Freilichtmuseum Ballenberg: «Lebendige Kultur mit der Tösstaler Gemeinde Wila ZH»

13. August 2018

Am Samstag, 25. August 2018 feiert die Gemeinde Wila ihr Haus auf dem Ballenberg.

Unter dem Motto «Kultur teilen» lädt der Ballenberg im Jubiläumsjahr Kulturschaffende, Handwerker, WissenschaftlerInnen und Herkunftsgemeinden ein, sich mit ihm auf vielfältige Weise auseinanderzusetzen. Am Samstag, 25. August 2018 wird das Bauernhaus aus Wila im Mittelpunkt stehen.

Chorgemeinschaft Landenberg kommt nach 117 Jahren zurück
Drei Tage reiste der Männerchor Wila im Jahre 1901 ins Berner Oberland. Da gab es auf dem Ballenberg noch kein Museum. 117 Jahre später folgt die Chorgemeinschaft Landenberg den Spuren ihrer Vorgänger. Zum Jubiläum des Freilichtmuseums singt der Chor beim Bauernhaus aus der Gemeinde Wila im Kanton Zürich. Die Chorgemeinschaft Landenberg wird dirigiert von Philip Hirsiger und ist bekannt für ein vielfältiges Repertoire. Seit 2004 arbeiten die Männerchöre Wila, Turbenthal und Wildberg zusammen. Die drei Vereine existieren jedoch nach wie vor weiter.

Handwerkspräsentation Windenmacherei
Der Verein «Alte Windenmacherei Brüngger Wyla» unterhält in Wila eine historische Werkstatt. Am 25. August ist der Verein zu Gast im Freilichtmuseum und zeigt die Funktionsweise von Stockwinden. Für Gross und Klein zum Mitmachen werden ausserdem auf einer Feldesse Nägel geschmiedet.
Stockwinden, auch Lastwinden oder Winden genannt, sind Hebevorrichtungen, mit denen ohne grossen Kraftaufwand Lasten von mehreren Tonnen von Hand angehoben werden können. In Wila wird das traditionelle Handwerk in einer schweizweit einmaligen Werkstatt erhalten. Mitglieder der Familie Brüngger arbeiteten dort von 1874 bis 2009. Der Beruf des Windenmachers wird für Augsburg in einer Zeitschrift schon im Jahr 1455 erwähnt. In der Schweiz fand die Produktion von Winden allerdings keine starke Verbreitung. Weitere Windenmachereien gab es in Winterthur, Nebikon und Wasen im Emmental. Die Windenmacher Wilas lebten lange Zeit von ihrem Geschäft, obwohl sie pro Woche höchstens zwei Stück herstellen konnten. In der Produktion einer Winde stecken ca. 50 Stunden Handarbeit: beinahe sämtliche Teile wurden in der Werkstatt geschmiedet, gehobelt, gebohrt oder gedreht.

Besuch der Gemeinde mit vielseitigem Programm
Gemeinsam mit dem Freilichtmuseum hat die Gemeinde Wila die Bevölkerung des Ortes im Tösstal zum Besuch auf dem Ballenberg eingeladen und ein vielseitiges Programm zusammengestellt, das allen Besucherinnen und Besuchern offen steht:
10.15 – 11.30 Uhr Handwerkspräsentation der Windenmacherei
11.30 Uhr Begrüssung durch Susanne Kudorfer (Leiterin Bildung und Vermittlung, Ballenberg), Ansprache des Gemeindepräsidenten von Wila, Hans-Peter Meier
11.45 Uhr Auftritt der Chorgemeinschaft Landenberg
13.30 – 15.00 Uhr Handwerkspräsentation der Windenmacherei
15.00 – 15.30 Uhr Auftritt der Chorgemeinschaft Landenberg
15.30 – 16.30 Uhr Handwerkspräsentation der Windenmacherei

Das Bauernhaus aus Wila und seine Geschichte
Ende der 1970er Jahre wurde ein stattliches Bauernhaus in der Gemeinde Wila ZH vor Ort ab- und auf dem Ballenberg wieder aufgebaut. Das über 300-jährige Gebäude steht seit 1980 im Berner Oberland. Ursprünglich um 1680 erbaut, steht es im Freilichtmuseum als für die Region typisches, heute sehr seltenes Beispiel eines Bohlenständerbaus.

