Wildnispark Zürich: Neue Ausstellungen zum Thema „Wildnis“ (CH)

18. März 2010

Neue Ausstellungen zum Thema "Wildnis"

Wildnis ist nicht gleich Wildnis. Was für die einen „schrecklich schön“, ist für die anderen „furchtbar zahm“. Mit einem grossen Frühlingsfest eröffnen am 21. März im Besucherzentrum in Sihlwald zwei neue Ausstellungen, die das Jahresthema „Wildnis“ aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten.

Wildnis hat viele Gesichter. Für manche bietet sie Erholung und Lebensfreude, für andere die grenzenlose Freiheit oder gar den ultimativen Kick. Genau diese verschiedenen Vorstellungen und individuellen Zugänge zu Wildnis bilden die Grundlage für die neuen Ausstellungen im Besucherzentrum in Sihlwald. „Wildnis und wir“ heisst die von Z-à-dire konzipierte Ausstellung, die über den Begriff „Wildnis“ mit seinen verschiedenen Aspekten philosophiert und ihn zur heutigen Zivilisation in Bezug setzt. Mit einer anderen Sicht von Wildnis befasst sich die Ausstellung „Wildnis – wo der Bär zuhause ist“ von Pro Natura. Kindergerecht und mit vielen lebenden Kleintieren führt sie durch Wald und Alpen und zeigt die Bedürfnisse der Tiere an ihre verschiedenen Lebensräume in freier Wildbahn auf. Der neue Weg „Fenster zur Wildnis“ ist ein zweistündiger Rundgang durch den Sihlwald und wird von einem Kinderhörspiel begleitet. Die Geschichte von Filou, dem Stadtfuchs und Wurzeli, dem Wichtel aus dem Sihlwald kann auf den eigenen MP3-Player heruntergeladen und auf dem Rundgang in zwölf Etappen gehört werden.

Feierliche Labelübergabe
Neben den Vernissagen und der Eröffnung des „Fenster zur Wildnis“ findet am Frühlingsfest auch die offizielle Übergabe des Labels „nationaler Naturerlebnispark“ statt, das der Wildnispark Zürich im August 2009 vom Bund erhalten hat.

Die Höhepunkte aus dem Festprogramm vom Sonntag,
21. März 2010

In Sihlwald

Naturerlebnispark Sihlwald (10.30-11.30 Uhr)
Feierliche Übergabe des Labels „Naturerlebnispark Sihlwald“ mit Mirjam Schlup Villaverde, Präsidentin Stiftungsrat Wildnispark Zürich, Bruno Oberle, Direktor Bundesamt für Umwelt BAfU und Martin Waser, Stadtrat von Zürich.
Eröffnung der Ausstellungen im Besucherzentrum (9.00-17.30 Uhr)
Führungen durch „Wildnis und wir“ und „Wildnis – wo der Bär zuhause ist“ sowie Eröffnung des Weges „Fenster zur Wildnis“, neu mit Hörspielen für Kinder.
Wo die wilden Kerle wohnen (14.00 und 15.00 Uhr)
Die Junge Bühne Bern zeigt Ausschnitte aus „Wo die wilden Kerle wohnen“. Ein Theaterstück mit viel Musik, Bewegung und Poesie für Kinder ab 6 Jahren.
Nostalgie-Bahn (13.00-17.00 Uhr)
Geniessen Sie eine Fahrt wie anno dazumal im „gmüetli Sihltaler“ vom Bahnhof Sihlwald nach Sihlbrugg und zurück.

Im Langenberg

Riesiger Feldhase (12.00-15.00 Uhr)
Kinder bemalen und verzieren zusammen einen riesigen Feldhasen aus Holz, der bis im Sommer im Wildnispark Zürich zu bewundern ist.
Ostereier malen (14.00-16.00 Uhr)
Buntes Eierfärben für die ganze Familie, damit das Osternest zu Hause schön geschmückt ist.
Mein Name ist Hase (14.00, 15.00 und 16.00 Uhr)
Eine 30-minütige Führung der besonderen Art zur neu gestalteten Hasenanlage.

