Neues Bartgeier-Küken für Natur- und Tierpark Goldau

11. März 2025

Ende 2024 haben die in der Natur gefährdeten Bartgeier im Natur- und Tierpark Goldau ein Ei gelegt. Leider war das Ei nicht befruchtet. Nun ist ein frisch geschlüpftes Jungtier aus Tschechien in Goldau angekommen und wird vom Bartgeier-Pärchen Mascha und Hans grossgezogen.

Der 14. Februar 2025 hätte ein besonderer Tag für das Tierpfleger-Team der Bartgeier im Natur- und Tierpark Goldau werden sollen: Das Ei von Mascha und Hans, das am Silvestertag des letzten Jahres zur Welt kam, sollte bei einem Routineuntersuch gegen ein Kunst-Ei aus Gips getauscht werden. Dabei stellte sich leider heraus, dass das Ei unbefruchtet war.

Erfahrenes Bartgeier-Paar als Ammen

Gerade bei älteren Bartgeiern, wie es Mascha (36) und Hans (33) sind, ist dies nicht unüblich. Die beiden zeigten aber ein starkes Brutverhalten und bebrüteten das Kunst-Ei weiterhin. Ein natürlicher Prozess, wie Dr. Pascal Marty, Kurator des Natur- und Tierparks Goldau, erklärt: «Bartgeier bebrüten auch unbefruchtete Eier noch eine Zeit lang. Irgendwann hätten sie jedoch damit aufgehört und das Ei aus dem Horst geworfen.»

Der Natur- und Tierpark Goldau stand von Anfang an in engem Kontakt mit dem Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) für Bartgeier. Dank dieser Kooperation lag die Idee schnell auf der Hand: Dem Bartgeierpaar Mascha und Hans sollte ein Küken eines anderen Bartgeier-Paars zur Aufzucht übergeben werden.

Kainismus unter Bartgeier-Küken verbreitet

Zur Erklärung: Bartgeier legen wie viele andere Greifvögel normalerweise zwei Eier – dies in einem Abstand von ein paar Tagen. Das erst geschlüpfte Küken ist somit nicht nur ein paar Tage älter, sondern auch etwas grösser und stärker als das zweite. Es reagiert aggressiv auf das jüngere Küken, tötet dies oder hält es vom Fressen ab, so dass das zweite verhungert. Dieses Verhalten nennt man Kainismus, nach der biblischen Geschichte, in der Kain seinen Bruder Abel tötet. Das zweite Ei ist somit ein «Puffer», falls das erste Küken nicht überlebt oder das erste Ei unbefruchtet ist.

In der Zucht von Bartgeiern kann man sich dieses Verhalten zunutze machen, das zweite Küken aus dem Horst nehmen und einem anderen Paar übergeben. Auf diese Weise erhalten nun auch der Natur- und Tierpark Goldau und insbesondere Mascha und Hans die Möglichkeit, ein weiteres Küken aufzuziehen.

Wohlbehalten im Horst angekommen

Der junge Bartgeier stammt aus dem Zoo von Ostrava in der Tschechischen Republik und kam gestern Mittag wohlbehalten im Natur- und Tierpark Goldau an. Nach der Ankunft wurde das Küken untersucht und wie schon während des ganzen Transports intensiv umsorgt. Bereits am Montagnachmittag konnte es in den Horst gelegt werden. Die äusserst erfahrenen Bartgeier-Eltern nahmen «ihr» Küken problemlos an. «Eine hundertprozentige Garantie dafür hat man nie – doch Mascha und Hans sind so zuverlässige Eltern, dass das glücklicherweise wunderbar funktioniert hat», freut sich Pascal Marty über den Nachwuchs im Natur- und Tierpark Goldau.

Wichtig für den Artenschutz

Der Artenschutz gehört zusammen mit dem Naturschutz, der Bildung und der Forschung zu den Hauptaufgaben eines modernen, wissenschaftlich geführten Tierparks. So ist der Natur- und Tierpark Goldau in vielen internationalen Zuchtprogrammen aktiv und wildert jedes Jahr eine gewisse Anzahl seiner Jungtiere aus. Dazu gehört seit vielen Jahren auch der Bartgeier. Einst in der Schweiz ausgestorben, leben heute dank Zoos und Tierparks wieder etwa 300 Bartgeier in den Alpen.

Für weitere Informationen und Bildmaterial
Sara Gianella,
Leiterin Kommunikation
Natur- und Tierpark Goldau,
041 859 06 84,
sara.gianella@tierpark.ch

Die Medienmitteilung mit Bildern und Videos steht auf www.tierpark.ch/medien zum Download
zur Verfügung.