Die Geschichte geht weiter
«Das Jubiläumsjahr und dieser Anlass haben die Verbindung zwischen der Gemeinde Wila und dem Freilichtmuseum in besonderer Weise gestärkt», schildert Susanne Kudorfer, Leiterin Bildung und Vermittlung auf dem Ballenberg. Für die Erneuerung der Ausstellung im Bauernhaus aus Wila, die das Museum im kommenden Jahr angeht, werden die Gemeinde und das Ortsmuseum einbezogen.

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Garantierte Abfahrtszeiten und Tischreservationen

14. Mai 2018

Ab sofort können die Gäste die Fahrten mit der Luftseilbahn der Schilthornbahn AG zu den von ihnen gewählten Zeiten buchen. Die Abfahrtszeiten sind damit auch an stark frequentierten Tagen garantiert. Auch neu ist die Möglichkeit, Tische im Bistro Birg und im Drehrestaurant Piz Gloria online zu reservieren.

„Wir verzeichnen immer mehr stark frequentierte Tage und haben nach Lösungen gesucht, um mögliche Wartezeiten zu vermeiden und die Gästeflüsse zu optimieren“, schildert Christoph Egger, Direktor der Schilthornbahn AG. „Die Digitalisierung bringt es mit sich, dass diese Online-Angebote gefragt sind“, weiss Egger. „Diese Instrumente helfen, die Gästeströme zu lenken und Wartezeiten zu verkürzen, ohne den persönlichen Kontakt mit unseren Gästen zu vernachlässigen.“

Garantierte Abfahrtszeit
Mit dem Kauf eines Boardingpasses à CHF 5.- wird die vom Fahrgast gewählte Abfahrtszeit garantiert; die Gäste können durch einen separaten Eingang ohne Wartezeit einsteigen und losfahren. Die Boardingpässe sind über die Internetseite oder an den Kassen der Schilthornbahn AG bis am Vorabend des Reisetages, ergänzend zu den regulären Fahrkarten, zu kaufen.

Tischreservation Bistro Birg und Piz Gloria
Ebenfalls über die Internetseite der Schilthornbahn ist neu eine Tischreservation in den Restaurants Bistro Birg und Piz Gloria möglich. „Dies ermöglicht es, uns noch gezielter auf die Gäste vorzubereiten“, freut sich Yong-Chul Krauer, Leiter Gastronomiebetriebe.

Weitere Informationen:
SCHILTHORNBAHN AG
Christoph Egger
Direktor
Höheweg 2
3800 Interlaken
christophegger@schilthorn.ch
http://www.schilthorn.ch

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Seit 30 Jahren im Einsatz für die Natur – Das Papiliorama in Kerzers feiert dieses Jahr sein Jubiläum

9. Mai 2018

Ein feuriger Verfechter der Natur stand in den 1980er Jahren am Anfang einer 30-jährigen Erfolgsgeschichte. Vor drei Jahrzehnten gründete der niederländische Biologe Maarten Bijleveld voller Idealismus im neuenburgischen Marin das Papiliorama. Heute ist das Tropenhaus an seinem Standort in Kerzers eine schweizweit bekannte Institution, die viel zur Erhaltung der Artenvielfalt beiträgt.

Das Papiliorama eröffnete am 5. Mai 1988 in Marin im Kanton Neuenburg. Der niederländische Biologe Maarten Bijleveld und seine Frau Catheline hatten die Non-Profit-Organisation gegründet, um dem Publikum die Schönheit und Zerbrechlichkeit der Natur zu zeigen. Die beiden Naturschützer wurden von ihrem eigenen Erfolg überrascht. Bereits 1989 reisten rund 220’000 Besucher an. Schnell entwickelte sich das Papiliorama nicht nur zu einer bedeutsamen Institution, die sich für den Erhalt der Artenvielfalt einsetzt, sondern auch zu einer wichtigen touristischen Attraktion in der Schweiz. Einen herben Rückschlag erlebte das Tropenhaus 1995, kurz bevor das Nocturama eröffnet werden sollte. Ein Grossbrand zerstörte die komplette Anlage. «Der Brand war ein schrecklicher Tiefschlag. Nicht nur, dass die Kuppel zerstört wurde. Sondern am folgenden Morgen fand ich alle Kolibris tot auf. Sie waren erfroren», erinnert sich Maarten Bijleveld. Ohne sich entmutigen zu lassen, baute das Papiliorama-Team den tropischen Garten innerhalb von nur gerade neun Monaten erneut auf.

