Kerenzerberg-Revival – Glarnerland im Vintage-Fieber

20. Mai 2015

Glarus, 20. Mai 2015 * * * Vor zwei Jahren hat das Klausenrennen für Vintage-Fieber in Glarus Süd gesorgt. Vom 29. bis 31. Mai 2015 lebt in Glarus Nord nun auch das Kerenzerberg-Rennen wieder auf. Die Veranstalter freuen sich auf das erste Revival des Renn-Spektakels aus den Jahren 1967 bis 1970.

Quelle: Autobau Fredy Lienhard, Romanshorn

Peter Wyss fährt am Kerenzerberg-Revival 2015 den Sauber.
Quelle: Autobau Fredy Lienhard, Romanshorn

Über 150 Teilnehmer versetzen Glarus Nord Ende Mai gut 45 Jahre zurück. Die 3,17 Kilometer lange Bergstrecke von Mollis auf den Kerenzerberg sorgt mit ihren Haarnadelkurven und schnellen, lang gezogenen Kurven für ein ordentliches Spektakel. «Mit Gody Naef und Karl Foitek sind zwei grosse Namen am Start», verrät OK-Präsident Koni Strittmatter begeistert. «Und Autorennsport-Mäzen Fredy Lienhard bringt mit seinem Ferrari 333 SP einen Leckerbissen mit.» Strittmatter war seit 2008 OK-Präsident des etablierten «Arosa ClassicCar»-Rennens. 2015 führt er mit dem Vintage Sports-Car Club erstmals das Kerenzerberg-Revival durch.
>> http://www.kerenzerberg-revival.ch

Glarus Nord in bestem Licht
Das Glarnerland nutzt das Kerenzerberg-Revival auch touristisch. Die Teilnehmer erhalten einen Goodie-Bag mit
Glarnerland-Magazin, Pocket Card und Glarner Kit sowie Schokolade, Elmer Citro und Glarner Tüechli. Zuschauerinnen und Zuschauer können an einem Wettbewerb teilnehmen und Hotelübernachtungen, eine Stadtführung, Luftseilbahn-Tageskarten oder Schabziger-Produkte gewinnen. Glarus Nord präsentiert sich rund um die Rennstrecke mit einem atemberaubenden Blick auf den Walensee, einer gemütlichen Fahrt auf der Sesselbahn zum Habergschwänd mit anschliessender Trottinett-Abfahrt zum Talalpsee, einem Besuch auf der Nüenalp oder einer Wanderung auf dem Schabziger Höhenweg von einer seiner schönsten Seiten.
>> http://www.glarusnord-tourismus.ch

Glarus Nord präsentiert sich rund um den Kerenzerberg von einer seiner schönsten Seiten. Quelle: Kanton Glarus, Samuel Trümpy Photography

Glarus Nord präsentiert sich rund um den Kerenzerberg von
einer seiner schönsten Seiten.

Quelle: Kanton Glarus, Samuel Trümpy Photography

Glarner Vintage auf der ganzen Linie
Das Glarner Vintage-Fieber zeichnet sich auch durch die Wohn- und Industriekultur aus. So prägen manches Glarner Dorfbild augenfällige Reihenhäuser und Villen, die während der Industrialisierung für Arbeiter und Fabrikanten entstanden sind. Im Kontext der Industriekultur steht auch das Glarner Tüechli als beliebtes modisches Accessoire. Zwar noch kein Revival, aber in der gleichen Zeit wie das Kerenzerberg-Rennen erlebten die Elmer Citro Girls ihren Höhepunkt: Die Wahlbeteiligung an der Aktion von 1962 bis 1970 war höher als bei eidgenössischen Urnengängen. Als kulinarischer Vintage-Geheimtipp aus Glarus Nord gilt der «Magenträs» von Landolt Hauser in Näfels. Der Gewürzzucker zählt zum kulinarischen Erbe der Schweiz und fällt mit seinem ursprünglichen Retro-Design auf.

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Kontakt Kerenzerberg-Revival
Vintage Sports-Car Club Suisse • Tina Bernstein • Medienstelle •
Postfach 63 • CH-7050 Arosa • Telefon +41 (0)76 577 96 70 •
media@vscc.chhttp://www.kerenzerberg-revival.ch

Kontakt Glarus Nord
Gemeinde Glarus Nord • Andreas Neumann • Tourismus Glarus Nord
• Postfach 268 • CH-8867 Niederurnen • Telefon +41 (0)58 611 70 61
andreas.neumann@glarus-nord.chhttp://www.glarusnord-tourismus.ch

Glarnerland im Sommer auf www.Ausflugsziele.ch
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Neue Statuten und Präsidium durch Stiftungsrat bestätigt

5. Mai 2015

An der ausserordentlichen Stiftungsratssitzung vom Dienstag, 5. Mai 2015, verabschiedete der Stiftungsrat die neuen Statuten und wählte das neue Präsidium mit Peter Flück als Präsidenten des Stiftungsrates. Damit ist die Strukturbereinigung auf strategischer Ebene abgeschlossen.

