Schweizer Tourismus-Verband informiert: Frühlingssession 2010 (CH)

25. Februar 2010

Tatort Bundeshaus
Tatort Bundeshaus: Frühlingssession 2010
Redaktion: Mario Lütolf, Mila Trombitas
1/10, 3.4.2010

Nationalrat

08.328 Kantonale Regelungsfreiheit für Lärmemissionen von Gastwirtschaftsbetrieben
Der Kanton Basel-Stadt möchte das Bundesgesetz über den Umweltschutz dahingehend ändern, dass die Kantone für die Beurteilung von Lärmemissionen aus Gastwirtschaftsbetrieben und für die Begrenzung solcher Emissionen eigene Regelungen erlassen können. Der Ständerat und die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie wollen der Initiative keine Folge geben.

09.3973 Mo Ständerat. Weiterentwicklung des Direktzahlungssystems
Der Bundesrat wird beauftragt, den Konzeptvorschlag im Bericht „Weiterentwicklung des Direktzahlungssystems“ zu konkretisieren. Der produzierenden Landwirtschaft die gebührende Bedeutung beizumessen. Es gilt, für die Wertschöpfungskette der Land- und Ernährungswirtschaft frühzeitig einen verlässlichen Rahmen zur Bewältigung der anstehenden Herausforderungen zu schaffen.

10.009 Aussenwirtschaftspolitik 2009. Bericht
Im Zentrum der Aussenwirtschaftspolitik des Bundesrats stand im letzten Jahr die Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Schweiz intensivierte ihr Engagement gegen den Finanz- und Handelsprotektionismus und setzte sich dafür ein, die Rahmenbedingungen im Binnenmarkt sowie für die Exportwirtschaft weiter zu verbessern. Das Schwerpunktkapitel des Aussenwirtschaftsberichts zeigt auf, wie der Bundesrat der Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Schweizer Wirtschaft, der ökologischen Verantwortung und der gesellschaftlichen Solidarität Rechnung trägt.

Ständerat

08.3970 Motion Darbellay. Offensive für den schweizerischen Tourismus
Christophe Darbellay regte am 19.12.2008 zusätzliche Finanzmittel an, um damit auf den erwarteten deutlichen Rückgang im Tourismussektor im Zusammenhang mit der Finanzkrise zu reagieren. Der Bundesrat erachtete am 18.2.2009 eine Erhöhung der Marketingmittel im Schweizer Tourismus im Rahmen der 2. Stufe der konjunkturellen Stabilisierungsmassnahmen als geeignete Massnahme zur Bekämpfung des absehbaren Nachfrageeinbruchs im Schweizer Tourismus. Die Motion geht nun an den 2. Rat.

07.062 Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland. Flankierende Massnahmen
Die Aufhebung des Bundesgesetzes über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (Lex Koller) soll von einer Änderung des Raumplanungsgesetzes begleitet werden. Diese soll die Kantone dazu verpflichten, in ihren Richtplänen Gebiete mit hohen Zweitwohnungsbeständen zu bezeichnen und für diese lenkende Massnahmen zu entwickeln. Die Attraktivität der Landschaft ist eine wesentliche Grundlage des Tourismus im Alpenraum. Der sorgfältige Umgang mit der Bautätigkeit ist deshalb für den Tourismus von besonderer Bedeutung. Der STV begrüsst die Gesetzesänderung und die Ausgestaltung flankierender Massnahmen.

08.073 Schluss mit uferlosem Bau von Zweitwohnungen. Volksinitiative
Die Volksinitiative fordert eine verfassungsmässige Beschränkung des Anteils von Zweitwohnungen am Gesamtbestand der Wohneinheiten und an der für Wohnzwecke genutzten Bruttogeschossfläche auf 20 %. Bundesrat Moritz Leuenberger verweist auf die laufenden Arbeiten zur Revision des Raumplanungsgesetzes, die materiell mit den Anliegen der Initianten verknüpft ist.. Es besteht durchaus Handlungsbedarf zum Thema der schwachen Belegung von Ferienwohnungen. Der STV lehnt dieses Volksbegehren jedoch ab, weil es über das Ziel hinaus schiesst, falsche Anreize setzt und keine Rücksicht nimmt auf wirtschaftliche und regionalpolitische Interessen.

08.3855 Motion Favre. Rezession. Höhere Unterstützung für die Regionalpolitik
Der Bundesrat wurde beauftragt, seine Unterstützung für die Regionalpolitik in Zusammenarbeit mit den betroffenen Kantonen im Rahmen des ersten Nachtrages zum Budget 2009 zu erhöhen. Im Februar 2009 hat der Bundesrat beschlossen, dem Parlament eine vorgezogene Äufnung des Fonds für Regionalentwicklung in der Höhe von 100 Millionen Franken zu beantragen. Die Kantone sind von Gesetzes wegen zu gleichwertigen finanziellen Leistungen verpflichtet. Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.

08.3443 Motion Germanier. Förderung des Konsums von Landwirtschaftsprodukten aus der Region
Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerates hat sich mit verschiedenen Vorstössen befasst und stimmt dem Nationalrat zu, dass die Schweizer Landwirtschaft künftig ihre Marktanteile im Inland wie im Ausland nur halten und ausbauen kann, wenn sie Produkte von hoher Qualität anbieten kann. Sie stimmte deshalb den folgenden drei Motionen im Grundsatz zu: Die Motionen 09.3612 (Bourgeois) Qualitätsstrategie in der Schweizer Landwirtschaft, 08.3443 (Germanier) Förderung des Konsums von Landwirtschaftsprodukten aus der Region und 09.3309 (Graf Maya) Steigerung der Wertschöpfung in der Landwirtschaft durch Förderung des Biolandbaus.

09.3612 Motion Bourgeois. Qualitätsstrategie in der Schweizer Landwirtschaft
Der Bundesrat wird mit der Motion beauftragt, eine Qualitätsstrategie für Schweizer Lebensmittel und Massnahmen zu erarbeiten, um eine optimale Wertschöpfung entlang der ganzen Kette zu garantieren. Der Bundesrat teilt die Ansicht des Motionärs, dass die Positionierung der Schweizer Lebensmittel auf nationaler und internationaler Ebene gestärkt werden muss. Um die Synergien im Bereich der Absatzförderung zu stärken, wurde die Verwendung des gemeinsamen Erscheinungsbildes „Schweiz. Natürlich“, das an jenes von Schweiz Tourismus angelehnt ist, für alle vom Bund mitfinanzierten Kommunikationskampagnen zugunsten von landwirtschaftlichen Erzeugnissen obligatorisch erklärt. Diese Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Tourismus sei weiter zu intensivieren. Der STV begrüsst diese Entwicklung sehr.

