Peter Ammon – Schweizer Bergleben um 1950 (CH)

20. September 2010

Das Ritterhaus Bubikon präsentiert das verbliebene Werk des Fotografen Peter Ammon in einer Sonderausstellung. Einige Fotos werden in Überlebensgrösse gezeigt und erhalten dadurch eine besondere monumentale Kraft. Peter Ammon realisierte sein «Schweizer Projekt» in den 1950er Jahren aus einem inneren Bedürfnis, das festzuhalten, was wohl schon bald verloren schien. Heute sind seine Bilder Zeugen einer untergegangenen Welt und die Ausstellung der Versuch einer visuellen Annäherung an das Leben und Selbstverständnis der Bergbauern in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg.

Die Intentionen und wertvollen Erinnerungen Peter Ammons zeigt ein speziell für diese Ausstellung erarbeiteter Film. Hier erinnert sich der Fotograf, der inzwischen in Südfrankreich lebt und arbeitet, an die Aufnahmen, die Menschen und die Umstände, unter denen die einmalig schönen Fotografien gemacht wurden.

Verlängert bis zum 24. Oktober 2010 zeigt das Ritterhaus Bubikon einzigartige Fotografien des Schweizer Fotografen Peter Ammon. Die Ausstellung ermöglicht einen spannenden Einblick in das Schaffen des Fotografen. Erörtert wird diese durch die ebenfalls vorliegende Publikation.

Als einer der ersten Schweizer Fotografen machte Peter Ammon (*1924) bereits in den 50er Jahren grossformatige Farbbilder. Dabei interessierte ihn das Leben und Arbeiten der Bergbauern in abgelegenen Bergtälern. Ihr traditionelles Leben und Arbeiten wollte er dokumentieren. Mit viel Einfühlungsvermögen fotografierte er die Menschen in der ihnen vertrauten Umgebung mit Dingen, die ihr Leben prägten.

Seine Bilder fanden damals wenig Anerkennung, denn nach den Kriegsjahren sehnten sich die Menschen nach Fortschritt. Heute aber sind Peter Ammons Bilder Zeitzeugen einer beinahe vergessenen Welt.

Der Fotograf Peter Ammon
Anfänglich wollte Peter Ammon Bildhauer werden und besuchte deshalb bei Kriegsbeginn die Kunstgewerbeschule. Doch bald schon wechselte er zur Fotografie. Sein Lehrmeister war Franz Schneider. Nach dem Lehrabschluss arbeitete Ammon zunächst als Werkfotograf und machte in Vevey die Meisterprüfung. Mit knapp 25 eröffnete Ammon sein eigenes Atelier, in dem er für Architekten, Industrie, Denkmalpflege und Theater arbeitete.
Heute sind etwa 130 Farbdias und zahlreiche S/W Aufnahmen erhalten. Da Peter Ammon seinen Bildern keine besonders grosse Bedeutung beigemessen hat, ist dies eher ein glücklicher Zufall. In den 50er Jahren zog er in die Berge, um das „Älteste, was es zu finden gab“ zu fotografieren. Auf seiner Reise liess er sich vom Gefühl leiten, besuchte Gaststätten und kam so mit Leuten ins Gespräch. Dabei war es ihm sehr wichtig, das Vertrauen der Menschen, die ihn in ihr Leben blicken liessen, nicht zu enttäuschen. Dank dieser respektvollen und sensiblen Annäherung an das Leben der Bergbauern gelangen Peter Ammon Bilder von grosser Präsenz.

Einige Aufnahmen wirken arrangiert, die Menschen blicken beklemmt oder scheinen den Umständen entsprechend zu ordentlich gekleidet. Sie inszenieren sich selber in der vertrauten Umgebung. Für einen kurzen Moment stehen sie im Mittelpunkt und wirken dadurch verunsichert. Von diesen Bildern geht eine eigenartige Stimmung aus. Andere Aufnahmen zeigen leise Inszenierungen oder bestechen durch ihre Direktheit. Doch bei allen Bildern geht es für den Betrachter weniger darum, was wirklich war, sondern wie wir diese Wirklichkeit sehen, empfinden und interpretieren. Die Bilder berühren oder befremden, doch sie lassen uns nicht gleichgültig.