An der ausserordentlichen Stiftungsratssitzung auf dem Ballenberg haben die Stiftungsräte die vom Vorstand unterbreiteten revidierten Statuten angenommen. Die neuen Statuten sehen eine wesentlich schlankere und modernere Organisation, sowie eine klare strategische und operative Trennung vor. Die Anzahl der Mitglieder des Stiftungsrates wurde von rund 70 auf sieben bis dreizehn reduziert. Zudem wird neu ein Patronatskomitee geschaffen. Mit der Annahme der Statuten wird eine professionellere und flexiblere Führung der Stiftung ermöglicht. Die ehemaligen Stiftungsräte haben die Möglichkeit, sich als Mitglieder des Patronatskomitees weiterhin für den Ballenberg einzusetzen. Die bisherigen Fachgruppen werden neu auf Ebene Geschäftsleitung geführt.

Peter Flück wird neuer Präsident der Stiftung des Freilichtmuseums
Ebenfalls wurde an der ausserordentlichen Sitzung die Zusammensetzung des neuen Stiftungsrates beschlossen. Der Stiftungsrat folgte dabei dem Vorschlag des Vorstandes und wählte Peter Flück zum Präsidenten. Franz Brun wird ihm als Vizepräsident in der Anfangsphase zur Seite stehen. Brun sorgt als bisheriger Stiftungsrat für Kontinuität im neuen Gremium und stellt den Wissenstransfer sicher. Sobald eine geeignete Person, idealerweise eine Frau aus der lateinischsprachigen Schweiz, für das Amt gefunden ist, wird er sein Amt als Vizepräsident abtreten. Nebst Flück und Brun gehören dem neuen Stiftungsrat Vertreter der Standortgemeinden, der öffentlichen Hand, des Kurszentrums und der Fördervereine an. Für die delegationsberechtigten Körperschaften werden folgende Personen im Stiftungsrat Einsitz nehmen: Hans Ulrich Glarner für den Kanton, Hans Schild-Stähli für Brienzwiler, Paul Fuchs für Hofstetten, Charlotte Gonzenbach für die Fördervereine und Adrian Knüsel für das Kurszentrum.

Patronatskomitee wird gebildet
Unter der Leitung des neuen Stiftungsrates wird ein Patronatskomitee gebildet. Für das Präsidentenamt hat sich bereits Alt-Nationalratspräsident Ruedi Lustenberger zur Verfügung gestellt. Er wird das Amt nach Abschluss seiner Tätigkeit als Parlamentarier im Oktober 2015 antreten. Die weiteren Mitglieder des Komitees werden nun durch den Stiftungsrat einberufen. Die feierliche Einsetzung des Patronatskomitees ist im Herbst geplant. Dann wird es auch zur Verabschiedung und zu Ehrungen der bisherigen Stiftungsräte kommen.

Findungskommission sucht neue Geschäftsleitung
Für die Evaluierung der neuen Geschäftsleitung hat eine Findungskommission bereits ihre Arbeit aufgenommen. Mit der heutigen Wahl von Peter Flück tritt Matthias Aebischer den Vorsitz der Findungskommission an den neuen Stiftungsratspräsidenten ab, Aebischer wird der Findungskommission jedoch als Mitglied erhalten bleiben. Die Kommission will bis im Herbst in mehreren Sitzungen das Profil der neuen Geschäftsleitung definieren und geeignete Personen sowohl für den Vorsitz als auch für die Geschäftsleitung präsentieren.

Marketingleiter Norbert Schmid wird den Ballenberg verlassen
Norbert Schmid, Leiter Marketing und Mitglied der Geschäftsleitung, wird den Ballenberg diesen Sommer verlassen. «Dieser Entscheid erfolgt aus privaten Gründen. Ich hätte mir gut vorstellen können, noch weitere Jahre für den Ballenberg tätig zu sein. Ich werde zufrieden und dankbar auf meine Zeit auf dem Ballenberg zurückblicken und bin überzeugt, dass nun die Bahnen für eine erfolgreiche Zukunft gelegt wurden. Nach fast zehn Jahren Ballenberg ist für mich aber die Zeit gekommen, eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen.»

Zur Person Peter Flück
Der Unternehmer und Politiker Peter Flück erlangte 2005 beim Unwetter in Brienz nationale Popularität. Als Gemeinderatspräsident und Krisenmanager wurde er für seine hervorragende Leistung mit dem Preis «Kopf des Jahres» ausgezeichnet. Er wuchs in Brienz auf und übernahm nach einigen Wanderjahren 1989 die Geschäftsleitung des elterlichen Betriebs «Flück Haustechnik AG». 2001 wurde er Gemeinderatspräsident von Brienz. Danach folgten in seiner politischen Karriere Mandate als Grossrat, Gemeindepräsident von Brienz, Nationalrat und als Präsident der FDP Kanton Bern. Heute ist er Grossrat, im Vorstand der Bernischen Gemeinden und Präsident der Regionalkonferenz Oberland-Ost. Weiter ist er im VR von zwei Bahnunternehmungen und auch als Stiftungsratspräsident einer grösseren Pensionskasse tätig. Er wohnt mit seiner Partnerin in Unterseen.