09.3986 – Motion Briner. Rückerstattung der Mehrwertsteuer bei der Ausfuhr im Reiseverkehr
Der Bundesrat wird beauftragt, in der Verordnung zum Mehrwertsteuergesetz die künftige Regelung des Ausfuhr- Nachweises administrativ zu vereinfachen. Die Sparmassnahmen des Bundes und das Schengen-Abkommen führten zu Personalabbau an den Grenzen, die Anzahl der Gesuche um nachträgliche Beglaubigungen sei massiv angestiegen. Der STV teilt das Anliegen des Motionärs, dass es für den Tourismus, die Uhren- und Schmuckindustrie von besonderer Bedeutung ist, die Verordnung mit pragmatischen und praktikablen Lösungen auszugestalten.

09.471 Biometrische Ausweise
Die Staatspolitische Kommission des Ständerates lehnt verschiedene parlamentarische Initiativen aus dem Nationalrat ab, welche die obligatorische Speicherung der biometrischen Ausweisdaten in einer Datenbank wieder rückgängig machen wollen. Die Kommission stimmt hingegen einer weiteren Initiative zu, welche im Ausweisgesetz festhalten will, dass nach wie vor herkömmliche nichtbiometrische Identitätskarten ausgestellt werden.

09.4191 Motion Luginbühl. Infrastrukturfonds für Agglomerationsprogramme
In den Agglomerationen stossen die Verkehrssysteme an ihre Grenzen. Erst 2008 schuf der Bund mit dem Infrastrukturfonds die Möglichkeit, die bisher vernachlässigten Agglomerations-Verkehrsvorhaben mitzufinanzieren. Der Fonds ist aber unterdotiert und zu wenig liquide. Bundesbeiträge sollen ab 2011 zwar verpflichtet werden, aber erst nach 2014 und auch dann nur in ungenügender Höhe fliessen. Die Motion beauftragt den Bundesrat, den Mittelbedarf für die Mitfinanzierung der Agglomerationsprogramme der Periode 2011-2014 darzulegen und Lösungen für eine zeitgerechte Mitfinanzierung aufzuzeigen. Diese Motion wird materiell durch die Verkehrskommission des Ständerates unterstützt. Sie will eine parlamentarische Initiative einreichen, welche eine ausserordentliche Einlage aus der Spezialfinanzierung Strassenverkehr in den Fonds fordert. Die KVF des Nationalrates muss nun dazu Stellung nehmen. Stimmt sie ebenfalls zu, kann die KVF des Ständerates mit der Ausarbeitung einer Vorlage beginnen.

09.473 Bundesgesetz über die Sicherheitsorgane der Transportunternehmen im öffentlichen Verkehr
Der Bundesrat unterstützt den Vorschlag aus dem Parlament für ein neues Bundesgesetz über die Sicherheitsorgane der Transportunternehmen im öffentlichen Verkehr. Es soll das aus dem Jahr 1878 stammende Bahnpolizeigesetz ablösen. Es wird klar zwischen einer mit polizeilichen Funktionen ausgestatteten Transportpolizei und einem Sicherheitsdienst mit weniger Kompetenzen unterschieden. Während die Transportpolizei in der Regel uniformiert ist und beispielsweise verdächtige Personen vorläufig festnehmen kann, darf der Sicherheitsdienst Personen zwar kontrollieren, aber nicht festnehmen. Nur die Aufgaben des Sicherheitsdienstes, nicht aber jene der Transportpolizei, können an private Organisationen übertragen werden. Während die SBB auf eine Transportpolizei setzt, können kleinere Verkehrsbetriebe sich mit einem Sicherheitsdienst begnügen.

09.4203 Postulat Brändli. Strassenfinanzierung
Das Strasssennetz ist in verschiedene Kategorien aufgeteilt. Je höher die Klassierung, umso mehr zahlt der Bund. Kantone, die über einen hohen Anteil an tief eingestuften Strassen verfügen, sind finanziell viel stärker belastet. Der beabsichtigte Netzbeschluss und die vorgesehene (einseitige) Aufklassierung von Strassen zu Kantonsstrassen droht die bestehenden Ungleichgewichte noch zu vergrössern. Das Postulat ersucht den Bundesrat, eine flächendeckende Grunderschliessung uner Einbzug der touristischen Logiernächte zu erarbeiten und einen Vorschalg zu erarbeiten, der eine ausgewogenere Belastung der Einwohner in den einzelnen Kantonen durch die Restkosten der Grunderschliessung gewährleistet. Der Bundesrat lehnt das Postulat ab, die unterschiedlichen Kosten der Kantone würden bereits heute gebührend und angemessen berücksichtigt.

09.047 Luftfahrtgesetz. Teilrevision I
Wichtigste Elemente dieses ersten Pakets der LFG-Teilrevision sind: die Einführung einer neuen Aufsichtsabgabe, neue Grundsätze für die Gebührenerhebung auf Flugplätzen, ein neues Konzept für die Finanzierung der Flugsicherung und die Übernahme von nicht entschädigten Dienstleistungen der Skyguide im benachbarten Ausland durch den Bund während einer Übergangsfrist . Der STV begrüsst das Eintreten auf diese Vorlage. Eine neue Aufsichtsabgabe lehnt er ab. Die Aufsichtsabgabe würde den Luftfahrtstandort zusätzlich mit bis zu 21 Millionen Franken pro Jahr belasten und damit dessen internationale Wettbewerbsfähigkeit schwächen. Er spricht sich für einen allgemeinen Förderartikel zugunsten der Berufsausbildung in der Luftfahrt als Ersatz für die gestrichene Bestimmung über die SLS und die Deckung von Ertragsausfällen der Skyguide durch ungedeckte Dienstleistungen im Ausland.

09.071 EU-Bildungs-, Berufsbildungs- und Jugendprogramme bis 2013. Beteiligung der Schweiz
Die offizielle Teilnahme der Schweiz soll dazu beitragen, die aktive Rolle der Schweiz im europäischen Bildungsraum auszubauen und den angemessenen bildungspolitischen und volkswirtschaftlichen Nutzen aus dem Wissenstransfer sowie aus der Mitarbeit in den besten europäischen Kooperationsnetzen zu ziehen. Der
STV begrüsst die Genehmigung des Abkommens.

09.4196 – Interpellation Briner. Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen zuungunsten privater Bildungsanbieter
Der Interpellant stellt fest, dass private Anbieter durch die geltenden Rahmenbedingungen oft benachteiligt sind und die Stärken privater Bildungseinrichtungen von der Politik immer wieder massiv unterschätzt oder gar ausgeblendet werden. Der Bundesrat hält dazu fest, dass sich die starken privaten Anbieter in der Berufsbildung nicht durch subventionierte öffentliche Angebote konkurrenziert werden dürfen. Vielmehr sollen sie sich sinnvoll und flexibel ergänzen.

