Engelbergs Sprungschanze neu zertifiziert (CH)

Pierre Bailly (links) vermisst im Beisein von Engelbergs OK-Präsident Ernst von Holzen die Titlis-Schanze für die Neuzertifizierung. Bild Hubert Mathis
M E D I E N M I T T E I L U N G 06. Dezember 2010

Wer Wettkämpfe im Rahmen der Bestimmungen des Internationalen Skiverbandes (FIS) austragen will, muss seine Rennstrecken von der FIS zertifizieren lassen. Das Gleiche gilt für Skisprunganlagen. In den vergangenen Tagen weilte Pierre Bailly, Mitglied Sub-Komitee für Sprungschanzen der FIS, in Engelberg und nahm an der Titlis-Schanze eine Inspektion vor. Dabei wurden sämtliche Schanzenparameter eingehend überprüft. So unter anderem, ob die Neigungen, Längen und Breiten den aktuellen Wettkampfbe-stimmungen entsprechen. Aber auch die sicherheitsrelevanten Installationen wurden einer strengen Kontrolle unterzogen.

Die grösste Skisprunganlage der Schweiz, auf der am 18. und 19. Dezember 2010 die weltbesten Skispringer auf Weitenjagd gehen, hat die Prüfung bestanden. Pierre Bailly konnte das Zertifikat um fünf weitere Jahre verlängern. „Für uns heisst das“, so OK-Präsident Ernst von Holzen, „dass auf der Titlis-Schanze auch in den nächsten fünf Jahren Skisprungwettkämpfe ausgetragen werden können, die den Wettkampfbe-stimmungen der FIS unterstellt sind.“ Das neue Zertifikat ist allerdings kein Freipass, dass die Weltcup-Wettkämpfe während dieser Zeit gesichert sind. „Hier stehen wir Jahr für Jahr im harten Wettkampf mit den anderen Veranstaltern.“ Laut Ernst von Holzen hat Engelberg in den vergangenen Jahren den Beweis erbracht, dass Engelberg mit den anderen Weltcup-Orten mitkonkurrenzieren kann. „Ausruhen auf den Lorbeeren dürfen wir uns allerdings nicht. Alle Beteiligten sind jedes Jahr immer wieder aufs Neue ge-fordert. Der ganze Aufwand ist enorm, um weiterhin im Konzert der Grossen mitspielen zu können. Wir sind froh“, gibt der Engelberger OK-Präsident zu, „dass wir seit Jahren auf den grossartigen Einsatz von jeweils über 300 freiwilligen Helferinnen und Helfern an den Wettkampftagen zählen können. Ohne sie würde Engelberg, und damit die Schweiz, wohl schnell vom Weltcup-Kalender verschwinden.“

http://www.weltcup-engelberg.ch

Für Auskünfte: Beat Christen, Medienchef, Telefon 079 473 26 76

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Pierre Bailly (links) vermisst im Beisein von Engelbergs OK-Präsident Ernst von Holzen die Titlis-Schanze für die Neuzertifizierung. Bild Hubert Mathis

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