Schwieriger Umzug ins Seeland
Ein herausfordernder Moment in der Geschichte des Papiliorama war der Umzug nach Kerzers im Freiburger Seeland im Jahr 2003. Dazu kam es, weil auf dem Gelände in Marin zunehmend der Platz fehlte und es im Kanton Neuenburg keinen anderen realistischen Standort gab. Trotz einer extrem schwierigen Bauphase – im Jahr 2002 regnete es praktisch ununterbrochen – und einiger Verzögerung konnte das Papiliorama im April 2003 seine neue Anlage in Kerzers eröffnen. Der Start am neuen Standort war schwierig. Im ersten Betriebsjahr musste die Institution wegen des Hitzesommers sehr schlechte Besucherzahlen hinnehmen. In den Folgejahren kämpfte sie immer wieder mit finanziellen Schwierigkeiten. Schrittweise jedoch gelang es dem Papiliorama-Team, das Projekt auf den Erfolgspfad zurückzuführen. Dazu beigetragen haben auch innovative Projekte und stetige Anpassungen des Angebots.

Weitreichende Schutzprojekte
Ein beispielhaftes Projekt und eine Herzensangelegenheit etwa war der Jungle Trek, der im Jahr 2008 eröffnet wurde. Die Ausstellung ist eine exakte Kopie eines Tropenwaldes, den das Papiliorama seit 1989 in Belize schützt. Der Jungle Trek stand am Anfang eines umfassenden Schutzprojektes im zentralamerikanischen Land. Heute schützt die Kerzerser Institution rund 350 Quadratkilometer Wald in Belize, was zweimal der Fläche des Schweizerischen Nationalparks im Kanton Graubünden entspricht. Dieses Engagement ist nur dank den Spenden der Besucherinnen und Besucher des Papiliorama möglich. Mittlerweile setzt sich das Papiliorama vermehrt auch für die Biodiversität und die Erhaltung der Artenvielfalt in der Schweiz ein. So wird etwa die europäische Sumpfschildkröte, die einzige einheimische Schildkröte der Schweiz, im Rahmen eines nationalen Projekts mit Unterstützung von Zoo Schweiz geschützt, gezüchtet und wiederangesiedelt. Weiter setzt sich das Papiliorama dafür ein, dass es auch hierzulande wieder mehr Lebensraum für Schmetterlinge gibt. Die grosszügigen Aussenbereiche sind dem «Wilden Seeland» gewidmet und bieten Lebensraum für einheimische Pflanzen und Tiere. «Mir gefällt diese Weiterentwicklung ausserordentlich», sagt Gründer Maarten Bijleveld dazu. «Dass wir jedoch schon so weit sind, dass wir sogar unsere einheimischen Tiere und Pflanzen in diesem Ausmass schützen müssen, muss uns nachdenklich stimmen».