09.4042 Interpellation Recordon. Eindämmung der durch die Gletscherschmelze freigesetzten organischen Schadstoffe
Schmelzende Gletscher geben gefährliche chemische Stoffe frei, die über Jahrzehnte im ‚ewigen‘ Eis eingeschlossen waren. Ständerat Recordon fragt an, ob Massnahmen geplant sind. Der Bundesrat hält in seiner Antwort fest, dass weitere Studien klären müssen, inwieweit die Konzentrationen dieser Stoffe im Sediment der alpinen Seen ein Risiko für diese empfindlichen Ökosysteme darstellen.

Differenzbereinigung

08.012 Bundesratsgeschäft Nationalstrassenabgabegesetz NSAG
Mit dem Bundesgesetz über die Benützung von Nationalstrassen werden die Vollzugsvorschriften zum BV-Artikel 86 Abs. 2 legiferiert. Bisher stützte sich die Erhebung der Autobahnvignette von 40 Franken pro Jahr zur Benützung der Nationalstrassen erster und zweiter Klasse direkt auf die Bundesverfassung. Die Gesetzesvorlage hält am Status quo der heutigen Klebevignette und der Gebühr von 40 Franken pro Jahr fest. Umstritten ist nur, ob die Kontrollen und die Strafverfolgung an der Grenze neu ganz oder teilweise privaten Organisationen übertragen werden können. Das Benützen der abgabepflichtigen Nationalstrassen ohne vorgängige Bezahlung der Abgabe oder mit nicht korrekt angebrachter Vignette wird wie bisher als Übertretung geahndet. Neu beträgt die Busse aber 200 statt hundert Franken.

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SCHILTHORNBAHN: Überdurchschnittliches Ergebnis 2009

13. Januar 2010

In Bezug auf die Frequenzen hat das Geschäftsjahr 2009 zwei Gesichter: einem sehr guten Sommerergebnis steht ein durchschnittliches Winterergebnis gegenüber.

Die Gesamtfrequenzen sind jedoch gut ausgefallen. Finanzkrise, ungünstige Wechselkurse und Schweinegrippe hatten nur einen mässigen Einfluss auf die Besucherzahlen.

Frequenzen Luftseilbahn Stechelberg – Mürren – Schilthorn
Mit der Luftseilbahn Stechelberg – Mürren – Schilthorn sind im Berichtsjahr 2,19 Mio. Gäste befördert worden. Gegenüber dem ausgezeichneten Vorjahr entspricht dies einer Abnahme von 1,1 %, gegenüber dem Durchschnitt der letzten 5 Jahre einer Zunahme von 5,2 %.

Alle Transportanlagen (Januar – Dezember)
Auf allen Transportanlagen (Luftseilbahnen, Standseilbahn, Sesselbahnen und Skilifte) sind gegenüber dem Vorjahr 4,9 % weniger Gäste transportiert worden. Gegenüber dem Durchschnitt der letzten 5 Jahre beförderten wir hingegen 7,3 % mehr Gäste.

Die Gastronomie- und Kioskbetriebe erzielten einen Umsatz von
Fr. 6’741’000.—. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von 1,6 % oder Fr. 112’000.00 (2008: Fr. 6’853’000.—).

Neue Sesselbahnen in Betrieb
Seit dem 5. Dezember 2009 sind die beiden Sesselbahnen Allmiboden und Winteregg in Betrieb. Sie haben die Feuertaufe gut bestanden. Die neue Verbindung Allmiboden – Allmendhubel wird von den Gästen sehr geschätzt und rege benützt.

Generalversammlung 2010 / Aktiensteuerwert
Die Generalversammlung der Schilthornbahn AG findet am Freitag, 18. Juni 2010 im Sportzentrum Mürren statt. Der Steuerwert der Schilthornbahn-Aktie beträgt für das Steuerjahr 2009 Fr. 1’370.–.

SCHILTHORNBAHN AG
Peter Feuz
Delegierter des Verwaltungsrates
Höheweg 2
3800 Interlaken
peterfeuz@schilthorn.ch
http://www.schilthorn.ch

Weitere Informationen zum Schilthorn auf www.Ausflugsziele.ch


Bahnmuseum Albula in Bergün (CH)

29. Dezember 2009

Eine Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass eine Realisierung des Bahnmuseums Albula in Bergün mit der Unterstützung aller Partner möglich ist. Auch die Rhätische Bahn (RhB) beteiligt sich an diesem Projekt. Das Albulatal soll damit touristisch aufgewertet und Bergün selber als Bahndorf etabliert werden.

Das Bahnmuseum in Bergün hat eine 10-jährige Planungsphase hinter sich. Im Rahmen einer vom Verein Bahnhistorisches Museum Albula, dem Amt für Wirtschaft und Tourismus, Bergün/Filisur Tourismus und der RhB erarbeiteten Machbarkeitstudie hat sich ergeben, dass eine Realisierung des Museums und die Integration des Dienstleistungszentrums Bergün im Zeughaus mit der Unterstützung aller Partner möglich ist. Die RhB beabsichtigt sich am Projekt Bahnmuseum mit einem bedingt rückzahlbaren Darlehen von CHF 1.3 Mio. und einer noch zu sichernden Bürgschaft von CHF 1 Mio. zu beteiligen. Der Verein Bahnmuseum hat nun insbesondere die Aufgabe aufzuzeigen, wie allfällige Betriebsdefizite aufgefangen werden. Es ist geplant, in den nächsten Monaten unter allen beteiligten Partnern die erforderlichen Verträge auszuarbeiten.

Mit der Realisierung des Museums wird das Albulatal touristisch aufgewertet. Für die RhB ergibt sich dadurch die Möglichkeit, ein bahnhistorisches Zentrum zu schaffen und das Bahnmuseum in die Inszenierung RhB UNESCO Welterbe „Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina“ zu integrieren. Zudem werden mit dem Dienstleistungszentrum Synergien zwischen Bahn, Tourismus und Region erzielt.

Rhätische Bahn
Unternehmenskommunikation
Simon Rageth
Tel. 081 288 64 06
E-Mail s.rageth@rhb.ch


Es ist noch nicht Winter und schon gehen die Buchungen für den Sommer los (CH)

27. November 2009
Ausflugsziele.ch Sommer Special 2010

Ausflugsziele.ch Sommer Special 2010

Webmarketing/Onlinemarketing im Ausflugsziele.ch Sommer-Special 2010

Das führende Ausflugs- und Freizeitportal der Schweiz, http://www.Ausflugsziele.ch, bietet mit dem Sommer-Special 2010 auf der Startseite eine attraktive Möglichkeit, Webmarketing/Onlinemarketing zu betreiben. Der Sommer-Special 2010 bietet für maximal 18 Angebote Platz.