Für weitere Auskünfte zum Fest: Judith Falusi, Tel. 044 722 55 26

Stiftung Wildnispark Zürich
Alte Sihltalstrasse 38
8135 Sihlwald

Telefon +41 44 722 55 22
Fax +41 44 722 55 23
http://www.wildnispark.ch/

Weitere Informationen zum Wildnispark Zürich auf www.Ausflugsziele.ch


Zwillingstaufe bei den Schimpansen im Walter Zoo (CH)

15. März 2010

Taufe der Schimpansen-Zwillinge

Am Sonntag, 21. März 2010, erhalten die Schimpansenzwillinge im Abenteuerland WALTER ZOO ihre Namen. Als Taufpaten sind alle „menschlichen“ Zwillinge eingeladen.

Riesengross war die Überraschung, als die Schimpansin Brigitte am 28. Januar zwei Söhne gebar. Zwillinge sind bei Schimpansen äusserst selten. In Europa ist es erst drei Mal gelungen, diese grosszuziehen. Um so mehr freut sich Zoodirektor Ernst Federer, dass Brigitte und ihre zwei Söhne wohlauf sind.

Harte erste Wochen
Die ersten Wochen im Leben der kleinen Schimpansen waren nicht ganz einfach. Die ganze Gruppe litt an einer starken Erkältung. Brigitte hatte sogar eine Lungenentzündung und musste zur Behandlung zusammen mit den Zwillingen für kurze Zeit von der übrigen Gruppe isoliert werden. „Wir hatten grosses Glück, dass die Zwillinge selbst nicht angesteckt wurden“, gibt Federer Auskunft.

Taufe mit Zwillings-Paten
Nächsten Sonntag sollen die zwei neusten Mitglieder der Schimpansengruppe nun ihre Namen erhalten. Die Taufe auf Affenart findet um 14 Uhr im Schimpansenhaus statt. Als Paten sind alle Zwillinge herzlich eingeladen. Sie und ihre Familien haben an diesem Tag freien Eintritt in den Zoo. „Auf die Idee hat uns eine Anfrage des Zwillingselternclubs St. Gallen gebracht“, sagt Federer. Der Zoo freut sich auf möglichst viele Zwillinge, die Brigitte und ihrem Nachwuchs Glück wünschen. (wazo)

Bildlegende:
Nächsten Sonntag werden die Schimpansenzwillinge im Walter Zoo getauft. Bild: Evelyne Eichenberger

Weitere Informationen zum Walter Zoo auf www.Ausflugsziele.ch


Im Langenberg sind die ersten Wildschweinfrischlinge zu sehen (CH)

22. Februar 2010


Sihlwald, 22. Februar 2010

Wildnispark Zürich: Biodiversität hat viele Gesichter

Genetische Vielfalt macht fit für die Zukunft

Im Langenberg sind dieser Tage die ersten Wildschweinfrischlinge zu sehen. Sie haben einen besonderen Vater. Es ist der Keiler Max, der 2008 als Findelkind in den Langenberg gekommen ist.

Die kleinen Frischlinge trotzen erfolgreich der Kälte. Es ist zu erwarten, dass sie besonders fit sind. Gegenüber jungen Wildschweinen aus früheren Jahren haben sie nämlich einen entscheidenden Vorteil: Sie haben durch die Verpaarung von Max, der aus dem Freiland stammt mit Bachen aus dem Langenberg, vielfältigere Gene. Was wir von Mischlingshunden kennen, die in der Regel gesünder sind als ihre reinrassig aus wenigen Individuen gezüchteten Artgenossen, gilt auch bei Wildtieren. Die genetische Variabilität ist ein wichtiger Aspekt von Biodiversität. Besonders augenfällig wird ihr Wert bei Arten, die einmal fast ausgerottet waren.

