Schweizer Tourismus-Verband informiert: Wintersession 2009

19. November 2009
Tatort Bundeshaus: Wintersession 2009

Tatort Bundeshaus: Wintersession 2009

Tatort Bundeshaus: Wintersession 2009
Redaktion: Mario Lütolf, Mila Trombitas
4/09, 19.11.2009

Nationalrat

07.062 Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland
Die Aufhebung des Bundesgesetzes über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (Lex Koller) soll von einer Änderung des Raumplanungsgesetzes begleitet werden. Der Bundesrat schlägt flankierende Massnahmen zur Aufhebung der Lex Koller vor. Die Kantone sollen dazu verpflichtet werden, in ihren Richtplänen diejenigen Gebiete zu bezeichnen, in denen besondere Massnahmen notwendig sind, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Erst- und Zweitwohnungen sicherzustellen. Die Lösung über den kantonalen Richtplan stellt sicher, dass spezifische Ausgangslagen berücksichtigt und mit den Vorstellungen der Kantone zur Siedlungs-, Wirtschafts- und Landschaftsentwicklung abgestimmt werden. Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie beschloss mit 19 zu 7 Stimmen die Annahme der Revision . Der STV begrüsst diese Entwicklung.

07.492 Parl. Initiative der Umweltkommission des Ständerates. Schutz und Nutzung der Gewässer
Am 3. Juli 2006 wurde die Volksinitiative «Lebendiges Wasser » (07.060) eingereicht. Sie verlangt einen neuen Verfassungsartikel 76a «Renaturierung von Gewässern». Der Bundesrat hat am 8. Juni 2007 beschlossen, dem Parlament zu beantragen, die Volksinitiative ohne Gegenentwurf dem Volk zur Ablehnung zu empfehlen. Im Rahmen der Prüfung der Volksinitiative hat die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Ständerats beschlossen, einen indirekten Gegenentwurf zur Volksinitiative «Lebendiges Wasser» zu erarbeiten. Dieser sieht verschiedene Massnahmen zur Revitalisierung der Gewässer vor.

09.041 Finanzplan, Budget 2010
Der Finanzplan basiert auf der Annahme, dass die Schweizer Wirtschaft ab 2011 wieder mit einer Rate von real 1,5% wächst. Aus heutiger Sicht ist die mittelfristige Wirtschaftsentwicklung mit grosser Unsicherheit verbunden, und zwar nach oben und nach unten. Aus diesem Grund werden im Finanzplanbericht neben dem erwähnten Basisszenario auch zwei Alternativszenarien präsentiert. Sie zeigen auf, welche Auswirkungen eine bessere bzw. schlechtere Wirtschaftsentwicklung auf den Bundeshaushalt haben. Es stehen weitere Belastungen im Raum, wie die Einrichtung eines Fonds für solarthermische Energie (1 Mrd.), die Schliessung der Finanzierungslücke FinÖV-Fonds (jährlich 110 Mio.), die Inkraftsetzung des Ausgleichs der Folgen der kalten Progression im 2010 statt 2011 (zusätzliche Einnahmenausfälle von 400 Mio. im 2011) oder die dritte Unternehmenssteuerreform (500 Mio. ab 2012).

09.071 EU-Bildungs-, Berufsbildungs- und Jugendprogramme bis 2013
Die Schweiz beteiligt sich seit 1995 indirekt an den Bildungsprogrammen der EU. Neu soll sie sich aktiv und als gleichberechtigter Partner an den aktuellen Programmen der EU (2007 – 2013) „Lebenslanges Lernen“ und „Jugend in Aktion“ beteiligen. (09.071 n EU-Bildungs-, Berufsbildungs- und Jugendprogramme bis 2013. Beteiligung der Schweiz). Mit den Fördermassnahmen sollen Mobilität von Studierenden zu Ausbildungszwecken, der Austausch von Personen vor oder während dem Erwerbsleben für Berufspraktika sowie Auslandaufenthalte von Jugendlichen für kulturelle Erfahrungen ermöglicht werden.

09.074 Luftfahrtgesetz Teilrevision 1
Nachdem die Kommission Zusatzinformationen über die Aufsichtsabgabe (Art. 6b) verlangt hatte, entschied sie mit 16 zu 10 Stimmen, die betreffenden Bestimmungen zu streichen. Die Kommission wollte eine Minderung der Wettbewerbsfähigkeit der schweizerischen Luftfahrtindustrie mit neuen finanziellen Belastungen vermeiden. Die neuen Stellen sollen nun über einen Nachtragskredit finanziert werden. Bei den Flughafengebühren (Art. 39) nahm die Kommission grossmehrheitlich eine Formulierung an, die den Bundesrat beauftragt, für Flughafengebühren auf dem Verordnungsweg Kriterien festzulegen, nach denen die Flughäfen ihre Gebühren zukünftig bemessen müssen. Der Bundesrat soll dabei die Möglichkeit haben, die Flughäfen zu verpflichten, auch Erträge aus dem kommerziellen, nicht aviatischen Bereich zu berücksichtigen (bspw. Erträge aus dem Duty Free Geschäft). Abgelehnt hingegen hat es die KVF mit 12 zu 8 Stimmen bei 4 Enthaltungen, die Ausbildung in der Luftfahrt neu zu regeln (Art. 103a-d) und diese finanziell zu fördern.