Da die Plätze beschränkt und die Nachfrage, seit der Nomination von Ausflugsziele.ch für den Milestone 2009 höher als zuvor sind, können die Advetorials nur nach Themengebiet und Attraktivität redaktionell zur Buchung freigegeben werden.

Die Advertorials sind im Inhaltsbereich auf der Startseite von Ausflugsziele.ch platziert und ermöglichen damit eine sehr hohe Aufmerksamkeit in einem attraktiven und anspruchsvollen Umfeld. Die Advetorials werden in der klassischen Werbung auch Publireportagen genannt.

Die meisten Plätze sind bereits schon jährlich vergeben und werden je nach Saison und Bedarf von den Werbenden mit aktuellen und interessanten Inhalten gefüllt und belegt. Um sich einen Platz auf der Startseite bzw. im kommenden Sommer-Special für die Saison 2010 zu sichern, muss man sich bewerben. Die Bewerbungen werden durch die Ausflugsziele.ch Redaktion geprüft und bei Eignung als Advetorial in den Sommer-Special 2010 integriert.

Das Portal bietet weitere uneingeschränkte und interessante Webmarketing/Onlinemarketing Möglichkeiten:

Von der Premium-Promotion, dem Klick-Paket oder den Basis-Promotionen bis zum erfolgsorientierten Marketing ist praktisch alles möglich. Mit diesen verschiedenen Modellen von Marketingmassnahmen ist eine Präsenz im führenden Ausflugs- und Freizeitportal der Schweiz für jedes Budget möglich und geeignet. Auch die erfolgsorientierte Integration von Erlebnis-Gutscheinen in den Ausflugsziele.ch Erlebnis-Shop oder von Gruppenangeboten ist eine sehr interessante Möglichkeit Angebote einem interessierten Publikum näher zu bringen.

Webmarketing muss nicht kompliziert und teuer sein.
Man muss nur die richtigen Methoden finden und die Werbung dort platzieren wo sie am effektivsten ist. Auch für Sponsoren und „Paten“ von Ausflugszielen steht das Portal offen. Ob eine Automarke, ein Reiseunternehmen, eine Fluggesellschaft, Ferien-Destinationen, eine Versicherung, eine Bank, eine Zeitung oder ein Hotel. Jeder kann als Sponsor oder „Pate“ eines Ausflugsziels die Möglichkeiten für ein effektives und im Vegleich zu normalen Webmarketingmassnahmen kostengünstiges Webmarketing/Onlienmarketing auf http://www.Ausflugsziele.ch nutzen.

http://www.Ausflugsziele.ch ist für den Binnenmarkt konzipiert.
Es erreicht gemäss WEMF (Net-Metrix) in der Sommer Saison über 1 Million Seitenaufrufe (PI’s) und über 70 Tausend Nutzer (Single IP’s) im Monat, welche zu über 90% aus der Schweiz und Liechtenstein stammen. Die Verweil- bzw. Nutzungsdauer liegt im Schnitt bei 8 Minuten.

Das Portal bietet damit eine ideale Plattform für ein effizientes, kostengünstiges und interessantes Webmarketing in einem übersichtlichen und anspruchsvollen Umfeld.

Webmarketing/Onlinemarketing war noch nie so einfach und effizient.

Weitere Informationen zu den aussergewöhnichen und attraktiven Marketingformaten erhalten Sie bei:

H+M MEDIA / Ausflugsziele.ch
Telefon 043 818 22 69
Mail kontakt@ausflugsziele.ch
http://www.Ausflugsziele.ch


Schweizer Tourismus-Verband informiert: Wintersession 2009

19. November 2009
Tatort Bundeshaus: Wintersession 2009

Tatort Bundeshaus: Wintersession 2009

Tatort Bundeshaus: Wintersession 2009
Redaktion: Mario Lütolf, Mila Trombitas
4/09, 19.11.2009

Nationalrat

07.062 Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland
Die Aufhebung des Bundesgesetzes über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (Lex Koller) soll von einer Änderung des Raumplanungsgesetzes begleitet werden. Der Bundesrat schlägt flankierende Massnahmen zur Aufhebung der Lex Koller vor. Die Kantone sollen dazu verpflichtet werden, in ihren Richtplänen diejenigen Gebiete zu bezeichnen, in denen besondere Massnahmen notwendig sind, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Erst- und Zweitwohnungen sicherzustellen. Die Lösung über den kantonalen Richtplan stellt sicher, dass spezifische Ausgangslagen berücksichtigt und mit den Vorstellungen der Kantone zur Siedlungs-, Wirtschafts- und Landschaftsentwicklung abgestimmt werden. Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie beschloss mit 19 zu 7 Stimmen die Annahme der Revision . Der STV begrüsst diese Entwicklung.

07.492 Parl. Initiative der Umweltkommission des Ständerates. Schutz und Nutzung der Gewässer
Am 3. Juli 2006 wurde die Volksinitiative «Lebendiges Wasser » (07.060) eingereicht. Sie verlangt einen neuen Verfassungsartikel 76a «Renaturierung von Gewässern». Der Bundesrat hat am 8. Juni 2007 beschlossen, dem Parlament zu beantragen, die Volksinitiative ohne Gegenentwurf dem Volk zur Ablehnung zu empfehlen. Im Rahmen der Prüfung der Volksinitiative hat die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Ständerats beschlossen, einen indirekten Gegenentwurf zur Volksinitiative «Lebendiges Wasser» zu erarbeiten. Dieser sieht verschiedene Massnahmen zur Revitalisierung der Gewässer vor.

09.041 Finanzplan, Budget 2010
Der Finanzplan basiert auf der Annahme, dass die Schweizer Wirtschaft ab 2011 wieder mit einer Rate von real 1,5% wächst. Aus heutiger Sicht ist die mittelfristige Wirtschaftsentwicklung mit grosser Unsicherheit verbunden, und zwar nach oben und nach unten. Aus diesem Grund werden im Finanzplanbericht neben dem erwähnten Basisszenario auch zwei Alternativszenarien präsentiert. Sie zeigen auf, welche Auswirkungen eine bessere bzw. schlechtere Wirtschaftsentwicklung auf den Bundeshaushalt haben. Es stehen weitere Belastungen im Raum, wie die Einrichtung eines Fonds für solarthermische Energie (1 Mrd.), die Schliessung der Finanzierungslücke FinÖV-Fonds (jährlich 110 Mio.), die Inkraftsetzung des Ausgleichs der Folgen der kalten Progression im 2010 statt 2011 (zusätzliche Einnahmenausfälle von 400 Mio. im 2011) oder die dritte Unternehmenssteuerreform (500 Mio. ab 2012).