Ballenberg Medienmitteilung Mai 05 2015 (PDF)

Kontakt für Medienschaffende:
Peter Flück
Präsident des Stiftungsrates
Ballenberg, Freilichtmuseum der Schweiz

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CONNY-LAND am European Star Award 2014 ausgezeichnet in der Kategorie „Beste Familienattraktion in Europa“

30. März 2015

Mammut Tree

Tolle Saisoneröffnung des grössten Schweizer Freizeitparks
Highlight: CONNY-LAND am European Star Award 2014 ausgezeichnet in der Kategorie „Beste Familienattraktion in Europa“

Am Wochenende des 28./29. März 2015 hat der beliebte Freizeitpark CONNY-LAND die Saison eröffnet. Bereits am ersten Tag erfreuten sich wiederum zahlreiche grosse und kleine Besucher an den vielen verschiedenen Attraktionen, Fahrgeschäfte und Live-Shows. Begleitet wurde die Wiedereröffnung von einer ganz besonderen Freude:

Anlässlich der „Euro Attraction Show“ im vergangenen Herbst, der wichtigsten Messe von Freizeitanbietern aus allen Branchen, wurde die neue Attraktion „Mammut Tree“ des Schweizer Freizeitparks CONNY-LAND vom European Star Award 2014 in Amsterdam als viertbeste Familienattraktion in Europa ausgezeichnet. Bravo, darauf darf man wirklich stolz sein!

Der renommierte European Star Award wird in verschiedenen Kategorien vergeben. Es sind dies zum Beispiel „Beste Wasserattraktion“, „Beste Stahlachterbahn“, „Beste Dark(=dunkel)attraktion“ oder eben „Beste Familienattraktion“ und so weiter. Eine rund 50-köpfige Jury, die aus ausgewiesenen Experten verschiedenster Fachrichtungen zusammengesetzt ist, testet innerhalb eines vorgegebenen Zeitfensters die nominierten Attraktionen auf Herz und Nieren. Zur grossen Überraschung von CONNY-LAND Besitzer Roby Gasser und seiner Frau Cindy, die der „Euro Attraction Show“ in Amsterdam und damit auch dem „European Star Award 2014“ beiwohnten, verliehen die Schiedsrichter dem über die Landesgrenzen hinaus bekannten Schweizer Freizeitpark den vierten Preis in der innerhalb der Freizeitbranche vielbeachteten Kategorie „Best Familiy Ride“.

Konstruiert und gebaut wurde die komplett neue Anlage von der Flumser Firma Swiss Rides. Es ist dies eine Tochterfirma des Schweizer Seilbahnherstellers BMF Group AG, hinter welchem die Familie Bartholet steht. Swiss Rides hat sich darauf spezialisiert, aus Seilbahnen auch attraktive Freizeitanlagen mit einem gewissen Adrenalinfaktor zu bauen. Das Resultat des aufwändigen Pilotprojektes ist nun der preisgekrönte „Mammut Tree“.

Wie Sie der Rangliste der zehn Bestplatzierten entnehmen können, ist CONNY-LAND umgeben von prominenten und weitaus grösseren Mitbewerbern. Besonders stolz sind die Parkbetreiber auf die Tatsache, dass der „Mammut Tree“ die beste Familienattraktion Europas ist, die im Jahr 2014 in Betrieb genommen wurde. So eine Auszeichnung gab es in der Schweiz noch nie.

Lesen Sie auch das Original des durchaus beeindruckenden Beschreibungstextes, welches im Programmheft des „European Star Award“ abgedruckt wurde. Noch besser: Probieren Sie die Attraktion aus. Der „Mammut Tree“ wartet auf viele mutige Familien!

CONNY-LAND – da wirst Du was erleben!
Bis 18. Oktober 2015 täglich geöffnet von 10 bis 18 Uhr
http://www.connyland.ch

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Feldschlösschen und der FC Basel 1893 gemeinsam an der muba (CH)

5. Februar 2015

Willkommen bei den Champions!

Das Unternehmen Feldschlösschen und der FCB lancieren an der 99. muba (6.-15. Februar 2015, Messe Basel) unter dem Motto «Willkommen bei den Champions» eine Vielzahl von Aktivitäten rund um Spitzenfussball, Sport und meisterhafte Schweizer Braukunst.

Zwei Champions auf ihrem Gebiet haben sich gefunden: Die grösste Brauerei der Schweiz und der aktuelle Schweizer Meister treten an der diesjährigen muba zusammen auf und sorgen für zahlreiche Höhepunkte. Highlights des gemeinsamen Programms sind ein Podiumsgespräch zum Thema «Entwicklungen im Spitzensport – Schwingen und Fussball» u.a. mit FCB-Präsident Bernhard Heusler und Schwingerkönig Jürg Abderhalden (Montag, 9. Februar, 17.30 Uhr) sowie ein «Töggeliturnier» mit prominenten Persönlichkeiten (Donnerstag, 12. Februar, 18 Uhr).