Zoos und Pärke helfen überleben
Vom Przewalskipferd haben sich von den 52 Tieren, die vor ihrer Ausrottung in freier Wildbahn in Menschenobhut gebracht worden sind, nur 12 Tiere erfolgreich fortgepflanzt. Diese sind die Vorfahren aller heute lebenden Wildpferde und die genetische Variabilität ist entsprechend sehr gering. In dieser Situation ist die oberste Maxime einer Zucht, keine weiteren Gene zu verlieren. Przewalskipferde sind deshalb in einem Erhaltungszuchtprogramm der Zoos europaweit registriert und die Tiere werden so verpaart, dass keine Gene verloren gehen und Nachwuchs mit möglichst geringer Inzucht entsteht. Diese Grundsätze gelten auch dann, wenn ein einzelnes Individuum in Menschobhut schwierig zu halten ist. Ein solches Tier ist der Zuchthengst im Langenberg, dessen Haltung eine grosse Herausforderung für die Tierpfleger ist. Fitte Nachkommen mit einem geringen Inzuchtgrad, belohnen aber diese Anstrengungen.

Auch Steinbock und Wisent betroffen
Alpensteinbock und Wisent sind Tierarten, die einmal fast ausgerottet waren und damit sogenannte genetische Flaschenhälse mit wenigen fortpflanzungsfähigen Tieren durchlaufen haben. Die ca. 16‘000 heute in der Schweiz lebenden Alpensteinböcke stammen von ein paar wenigen Individuen ab, die im Auftrag von Schweizer Bürgern im Revier des italienischen Königs am Gran Paradiso gestohlen wurden. Deren Nachkommen konnten erfolgreich in den Schweizer Bergen ausgewildert werden. Die letzten freilebenden Wisente wurden 1919 in Bialowieza und 1927 im Kaukasus gesichtet. Auch diese Art hat in Zoos überlebt und wurde erfolgreich wieder angesiedelt. Auch hier stammen alle heute lebenden Wisente von zwölf Tieren ab, die sich in Zoos erfolgreich fortgepflanzt haben. Aufgrund dieser Geschichten muss man davon ausgehen, dass Alpensteinböcke und Wisente heute relativ wenig vitale und auf Umweltveränderungen anfällige Tierarten sind. Ihre schmale genetische Basis lässt wenig Raum für Anpassungen. Beobachtungen von den Beständen im Freiland stützen diese Thesen und es ist zu hoffen, dass sie trotz dieses Handicaps langfristig überleben werden.

Weitere Auskünfte: Christian Stauffer, Geschäftsführer Wildnispark Zürich 044 722 55 18 / christian.stauffer@wildnispark.ch

Weitere Infos zum Wildnispark Zürich auf www.Ausflugsziele.ch


Sensationelle Zwillingsgeburt bei den Schimpansen im Walter Zoo (CH)

4. Februar 2010

Seltene Schimpansenzwillinge

Ausflugsziele.ch: Am Donnerstag, 28. Januar 2010, sind um 17.00 Uhr im Walter Zoo Gossau Schimpansenzwillinge zur Welt gekommen. Die Geburt verlief schnell und problemlos. Mutter „Brigitte“ und ihre zwei Söhne sind wohlauf.

Zwillinge sind bei Schimpansen äusserst selten und ob Brigitte beide Söhne grossziehen kann, ist leider noch ungewiss. Dies ist erst ganz wenige Male gelungen. Da sich im Moment jedoch alle drei bester Gesundheit erfreuen und munter sind, stehen die Aussichten gut. Nach Blacky als älteste Schimpansenmutter der Welt könnte so bald eine zweite Schimpansendame aus dem Walter Zoo ebenfalls Weltruhm erlangen.

Die 29 jährige Brigitte kam 2006 zusammen mit zwei weiteren Weibchen aus Israel in den Walter Zoo. Schimpansen bringen ihre Jungen nach einer Tragzeit von achteinhalb Monaten zur Welt. Während den ersten Monaten klammert sich das Kleine am Bauch der Mutter fest und weicht praktisch nicht von ihrer Seite. Bei Zwillingen ist dies für die Mutter natürlich nicht ganz einfach und ein grosse Belastung. Schimpansenjunge werden bis zu fünf Jahre gesäugt und bleiben auch nach der Entwöhnung noch für einige Jahre bei der Mutter.