Auf unserer Webcam erhalten Sie direkten Einblick in den Bartgeier-Horst:
Webcams – Tierpark live! | Natur- und Tierpark Goldau


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Wertgutscheine als Zahlungsmittel für Werbeleistungen auf Ausflugsziele.ch

1. März 2025

In einer begrenzten Testphase wird eine neue Zahlungsmöglichkeit erprobt, mit der Freizeitbetriebe 50 % der Eintragungs- und Publikationskosten auf Ausflugsziele.ch mit Wertgutscheinen ihres eigenen Angebots begleichen können. Ziel ist es, herauszufinden, wie dieses Modell zur Reichweitensteigerung und Kundenbindung beitragen kann.

Dieses Konzept ermöglicht es Anbietern, ihre Werbekosten zu senken und gleichzeitig mehr potenzielle Gäste zu erreichen. Die eingereichten Wertgutscheine werden nicht nur akzeptiert, sondern auch aktiv genutzt – sei es für Marketingaktionen, Verlosungen oder den Weiterverkauf, um zusätzliche Aufmerksamkeit für die Freizeitangebote zu erzeugen.

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Neuer Luchs bereichert Natur- und Tierpark Goldau

6. Februar 2025

Rund zwei Jahre war das Luchsweibchen Sansa im Natur- und Tierpark zu Hause – nun reist sie weiter in den Wildpark Reuschenberg in Leverkusen. Im Gegenzug ist das Luchsweibchen «Matra» vom Tierpark Langenberg in Goldau angekommen.

Der Natur- und Tierpark Goldau hat eine neue Bewohnerin: Das sechsjährige Luchsweibchen Matra ist Mitte Januar in Goldau eingetroffen. Nach ein paar Tagen in einem separaten Teil der Anlage, wo sie das Luchsmännchen «Bagheera» schon per Sichtkontakt kennenlernen und beschnuppern konnte, durfte Matra nun in die grosse Luchs-Anlage im Park einziehen. Inzwischen hat sie bereits die Plattform hoch oben in den Bäumen erklommen und interessiert die neue Umgebung begutachtet. Auch die Zusammenführung mit Bagheera hat problemlos funktioniert.

Gute Partie für «Bagheera»

Das neue Luchsweibchen Matra im Natur- und Tierpark Goldau ist eine erfahrene Mutter. Sie brachte bereits einige Jungtiere zur Welt, die zum Teil ausgewildert werden konnten. Ob und wann sie sich mit Bagheera fortpflanzen wird, ist ungewiss – die Zeichen stehen jedoch gut. «Matra und Bagheera sind für den Arterhalt des Karpatischen Luchses sehr wichtig, daher hoffen wir, dass sich die beiden nach der positiven Eingewöhnungszeit weiterhin gut verstehen und wir schon bald Nachwuchs begrüssen dürfen», so Dr. Pascal Marty, Kurator im Natur- und Tierpark Goldau.

Umzug für den Arterhalt

Die Luchse des Natur- und Tierparks Goldau sind Teil des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP). Dieses Zuchtprogramm hat zum Ziel, eine stabile und genetisch vielfältige Population einer gefährdeten Tierart zu erhalten und Jungtiere für Auswilderungsprojekte zur Verfügung zu stellen. Dazu werden Tiere innerhalb von Zoos und Tierparks regelmässig getauscht oder weitergegeben.

Entsprechend wurde auch der Luchs-«Umzug» zwischen dem Natur- und Tierpark Goldau, dem Wildpark Reuschenberg in Leverkusen und dem Tierpark Langenberg durch das EEP geplant. Während man in Goldau auf Nachwuchs von Matra und Bagheera hofft, wird Sansa in Leverkusen die Gesellschaft eines älteren Männchens geniessen. Für die Zucht kommt sie nicht in Frage, da sie kein reinrassiger Karpatenluchs ist und im letzten Sommer sterilisiert wurde.

Gefährdeter Beutegreifer

Der Luchs gehört neben dem Bär und dem Wolf zu den drei grossen Beutegreifern der Schweiz. Im 18. Jahrhundert war er in der Schweiz komplett ausgerottet – in den 1970er-Jahren wurde er nach behördlicher Genehmigung wieder angesiedelt. Heute gibt es zwar eine Population von Luchsen in der Schweiz, dennoch gilt er hier sowie in Deutschland gemäss nationaler Roter Liste als «stark gefährdet» respektive «vom Aussterben bedroht». Aktuell geht man in der Schweiz von rund 290 Luchsen aus.

Neben dem Naturschutz, der Bildung und der Forschung gehört der Artenschutz zu den wichtigsten Aufgaben eines modernen, wissenschaftlich geführten Tierparks. Jungtiere aus dem Natur- und Tierpark Goldau werden zukünftig zur Stabilisation der Luchs-Population in europäischen Zoos oder direkt für Auswilderungen in europäischen Ländern gebraucht. Zurzeit finden in der Schweiz keine Auswilderungen von Luchsen statt.