Auf Tuchfühlung mit FCB-Spieler
Darüber hinaus werden am gemeinsamen Stand die beiden Fussballspiele GC gegen den FCB (Sonntag, 8. Februar, 16 Uhr) und FCB gegen den FC Sion (Samstag, 14. Februar, 17.45 Uhr) live übertragen. Ein Interview mit FCB-Sportdirektor Georg Heitz (Samstag, 7. Februar, 18.15 Uhr) sowie mehrere Autogrammstunden mit FCB-Stars runden das vielseitige Programm ab. Ausserdem können am UEFA-Champions-League-Tippspiel attraktive Champions-League-Preise gewonnen werden.
Auch dieses Jahr führt der FCB an der muba einen Merchandising-Stand, der in den Messeaufritt von Feldschlösschen integriert ist.

Abtanzen nach Feierabend in der Feldschlösschen Schwing- und Älplerhütte
Stadtbekannt sind die After-Work-Partys in der beliebten Feldschlösschen Schwing- und Älplerhütte. Die Partys finden jeweils freitags und samstags ab 16 Uhr bei Feldschlösschen am Stand F227 in der Halle 2.2 statt. Für beschwingte Stimmung sorgen die Sänger Patric (06./07.02.2015) und Steven Bailey (13./14.02.2015) mit ihren Liveauftritten.

Feldschlösschen-Sechsspänner an der muba
Eine weitere Attraktion ist der Sechsspänner von Feldschlösschen, der jeweils von Freitag bis Sonntag an der muba vor Ort ist. Der imposante Sechsspänner ist das einzige Bierfuhrwerk der Schweiz, das von sechs stattlichen belgischen Kaltblütern gezogen wird. Messebesucher können jeweils ab 13.30 Uhr beim Einspannen der Pferde auf der Rosentalanlage zusehen und die Kaltblüter hautnah erleben. Das Fuhrwerk präsentiert sich von 14 bis 15 Uhr auf dem Messeplatz den Passanten. Erwachsenen Besuchern schenken die Fuhrleute ein Gratisbier aus und beantworten Fragen zu den Pferden. Anschliessend fährt das Gespann eine Runde durchs Quartier (15 bis 16 Uhr) via Kaserne und Rheingasse und tritt dann den Heimweg nach Rheinfelden an (Ausspannen auf der Rosentalanlage ab 16 Uhr).

Die Messe muba in Basel findet dieses Jahr zum 99. Mal statt. An der diesjährigen Ausgabe präsentieren rund 600 Aussteller eine Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen zu den Themen Wohnen, Haushalt, Garten, Bau & Renovation, Mode, Gesundheit, Sport, Multimedia, Reisen & Kultur sowie Essen & Trinken. Feldschlösschen ist seit vielen Jahren mit einem grossen Stand an der ältesten Publikumsmesse der Schweiz präsent. Die Feldschlösschen Schwing- und Älplerhütte in der Halle 2.2, Stand F227 ist beliebter Treffpunkt für Messebesucher.

Für Rückfragen:
Gabriela Gerber, Head of Corporate Communications & Public Affairs Feldschlösschen
Tel. 058 123 45 47 / gabriela.gerber@fgg.ch
Dieser Text ist elektronisch abrufbar unter http://www.feldschloesschen.com

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Kinder und Jugendliche essen gratis (CH)

4. Februar 2015

Morschach, 04. Februar 2015 – Das grösste Familien- und Freizeitresort der Schweiz, der Swiss Holiday Park in Morschach/SZ, baut sein familienfreundliches Angebot weiter aus. Als erstes Familienresort der Schweiz, erhalten alle Kinder und Jugendlichen ab sofort gratis Vollpension.

Besonders Familien mit mehreren Kindern profitieren zusätzlich vom neuen Angebot das für alle Kinder, die mit ihren Familien im Resort wohnen, Gültigkeit hat. Es beinhaltet ein reichhaltiges und kindergerechtes Frühstücksbuffet, Mittag- und Abendessen sowie die Nachmittagsverpflegung und alle Getränke. Kinder zwischen 12 und 15 Jahren erhalten eine altersgerechte Teenie-Menükarte auf der sie wie ihre Eltern à la carte auswählen können. Bei allen Gerichten wird darauf geachtet, dass die Kinder und Jugendlichen eine ausgewogene Ernährung erhalten. Es soll ihnen an nichts fehlen, denn sie brauchen viel Energie für die Aktivitäten im Resort. Allergiker sind im Swiss Holiday Park gut aufgehoben, da die Küche auf Gäste mit Laktose- oder Gluten-Intoleranz vorbereitet ist.

