750.000 Besuche und ein neues „Grünes Herz“ für Neuss: Landesgartenschau Neuss 2026 zieht erfolgreiche Bilanz

12. Oktober 2026

Am 11. Oktober schließt die Landesgartenschau Neuss 2026 nach sechs Monaten ihre Tore – doch das „Grüne Herz“ der Stadt schlägt weiter. Das 38 Hektar große Gelände der ehemaligen Galopprennbahn hat sich nachhaltig in einen lebendigen Stadtpark verwandelt. Mit rund 750.000 Besuchen wurde das prognostizierte Ziel in Höhe von 650.000 Besuchen deutlich übertroffen.

Die Landesgartenschau endet, das neue „Grüne Herz“ für Neuss schlägt weiter. Bildrecht: LAGA GmbH_Alexander Raubal

„Rund 750.000 Besuche sind ein großer Erfolg für die Landesgartenschau in Neuss. Wir haben uns als Stadt mit Tradition und hoher Lebensqualität der gesamten Region präsentiert. Von der Landesgartenschau ist ein starker Impuls für die Entwicklung der Stadt an den Rhein und zur Stärkung der Innenstadt ausgegangen, der zusätzlichen Wohnraum und neue Arbeitsplätze schafft. Die Umwandlung der ehemaligen Galopprennbahn in einen dauerhaften Stadtpark für alle hat viele Menschen zum Mitmachen aktiviert, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Identifikation mit der Stadt gestärkt. Wir haben mit der Landesgartenschau den Menschen in unserer Region ‚Neuss wie noch nie‘ präsentiert. Mit dem neuen Stadtpark schlägt nun für uns alle ein ‚Grünes Herz Neuss – für immer‘“, zieht Bürgermeister Reiner Breuer am Sonntag eine positive Bilanz und zeigt sich dankbar für einen außergewöhnlichen Landesgartenschau-Sommer.

Der Erlös aus den Ticketverkäufen in Höhe von 6,6 Mio. Euro konnte planmäßig erreicht werden. Mit fast 15 Prozent Anteil sind Kinder und junge Erwachsene häufiger vertreten als sonst bei Landesgartenschauen üblich.

Besucherstärkster Tag war Samstag, der 3. Oktober, mit 9.500 Einlässen. Publikumsmagnete waren an diesem Tag insbesondere die Drohnenshow ‚The Secret Garden‘ von Klaus Gendrung, die eindrucksvollen Illuminationen des Hammfeldhofs von Stefan Hollenberg sowie der Brauchtumstag ‚Schützen wie noch nie – Tag der Schützen & Musik mit großem Biwak‘ des Mitmachvereins GRÜNES HERZ NEUSS sowie des Neusser Bürger-Schützenvereins, der Stadtteile und Klangkörper, die tausende Menschen in ihren Bann zogen.

„Es ist beeindruckend, was in Neuss in wenigen Jahren Vorbereitungszeit mit der Landesgartenschau 2026 auf die Beine gestellt wurde: Die LAGA hat Menschen zusammengebracht, die Stadt Neuss weiter belebt und neue Orte der Erholung wie den neuen Stadtpark geschaffen, in dem sich die Menschen auch in Zukunft sehr gerne aufhalten werden. Landesgartenschauen wie in Neuss sind ein wichtiger Beitrag zu einer nachhaltigen grünen Stadtentwicklung und sie verbessern die Lebensqualität vor Ort. Ich danke allen Beteiligten sehr herzlich für ihren großen Einsatz: Das Engagement, die Begeisterung und das Herzblut waren und sind hier in Neuss deutlich spürbar“, sagte Silke Gorißen, Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW, bei der offiziellen Spatenübergabe zur Landesgartenschau 2029 an die Stadt Kleve am Nachmittag.

„Eine Landesgartenschau ist dann erfolgreich, wenn sie nicht nur für einige Monate wirkt, sondern einer Stadt dauerhaft etwas mitgibt. Sie schafft neue Räume, bringt Menschen zusammen und leistet damit einen Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft. Außerdem ist Natur in der Stadt wertvoll für die Lebensqualität der Menschen. Das sind wichtige Impulse für die Stadtentwicklung. Genau das ist in Neuss gelungen. Aus dem ehemaligen Rennbahngelände ist ein neuer grüner Mittelpunkt entstanden. Es ist ein Ort, der bleiben, sich weiterentwickeln und das Leben in der Stadt bereichern wird“, unterstrich auch André Kuper, Präsident des Landtags NRW.

Aus einem Großprojekt wird ein lebendiger Ort für Begegnung, Natur, Freizeit und Bewegung

Aus dem ehemaligen Rennbahngelände ist ein echter Identifikationsort geworden. „Wir waren nicht nur Landesgartenschau, sondern auch Stadtpark seit Tag eins“, erläutert Annette Nothnagel, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Neuss 2026 GmbH. Und dann weiter: „Die Menschen haben den neuen Park mit Leben gefüllt, ihn geprägt und für sich entdeckt: Hier wurde gefeiert und geheiratet, gespielt und Sport getrieben, entspannt und genossen. Dass die Menschen diesen Raum so positiv und intensiv angenommen haben, ist das schönste Kompliment für alle Beteiligten.“

Die Ergebnisse der Besucherbefragung, die im Park durchgeführt wurde, untermauern dies: Rund 77 Prozent der befragten Besucherinnen und Besucher bewerteten die Landesgartenschau mit ‚sehr gut‘ oder ‚gut‘. Gärten und Blumen waren dabei zentrale inhaltliche Höhepunkte, besonders die Schau- und Themengärten, der Rosengarten und die Dahlien.

Service und Angebote überzeugten und wurden besonders gut bewertet, insbesondere die umfangreichen Sport- und Spielmöglichkeiten und das große Veranstaltungsprogramm. Die RP-Seeterrasse war für viele ein persönliches Highlight als Platz für den Sundowner. Die durchschnittliche Verweildauer von 4,5 Stunden zeigt die hohe Aufenthaltsqualität.

Hervorgehoben in den Antworten wurde auch die Freundlichkeit der Ansprechpartner vor Ort. Einen Großteil trugen sie dazu bei: Über 120 ehrenamtliche Volunteers begrüßten an den Eingängen, verliehen fast tausendmal Mobilitätshilfen wie E-Mobile, Rollstühle und Rollatoren und 2.500mal Bollerwagen, gaben Informationen vor und auf dem Gelände, und unterstützten als Kletter-Guides auf das 30 Meter hohe, begehbare Kunstwerk im Rheinvorland ASA NISI LAGA von Christian Odzuck. Sie haben das Erlebnis auf der Landesgartenschau durch ihr Engagement maßgeblich mitgeprägt.

Der Park als Bühne mit über 3.000 Veranstaltungen

Die Landesgartenschau Neuss 2026 bot ein abwechslungsreiches und vielfältiges Programm und verwandelte den neuen Stadtpark in eine große Bühne. Ob große Show oder kleines Highlight, der ganze Park bot Raum für Erlebnisse. Über 3.000 Veranstaltungen luden zum Staunen, Lachen, Mitmachen und Genießen ein. Von Comedy und Kultur über Sport und Musik bis hin zu Gartenwissen und Bildung: Für alle war etwas dabei.

Das UNESCO-Welterbe Niedergermanischer Limes feierte seinen 5. Geburtstag auf dem Gelände und die I. Roemercohorte Opladen schlug dazu Anfang August ihr Lager auf und gab besondere Einblicke in das römische Leben.

Fast jeden Montag wurde mit wachsender Begeisterung der zahlreichen Teilnehmenden an der Sparkassen-Bühne Line Dance unter Anleitung der Tanzschule Görke getanzt.

Der Sundowner an der RP-Seeterrasse mit DJ und Live-Musik, organisiert von Neuss Marketing und GRÜNES HERZ NEUSS, entwickelte sich zu einem überaus beliebten Veranstaltungsformat, das auch über die Landesgartenschau hinaus bestehen bleiben wird. Im November wird es eine Winter-Edition geben.