Investitionen in die Zukunft
Zwar wird die Stiftung Papiliorama für ihre Arbeit immer wieder projektbezogen von der öffentlichen Hand, Institutionen, Organisationen und Privaten unterstützt. Doch seinen laufenden Betrieb mit gegen 130 Mitarbeitenden finanziert das Tropenhaus ohne öffentliche Gelder. Um seine Betriebsaufwände von rund fünf Millionen Franken decken zu können, ist das Papiliorama auf seine Besucherinnen und Besucher angewiesen. Heute besuchen rund 260’000 Menschen pro Jahr das Papiliorama. Verschiedene Projekte sollen das Besuchererlebnis weiter verbessern und die Zukunft der Institution sichern.
Bereits im Mai wird im Eingangsbereich eine neue Ausstellung zum Thema Schmetterlinge eröffnet. Im Sommer folgt dann die Eröffnung eines grossen Auen- und Sumpfgebietes mit einem Biodiversitätspfad und Beobachtungs-Hütten. In den kommenden Jahren sind noch weitere zusätzliche Attraktionen und Ausstellungen auf dem Gelände in Kerzers geplant. «So werden wir uns weiteren Themen widmen können, die uns am Herzen liegen», sagt Direktor Caspar Bijleveld, ebenfalls Biologe und Sohn des Gründers Maarten Bijleveld. «Und wir können auch den Komfort für die Besucher gerade an besucherintensiven Tagen wesentlich verbessern». Bei seinen Ausbauplänen wird das Papiliorama von der Vereinigung ProPapiliorama unterstützt, in der sich Freunde des Papiliorama zusammengeschlossen haben.

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Emmentaler Schaukäserei: Baustart für das Schaufenster des Emmentaler AOP

30. April 2018

Mit einem symbolischen Spatenstich durch Emmentaler Switzerland Markenbotschafter Matthias Sempach starteten am 30. April 2018 die Bauarbeiten in der Emmentaler Schaukäserei in Affoltern im Emmental. Der Bau des Erlebnisrundgangs markiert den Auftakt des Gesamtumbauprojekts. In mehreren Etappen soll sich die Emmentaler Schaukäserei zu einem noch beliebteren Ausflugsziel entwickeln und sich so ab 2020 als attraktives Schaufenster des Emmentaler AOP präsentieren.

Am 30. April 2018 war es so weit: Die Bauarbeiten in der Emmentaler Schaukäserei haben begonnen. Den symbolischen «Spatenstich» in Form einer Lochbohrung in einen Laib Emmentaler AOP wurde von Emmentaler Switzerland Markenbotschafter Matthias Sempach mit viel Fingerspitzengefühl vorgenommen. Er sagt: «Es freut mich ausserordentlich, bei diesem historischen Anlass dabei sein zu dürfen. Die Schaukäserei ist auch für mich ein beliebter Ort zum Verweilen. Nun bin ich gespannt auf den neuen Erlebnisrundgang und das neue Gesicht nach den Umbauarbeiten.» Nebst dem Schwingerkönig begleiteten auch Vertreter der Sortenorganisation Emmentaler Switzerland sowie weitere wichtige Aktionäre und Beteiligte den Auftakt der Umbauarbeiten.

Die Zusammenarbeit des Consortiums Emmentaler Switzerland und der Emmentaler Schaukäserei findet an diesem Anlass ihren bisherigen Höhepunkt. Alfred Rufer, Vize-Direktor des Consortium Emmentaler Switzerland: «Wir sind überzeugt, mit dem Start des Umbaus der mittlerweile bald dreissig Jahre alten Käserei den Grundstein für eine erfolgreiche und attraktive Zukunft gelegt zu haben».

Gesamtbauprojekt in mehreren Etappen
Der Erlebnisrundgang markiert den Start des Gesamtumbauprojektes, bei welchem nebst dem neuen Rundgang auch die Produktion sowie die Gastronomie umgebaut und die technischen Einrichtungen erneuert werden. Ab 2020 soll sich die Emmentaler Schaukäserei in neuem Glanz als attraktives Schaufenster von Emmentaler AOP präsentieren.

Kurt Nüesch, Verwaltungsratspräsident der Emmentaler Schaukäserei, und Kurt Schär, Inhaber der Herzrouten AG und Projektbegleiter, erläuterten die Hintergründe und Vorhaben zum neuen Erlebnisrundgang und zur Erneuerung der Schaukäserei. Denn als attraktives Ausflugsziel im Kanton Bern bietet die Emmentaler Schaukäserei ein Erlebnis, gespickt mit interessanten Fakten zum Schweizer Original sowie zur traditionell-handwerklichen Käseherstellung. «Ziel ist es, die Besucherinnen und Besucher in die Welt des Emmentaler AOP eintauchen zu lassen, ihnen spannendes Wissen zu vermitteln und den König der Käse über die Landesgrenzen hinaus noch bekannter zu machen», so Kurt Nüesch.