Investition in die Familie
Nicht nur bei der Einführung der gratis Vollpension für Kinder beweist der Swiss Holiday Park erneut seine Marktsensibilität. In den letzten beiden Jahren hat das Resort sein Angebot für Familien kontinuierlich ausgebaut und die Übernachtungspreise nicht erhöht. „Als Familienresort investieren wir laufend in die Erweiterung des Angebots, weil besonders die Kinder immer gut unterhalten sein wollen. Wir legen höchsten Wert auf ein breites und attraktives Unterhaltungs-Angebot für jede Familienkonstellation“, sagt Walter Trösch, Tourismusunternehmer und Inhaber des Swiss Holiday Parks. „95% unserer Gäste kommen aus allen Regionen der Schweiz, weshalb wir durch den SNB-Entscheid weniger betroffen sind als manche anderen“, so Trösch weiter.

Weitere Informationen:

Walter Trösch, Delegiertes des Verwaltungsrates
Swiss Holiday Park AG
CH-6443 Morschach
walter.troesch@shp.ch

http://www.swiss-holiday-park.ch

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SCHLOSS WERDENBERG ERSTRAHLT IN NEUEM GLANZ (CH)

30. Januar 2015

Das Schloss Werdenberg als Teil der neuen Museen Werdenberg wird am 29. März 2015 feierlich eröffnet.  Bild: Mirella Weingarten

Die Sanierungsmassnahmen im Schloss Werdenberg sind abgeschlossen. Ende März wird feierlich eröffnet – die Installierung der neuen Dauerausstellung läuft auf Hochtouren. Am 29. März ist Tag der offenen Tür.

WERDENBERG, 30. JANUAR 2015. Schloss Werdenberg wird seit 2013 umfangreich saniert und museal erneuert. Im Schlosshof ist zudem mit einem aussergewöhnlichen Holzbau ein Bistro realisiert worden. Nun sind die Museen Werdenberg komplett. Das Museum Schlangenhaus, das im Frühling vor einem Jahr neu eröffnet worden ist, widerspiegelt den einfachen Lebensalltag der früheren Bewohner des Städtlis. Dagegen wird im Schloss die Herrschaft der Grafen und Glarner Vögte sowie die spätere bürgerliche Besitzerfamilie Hilty thematisiert. Zwei Museen mit zwei unterschiedlichen Blickwinkeln auf die Geschichte: ein Novum in der Schweizer Museumslandschaft.

Brandschutz und Stahlkonstruktionen
Die notwendigen Sanierungsarbeiten im 800 Jahre alten Schloss waren überraschend umfangreich und haben den Verein Schloss Werdenberg zu einer Etappierung des Museumsprojekts gezwungen. So entschied man sich früh genug zu einer letztlich erfolgreichen Strategie. Während das Schloss hinsichtlich Statik und Brandschutz auf den heutigen Stand gebracht wurde, schenkte man dem neu eröffneten Museum Schlangenhaus im Städtli umso mehr Aufmerksamkeit. In der Zwischenzeit wurden im Schloss die eingerissenen Balkenkonstruktionen und die verfaulten Holzdecken mit den notwendigen Massnahmen gesichert und mit aufwendigen Stützkonstruktionen tragfähig gemacht, was die Tragsicherheit der Decken gewährleistet.

Die mittelalterliche Küche
Eine Renovierungsmassname der besonderen Art war im Schlossturm zu leisten: Ein mit verschiedenen Schauküchen zugebauter zweigeschossiger Turmraum wurde von späteren Einbauten leergeräumt. Hinter Fliesen und einer massiven Zwischendecke kam schliesslich die mittelalterliche Turmküche in ihrem Ursprung zum Vorschein: ein monumentaler Raum auf einem quadratischen Grundriss mit einem riesigen russgeschwärzten Tonnengewölbe, einer Feuerstelle und zwei verborgenen Turmfenstern – «eine Sensation», raunte es unter Architekturhistorikern. So ist letztlich aus der Sanierung des Schlosses in vielerlei Hinsicht eine Erfolgsgeschichte geworden.

Bistro aus regionalem Holz
Neben dem Infozentrum im Städtli Werdenberg, das auch das Tourist-Info beherbergt und als touristische Anlaufstelle der ganzen Region dient, besitzt nun das Schloss neu ein eigenes Empfangsgebäude im Schlosshof. Als Bistro und Museumskasse gleichermassen eingerichtet, entstand ein massiver Strickbau aus 90 Prozent einheimischem Holz der bbk-Architekten aus Balzers. Ein Holzgebäude im Strickbau im ältesten Holzbaustädtchen der Schweiz zu realisieren, braucht Mut. Der bewusste und offensive Umgang mit dem Material Holz mit offenem Dachstuhl und geschindelten Wänden wie auch geschindeltem Dach wurde belohnt und brachte dem Büro bereits ein Zertifikat der Schweizerischen Holzwirtschaft Lignum ein.