09.071 EU-Bildungs-, Berufsbildungs- und Jugendprogramme bis 2013
Die Schweiz beteiligt sich seit 1995 indirekt an den Bildungsprogrammen der EU. Neu soll sie sich aktiv und als gleichberechtigter Partner an den aktuellen Programmen der EU (2007 – 2013) „Lebenslanges Lernen“ und „Jugend in Aktion“ beteiligen. (09.071 n EU-Bildungs-, Berufsbildungs- und Jugendprogramme bis 2013. Beteiligung der Schweiz). Mit den Fördermassnahmen sollen Mobilität von Studierenden zu Ausbildungszwecken, der Austausch von Personen vor oder während dem Erwerbsleben für Berufspraktika sowie Auslandaufenthalte von Jugendlichen für kulturelle Erfahrungen ermöglicht werden.

09.074 Luftfahrtgesetz Teilrevision 1
Nachdem die Kommission Zusatzinformationen über die Aufsichtsabgabe (Art. 6b) verlangt hatte, entschied sie mit 16 zu 10 Stimmen, die betreffenden Bestimmungen zu streichen. Die Kommission wollte eine Minderung der Wettbewerbsfähigkeit der schweizerischen Luftfahrtindustrie mit neuen finanziellen Belastungen vermeiden. Die neuen Stellen sollen nun über einen Nachtragskredit finanziert werden. Bei den Flughafengebühren (Art. 39) nahm die Kommission grossmehrheitlich eine Formulierung an, die den Bundesrat beauftragt, für Flughafengebühren auf dem Verordnungsweg Kriterien festzulegen, nach denen die Flughäfen ihre Gebühren zukünftig bemessen müssen. Der Bundesrat soll dabei die Möglichkeit haben, die Flughäfen zu verpflichten, auch Erträge aus dem kommerziellen, nicht aviatischen Bereich zu berücksichtigen (bspw. Erträge aus dem Duty Free Geschäft). Abgelehnt hingegen hat es die KVF mit 12 zu 8 Stimmen bei 4 Enthaltungen, die Ausbildung in der Luftfahrt neu zu regeln (Art. 103a-d) und diese finanziell zu fördern.

09.3347 Mo. Ständerat (Sommaruga Simonetta). Solarfonds für eine nachhaltige Umwelt-, Energie- und Wirtschaftspolitik
Der Bundesrat wird beauftragt, als Sofortmassnahme eine Vorlage auszuarbeiten mit dem Ziel, einen bis Ende 2012 befristeten Fonds in der Grössenordnung von einer Milliarde Franken zur Förderung von solarthermischen Anlagen zu errichten. Der Fonds soll zu zwei Dritteln durch den Bund und zu einem Drittel durch die Stromwirtschaft gespiesen werden. Die nationlrätliche Kommission lehnte die Motion mit 15 zu 8 Stimmen bei 1 Enthaltung ab. Zwar anerkennt sie die umwelt- und energiepolitische Absicht des Anliegens, befindet es aber als problematisch angesichts der zu erwartenden Defizite im Bundeshaushalt, 660 Mio. Franken für dieses Anliegen zu sprechen.

01.083 Alpenkonvention
Mit 13 zu 11 Stimmen bei 2 Enthaltungen empfiehlt die Kommission dem Nationalrat, nicht auf die Vorlage einzutreten. Damit lehnt die Kommission die bundesrätliche Vorlage aus dem Jahr 2001 ab, die vorschlägt, alle neun Durchführungsprotokolle der Alpenkonvention zu ratifizieren, darunter auch das Tourismusprotokoll. Der Ständerat hatte im Juni 2004 beschlossen, die drei Protokolle «Raumplanung und nachhaltige Entwicklung», «Verkehr» und «Bodenschutz» zu ratifizieren. Eine starke Minderheit beantragt dem Nationalrat, auf die Vorlage einzutreten, weil sie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in einem ökologisch und ökonomisch sensiblen Raum, wie es das Alpengebiet ist, unterstützt und darin auch eine Stärkung gegenüber den städtischen Agglomerationsräume sieht. Der STV befürwortet die Ratifizierung der 3 Protokolle als gangbaren Kompromiss und als folgerichtig im Zusammenhang mit den Absichtserklärungen basierend auf der Nachhaltigkeits-Charta des Schweizer Tourismus.

Ständerat

09.051 Weiterentwicklung des Schengen-Besitzstands. Übernahme der Verordnung über das Visa-Informationssystem (VIS)
Die VIS-Verordnung legt die Zugangsberechtigungen zum zentralen europäischen VIS fest. Nur mit 90 zu 55 Stimmen bei 22 Enthaltungen stimmte der Nationalrat der Übernahme des VIS zu. Die zentrale Datenbank soll das so genannte Visa-Shopping verhindern, die Identität von Visums-Inhabern überprüfen und den Betrug bekämpfen. Der Bund kann dabei Private ermächtigen, Aufgaben im Rahmen des Visumsverfahrens zu erfüllen. Mit 82 zu 63 Stimmen bestimmte der Nationalrat, dass die Erhebung der Visa-Gebühren und das Erfassen von biometrischen Daten nicht ausgelagert werden dürfen.

09.061 Energiegesetz
Ziel der Neuerungen ist die Steigerung der Energieeffizienz. Im Fokus steht der Gebäudebereich, in dem ein grosses Energiesparpotential besteht. Im Mittelpunkt der Diskussion stand der Gebäudeenergieausweis. Der Entwurf verpflichtet allerdings die Kantone nicht zur Einführung eines Gebäudeenergieausweises, sondern er gewährleistet, dass dieser gesamtschweizerisch einheitlich ist.

09.3961 – Postulat. Zehn Jahre Bologna-Reform
Ständerat David Eugen will den Bundesrat beauftragen, eine Analyse vorzunehmen und hält fest, dass sich eine gewisse Ernüchterung breit gemacht hat, weil zweifelhaft sei, ob die Kernziele des Bologna-Prozesses erreicht werden können. Die Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge und die damit verbundenen detaillierten Bewertungssysteme hätten den Wechsel des Studienorts wohl eher erschwert statt erleichtert. Die angestrebte automatische Anerkennung von Studienleistungen, die an anderen Hochschulen erbracht wurden, sei nicht erfolgt. Nicht zu verkennen sei eine gewisse Bürokratisierung des Hochschulwesens, die sich lähmend auf Innovation und Flexibilität der Lehrenden und Studierenden auswirken könne.