09.3347 Mo. Ständerat (Sommaruga Simonetta). Solarfonds für eine nachhaltige Umwelt-, Energie- und Wirtschaftspolitik
Der Bundesrat wird beauftragt, als Sofortmassnahme eine Vorlage auszuarbeiten mit dem Ziel, einen bis Ende 2012 befristeten Fonds in der Grössenordnung von einer Milliarde Franken zur Förderung von solarthermischen Anlagen zu errichten. Der Fonds soll zu zwei Dritteln durch den Bund und zu einem Drittel durch die Stromwirtschaft gespiesen werden. Die nationlrätliche Kommission lehnte die Motion mit 15 zu 8 Stimmen bei 1 Enthaltung ab. Zwar anerkennt sie die umwelt- und energiepolitische Absicht des Anliegens, befindet es aber als problematisch angesichts der zu erwartenden Defizite im Bundeshaushalt, 660 Mio. Franken für dieses Anliegen zu sprechen.

01.083 Alpenkonvention
Mit 13 zu 11 Stimmen bei 2 Enthaltungen empfiehlt die Kommission dem Nationalrat, nicht auf die Vorlage einzutreten. Damit lehnt die Kommission die bundesrätliche Vorlage aus dem Jahr 2001 ab, die vorschlägt, alle neun Durchführungsprotokolle der Alpenkonvention zu ratifizieren, darunter auch das Tourismusprotokoll. Der Ständerat hatte im Juni 2004 beschlossen, die drei Protokolle «Raumplanung und nachhaltige Entwicklung», «Verkehr» und «Bodenschutz» zu ratifizieren. Eine starke Minderheit beantragt dem Nationalrat, auf die Vorlage einzutreten, weil sie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in einem ökologisch und ökonomisch sensiblen Raum, wie es das Alpengebiet ist, unterstützt und darin auch eine Stärkung gegenüber den städtischen Agglomerationsräume sieht. Der STV befürwortet die Ratifizierung der 3 Protokolle als gangbaren Kompromiss und als folgerichtig im Zusammenhang mit den Absichtserklärungen basierend auf der Nachhaltigkeits-Charta des Schweizer Tourismus.

Ständerat

09.051 Weiterentwicklung des Schengen-Besitzstands. Übernahme der Verordnung über das Visa-Informationssystem (VIS)
Die VIS-Verordnung legt die Zugangsberechtigungen zum zentralen europäischen VIS fest. Nur mit 90 zu 55 Stimmen bei 22 Enthaltungen stimmte der Nationalrat der Übernahme des VIS zu. Die zentrale Datenbank soll das so genannte Visa-Shopping verhindern, die Identität von Visums-Inhabern überprüfen und den Betrug bekämpfen. Der Bund kann dabei Private ermächtigen, Aufgaben im Rahmen des Visumsverfahrens zu erfüllen. Mit 82 zu 63 Stimmen bestimmte der Nationalrat, dass die Erhebung der Visa-Gebühren und das Erfassen von biometrischen Daten nicht ausgelagert werden dürfen.

09.061 Energiegesetz
Ziel der Neuerungen ist die Steigerung der Energieeffizienz. Im Fokus steht der Gebäudebereich, in dem ein grosses Energiesparpotential besteht. Im Mittelpunkt der Diskussion stand der Gebäudeenergieausweis. Der Entwurf verpflichtet allerdings die Kantone nicht zur Einführung eines Gebäudeenergieausweises, sondern er gewährleistet, dass dieser gesamtschweizerisch einheitlich ist.

09.3961 – Postulat. Zehn Jahre Bologna-Reform
Ständerat David Eugen will den Bundesrat beauftragen, eine Analyse vorzunehmen und hält fest, dass sich eine gewisse Ernüchterung breit gemacht hat, weil zweifelhaft sei, ob die Kernziele des Bologna-Prozesses erreicht werden können. Die Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge und die damit verbundenen detaillierten Bewertungssysteme hätten den Wechsel des Studienorts wohl eher erschwert statt erleichtert. Die angestrebte automatische Anerkennung von Studienleistungen, die an anderen Hochschulen erbracht wurden, sei nicht erfolgt. Nicht zu verkennen sei eine gewisse Bürokratisierung des Hochschulwesens, die sich lähmend auf Innovation und Flexibilität der Lehrenden und Studierenden auswirken könne.

09.3962 – Interpellation. Besteuerung von Zweitwohnungen
Ständerat Christoffel Brändli hält fest, dass die Eigentümer von Zweitwohnungen mit den Steuern aus dem Eigenmietwert einen wichtigen Beitrag an die hohen Infrastrukturkosten der Tourismusgemeinden leisten. Eine allfällige Aufhebung der Eigenmietwertbesteuerung würde diese Gemeinden ausserordentlich hart treffen. Es sind deshalb Wege zu finden, um diesen Gemeinden die bisherigen Einnahmen aus Zweitwohnungen auch bei einer allfälligen Abschaffung der Eigenmietwertbesteuerung zu sichern. Der Bundesrat antwortete, dass eine Besteuerung am Liegenschaftsstandort sachlich gerechtfertigt ist. Er hat das Eidgenössische Finanzdepartement beauftragt, die Problematik der Zweitwohnungen in Zusammenarbeit mit den Kantonen zu analysieren und Lösungen vorzuschlagen.

09.3968 – Interpellation. Beurteilung der neuen Regionalpolitik
Ständerat Luc Recordon stellt fest, dass die ausgleichende Wirkung durch die Massnahmen der NRP kaum spürbar sei. Die Anzahl der geförderten Projekte, der geschaffenen Arbeitsplätze sowie der neuen Investitionen sei in vielen Westschweizer Kantonen stark zurück gegangen. Der Bundesrat antwortete, dass diese Entwicklung teilweise auf die neue Festlegung der Anwendungsgebiete zurückzuführen sei und auch die konjunkturelle Abschwächung eine wesentliche Rolle spiele. Auf der Grundlage von Programmkonventionen können die Kantone Projekte im überbetrieblichen oder im vorwettbewerblichen Bereich unterstützen, die den Unternehmen zugute kommen. Über die Umsetzungen wird nach 4 Jahren, d.h. 2011 eine Zwischenbilanz gezogen.

