach seiner Landung: „Ich bin überglücklich, dass mir dieser Head Over auf Anhieb gelungen ist. Die Bedingungen waren traumhaft, wir hatten wolkenlosen Himmel und optimale Fernsicht. Ich möchte dem ganzen Team, dem Ballonfahrer, den Gleitschirm-Kollegen aber auch den Gastgebern hier am Achensee ganz herzlich danken, ohne sie wäre dieser Weltrekord nicht möglich gewesen.“

Der Weltrekord – bei klirrender Kälte erzielt

Im Detail vollzog sich der Weltrekord wie folgt: Am Dienstag, den 21. Jänner 2020 um exakt 8:23 Uhr startete der Heißluftballon „Achensee“ mit Extremgleitschirmspringer Mike Küng an Bord vom Parkplatz der Hochalmlifte Christlum in Achenkirch am Achensee. Bei klirrender Kälte (- 18 Grad am Boden) stieg der Ballon in eine Höhe von ca. 7.100 Metern. Die Temperatur in Absprunghöhe lag bei minus 25 Grad. Bereits im ersten Versuch gelang Küng der geplante Head Over-Sprung mit seinem Gleitschirm. Diese Höchstleistung markiert nunmehr einen neuen Weltrekord! Gelandet ist Küng schlussendlich in der Nähe der bayerischen Stadt Bad Tölz.

Die Location – Tirols größter See mit vielen Optionen

Vom Langlaufen bis zum Surfen, vom alpinen Skilauf bis zum Tauchsport: Tirols größter See bietet sommers wie winters Gelegenheit
zur sportlichen Betätigung. Darüber hinaus werden am „Meer der Tiroler“ aber auch spektakuläre Sportarten wie Gleitschirmfliegen, Ballonfahren oder etwa Apnoetauchen praktiziert. „Immer wieder sorgen Sportlerinnen und Sportler für Höchstleistungen und Rekorde am Achensee. Wir freuen uns mit Mike Küng über den heute vollführten Weltrekord und gratulieren ihm und seinem Team von ganzem Herzen“, freut sich Martin Tschoner, Geschäftsführer von Achensee Tourismus.

Kontakt:
Mag. Maria Wirtenberger
Achensee Tourismus
Achenseestraße 63
6212 Maurach am Achensee
t: +43 595300-22
m: +43 676 844 255 302
http://www.achensee.com
maria.wirtenberger@achensee.com

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Belize: das Unglaubliche ist gelungen !

22. Januar 2020

Papiliorama und die Regierung von Belize erschaffen riesigen biologischen Korridor von 280 km2

Der Minister für Landwirtschaft, Fischerei, Forstwirtschaft, Umwelt und nachhaltige Entwicklung von Belize, Zentralamerika, unterzeichnete eine Rechtsverordnung, die heute die Schaffung eines der größten biologischen Korridors in Zentralamerika ratifiziert. Das Papiliorama hat über seine lokale NGO mehr als drei Jahre lang an dieser gigantischen Aufgabe gearbeitet. Der neue Schutzkorridor verbindet nun das Papiliorama-Reservat in Belize mit anderen Schutzgebieten im Nordosten des Landes, bewahrt die von den Wäldern erbrachten Ökosystemleistungen (einschließlich der Niederschlagsmuster) und ermöglicht es Pflanzen und Tieren (darunter mehr als 26 Jaguare), sich frei zu bewegen.

Die Deklaration des Biologischen Nordostkorridors als Schutzgebiet markiert den Beginn einer neuen Ära und Kultur des Naturschutzes in Belize. Die Regierung von Belize hat sich verpflichtet, dieses Modell in anderen Teilen des Landes zu replizieren, um Wälder und andere natürliche Ressourcen zu schützen und nachhaltig zu nutzen. So wird sichergestellt, dass die heutigen und zukünftigen Generationen von den sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Vorteilen der Wälder profitieren können. Das Papiliorama, das seit 30 Jahren in Belize arbeitet, freut sich, dass es eine Vorgehensweise nach Schweizer Art nach Belize bringen konnte: einen starken öffentlich-privaten Dialog und eine auf gegenseitigem Vertrauen basierende Partnerschaft.