09.3962 – Interpellation. Besteuerung von Zweitwohnungen
Ständerat Christoffel Brändli hält fest, dass die Eigentümer von Zweitwohnungen mit den Steuern aus dem Eigenmietwert einen wichtigen Beitrag an die hohen Infrastrukturkosten der Tourismusgemeinden leisten. Eine allfällige Aufhebung der Eigenmietwertbesteuerung würde diese Gemeinden ausserordentlich hart treffen. Es sind deshalb Wege zu finden, um diesen Gemeinden die bisherigen Einnahmen aus Zweitwohnungen auch bei einer allfälligen Abschaffung der Eigenmietwertbesteuerung zu sichern. Der Bundesrat antwortete, dass eine Besteuerung am Liegenschaftsstandort sachlich gerechtfertigt ist. Er hat das Eidgenössische Finanzdepartement beauftragt, die Problematik der Zweitwohnungen in Zusammenarbeit mit den Kantonen zu analysieren und Lösungen vorzuschlagen.

09.3968 – Interpellation. Beurteilung der neuen Regionalpolitik
Ständerat Luc Recordon stellt fest, dass die ausgleichende Wirkung durch die Massnahmen der NRP kaum spürbar sei. Die Anzahl der geförderten Projekte, der geschaffenen Arbeitsplätze sowie der neuen Investitionen sei in vielen Westschweizer Kantonen stark zurück gegangen. Der Bundesrat antwortete, dass diese Entwicklung teilweise auf die neue Festlegung der Anwendungsgebiete zurückzuführen sei und auch die konjunkturelle Abschwächung eine wesentliche Rolle spiele. Auf der Grundlage von Programmkonventionen können die Kantone Projekte im überbetrieblichen oder im vorwettbewerblichen Bereich unterstützen, die den Unternehmen zugute kommen. Über die Umsetzungen wird nach 4 Jahren, d.h. 2011 eine Zwischenbilanz gezogen.

Differenzbereinigungen
08.012 Bundesratsgeschäft Nationalstrassenabgabegesetz NSAG
Beim Nationalstrassenabgabegesetz hatte die nationalrätliche Kommission lediglich eine Differenz zu beraten. Es geht darum, ob die Kontrolle von Vignetten und die Strafverfolgung im einfachen Verfahren Dritten übertragen werden kann. Die Mehrheit der Kommission hatte rechtsstaatliche Bedenken und sieht dies als eine hoheitliche Aufgabe, die nicht delegiert werden kann.

Schweizer Tourismus-Verband – Fédération suisse du tourisme
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„MILESTONE. Tourismuspreis Schweiz“ zum zehnten Mal verliehen

18. November 2009
„MILESTONE. Tourismuspreis Schweiz“ zum zehnten Mal verliehen

„MILESTONE. Tourismuspreis Schweiz“ zum zehnten Mal verliehen

Am 17. November sind im Kultur-Casino Bern drei herausragende Projekte, ein Nachwuchspreis, ein Sonderpreis Nachhaltigkeit und ein Lebenswerk mit dem „MILESTONE 2009“, dem Tourismuspreis Schweiz, gewürdigt worden. Die wichtigste Auszeichnung der Branche honoriert hervorragende Leistungen und Projekte im Schweizer Tourismus und feiert in diesem Jahr das 10-jährige Jubiläum.

An der Preisverleihung, die unter dem Motto „Innovation.Team.Mensch.“ durchgeführt wurde, nahmen 500 geladene Gäste aus Tourismus, Wirtschaft und Politik teil. Andreas Schönenberger, Chef von Google Schweiz, trat als Keynote-Referent auf und bot dem Publikum spannende Einblicke in die Unternehmenskultur von Google als Nährboden für Innovationen. Im Anschluss an das Referat wurden unter der Moderation von Sandra Studer die Preise in den Kategorien „Herausragendes Projekt“, „Nachwuchspreis“, „Sonderpreis Nachhaltigkeit“ und „Lebenswerk einer Persönlichkeit“ verliehen.

Erster Preis „Herausragendes Projekt“: Montreux Riviera – Gestion de la destination
Der Druck des internationalen Marktes und die wachsende Konkurrenz fordern die Bündelung von Kräften, um im Markt erfolgreich bestehen und beim Kunden bestmöglich in Erscheinung treten zu können. Zu diesem Zweck haben sich die Regionen Montreux, Vevey und Lavaux unter der Strategie von Montreux-Vevey Tourismus zu einer Destination zusammengefunden und die starke Marke „Montreux Riviera“ gebildet. Die insgesamt 23 Gemeinden umfassen ein heterogenes touristisches Angebot und werden fortan unter einem Dach vermarktet. Die neue Organisation beschäftigt 40 Mitarbeitende und verfügt über ein jährliches Budget von sechs Millionen Franken. Die Kooperation verleiht der ganzen Region neue Stärke und ist vorbildlich für die ganze Schweiz.

Zweiter Preis „Herausragendes Projekt“: Jubiläum 50 Jahre Verkehrshaus Schweiz
Das bekannte Verkehrshaus der Schweiz hat mit einem Private Public Partnership-Finanzierungsmodell markante und mutige Weichen für die Zukunft gestellt und ein Investitionsvolumen von 60 Millionen Franken ausgelöst. Der dadurch realisierte Neubau und das nachhaltige Aktivierungsprogramm erlauben neue Formen der Nutzung in Bereichen des Freizeitund Geschäftstourismus – weg vom statischen Museumsbetrieb hin zu einem dynamischen, multifunktionellen Themenpark. Ausstellungskonzepte wie Media-Factory, Schaulager und Auto-Theater sind innovative Erlebnisinszenierungen, die die Rolle des Verkehrshauses als bedeutende Freizeit- und Lerninstitution weiter stärken.

Dritter Preis „Herausragendes Projekt“: Matterhorn Valley Hotels
Sieben Familienbetriebe der Mittelklasse in Grächen haben im 2003 eine integrierte Hotelkooperation gebildet, die gemeinsame Bereiche wie Qualitätsförderung, Marketing, Einkauf, Finanzen, Investitionsplanung und Mitarbeitermanagement umfasst. Alle Partner bleiben Eigentümer ihrer Betriebe, entwickeln aber gleichzeitig Synergien und stärken sich so gegenseitig. Der Aufbau dieses erfolgreichen Managementsystems, das ISO 9001 zertifiziert und mit der höchsten Stufe des Qualitäts-Programms des Schweizer Tourismus ausgezeichnet wurde, hat Vorbildcharakter für die Zusammenarbeit von kleineren und mittleren Betrieben.