Bilder sind am 30. April 2018 ab 14.00 Uhr abrufbar unter: http://media.pprmediarelations.ch/Emmentaler+Switzerland/Events/Baustart+Schaufenster+Emmentaler+AOP

Über Emmentaler AOP
Der Schweizer Emmentaler AOP ist mit einem Durchmesser von 80 bis 100 cm, seinen 75 bis 120 Kilogramm und der Reifung von mindestens vier Monaten in ausgesuchten Käsekellern das Schweizer Original und alles andere als Durchschnitt. Seine einzigartige Emmentaler-Note erhält der Käse während des Reifungsprozesses. Je nach Reifungsdauer von nussig-würzig bis aromatisch-kräftig. Doch dies ist nicht der einzige Grund, weshalb der Emmentaler AOP auch als König der Käse gilt. Er wird aus frischer, unbehandelter Rohmilch und frei von jeglichen Zusatzstoffen produziert, von erfahrenen Käsermeistern, die den Emmentaler immer noch traditionell-handwerklich herstellen. Ein Stück Schweiz eben!

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an:
Frank Jantschik, Geschäftsführer
Emmentaler Schaukäserei AG, Schaukäsereistrasse 6, 3416 Affoltern i.E.
Tel. 034 435 16 11, E-Mail: f.jantschik@e-sk.ch, http://www.emmentaler-schaukaeserei.ch

Alfred Rufer, Vize-Direktor
Emmentaler Switzerland, Kapellenstrasse 28, Postfach, 3001 Bern
Tel. 031 388 42 43, Fax 031 388 42 40, E-Mail: a.rufer@emmentaler.ch, http://www.emmentaler.ch

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Über 260‘000 Besucher im Papiliorama

2. Februar 2018

263‘342 Menschen haben im letzten Jahr das Papiliorama in Kerzers besucht. Damit ist 2017 das zweitbeste Jahr in der Geschichte der Institution. Die Verantwortlichen freuen sich über das gute Ergebnis.

Mit 263’342 Besucherinnen und Besuchern ist 2017 besuchermässig das zweitbeste Jahr seit der Eröffnung 1988. Damit liegt das letzte Jahr nicht viel hinter dem Rekord von 276’000 Besuchern im Jahr 2016. Gerade das vergangene Jahr zeigte jedoch, wie sehr das Tropenhaus in Kerzers vom Wetter abhängig ist. So waren zwar insbesondere die Monate April und Juli sehr gut frequentiert. In anderen Monaten gab es hingegen weniger Besucher als im langjährigen Durchschnitt. Gerade im Juni 2017, einem Monat mit heissen Temperaturen und schönem Wetter, war es offenbar vielen Leuten zu warm für den Besuch des Papiliorama. «Die Abhängigkeit vom Wetter ist für unseren Betrieb eine ständige Herausforderung», sagt Papiliorama-Direktor Caspar Bijleveld. «Wir sind auf die Eintritte angewiesen – sie sind unser Rückgrat und garantieren erst den Betrieb.» Tatsächlich finanziert die Stiftung Papiliorama den laufenden Betrieb ohne öffentliche Gelder und ausschliesslich mit Eintritten. Aus diesem Grund sind die guten Besucherzahlen 2017 umso erfreulicher, wie auch Bijleveld sagt.

Neue Attraktionen im Aussenbereich
Gerade hinsichtlich der Sommermonate wird die Erweiterung des Aussenbereichs immer wichtiger. Denn in der grossen Aussenanlage hat es viele Bäume und Büsche, die Schatten spenden. Für Besucher stehen Picknickplätze, ein Aussenzoo und ein neuer Wasserspielplatz zur Verfügung. «Die Aussenanlage macht uns ein bisschen unabhängiger vom Wetter, weil wir den Besuchern bei schönstem Sommerwetter auch draussen ein Erlebnis bieten können», erklärt Caspar Bijleveld. Während in den drei Kuppeln des Papiliorama die tropische Artenvielfalt gezeigt wird, konzentriert sich der Aussenbereich auf die heimische Flora und Fauna. «Das Mittelland sieht heute schon lange nicht mehr so aus, wie es wir als Kinder teilweise noch gekannt haben«, so Bijleveld. «Deshalb zeigen wir im Papiliorama mit verschiedenen Installationen das ursprüngliche wilde Seeland.» Im Verlauf dieses Frühlings wird etwa ein riesiges neues Auengebiet eröffnet. Eine Ausstellung geht auf die Bedeutung von Feuchtgebieten für die Artenvielfalt ein. Im Innenbereich wird es ebenfalls diesen Frühling eine neue Ausstellung geben, die sich ganz den Schmetterlingen widmet.

