Gute Nachrichten aus den Fideriser Heubergen

25. August 2026

Das Schneesportgebiet Fideriser Heuberge macht vorerst weiter. Trotz roten Zahlen wird die Besitzerfamilie Vetsch auch die kommende Wintersaison bestreiten. Die Suche nach einer Nachfolgelösung läuft unvermindert weiter. Geschäftsführer Henrik Vetsch begründet den Entscheid.

Das Geschenk ist aus massivem Holz, die Botschaft dahinter ebenso deutlich: Zum 15-Jahr-Jubiläum der Familie Vetsch in den Fideriser Heubergen haben die einheimischen Chauffeure der Heubergbusse ihrer Arbeitgeberfamilie ein Holzbänkli geschenkt. Verbunden mit einem Wunsch: Es möge nochmals 15 Jahre weitergehen. Henrik Vetsch und seine Partnerin Sara Wiesendanger hat die Geste berührt – dies sei ein schönes Zeichen der Verbundenheit der Mitarbeitenden mit dem Betrieb. Und er hat gute Nachrichten: Die 70 Saisonangestellten werden auch im kommenden Winter ihre Stelle «am Bärg» antreten können. Dies, nachdem sein Vater und Verwaltungsratspräsident Walter Vetsch (Jenaz) im Januar dieses Jahres ankündigte, dass die defizitäre Gesellschaft veräussert würde, nachdem die raumplanerischen Vorgaben geändert worden seien.

Wie kam es dazu, dass die aktuellen Besitzer auch die kommende Wintersaison angehen? Für Henrik Vetsch sind es mehrere Faktoren, welche die Familie dazu bewogen haben, das finanzielle Risiko ein weiteres Mal zu schultern. Einerseits sind alle Interessenten noch mit weiteren Abklärungen beschäftigt, sodass über den Verkauf erst später entschieden werden kann. Zudem sind die zahlreichen Mitarbeitenden mit dem Betrieb eng verbunden und auch viele in Fideris und der näheren Umgebung Ansässige hätten den Wunsch geäussert, dass das einzigartige Schneesportgebiet erhalten bleiben solle. Für potenzielle Kaufinteressenten sei es zudem essenziell, nicht ein stillgelegtes Gebiet zu übernehmen, denn durch eine Schliessung würden auch viele Stammkunden enttäuscht, die danach wieder neu gewonnen werden müssten. Die Heuberge verstehen sich auch als wichtigen Impulsgeber für zukünftige Skifahrer:innen im ganzen Kanton Graubünden. Die rund 1500 Kinder, welche in den jährlichen Skilagern in den Heubergen Skifahren lernen und mehr als 6000 Logiernächte generieren, reisen mit Begeisterung nach Hause, um von ihren Skierlebnissen zu erzählen.

Ein wichtiger Aspekt sei aber auch die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Fideris. Hier habe man gute Gespräche führen können, um das Fundament für einen nahtlosen Übergang zu einer neuen Besitzerschaft zu legen. Auch habe man Ideen gewälzt, wie die Abhängigkeit von der Schneesituation, insbesondere beim Schlittelweg, reduziert werden könne. «Selbst wenn wir die Schlittelbahn bei Schneemangel um die Hälfte verkürzen müssen, bleibt sie immer noch eine der längsten der Schweiz und damit attraktiv», so Henrik Vetsch. Und die vergangene Saison habe erneut gezeigt, dass das Konzept mit 100 % Naturschneepisten immer mehr Skifahrende anziehe, welche Naturschnee dem harten Kunstschnee abseits der Hektik grosser Skigebiete vorziehen. Des Weiteren sei es gelungen, mit dem verlängerten SchweizMobil Schneeschuhtrail und der Kooperation mit den Bergbahnen Hochwang neue Gästesegmente anzusprechen. «Sowohl der Schneeschuhtrail wie auch die Winterwanderwege sind absolute Perlen, wie man sie sonst selten findet.» Auch ein Zuwachs an Skitourengängern habe man feststellen können; diese profitierten unter anderem von einem neu eingerichteten Suchfeld für Lawinentrainings und einem Lawinenlehrpfad. Zudem, so Henrik Vetsch, habe die Familie nicht nur sehr viel Geld investiert, sondern auch eigenes Herzblut: Die Sicherung des Fortbestandes der touristischen Nutzung der Heuberge sei für die ganze Familie ein wichtiges Anliegen, und man wolle dafür sorgen, dass das zweitgrösste Tourismusunternehmen des Vorder- und Mittelprättigaus in irgendeiner Form erhalten werden könne. Das «Ja» zur kommenden Wintersaison versteht der Geschäftsführer auch als Einladung an alle Prättigauerinnen und Prättigauer, wieder einmal einen Ausflug in die Heuberge zu planen, um das vielfältige Angebot zu nutzen und um die Schönheit dieser einmaligen Gebirgslandschaft zu geniessen.