„Brigitte“ und ihre Babys sind während den Zoo-Öffnungszeiten in der Schimpansengruppe zu sehen.

Walter Zoo AG Fossau
CH-9200 Gossau SG
Tel. 071 387 50 50
Fax 071 387 50 51
http://www.walterzoo.ch

Weitere Informationen zum Walter Zoo auf www.Ausflugsziele.ch


Wildnispark Zürich: Biodiversität hat viele Gesichter

12. Januar 2010

Ruhe und grosse Flächen sind im Mittelland für den Rothirsch wichtige und seltene Lebensraumqualitäten

Am 12. Januar hat Bundesrat Moritz Leuenberger in Bern offiziell das Jahr der Biodiversität in der Schweiz eingeläutet. Biodiversität bedeutet Vielfalt an Leben und Lebensformen. Der Wildnispark Zürich bietet beiden Raum und Zeit, sich zu entfalten. Eine Art, die im Sihlwald mit seiner Grossflächigkeit und Ungestörtheit wieder vermehrt anzutreffen ist, ist der Rothirsch.

Vor dreissig Jahren waren Rothirsche häufige Gäste im Gebiet des Wildnispark Zürich. Sogar bei den Gehegen im Langenberg wurden sie regelmässig gesichtet und einige fielen dem Verkehr auf der Sihltal- und der Albisstrasse zum Opfer. In der folgenden Zeit streiften zwar einzelne Rothirsche durch den Sihlwald, aber deutlich seltener als zuvor. Ein Grund dafür war die Isolierung der Albiskette von den Wäldern des Kantons Zug durch zusätzliche Industrie und Strassen.

Rothirsche fühlen sich im Wildnispark Zürich zunehmend wohl In den letzten Jahren ist der Rothirsch wieder zurückgekehrt und vermehrt standorttreu geworden. Geübte Beobachter sehen ihn regelmässig im Wald und auch beim Aesen an Waldlichtungen. Die Zuwanderung erfolgte vermutlich über die Region Hirzel und Zimmerberg. Die Albiskette mit ihren zusammenhängenden Mischwäldern bietet dem Rothirsch, der ein ausdauernder Läufer ist und lange Tagesstrecken zurücklegt einen passenden Lebensraum. Tagsüber hat er die Möglichkeit, sich in ruhige Gebiete wie die Kernzone im Sihlwald zurückzuziehen und in der Dämmerung, wenn er von den Menschen weniger gestört wird, an den Waldrändern zu äsen.

Wichtige Biodiversitätsfaktoren Grossflächigkeit und Ungestörtheit sind gerade im Mittelland wichtige Faktoren der Biodiversität und von lebenswichtiger Bedeutung für anspruchsvolle Arten. Zu diesen gehört der Rothirsch und noch stärker der Wolf, welcher momentan die guten Lebensräume für Rothirsche in den Alpen besiedelt.

Diese beiden Arten bevorzugen seit jeher die gleichen Lebensräume und haben eine ähnliche Lebensweise: Sie sind ausdauernde Läufer und haben eine hohe soziale Organisation. Ihre Entwicklung lief parallel in gegenseitiger Abhängigkeit als Jäger und Beutetier. Bei der Rückkehr des Wolfes in die Surselva, Graubünden haben sich dann auch die Rothirsche schneller als andere Beutetiere an den neuen, alten Jäger angepasst. Eine genetische Anpassung mit der sich die Rothirsche im Sihlwald bis jetzt jedoch noch nicht auseinanderzusetzen haben.

Rothirsche und Wölfe im Langenberg
Im Langenberg gibt es mehrere Rothirschanlagen: neben der einheimischen Unterart gibt es auch eine ungarisches Rudel mit Platzhirsch, Hirschtieren und Kälbern sowie eine Junggesellengruppe. Im Wolfsgehege leben ein Alpha-Paar und mehrere Generationen von Wölfen, wobei die jüngsten in der strengen Rudelhierarchie noch Narrenfreiheit geniessen. Beide Arten sind ausdauernde Läufer. Die grossen Anlagen im Langenberg tragen dem Rechnung. An die Flächenverhältnisse im Freiland kommen sie jedoch nicht heran. Deshalb ist es wichtig, dass die Anlagen eine Vielfalt an Strukturen aufweisen und die Tiere durch Nahrungssuche und Jungenaufzucht beschäftigt sind.