Papiliorama in Zahlen
Besucher seit der Eröffnung 1988 in Marin: 6‘016‘283
Besucher in Marin (1988-2002): ca. drei Millionen
Besucher in Kerzers (seit 2003): 3‘556‘014
Jährliches Betriebsbudget: ca. fünf Millionen Franken
Anzahl Mitarbeiter: 135, die meisten davon Teilzeit

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Freilichtmuseum Ballenberg «Die Grundlagen für die Trendwende sind gelegt»

31. März 2017

Das Freilichtmuseum Ballenberg schliesst das Betriebsjahr 2016 mit einem Verlust von 310‘000 Franken ab. Es wurden 190‘000 Eintritte verzeichnet. Der seit mehreren Jahren andauernde Besucherrückgang konnte gebremst werden. Mit einer neuen Finanzstrategie soll das Freilichtmuseum 2019 wieder in die Gewinnzone kommen. «Die Grundlagen für die Trendwende sind gelegt», erklärte Peter Flück, Präsident des Stiftungsrats an der Jahresmedienkonferenz in Bern. Am Gründonnerstag, 13. April, startet das Freilichtmuseum Ballenberg in die neue Saison. Im besonderen Rampenlicht stehen die Tiere. Der zehnjährige «Nico», ein Ballenberg-Fan, ist im Zentrum des neuen Ballenberg-Auftritts. Er lädt zum Entdecken des Freilichtmuseums ein.

Der Betriebsdirektor Peter Kohler zeigte sich in seiner Jahresbilanz «inhaltlich zufrieden, betriebswirtschaftlich unzufrieden». Positiv ausgefallen seien, so Kohler, die Gästerückmeldungen und die Online-Bewertungen der Besucherinnen und Besucher sowie die zahlreichen Veranstaltungen, das Jahresthema sowie das sehr erfolgreiche Landschaftstheater. Hingegen sei man mit der Saison 2016 aus betriebswirtschaftlicher Sicht nicht zufrieden. Der seit 2010 andauernde Besucherrückgang konnte zwar gebremst, aber noch nicht aufgehalten werden. Es wurden rund 190‘000 Eintritte verzeichnet, was einem Rückgang von rund sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der ausgewiesene Verlust beträgt 310‘000 Franken und wird mit vorhandenem Stiftungskapital gedeckt.

Mit einer neuen Finanzstrategie in die Gewinnzone
Laut Peter Flück soll das Freilichtmuseum mit einer Dreisäulen-Finanzstrategie 2019 wieder die Gewinnzone erreichen. «Diese Strategie sieht eine Steigerung der Eintrittszahlen, eine Erhöhung der Fundraising- und Sponsoringeinnahmen sowie eine faire Abgeltung der kulturellen Leistungen durch die öffentliche Hand vor. Die Grundlagen für die Trendwende sind gelegt, wir steigen mit Zuversicht in die kommende Saison», sagte Flück.

Neues Streichelgehege
In der neuen Saison bietet das Freilichtmuseum den Tieren mehr Raum. Unter dem Slogan «Wir lassen die Sau raus; Jetzt überraschend nah» können die über 250 Bauernhoftiere aus nächster Nähe bestaunt und berührt werden. Dafür wurde ein eigener Tiergarten hergerichtet. Zudem können die Museumsgäste in der Mitmachwerkstatt Holztiere bauen. Auch der kulturhistorische Hintergrund der Nutztierhaltung wird thematisiert.