MM NTPG_Neuer Luchs_250206.pdf

Natur- und Tierpark Goldau

Parkstrasse 38
6410 Goldau

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info@tierpark.ch
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8. SCHNEESKULPTUREN‒FESTIVAL

13. Januar 2025

Am Sonntag, 12. Januar 2025, verwandelte sich der Skulpturengarten des Forum Würth Rorschach in eine winterliche Bühne der Kreativität: Das 8. Schneeskulpturen‒Festival lockte über 6’000 Besuchende an und beeindruckte mit dem diesjährigen Motto «Fliegende Wesen».

Nach den grossen Erfolgen der letzten Jahre war die Vorfreude der Gäste ebenso gross wie die vom Team des Forum Würth Rorschach. Das sonnige, aber kalte Wetter, bot dabei die perfekte  Bühne für die Kunstwerke aus Schnee. Elf Teams stellten sich der Herausforderung, aus rund zwei Tonnen Schnee kunstvolle Skulpturen zu erschaffen. Das Besondere beim Schneeskulpturen‒ Festival: Der Schnee ist Restschnee von naheliegenden Eisbahnen, der wiederverwendet wird. Unter den neugierigen Blicken gaben die Teams ihr Bestes, um aus den viereckigen Eisblöcken  unvergessliche, aber dennoch vergängliche Kunst entstehen zu lassen. 

Am Ende der Bauzeit ‒ nach rund dreieinhalb Stunden ‒ war es endlich soweit und die Jury – bestehend Urs Koller (Sandskulpturen Festival Rorschach), Beat Brunner (Sculptura), Jan Finger  (Präsident der Genossenschaft Fliegermuseum Altenrhein) und Barbara Rohner (Forum Würth  Rorschach) – machte ihren Rundgang zu allen Kunstwerken, bei dem die Teams ihre fantasievolle  Skulptur und ihre Ideen vorstellen konnten. Nach einer Beratungszeit der Jury wurde freudig das  Gewinner‒Team verkündigt: Crazy Ones mit ihrer erstplatzierten Arbeit «Hermann der fliegende  Fisch». Die Skulptur beeindruckte mit seinen Details und seinen genauen Ausführungen. Das Team  überzeugte aber nicht nur die Jury, sondern wurde auch vom Publikum mit dem Publikumspreis  ausgezeichnet. Der zweite Platz mit einer nicht weniger beeindruckenden Skulptur ging an das  Team Lindwurmschmiede Rheintal mit der Skulptur «Tuca». Den dritten Platz sicherte sich das Team  von Metropoleregion Rans Sevelen mit der Schneeskulptur «Schwebender Traum am Horizont».  

Die Veranstaltung knüpfte thematisch an die Hauptausstellung des Forum Würth Rorschach «Wasser, Wolken, Wind – Elementar- und Wetterphänomene in Werken der Sammlung Würth» an. Die Skulpturen interpretierten das Motto in vielfältigen Formen, von fliegenden Drachen und  Bienen über lustige Minions und einen schaurigen Geist. Der Kreativität der Teams war keine  Grenze gesetzt. 
Barbara Rohner, Leiterin des Forum Würth Rorschach, zeigte sich begeistert: «Das  Schneeskulpturen‒Festival zaubert nicht nur den Gästen, Künstlerinnen und Künstlern ein Lächeln  ins Gesicht, sondern auch uns. Zu sehen, wie kreativ und mit wie viel Freude die Teams ans Werk  gehen, ist jedes Jahr ein Highlight. Dieses Format schafft es, Klein und Gross zu begeistern.» 

Neben den beeindruckenden Schneeskulpturen sorgten zahlreiche weitere Attraktionen für leuchtende Augen bei den Besuchenden. Die kleinen Gäste konnten sich mit Kindertattoos  schmücken lassen und beim eigens für sie organisierten Kinderhaufen, selbst zur Künstlerin oder  zum Künstler werden und eigene kleine Schneeskulpturen gestalten. 

Für das leibliche Wohl sorgte Panorama Catering mit Punsch, Glühwein, Gerstensuppe und  Bratwurst. Das KunstCafé sowie die Ausstellungen und der Kunstshop des Forum Würth Rorschach luden die Besuchenden dazu ein, sich aufzuwärmen und weitere kulturelle Highlights zu entdecken. 

Ein herzlicher Dank gilt allen Sponsoren und Partner, darunter Sculptura, Eissportzentrum  Lerchenfeld St. Gallen, Eissportzentrum Oberthurgau, Züllig AgroTrans und Stadtgärtnerei  Rorschach sowie allen Helferinnen und Helfern, die das Festival zu einem unvergesslichen Erlebnis  gemacht haben. 

Mit Spannung und Vorfreude blickt das Forum Würth Rorschach auf das 9. Schneeskulpturen‒ Festival 2026, das erneut Kunst, Kreativität und Gemeinschaft miteinander verbinden wird. 