Die HerbstLichter begeisterten im September und Oktober mit Laserinszenierungen, Drohnen-Shows und Lichtinstallationen. Weitere Highlights waren die Auftritte von Guildo Horn, MiA, der Deutschen Kammerakademie Neuss (Variations on Buenos Aires), dem Orchester der Landesregierung Düsseldorf e.V. (Sounds of Hollywood – Legenden der Filmmusik), der Big Band der Bundeswehr (Swing trifft Uniform) u.v.m.

Besucherstärkste Veranstaltung mit 1.600 Besucherinnen und Besuchern war das Dino-Metal-Konzert von HEAVYSAURUS zum Weltkindertag am 20. September. Über 3.600 Künstlerinnen und Künstler waren auf der Landesgartenschau aktiv. Allein vor der Sparkassen-Bühne wurden dafür im gesamten Veranstaltungszeitraum 55.000 Stühle auf- und abgebaut. Rund 10 Kilometer Bratwurst (Fleisch und vegan) wurden dabei verspeist und umgerechnet 76 Badewannen Kaffee, 45 Badewannen Rhabarberschorle und neun Badewannen Spritzgetränke getrunken.

Der Neusser HERZENSSOMMER 2026 der GRÜNES HERZ NEUSS-Community

Über 850 Veranstaltungen hat der Mitmachverein GRÜNES HERZ NEUSS im Rahmen der Landesgartenschau mit zahlreichen Vereinen, Initiativen und Akteuren aus der gesamten Stadt konzipiert und realisiert. Von Kunst und Kultur über Sport und Gesundheit bis hin zu Natur, Nachhaltigkeit, Vielfalt, Heimat, Geschichte und Brauchtum war das Programm so vielfältig wie die Stadt selbst. Besonders wichtig war dabei, unterschiedliche Menschen, Gruppen, Initiativen und Vereine aus allen Stadtteilen miteinander in Kontakt zu bringen und ihnen eine Bühne zu geben.

„Die Neusserinnen und Neusser lieben ihren Park und identifizieren sich mit ihrem ‚Grünen Herz‘! Seit der Gründung als bürgerschaftlicher Mitmachverein hat GRÜNES HERZ NEUSS eine Community mit zahlreichen Partnerinnen und Partnern aufgebaut und den neuen Park sowie die Landesgartenschau geprägt: Menschen zusammenbringen, Ideen aus den unterschiedlichsten Themenbereichen ermöglichen, Gemeinschaft schaffen und die gesamte Stadtgesellschaft aktivieren. Das hat die LAGA zu einer Neusser LAGA gemacht. Für uns endet dieses Engagement nicht mit dem Ende der Landesgartenschau. Das GRÜNE HERZ schlägt weiter“, so Sandra Maria Breuer, Co-Vorsitzende GRÜNES HERZ NEUSS.

Zu den beliebtesten Formaten gehörten ‚Yoga für alle‘ mit Yogimotion, die Führung ‚Geschichten aus dem alten Geläuf‘ mit dem ehemaligen Jockey Reinhard Ording, Aquarellmalen mit Antje Rometsch, Upcycling-Workshops, Führungen mit der Grünen Dame mit Susanne Lüpertz, die Modellfahrten der Schiffsmodellbauer auf dem See und viele mehr. Zu den emotionalen Höhepunkten zählte insbesondere die Übergabe der Herzensbäume.

Mit dem Open Call NEUSS und dem NEUSSER Herzensprogramm, gefördert von der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Neuss, initiierte der Verein in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Neuss ein vielschichtiges Kulturprojekt mit einer Kunstroute mit 20 Stationen und rund 80 Beiträgen von 40 Akteurinnen und Akteuren aus bildender und darstellender Kunst, digitalen Medien sowie partizipativen und interkulturellen Projekten.

So entstand ein Vorgeschmack darauf, dass die Neusserinnen und Neusser ihren Park auch nach der Landesgartenschau mit Leben füllen können. Für GRÜNES HERZ NEUSS geht es nahtlos weiter, denn das Herz hört nicht auf zu schlagen. Termine für den Herbst und Winter wurden bereits gesetzt, wie die oben genannte Winter-Edition des Sundowners am See im November.

Die Lichtkirche – ein Projekt, das Menschen bewegt und über ein Dutzend Paare getraut hat

Mehr als 480 Veranstaltungen haben in und rund um die Lichtkirche stattgefunden. Was als ökumenisches Projekt der Kirchen begann, wurde zu einem besonderen Ort der Begegnung – offen für alle Menschen, unabhängig davon, ob sie sich der Kirche verbunden fühlen oder einfach neugierig vorbeikamen, weil es dort „abends so schön leuchtete“.

Ein besonderer Tag war der 6. Juni 2026, an dem mehr als ein Dutzend Paare – vom Niederrhein, aus dem Ruhrgebiet und sogar aus Dresden – die Möglichkeit nutzten, sich in der Lichtkirche trauen zu lassen. Weitere Höhepunkte waren das Konzert von Judy Bailey, die Beteiligung der ambulanten Hospizbewegung mit den bewegend gestalteten Holztafeln, die Schöpfungswoche, die Aktionswoche von Caritas und Diakonie, die Beete mit Pflanzen mit biblischer Geschichte, kreative Aktionen von KiTas, Schulen, Senioreneinrichtungen und zahlreiches mehr. Auch die Glocken verlockten so manchen Besucher zum selbst Läuten.

Zu einem besonders berührenden Bestandteil der Lichtkirche wurde die ‚Bank der guten Erinnerung‘. Besucherinnen und Besucher konnten dort Gedanken, Erinnerungen, Wünsche und persönliche Botschaften hinterlassen. Bereits nach drei Tagen war die Bank vollständig beschrieben.

„Die Lichtkirche hat gezeigt, wie lebendig und vielfältig Kirche sein kann, wenn sie zu den Menschen geht“, lautet die Bilanz der Verantwortlichen um Dr. Ulrike Nienhaus. „Sie war ein Ort zum Zuhören, zum Mitmachen, zum Nachdenken und zum Singen und sie lud ein zu Gottesdiensten, Mittagsgebeten und zahlreichen liturgischen Angeboten.“

Mit dem Ende der Landesgartenschau schließt auch die Lichtkirche ihre Türen. Als bleibendes Zeichen bleibt das Kreuz und Kunstwerk ‚Durch das Kreuz die Welt sehen‘ von Karl B. Loeffen. Es soll an die Aktivitäten der Lichtkirche erinnern und Glauben, Kunst und den Blick auf die Welt verbinden.

Natur entdecken, Zukunft gestalten: Das Grüne Klassenzimmer der Landesgartenschau Neuss 2026

Das Grüne Klassenzimmer im Zukunftsgarten NRW machte die Landesgartenschau Neuss 2026 zu einem Ort des Entdeckens, Ausprobierens und gemeinsamen Lernens. Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen bildeten den Rahmen des vielfältigen Bildungsprogramms. Praxisnahe Workshops und interaktive Angebote machten Nachhaltigkeit erlebbar und ermutigten die Teilnehmenden, ihre Umwelt bewusst wahrzunehmen und die Zukunft aktiv mitzugestalten.

Ein wichtiger Partner bei der Gestaltung und Umsetzung des Zukunftsgartens NRW war die Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA). Ein engagiertes Team und vielfältige Partner aus Umweltbildung, Gartenbau, Landwirtschaft und Wissenschaft machten Natur und Nachhaltigkeit praktisch erlebbar. Besonders gut kamen die Workshops ‚Mein Traumgarten in der Kiste‘ des Verbands der Garten- und Landschaftsbauer NRW und ‚Expedition Weizenkorn: Vom Acker in die Mehltüte‘ des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes e. V. an. Auch die Angebote vom Lernort Natur der Kreisjägerschaft Neuss waren sehr beliebt.