Für weitere Auskünfte:
Christian Stauffer
Geschäftsführer Wildnispark Zürich: 044 722 55 18

Weitere Informationen zum Wildnispark Zürich auf www.Ausflugsziele.ch


Wildnispark Zürich – Wo sich Füchse gute Nacht sagen (CH)

29. Oktober 2009
Wildnispark Zürich, Langenberg - junge Füchse im Forschungsgehege

Wildnispark Zürich, Langenberg - junge Füchse im Forschungsgehege

Die Langenberger Füchse sind in die Jahre gekommen. Sie haben nie Nachwuchs gehabt, deshalb ist es an der Zeit Füchse für das Schaugehege nachzuziehen. Zwei junge Fuchsfähen leben aktuell im Forschungsgehege, welches von der neuen Fussgängerbrücke aus gut einsehbar ist.

Die Langenberger Füchse sind mittlerweile über 7-jährig. Dies ist für Rotfüchse bereits ein recht hohes Alter. Eine Fähe ist im Frühling dieses Jahres gestorben. Den übrig geblieben Füchsen, zwei Rüden und einer Fähe geht es zwar gut, sie werden aber voraussichtlich nicht mehr lange leben.

Um wieder zu geeigneten Füchsen zu kommen, werden erneut junge Füchse an Menschen gewöhnt. Die Tierpfleger wechseln sich in deren Pflege in einem regelmässigen Turnus ab, damit die Jungtiere mit verschiedenen Menschen in Kontakt kommen.

Die beiden jungen Füchse sind als Findelkinder über die Tierstation Landshut in den Langenberg gekommen sind. Sie werden in den nächsten 1-2 Jahren an die Präsenz von Menschen und an die Fütterungsanlagen gewöhnt, so dass sie sich zukünftig in der Schauanlage wohl und sicher fühlen und entsprechend vertraut und gut sichtbar leben werden.

Die Langenberger Fuchsanlage wurde einem Bauernhof nachempfunden, um zu zeigen wie Füchse mit Menschen zusammenleben. Rund um die Anlage bewegen sich auch freilebende Füchse. Tierpfleger entdecken immer wieder Spuren und beobachten auch bisweilen einen Fuchs, der in das Gehege späht. Trotz der Nähe zum Betriebsgebäude erhalten auch die jungen Füchse dort des Öfteren Besuch von ihren Artgenossen – die Neugierde siegt letztlich doch.

Bilder unter www.wildnispark.ch/medien

Informationen:
Wildnispark Zürich
Andreas Reifler
Leitung Betriebe
eMail: andreas.reifler@wildnispark.ch
Telefon: 044 713 22 80


Schulferien-Programm im Walter Zoo: Was geschieht nachts hinter verschlossenen Türen?

28. September 2009
Nachtschwärmer-Programm für Familien im Walter Zoo

Nachtschwärmer-Programm für Familien im Walter Zoo

Während den Schulferien finden im Walter Zoo spezielle Nachtschwärmer-Programme für Familien statt. Dieses auf Familien mit Kindern abgestimmte Freizeitvergnügen ist ein unvergessliches Erlebnis und umfasst alle Altersstufen.

In einem in der Schweiz einzigartigen Angebot geben wir Ihnen auf diese Frage die Antwort. Erleben Sie das Nachtschwärmer-Programm speziell im Frühling, Sommer und Herbst. Verbringen Sie die Nacht im romantischen Indianer-Tipi rund um das wärmende Feuer.

Wir entführen Sie in die faszinierende Welt der Tiere. Erfahren Sie den hautnahen Kontakt mit verschiedenen Tierarten. Bei so viel Action kommt unweigerlich der Hunger auf. Keine Angst, der nächtliche Imbiss wird nach Indianerart im Tipi gekocht und mundet vorzüglich.

