15-jährige Vera Arnold gewinnt Labyrinth-Meisterschaft im Ravensburger Spieleland (D)

5. September 2011

15-jährige Vera Arnold gewinnt Labyrinth-Meisterschaft im Ravensburger Spieleland

Meckenbeuren-Liebenau. 64 Teilnehmer spielten am Sonntag im Ravensburger Spieleland um den Meistertitel beim Brettspiel „Das verrückte Labyrinth“. Mitmachen durften Kinder ab sieben Jahren und Erwachsene. Die 15-jährige Vera Arnold aus Mietingen konnte sich beim Finale durchsetzen und nahm jubelnd den Schlüssel des Hauptpreises entgegen: ein Wohnwagen von Carado im Wert von 15.000 Euro. „Damit fahren wir jetzt als erstes zur Oma“, verkündete die 15-jährige Gewinnerin auf der Bühne, die gemeinsam mit ihrer Familie in den Freizeitpark in Meckenbeuren-Liebenau gekommen war.

Auch Marc Blattner konnte sich gegen etliche Konkurrenten durchsetzen. Der Laupheimer wurde nach dem mehrstündigen Turnier Vizemeister. Max Kobbert, der Erfinder des verrückten Labyrinths, gratulierte ihm zum 2. Preis, einer Familienreise nach Valbella in der Schweiz. Mit der Labyrinth-Meisterschaft feierte das Ravensburger Spieleland den 25. Geburtstag des „verrückten Labyrinths“. Das Spiel mit den schiebbaren Gänge-Karten ist das erfolgreichste Familienspiels von Ravensburger mit weltweit über acht Millionen Mal verkauften Exemplaren.

Weitere Informationen zum
Ravensburger Spieleland auf www.Ausflugsziele.ch

Pressekontakt:
Stefanie Stiefenhofer
+49(0)7542.400 118
+49(0)7542.400 101
stefanie.stiefenhofer@ravensburger.de


Coop unterstützt Projekte des Wildnispark Zürich (CH)

31. August 2011

Zusammenarbeit Stiftung Wildnispark Zürich mit Coop auf dem Bild: Roger Vogt, Leiter Verkaufsregion Coop Zentralschweiz-Zürich und Christian Stauffer, Geschäftsführer Stiftung Wildnispark Zürich

Seit diesem Sommer arbeiten Coop und die Stiftung Wildnispark Zürich im Rahmen eines Projektsponsorings zusammen. Coop engagiert sich dabei für die beiden Projekte „Langenberg West“ und „Kids for kids“.

Die Erweiterung Langenberg West mit seinen neu geschaffenen Erlebniswelten „Knochenwald“ und „Feuerhöhle“ wird zum Herbstfest des Wildnispark Zürich am 2. Oktober 2011 fertig gestellt. Coop übernimmt als Projektsponsor einen gewichtigen Teil dieses grossen Bauwerks, das knapp über zwei Millionen Franken kosten wird. Gleichzeitig unterstützt Coop ein Projekt, das Kinder in die Pflege von Naturwerten und alten Nutztierarten einspannt. Hauptsponsorin des Wildnispark Zürich bleibt weiterhin die Zürcher Kantonalbank.

Erlebnis für Mensch und Tier im Vordergrund
Mit der Erweiterung Langenberg West entsteht eine weiträumige Anlage, in welcher Wisente und Urwildpferde in Gruppen gemeinsam gehalten werden. In der Erlebniswelt „Feuerhöhle“ wird die steinzeitliche Mensch-Tier-Beziehung durch eine Höhle mit Wandmalereien thematisiert. Im „Knochenwald“ können Kinder und Erwachsene ihre Fähigkeiten und ihr Wissen bei der steinzeitlichen Jagd testen. Die Gesamtheit der Neuerungen ermöglicht den Besucherinnen und Besuchern neue Erlebnis- und Beziehungsmöglichkeiten zu unseren grossen, ehemals einheimischen Wildtieren.