Der Biologische Nordostkorridor umfasst mehr als 280 km2 natürliche Lebensräume, die sich aus bestehenden Naturschutzgebieten und Privatland zusammensetzen. Die Verwaltung des Korridors wurde der Corozal Sustainable Future Initiative (CSFI) anvertraut, einer lokalen NGO, die von Papiliorama gegründet wurde und über die Papiliorama seine Projekte in Belize umsetzt. Dank der wertvollen Unterstützung zahlreicher Partner im In- und Ausland konnte das Papiliorama zudem 162,9 km2 Land erwerben, eine Voraussetzung für die Schaffung des Korridors. Ohne diese Hilfe, wofür das Papiliorama sehr dankbar ist, wäre der Korridor nicht zustande gekommen.

Die Schaffung dieses neuen Korridors ist das Ergebnis von mehr als 20 Jahren Arbeit. Der Direktor des Papiliorama, Caspar Bijleveld, hatte 1997 an den ersten Treffen zur Schaffung von biologischen Korridoren in Belize teilgenommen, einem ursprünglich von der Weltbank finanzierten Projekt. Er erinnert sich: «Ich machte zu dieser Zeit meinen Master in Belize und fand mich am ersten Verhandlungstisch wieder. Angesichts der Komplexität der divergierenden Interessen und der Schwierigkeit, alle beteiligten Akteure zu einer Einigung zu bewegen, dachte ich jedoch nicht, dass es jemals zu einem Ergebnis kommen würde. Die Arbeit war lang und hart, und besonders intensiv in den letzten drei Jahren. Dieser Erfolg wird weitreichende Auswirkungen auf Belize haben. Wir hoffen, dass der Prozess als Beispiel für die gesamte mittelamerikanische Region dienen wird».

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Caspar Bijleveld, Direktor Papiliorama, caspar.bijleveld@papiliorama.ch

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Die Stiftung Papiliorama hat ein erfolgreiches Jahr 2019 hinter sich

16. Januar 2020

Das Projekt «Papiliorama 2030» hat sich im Jahre 2019 prächtig weiterentwickelt; rund 8.5 Millionen Franken der anvisierten 11 Millionen Franken sind der Stiftung bereits zugesagt worden. Die Baueingabe für das zentrale Projekt, die neue Ausstellung «Canopea» zusammen mit einer Erweiterung der Restaurationsfläche erfolgte am 15. Oktober bei der Gemeinde Kerzers.

Der Bau des uns geschenkten, gebrauchten Gewächshauses welches –ganz im Sinne des Papiliorama- bei der Stiftung ein zweites Leben erhält, ist weit fortgeschritten und sollte im Frühling 2020 abgeschlossen werden können. Ein Teil des Gewächshauses wird benutzt als Zuchtanlage für Vögel, damit die Populationen im Jungle Trek langfristig sichergestellt werden können.

Auch die Arbeit der Tierpflegerinnen und Tierpfleger war von grossem Erfolg gekrönt. So sind im Jahre 2019 unter anderem Jungtiere folgender Arten zur Welt gekommen: Borkenratten, Greifstachler, Grauhand-Nachtaffen, Nikobartauben, Rothaubenturakos, Krabbenwaschbären, Strausswachteln, Pakas, Tropenspottdrosseln, Zwergziegen, Yucatan-Hörnchen, Zweifingerfaultiere.

Fast alle diese Arten sind Teil von europäischen- oder globalen Zuchtprogrammen. Drei dieser Programme werden von der Stiftung Papiliorama geführt. Die Programme sorgen für die Aufrechterhaltung der genetischen Vielfalt der ex-situ Populationen. Gleichzeitig wird Know-how über Haltung und Zucht aufgebaut. Dies wird für andere, im 21. Jahrhundert vom Aussterben bedrohte Tierarten, dringend nötig sein.

Last but not least konnte die Stiftung im Jahre 2019 270’335 Besucher willkommen heissen; das zweitbeste Besucherjahr des Papiliorama nach dem Jahre 2016. Der April war mit 34’500 Eintritten der Monat mit den meisten Besuchern. Sehr positiv ist eine Tendenz, welche sich im Jahre 2019 verstärkt hat: die Anzahl der Gäste verteilt sich besser aufs Jahr und grosse, für die Besucher unangenehme Spitzen, sind praktisch verschwunden.

Zusätzliche Informationen:
Caspar Bijleveld, Direktor
contact@papiliorama.ch
Tel +41 31 756 04 60

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Papiliorama im Sommer und Winter auf Ausfugsziele.ch

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