Besondere Höhepunkte waren der Bodenaktionstag in Kooperation mit der NUA, das BNE-Aktionswochenende, das gemeinsam mit dem BNE-Regionalzentrum durchgeführt wurde, und die Fachtage der Gartenfreunde Rheinland. Sie öffneten den Lernort für Gäste aller Altersgruppen und luden zum Mitmachen und regen Austausch ein.

Gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen zeigte das Grüne Klassenzimmer, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung Menschen zusammenbringt, Neugier weckt und Mut macht, die Zukunft aktiv mitzugestalten.

Grüne Expertise in Gartenbau und Landespflege

Grün ist nicht nur Dekoration, sondern Infrastruktur: Die Landesgartenschau zeigt im Kleinen, was Städte angesichts von Klimawandel und Verdichtung brauchen: Bäume, Stauden, begrünte Flächen, klimaangepasste Pflanzen, Schatten und Wasserspeicherung. Mehr Grün allein reicht jedoch nicht. Entscheidend sind die richtigen Pflanzen am richtigen Standort und eine langfristig gesicherte Pflege und Bewässerung. Hierfür braucht es die Erfahrung und das Fachwissen von Gärtnerinnen und Gärtnern. Hinter all dem Grün stehen Betriebe, Menschen und sehr viel Fachwissen.

Die Landesgartenschau ist damit auch Schaufenster für die Leistungsfähigkeit des Gartenbaus. In jedem Quadratmeter der 38 Hektar steckt gärtnerische Expertise – von Zukunftsbäumen und zeitgemäßen Pflanzungen bis hin zu moderner Grabgestaltung.

„Jede Landesgartenschau ist für uns Gärtnerinnen und Gärtner eine große Bühne. In Neuss konnten wir besonders deutlich erlebbar machen, was Grün heute leisten kann. Der heiße und trockene Sommer hat uns einiges abverlangt. Gleichzeitig hat er gezeigt: Grün ist der Schlüssel für eine lebenswerte und klimaangepasste Stadt. Bäume und Pflanzen brauchen Wasser, Pflege und Menschen, die wissen, was sie tun. Besonders gefreut hat mich, wie viele Besucherinnen und Besucher unsere Beratung gesucht haben. Die Menschen wollen grüne Städte und ein grünes Zuhause – dabei helfen wir ihnen“, betont Eva Kähler-Theuerkauf, Präsidentin des Landesverbandes Gartenbau NRW.

„Die Wohlfühlgärten der Mitgliedsbetriebe des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW gehörten mit zu den beliebtesten Ausstellungsbereichen der Landesgartenschau. Sie zeigten anschaulich, dass klimaangepasste und nachhaltige Freiraumgestaltung keinen Verzicht bedeutet, sondern attraktive, vielfältige und lebenswerte Orte schafft“, ergänzt Josef Mennigman, Präsident des VGL NRW.

Stärkung der Sichtbarkeit der Stadt und der Innenstadt

Neuss ist eine der ältesten Städte Deutschlands und blickt auf über 2.000 Jahre Geschichte bis in die Römerzeit zurück. Die Neusser Landesgartenschau fand in direkter Nähe zur Innenstadt statt. Besucher und Besucherinnen der LAGA waren daher im Innenstadtbild täglich sichtbar. Auch viele Führungen endeten auf dem Markt oder Münsterplatz. Besonders profitierten Gastronomie und Anbieter von Produkten, die gerne als Mitbringsel gekauft werden. Auf großes Lob stieß die liebevolle florale Gestaltung der Neusser City. Insbesondere die Blumenkugeln und der Blumenpavillon dienten als beliebte Fotomotive.

Über 1.000 Touren, über 100 Tourguides, über 22.000 Gäste: Die Touren von Neuss Marketing wurden mit 4,9 von 5 möglichen Punkten hervorragend bewertet und trugen maßgeblich dazu bei, wichtige Informationen und Hintergrundwissen zu vermitteln. Die weiteste Besuchsgruppe kam aus Südkorea.

Das große Potenzial an begeisterten Tourguides soll auch für die Zukunft ausgeschöpft werden. Ein neues Programm mit den beliebtesten Touren und neuentwickelten Formaten (u.a. Nachwächterführung, Hafenführung) ist bereits im Angebot. Die ‚LAGA-Führung‘ bleibt und wird modifiziert zur Tour ‚Von der Rennbahn zum Stadtpark Grünes Herz‘. Für den neuen Stadtpark ist Neuss Marketing aktuell in der Akquisition größerer Veranstaltungen wie Musikfestivals, Messen, Sportveranstaltungen, Märkte und vieles mehr.

Das Ziel, Neuss als Reiseziel stärker auf der touristischen Landkarte zu etablieren, ist aufgegangen. Bereits für den Zeitraum April bis Ende Juni lässt sich ein signifikanter Anstieg der Übernachtungszahlen festmachen. Im Durchschnitt ist dies ein Plus von 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Auch die Region profitiert: Plus 24 Prozent der Übernachtungen im Rhein-Kreis Neuss. Der Wohnmobilstellplatz hatte 700 Buchungen und über 1.000 Übernachtungen

„Die Aufgabe des Stadt-Marketings liegt nun darin, den Schwung aus dem Großereignis Gartenschau mitzunehmen für die Stärkung der Innenstadt sowie zur weiteren Attraktivitätssteigerung des Tourismusstandorts Neuss“, so Jürgen Sturm, Geschäftsführer Neuss Marketing, über die zukünftigen Planungen.

Nachnutzung, Pflege und Sicherheit

Das Nachnutzungskonzept ermöglicht einen fließenden Übergang von der Landesgartenschau zum dauerhaften Stadtpark gemäß den Planungen der Franz Reschke Landschaftsarchitektur GmbH: Attraktive Parkbereiche bleiben nutzbar, weitere Flächen kommen schrittweise hinzu und der Baustellenbetrieb wird möglichst konfliktarm von der öffentlichen Nutzung getrennt.

Die Umgestaltung des Parks erfolgt abschnittsweise. Am 12. Oktober 2026 beginnt die Umbauphase. Temporäre Ausstellungsaufbauten wie die Beiträge im Gartenland, die Friedhofsgärten, das Oase Eventzelt, die Hochbeete werden ab- und umgebaut. Die Flächen werden durch Wiesen, Schotterrasen, Heckenstrukturen sowie einige zusätzliche Baum- und Staudenpflanzungen in den endgültigen Zustand versetzt. Ergänzt werden weitere Bänke, Abfallbehälter, Poller und Fahrradabstellmöglichkeiten. Der Park wird für eine Woche geschlossen. Bereits ab dem 19. Oktober 2026 sollen zentrale Park-Highlights wie Sporthain, Aktionshain, Rosengarten, Seeterrasse und Naturhain dauerhaft zugänglich sein.

Weitere Bereiche werden mit fortschreitendem Bauablauf sukzessive geöffnet. Die vollständige Herstellung mit der Nutzbarkeit aller Bereiche wird im Frühjahr 2027 abgeschlossen sein. Nächstes Jahr im April wird dann mit einem großen Frühlingsfest die neue Parksaison eingeläutet.

Der Betrieb des neuen Stadtparks wird auch zukünftig durch die LAGA GmbH organisiert, sodass eine zentrale Steuerung aller Aktivitäten auf dem Gelände, die aktive Bespielung des Geländes mit attraktiven Events, die werterhaltende Pflege der Grünanlagen sowie die Sicherheit und Sauberkeit des Parks gewährleistet sind. Zur Durchführung der Pflege der Grünanlagen, Bäume, Spiel- und Sportanlagen wird die LAGA GmbH einen Vertrag mit Stadtgrün Neuss abschließen.

Das zukünftige Sicherungsmodell basiert auf einem Zusammenspiel aus technischer Überwachung, betrieblichen Kontrollen und einem bedarfsgerechten externen Sicherheitsdienst.