Kids for kids – ein zukunftsträchtiges System
Mit „kids for kids“ unterstützt Coop ein umfassendes Projekt welches Kinder mit Nutztieren und Naturwerten in Kontakt bringt. Im Raum Weiler Sihlwald gibt es viele offenen Grasflächen. Diese sollen in Zukunft von verschiedenen Pro Spezie Rara-Nutztierrassen gezielt beweidet werden. Auf diese Weise wird die Vielfalt sowohl der Pflanzen wie auch der Tiere auf diesen Wiesen gefördert werden.

Zur Betreuung der alten Nutztierrassen Pfauenziegen, Diepholzer Weidegänse, Wollschweine und Rätisches Grauvieh werden Kinder eingearbeitet. Das Projekt kann nun mit Pfauengeissen in die Pilotphase starten. Ende 2013 soll dieses System ein fester Bestandteil im Betrieb des Wildnispark Zürich sein.

Weitere Auskünfte:
Judith Falusi,
Leiterin Marketing Wildnispark Zürich
Tel. 079 263 28 10 oder
judith.falusi@wildnispark.ch

Bild zum Download unter http://www.wildnispark.ch/medien

Weitere Informationen zum
Wildnispark Zürich auf www.Ausflugsziele.ch


Neuer Direktor im Zentrum Paul Klee (CH)

24. August 2011

Peter Fischer: Neuer Direktor im Zentrum Paul Klee

Der Stiftungsrat des Zentrum Paul Klee (ZPK) hat an seiner gestrigen Sitzung Peter Fischer zum neuen Direktor gewählt. Er wird sein Amt am 14. November 2011 antreten. Der 55-jährige Kunsthistoriker, Literatur- und Musikwissenschafter ist in Schaffhausen geboren und leitete zuletzt das Kunstmuseum Luzern, welches er mit künstlerischem und unternehmerischem Erfolg geführt hat.

Peter Fischer übernimmt das Direktorium von Ursina Barandun, die das Zentrum Paul Klee nach dem Abgang von Juri Steiner seit dem 1. Januar 2011 interimistisch geleitet hat. Mit der Wahl von Peter Fischer erhält das ZPK eine Persönlichkeit, die über eine reiche Erfahrung in der Leitung von Kunstinstitutionen und ein grosses Netzwerk in der nationalen und internationalen Kunstwelt verfügt.

Nach seinem Studium der Kunstgeschichte, der neueren deutschen Literatur und der Musikwissenschaft war er Direktionsassistent am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft in Zürich und übernahm 1995 das Kuratorium der Daros Collection (Familie Schmidheiny). Die letzten zehn Jahre stand Peter Fischer dem Kunstmuseum Luzern vor, welches er mit beharrlicher Arbeit und grossem Geschick überzeugend in der Museenlandschaft der Schweiz positioniert hat.

Peter Fischer bringt eine breite Erfahrung im Kulturmanagement, in der Kunstvermittlung sowie als Dozent an der Hochschule Luzern mit. Daneben stand er verschiedensten Entwicklungsprojekten im Kunstbereich vor, so etwa der Einführung eines Kompetenzzentrums für Kunstvermittlung.

Die grosse Kenntnis des Museumsbetriebs und die Managementkompetenzen von Peter Fischer sind eine gute Grundlage für die Weiterentwicklung der verschiedenen Sparten das Zentrum Paul Klee (Bildende Kunst, Musik, Literatur und Theater) und für das Weiterführen des Zentrumsgedankens.

Weitere Auskünfte erteilen:
Peter Fischer, Direktor des Zentrum Paul Klee
Ueli Sinzig, Präsident Stiftung Zentrum Paul Klee

Kontakt über:
Maria-Teresa Cano,
Leiterin Kommunikation und Kunstvermittlung,
mariateresa.cano@zpk.org,
Tel. +41 (0)31 359 01 89

Museen auf www.Ausflugziele.ch


Die Bilanz nach dem ersten Halbjahr „Parc Ela Detective“ ist durchwegs positiv (CH)

16. August 2011

Parc Ela Detective starten in die neue Saison

Unterwegs als „Parc Ela Detective“ entdecken Kinder aus dem Albulatal und dem Surses seit Februar spielerisch die Natur. Das neue Angebot ist so gut angelaufen, dass der Verein Parc Ela bereits eine zweite Betreuungsperson einstellen konnte.