Zeitgemässe Ausstellung
Am 29. März darf der Verein Schloss Werdenberg nun das gesamte Ensemble der Museen Werdenberg präsentieren. Dazu gehören mechanische Konstruktionen und Schattenspiele, vollkommen neu präsentierte Dauerausstellungen im Schloss und im Schlangenhaus sowie Hörspiele, die zusammen mit Stereoskopen die beiden Museen in einer einzigartigen Landschaft zu einer wunderbaren grossen Erzählung verbinden.

Mehr Informationen unter
http://www.schloss-werdenberg.ch

3’500 Zeichen (inkl. Leerzeichen)

Infobox:
ERÖFFNUNGSTAG
Sonntag, 29. März
Der Verein Schloss Werdenberg lädt insbesondere die Bevölkerung der Region, aber auch Auswärtige und alle Museums- und Schlossfreunde ein, die Wiedereröffnung des Schlosses, den Neubau des Bistros und die neuen Dauerausstellungen im Schloss und im Schlangenhaus zu feiern. Alle halbe Stunde geben Spezialführungen Einblicke in die neu gestalteten Räume im Schloss. Zudem ist das Museum Schlangenhaus zur freien Besichtigung geöffnet. Im Städtli lenken Stereoskope den Blick in die Vergangenheit. Ein buntes Rahmenprogramm mit Erzählecken und Spielen sowie Verpflegungsmöglichkeiten an verschiedenen Orten laden zu einem besonderen Familienausflug ein.
10.00 – 17.00 Uhr, Schloss Werdenberg, Eintritt frei

Nähere Informationen:
http://www.schloss-werdenberg.ch

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Berufslernende von Feldschlösschen brauen Bier für einen guten Zweck (CH)

8. Januar 2015

Yannick Montandon (links) und Timon Bamberger mit ihrem Bier im Feldschlösschen Restaurant.

Zwei Berufslernende von Feldschlösschen, die im 3. Lehrjahr die Ausbildung zum Lebensmitteltechnologen mit Fachrichtung Bier absolvieren, haben als Projektarbeit ihr eigenes Bier kreiert. 100 Liter des «Feldschlösschen Imperial Pale Ale» werden im Feldschlösschen Restaurant auf dem Brauerei-Areal in Rheinfelden ausgeschenkt. Der Erlös aus dem Verkauf geht an die Stiftung für das Pferd im Jura.

Timon Bamberger (20 Jahre) und Yannick Montandon (28 Jahre) sind 2012 bei Feldschlösschen mit einer Ausbildung zum Lebensmitteltechnologen mit Fachrichtung Bier (ehemals Brauer) ins Berufsleben gestartet. Inzwischen haben die beiden das letzte Lehrjahr in Angriff genommen und werden ihre Berufsausbildung im Juli 2015 abschliessen.

Praxisorientierte Ausbildung
Im Rahmen der betrieblichen Praxis erhalten die angehenden Lebensmittel-technologen im 3. Lehrjahr jeweils die Aufgabe selbständig ein eigenes Bier zu brauen, mit allem was dazu gehört. Bei diesem Projekt zeichnen sie nicht nur für den eigentlichen Brauprozess verantwortlich sondern auch für die komplette Planung, die Rezepturerstellung, den Rohstoffeinkauf, die Abfüllung, das Marketing und den Verkauf des Endprodukts. Timon Bamberger und Yannick Montandon präsentierten kurz vor Weihnachten ihren Kolleginnen und Kollegen bei Feldschlösschen das Resultat ihrer zweimonatigen Projektarbeit: das dreifach gehopfte «Feldschlösschen Imperial Pale Ale» (ImPA) mit 6.5 Volumenprozent Alkohol.
«Für unser Feldschlösschen Imperial Pale Ale haben wir drei India Pale Ale mit verschiedenen Hopfensorten (Simcoe, Bravo, Amarillo) zu einem wundervollen Cuvée vereint», erklärt Timon Bamberger. «Das Bier ist malzig-süss mit einer fruchtig-frischen Hopfennote», fügt Yannick Montandon hinzu. «Es hat grossen Spass gemacht, diese Aufgabe selbständig umzusetzen und wir sind stolz auf das Ergebnis», sind sich die beiden einig. Unterstützt wurden die Lernenden von Braumeister Tobias Zollo, der das Projekt begleitete.

Erlös geht an die Stiftung für das Pferd
Ab heute Donnerstag, 8. Januar 2015 ist das «Feldschlösschen Imperial Pale Ale» im Feldschlösschen Restaurant auf dem Areal der Brauerei erhältlich. Der Erlös aus dem Verkauf des Bieres geht in den Jura an die Stiftung für das Pferd in Les Breuleux. Seit vielen Jahren verbringen die Brauereipferde von Feldschlösschen auf den Weiden der Stiftungsheime Le Roselet und Jeanbrenin ihren Lebensabend nach der Pension. Sie geniessen dort frei von Diensten ein halfterloses Leben in den Freibergen zusammen mit anderen Pferden, Ponys und Eseln. Timon Bamberger und Yannick Montandon werden im Frühling 2015 den Scheck persönlich bei der Stiftung vorbeibringen.