Der neue Stadtpark hat sich bereits während der Landesgartenschau als vielfältig nutzbarer Ort für Sport, Naherholung und kulturelle Veranstaltungen etabliert, dessen Einzugsgebiet bereits heute deutlich über die Stadt Neuss hinausreicht. Die Durchführung kleinerer Veranstaltungen über das ganze Jahr hinweg durch die LAGA GmbH und die ehrenamtlichen Akteure – wie GRÜNES HERZ NEUSS und im Sommerbrauchtum der Neusser Bürger-Schützenverein – wird ein wesentliches Element für den lebendigen Stadtpark bleiben. Zukünftig soll der Park darüber hinaus auch ein Standort für Großevents sein – federführend durch Neuss Marketing in Kooperation mit der LAGA GmbH.

Die LAGA geht. Das Gefühl bleibt. Das ‚Grüne Herz‘ schlägt weiter

Mit dem neuen zentralen Stadtpark ‚Grünes Herz‘ ist ein 38 Hektar großer, grüner Erholungsraum mitten in Neuss entstanden. In direkter Nachbarschaft sollen in den kommenden Jahren rund 1.500 neue Wohnungen entstehen. Damit bildet die Landesgartenschau den gelungenen städtebaulichen Auftakt für ein modernes Neuss.

Und auch wenn die Tore der Landesgartenschau Neuss 2026 am 11. Oktober offiziell schließen, ist das keineswegs das Ende. Der Stadtpark ‚Grünes Herz‘ bleibt als bleibender Wert erhalten. Er wird auch künftig ein zentraler Ankerpunkt für das Leben in Neuss sein – für Kinder, Jugendliche, Familien und Menschen jeden Alters – mit künftigen Freizeitaktivitäten, Veranstaltungen und unzähligen neuen Geschichten, die hier noch geschrieben werden – heute und über Generationen hinweg.

Pressestelle der Landesgartenschau Neuss 2026 GmbH:

Monika Steuten I Katja Feller

Tel: 02131 75114-60

E-Mail: presse@landesgartenschau-neuss.de

Landesgartenschau Neuss 2026 GmbH
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Ein schönes 70. : Rattenfänger-Freilichtspiel verabschiedet sich am Weltkindertag aus der Jubiläumssaison

21. September 2026

70 Jahre ununterbrochene Spieltradition / Jubiläumsfest, Nachwuchs und besondere Begegnungen prägten den Sommer / Spielgruppe blickt bereits auf 2027

Noch einmal zogen Ratten, Tanzkinder, Ratsherren, Bürger und der Rattenfänger am Sonntag durch die Hamelner Altstadt zur Hochzeitshaus-Terrasse. Dann hieß es um 12 Uhr ein letztes Mal in diesem Sommer: Das Spiel beginnt! Mit der Vorstellung am Weltkindertag hat sich das Rattenfänger-Freilichtspiel aus seiner Jubiläumssaison verabschiedet – 70 Jahre nach dem Beginn der bis heute ununterbrochenen Spieltradition im Jahr 1956.

Dass die Saison am Weltkindertag endete, war bewusst gewählt. Kinder gehören seit Generationen zum Freilichtspiel. Sie stehen als Ratten und Tanzkinder auf der Bühne, wachsen in neue Rollen hinein und bleiben der Gruppe nicht selten über viele Jahre verbunden. Auch in diesem Sommer kamen neue Kinder hinzu. Über die FerienCard konnten sie als Ratten zunächst Bühnenluft schnuppern. Einige blieben danach dabei und spielten auch bei weiteren Vorstellungen mit.

„Dass Kinder über die FerienCard zu uns kommen, Freude am Mitspielen finden und einige danach einfach weitermachen, ist für uns etwas ganz Besonderes“, sagt Spielleiter Michael Bräunig. „Eine Tradition kann nur weiterleben, wenn immer wieder neue Menschen dazukommen und sie mittragen. Deshalb war es uns auch ein Anliegen, unsere Jubiläumssaison am Weltkindertag zu beenden.“

Das Jubiläumsjahr reichte weit über die sonntäglichen Aufführungen hinaus. In Arbeitskreisen bereitete die Spielgruppe gemeinsam Ausstellung, Jubiläumsfeier und weitere Aktivitäten vor. Gerade diese gemeinsame Arbeit hat den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe noch einmal gestärkt“, sagt Bräunig.

Ein Höhepunkt war der Hamelner Pfeifertag am 26. Juni. Rund um die Hochzeitshaus-Terrasse feierte die Spielgruppe ihr 70-jähriges Bestehen mit Musik, Figurenspiel, Zauberkunst und einer zusätzlichen Aufführung. Hochsommerliche Temperaturen stellten Veranstalter und Mitwirkende dabei vor eine besondere Herausforderung. Kurzfristig von der
Hameln Marketing und Tourismus GmbH (HMT) organisierte Hitzeschutzmaßnahmen sorgten dafür, dass die lange vorbereitete Feier stattfinden konnte. radio aktiv begleitete den Pfeifertag über mehrere Stunden live.

Auch überregional fand das Jubiläum Beachtung. Der NDR besuchte die Spielgruppe, begleitete eine Aufführung mit der Kamera und strahlte den entstandenen Beitrag am nächsten Tag gleich aus. Für die Mitwirkenden wurde damit ein weiterer besonderer Moment des Jubiläumsjahres festgehalten.

Eine unerwartete Verbindung zur eigenen Geschichte brachte zudem ein Besuch aus Japan nach Hameln zurück. Frau Yugi erlebte eine Vorstellung auf der Terrasse des Hochzeitshauses. Ihr inzwischen verstorbener Ehemann verantwortete in den 1980er-Jahren das Marketing von Japan Airlines, unter anderem auf der Internationalen Tourismus Börse in Berlin (ITB), wo er Kontakt zum Hamelner Verkehrsverein aufnahm. Er hatte seinerzeit dazu
beigetragen, die Hamelner Freilichtspiel-Gruppe für Auftritte nach Japan einzuladen. „Dieser Besuch hat bei uns viele Erinnerungen geweckt“, erzählt Bräunig. „Wir waren damals eine Woche mit dem Freilichtspiel in Japan. Und wenn sich noch einmal eine Gelegenheit ergeben sollte: Wir würden sicher nicht Nein sagen.“

Ein weiterer Baustein des Jubiläums war die Ausstellung im Infocenter Hameln, die auf mehrere Jahrzehnte Freilichtspiel zurückblickte. Hierfür wurden viele Geschichten, Erinnerungen und Materialien zusammengetragen. Gefördert wurde das Projekt vom Landschaftsverband Hameln-Pyrmont.

„So ein Jubiläum entsteht nicht nebenbei“, sagt Bräunig. „Viele haben ihre Zeit, ihre Ideen und viel Arbeit eingebracht. Mein Dank gilt der gesamten Spielgruppe, unserem Sponsor Sparkasse Hameln-Weserbergland und allen, die uns unterstützt haben.

Denn hinter jeder sonntäglichen Aufführung steckt weit mehr als die halbe Stunde auf der Bühne: Rollen müssen besetzt, Kinder betreut, Kostüme vorbereitet und gepflegt, Abläufe geprobt und zahlreiche Aufgaben hinter den Kulissen übernommen werden. Das Ganze geschieht ehrenamtlich.

Am letzten Spieltag wurde Spielleiter Michael Bräunig bei der Ehrung langjähriger Mitspieler von Tim Nikelski, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hameln-Weserbergland, unterstützt. Elise Dangendorf, Lea Crone und Conner Schlüter sind seit 3 Jahren dabei und erhielten neben einer Urkunde auch eine „Spar-Ratte“ von der Sparkasse, und zwar mit Inhalt. Weiter wurden sechs Erwachsene geehrt: Lenn Herbrich und Finn Herbrich sind volle 10 Jahre dabei. Berfin Ulumaskan ist seit 15 Jahren dabei, Vikica Borovic und Iwan Topalovic sogar schon seit 20 Jahren. Weiter erhielt der Teamleiter Bühnentechnik, Mick Johnsen, eine Ehrung für 17 treue Jahre. Alle Geehrten erhielten eine Urkunde sowie einen Blumenstrauß. (s. Foto im Anhang).