Die Bilanz nach dem ersten Halbjahr „Parc Ela Detective“ ist durchwegs positiv. „Das Angebot ist sehr gut angelaufen“, freut sich Maria Anotta, Projektleiterin Umweltbildung beim Parc Ela. „Die Kinder sind begeistert, erzählen es weiter und bringen ihre Gspänli mit.“ Erfreulich seien auch die vielen positiven Rückmeldungen der Eltern.

35 Kinder sind regelmässig als Detective unterwegs und entdecken so die Besonderheiten von Mittelbünden und seinem Naturpark. Seit Beginn als Leiterin mit dabei ist Primarlehrerin Aline Liesch aus Alvaneu. „Ihr grosses Engagement ist die Grundlage dafür, dass das Angebot in dieser Form stattfinden kann“, so Maria Anotta. Da immer mehr Kinder dazukommen und das Altersspektrum von 7 bis 12 Jahren reicht, hat der Verein Parc Ela inzwischen mit Ribana Cadalbert; Kindergärtnerin aus Salouf, eine zweite Leiterin für die kleineren Kinder angestellt. So ist sichergestellt, dass die Parc Ela Detective nicht nur spielerisch die Natur entdecken, sondern dabei auch altersgerecht betreut sind.

Die Idee hinter dem Angebot „Parc Ela Detective“ ist es, dass die Kinder ihre eigene Heimat besser kennenlernen und erleben, was den Parc Ela alles ausmacht. „Wir möchten die Kinder für Natur und Kultur im Parc Ela sensibilisieren“, erklärt Maria Anotta. „Und es ist schön zu sehen, auf wie viel Interesse die eigene Umwelt bei den Kindern stösst.“

Weitere Informationen zu Parc Ela Detective

Weitere Informationen zu Parc Ela

Karin Enzler
Projektleiterin Kommunikation, Events und Vermittlung

Parc Ela Management
Hotel Julier, Viglia veia Gelgia 20
CH-7450 Tiefencastel

Tel.: +41 (0)81 508 01 22
Fax: +41 (0)81 637 00 94
www.parc-ela.ch


Erneute Rarität im Papiliorama: seltener Tukan-Nachwuchs (CH)

2. August 2011

Junger Tukan

Als “Rarität in Europa” bezeichnen Experten den jüngsten Nachwuchs im Papiliorama in Kerzers: zwei junge Regenbogentukane haben soeben das elterliche Nest verlassen und können von den Besuchern aus nächster Nähe beobachtet werden.

Erfolgreiche Haltung von Tukanen gilt in der Zoowelt als sehr anspruchsvoll. Seit 2008 lebt im Tropendom Jungle Trek ein Regenbogentukan- Pärchen in Freiheit. Die Stiftung Papiliorama hat keine Mühe gescheut, den bunten Tropenbewohnern optimale Lebensbedingungen zu bieten. Nun hat die aufwändige Betreuung endlich Früchte getragen: in der Bruthöhle sind im Juni zwei Jungvögel ausgeschlüpft. Die drolligen Vögel sind mitte Juli aus dem Nest ausgeflogen und werden nun vor den Augen der Besucher regelmässig von den Eltern gefüttert. Das Papiliorama-Team freut sich sehr, dass ein so seltenes Ereignis ausgerechnet in Kerzers gelungen ist.

Regenbogentukane (Ramphastos sulfuratus) stammen aus Zentralamerika und kommen auch im Papiliorama-Reservat Shipstern in Belize vor. Typisch ist der riesige, bunte Schnabel, welcher bei den Jungtieren noch pastellfarbig ist. Tukane nisten in Baumhöhlen. Die zwei bis vier Eier werden von den Eltern gemeinsam ausgebrütet. Die Brutzeit ist mit 15-16 Tagen ausserordentlich kurz für einen so grossen Vogel. Die Jungvögel verbringen rund 42 Tage im Nest bevor sie dieses dann verlassen.

Nicht nur bei den Tukanen hat das Papiliorama Nachwuchs zu vermelden. In den vergangenen Monaten wurden in Kerzers ausserdem Mangrovenreiher, Yucatan-Hörnchen, Tayras, Faultiere, Gürteltiere und Anakondas geboren, eine Bestätigung für die optimale Pflege und Haltung der Tiere.