Pressekontakt 
Würth Management AG 
Frau Martina Bohn 
Churerstrasse 10,
9400 Rorschach 

http://www.wuerth-haus-rorschach.ch


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Eröffnung Museumsjahr 2025: Neue Ausstellung auf Schloss Lenzburg

7. Januar 2025

Museum Aargau hat traditionell am Dreikönigstag einen Ausblick auf das Museumsjahr 2025 präsentiert und dabei die Aargauer Königin des Jahres gekrönt. Schauplatz der Eröffnung war Schloss Hallwyl. Die saisonalen Museumsstandorte öffnen dieses Jahr am 1. April 2025. Beim Eröffnungsanlass auf Schloss Hallwyl gab Sibylla Fischer, Marketing- und Kommunikationsleiterin Museum Aargau einen ersten Einblick ins Jahresprogramm. Bereits zum sechsten Mal wurde beim traditionellen Dreikönigskuchen-Essen eine Königin unter den Gästen gekrönt. Dieses Jahr fiel die Wahl auf Sonja Richner aus Unterkulm, die das richtige Kuchenstück wählte und nun ein Jahr lang freien Eintritt zu allen historischen Schauplätzen von Museum Aargau geniesst.


Die Schlösser Lenzburg, Hallwyl und Wildegg, der Legionärspfad Vindonissa sowie die Klosterhalbinsel Wettingen nehmen ihren Saisonbetrieb am 1. April auf. Schloss Habsburg und das Vindonissa Museum sind ganzjährig geöffnet.

Neue Ausstellung: „Eine Zeitreise. 50 Jahre Geschichtsvermittlung auf Schloss Lenzburg“
Seit rund 50 Jahren finden auf Schloss Lenzburg museumspädagogische Veranstaltungen statt, die Geschichte lebendig und handlungsaktiv vermitteln. Diese Tradition zeigt ab April 2025 die neue Ausstellung „Eine Zeitreise. 50 Jahre Geschichtsvermittlung auf Schloss Lenzburg“. Auf Schloss Wildegg eröffnet Museum Aargau beim Rebberg des Schlosses teils interaktive Stationen zur Geschichte des Weinbaus auf der Schlossdomäne. Die Besuchenden erfahren mehr über die Arbeiten, die im Jahresverlauf im Rebberg anfielen, und über die Bedeutung des Weinbaus für die Schlossdomäne. In einem ausgewählten Waldstück des Schlosswaldes Wildegg wird es zudem einen so genannten Museumswald geben. Darin lernen die Besucherinnen und Besucher den Wald als Nutzwald im 18. und frühen 19. Jahrhundert kennen.

Das Kloster Königsfelden öffnet nach seiner Restaurierung am 12. April die Türen. An einem „Tag der offenen Tür“ können Besucherinnen und Besucher das Kloster im Rahmen zweier Führungen entdecken: Eine widmet sich den Glasfenstern, die andere der Restaurierungsgeschichte.

Veranstaltungen und öffentliche Führungen
Museum Aargau bietet auch 2025 zahlreiche Veranstaltungen mit authentischen Geschichtserlebnissen (u.a. das römische Heerlager in Vindonissa). Zudem finden regelmässig öffentliche Führungen sowie zahlreiche Workshops statt. Teilnehmende können unter anderem in einem Parfüm-Experten-Workshop ihr eigenes Parfüm kreieren, Blumenarrangements mit einer Meisterfloristin gestalten, einen Hut verschönern oder die Wein- und Rebkultur kennenlernen.

Auskunft für Medienschaffende
Sibylla Fischer,
Leiterin Marketing & Kommunikation,
Telefon 062 887 12 35

Bildmaterial zum Herunterladen:
http://www.museumaargau.ch/medien


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Die steilste Seilbahn der Welt ist eröffnet!

14. Dezember 2024

Heute Samstag, 14. Dezember 2024, ist es soweit: Die steilste Seilbahn der Welt nimmt ihren Betrieb auf. Die neue Direktverbindung zwischen Stechelberg und Mürren wurde am Vortag im Rahmen eines VIP-Openings feierlich eröffnet. Zeitgleich geht die erste Seilbahn-Spur zwischen Mürren und Birg in Betrieb.

Sie markiert den Abschluss der ersten grossen Bauetappe des Projekts SCHILTHORNBAHN 20XX: Die Eröffnung der neuen Direktverbindung zwischen Stechelberg und Mürren. Mit 159.4 Prozent Steigung ist sie die steilste Seilbahn der Welt. Die klassische Pendelbahn verbindet den Talboden in nur vier Minuten über die senkrechten Wände der Mürrenfluh mit dem autofreien Bergdorf. Sie überwindet dabei auf einer Fahrbahnlänge von knapp 1194 Metern eine Höhe von 775 Meter. Die zwei Seilbahnkabinen der Firma Carvatech aus Oberwies in Österreich haben Platz für 85 Personen oder maximal 6.8 Tonnen Güter als Unterlast. 800 Personen pro Stunde können so bei einer Vollauslastung transportiert werden. Auffällig ist der mit 11 Metern sehr lange Gehängearm, der wegen der enormen Steigung zwingend war. Die mit dem AURO-System (Autonomuous Ropeway Operation) ausgestatteten Pendelbahnen ermöglichen dank ständiger Überwachung durch Kameras und Sensoren einen autonomen Betrieb ohne Bahnpersonal in den Kabinen und Stationen. Mit einem vollautomatischen Verladeroboter wird die Güterlogistik gelöst. Gepäck und Waren werden synchron zu den Personen in einem unterhalb der Kabine befestigten Container transportiert.