Nachwuchspreis: Hotelpartner Yield Management Dienstleistung
Seit drei Jahren können Hoteliers die Verwaltung und Optimierung ihres Online-Markts an die Hotelpartner GmbH delegieren. Als Dienstleistung übernehmen Oliver Zurwerra, CEO der Hotelpartner GmbH, und sein Team das Yield Management des Betriebs auf den gängigen Buchungsplattformen. Auf Basis eines individuellen Profils überlässt das Hotel der Hotelpartner GmbH den Online-Markt auf Provisionsbasis. Im Rahmen der vorgegebenen preislichen Bandbreite ist die Hotelpartner GmbH selbständig besorgt, die Auslastung zu möglichst guten Preisen zu steigern. Dank ihrem technischen Know-how und den fundierten Branchenkenntnissen ist es den Jungunternehmern gelungen, eine bisher einzigartige Methode des Yield Managements zu entwickeln. Diese wertvolle Dienstleistung fördert insbesondere den Individualkundenmarkt und ist mit bereits rund 70 Partnerhotels auf Erfolgskurs.

Sonderpreis Nachhaltigkeit: Neue Monte Rosa-Hütte SAC
Die neue Monte Rosa-Hütte stellt eine gelungene Verknüpfung von hervorragender Architektur und modernster Technologie dar. Das ambitionierte Berghüttenprojekt wurde vom Schweizerischen Alpenclub SAC gemeinsam mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) realisiert. Neben der Architektur besticht die zukunftsorientierte Hütte auf 2’883 Metern über Meer durch ein wegweisendes Energiemanagement und eine ökologische Grundkonzeption. Die Hütte ist zu 90 Prozent selbstversorgend und die Abwasserreinigung erfolgt ohne Belastung der Umwelt. Mit dem Neubau wird eine der beliebtesten Hütten des SAC zu einem herausragenden Treffpunkt für Alpinisten und Bergwanderer und stellt ein Aushängeschild des Schweizer Bergtourismus dar.

Lebenswerk: Prof. Dr. Peter Keller
In seiner Funktion als Leiter Tourismus des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) hat sich Prof. Dr. Peter Keller über Jahrzehnte für den Tourismus stark gemacht. Er hat wichtige staatliche Instrumente zur Förderung des nationalen Tourismus konzipiert und umgesetzt. Sein grosses Fachwissen hat Prof. Dr. Peter Keller auch in verschiedenen nationalen und internationalen Tourismusgremien eingebracht und dabei die Verbindung zwischen der Branche, der Politik und der Verwaltung sichergestellt. Als Professor an der Universität Lausanne vertieft er die volkswirtschaftlichen und sozialen Aspekte des Tourismus und zeigt in mehreren Fachbüchern, Publikationen und unzähligen Referaten die Bedeutung des Tourismus sowie die Umwelt- und Strukturproblematik auf. Prof. Dr. Peter Keller hat die Schweizer Tourismuspolitik nachhaltig geprägt und die Innovationsfähigkeit der Branche mit bemerkenswertem Engagement gefördert.

Weitere Auskünfte
Elsbeth Hobmeier, Chefredaktorin htr hotel revue,
Telefon 031 370 42 16, Mobile 079 239 64 57,
E-Mail: elsbeth.hobmeier@htr.ch

Alberto Vonaesch,
Projektleiter „MILESTONE. Tourismuspreis Schweiz“,
Mobile 079 509 67 19
E-Mail: a.vonaesch@bluewin.ch


Werde FAN von Ausflugsziele.ch

15. November 2009

Als FAN von Ausflugsziele.ch, dem führenden Ausflugs- und Freizeitportal der Schweiz, bekommst Du die neusten Informationen über aktuelle Ausflugsziele, Freizeitangebote und Highlights. Ausflugsziele.ch ist unabhängig und unterstützt den Tourismus in der Schweiz. Das Ziel des Portals ist, die Bekanntheit und Verbreitung von sehenswerten und interessanten Schweizer Ausflugszielen und Freizeitangeboten unabhängig von deren Budget und Grösse zu fördern. Die Publikation und Promotion von Ausflugszielen und Freizeitangeboten wird zum grossen Teil durch inhaltsrelevante Werbung und Sponsoring quer finanziert.

FAN von Ausflugsziele.ch werden

Tourismus Webseiten müssen noch aktiver werden
Das Internet bietet interessante Möglichkeiten, wie z.B. Tourismus-Portale, Facebook, Youtube und Co., um Ausflugsziele und Freizeitangebote einem grossen Publikum näher zu bringen und vor allem zugänglich zu machen. Online Marketing / Webmarketing ist nicht nur eine Webseite online stellen, pflegen und aktuell halten, Bannerwerbung schalten und suchmaschinenoptimieren. Das sollte bereits zur Basis jeder Tourismus Webseite gehören. Wichtig und zunehmend wichtiger wird, das Umfeld im Internet zu nutzen. Ob Netzwerke und/oder Portale, Präsenz markieren und aktiv dabei sein, ist angesagt. Alle möglichen Kanäle sollten genutzt werden. Eine Präsenz auf Facebook, Youtube und Tourismus-Portalen wie http://www.Ausflugsziele.ch bringen Nutzer auf Ideen und das ist einer der wichtigsten Faktoren, um Kunden und Besucher zu gewinnen.

Auf Facebook werden Fans für Prominente, Produkte, Marken, Webseiten und Angebote gewonnen. Grosse Marken haben das schon lange erkannt und nutzen diese Möglichkeit. Der Tourismus in der Schweiz ist gemäss unseren Recherchen noch nicht oder nur durch sehr wenige Vertreter aktiv. Doch auch hier gilt ein aktives Umfeld zu pflegen. Das klingt nach viel Arbeit und Knowhow. Ist es auch. Deshalb bieten Internet-Portale wie http://www.Ausflugsziele.ch als Marketingdienstleister die Integration auf verschiedenen Kanälen bereits in ihrem Grundangebot an.

Weitere Informationen

H+M MEDIA / Ausflugsziele.ch
Hardturmstrasse 126a
8005 Zürich

Tel. 043 818 22 69
Fax 043 818 22 86
eMail kontakt@hm-media.ch

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Lenk im Simmental: Geld zurück bei Nebel (CH)

4. November 2009

Klare Ansage: Bei Nebel erhalten Gäste an der Lenk Geld zurück.

Klare Ansage: Bei Nebel erhalten Gäste an der Lenk Geld zurück.

Einmalige Garantie für schöne Herbst- und Wintertage

Lenk, 4. November 2009: Sogar trübes Wetter kann die Stimmung heben. So jedenfalls im Ferienort Lenk im Simmental. Feriengäste können nach dem gelungenen Start im letzten Jahr wieder eine «Nebellos»-Versicherung bei Elvia abschliessen – in diesem Jahr zu noch besseren Konditionen. Sollten sich an der Lenk im Simmental einmal Nebelschwaden breit machen, erhalten versicherte Feriengäste die Kosten für die Ferienwohnung oder das Hotelzimmer sowie Auslagen für das geplante Ausflugsprogramm zurückerstattet.