Stiftung / Fondation Papiliorama, 2.8.2011

Für weitere Informationen / pour plus d‘info : contact@papiliorama.ch

Foto : Thomas Rawyler/ Papiliorama

Weitere Informationen zum Papiliorama auf www.Ausflugsziele.ch

Nouvelle naissance rarissime: des jeunes toucans voient le jour au Papiliorama

Selon les experts cette dernière naissance au Papiliorama est une “rarité en Europe”: deux jeunes Toucans arc-en-ciel viennent en effet de quitter le nid et peuvent être observés à peu de distance par les visiteurs.

Le maintien de toucans en captivité est une tâche très difficile. Depuis 2008, un couple de Toucans arc-en-ciel vit en liberté dans le dôme tropical du “Jungle Trek”. La fondation Papiliorama a fait d’énormes efforts pour offrir des conditions de vie optimales à ces habitants tropicaux multicolores. Aujourd’hui enfin ce travail a porté ces fruits: dans le courant du mois de juin deux petits ont éclos dans le nichoir et depuis mi-juillet ces drôles d’oisillons se baladent dans les arbres sous les yeux des visiteurs. Les parents continuent à en prendre grand soin et leur amènent régulièrement de la nourriture. L’équipe du Papiliorama se réjouit de pouvoir fêter un événement tellement rare ici à Kerzers.

Le Toucan arc-en-ciel (Ramphastos sulfuratus) vit en Amérique central e, où on le trouve également à Shipstern, la réserve naturelle du Papiliorama au Bélize. La caractéristique typique de cet oiseau est l’immense bec multicolore, qui est d’ailleurs encore de couleur pastelle chez les jeunes. Les toucans nichent dans des creux d’arbres. La femelle pond deux à quatre oeufs qui sont couvés par les deux parents pendant 15 à 16 jours, une période très courte pour des oiseaux de cette taille. Les petits passent 42 jours dans le nid avant de le quitter.

Les toucans ne sont pas les seuls animaux à s’être reproduits au Papiliorama ses derniers mois. De jeunes Hérons striés, Écureuils du Yucatan, Tayras, Paresseux à deux doigts, Tatous à six bandes et Anacondas verts confirment la qualité optimale des soins donnés par l’équipe de la fondation.


Europäische Premiere im Papiliorama (CH)

21. Juli 2011

Europäische Premiere im Papiliorama

Das Papiliorama in Kerzers darf sich gleich vierfach freuen: die Yucatan-Hörnchen, eine feenhafte Eichhörnchen-Art aus Zentralamerika, haben vier süsse Jungtiere zur Welt gebracht. Es handelt sich um eine Premiere in Europa!

Die Hörnchen leben erst seit einigen Monaten im Papiliorama und sind die einzigen ihrer Art in Europa. Am vergangenen 27. Mai war die Überraschung beim Tierpflegerteam gross, als offensichtlich wurde, was sich in der Nistbox versteckte. Die Geburt ist eine Premiere in einem europäischen Zoo und gilt als grosser Zuchterfolg. Die jungen Yucatan-Hörnchen sind seit Neuestem für das Publikum sichtbar und sorgen für viel Unterhaltung bei ihren ersten wackligen Ausflügen auf den Ästen.

Yucatan-Hörnchen (Sciurus yucatanensis) stamen aus Südmexiko, Guatemala und Belize, wo sie unter anderem das Papiliorama-Reservat Shipstern bewohnen. Sie leben in Regenwäldern und anderen Tropenwaldtypen und sind, wie zahlreiche andere Bewohner des Reservats, durch die Zerstörung ihres Lebensraumes bedroht. Die Weibchen bringen nach einer Tragzeit von 40-45 Tagen zwei bis fünf, anfänglich blinde und hilflose Jungtiere zur Welt.

Weitere Informationen zum Papiliorama auf www.Ausflugsziele.ch

Première européenne au Papiliorama

Quadruple joie au Papiliorama de Kerzers: les Écureuils du Yucatan, espèce féerique d’Amérique centrale, ont donné naissance à quatre tous mignons petits. Il s’agit d’une première européenne!