Feierliche Eröffnung

Am Freitagabend, 13. Dezember 2024, wurde die Bahn im Beisein von über 600 Gästen feierlich eröffnet. Das rauschende Fest, moderiert von Monika Erb, fand in der neuen Talstation Stechelberg statt. Nebst der offiziellen Eröffnungszeremonie und Fahrten mit der neuen Bahn, konnten sich die Gäste auf Führungen durch die Gebäude ein Bild der neuen Stationen Stechelberg und Mürren machen. Speis und Trank an verschiedensten Essensständen sowie interessante Interviews mit Projektverantwortlichen rundeten das Rahmenprogramm ab. Bis spät in die Nacht hinein wurde schliesslich an der Bar weitergefeiert.

Erste Seilbahn des Typs Funifor in der Schweiz

Zeitgleich mit der Eröffnung der steilsten Seilbahn der Welt, nahm auch die erste Spur der Funifor-Bahn auf der zweiten Sektion zwischen Mürren und Birg den Betrieb auf. Sie ist schweizweit die erste Bahn dieses Typs. Während den Wintermonaten werden auf dieser Strecke sowohl die alte als auch die neue Bahn nebeneinander in Betrieb sein, um die Förderleistung im Skibetrieb zu gewährleisten. Die Eröffnung der zweiten Funifor-Spur ist im November 2025 geplant. Die beiden Fahrbahnen mit den äusserst windstabilen, für je 100 Personen konzipierten Kabinen, werden mechanisch unabhängig sein. Im Revisionsfall wird eine Fahrbahn stillgelegt, während die Zweite den Betrieb aufrechterhalten kann. Diese Tatsache ermöglicht einen Betrieb an 365 Tagen im Jahr, Revisionspausen gehören folglich der Vergangenheit an. Im Normalbetrieb werden die beiden Fahrbahnen elektrisch gekoppelt und die Bahn als «klassische» Pendelbahn betrieben.

Sichtbare Seilbahntechnik

Aber nicht nur die Bahnen sind einzigartig, auch die dazugehörigen Stationen haben ihre Besonderheiten. Auffällig sind die hellen Kupferfassaden, die jede Station ummanteln. Ebenso die Fingerdocks der Bergstationen, die auf V-Stützen aus Beton weit nach aussen ragen und so eine unverbaute Sicht auf die umliegenden Berge ermöglichen. Speziell ist ebenso die sichtbare Seilbahntechnik, die in Anlehnung an die alte Seilbahnstation Gimmelwald aufgenommen wurde. Aus Mangel an Platz und wegen des steilen Winkels, wurden die Umlenkräder damals in den 1960er-Jahre ausserhalb der Station auf dem Dach platziert. Diesen Charakter wurde nun auf die Stationen der neuen Seilbahnen übertragen. Ebenfalls ungewöhnlich ist die Tatsache, dass die Seilbahn bei der Station Stechelberg wegen der Steilheit der Bahn nicht vorne aus der Station, sondern direkt durch das Dach nach oben weg fährt. Klare Sichtlinien, ein einheitliches Lichtkonzept und eine klare, prägnante Gästeführung ziehen sich ebenfalls wie ein roter Faden durch alle Gebäude.

Schilthorngipfel bleibt bis März 2025 geschlossen

Seit Mitte Oktober ist der Betrieb auf der obersten Sektion zwischen Birg und Schilthorn eingestellt. Am 15. März 2025 soll die erste Spur der neuen Seilbahn – ebenfalls des Typs Funifor – in Betrieb gehen. Die zweite Spur folgt im Frühjahr 2026, womit das Projekt abgeschlossen wird.

Kontakt
Christoph Egger
Direktor
media@schilthorn.ch


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Weihnachten in der SchweizGeschenkideen zu Weihnachten

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Zell am Ziller (ots) – Saisonstart am 06. Dezember

3. Dezember 2024

Am 06. Dezember startet die Zillertal Arena in die Wintersaison 2024/25. Das größte Skigebiet im Zillertal wartet dann mit den gewohnten Highlights für die ganze Familie, hat aber auch zwei neue Liftanlagen in petto. Und das alles mit dreifacher Auszeichnung als eines der besten Skigebiete im weltweiten Vergleich.