http://www.philippos.ch
http://www.feldschloesschen-restaurant.ch

Berufslehre bei Feldschlösschen – eine Investition in die Zukunft
Feldschlösschen bildet Lernende an verschiedenen Standorten in insgesamt sieben Berufen aus. Die führende Brauerei und grösste Getränkehändlerin der Schweiz ermöglicht jungen Menschen eine erstklassige und solide Ausbildung in technischer und kaufmännischer Richtung. Nebst den Lebensmitteltechnologen mit Fachrichtung Bier gehören auch KV-Lernende, Logistiker, Chemielaboranten, Anlageführer und Elektromonteure dazu. Ab 2015 kommt der Beruf des Automatikers hinzu. Die Auszubildenden haben die Möglichkeit in verschiedenen Bereichen im Unternehmen einen Einblick zu gewinnen und können aktiv am Erfolg von Feldschlösschen mitarbeiten. Im Rahmen der betrieblichen Praxis sind die Lernenden auch selbständig für eigene Projekte verantwortlich.

Bildlegende
Yannick Montandon (links) und Timon Bamberger mit ihrem Bier im Feldschlösschen Restaurant.

Für Rückfragen:
Gabriela Gerber, Head of Corporate Communications & Public Affairs Feldschlösschen
Tel. 058 123 45 47 / gabriela.gerber@fgg.ch

Dieser Text ist elektronisch abrufbar unter http://www.feldschloesschen.com

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Besucherrekord für das Forum Schweizer Geschichte in Schwyz (CH)

29. Dezember 2014

2014 wird für das Forum Schweizer Geschichte in Schwyz ein erfolgreiches Jahr. Über 24’000 Besucherinnen und Besucher besuchten die Dauerausstellung und die beiden Sonderausstellungen «Bin ich schön» und «Maskiert. Magie der Masken». Das bedeutet Rekord für den Zentralschweizer Standort des Schweizerischen Nationalmuseums.

Mit dem Mix aus Wechselausstellungen, attraktiven Veranstaltungen und der Dauerausstellung «Entstehung Schweiz» kann das Forum Schweizer Geschichte in Schwyz für 2014 über 24‘000 Besucherinnen und Besuchern registrieren. Das sind rund 3‘000 Personen mehr als im Vorjahr (2013: 21‘565). Besonders die Ausstellung «Bin ich schön?», welche die vielfältigen Aspekte rund um die Macht der Schönheit thematisierte, war ein Publikumsmagnet.

Ausstellungs-Ausblick ins 2015
Noch bis zum Ostermontag ist die Ausstellung «Maskiert. Magie der Masken» zu sehen. Ab dem 9. Mai 2015 zeigt das Museum dann die Ausstellung «Das Wetter» und geht dabei den Fragen rund ums Wetter nach: Was es ist? Wie entsteht es? Was ist an den Bauernregeln dran? Was sagen Klimaforscher über die längerfristige Entwicklung des Wetters? Rechtzeitig auf die Adventszeit präsentiert das Forum ab dem 14.11.2015 die Ausstellung «Märchen, Magie und Trudi Gerster», welche Kinder und Erwachsene in eine Welt mit Prinzessinnen, Hexen und Froschkönigen eintauchen lässt.

Für Fragen steht Ihnen zur Verfügung:

Juliette Wyler
Medien & PR

Schweizerisches Nationalmuseum.
Landesmuseum Zürich.
Museumstrasse 2
Postfach
CH-8021 Zürich
Neue Telefonnummer +41 (0)58 466 65 49
juliette.wyler@snm.admin.ch
http://www.nationalmuseum.ch

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Das Nachtaffenpärchen im Walter Zoos hat Nachwuchs erhalten (CH)

22. Dezember 2014

Nachwuchs bei den Nachtaffen © Evelyne Eichenberger

Gossau. Seit letzten Freitag darf sich der Walter Zoo über Nachwuchs bei den Nachtaffen freuen. Das Jungtier ist wohlauf und klettert schon zwischen Mutter und Vater hin und her.

Für das gut dreieinhalb Jahre alte Nachtaffenweibchen Leia ist es der erste Nachwuchs. Und auch für Papa Nevio ist es eine Première. Doch das Pärchen versteht sich prächtig und hat bis jetzt alles richtig gemacht. Zootierärztin Karin Federer ist überzeugt, dass dies auch so bleibt: „Die Tiere wissen instinktiv, was sie tun müssen.“ Die Nachtaffen sind auf der roten Liste der IUCN als gefährdet eingestuft. Ihr Lebensraum in Ecuador, Kolumbien und Venezuela wird zunehmend zerstört.