Daniela Tracht M.A.
Museumsleitung
Ritterhaus
8608 Bubikon

Tel. 055 243 39 74
Fax 055 243 39 77
daniela.tracht@ritterhaus.ch
http://www.ritterhaus.ch

Weitere Informationen zum
Ritterhaus Bubikon auf www.Ausflugsziele.ch

Weitere Informationen zur Ausstellung „Peter Ammon – Schweizer Bergleben um 1950“ auf www.Ausflugsziele.ch


Schloss Lenzburg verwandelt sich in einen lebendigen, mittelalterlichen Schauplatz (CH)

9. September 2010

Von Freitag 17. bis Sonntag 19. September 2010 verwandelt sich der Schlosshof zu Lenzburg in einen lebendigen, mittelalterlichen Schauplatz. Hier treffen Handwerker, Gaukler und allerlei Fussvolk zum bunten Markttreiben zusammen. BesucherInnen tauchen mit allen Sinnen in eine längst vergangene Zeit ein.

Wer den Schlosshügel erklommen hat und über die Ziehbrücke den Hof betritt, wird vom Herold empfangen und gleich ins emsige Marktgeschehen eingeführt. „Wie wäre es mit einem angenehmen Bad für die wunden Füsse?“, fragt etwa der Bader oder wie fühlt sich ein Kettenhemd am eigenen Leib an? Es laden zahlreiche Stände und Aktivitäten zum Schauen, Geniessen und Mitmachen ein.

Altes Handwerk

Im Schlosshof arbeiten historisch gewandete Handwerker an über dreissig Marktständen. Sie bieten Waren zum Kauf und stellen Alltagsgegenstände her. Hier werden Hufeisen geschmiedet, Körbe geflochten, Kettenhemden geknüpft, Bogen gebaut, Glasperlen gebrannt, Papier geschöpft, Seife hergestellt, Bier gebraut, gesattelt, geschreinert, gesponnen und vieles mehr. Wer Lust hat, darf selber Hand anlegen.

Greifvögel und Wahrsagerei

Die Jagd mit dem Falken war dem mittelalterlichen Edelmann vorbehalten und diente als Statussymbol. Ein Falkner lässt im Schlossgarten seine Greifvögel fliegen. Die Wahrsagerin Fastrada liest ihrer Kundschaft aus der Anordnung von Knochen die Zukunft, während der Abdecker tote Tiere einsammelt. Mitten im Trubel gibt eine Bettlerin eine schaurig-traurige Geschichte zum Besten. Denn nicht allen ist das Schicksal gewogen. Sie hofft, dass einige Batzen der Adligen und Reichen in ihre Tasche fallen.

Gaukeleien, Musik und Tanz und ein mittelalterliches Dessertbuffet

Spielleute unterhalten das Volk. Wer möchte, kann mittanzen und dem Gauklerduo bei ihren atemberaubenden Kunststücken zuschauen. Neben allerlei Speis und Trank aus Schlossküche und -keller verführt das mittelalterliche Dessertbuffet ausserdem zu einer süssen Zeitreise ins Mittelalter.

Weitere Informationen
Schloss Lenzburg, Museum Aargau
CH-5600 Lenzburg
Edith von Arx, Kommunikation und Marketing
Tel.: +41/62/888’48’51
E-Mail: edith.vonarx@ag.ch
Internet: http://www.ag.ch/lenzburg

Museum Aargau Special auf www.Ausflugsziele.ch


Sammlungsausstellung Paul Klee. Farbe, Form und Linie (CH)

9. September 2010
Paul Klee - Ohne Titel, um 1940 - Kleisterfarbe und Kreide auf Papier auf Karton - 65,1 x 49,8 cm - Zentrum Paul Klee, Bern

Paul Klee - Ohne Titel, um 1940 - Kleisterfarbe und Kreide auf Papier auf Karton - 65,1 x 49,8 cm - Zentrum Paul Klee, Bern

Medienmitteilung
9. September 2010

In der neuen Sammlungsausstellung kommen Klees künstlerische Gestaltungsmittel zur Schau. Dem Publikum wird näher gebracht, wie Klee bewusst Linien zum Leben erweckte, Formen zu Fantasiegebilden erschuf und Farbe zur Kontrastierung einsetzte. Eine Ausstellung als lustvolle Schule des Sehens, in welcher die künstlerischen Gestaltungsprozesse anschaulich nachvollziehbar werden.