Nun verschwinden die mittelalterlichen Gewänder zunächst wieder im Fundus. Ganz still wird es um die Rattenfänger-Gruppe auch während der Winterpause nicht. Die Darsteller treffen sich weiterhin in unregelmäßigen Abständen und bereitet die kommende Saison vor. Im April beginnen wieder die Proben. Wer selbst als Ratte, Tanzkind, Bürger oder in einer anderen Rolle Teil des Rattenfänger-Freilichtspiels werden möchte, kann sich bereits frühzeitig an
Spielleiter Michael Bräunig wenden. Denn, im kommenden Jahr wird es auf der Hochzeitshaus-Terrasse wieder heißen: Das Spiel beginnt!

Mehr zum Rattenfänger-Freilichtspiel unter: www.hameln.de/freilichtspiel

Presse-Kontakt: Anastasia Patsiarizis, PR-Assistenz, Hameln Marketing und Tourismus
GmbH, Deisterallee 1, 31785 Hameln, Tel.: 05151 9578-29, E-Mail:
Anastasia.Patsiarizis@hameln-tourismus.de.


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Rekordzahlen beim grenzenlosen Bodensee Ticket Bahn|Bus|Fähre

10. August 2026

Das Bodensee Ticket für Bahn, Bus und Fähre wird deutlich häufiger genutzt. 2025 reisten über 43’000 Personen mit einer Tageskarte oder einem 3-Tages-Pass grenzüberschreitend durch die Vierländerregion Bodensee – 15 Prozent mehr als 2024. Besonders stark wuchs die Nachfrage in der Schweiz und in Vorarlberg. Im Juni und Juli 2026 setzte sich dieser Trend fort: In der Schweiz wurden 53 Prozent mehr Tickets verkauft als im Vorjahreszeitraum.

Die 4 Länder Mobil GmbH (vormals «ÖV Bodenseeraum») sieht darin eine Bestätigung der gemeinsamen Strategie der Bundesländer und Kantone in der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK). Verbesserungen bei Angebot, Tarifen, Vertrieb und Fahrgastinformation erleichtern grenzüberschreitende Fahrten mit dem öffentlichen Verkehr auf Schiene, Strasse und Wasser.

Bestes Jahr seit 2019 – in der Schweiz sogar überhaupt

2025 wurden insgesamt 32’255 Bodensee Tickets verkauft. Darunter fallen auch 5’187 3-Tages-Pässe, so viele wie noch nie. Rund 12’000 Tickets entfielen auf die Schweiz, über 5’000 auf Vorarlberg. Mit mehr als 15’000 verkauften Tickets blieb Deutschland zwar der wichtigste Markt. In Vorarlberg erfreute sich das Bodensee Ticket mit einem Zuwachs von 15% steigender Beliebtheit. Und auch im ersten Halbjahr 2026 zeichnet sich insbesondere in der Schweiz ein weiterhin starker Nachfrageanstieg ab. Seit 2019 stieg der Absatz in der Schweiz von 8’321 auf 12’796 Tickets im Jahr 2025. Im Juli 2026 wurden dort erstmals mehr als 2’000 Bodensee Tickets innerhalb eines Monats verkauft, etwa 50% mehr als noch 2025 – ein absoluter Rekordwert. Besonders gefragt ist das Angebot in den Agglomerationen St. Gallen, Schaffhausen und Frauenfeld sowie in Romanshorn und Kreuzlingen. Neben gezieltem Marketing tragen einfachere Verkaufswege und der Ausbau des öffentlichen Verkehrs in den deutschen Landkreisen seit 2023 zur Entwicklung bei. Insgesamt deckt das Bodensee Ticket einen Raum mit über 2.3 Mio. Einwohnenden sowie jährlich über 20 Mio. Gästeübernachtungen und bis zu 70 Mio. Tagestouristen in der Freizeitmobilität ab.

ÖV als attraktive Freizeitmobilität

Am deutschen Bodenseeufer entdecken mit den dortigen ÖV-Gästekarten immer mehr Urlaubsgäste Bahn und Bus als Alternative zu Stau und Parkplatzsuche. Diese Tendenz zeigt sich auch bei grenzüberschreitenden Ausflügen mit speziellen Bodensee Tickets für Gäste mit den Gästekarten «Echt Bodensee Card» oder «Bodensee Card West»: 2025 wurde diese Variante in den deutschen Urlaubsorten mehr als 1’200 Mal genutzt, 25 Prozent häufiger als 2024. Auch im Sommer 2026 lag der Absatz in den teilnehmenden Gemeinden im Vergleichszeitraum erneut rund ein Viertel höher.

Beliebte Ausflugsziele sind etwa St. Gallen, der Bregenzerwald, das Appenzellerland, der Rheinfall, Unter- oder Überlingersee sowie Oberschwaben. Das Bodensee Ticket verbindet Bahn, Bus und Fähre in einem gemeinsamen Tarifangebot.

Jean-Christophe Thieke, Geschäftsleiter der 4 Länder Mobil GmbH, ordnet die Entwicklung ein: «Der Erfolg ist das Ergebnis der engen Zusammenarbeit von Verkehrsunternehmen, Tarifverbünden, Behörden sowie Partnern aus Tourismus, Wirtschaft und Wissenschaft. Entscheidend ist ein verlässliches ÖV-Gesamtnetz über die Grenzen hinweg bis tief in die beteiligten Regionen hinein.»

In den vergangenen Jahren wurden grenzüberschreitende Verbindungen und Anschlüsse kontinuierlich ausgebaut. Dazu zählen direkte Fahrten von Romanshorn nach Lindau-Insel, dichte Takte bis in die Abendstunden rund um den Bodensee sowie attraktive Verbindungen etwa von Konstanz ins Appenzellerland, von Lindau ins St. Galler Rheintal und von Bregenz an den Untersee. Als besonders wichtig und wirksam erweisen sich möglichst wenige Umstiege zu den Top-Ausflugszielen wie etwa dem Affenberg Salem, dem Ravensburger Spieleland, dem Rheinfall in Schaffhausen oder zur Schifffahrt in den Hafenorten. Herausfordernd bleiben allerdings gerade im Freizeitverkehr immer wieder nötige Sperrungen bei Bahnstrecken wegen Bauarbeiten, die Berücksichtigung grenzüberschreitender Verbindungen bei Fahrplänen für Ersatzverkehre und deren rechtzeitige Bekanntmachung, gerade auch über Grenzen hinweg.

Bessere Information und neue Vorteile

Auch die Reiseinformation wird verbessert: Seit Juni 2026 ist die Fähre Konstanz–Meersburg wieder in den Fahrplan-Apps der SBB, der Deutschen Bahn und verschiedener Verkehrsverbünde enthalten. Dadurch werden für viele Reisende kürzere und bequemere Verbindungen angezeigt. Zudem sind weitere grenzüberschreitende Verbindungen, unter anderem aus dem Raum Zürich über Konstanz und mit der Regiobuslinie 700 weiter nach Ravensburg oder umgekehrt, bei der Deutschen Bahn online kaufbar. Apps wie Fairtiq erlauben es Fahrgästen in allen in den Verkehrsverbünden der Vierländerregion Bodensee rund um den Bodensee mit nur einem Ticketingsystem zu reisen und den Fahrpreis nachträglich berechnen lassen; an den Grenzen ist derzeit noch ein Regionenwechsel erforderlich. Weitere Verbesserungen und Innovationen für einen ÖV ohne Grenzen treibt die 4 Länder Mobil GmbH mit zahlreichen Partnern voran.