Les écureuils sont arrivés au Papiliorama il y a quelques mois seulement et sont les seuls de leur espèce eu Europe. Le 27 mai dernier, la surprise était grande pour l’équipe des gardiens d’animaux quand il est devenu évident qu’il se passait quelque chose dans le nichoir. Cette naissance est une première dans un zoo européen et un grand succès reproductif. Les petits écureils, visibles depuis peu, font le bonheur des visiteurs qui assistent à leurs premiers pas hésitants.

Les Écureuils du Yucatan (Sciurus yucatanensis) vivent au Sud du Mexique, au Guatemala ainsi qu’au Bélize, où on les trouve entre-autre à Shipstern, la réserve naturelle du Papiliorama. On les rencontre dans les forêts pluviales et d’autres types de forêts et malheureusement comme de nombreux autres habitants de Shipstern, ils sont menacés par la destruction de leur habitat. Après un temps de gestation de 40 à 45 jours, les femelles donnent naissance à 2-5 petits, qui sont aveugles et incapables de se déplacer au début.

Stiftung / Fondation Papiliorama, 21.7.2011

Für weitere Informationen / pour plus d‘info : contact@papiliorama.ch


Junge Habichte im Sihlwald lernen fliegen. (CH)

20. Juli 2011

Junge Habichte im Sihlwald lernen fliegen

Ein Habichtpaar zieht zur Zeit im Sihlwald seine Jungen gross. Im Juli werden die Jungvögel normalerweise flugfähig und lernen von ihren Eltern, sich in der Luft zu bewegen. Habichte brauchen Wälder mit älteren, hohen Bäumen sowie einem guten Nahrungsangebot. Als Waldreservat bietet ihnen der Sihlwald einen idealen Lebensraum.

Im Verlauf der Jahre wurden im Sihlwald jeweils zwei Habichtreviere beobachtet. Die beiden Horste liegen gut 3.5 Kilometer auseinander, was für Habichte recht nah ist. Greifvögel benötigen sonst grössere Reviere. Abstände bis zu zehn Kilometer sind keine Seltenheit. Die eher kleinen Reviere im Sihlwald zeugen von einem guten Nahrungsangebot. Habichte ernähren sich unter anderem von Eichelhäher, Tauben und Eichhörnchen. Sie sind reine Fleischfresser.

Der eine Horst im südlichen Teil des Sihlwalds wurde in diesem Jahr nicht besetzt. Trotzdem wurden in der Region eine Habichtfeder gefunden und typische Habichtrufe gehört. Dies könnte auf einen neuen, bis anhin noch nicht bekannten Brutplatz hindeuten.

Männchen jagen für die Familie
Ein Habichtpaar bleibt ein Leben lang zusammen. Bereits vor der Brutzeit jagt das Weibchen nicht mehr selbst. Das Männchen ist von nun an für die Futterbeschaffung zuständig. Sind die Jungen geschlüpft, übergibt das Männchen die bereits gerupfte Beute dem Weibchen. Allerdings findet diese Übergabe nie beim Horst statt. Die Leckerbissen werden auf einem Baum oder sogar in der Luft übergeben, um Fressfeinde nicht auf den Horst aufmerksam zu machen. Das Weibchen bringt die Beute dann zum Nest, zerkleinert sie und füttert die Jungen damit.

Kot, Gewölle, Knochen und Federn
In der Regel hat es in einem Habichtsrevier mehrere Horste, welche wechselweise von demselben Paar als Brutplatz benutzt werden. Sie befinden sich auf 20-35 Metern Höhe des Baumes vorzugsweise auf einer Weisstanne. Im nördlichen Sihlwald sind jedoch auch zwei Buchenhorste bekannt.

Nur ein geübtes Auge findet den Brutplatz eines Habichts und ein solches Auge hat der langjährige Habicht- Beobachter Willi Schlosser. Er untersucht die Habichte im Sihlwald bereits seit 1986. Mindestens zweimal jährlich besucht er die Horste und dokumentiert seine Beobachtungen. Unter dem Horst befinden sich oft weisse Kotflecken, Knochenreste und Federn sowie Gewölle. Gewölle besteht aus unverdauten Federn und Haaren von Beutetieren, welche die Habichte zusammen mit den restlichen Knochen aus dem Schnabel würgen. Diese Nahrungsreste können Aufschluss über die verfügbare und bevorzugte Nahrung eines Habichtpaares geben.