Ballenberg-Schwinget mit König Glarner
Als weitere Höhepunkte stehen den Besucherinnen und Besuchern zahlreiche Angebote zu Verfügung: der neu gestaltete Waldweg, die Fotoausstellung «D’Nischeler», ein Zirkuswagen-Imbiss, die Einweihung der Ziegelei aus dem Berner Jura im Sommer sowie das grosse Pferdefestival «Zügel los!» Ende September. Erster Saison-Höhepunkt wird der Ballenberg-Schwinget am Ostermontag, 17. April, mit der Teilnahme von Schwingerkönig Matthias Glarner. Als Partner wird der Ballenberg zudem am Unspunnenfest in Interlaken mit einem Verpflegungszelt und am Festumzug präsent sein.

Mit «Nico» ins und im Museum
Im Zentrum des neuen Ballenberg-Auftritts steht «Nico», ein zehnjähriger Ballenberg-Fan. Er lädt auf Plakaten, in Zügen und Kinos sowie in Inseraten, Broschüren und Onlinekanälen zum Entdecken des Freilichtmuseums ein. «Nico» führt Familien auf den Ballenberg und durchs Museum.

Medienkontakte
Peter Flück, Präsident des Stiftungsrats,
Peter Kohler, Betriebsdirektor

ww.ballenberg.ch/medien

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Wie Menus für 2’000 Tiere entstehen in einer ab heute einsehbaren Tierküche

27. April 2016

Wie Menus für 2'000 Tiere entstehen

Seit dieser Woche können die Besucher des Papiliorama in Kerzers die Tierküche durch grosse Glasscheiben einsehen und direkt miterleben, wie die Tierpfleger die Nahrung für die rund 2’000 Tiere zubereiten. Die neue Attraktion ist das erste Element des «Null-Kulissen»-Konzeptes. Weitere werden folgen.

Jeden Tag werden im Papiliorama 47 verschiedene Menus für zirka 2’000 Tiere zubereitet. Dieser Teil des Papiliorama-Alltags spielte sich bisher hinter verschlossenen Türen ab. Der Rundgang im Aussenbereich führt seit heute an den grossen Fenstern der Küche vorbei. Besucher können direkt dabei zusehen, wie das Essen für die tierischen Bewohner des Papiliorama entsteht. Die Menus müssen jeden Tag variiert werden, da auch Tiere Abwechslung und vollwertige Ernährung brauchen. Die Zusammenstellung der verschiedenen Menus – je nach Lieferung der frischen Zutaten und Anpassung auf die spezifischen Bedürfnisse der Tiere – ist inzwischen so komplex geworden, dass die Menüs mithilfe einer eigenen Software entstehen. Seien es vegetarische Vorlieben, vegane Arten oder schlicht Diäten; alles muss berücksichtigt und sorgfältig vorbereitet werden. Denn eine falsche Ernährung kann für die Tiere gefährlich sein.

Erster Baustein des «Null-Kulissen-Konzepts»
Das Papiliorama-Team hat seit langem festgestellt, dass viele ihrer Besucher nur zu gerne einen Blick hinter die Kulissen werfen möchten. Schon seit längerem führt der Rundgang im Aussenbereich an den Fenstern der Papiliorama-Büros vorbei. Die Öffnung des Küchenbereichs für die Besucher ist ein erster Schritt im neuen «Null-Kulissen-Konzept». Dieses wird in Zukunft um weitere Bereiche ergänzt, bei denen das Publikum direkt den Papiliorama-Alltag miterleben können – so etwa das Zuchtgehege, die Transitstation für ankommende oder wegreisende Tiere sowie der Tierarztraum. Die Besucher sollen so nicht nur die Aussenseite des Zoos, sondern möglichst viele, bis anhin versteckte Aspekte des Zooalltags miterleben können. Mit dem «Null-Kulissen-Konzept» wollen die Verantwortlichen des Papiliorama den Zooalltag transparent aufzeigen und dabei etwa erklären, warum Zoos eine wichtige Rolle in der weltweiten Arterhaltung spielen und weshalb länderübergreifende Zuchtprogramme dafür wichtige Hilfsmittel darstellen.

Für weitere Auskünfte: Caspar Bijleveld, Direktor

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