Über die Fideriser Heuberge
Die Fideriser Heuberge sind ein idyllisches Ferien- und Naturparadies im Prättigau (Kanton Graubünden) auf 2000 Metern über Meer. Das Gebiet oberhalb von Fideris ist besonders bekannt für seinen 12 Kilometer langen Naturschlittelweg ins Tal, die gemütlichen Berghäuser Arflina und Heuberge sowie sanften Tourismus.

Pressekontakt:
Heuberge AG,
Heubergstrasse 118,
7235 Fideris
Mail: info@heuberge.ch
Tel.: 081 300 30 70


Medienmitteilung powered by Ausflugsziele.ch

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Ausflüge tun gut: Ausflugsziele.ch macht Lust auf kleine Auszeiten in der Schweiz

14. August 2026

Ausflüge bringen Abwechslung in den Alltag, schaffen gemeinsame Erlebnisse und eröffnen neue Perspektiven. Ausflugsziele.ch inspiriert als Schweizer Online Magazin zu kleinen und grossen Auszeiten – für Familien, Paare, Gruppen und alle, die ihre freie Zeit bewusst erleben möchten.

Ausflugsziele.ch

Ein freier Nachmittag, ein Wochenende mit der Familie, ein spontaner Ferientag oder ein besonderer Moment zu zweit: Oft braucht es gar nicht viel, um dem Alltag für ein paar Stunden zu entfliehen. Ein Ausflug kann guttun, den Kopf frei machen, verbinden, überraschen und neue Energie schenken.

Die Schweiz bietet dafür unzählige Möglichkeiten. Berge, Seen, Wälder, Städte, Dörfer, Museen, Tierparks, Erlebnisbäder, Schlösser, Bahnen, Schiffe, Themenwege, Bauernhöfe, Wellnessangebote und kulinarische Erlebnisse laden dazu ein, die eigene Umgebung neu zu entdecken oder bekannte Orte aus einem anderen Blickwinkel zu erleben.

Genau hier setzt Ausflugsziele.ch an. Das Schweizer Online Magazin bündelt seit 1998 Ausflugsideen, Freizeitangebote und Erlebnisvorschläge aus der ganzen Schweiz. Im Mittelpunkt steht die Inspiration: Menschen sollen Lust bekommen, rauszugehen, etwas Schönes zu erleben und ihren freien Tag mit einem passenden Ausflug zu bereichern.

Ob Familienausflug mit Kindern, gemütlicher Spaziergang, Wanderung mit Aussicht, Museumsbesuch, Tiererlebnis, Schifffahrt, Erlebnisbahn, Badeplausch, Brunch, Outdoor-Abenteuer, Indoor-Ausflug bei Regen oder romantischer Ausflug zu zweit – Ausflugsziele.ch zeigt, wie vielfältig Ausflüge in der Schweiz sein können.

Dabei geht es nicht immer um das grosse Abenteuer. Manchmal reicht eine kleine Auszeit in der Natur, ein Aussichtspunkt, ein Besuch im Erlebnisbad, ein Spaziergang durch einen Park, eine Fahrt mit der Bergbahn oder ein gemeinsames Frühstück an einem besonderen Ort. Gerade solche Momente bleiben oft in Erinnerung.

Ausflugsziele.ch ist ein kuratiertes Online Magazin für Ausflüge, Freizeit und Erlebnisse in der Schweiz. Die Plattform inspiriert Menschen, die aktiv nach Ideen suchen – nach Wetter, Stimmung, Saison, Begleitung oder Erlebnisart.

Für Freizeitanbieter, Ausflugsziele, Destinationen und touristische Partner bietet Ausflugsziele.ch ein besonders passendes thematisches Umfeld. Wer hier präsent ist, erreicht Nutzerinnen und Nutzer in einem Moment, in dem sie offen für Inspiration sind und konkrete Ideen für ihre Freizeit suchen.

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Ausflüge tun gut. Sie bringen Menschen zusammen, schaffen Erlebnisse und machen freie Zeit wertvoller. Ausflugsziele.ch lädt dazu ein, die Schweiz immer wieder neu zu entdecken – mit kleinen Auszeiten, grossen Momenten und Ideen, die Lust auf den nächsten Ausflug machen.