Auch in diesem Jahr waren die Beobachtungen von Willi Schlosser von Erfolg gekrönt. Neben all den Spuren am Boden des Habichtshorstes konnte Schlosser Mitte Juni mit dem Feldstecher den Flaum der Jungen in der Höhe entdecken.

Weitere Auskünfte:
Nicole Aebli,
Rangerin Wildnispark Zürich
Tel. 078 808 17 37 oder
nicole.aebli@wildnispark.ch

Weitere Informationen zum
Wildnispark Zürich auf www.Ausflugsziele.ch


Das Saastal im Ohr – der i-Guide macht’s möglich! (CH)

19. Juli 2011

 Das Saastal im Ohr – der i-Guide  macht’s möglich

Pfarrer Imseng war schon zu Lebzeiten (1806 – 1869) in vielerlei Hinsicht ein Pionier des Fremdenverkehrs und führte Touristen auf seine Art durch die Gemeinden des Saastals und seine fantastische Bergwelt. In diesem Sinne ist auch der neue iGuide, mit dem Saas-Fee/Saastal Tourismus als erste Schweizer Alpendestination seine Gäste auf Entdeckungsreise schickt, sprichwörtlich wegbereitend! Ab sofort können die Besucher von Saas-Fee/Saastal mit „Pfarrer Imseng und Maria“ im Ohr und zukunftsweisender Technik in der Hand, das wunderschöne Saastal ganz individuell und auf beeindruckende Weise kennenlernen!

Mit der neuen und in Schweizer Alpendestinationen bisher einmaligen iTour, die ab Ende Juli auch als erste kostenfreie und GPS geführte „Ortsrundgang-App“ im Internet zum Download bereit stehen wird, erweckt Saas-Fee/Saastal Tourismus das Wissen und den Esprit von TourismusPionier Pfarrer Imseng zu neuem Leben. Den Gästen wird – auf höchstem multi-medialen Niveau – der Ortsrundgang in jeder Gemeinde in vier Sprachen angeboten. Dabei werden Besucher während der 45 bis 60 Minuten dauernden Rundgänge nicht nur kommunikativ und witzig von Pfarrer Imseng und Maria begleitet. Zahlreiche untermalende Bilder, die der iPod Touch–iGuide in beeindruckender Weise gleich mitliefert, sind mit von der Partie.

Die Bedienung ist ganz einfach und intuitiv: Der Benutzer kann die einzelnen Stationen via Touch-Screen oder über den digitalen Plan anwählen und sich orientieren. Die hohe Auflösung des Displays ermöglicht eine Bilddarstellung in bisher nie da gewesener Qualität. Ein wahres Vergnügen also, für Ohren und Augen. Für die multimedialen Rundgänge müssen sich die „Zeitreisenden“ lediglich in den Tourismusbüros den iPodTouch-iGuide ausleihen, den Kopfhörer aufsetzen und schon kann’s losgehen, mit den individuellen Touren durch Saas-Almagell, Saas Balen, Saas-Fee und Saas-Grund.

Die eigens dafür entwickelte iTour-App ist übrigens die erste ihrer Art in der Schweiz und sorgt demnächst auch auf dem iPhone für gute Unterhaltung, denn Saas-Fee/Saastal Tourismus stellt die Rundgänge ab Ende Juli im App-Store kostenlos zum Download zur Verfügung.

Die App kann dann als GPS-gesteuerte (Global Position System) Variante genutzt werden und die Besucher über Satelliten von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit und von Geschichte zu Geschichte leiten. Der GPSEmpfänger zeigt stets die genaue Position seines Benutzers an. Erreicht dieser eine der iTour-Hörstationen, starten Bild und Ton automatisch und der Hörer taucht in die einzigartige Erlebniswelt ein.

