Unterwasserwelt mit Krebsen und Kleinfischen im Wildnispark Zürich (CH)

Medienmitteilung aus dem Wildnispark Zürich
Edelkrebs: Erst beim zweiten Blick im Aquarium erkennbar.

Neue Bewohner hausen seit Kurzem im Aquarium. Die zur Fischotteranlage gehörende Unterwasserwelt beim Besucherzentrum in Sihlwald wurde neu eingerichtet und beschriftet.

Das Aquarium im Unterwassereinblick zur Fischotteranlage wurde umgestaltet. Neu ist es zweigeteilt. Dies erlaubt die kleineren Fischarten der Sihl sowie Krebse zu zeigen, ohne dass sie von den grösseren, räuberischen Arten gefressen werden.

Gleich bei der Fischotteranlage geht es die Treppe hinunter in eine spannende, magische Unterwasserwelt. Drei unterschiedliche Wasserwelten warten darauf entdeckt und beobachtet zu werden. Im ersten Teil des Aquariums schweben die bekanntesten Sihlfische in der Strömung: Alet, Barbe und Bachforelle. Der zweite Teil des Aquariums ist durch ein Maschengitter getrennt und geschützt. Ein Schwarm Elritzen schwimmt in schnellen Bewegungen um die Verstecke der Krebse. Aus einem Loch schaut die kräftige Schere eines Edelkrebses hervor. Aufgrund der Wassertemperatur können nur Edelkrebse im Aquarium leben. Zu den einheimischen Stein- und Dohlenkrebse gibt es aber schriftliche Erläuterungen und Bilder. Zu den Elritzen kommen später Groppen, Bartgrundel und Schneider als weitere Kleinfischarten der Sihl dazu.

Beim Unterwassereinblick der Fischotter ist Geduld gefragt. Mit ein bisschen Glück kann man den Fischottern auf Augenhöhe beim Schwimmen zuschauen. Anhand dieser, in der Schweiz ausgestorbene Marderart, kann das Leben im Fluss breiter thematisiert werden. Nicht nur Fischotter leiden unter den schlechten Lebensbedingungen in unseren Fliessgewässern. Auch die einheimischen Krebsarten können die Sihl wegen der Krebspest nicht mehr bewohnen.

Die Neugestaltung gelang Dank der Zusammenarbeit zwischen Rolf Schatz und dem Fischerverein Thalwil auf der einen und dem Wildnispark Zürich auf der anderen Seite. Ein Fachmann vom Natur- und Tierpark Goldau wirkte beratend mit. Ohne das Know How des Fischervereins wäre weder die tiergerechte Ausgestaltung möglich gewesen, noch wären die geeigneten Tiere zur Verfügung gestanden um die Anlage zu besiedeln. Edelkrebse und Elritzen stammen aus der Zucht des Fischerverein Thalwil.

Weitere Auskünfte:
Christian Stauffer, Geschäftsführer Wildnispark Zürich
Tel. 044 722 55 18 oder christian.stauffer@wildnispark.ch

Weitere Informationen zum
Wildnispark Zürich auf www.Ausflugsziele.ch

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