Präventionsaktionen für sicheres Wasservergnügen

Im Rahmen des nationalen Präventionswochenendes haben SLRG-Sektionen an rund 40 Standorten in der ganzen Schweiz über Gefahren am, im und auf dem Wasser informiert. Mit interaktiven Aktionen sensibilisierten sie die Bevölkerung für sicheres Verhalten.

Jedes Jahr ertrinken in der Schweiz rund 50 Personen. Auch dieses Jahr machen die Meldungen von tödlichen Ertrinkungsunfällen seit Sommeranfang vermehrt Schlagzeilen. Um Unfälle zu verhindern, macht die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG immer wieder auf die lebensrettenden SLRG Bade- und Flussregeln aufmerksam. Am vergangenen Wochenende wurde dies in einer neuen Form umgesetzt. «Mit dem nationalen Präventionswochenende haben wir unsere Empfehlungen für den sicheren Aufenthalt am, im und auf dem Wasser dahin gebracht, wo die Menschen sind – und dies über die ganze Schweiz verteilt», erklärt Tanya Randegger, Vizepräsidentin der SLRG Schweiz.

An knapp 40 Standorten und in allen Sprachregionen waren SLRG Sektionen unterwegs. In Freibädern, an Seen und Flüssen aber auch an Dorfesten und anderen Veranstaltungen setzten sie sich für ihre Mission ein: «Ertrinken verhindern!» Wiederkehrende Sensibilisierung der Menschen sei wichtig, damit die Zahl der tödlichen Ertrinkungsunfälle möglichst klein gehalten werden kann, meint das Zentralvorstandsmitglied der SLRG, Raphael Rohner. «Viele Menschen unterschätzen die Gefahren im Wasser, vor allem auch bei solch heissen Temperaturen wie an diesem Wochenende», führt er weiter aus. Das Beachten der SLRG Bade- und Flussregeln könne die meisten Unfälle vermeiden. «Vor dem ins Wasser gehen den Körper annetzen, immer ein Auftriebsmittel dabei haben und nie alleine ins Wasser gehen», zählt der Rettungsschwimmer einige der wichtigen Empfehlungen auf. 

Interaktive Präventionsaktionen

An den verschiedenen Standorten ist die Initiative der SLRG sehr gut angekommen. «Wir haben rundum positive Feebacks erhalten», freut sich Wiliam Isenring, «und die Leute haben sich für die Tipps bezüglich dem sicheren Aufenthalt am, im und auf dem Wasser bedankt.» Der Präsident der Sektion Altberg war mit seiner Sektion und einem Stand am Rebblütenfest in Weiningen vor Ort. «Es passieren immer noch zu viele Unfälle, die manchmal auch tödlich enden», gibt Isenring zu bedenken. Zum Denken anregen sei ein Ziel der Prävention, unterstreicht auch der Präsident der SLRG Sektion Richterswil, Stefan Faes. «Es kann schnell ein Unfall passieren, vor allem mit Kindern», erklärt er. Darum Kinder nur begleitet ans Wasser lassen und Kleinkinder in Griffnähe beaufsichtigen. Prävention soll jedoch nicht trocken sein, schon gar nicht bei der SLRG. Dies haben verschiedene Sektionen auch kreativ umgesetzt. Auch die physische und sportliche Leistungsfähigkeit ist ein wichtiger Bestandteil der Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer.

An vielen Orten konnten interessierte Badegäste nebst dem Einsatz von Rettungsgeräten auch Sportgeräte selbst testen und sich in der Rolle der Rettungsschwimmer üben. Vielerorts waren zudem auch die jungen Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer im Einsatz und haben Flyer an Badegäste verteilt oder den Einsatz von Rettungsmitteln und die richtige Grifftechnik beim Retten demonstriert. «Über 40 Jugendmitglieder der SLRG Hallwilersee trugen die Botschaft ‘Ertrinken verhindern’ nach aussen, das macht mich sehr stolz», resümierte der Präsident der SLRG Hallwilersee, Markus Kottmann. Am Sonntagabend zog auch die Vizepräsidentin der SLRG Schweiz ein durchwegs positives Fazit. «Die SLRG Sektionen haben an diesem Wochenende Menschen im ganzen Land auf die Risiken sensibilisiert und gleichzeitig Empfehlungen für den sicheren Aufenthalt am, im und auf dem Wasser weitergeben können», blickt Randegger zurück. Sie fügt an: «Ich bin sicher, dass wir damit einen wichtigen und nachhaltigen Effekt im Sinne der SLRG Mission ‘Ertrinken verhindern!’ erreichen konnten.»

Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG

www.slrg.ch

Christoph Merki
Mediensprecher
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6210 Sursee
Tel: 041 925 88 98
c.merki@slrg.ch

Bilder:
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