Die künstlerisch gestalteten Inhalte der Rundgänge informieren und unterhalten zugleich und bieten Besuchern des Saastals eine weitere und bisher einmalige Möglichkeit, über Geschichte und Kultur der beliebten Ferienregion nach eigenem Zeitplan, Interessantes und Spannendes zu erfahren.

Neben den begleitenden Bildern auf dem iPod Touch, geniessen die Zuhörer dabei immer die einmaligen Landschaften und fantastischen Bergpanoramen des Saastals, die selbst den größten Alltagsstress ganz klitzeklein werden lassen! sf; 18.07.2011

Text zur freien Veröffentlichung.
Textlänge: 3084 Zeichen mit Leerschlägen (ohne Titel)

Weitere Informationen bei:
Saas-Fee/Saastal Tourismus,
David Graefen, Marketing Director,
CH-3906 Saas-Fee
Tel.: +41 27 958 18 58,
Fax: +41 27 958 18 60,
david.graefen@saas-fee.com,
http://www.saas-fee.ch


Weltmeister-Wandertag in der ALETSCH ARENA – Dani Albrecht, der Weltmeister, wanderte mit den Gästen entlang des Grossen Aletschgletschers

7. Juli 2011

Weltmeister-Wandertag in der ALETSCH ARENA Dani Albrecht, der Weltmeister, wanderte mit den Gästen entlang des Grossen Aletschgletschers

Am 2. Juli 2011 tauschte der einheimische Ski-Weltmeister Daniel Albrecht Ski- gegen Wanderschuhe. Er zeigte Alpinisten, Bergsportlern und Wanderern seine Heimat. Der Oberwalliser Skicrack begleitete die Gäste ab 10.15 h von der Moosfluh entlang des Grossen Aletschgletschers bis zum Märjelensee. Ein Erlebnis der anderen Art, im UNESCO Welterbe Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch. Bei der Berghütte «Gletscherstube» wurde bei Raclette, Musik, Spiel und Spass gerastet und gemütlich verweilt. Mit schönen Erinnerungsfotos vom riesigen 23 Kilometer langen Eispanzer und mit einem Autogramm von Dani Albrecht im Rucksack, wurden die Gäste um 15.00 h durch den Tälli-Tunnel zurück zur Fiescheralp begleitet. Ein unvergesslicher Tag in der Aletsch Arena, der zweitgrössten Tourismus-Destination im Oberwallis.

Die Aletsch Arena ist die zweitgrösste Tourismus-Destination im Oberwallis. Das Hochplateau zwischen Aletschgletscher und Rhônetal bietet Alpenerlebnis auf über 220 km2. Seit einem Jahrzehnt ist der grösste und eindrücklichste Gletscher der Alpen, der 23km lange Aletschgletscher, im Inventar des Unesco Weltnaturerbe. Die Aletsch Arena ist eine der attraktivsten Tourismusdestinationen der Schweiz. Sie bietet 150 km Wanderwege im Sommer im Winter 35 moderne Bergbahnen, die stündlich 34 000 Personen befördern, 75 km Winter-Wanderwege, 14 000 Gästebetten, 2 300 Ferienwohnungen, 66 Restaurants, und eine Vielzahl von Veranstaltungen.

Weitere Informationen zu Aletsch Arena auf www.Ausflugsziele.ch

Weitere Informationen:
Aletsch Arena, c/o Bettmeralp Bahnen AG,
Monika Gottsponer,
Postfach 4,
CH – 3992 Bettmeralp
Tel: +41 27 928 41 45,
Fax: +41 27 928 41 42
m.gottsponer@bettmeralp.ch,
www.aletscharena.ch


Dank Takhis zur direkten Demokratie (CH)

6. Juli 2011

Konferenz in der Mongolei

Während im Wildnispark Zürich, Langenberg das erste Fohlen eines Przewalskipferdes (mong. Takhi) in diesem Jahr geboren wurde, hat in seiner alten Heimat eine Konferenz stattgefunden, welche das Überleben von Mensch und Tier in der Gobi B sichern soll. Unter Mitwirkung der DEZA und der in der Schweiz beheimateten International Takhi Group (ITG) konnten alle Beteiligten an einen Tisch gebracht werden. Das Takhi war dabei Aushängeschild und integratives Element zugleich, welches Natur und Politik miteinander verknüpfte.