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Rekordzahlen beim grenzenlosen Bodensee Ticket Bahn|Bus|Fähre

10. August 2026

Das Bodensee Ticket für Bahn, Bus und Fähre wird deutlich häufiger genutzt. 2025 reisten über 43’000 Personen mit einer Tageskarte oder einem 3-Tages-Pass grenzüberschreitend durch die Vierländerregion Bodensee – 15 Prozent mehr als 2024. Besonders stark wuchs die Nachfrage in der Schweiz und in Vorarlberg. Im Juni und Juli 2026 setzte sich dieser Trend fort: In der Schweiz wurden 53 Prozent mehr Tickets verkauft als im Vorjahreszeitraum.

Die 4 Länder Mobil GmbH (vormals «ÖV Bodenseeraum») sieht darin eine Bestätigung der gemeinsamen Strategie der Bundesländer und Kantone in der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK). Verbesserungen bei Angebot, Tarifen, Vertrieb und Fahrgastinformation erleichtern grenzüberschreitende Fahrten mit dem öffentlichen Verkehr auf Schiene, Strasse und Wasser.

Bestes Jahr seit 2019 – in der Schweiz sogar überhaupt

2025 wurden insgesamt 32’255 Bodensee Tickets verkauft. Darunter fallen auch 5’187 3-Tages-Pässe, so viele wie noch nie. Rund 12’000 Tickets entfielen auf die Schweiz, über 5’000 auf Vorarlberg. Mit mehr als 15’000 verkauften Tickets blieb Deutschland zwar der wichtigste Markt. In Vorarlberg erfreute sich das Bodensee Ticket mit einem Zuwachs von 15% steigender Beliebtheit. Und auch im ersten Halbjahr 2026 zeichnet sich insbesondere in der Schweiz ein weiterhin starker Nachfrageanstieg ab. Seit 2019 stieg der Absatz in der Schweiz von 8’321 auf 12’796 Tickets im Jahr 2025. Im Juli 2026 wurden dort erstmals mehr als 2’000 Bodensee Tickets innerhalb eines Monats verkauft, etwa 50% mehr als noch 2025 – ein absoluter Rekordwert. Besonders gefragt ist das Angebot in den Agglomerationen St. Gallen, Schaffhausen und Frauenfeld sowie in Romanshorn und Kreuzlingen. Neben gezieltem Marketing tragen einfachere Verkaufswege und der Ausbau des öffentlichen Verkehrs in den deutschen Landkreisen seit 2023 zur Entwicklung bei. Insgesamt deckt das Bodensee Ticket einen Raum mit über 2.3 Mio. Einwohnenden sowie jährlich über 20 Mio. Gästeübernachtungen und bis zu 70 Mio. Tagestouristen in der Freizeitmobilität ab.

ÖV als attraktive Freizeitmobilität

Am deutschen Bodenseeufer entdecken mit den dortigen ÖV-Gästekarten immer mehr Urlaubsgäste Bahn und Bus als Alternative zu Stau und Parkplatzsuche. Diese Tendenz zeigt sich auch bei grenzüberschreitenden Ausflügen mit speziellen Bodensee Tickets für Gäste mit den Gästekarten «Echt Bodensee Card» oder «Bodensee Card West»: 2025 wurde diese Variante in den deutschen Urlaubsorten mehr als 1’200 Mal genutzt, 25 Prozent häufiger als 2024. Auch im Sommer 2026 lag der Absatz in den teilnehmenden Gemeinden im Vergleichszeitraum erneut rund ein Viertel höher.

Beliebte Ausflugsziele sind etwa St. Gallen, der Bregenzerwald, das Appenzellerland, der Rheinfall, Unter- oder Überlingersee sowie Oberschwaben. Das Bodensee Ticket verbindet Bahn, Bus und Fähre in einem gemeinsamen Tarifangebot.

Jean-Christophe Thieke, Geschäftsleiter der 4 Länder Mobil GmbH, ordnet die Entwicklung ein: «Der Erfolg ist das Ergebnis der engen Zusammenarbeit von Verkehrsunternehmen, Tarifverbünden, Behörden sowie Partnern aus Tourismus, Wirtschaft und Wissenschaft. Entscheidend ist ein verlässliches ÖV-Gesamtnetz über die Grenzen hinweg bis tief in die beteiligten Regionen hinein.»