Differenzbereinigungen
08.012 Bundesratsgeschäft Nationalstrassenabgabegesetz NSAG
Beim Nationalstrassenabgabegesetz hatte die nationalrätliche Kommission lediglich eine Differenz zu beraten. Es geht darum, ob die Kontrolle von Vignetten und die Strafverfolgung im einfachen Verfahren Dritten übertragen werden kann. Die Mehrheit der Kommission hatte rechtsstaatliche Bedenken und sieht dies als eine hoheitliche Aufgabe, die nicht delegiert werden kann.

Schweizer Tourismus-Verband – Fédération suisse du tourisme
Finkenhubelweg 11, Postfach 8275, CH-3001 Bern
Tel. +41 (0)31 307 47 47, Fax +41 (0)31 307 47 48


„MILESTONE. Tourismuspreis Schweiz“ zum zehnten Mal verliehen

18. November 2009
„MILESTONE. Tourismuspreis Schweiz“ zum zehnten Mal verliehen

„MILESTONE. Tourismuspreis Schweiz“ zum zehnten Mal verliehen

Am 17. November sind im Kultur-Casino Bern drei herausragende Projekte, ein Nachwuchspreis, ein Sonderpreis Nachhaltigkeit und ein Lebenswerk mit dem „MILESTONE 2009“, dem Tourismuspreis Schweiz, gewürdigt worden. Die wichtigste Auszeichnung der Branche honoriert hervorragende Leistungen und Projekte im Schweizer Tourismus und feiert in diesem Jahr das 10-jährige Jubiläum.

An der Preisverleihung, die unter dem Motto „Innovation.Team.Mensch.“ durchgeführt wurde, nahmen 500 geladene Gäste aus Tourismus, Wirtschaft und Politik teil. Andreas Schönenberger, Chef von Google Schweiz, trat als Keynote-Referent auf und bot dem Publikum spannende Einblicke in die Unternehmenskultur von Google als Nährboden für Innovationen. Im Anschluss an das Referat wurden unter der Moderation von Sandra Studer die Preise in den Kategorien „Herausragendes Projekt“, „Nachwuchspreis“, „Sonderpreis Nachhaltigkeit“ und „Lebenswerk einer Persönlichkeit“ verliehen.

Erster Preis „Herausragendes Projekt“: Montreux Riviera – Gestion de la destination
Der Druck des internationalen Marktes und die wachsende Konkurrenz fordern die Bündelung von Kräften, um im Markt erfolgreich bestehen und beim Kunden bestmöglich in Erscheinung treten zu können. Zu diesem Zweck haben sich die Regionen Montreux, Vevey und Lavaux unter der Strategie von Montreux-Vevey Tourismus zu einer Destination zusammengefunden und die starke Marke „Montreux Riviera“ gebildet. Die insgesamt 23 Gemeinden umfassen ein heterogenes touristisches Angebot und werden fortan unter einem Dach vermarktet. Die neue Organisation beschäftigt 40 Mitarbeitende und verfügt über ein jährliches Budget von sechs Millionen Franken. Die Kooperation verleiht der ganzen Region neue Stärke und ist vorbildlich für die ganze Schweiz.

Zweiter Preis „Herausragendes Projekt“: Jubiläum 50 Jahre Verkehrshaus Schweiz
Das bekannte Verkehrshaus der Schweiz hat mit einem Private Public Partnership-Finanzierungsmodell markante und mutige Weichen für die Zukunft gestellt und ein Investitionsvolumen von 60 Millionen Franken ausgelöst. Der dadurch realisierte Neubau und das nachhaltige Aktivierungsprogramm erlauben neue Formen der Nutzung in Bereichen des Freizeitund Geschäftstourismus – weg vom statischen Museumsbetrieb hin zu einem dynamischen, multifunktionellen Themenpark. Ausstellungskonzepte wie Media-Factory, Schaulager und Auto-Theater sind innovative Erlebnisinszenierungen, die die Rolle des Verkehrshauses als bedeutende Freizeit- und Lerninstitution weiter stärken.

Dritter Preis „Herausragendes Projekt“: Matterhorn Valley Hotels
Sieben Familienbetriebe der Mittelklasse in Grächen haben im 2003 eine integrierte Hotelkooperation gebildet, die gemeinsame Bereiche wie Qualitätsförderung, Marketing, Einkauf, Finanzen, Investitionsplanung und Mitarbeitermanagement umfasst. Alle Partner bleiben Eigentümer ihrer Betriebe, entwickeln aber gleichzeitig Synergien und stärken sich so gegenseitig. Der Aufbau dieses erfolgreichen Managementsystems, das ISO 9001 zertifiziert und mit der höchsten Stufe des Qualitäts-Programms des Schweizer Tourismus ausgezeichnet wurde, hat Vorbildcharakter für die Zusammenarbeit von kleineren und mittleren Betrieben.

Nachwuchspreis: Hotelpartner Yield Management Dienstleistung
Seit drei Jahren können Hoteliers die Verwaltung und Optimierung ihres Online-Markts an die Hotelpartner GmbH delegieren. Als Dienstleistung übernehmen Oliver Zurwerra, CEO der Hotelpartner GmbH, und sein Team das Yield Management des Betriebs auf den gängigen Buchungsplattformen. Auf Basis eines individuellen Profils überlässt das Hotel der Hotelpartner GmbH den Online-Markt auf Provisionsbasis. Im Rahmen der vorgegebenen preislichen Bandbreite ist die Hotelpartner GmbH selbständig besorgt, die Auslastung zu möglichst guten Preisen zu steigern. Dank ihrem technischen Know-how und den fundierten Branchenkenntnissen ist es den Jungunternehmern gelungen, eine bisher einzigartige Methode des Yield Managements zu entwickeln. Diese wertvolle Dienstleistung fördert insbesondere den Individualkundenmarkt und ist mit bereits rund 70 Partnerhotels auf Erfolgskurs.