Top 10 Skigebiet in der Welt

Die Buchungsplattform Omio hat dieses Jahr 6.000 Skigebiete in der ganzen Welt verglichen. Mit Platz 9 sichert sich die Zillertal Arena einen Top-10-Platz im weltweiten Vergleich. Ausschlaggebend dabei sind Faktoren wie die Länge der Skipisten, Skipasspreise, Anzahl der Skilifte, Verfügbarkeit von Skischulen sowie die Bewertungen auf Google und Instagram-Follower. Mit Platz 20 im Ranking der besten
Skigebiete in den Alpen von Reiseveranstalter Snowtrex sowie einer 5-Sterne-Bewertung der Buchungsplattform Skiresort.de wird diese Auszeichnung gleich zweimal bestätigt.

Zillertal Arena Schneeversprechen

Mit 77 % der Pisten über 1.700 Metern ist Schneesicherheit für die gesamte Saison garantiert. Auf 150 Pistenkilometern und 52 Liftanlagen finden Ski- und Snowboardfahrer ein breites Angebot für alle Könnensstufen. Kostenlose Zusatzangebote wie Speedcheck, Skimovie und Photopoints und Skifahren auf bis zu 2.500 Metern Höhe garantieren einen abwechslungsreichen Skiurlaub für die ganze Familie.

Neue Liftanlagen: schnellere Verbindung und mehr Komfort!

Die neue 8er-Sesselbahn Teufeltal ersetzt die seit 1998 im Einsatz befindliche 4er-Sesselbahn an Ort und Stelle und löst die letzte Engstelle zwischen Zell am Ziller und Gerlos. Gemeinsam mit der im letzten Jahr eröffneten 10er-Gondelbahn Wilde Krimml ist die Verbindung nun schnell, warm und wetterunabhängig. Ebenfalls mit Wetterschutzhaube und Sitzheizung ausgerüstet, ersetzt der neue 6er-Sessel Duxer X-Press einen weiteren „Oldie“. Nach 32 Betriebsjahren weicht der fixgeklemmte 4er-Sessel in Hochkrimml einer modernen und effizienten Anlage mit Skidepot und Spar-Markt in der Talstation.

Weitere Informationen zu den geöffneten Anlagen und Tarifen zum
Saisonstart unter http://www.zillertalarena.com .

Pressekontakt:

Zillertal Arena
Sandra Grasl
Telefon: +4352827165
E-Mail: mailto:marketing@zillertalarena.com


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Weihnachten in der SchweizGeschenkideen zu Weihnachten

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Schon zum achten Mal geht es wieder uffa

27. November 2024

Die ersten Schneeflocken sind auf Brambrüesch gefallen. Am 7. Dezember starten die Chur Bergbahnen in die neue Wintersaison. Die treue uffa-Community hat über 1’118 Abos bestellt. Damit ist das uffa-Abo bereits zum achten Mal erfolgreich. Die Bestellfrist wird bis zum 22. Dezember 2024 verlängert.

Nach den momentanen Revisionsarbeiten öffnet Brambrüesch zuerst an den beiden Wochenenden vom 7./8. sowie 14./15. Dezember, bevor der tägliche Betrieb dann am Donnerstag, 19. Dezember 2024, losgeht. Sobald wie möglich wird das Pisten- und Schlittelangebot bereitgestellt.

Brambrüesch für Gamer
Fünf verschiedene Routen bietet das uffa-Game von Chur aus auf den Dreibündenstein. Über 9’000 mal wurde das Game auf http://www.uffa.ch schon gespielt. Mit der Bestellfrist für das Ganzjahresabo wird auch das Spielen des uffa-Games bis zum 22. Dezember 2024 verlängert. Wer das echte Bergerlebnis spüren will, geht mit der Brambrüeschbahn natürlich direkt aus der Stadt uffa auf die Pisten von Brambrüesch, auf den 5 Kilometer langen Schlittelweg, geniesst das Winterwandern oder die Schneeschuhtouren rund um den Dreibündenstein. Als kulinarischer Klassiker gilt jeweils am Samstagabend vom 4. Januar 2025 bis zum 1. März 2025 das Fondueessen in den Bergrestaurants mit oder ohne Schlitteln. Die Brambrüeschbahn fährt dann jeweils bis 22 Uhr. Die aktuellen News gibt es auf der Website und dem What’s App-Kanal von Brambrüesch.

Familien, Paare und Singles
Das uffa-Abo ist besonders bei Familien beliebt: sie machen derzeit 46 Prozent der Bestellungen aus. 32 Prozent der Bestellungen kommen von Paaren sowie 22 Prozent von Singles. Das Ganzjahresabo gibt es bereits ab Fr. 259 für Singles, Fr. 359 für Paare und Fr. 399 für Familien. Das Abo gilt ausserdem als Halbtax für Wintertageskarten in 16 Bündner Destinationen wie Savognin, Grüsch-Danusa, Hochwang, Tschiertschen, Obersaxen, Splügen oder San Bernardino. Die Abos können schon ab dem Mittwoch, 4. Dezember 2024, an der Talstation der Brambrüeschbahn abgeholt werden. Die Kasse ist ab dann täglich von 8.15 bis 17 Uhr geöffnet. Das neue Uffa-Jahresabo ist ab dem 7. Dezember 2024 (Start Wochenendbetrieb) für ein Jahr nutzbar. Das frühzeige Abholen des uffa-Abos wird empfohlen. Wer das Abo an den Wochenenden mit Bahnbetrieb beziehen will, muss evtl. längere Wartezeiten in Kauf nehmen.