Unser vielseitiges Programm bietet nebst spielerischen Einlagen auch das gemütliche Zusammensein am Lagerfeuer. Zu später Stunde werden Sie sich für die wohlverdiente Nachtruhe ins gemütlich warme Tipi zurückziehen. Nach einem reichhaltigen Frühstück geht das Abenteuer am nächsten Morgen weiter. Sie können einen Blick hinter die Kulissen des Abenteuerlandes WALTER ZOO werfen.

Abenteuerland
WALTER ZOO AG GOSSAU
Neuchlen 200
CH-9200 Gossau SG

Claudia Knechtle
Mail: nachtschwaermer@walterzoo.ch
Telefon: 071 387 50 67


Grosses Eröffnungsfest des Wildnispark Zürich

10. September 2009
Grosses Eröffnungsfest des Wildnispark Zürich

Grosses Eröffnungsfest des Wildnispark Zürich

Einladung an die Medien und weitere Interessierte.

Am Sonntag, den 20. September 2009 lädt der Wildnispark Zürich die Bevölkerung zu einem grossen Eröffnungsfest ein. Anlass dazu ist die nationale Anerkennung als erster Naturerlebnispark, das 140-jährige Jubiläum des Langenbergs und die damit verbundene Einweihung der neuen Verbindungsbrücke.

Medienorientierung zum Fest
mit exklusiver Greifvogel-Show von Steven Diethelm

Datum Mittwoch, 16. September 2009
Zeit 10.30 – 11.30 Uhr, mit anschliessendem Apéro 10.30 – 11.00 Uhr,
Informationen zum Fest 11.00 – 11.30 Uhr,
Greifvogel-Show mit Steven Diethelm
Möglichkeit für Foto- und Filmaufnahmen
Treffpunkt Langenberg West (Parkplatz bei der neuen Holzbrücke)

Wir bitten um Ihre Anmeldung bis Montag, 14. September 2009
Anmeldungsformular (PDF)

Wildnispark Zürich
Alte Sihltalstrasse 38
CH 8135 Sihlwald
judith.falusi@wildnispark.ch
Tel : 044 722 55 26


Ausflugsziel: Kamelhof im Thurgau (CH)

2. September 2009
Kamelreiten im Thurgau

Kamelreiten im Thurgau

Kamelreiten im Thurgau
Ein ganz besonderes tierisches Highlight versprechen Kamelausritte oder ein halbtägiges Kameltrekking durch die malerische Landschaft des Kantons Thurgau: Die Voralpen vom schwankenden Wüstenschiff aus zu betrachten – ein garantiert unvergessliches Erlebnis!

Die Ausritte eignen sich für alle, die gerne wissen möchten, wie sich das Reiten auf einem Kamel anfühlt und einmal etwas anderes erleben möchten. Für die kleinen Abenteurer bietet sich auch eine Wanderung mit den „handlicheren“ Lamas an. Bei all den Angeboten steht ein enger Mensch-/Tier-Kontakt im Vordergrund.

Ein Apéro im Kamelstall mit Hintergrundinformationen über die exotischen Tiere kann z. B. für einen Gruppenausflug oder eine Familienfeier der ideale Einstieg sein.

Weitere Informationen auf www.Ausflugsziele.ch


Wildnispark Zürich – Sihlwald, erster Naturerlebnispark der Schweiz

29. August 2009
WILDNISPARK ZÜRICH - SIHLWALD

WILDNISPARK ZÜRICH - SIHLWALD

Medienmitteilung 16/09 aus dem Wildnispark Zürich

Der Wildnispark Zürich ist mit dem Sihlwald der erste und bisher einzige Naturerlebnispark der Schweiz. Entsprechend erfreut reagieren die Vertreterin und die Vertreter der Trägerschaft:

Mirjam Schlup, Präsidentin des Stiftungsrates und Vertreterin der Stadt Zürich: „Die Stadt Zürich freut sich riesig. Eine langjährige Pionierarbeit wird von Erfolg gekrönt. Dies war nur möglich, weil die Region, der Kanton Zürich und Pro Natura Zürich hervorragend zusammengearbeitet haben.“