Sonderpreis Nachhaltigkeit: Neue Monte Rosa-Hütte SAC
Die neue Monte Rosa-Hütte stellt eine gelungene Verknüpfung von hervorragender Architektur und modernster Technologie dar. Das ambitionierte Berghüttenprojekt wurde vom Schweizerischen Alpenclub SAC gemeinsam mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) realisiert. Neben der Architektur besticht die zukunftsorientierte Hütte auf 2’883 Metern über Meer durch ein wegweisendes Energiemanagement und eine ökologische Grundkonzeption. Die Hütte ist zu 90 Prozent selbstversorgend und die Abwasserreinigung erfolgt ohne Belastung der Umwelt. Mit dem Neubau wird eine der beliebtesten Hütten des SAC zu einem herausragenden Treffpunkt für Alpinisten und Bergwanderer und stellt ein Aushängeschild des Schweizer Bergtourismus dar.

Lebenswerk: Prof. Dr. Peter Keller
In seiner Funktion als Leiter Tourismus des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) hat sich Prof. Dr. Peter Keller über Jahrzehnte für den Tourismus stark gemacht. Er hat wichtige staatliche Instrumente zur Förderung des nationalen Tourismus konzipiert und umgesetzt. Sein grosses Fachwissen hat Prof. Dr. Peter Keller auch in verschiedenen nationalen und internationalen Tourismusgremien eingebracht und dabei die Verbindung zwischen der Branche, der Politik und der Verwaltung sichergestellt. Als Professor an der Universität Lausanne vertieft er die volkswirtschaftlichen und sozialen Aspekte des Tourismus und zeigt in mehreren Fachbüchern, Publikationen und unzähligen Referaten die Bedeutung des Tourismus sowie die Umwelt- und Strukturproblematik auf. Prof. Dr. Peter Keller hat die Schweizer Tourismuspolitik nachhaltig geprägt und die Innovationsfähigkeit der Branche mit bemerkenswertem Engagement gefördert.

Weitere Auskünfte
Elsbeth Hobmeier, Chefredaktorin htr hotel revue,
Telefon 031 370 42 16, Mobile 079 239 64 57,
E-Mail: elsbeth.hobmeier@htr.ch

Alberto Vonaesch,
Projektleiter „MILESTONE. Tourismuspreis Schweiz“,
Mobile 079 509 67 19
E-Mail: a.vonaesch@bluewin.ch


Werde FAN von Ausflugsziele.ch

15. November 2009

Als FAN von Ausflugsziele.ch, dem führenden Ausflugs- und Freizeitportal der Schweiz, bekommst Du die neusten Informationen über aktuelle Ausflugsziele, Freizeitangebote und Highlights. Ausflugsziele.ch ist unabhängig und unterstützt den Tourismus in der Schweiz. Das Ziel des Portals ist, die Bekanntheit und Verbreitung von sehenswerten und interessanten Schweizer Ausflugszielen und Freizeitangeboten unabhängig von deren Budget und Grösse zu fördern. Die Publikation und Promotion von Ausflugszielen und Freizeitangeboten wird zum grossen Teil durch inhaltsrelevante Werbung und Sponsoring quer finanziert.

FAN von Ausflugsziele.ch werden

Tourismus Webseiten müssen noch aktiver werden
Das Internet bietet interessante Möglichkeiten, wie z.B. Tourismus-Portale, Facebook, Youtube und Co., um Ausflugsziele und Freizeitangebote einem grossen Publikum näher zu bringen und vor allem zugänglich zu machen. Online Marketing / Webmarketing ist nicht nur eine Webseite online stellen, pflegen und aktuell halten, Bannerwerbung schalten und suchmaschinenoptimieren. Das sollte bereits zur Basis jeder Tourismus Webseite gehören. Wichtig und zunehmend wichtiger wird, das Umfeld im Internet zu nutzen. Ob Netzwerke und/oder Portale, Präsenz markieren und aktiv dabei sein, ist angesagt. Alle möglichen Kanäle sollten genutzt werden. Eine Präsenz auf Facebook, Youtube und Tourismus-Portalen wie http://www.Ausflugsziele.ch bringen Nutzer auf Ideen und das ist einer der wichtigsten Faktoren, um Kunden und Besucher zu gewinnen.

Auf Facebook werden Fans für Prominente, Produkte, Marken, Webseiten und Angebote gewonnen. Grosse Marken haben das schon lange erkannt und nutzen diese Möglichkeit. Der Tourismus in der Schweiz ist gemäss unseren Recherchen noch nicht oder nur durch sehr wenige Vertreter aktiv. Doch auch hier gilt ein aktives Umfeld zu pflegen. Das klingt nach viel Arbeit und Knowhow. Ist es auch. Deshalb bieten Internet-Portale wie http://www.Ausflugsziele.ch als Marketingdienstleister die Integration auf verschiedenen Kanälen bereits in ihrem Grundangebot an.

Weitere Informationen

H+M MEDIA / Ausflugsziele.ch
Hardturmstrasse 126a
8005 Zürich

Tel. 043 818 22 69
Fax 043 818 22 86
eMail kontakt@hm-media.ch

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Lenk im Simmental: Geld zurück bei Nebel (CH)

4. November 2009

Klare Ansage: Bei Nebel erhalten Gäste an der Lenk Geld zurück.

Klare Ansage: Bei Nebel erhalten Gäste an der Lenk Geld zurück.