Chur, 27. November 2024

Eine Mitteilung der Chur Bergbahnen (Bergbahnen Chur-Dreibündenstein AG/BCD)

Weitere Auskünfte
Patrick Arnet, Geschäftsführer Chur-Bergbahnen (BCD)
patrick.arnet@churbergbahnen.ch
http://www.churbergbahnen.ch


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Weihnachten in der SchweizGeschenkideen zu Weihnachten

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Erlebnis-Geschenke von Ausflugsziele.ch: Unvergessliche Weihnachtsfreude schenken

18. November 2024

18.11.2024. Weihnachten steht vor der Tür, und mit ihm die Frage: Was schenkt man seinen Liebsten, Freunden, Kollegen oder Mitarbeitern, um wahre Freude und unvergessliche Momente zu bereiten? Ausflugsziele.ch hat die Antwort: Erlebnis-Geschenke, die Abenteuer, Spass und gemeinsame Zeit schenken – perfekt für die festliche Jahreszeit.

Erlebnisse, die begeistern

Mit einem Erlebnis-Geschenk von Ausflugsziele.ch schenken Sie nicht nur einen Gutschein, sondern die Möglichkeit, unvergessliche Erinnerungen zu schaffen. Ob Abenteuer in der Natur, romantische Ausflüge oder entspannte Wellness-Erlebnisse – im Erlebnis-Shop von Ausflugsziele.ch gibt es für jeden Geschmack das passende Erlebnis.

Die Auswahl ist so vielfältig wie die Schweiz selbst. Hier ein kleiner Einblick in die spannenden Themen:

  • Erlebnis-Übernachtungen – z. B. Iglu-Übernachtungen oder aussergewöhnliche Abenteuer-Nächte
  • Action und Fun – von Paintball über Lasergame bis hin zu Quad-Touren
  • Berge und Bergausflüge – Panoramazüge, Wanderungen und Gipfelerlebnisse
  • Romantische Ausflüge – Zeit zu zweit, Wellness- oder Candle-Light-Erlebnisse
  • Schlittenhunde-Abenteuer – Ein Traum für Tierfreunde
  • Abenteuer und Extremsport – River Rafting, Paragliding-Tandemflüge oder Canyoning
  • Kultur und Geschichte – Besichtigungen, Burgen- und Schlösser-Erlebnisse
  • Wellness und Day-Spa – Entspannung pur für Körper und Seele
  • Bahnerlebnisse – Swiss Classics oder Erlebniszüge durch atemberaubende Landschaften
  • Flugerlebnisse – Helikopter- und Rundflüge oder ein Tandem-Paragliding-Abenteuer
  • Familienerlebnisse – Erlebnisbäder, Höhlentouren oder Wasserparks

Die Vielfalt der Erlebnisse sorgt dafür, dass jeder – vom Abenteurer bis zum Romantiker – das Passende findet.

Wertvolle Zeit schenken

Zeit ist eines der wertvollsten Geschenke, das wir uns gegenseitig machen können. Mit einem Erlebnis-Geschenk von Ausflugsziele.ch schenken Sie Zeit – sei es für einen aufregenden Ausflug, eine romantische Auszeit oder ein gemeinsames Abenteuer mit Familie und Freunden.

Flexibilität mit Wertgutscheinen

Neben themenspezifischen Erlebnis-Geschenken bietet Ausflugsziele.ch auch flexible Wertgutscheine an. Diese können für jedes beliebige Erlebnis im Erlebnis-Shop eingelöst werden. So kann der Beschenkte sein persönliches Highlight aus der grossen Auswahl selbst wählen.

Die Vorteile auf einen Blick

  • Vielfältige Erlebnisse für jeden Geschmack und Anlass
    Ob sportlich, kulturell, entspannend oder abenteuerlich – für jeden ist etwas dabei.
  • Tiefpreis- und Umtausch-Garantie
    Kaufen Sie immer zum besten Preis. Sollte ein anderes Erlebnis gewünscht sein, kann der Gutschein problemlos umgetauscht werden.
  • Langfristige Gültigkeit
    Alle Erlebnis- und Wertgutscheine sind 10 Jahre gültig. Genug Zeit, um den perfekten Moment zu planen.
  • Einfacher Bestellprozess
    Ob online oder telefonisch – die Bestellung ist schnell und unkompliziert. Gutscheine stehen auch als Download-Option zur Verfügung.

Unvergessliche Erinnerungen schenken

Mit einem Erlebnis-Geschenk von Ausflugsziele.ch wird Weihnachten zu etwas ganz Besonderem. Statt materieller Geschenke verschenken Sie Freude, Abenteuer und vor allem bleibende Erinnerungen.