Vater trägt Hauptverantwortung
Die Nachtaffen leben im Tropenhaus des Walter Zoos zusammen mit Goldagutis und grünen Leguanen in einer Gemeinschaftsanlage. Auch bei den Agutis gab es vor 10 Tagen Nachwuchs. Hier flitzen die zwei Jungen schon munter durchs Gehege. Sie sind Nestflüchter und bereits eine Stunde nach der Geburt praktisch selbständig.
Bei den Nachtaffen sieht es da anders aus. Das Jungtier klammert sich zunächst instinktiv an die Mutter. Doch schon bald übernimmt der Vater die Hauptverantwortung und übergibt es der Mutter nur noch zum Säugen. Mit zirka vier Wochen klammert sich das Junge nicht mehr fest, sondern reitet dann auf dem Rücken des Vaters.

Gemeinschaftsanlagen
Verschiedene Tierarten, die sich auch in ihrem natürlichen Habitat begegnen, in einer Anlage zu vergesellschaften, wird in Zoos immer populärer. „Die Tiere werden so zusätzlich beschäftigt“, erklärt Federer. Das Verhalten in einer Anlage mit gleich zwei verschiedenen Jungtieren ist besonders spannend. Natürlich werden keine feindlichen Arten vergesellschaftet, aber man sieht, wie die Eltern die andern Mitbewohner genau beobachten, um ihr Junges zu schützen.

WALTER ZOO AG GOSSAU
Neuchlen 200 – Postfach 1341
CH-9200 Gossau SG 2
Tel. +41 (0)71 387 50 50
Fax +41 (0)71 387 50 51
Mail info@walterzoo.ch
Web http://www.walterzoo.ch

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Seltene Naturbrut bei den Stumpfkrokodilen (CH)

8. Dezember 2014

Die jungen Stumpfkrokodile werden von der Mutter auch im Wasser noch bewacht.

Im Reptilienhaus des Walter Zoos sind junge Stumpfkrokodile geschlüpft.

Gossau. Seit Monaten konnten die Besucher im Reptilienhaus den Bruthügel sehen. Doch Geduld war gefragt und wurde nun auch belohnt. In den letzten Tagen schlüpften die Jungtiere.

Das Krokodilweibchen Dundee schichtete schon im Frühjahr aus Erde, Rindenmaterial und Blättern einen grossen Hügel auf. Wenig später konnte mit einer Videokamera nachts beobachtet werden, wie das Weibchen Eier darin ablegte. Stumpfkrokodile legen zirka 10-20 Eier, die während rund 80-120 Tagen im Bruthügel ausgebrütet werden. Die darin herrschende Temperatur liegt zwischen 27 bis 35 Grad und entscheidet, ob aus dem Gelege männliche oder weibliche Jungtiere schlüpfen werden.

Naturbrut
Schon bei den ersten Anzeichen eines Hügelbaus wurde beschlossen, auf eine Naturbrut zu setzen und die Eier nicht künstlich auszubrüten. „Bei guten Bedingungen wissen die Tiere instinktiv, was zu tun ist“, erklärt Zootierärztin Karin Federer. Und die Bedingungen in der 2011 neu eröffneten Anlage scheinen perfekt zu sein. „Es ist die grösste Stumpfkrokodilanlage in Europa“, ergänzt Federer. Finanziert wurde die Anlage durch den Gönnerverein Walter Zoo.
Das Weibchen Dundee ist 18 Jahre alt und stammt aus der letzten erfolgreichen Brut im Walter Zoo. Die mütterliche Brutpflege bei Krokodilen ist einzigartig. Durch die Naturbrut kann Dundee ihre Rolle als Mutter voll wahrnehmen. Sie hat den Bruthügel nicht nur aufgeschichtet, sondern ihn auch während der ganzen Brutzeit bewacht. Am Schlupftag verteidigte sie den Hügel ungewohnt stark. Sie hat die Eier kurz vor dem Schlupf ausgegraben und einigen Jungtieren sogar aus der Eierschale geholfen. „Zu sehen, wie Dundee die Jungtiere behutsam zwischen ihre Zähne nimmt und zum Wasser trägt, ist ein einmaliger Anblick“, berichtet Federer begeistert.

Status: gefährdet
Stumpfkrokodile gehören mit zirka zwei Metern zu den kleineren Arten. Sie leben in den Sümpfen und Sumpfwäldern Zentral- und Westafrikas. Obschon ihre Hauptnahrung vor allem aus Fischen, Krebsen und Fröschen besteht, unternehmen sie auch Streifzüge an Land um Futter zu finden.
Auf der roten Liste der IUCN (International Union for Conservation of Nature) sind Stumpfkrokodile als gefährdet eingestuft. Ihr Lebensraum wird immer mehr zerstört und die Tiere werden häufig auch wegen ihres Fleisches gejagt. Die Stumpfkrokodile im Walter Zoo gehören zur äusserst seltenen westafrikanischen Unterart. Sie werden im Rahmen des Europäischen Zuchtbuchs gezüchtet. Nachzuchten sind aber sehr selten. Da die Jungtiere in der Anlage des Walter Zoos optimalen Schutz finden, kann die genaue Anzahl noch nicht festgestellt werden. Es wird mit vier bis sechs Tieren gerechnet, die geschlüpft sind.

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