Ansprechpartner für Medienanfragen: Jean-Christophe Thieke, Geschäftsleiter der 4 Länder Mobil GmbH, thieke@4laendermobil.com Weitere Information sowie Fotos / Abbildungen auch unter https://www.pr2.de/pressefach/49/


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Hanse Touristik Hamburg lässt legendären Rheingold-Zug neu aufleben

23. Oktober 2025

HAMBURG, Oktober 2025. Eine Ikone der deutschen Eisenbahngeschichte kehrt zurück auf die Schienen: Der legendäre Rheingold-Zug, einst Symbol für luxuriöses Reisen auf der Schiene, wird 2026 wieder zu besonderen Sonderfahrten eingesetzt. Die Hanse Touristik Hamburg (HTH) bietet gemeinsam mit Partnern nostalgische Reisen an, die die Atmosphäre der 1960er bis 1980er Jahre lebendig werden lassen – stilecht im original restaurierten 1.-Klasse-Sonderzug.

Der Rheingold, ursprünglich als Luxuszug zwischen Amsterdam und Basel unterwegs, galt jahrzehntelang als Inbegriff des eleganten Reisens. Mit seiner markanten blau-beigen Farbgebung, großzügigen Sitzen und aufwendiger Innenausstattung war er ein Aushängeschild der damaligen Deutschen Bundesbahn. Mit Werbeslogans wie „Wir wollen, dass Sie erholt ankommen“ oder „Alles schläft, einer fährt“ stand der Rheingold für eine Zeit, in der Bahnreisen noch als Erlebnis galten – nicht nur als Fortbewegung.

Mehr als drei Jahrzehnte nach seinem letzten Einsatz im regulären Fernverkehr wird dieses Kapitel deutscher Bahngeschichte nun wieder aufgeschlagen. Im Frühjahr 2026 starten mehrere sechstägige Sonderfahrten, die Reisende im authentisch restaurierten Rheingold von Deutschland bis nach Norditalien führen. Ziel ist der Lago Maggiore, wo die Gäste die Schönheit des Frühlings im Piemont und die klassische Eleganz traditionsreicher Grandhotels erleben.

Die historischen Wagen stammen aus verschiedenen Epochen der Rheingold-Geschichte und wurden detailgetreu restauriert. Originalgetreue Sitze, großzügige Fenster und der Speisewagen mit frisch zubereiteten Menüs sorgen für ein authentisches Reisegefühl, das heute selten geworden ist.

„Der Rheingold war einst ein Symbol für Komfort und Stil – ein Stück Kulturgeschichte auf Schienen. Wir möchten diese besondere Art des Reisens wieder erfahrbar machen“, erklärt Jens Fritsche von der Hanse Touristik Hamburg.

Die Sonderreisen verbinden Nostalgie mit Erholung: Während der Fahrt genießen die Gäste den Blick auf Weinberge, Flusslandschaften und Alpenpanoramen, bevor sie am Lago Maggiore ankommen – einer Region, die im Frühling mit blühenden Gärten und mediterranem Flair begeistert.

Weitere Informationen zu den geplanten Reiseterminen und Buchungsmöglichkeiten gibt es unter: https://www.hthamburg.de

Pressekontakt:
HTH Hanse Touristik Hamburg GmbH
Jens Fritsche
E-Mail: j.fritsche@hthamburg.de
Telefon: +49 (0)4152 9020604
Web: www.hthamburg.de


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Der höchstgelegene Bikepark im Bayerischen Wald begeistert Familien, Kids UND Adrenalin-Fans

28. August 2025

Am Großen Arber startet mit dem Bikepark Arber ein familienfreundliches Trail-Erlebnis mit Laufrad-Pfad, Pumptrack und Liftanbindung.

BODENMAIS, August 2025 – Action auf zwei Rädern, Natur pur und Bike-Abenteuer für alle Altersgruppen: Mit dem neuen Bikepark Arber ist am höchsten Berg des Bayerischen Waldes ein spektakuläres Freizeitangebot entstanden – familienfreundlich, nachhaltig und technisch auf dem neuesten Stand. Besonders bemerkenswert: Der Bikepark ist der höchstgelegene seiner Art im Bayerischen Wald und setzt neben Flowtrails und Jumplines auch auf einen deutschlandweit seltenen Laufrad-Pfad für die Kleinsten.

„Der neue Bikepark erweitert das Outdoor-Erlebnis rund um Bodenmais enorm. Für Familien, Einsteiger und Profis ist gleichermaßen etwas geboten“, sagt Tobias Wolf, Geschäftsführer der Bodenmais Tourismus & Marketing GmbH. „Mit diesem Projekt wird unsere Region auch im Sommer zum echten Anziehungspunkt für Aktive.“

Vom Laufrad bis zur Jumpline – Bike-Erlebnis für alle

Der Bikepark Arber verfolgt ein Konzept der Inklusion und Niedrigschwelligkeit – nicht nur für geübte Mountainbiker, sondern auch für Familien und Kinder. Neben technisch anspruchsvollen Singletrails und spektakulären Jumplines für erfahrene Fahrer gibt es speziell angelegte Flowtrails sowie eine „Kids Area“ mit Pumptrack und Laufrad-Pfad – ein absolutes Novum in der Region.

„Gerade der Laufradbereich war uns wichtig – hier können Kinder ab dem Laufalter erste Erfolgserlebnisse auf zwei Rädern sammeln. Das ist gelebte Nachwuchsförderung im Bikesport“, so Thomas Eckl, Betriebsleiter der Arber-Bergbahn.

Für ein sicheres und komfortables Erlebnis sorgt ein Easy-Loop-System mit Liftanbindung – für schnelles Wiederauffahren ganz ohne schweißtreibende Anstiege. Der Bikepark ist täglich von 09:00 bis 16:30 Uhr geöffnet und über Bodenmais mit dem neuen Radbus bequem erreichbar.

Nachhaltig gebaut – mit Respekt vor der Natur

Alle Trails wurden in enger Abstimmung mit Naturschutzbehörden angelegt. „Uns war wichtig, dass Sport und Natur hier kein Gegensatz sind“, betont Eckl. Die Streckenführung wurde ökologisch durchdacht, sensibler Waldboden geschützt, und auch das Sicherheitskonzept ist TÜV-geprüft.

Bodenmais als Sommer-Hotspot im Bayerischen Wald

Mit dem Bikepark Arber festigt der Bayerischer Wald seine Rolle als Ganzjahresdestination. Der Bodenmaiser Tourismuschef Tobias Wolf hofft nun auf steigende Buchung seitens Mountainbike-Gästen.

Zusätzlich attraktiv: Mit der aktivCARD Bayerischer Wald ist der Beginners Park für Kinder zwei Stunden kostenfrei nutzbar.

Nach dem Trailspaß lädt das neue Wirtshaus am Arber zum bayerischen Einkehrschwung – mit regionaler Küche und Ausblick auf die Gipfelregion.

Übrigens: Auch abseits des Bikeparks am Arber bietet die Region um Bodenmais zahlreiche (E)-Mountainbike-Strecken für jeden Schwierigkeitsgrad – ob familienfreundliche Rundtour, anspruchsvolle MTB-Tour mit Gipfelerlebnis oder gemütliche Strecken mit abschließendem Einkehrschwung.

Weitere Informationen:
 
www.bikepark-arber.de

www.bodenmais.de/mountainbike Optionales Pressematerial und Bildanfragen: tobias.wolf@bodenmais.de

Pressekontakt:
Tobias Wolf (Geschäftsführer)

Bodenmais Tourismus & Marketing GmbH
Bahnhofstraße 56, 94249 Bodenmais
Tel.: +49 9924 31296-0


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Mit 40 km/h durch die Baumkronen: Bayerns wildeste Rodelbahn startet in Bodenmais

2. Juli 2025

Wie die „Wilde Maus“ durch den Bayerischen Wald – Am Silberberg in Bodenmais eröffnet am kommenden Wochenende die spektakuläre Allwetter-Rodelbahn „Silberberg Coaster“

BODENMAIS, Juni 2025 – Deutschlands Freizeitlandschaft bekommt spektakulären Zuwachs: Mit dem neuen „Silberberg Coaster“ startet in Bodenmais im Bayerischen Wald eine der modernsten Allwetterrodelbahnen Europas durch. Das Modell vom Typ „Alpine Coaster 2.0“ ist erst das dritte seiner Art in Deutschland – und verspricht Action, Panorama und Natur pur. Ob Sommerhitze oder Schneegestöber: Der neue Coaster rauscht ganzjährig mit bis zu 40 km/h durch die Baumkronen und spektakuläre Kurven. Ein Gefühl, als würde man auf einer Achterbahn durch die Natur rasen.