Besuchen Sie den Erlebnis-Shop von Ausflugsziele.ch und finden Sie die perfekte Geschenkidee für jeden Anlass.

Weitere Informationen finden Sie auf www.Ausflugsziele.ch
Für Rückfragen stehen wir Ihnen telefonisch unter: 043 818 22 69 zur Verfügung.

Mit Ausflugsziele.ch Erlebnis-Geschenken schenken Sie mehr als nur ein Geschenk – Sie schenken Zeit, Freude und unvergessliche Erlebnisse. Machen Sie Weihnachten 2024 zu etwas ganz Besonderem.


Pressemitteilung / Medienmitteilung powered by Ausflugsziele.ch

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Neue Braunbären im Natur- und Tierpark Goldau eingezogen

7. November 2024

Der Natur- und Tierpark Goldau freut sich, die Ankunft von zwei neuen syrischen Braunbärinnen bekanntzugeben. Die beiden Tiere sind am Mittwoch nach einer langen Reise aus Tiflis, der Hauptstadt Georgiens, im Tierpark eingetroffen. Sie gehören zur gefährdeten Unterart der syrischen Braunbären und werden künftig im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) zum Erhalt ihrer Art beitragen.

Seit dem Tod der Bärin Maya im Jahr 2023 lebte der syrische Braunbär Takis allein in der grosszügigen Wolf-Bären-Anlage des Natur- und Tierparks. Mit den beiden Neuankömmlingen aus Georgien, die in der Auffangstation des Zoos Tiflis gepflegt wurden, hat er nun Gesellschaft bekommen.

Herkunft und Geschichte der Bärinnen

Dalia wurde als Jungtier in einem Dorf am Schwarzen Meer als Haustier gehalten, bis sie zu gross war und man sie in die Auffangstation brachte. Über das Schicksal ihrer Mutter ist wenig bekannt, doch vermutlich fiel sie illegaler Wilderei zum Opfer.

Tamar wurde in einem ungeeigneten kleinen Zoo geboren, nachdem ihre Eltern aus der Wildnis dorthin gebracht worden waren. Später kam sie ebenfalls in die Obhut des Zoos Tiflis, da die Haltungsbedingungen im ursprünglichen Zoo nicht artgerecht waren.

Da beide Bärinnen aufgrund ihres Alters und der früheren Haltung an den Menschen gewöhnt sind, ist eine Auswilderung nicht möglich. Der Natur- und Tierpark Goldau bietet ihnen nun in der goldauer Bergsturzlandschaft ein neues artgerechtes Zuhause.

Genetische Bestimmung der Unterart

Bevor der Transfer der Bärinnen nach Goldau organisiert werden konnte, war eine aufwendige Analyse zur genauen Bestimmung der Unterart erforderlich. Um eine Vermischung verschiedener Braunbären-Unterarten zu verhindern, wurden Haarproben der Tiere an ein Labor in Hongkong gesendet, und die Ergebnisse im Senckenberg Institut in Deutschland analysiert. Erst nach dieser Bestätigung konnte der logistisch anspruchsvolle Transport mit Unterstützung der Mitarbeiter des Zoos Tiflis durchgeführt werden. Der syrische Braunbär gilt als eine der kleinsten Unterart des Braunbären und ist bekannt für die helle Fellfarbe vieler Individuen.

Eingewöhnung in Goldau

Tamar und Dalia werden nach ihrem Transport zunächst getrennt und in Ruhe ihre neue Anlage erkunden. Da die beiden Bärinnen sich jedoch bereits aus Tiflis kennen, ist geplant, sie schon bald wieder zusammenzuführen. Ein Treffen mit dem männlichen Bären Takis ist hingegen erst zur nächsten Paarungszeit im kommenden Jahr vorgesehen. Bis dahin können sich die drei Bären durch den Zaun hindurch aneinander gewöhnen.

Die Vergesellschaftung mit den Wölfen wird voraussichtlich reibungslos verlaufen, da beide Bärinnen bereits Erfahrung im Zusammenleben mit Wölfen haben.

Wichtig für den Artenschutz

Neben der Bildung, Forschung und dem Naturschutz ist der Artenschutz die wichtigste Aufgabe eines modernen Tierparks. So ist der Natur- und Tierpark Goldau in vielen internationalen Zuchtprogrammen aktiv, unter anderem in dem neu gegründeten Erhaltungszuchtprogramm für syrische Braunbären. In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet wie dem Kaukasus, der Osttürkei oder dem Iran ist die Unterart gefährdet. In Syrien ist der Braunbär wahrscheinlich schon ausgestorben.

Für mehr Informationen und Bildmaterial
Natur- und Tierpark Goldau:
Dr. Pascal Marty, Kurator,
Mitglied der Geschäftsleitung,
pascal.marty@tierpark.ch

Die Medienmitteilung mit Bildern steht auf www.tierpark.ch/medien zum Download zur Verfügung.


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