Einmalige Garantie für schöne Herbst- und Wintertage

Lenk, 4. November 2009: Sogar trübes Wetter kann die Stimmung heben. So jedenfalls im Ferienort Lenk im Simmental. Feriengäste können nach dem gelungenen Start im letzten Jahr wieder eine «Nebellos»-Versicherung bei Elvia abschliessen – in diesem Jahr zu noch besseren Konditionen. Sollten sich an der Lenk im Simmental einmal Nebelschwaden breit machen, erhalten versicherte Feriengäste die Kosten für die Ferienwohnung oder das Hotelzimmer sowie Auslagen für das geplante Ausflugsprogramm zurückerstattet.

Gute Aussichten selbst im Nebel: Feriengäste, die an der Lenk im Simmental (www.lenksimmental.ch) an der Sonne frische Energie tanken wollen, können sich jetzt sogar über graues Wetter freuen. Einzige Voraussetzung ist der Abschluss einer «Nebellos»-Versicherung (www.nebellos.ch), wenn sie eine Ferienwohnung, ein Ferienhaus oder ein Hotelzimmer via Lenk-Simmental Tourismus buchen. Konkret: Eine vierköpfige Familie zahlt für eine Woche Ferien (Preis 1’200 Schweizer Franken für eine Ferienwohnung) sechs Prozent Wetter-Prämie – also nur 72 Franken.

Sollte Lenk im Simmental ausnahmsweise um elf Uhr vormittags noch im Nebel liegen, trägt die «Nebellos»-Versicherung für den betreffenden Tag die Kosten: sprich der Gast erhält die Miete oder den Preis fürs Hotelzimmer sowie die Auslagen für das geplante Ausflugsprogramm bis zu einem Betrag von maximal 2’000 Schweizer Franken zurück. Massgebend ist dabei die Web-Kamera beim Hotel Lenkerhof alpine resort. Diese nimmt laufend Bilder des weitläufigen Lenker Talbodens auf. Partner der Aktion ist die Elvia Reiseversicherung. In der Tagesprämie ist auch eine Annullationskosten-Versicherung inbegriffen, welche die entstehenden Kosten bei einer Annullation vor der Anreise bis 5’000 Schweizer Franken übernimmt.

Der zu entrichtende Betrag für die «Nebellos»-Versicherung 2010 beläuft sich auf sechs Prozent des jeweiligen Miet- oder Hotelpreises. Damit ist die Versicherung im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich günstiger. Auf der Internetseite http://www.nebellos.ch finden sich weitere Informationen zum «Nebellos»-Paket, die massgebende Webcam sowie ein Buchungsformular für Ferien an der Lenk.

Auskunft für Medienschaffende:
Eduardo Zwyssig
Geschäftsführer Lenk-Simmental Tourismus AG
Tel. +41 (0)33 736 35 35
e.zwyssig@lenk-simmental.ch
http://www.lenk-simmental.ch


Flugtreibstoffsteuern für Luftfahrt verwenden (CH)

30. Oktober 2009
Schweizer Tourismus-Verband - Medienmitteilung

Schweizer Tourismus-Verband - Medienmitteilung

Ja zum Verfassungsartikel Spezialfinanzierung Luftverkehr

Am 29. November 2009 stimmt das Schweizer Volk über den Verfassungsartikel Spezialfinanzierung Luftverkehr ab. Der Schweizer Tourismus-Verband emp-fiehlt, die Vorlage anzunehmen. Ein Teil der Erträge aus der Besteuerung der Luftverkehrstreibstoffe aus Inlandflügen – ca 40 Millionen Schweizer Franken jährlich – sollen nicht mehr wie bisher in der Strassenrechnung versickern, sondern für Aufgaben der Luftfahrt verwendet werden.

Eine wettbewerbsfähige und sichere Schweizer Luftfahrt ist ein wichtiger Partner für das Tourismusland Schweiz. Immerhin reist ein Drittel der Touristinnen und Touristen mit dem Flugzeug in die Schweiz ein. Der Schweizer Tourismus-Verband unterstützt den Grundsatz der Kostenwahrheit, der mit dem neuen Verfassungartikel umgesetzt wird. Ein Teil der Abgaben aus der Besteuerung der Luftverkehrstreibstoffe im Inland soll neu nicht wie bisher in die Strassenrechnung fliessen, sondern für Aufgaben der Luftfahrt verwendet werden. Dies entspricht einem Betrag von ungefähr 40 Millionen Schweizer Franken pro Jahr.

Mit diesen Mitteln werden Sicherheits- und Umweltmassnahmen finanziert. Beides ist aus Sicht des Schweizer Tourismus zu begrüssen.Die Sicherheitsmassnahmen umfas-sen sowohl den Schutz vor kriminellen Handlungen und terroristischen Anschlägen als auch Massnahmen zur Förderung der technischen Sicherheit und der Flugsicherung.

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen zur Verfügung:

NR Dominique de Buman
Präsident Schweizer Tourismus-Verband
dominique.debuman@parl.ch

Mila Trombitas
stv. Direktorin
Schweizer Tourismus-Verband
Tel. 031 307 47 47
mila.trombitas@swisstourfed.ch


Ausflugsziele.ch für den Milestone Tourismuspreis 2009 nominiert.

8. Oktober 2009
Ausflugsziele.ch - das führende Ausflugs- und Freizeitportal der Schweiz

Ausflugsziele.ch - das führende Ausflugs- und Freizeitportal der Schweiz

Die wichtigste Auszeichnung der Tourismus Branche würdigt herausragende Leistungen und Projekte im Schweizer Tourismus und feiert dieses Jahr zehnjähriges Jubiläum. Die Preisverleihung findet am 17. November 2009 in Bern statt.

Ausflugsziele.ch gehört zu den 20 Nominierten Projekten welche durch die Jury, bestehend aus Elsbeth Hobmeier (Vorsitz), Chefredaktorin htr hotel revue, Mario Lütolf, Direktor Schweizer Tourismus-Verband STV und Richard Kämpf, Chef Ressort Tourismus SECO, bekannt gegeben wurden.