„Direkte Demokratie für den Naturschutz“ – unter diesem Motto trafen sich rund 80 Personen von der Grenzpolizei über die Ranger der ITG und die Nomaden bis hin zu den Politikern Bauern und Hirten der Dörfer und Aimags (Kantone). Demokratie ist ein wichtiges Thema in der Mongolei und Präsident Elbegdorj ist um echte Demokratisierung und Dezentralisierung bemüht – dies hatte er auch anfangs 2011 bei seinem Besuch im Zentrum für Demokratie in Aarau betont. Die Umsetzung des Managementplans wird nun weisen, ob die Demokrati-sierung in der Mongolei nicht nur öffentliche Wahlen und Abstimmungen bedeutet, sondern auch Einfluss der Basis und Gelder für die entlegeneren Aimags. Nur so kann ein Managementplan gut abgestützt und erfolgreich durchgeführt werden.

Wichtige Arbeit der DEZA
Direktor Felix Fellmann, Leiter der DEZA Mongolei, hat zusammen mit seinen Mitarbeitern und führenden Personen der ITG in der Mongolei die Konferenz organisiert. Die DEZA hat damit ihr Engagement für den Nationalpark GOBI B und deren „special protected area, SPA“ dokumentiert. Die Diskussionen drehten sich vor allem um die Themen „Pufferzone“, „Umsetzung Managementplan“ und „Öffentlichkeitsarbeit“. Nach sehr engagiert geführten Diskussionen haben sich die Beteiligten schriftlich auf fünf Schwerpunkte geeinigt:

– Absichtserklärung zur konsequent Umsetzung des Managementplans
– Stopp des Verbrauchs des Saxaul-Busches als Brennstoff und Förderung alternativer Heizsysteme
– Installierung von zwei Pufferzonen-Räten
– Einrichtung von Informationszentren in den Parkgemeinden
– Verbesserung des Schutzes der Gobi B durch das Engagement von Freiwilligen

Das Przewalskipferd stand bei allen Diskussionen im Vordergrund,als Aushängeschild für die Region und als integratives Element. Die Menschen sind auf den Schutz des Takhis und der anderen Tiere angewiesen, wenn sie überleben wollen. Nur so ist es möglich staatliche Mittel zu erhalten und Sponsoren anzusprechen. Gleichzeitig ist der Naturschutz auch auf die Menschen im Gebiet angewiesen.

Erhaltungszucht in Europa ist wichtig
Der Winter 2009/2010 brachte der Gobi B extrem viel Schnee und grosse Kälte. Während sich die Wildesel in bessere Gegenden retten konnten, fehlte den Takhi sowohl das Wissen um den Raum Gobi B wie auch das natürliche Wanderverhalten im Falle einer solchen aufziehenden Gefahr. Die meisten überlebenden Przewalskipferde haben sich nun zu einigen wenigen, grösseren Gruppen zusammengeschlossen. Die dadurch entstandenen Unruhen hatten einen grossen Einfluss auf die diesjährigen Fohlen. Viele überlebten nicht oder wurden von den neuen Leithengsten getötet.

Für diese Situationen ist momentan eine überlebensfähige Population von Przewalskipferden in Menschenobhut wichtig. Im Wildnispark Zürich, Langenberg steht eine solche Gruppe Takhis, welche relativ frei in der grossen Anlage rund um die mongolische Jurte umherziehen kann. Seit Mai hat die Haremgruppe einen neuen Hengst, den vierjährigen Grooz aus Augsburg. Grooz wurde im Rahmen des europäischen Erhaltungszuchtprogramms in den Langenberg vermittelt, damit eine möglichst lebensfähige und genetisch vielfältige Nachzucht möglich ist. Das neugeborene Fohlen hingegen stammt noch von seinem Vorgänger.

Weitere Auskünfte:
Christian Stauffer,
Geschäftsführer Wildnispark Zürich und
Sekretär ITG Tel. 044 722 55 18

Weitere Informationen zum Wildnispark Zürich auf www.Ausflugsziele.ch