In den vergangenen Jahren wurden grenzüberschreitende Verbindungen und Anschlüsse kontinuierlich ausgebaut. Dazu zählen direkte Fahrten von Romanshorn nach Lindau-Insel, dichte Takte bis in die Abendstunden rund um den Bodensee sowie attraktive Verbindungen etwa von Konstanz ins Appenzellerland, von Lindau ins St. Galler Rheintal und von Bregenz an den Untersee. Als besonders wichtig und wirksam erweisen sich möglichst wenige Umstiege zu den Top-Ausflugszielen wie etwa dem Affenberg Salem, dem Ravensburger Spieleland, dem Rheinfall in Schaffhausen oder zur Schifffahrt in den Hafenorten. Herausfordernd bleiben allerdings gerade im Freizeitverkehr immer wieder nötige Sperrungen bei Bahnstrecken wegen Bauarbeiten, die Berücksichtigung grenzüberschreitender Verbindungen bei Fahrplänen für Ersatzverkehre und deren rechtzeitige Bekanntmachung, gerade auch über Grenzen hinweg.

Bessere Information und neue Vorteile

Auch die Reiseinformation wird verbessert: Seit Juni 2026 ist die Fähre Konstanz–Meersburg wieder in den Fahrplan-Apps der SBB, der Deutschen Bahn und verschiedener Verkehrsverbünde enthalten. Dadurch werden für viele Reisende kürzere und bequemere Verbindungen angezeigt. Zudem sind weitere grenzüberschreitende Verbindungen, unter anderem aus dem Raum Zürich über Konstanz und mit der Regiobuslinie 700 weiter nach Ravensburg oder umgekehrt, bei der Deutschen Bahn online kaufbar. Apps wie Fairtiq erlauben es Fahrgästen in allen in den Verkehrsverbünden der Vierländerregion Bodensee rund um den Bodensee mit nur einem Ticketingsystem zu reisen und den Fahrpreis nachträglich berechnen lassen; an den Grenzen ist derzeit noch ein Regionenwechsel erforderlich. Weitere Verbesserungen und Innovationen für einen ÖV ohne Grenzen treibt die 4 Länder Mobil GmbH mit zahlreichen Partnern voran.

Ansprechpartner für Medienanfragen: Jean-Christophe Thieke, Geschäftsleiter der 4 Länder Mobil GmbH, thieke@4laendermobil.com Weitere Information sowie Fotos / Abbildungen auch unter https://www.pr2.de/pressefach/49/


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Ausflugsziele.ch ist das Online-Magazin für alle, die ihre Freizeit abwechslungsreich gestalten möchten. Ob Natur, Kultur, Genuss oder Abenteuer – hier finden Ausflugsfans Inspiration für besondere Erlebnisse in der ganzen Schweiz.

Das Angebot richtet sich an Einzelpersonen, Paare, FamilienGruppen, Firmen und Vereine. Mit Themen zu Tagesausflügen, Veranstaltungen, Gruppenaktivitäten und spannenden Freizeitideen zeigt Ausflugsziele.ch, wie einfach es ist, unvergessliche Momente zu erleben – draussen, gemeinsam und jederzeit.

Ob spontan oder geplant: Der nächste Ausflug beginnt mit einer guten Idee. Ausflugsziele.ch



Wenn es heiss wird: So kühlen sich die Tiere im Natur- und Tierpark Goldau ab

4. August 2026

Steigen die Temperaturen, passen auch Tiere ihr Verhalten an. Während Menschen ihren Körper vor allem durch Schwitzen kühlen, nutzen Wildtiere unterschiedliche Strategien: Sie hecheln, suhlen sich im Schlamm, geben Wärme über gut durchblutete Körperregionen ab oder verlegen ihre Aktivitäten in die kühleren Tageszeiten. Im Natur- und Tierpark Goldau können sie diese natürlichen Mechanismen in naturnah gestalteten Anlagen optimal nutzen.

Warme Sommertage gehören für viele Tierarten zu ihrem natürlichen Jahresverlauf. Im Laufe der Evolution haben sie deshalb unterschiedliche physiologische und verhaltensbezogene Mechanismen zur Regulation ihrer Körpertemperatur entwickelt. Auch für die Tiere des Natur- und Tierparks Goldau sind keine besonderen Kühlmassnahmen nötig. «Unsere Tiere sind an sommerliche Temperaturen generell gut angepasst. In den naturnah gestalteten Anlagen können sie selbst wählen, wo sie sich aufhalten und ihre Aktivitäten in die kühleren Tageszeiten verlegen. Wichtig ist, dass ihnen jederzeit frisches Wasser zur Verfügung steht», erklärt Dr. Pascal Marty, Leiter Zoologie des Natur- und Tierparks Goldau.

Von Schlammbad bis Siesta: Jede Tierart kühlt anders

Welche Strategie ein Tier nutzt, hängt von seinen Anpassungen an den natürlichen Lebensraum ab.