Ausflugsziele.ch ist unabhängig und unterstützt den Tourismus.
Ziel ist, die Bekanntheit und Verbreitung von sehenswerten Ausflugszielen und Freizeitangeboten unabhängig von deren Budget und Grösse zu fördern. Die Publikation und Promotion von Ausflugszielen wird v.a. durch inhaltsrelevante Werbung finanziert. H+M MEDIA sind die Macher und Betreiber von Ausflugsziele.ch. Das 1. Schweizer Ausflugsportal wurde 1998 durch eine Privatinitiative von A. Marasligil lanciert und wird seit 2006 mit ihm und Yvonne Heiniger unter dem Dach H+M MEDIA erfolgreich weiterentwickelt und vermarktet.

Weitere Informationen zu Ausflugsziele.ch dem führenden Ausflugs- und Freizeitportal der Schweiz, erhalten Sie bei:

H+M MEDIA
Hardturmstrasse 126a
8005 Zürich
Telefon: 043 818 22 71
Fax: 043 818 22 86
Email: kontakt@hm-media.ch


MILESTONE – Tourismuspreis Schweiz: Die Nominationen 2009.

8. Oktober 2009
Der «MILESTONE. Tourismuspreis Schweiz»

Der «MILESTONE. Tourismuspreis Schweiz»

Der «MILESTONE. Tourismuspreis Schweiz» ist die wichtigste Auszeichnung in der Branche und würdigt herausragenede Leistungen und Projekte im Tourismus. Am 8. Oktober wurden die Nominationen bekannt gegeben.

Bis zum offiziellen Schlusstermin der Ausschreibung am 31. August 2009 gingen insgesamt 89 Bewerbungen aus verschiedenen Themenbereichen und Regionen ein. Teilnahmeberechtigt sind alle im Schweizer Tourismus tätigen Personen, Unternehmen und Organisationen. Die vier Preiskategorien „Herausragendes Projekt“, „Nachwuchspreis“, „Sonderpreis Nachhaltigkeit (Umwelt)“ und „Lebenswerk einer Persönlichkeit“ sind mit insgesamt 33’000 Franken dotiert. Die Jury, bestehend aus Elsbeth Hobmeier (Vorsitz), Chefredaktorin htr hotel revue, Mario Lütolf, Direktor Schweizer Tourismus-Verband STV und Richard Kämpf, Chef Ressort Tourismus SECO, gibt folgende Nominationen für den Milestone 2009 bekannt:

Herausragendes Projekt
• www.Ausflugsziele.ch, H+M Media, Adnan Marasligil und Yvonne Heiniger, Zürich
• Montreux Riviera – gestion de la destination, Montreux-Vevey Tourisme, Harry John, Montreux
• Musik-Kurswochen Arosa, Kulturkreis Arosa, Christian Buxhofer, Chur
• Neue Heimat für Bär und Wolf, Natur- und Tierpark Goldau, Karin Leemann, Goldau
• Projektwochen Berner Oberland, Frutigen Tourismus, Arthur Grossen, Frutigen
• Viamala Notte, Gästeinformation Viamala, Stephan Kaufmann, Thusis
• Zürich. Grenzenloses Shopping-Vergnügen, Zürich Tourismus, Marianne Gut, Zürich
• E-Bike-Park Jura & Trois Lacs, Goût & Région, Matthias von Wyss, Val de Travers/Couvet
• Erfolgsgeschichte Belvedere Hotels in Scuol, Belvedere Scuol AG, Kurt Baumgartner, Scuol
• Erlebnis Waldegg mit Schnuggenbock, Erlebnis Waldegg AG, Peter Moser, Teufen AR
• Jubiläum 50 Jahre Verkehrshaus der Schweiz, Verkehrshaus der Schweiz, Daniel Suter, Luzern
• Le Golf Urbain de Fribourg une première en Suisse!, Fribourg Tourisme et Région, Marlène Flückiger, Fribourg
• Lötschberger – Einfach tolle Ausflüge, BLS AG, Anna Barbara Remund, Bern
• Matterhorn Valley Hotels, Matterhorn Valley Hotels AG, Otto Andenmatten, Grächen

Nachwuchspreis
• Orte der Kraft in der Ferienregion Heidiland, Internationale Schule für Touristik, Yvonne Meier und Thomas Esposito, Zürich.
• Hotelpartner Yield Management Dienstleistung, Hotelpartner GmbH, Oliver Zuwerra, Bern

Sonderpreis Nachhaltigkeit
• Jungfrau Klimaguide, Jungfrau Region Marketing AG, Gian Tisi, Grindelwald
• Neue Monte Rosa-Hütte SAC, Schweizer Alpen-Club SAC, Reto Jenatsch, Bern
• Steinbock-Label, Zertifizierungskomitee, Dr. Roland Zegg, Chur
• Nachhaltiger Tourismus am Beispiel eines Gemeinschaftsprojektes im Berggebiet,
Hotel Balance, Roland Eberle, Les Granges

Auf der Milestone-Website www.htr-milestone.ch sind die Projekte in Wort und Bild vorgestellt.

MILESTONE – eine Auszeichnung und Würdigung
Der Tourismuspreis Schweiz steht für Innovationen, Förderung von Know-how-Transfer und Attraktivität der Tourismusdestination Schweiz. Seit zehn Jahren symbolisiert er den Ansporn der Branche, „in Stein Gemeisseltes“ aufzubrechen und immer wieder Neues zu erschaffen. Der Milestone wird dieses Jahr am 17. November 2009 im Kultur-Casino Bern verliehen. Die Jubiläumsveranstaltung findet im Kreise von 500 geladenen Entscheidungsträgern aus Tourismus, Wirtschaft und Politik statt.