Walter Bosshard, Vizepräsident des Stiftungsrates und Vertreter der Gemeinden des Bezirks Horgen: „Der Sihlwald ist in der Region Zimmerberg eine Oase, wo die Natur und nicht der Mensch Vortritt hat. Zu diesem einzigartigen Ort haben wir Sorge zu tragen. Der positive Entscheid freut die Gemeinden des Bezirks Horgen sehr, ist Anerkennung für die bisherige Tätigkeit, aber gleichzeitig auch Auftrag, die begonnene Arbeit für den Wildnispark Zürich konsequent fortzusetzen.“

Alain Morier, Leiter Abteilung Wald und Vertreter des Kantons Zürich: „Im Wildnispark Zürich – Sihlwald kann die Bevölkerung vor den Toren Zürichs die Waldentwicklung ohne menschliche Eingriffe hautnah erleben und die Vielfalt der Natur kennen lernen. Das Parklabel verleiht dem einmaligen Spannungsfeld Grossagglomeration – unbeeinflusste Natur eine nationale Ausstrahlung. Der Wildnispark Zürich spielt damit für die Standortattraktivität des Kantons Zürich eine wichtige Rolle.“

Leo Lorenzo Fosco, Präsident von Pro Natura Zürich: „Der Wildnispark Zürich – Sihlwald stellt eine riesige Chance dar für ein unverfälschtes Naturerlebnis mitten im grössten Agglomerationsgebiet der Schweiz. Solche Natur-erlebnisse für weite Bevölkerungskreise sind unerlässlich, wenn Naturschutz in der dichtbesiedelten Schweiz eine Chance und eine längerfristige Perspektive haben soll.“ „Pro Natura freut sich, dass ein so vielfältiger und wertvoller Naturraum langfristig gesichert werden kann, und dass die betroffene Region den Wildnispark voll unterstützt. So vermag er durchaus auch exemplarischen Charakter zu beanspruchen für andere grosse Naturschutzprojekte.“

Dr. Urs Oberholzer, Präsident des Bankrats, Zürcher Kantonalbank: „Die Anerkennung des Wildnispark Zürich – Sihlwald als erster Naturerlebnispark der Schweiz ist nicht zuletzt eine Wertschätzung der grossartigen Leistung aller Mitarbeiten-den der Stiftung und ihrer Trägerschaft. Wir gratulieren dem Wildnispark Zürich und sind stolz, als Hauptsponsor zur weiteren Entwicklung beitragen zu können.“

Blick zurück – Meilensteine auf dem Weg zum nationalen Park

1986 Andreas Speich lanciert die Idee für die Naturlandschaft Sihlwald
1994 Die Stiftung Naturlandschaft Sihlwald wird gegründet
2002 Stadtrat Martin Waser beginnt eine neue, intensive Zusammenarbeit mit den Gemeinden des Bezirks Horgen
2008 Der „Wildnispark Zürich Sihlwald“ wird Kandidat für das Label Naturerlebnispark
2009 Vergabe des Labels „Naturerlebnispark – Park von nationaler Bedeutung“ durch den Bund

Nächste Schritte

Grosses Eröffnungsfest am 20. September 2009 im Wildnispark Zürich

Information und Lenkung der Besucher über den ganzen Park wird mit einheitlicher Beschriftung und dem Einsatz von RangerInnen verankert. Die Besucherinnen können das Gebiet weiterhin grosszügig nutzen. In der Kernzone gibt es Einschränkungen bei: Pilze suchen, Jagd, Radfahren, Reiten, Hunde mitführen, Wegegebot)

Im Frühling 2010 wird die Ausstellung „Wildnis“ eröffnet

Auskunft
Mirjam Schlup, Präsidentin des Stiftungsrates,
Tel: 078 733 00 85.
Walter Bosshard, Vizepräsident des Stiftungsrates,
Tel: 079 352 65 79

Für Journalisten, die an weiteren Einzelheiten interessiert sind, organisieren wir eine Begehung mit Ziel Hochwachtturm: Montag, 31. August 2009 Treffpunkt: 10.45 Bahnhof Langnau a. A. Dauer bis 12.00 Uhr