„Das ist ein Erlebnis wie auf einer Achterbahn – mitten im Bayerischen Wald“, sagt Thomas Hüblein, Geschäftsführer der Silberbergbahn. „Und dabei fahren unsere Gäste fast geräuschlos durch die Natur.“ Dank innovativem Schienensystem, zwei rasanten Kreiseln und einer durchdachten Streckenführung bietet die Bahn Adrenalin ohne Kompromisse – auf rund 800 Metern Abfahrt und 450 Metern Aufstieg.

Besonders bemerkenswert: Für den Bau der Bahn musste kein gesunder Baum weichen. „Wir haben mit größter Rücksicht auf Umwelt und Landschaft gearbeitet“, betont Hüblein. „So können Besucher Naturgenuss und Geschwindigkeit perfekt verbinden.“

Technik trifft Tradition
Der neue Coaster ergänzt das Freizeitangebot am beliebten Erlebnisberg Silberberg, wo seit Jahren bereits eine klassische Sommerrodelbahn zehntausende Besucher begeistert. „Unsere alte Bahn bleibt – der Coaster ist das Sahnehäubchen für alle, die das Besondere suchen“, sagt Technikchef Sebastian Zistler.

Mit der Aufnahme in die aktivCARD Bayerischer Wald ist die Fahrt für viele Gäste kostenlos – ein Novum im Bereich dieser Premium-Erlebnisangebote. Und als weiteres Highlight ist ein integrierter Fotoautomat geplant, der die rasante Fahrt mit einem spektakulären Bodenmais-Panorama im Hintergrund festhält.

Ein neuer touristischer Leuchtturm
Mit dem Silberberg Coaster will Bodenmais seine Position als Ganzjahresdestination weiter ausbauen. Tobias Wolf, Tourismuschef von Bodenmais: „Wir setzen auf nachhaltige Erlebnisse, die Familien genauso wie Abenteurer ansprechen. Der Coaster bringt neuen Schwung in die Region – und wird zweifellos einer unserer Besuchermagnete werden.“

Die offizielle Eröffnung des Silberberg Coasters ist am 6. Juli 2025. Bereits jetzt ist die Vorfreude riesig – nicht nur in Bodenmais, sondern in der ganzen Region. Einen ersten Eindruck vermittelt das offizielle Video auf Instagram:
👉 www.instagram.com/p/DLSopo3PcIf

Gut zu wissen: Urlaubsgäste in Bodenmais können den Silberberg Coaster mit der aktivCARD Bayerischer Wald zweimal pro Person kostenlos nutzen.

Über Bodenmais

Wilde Wälder, Gipfel mit atemberaubender Aussicht, tosende Wasserfälle und magische Bergseen – so zeigt sich die Urlaubsregion Bayerischer Wald. Und mittendrin, am Fuße des Silberbergs, liegt ein ganz besonderer Urlaubsort: Bodenmais. Die Wanderdestination besticht aber nicht nur durch eine wunderbare Natur, sondern auch durch unzählige Freizeiterlebnisse für Familien und einer Hotellerie der Extraklasse. Mit neun Premium Wellnesshotels mit 4 Sternen und mehr ist Bodenmais DAS Wellnessparadies in Deutschland. Ergänzt wird das Übernachtungsangebot durch moderne Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Pensionen, luxuriöse Chalets und einem 5 Sterne Camping Resort.

Pressekontakt:
Tobias Wolf (Geschäftsführer)

Bodenmais Tourismus & Marketing GmbH
Bahnhofstraße 56, 94249 Bodenmais
Tel.: +49 9924 31296-0

Geschäftsführer: Tobias Wolf & Michael Adam
Handelsregistereintrag: Amtsgericht Deggendorf, HRB 3039


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Rauf auf’s Rad, rein in die Fächerstadt

11. Mai 2022
Mit den Fahrradführungen der KTG Karlsruhe Tourismus GmbH Karlsruhe entdecken

Die fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands ließe sich wohl kaum besser erkunden als mit dem Rad. Wer sich im Sommer auf‘s Rad schwingt, kann sich auf die Spuren der historischen Highlights der Stadt machen, gemütliche Wohlfühlorte erschließen oder Karlsruhe als Drehkulisse bekannter Filmproduktionen entdecken. 

Geschichte in Bewegung: „Karlsruhe erFAHREN“

1817 erfand der Karlsruher Karl Drais die Laufmaschine, eine so genannte Draisine – der Vorläufer des heutigen Fahrrads. Die KTG Karlsruhe Tourismus GmbH lädt Radfreunde ein, die Geburtsstätte des Rads gebührend zu „erFAHREN“. Bei der spannenden Radtour durch Karlsruhe am 29. Mai (18. Juni, 24. Juli, 20. August, 9. September, 17. September, 24. September, 8. Oktober und 22. Oktober) lernen die Teilnehmenden alles über die historischen Highlights der Stadt auf den Spuren der Markgrafen von Baden bis hin zur modernen „Residenz des Rechts“ kennen: Wie ist Karlsruhe entstanden? Wo liegt die „Straße der Demokratie“ und warum ist das ZKM einmalig auf der Welt? 

„Karlsruhes Schätze: Wohlfühlorte mit dem Rad entdecken“

Wohlfühlräume in einer Großstadt sind rar – aber nicht in Karlsruhe. In der grünen Stadt gibt es eine Vielzahl lauschiger Wohlfühlorte und Rückzugsräume, an denen man die Seele baumeln lassen kann! Gäste, Karlsruherinnen und Karlsruher könnendiese Schätze auf einer dreistündigen Radtour am 8. Juli (5. August, 3. September, 23. September) für sich entdecken. Neben dem Otto-Dullenkopf-Park und dem Albufer werden noch zahlreiche weitere grüne Oasen angefahren. Im Rahmen eines gemeinsamen Picknicks an einem dieser Wohlfühlorte können außerdem eine Menge Infos und Ideen ausgetauscht werden, wie man Karlsruhe auf die denkbar schönste Weise entdecken kann.

Karlsruhe als Filmkulisse entdecken: Die Karlsruher „Filmlocation-Fahrrad-Tour“

Hier drehten bereits Joaquin Phoenix, Senta Berger und André Eisermann: Karlsruhe hat in Sachen Film Einiges zu bieten. Außerdem ist hier die Wiege der Bambi-Verleihung, bei der sich in den 1950er und 60er Jahren die Weltstars die Klinke in die Hand gaben. Aber auch als Drehkulisse wurde und wird Karlsruhe gerne genutzt. Und obwohl Karlsruhe seit den 1980er Jahren keinen eigenen Tatort mehr hat, werden hier immer wieder Szenen für die SWR-Tatorte gedreht. Die Karlsruher Filmlocation-Fahrrad-Tour wandert am 10. Juni (25. Juni und 29. September) auf den Spuren jener Filmproduktionen und ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen.