Wildschweine besitzen kaum funktionstüchtige Schweissdrüsen und können überschüssige Wärme nur sehr begrenzt über die Haut abgeben. Deshalb suhlen sie sich regelmässig im Schlamm. Das verdunstende Wasser entzieht dem Körper Wärme; zugleich schützt die Schlammschicht vor intensiver Sonneneinstrahlung und lästigen Insekten.

Wölfe und Luchse kühlen ihren Körper vor allem durch Hecheln. Dabei verdunstet Wasser über die Schleimhäute der Zunge, Maulhöhle und oberen Atemwege und führt so Wärme ab. Zwar besitzen Wölfe und Luchse auch Schweissdrüsen an den Fussballen, für die Regulierung der Körpertemperatur spielen diese jedoch wegen ihrer kleinen Oberfläche kaum eine Rolle.

Huftiere wie Rothirsche, Sikahirsche, Steinböcke oder Mufflons können Wärme auch über Schweiss abgeben. Die Effizienz unterscheidet sich aber von Art zu Art. An heissen Tagen reduzieren Huftiere ihre Aktivität während der Mittagszeit und verlegen das Äsen in die Nacht oder die kühleren Morgen- und Abendstunden. Zusätzlich geben sie Wärme über die Haut und durch Verdunstung über die Atemwege ab.

Auch Syrische Braunbären vermeiden grosse Hitze vorwiegend durch ihr Verhalten: Tagsüber ruhen sie in kühleren Bereichen und nutzen Wasserstellen zur Abkühlung. Ihr dichtes Fell schützt nicht nur im Winter vor Kälte, sondern wirkt auch im Sommer isolierend und kann dadurch verhindern, dass sich der Körper bei direkter Sonneneinstrahlung zu schnell aufheizt.

Futter-Glaces: Abwechslung mit kühlendem Nebeneffekt

An besonders heissen Tagen erhalten einzelne Tierarten des Natur- und Tierparks Goldau – beispielsweise Wildschweine, Hausschweine, Fischotter oder Syrische Braunbären – Futter-Glaces. Die mit Früchten, Gemüse oder anderen geeigneten Futtermitteln gefüllten Eisblöcke dienen in erster Linie der Beschäftigung, dem sogenannten Enrichment. «Die Tiere müssen sich ihr Futter erarbeiten, wie dies auch in der Natur der Fall ist», sagt Dr. Pascal Marty. «Die Abkühlung ist ein willkommener, aber sehr geringer Nebeneffekt – wichtiger ist, dass die Tiere ihre bewährten und natürlichen Strategien zur Abkühlung selbstständig einsetzen können.»

Weitere Informationen erteilt Ihnen gerne Dr. Pascal Marty, Leiter Zoologie und Kurator des Natur- und Tierparks Goldau: pascal.marty@tierpark.ch / +41 41 859 06 20

Die Medienmitteilung mit Bild- und Videomaterial steht auf www.tierpark.ch/medien zum Download zur Verfügung.

Natur- und Tierpark Goldau

Parkstrasse 38
6410 Goldau

+41 41 859 06 06
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Ausflugsziele.ch ist das Schweizer Magazin für Inspiration rund um Freizeit, Ausflüge und Erlebnisse. Ob ruhiger Seeweg, aussichtsreiche Bergfahrt, Museumsbesuch oder Teamaktivität – hier finden Leserinnen und Leser sorgfältig kuratierte Ideen für jede Jahreszeit, klar gegliedert und laufend aktualisiert. So wird aus freier Zeit ein Erlebnis mit Mehrwert.

Im Erlebnis-Shop von Ausflugsziele.ch stehen Geschenkgutscheine in zwei Varianten bereit: Erlebnis-Gutscheine für ein konkretes Angebot sowie Wertgutscheine, die für alle Erlebnisse im Shop einlösbar sind. Beide sind online erhältlich, zehn Jahre gültig und eignen sich ideal zum Verschenken – flexibel, persönlich und sofort verfügbar.

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Contextual Advertising wird immer wichtiger. Je vielfältiger die Zielgruppe und die Medien-Landschaft wird, desto entscheidender ist es, im richtigen thematischen Umfeld präsent zu sein. Ausflugsziele.ch bietet Ausflugszielen, Destinationen und Freizeitanbietern genau diese Möglichkeit: Ihre Inhalte erscheinen dort, wo Menschen aktiv nach Inspiration suchen – ein perfektes Beispiel für effektives Contextual Targeting. Eine Publikation auf Ausflugsziele.ch ist damit eine der besten Möglichkeiten, mit der richtigen Zielgruppe im passenden Moment in Kontakt zu kommen.

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