Weitere Auskünfte
hotelleriesuisse
Eva Strebel, Projektleiterin Kommunikation
Tel: 031 370 42 87
E-Mail: eva.strebel@hotelleriesuisse.ch

Der «MILESTONE. Tourismuspreis Schweiz» wird von der htr hotel revue, mit hotelleriesuisse als Trägerin, verliehen und im Rahmen des InnoTour-Förderprogramms vom SECO mitgetragen, unter der Beteiligung des Schweizer Tourismus-Verbands STV und der HOTELA.


Weniger Logiernächte im August 2009

5. Oktober 2009

Beherbergungsstatistik im August 2009

Neuchâtel, 05.10.2009 (BFS) – Gemäss den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) verzeichnete die schweizerische Hotellerie im August 2009 insgesamt 4,1 Millionen Logiernächte, was gegenüber derselben Vorjahresperiode einem Rückgang von 3,5 Prozent (-150’000 Logiernächte) entspricht. Mit 1,7 Millionen Logiernächten weisen die Schweizer Gäste eine Abnahme von 2,1 Prozent (-35’000) auf. Die Gäste aus dem Ausland verbuchten 2,5 Millionen Logiernächte, was einem Minus von 4,5 Prozent (-115’000) entspricht.

Von Januar bis August 2009 lag die kumulierte Zahl der Logiernächte bei 25,3 Millionen. Dies entspricht im Vergleich zur selben Vorjahresperiode einer Abnahme von 6,4 Prozent (-1,7 Millionen Logiernächte). Sowohl die inländische (-3,9 Prozent / -432’000 Logiernächte) als auch die ausländische Nachfrage (-8,2% / -1,3 Millionen Logiernächte) erlitten Einbussen.

Signifikanter Logiernächterückgang bei den Gästen aus den Golfstaaten und dem Vereinigten Königreich
Im August 2009 ging die Nachfrage aus den Golfstaaten um 56’000 Logiernächte zurück, was gegenüber derselben Vorjahresperiode eine Abnahme um 39 Prozent bedeutet. Es folgt das Vereinigte Königreich mit einem Rückgang von 50’000 Logiernächten (-21%). Auch die Vereinigten Staaten weisen einen Logiernächterückgang auf (-9000 / -6%). Im Gegensatz dazu verzeichnen die Niederlande mit einem Plus von 13’000 Logiernächten (+9,4%) die grösste absolute Steigerung. Es folgen China (ohne Hongkong) mit einer Zunahme von 6600 Logiernächten (+34%) sowie Frankreich und Japan mit einem Anstieg von 5100 (+2,8%) respektive 4400 (+5,9%).

Logiernächterückgang in den meisten Tourismusregionen
Von den Tourismusregionen mussten Genf und Zürich mit -45’000 (-16%) bzw. -32’000 Logiernächten (-7%) die grössten absoluten Einbussen hinnehmen. Es folgen die Zentralschweiz mit einem Rückgang um 27’000 (-5,7%) und Graubünden mit einer Reduktion um 15’000 Logiernächte (-2,1%). Die Region Basel weist hingegen mit 6900 Logiernächten die grösste absolute Zunahme auf, was einer Steigerung von 5,7 Prozent entspricht. Es folgen die Regionen Ostschweiz mit einem Plus von 4600 Logiernächten (+2%) und Neuchâtel/Jura/Berner Jura mit 600 zusätzlichen Logiernächten (+1,3%).

BUNDESAMT FÜR STATISTIK Pressestelle

Auskunft:
Lisa Bergen,
BFS, Sektion Tourismus,
Tel.: +41 32 71 36379

Pressestelle BFS,
Tel.: +41 32 71 36013;
Fax: +41 32 71 36346,
E-Mail: info@bfs.admin.ch

Publikationsbestellungen,
Tel.: +41 32 71 36060,
Fax: +41 32 71 36061
E-Mail: order@bfs.admin.ch

Weiterführende Informationen und Publikationen in elektronischer Form finden Sie auf der Homepage des BFS Tourismus


Der Schweizer Tourismus-Verband hat das Logo des Gütesiegels Familien willkommen überarbeitet.

4. Oktober 2009
Neues Logo des Gütesiegels Familien willkommen

Neues Logo des Gütesiegels Familien willkommen

Familienorte und -destinationen ausgezeichnet

Kinder willkommen

Dieses Jahr wurden 25 Familienorte und- destinationen nach den überarbeiteten Qualitätskriterien geprüft und ausgezeichnet. Die Auszeichnungen werden für die Jahre 2009-2012 vergeben. Der Schweizer Tourismus-Verband zieht eine positive Bilanz.

Ende September zeichnete der STV 25 Orte in praktisch allen Landesteilen mit dem Gütesiegel Familien willkommen aus. Neu beworben hatten sich die Feriendestinationen Diemtigtal Tourismus und Flims Laax Falera Tourismus AG mit den Orten Flims, Laax Falera, Trin und Sagogn.

Im Sommer 2009 prüfte eine Testperson die Familienorte und -destinationen nach den neuen Kriterien, die dem Gütesiegel Familien willkommen zugrunde liegen. Die Bedürfnisse von Familien an Einrichtungen, Anlagen und Dienstleistungen eines familienfreundlichen Ferienortes ändern sich laufend. Aus diesem Grund überarbeitete der Schweizer Tourismus-Verband STV, die nationale tourismuspolitische Dachorganisation, die Gütesiegel-Kriterien.

Über Umfragen, Workshops und systematische Vergleiche mit dem Ausland sammelte eine Arbeitsgruppe erste Änderungsvorschläge. Gestützt auf den Antrag der zuständigen Qualitätskommission legte der STV die neuen Kriterien fest. Ferienorte, die eine Auszeichnung anstreben, müssen ihr Angebot eindeutig auf Familien als Hauptzielgruppe ausrichten. Jeder beteiligte Leistungserbringer unterzeichnet ein Credo, das ihn zur Qualität verpflichtet. Sämtliche Partner müssen sich konkret für Familien mit Kindern einsetzen.