Weitere Informationen zu den Karlsruher Stadtrundgängen und -fahrten finden Sie unter: www.karlsruhe-erleben.de/Stadtfuehrungen-und-Rundfahrten oder in der
Tourist-Information im Schaufenster Karlsruhe
Kaiserstraße 72-74 (am Marktplatz)
Tel.: +49 (0) 721 602997-580
E-Mail: touristinfo@karlsruhe-tourismus.de


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Spaß, Sport und Entspannung am Cospudener See: Leipzigs beliebte Freizeitoase wurde vor 20 Jahren eröffnet

7. August 2020

Es ist Sommer, die Städte sind aufgeheizt und die Strände an der Ostsee überfüllt. Wer nicht am Meer wohnt, sehnt sich danach, ins kühle Nass zu springen und den Tag am Strand zu verbringen. Um sich diesen Traum zu erfüllen, muss man nicht tausende Kilometer reisen. In unmittelbarer Nähe zur 600.000 Einwohner-Metropole Leipzig liegen mehr als 20 Seen, die die Herzen jedes Urlaubers höherschlagen lassen. Einer der vielseitigsten Seen ist der Cospudener See im Süden Leipzigs, denn hier kann man sowohl baden als auch diversen Aktivitäten im und am Wasser nachgehen. Seit seiner Einweihung im Jahr 2000 hat sich der „Cossi“ zum beliebtesten See des Leipziger Neuseenlandes gewandelt und ist in seinem Jubiläumsjahr gefragter denn je.

Vom Braunkohletagebau zum Erholungsgebiet
Der über 400 Hektar große Cospudener See bietet alles, was das Herz begehrt – lange Sandstrände, eine Hafenpromenade mit Restaurants und Fahrgastschiffen sowie die Möglichkeit zum Wassersport. Vor 20 Jahren ließ sich noch nicht erahnen, dass aus den Überresten des Braunkohletagebaus eines Tages ein touristisch beliebtes Naherholungsgebiet entstehen würde.

Von 1981 bis 1992 wurde am Tagebau Cospuden Braunkohle gefördert. Nach der Stilllegung ab 1993 flutete man ihn mit Grundwasser und Wasser aus den Tagebauen in Zwenkau, Profen und Schleenhain. Dieser Prozess dauerte bis zur Jahrtausendwende. Karl Detlef Mai, der die Entstehung des Leipziger Neuseenlands von Beginn an fotografisch dokumentiert und vor über 20 Jahren das Unternehmen „Rundum Leipzig – Mai-Regio Tour“ gründete, erinnert sich noch gut an die Wandlung des Tagebaus zu „Leipzigs neuer Badewanne“: „Bereits seit 1998 habe ich geführte Touren durch den damaligen Südraum Leipzig gestaltet. Tausende interessierte Einwohner und Touristen nutzten die Gelegenheit, Europas größte Landschaftsbaustelle zu erkunden“. Noch heute ist das Interesse an der Wandlung der Region groß. Auf der Phönix-Tour Original „Vom Bergbau zur Seenplatte“ können Interessierte Wissenswertes dazu erfahren.

Der Cospudener See steht exemplarisch für die Entwicklung des Leipziger Neuseenlandes und wurde als Korrespondenzprojekt der EXPO 2000 in Hannover seiner neuen Bestimmung übergeben. Seitdem wird der Cossi, der nur acht Kilometer von Leipzigs Zentrum entfernt ist, als eine der schönsten Freizeitoasen der Stadt genutzt.

Ein See voller Möglichkeiten – Ein See für jeden Geschmack
Der etwa ein Kilometer lange Nordstrand ist Sachsens längster Sandstrand und lädt zum ausgiebigen Sonnenbaden ein. Das Wasser des Cospudener Sees wurde aufgrund seiner hervorragenden Wasserqualität mehrfach ausgezeichnet. Wer nicht in der Sonne faulenzen oder sich im Wasser abkühlen möchte, kann sich an den Beachvolleyball-Feldern oder auf der Minigolfanlage austoben. Auch Angeln ist am Cospudener See möglich. Für das leibliche Wohl sorgen rund um den See mehrere Imbisse und Restaurants wie die „Hacienda Cospuden“, das „Seehaus Cospuden“, die „Sole Mio Seeterrasse“ oder das „Cossi‘s“. Südlich des Sees befindet sich der Hafen Zöbigker „Pier 1“ mit Biergarten, Restaurants, Fahrgastschifffahrt, Sauna, Segel- und Surfschulen sowie Tretmobil- und Bootsverleihs. Außerdem kann man hier auch das beliebte Stand-Up-Paddling ausprobieren. Wer es lieber etwas gemütlicher angehen lassen will, der kann sich bei einem Kaffee auf der Terrasse oder einer Schiffrundfahrt auf der MS Cospuden die Seeluft um die Nase wehen lassen und eine Auszeit vom Alltag genießen. Gemütliche Ferienwohnungen direkt am See machen auch einen längeren Aufenthalt möglich. Wer im Urlaub auf das Stadtleben nicht verzichten möchte, findet in Leipzig Unterkünfte für jeden Geldbeutel.

Neben den zahlreichen Möglichkeiten zum Wassersport führt außerdem ein elf Kilometer langer asphaltierter Rundweg um den See. Radfahrer, Inlineskater und Spaziergänger können so entspannt den See umrunden sowie die Anbindung nach Leipzig, Markkleeberg oder an die angrenzenden Gewässer, Markkleeberger See, Störmthaler See, Zwenkauer See, nutzen. Wasserwanderer haben seit 2012 die Möglichkeiten, auf dem Wasserkurs 1 vom etwa sechs Kilometer entfernten Stadthafen im Herzen Leipzigs oder vom Bootsverleih am Wildpark bis zum Cospudener See zu paddeln.

Familienspaß für Groß und Klein
Für Familien gibt es im Norden des Sees einen Wasserspielplatz (Lauerscher Weg), der Kinder zum Klettern auf Baumstämmen und Seilen über geflutetem Untergrund einlädt. Am Ostuferweg können kleine Abenteurer eine Kletteranlage aus Wänden, Netzen und Stangen erkunden. Spaß und Abwechslung bietet vor allem der 27 Hektar große Freizeitpark Belantis – Das AbenteuerReich, gelegen zwischen Zwenkauer See und Cospudener See. Der Themenpark entführt seine Gäste anhand von acht Themenwelten in vergangene Epochen, lässt mit der Mega-Achterbahn „Huracan“ den Adrenalinpegel steigen und bringt mit faszinierenden Fahrattraktionen Kinderaugen zum Leuchten. Ein herrlicher Ausblick bietet sich vom 35 Meter hohen Aussichtsturm Bistumshöhe, den man auf einer Wendeltreppe aus 180 Gitterstufen erreicht. Besonders markant ist das weitläufige Grün des Waldgebietes Neue Harth, welches nicht nur bei der jährlich stattfindenden 7-Seen-Wanderung ein beliebtes Wanderziel darstellt. Wer sich anschließend stärken möchte, sollte dem Imbiss „Shambala-Bistumshöhe“ einen Besuch abstatten.

Kultur und Natur in der Leipzig Region
Der Aufenthalt am Cospudener See lässt sich ideal mit einem Städtetrip in die Kulturmetropole Leipzig verbinden. Die Anreise ist bequem mit dem Fahrrad möglich. Vom Stadtzentrum aus radelt man idyllisch durch grüne Oasen wie den Clara-Zetkin-Park, den südlichen Leipziger Auwald und den Wildpark. Weiter führt die Strecke durch den barocken Kees’schen Park mit seinem prunkvollen Tor sowie den Landschaftspark Cospuden. Der Cossi ist auch sehr gut an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden.

Wer das Leipziger Neuseenland und den Cospudener See entdecken möchte, kann bei der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH u.a. das dreitägige Reiseangebot „Ausflug ins Leipziger Neuseenland“ buchen.

Weitere Informationen: http://www.leipzig.travel/reiseangebote und http://www.leipzigerneuseenland.de

Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
Leiter Öffentlichkeitsarbeit/PR – Tourismus
Andreas Schmidt
Tel.: +49 (0)341 7104-310
E-Mail: presse@ltm-leipzig.de

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Ausfluxziele.de ist im Juli 2020 gestartet und möchte in Deutschland den Binnentourismus fördern, bekannte und unbekannte Ausflugsziele und Freizeitangebote deutschlandweit bekannt machen, die Nutzer inspirieren und mit den Attraktionen auf die unzähligen Ausflugs- und Tourismus Destinationen in Deutschland aufmerksam machen. Alle Ausflugsziele in Deutschland können sich kostenlos auf Ausfluxziele.de eintragen.