Gute Aussichten selbst im Nebel: Feriengäste, die an der Lenk im Simmental (www.lenksimmental.ch) an der Sonne frische Energie tanken wollen, können sich jetzt sogar über graues Wetter freuen. Einzige Voraussetzung ist der Abschluss einer «Nebellos»-Versicherung (www.nebellos.ch), wenn sie eine Ferienwohnung, ein Ferienhaus oder ein Hotelzimmer via Lenk-Simmental Tourismus buchen. Konkret: Eine vierköpfige Familie zahlt für eine Woche Ferien (Preis 1’200 Schweizer Franken für eine Ferienwohnung) sechs Prozent Wetter-Prämie – also nur 72 Franken.

Sollte Lenk im Simmental ausnahmsweise um elf Uhr vormittags noch im Nebel liegen, trägt die «Nebellos»-Versicherung für den betreffenden Tag die Kosten: sprich der Gast erhält die Miete oder den Preis fürs Hotelzimmer sowie die Auslagen für das geplante Ausflugsprogramm bis zu einem Betrag von maximal 2’000 Schweizer Franken zurück. Massgebend ist dabei die Web-Kamera beim Hotel Lenkerhof alpine resort. Diese nimmt laufend Bilder des weitläufigen Lenker Talbodens auf. Partner der Aktion ist die Elvia Reiseversicherung. In der Tagesprämie ist auch eine Annullationskosten-Versicherung inbegriffen, welche die entstehenden Kosten bei einer Annullation vor der Anreise bis 5’000 Schweizer Franken übernimmt.

Der zu entrichtende Betrag für die «Nebellos»-Versicherung 2010 beläuft sich auf sechs Prozent des jeweiligen Miet- oder Hotelpreises. Damit ist die Versicherung im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich günstiger. Auf der Internetseite http://www.nebellos.ch finden sich weitere Informationen zum «Nebellos»-Paket, die massgebende Webcam sowie ein Buchungsformular für Ferien an der Lenk.

Auskunft für Medienschaffende:
Eduardo Zwyssig
Geschäftsführer Lenk-Simmental Tourismus AG
Tel. +41 (0)33 736 35 35
e.zwyssig@lenk-simmental.ch
http://www.lenk-simmental.ch


Flugtreibstoffsteuern für Luftfahrt verwenden (CH)

30. Oktober 2009
Schweizer Tourismus-Verband - Medienmitteilung

Schweizer Tourismus-Verband - Medienmitteilung

Ja zum Verfassungsartikel Spezialfinanzierung Luftverkehr

Am 29. November 2009 stimmt das Schweizer Volk über den Verfassungsartikel Spezialfinanzierung Luftverkehr ab. Der Schweizer Tourismus-Verband emp-fiehlt, die Vorlage anzunehmen. Ein Teil der Erträge aus der Besteuerung der Luftverkehrstreibstoffe aus Inlandflügen – ca 40 Millionen Schweizer Franken jährlich – sollen nicht mehr wie bisher in der Strassenrechnung versickern, sondern für Aufgaben der Luftfahrt verwendet werden.

Eine wettbewerbsfähige und sichere Schweizer Luftfahrt ist ein wichtiger Partner für das Tourismusland Schweiz. Immerhin reist ein Drittel der Touristinnen und Touristen mit dem Flugzeug in die Schweiz ein. Der Schweizer Tourismus-Verband unterstützt den Grundsatz der Kostenwahrheit, der mit dem neuen Verfassungartikel umgesetzt wird. Ein Teil der Abgaben aus der Besteuerung der Luftverkehrstreibstoffe im Inland soll neu nicht wie bisher in die Strassenrechnung fliessen, sondern für Aufgaben der Luftfahrt verwendet werden. Dies entspricht einem Betrag von ungefähr 40 Millionen Schweizer Franken pro Jahr.

Mit diesen Mitteln werden Sicherheits- und Umweltmassnahmen finanziert. Beides ist aus Sicht des Schweizer Tourismus zu begrüssen.Die Sicherheitsmassnahmen umfas-sen sowohl den Schutz vor kriminellen Handlungen und terroristischen Anschlägen als auch Massnahmen zur Förderung der technischen Sicherheit und der Flugsicherung.

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen zur Verfügung:

NR Dominique de Buman
Präsident Schweizer Tourismus-Verband
dominique.debuman@parl.ch

Mila Trombitas
stv. Direktorin
Schweizer Tourismus-Verband
Tel. 031 307 47 47
mila.trombitas@swisstourfed.ch


Ausflugsziele.ch für den Milestone Tourismuspreis 2009 nominiert.

8. Oktober 2009
Ausflugsziele.ch - das führende Ausflugs- und Freizeitportal der Schweiz

Ausflugsziele.ch - das führende Ausflugs- und Freizeitportal der Schweiz

Die wichtigste Auszeichnung der Tourismus Branche würdigt herausragende Leistungen und Projekte im Schweizer Tourismus und feiert dieses Jahr zehnjähriges Jubiläum. Die Preisverleihung findet am 17. November 2009 in Bern statt.

Ausflugsziele.ch gehört zu den 20 Nominierten Projekten welche durch die Jury, bestehend aus Elsbeth Hobmeier (Vorsitz), Chefredaktorin htr hotel revue, Mario Lütolf, Direktor Schweizer Tourismus-Verband STV und Richard Kämpf, Chef Ressort Tourismus SECO, bekannt gegeben wurden.

Ausflugsziele.ch ist unabhängig und unterstützt den Tourismus.
Ziel ist, die Bekanntheit und Verbreitung von sehenswerten Ausflugszielen und Freizeitangeboten unabhängig von deren Budget und Grösse zu fördern. Die Publikation und Promotion von Ausflugszielen wird v.a. durch inhaltsrelevante Werbung finanziert. H+M MEDIA sind die Macher und Betreiber von Ausflugsziele.ch. Das 1. Schweizer Ausflugsportal wurde 1998 durch eine Privatinitiative von A. Marasligil lanciert und wird seit 2006 mit ihm und Yvonne Heiniger unter dem Dach H+M MEDIA erfolgreich weiterentwickelt und vermarktet.

Weitere Informationen zu Ausflugsziele.ch dem führenden Ausflugs- und Freizeitportal der Schweiz, erhalten Sie bei:

H+M MEDIA
Hardturmstrasse 126a
8005 Zürich
Telefon: 043 818 22 71
Fax: 043 818 22 86
Email: kontakt@hm-media.ch