Die wichtigsten Neuerungen sind:

  • Mit dem Gütesiegel können neu auch Destinationen ausgezeichnet werden.
  • Die Orte und Destinationen werden neu fix für die Dauer von drei Jahren ausgezeichnet (2009-2012).
  • Alle Familienorte und -destinationen werden im selben Jahr geprüft und ausgezeichnet.
  • Das Beherbergungsangebot eines Ortes/einer Destination wird als Gesamtes betrachtet. Im Ort/in der Destination soll mindestens ein familienfreundliches Hotel in Anlehnung an die Kriterien der KidsHotels oder von hotelleriesuisse vorhanden sein.
  • In Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) wird der Aspekt der Sicherheit verstärkt einbezogen. Entsprechende Massnahmen werden nach der Pilotphase mit den Familienorten Grächen und Engelberg eruiert und ab 2012 in den Kriterienkatalog aufgenommen.
  • Das Familienangebot kann nach Altersgruppen gewichtet werden.

Der STV hat das Logo des Gütesiegels Familien willkommen überarbeitet. Es präsentiert sich nun frischer und wurde dem Logo des Qualitäts-Programm des Schweizer Tourismus angeglichen.

Die Familienorte Aletsch Arena mit Bettmeralp, Fiesch Eggishorn und neu Riederalp Mörel, Arosa, Bellwald, Braunwald-Klausenpass, Brigels, Crans-Montana, Davos Klosters, Engelberg-Titlis, Grächen, Haslital mit Hasliberg und Meiringen, Lenk Simmental, Lenzerheide, Leukerbad, Maloja, Nendaz , Saas-Fee / Saastal, Savognin, Schwarzsee, Toggenburg, Triesenberg Malbun Steg, Villars mit Gryon und Bex verfügten bereits über das Gütesiegel. Sie wurden nach Ablauf der Geltungsdauer von drei Jahren erneut geprüft und ebenfalls ausgezeichnet.

Details zu Qualitätskriterien und das Logo finden Sie unter:
Direkter Link

Für weitere Auskünfte steht Ihnen zur Verfügung:
Mario Lütolf, Direktor, Schweizer Tourismus-Verband
Tel. 079 428 56 43, mario.luetolf@swisstourfed.ch


10 Jahre MILESTONE: Die Teilnehmer am MILESTONE Tourismuspreis Schweiz 2009 stehen fest.

2. Oktober 2009
«MILESTONE. Tourismuspreis Schweiz»

«MILESTONE. Tourismuspreis Schweiz»

Seit zehn Jahren würdigt der «MILESTONE. Tourismuspreis Schweiz» herausragende und innovative Leistungen und Projekte im Schweizer Tourismus.

Die wichtigste Auszeichnung der Branche wird im Rahmen des Jubiläumsanlasses am 17. November 2009 im Kultur-Casino Bern verliehen.

Die vier Preiskategorien des MILESTONE sind mit insgesamt 33 000 Franken dotiert:
• Herausragendes Projekt
• Nachwuchspreis
• Sonderpreis Nachhaltigkeit (Umwelt)
• Lebenswerk einer Persönlichkeit

Der ehemalige Tourismusdirektor Alberto Vonaesch setzt sich seit 2008 für den etablierten Branchenpreis ein.

Die vielfältigen und qualitativ hochstehenden Eingaben der letzten Jahre stellen für ihn den Leistungsausweis dar, der von der starken Innovationsfähigkeit der Branche zeugt und besonders in schwierigen Zeiten unabdingbarer Bestandteil für den betrieblichen Erfolg ist. Spezielle Aufmerksamkeit widmet der Projektleiter dem Nachwuchspreis, der gerade für Fachschulen einen willkommenen Transfer von Wissen und Technik in die Praxis bietet.

Die Jury
Die Fachjury wird durch die htr hotel revue, den Schweizer Tourismus-Verband STV und das SECO gestellt. Es sind dies Elsbeth Hobmeier (Vorsitz), Chefredaktorin htr hotel revue, Mario Lütolf, Direktor Schweizer Tourismus-Verband STV und Richard Kämpf, Chef Ressort Tourismus SECO.

MILESTONE – eine «in Stein gemeisselte» Auszeichnung für die Preisträger
Der «MILESTONE.Tourismuspreis Schweiz» ist die wichtigste Auszeichnung in der Branche und steht für Innovationen, Förderung von Know-how-Transfer, Attraktivität der Destination Schweiz und Imageförderung für die Tourismuswirtschaft. Die prämierten Projekte haben eine Leuchtturmwirkung in der Branche und über die Branchengrenzen hinaus und zeugen von leistungsstarken, motivierten Mitarbeitenden und eingespielten Teams.

Für die Träger htr hotel revue, das SECO und der STV stellt der MILESTONE einen Ansporn für die Touristiker dar, immer wieder «in Stein Gemeisseltes» aufzubrechen und Neues zu erschaffen. Er wird zum zehnten Mal am 17. November 2009 im Kultur-Casino Bern verliehen, im Kreise von über 500 Entscheidungsträgern aus Tourismus, Wirtschaft, Politik und Medien.

Der «MILESTONE. Tourismuspreis Schweiz» wird von der htr hotel revue, mit hotelleriesuisse als Trägerin, verliehen und im Rahmen des InnoTour-Förderprogramms vom SECO mitgetragen, unter der Beteiligung des Schweizer Tourismus-Verbands STV und der HOTELA.

Weitere Informationen auf www.htr-milestone.ch