Im Zentrum Paul Klee wird die komplexe Vielfältigkeit des Werkes Paul Klees in den verschiedenen Zusammenhängen aufgezeigt und dem Publikum in einem kunsthistorischen Kontext vermittelt. Neben speziellen Ausstellungen wie „Klee trifft Picasso“ (letzte Tage, noch bis zum 26. September 2010) wird in der Sammlungsausstellung eine stets neue, jedoch repräsentative Auswahl von Klees Werk ausgestellt.

Die Sammlungsausstellung „Paul Klee. Farbe, Form und Linie“ schliesst nahtlos an die Ausstellung „Paul Klee. Seltene Früchte“ an. Erneut werden Werke gezeigt, die nur selten zur sehen waren. Ausgeprägter noch als letztere setzt sie sich mit den künstlerischen Bild- und Gestaltungsansätzen im Schaffen von Paul Klee auseinander.

Ein besonderes Augenmerk wird auf das Zusammenspiel und Spannungsverhältnis der Hauptelemente bildnerischer Darstellung gesetzt: Farbe, Form und Linie. Während Klee in der Beherrschung von Linie und Form schon früh zu grosser Sicherheit fand, näherte er sich der Farbe über ausgedehnte Versuche behutsam an. Klees Spielen mit den Linien, den Farben und der Form als Mittel zur Gestaltung wird in der Ausstellung sichtbar gemacht.

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen gerne zur Verfügung:
– Maria-Teresa Cano,
Leiterin Kommunikation und Vermittlung,
mariateresa.cano@zpk.org,
Tel. +41 (0)31 359 01 01

– Michael Baumgartner,
Kurator der Ausstellung,
michael.baumgartner@zpk.org,
Tel. +41 (0)31 359 01 01

Zentrum Paul Klee auf www.Ausflugsziele.ch


Königsfamilie im Habsburgerland (CH)

15. Juli 2010

Das Museum Aargau bietet während den Sommerferien ein ganz interessantes und neues Abenteuer für die ganze Familie.

Ein reales Adventuregame bzw. Rollenspiel wie es die Kinder in der Regel aus Computer- und Konsolen-Spielen kennen.

An 8 verschiedenen Posten zwischen Schloss Habsburg und Kloster Königsfelden kann man an Turnieren, Wanderungen, Theatervorführungen, Ruinen-Picknick und sogar an einer Falken-Show dabei sein. Mitmachen heisst die Devise für Familien in den Sommerferien in der Schweiz. Die Gewinner Familie erwartet eine Königskrönung in Königsfelden und eine einmalige Übernachtung hinter den altehrwürdigen Mauern von Schloss Lenzburg.

An drei ausgewählten Wochenendtagen während der Sommerferien können Familie im Team an Turnier-Posten zwischen Schloss Habsburg und Kloser Königsfelden ihr Geschick beweisen und zeigen, wieso genau sie zur zukünftigen Königsfamilie im Habsburgerland gekrönt werden sollen. Die Teilnehmer erwartet jede Menge Spiel, Spass und Spannung!

Weitere Informationen und Downloads zu
Königsfamilie im Habsburgerland auf Ausflugsziele.ch

Habsburger Kulturtourismus
Museum Aargau
Schloss Lenzburg
CH-5600 Lenzburg

Tel. +41 (0)62 891 55 66
eMail habsburgertouren@ag.ch


2010 auf dem Ballenberg: Chalet – Trachten – Volksmusik (CH)

3. Juni 2010

Ausflugsziele.ch: Was wäre das Schweizer Brauchtum ohne Trachten und ohne Musik?! Kaum vorstellbar, würden die bunten Festtags- oder Werktagstrachten fehlen und die lüpfigen Klänge der Volksmusik verstummen. 2010 widmet sich das Schweizerische Freilichtmuseum Ballenberg bei Interlaken ganz dieser Tradition Schweiz.

Schon fast 20 Jahre auf dem Ballenberg, öffnet das Chalet Schafroth nun seine Türen dem Publikum. Lassen Sie sich in die noble Wohnwelt des 19. Jahrhunderts entführen. Gewinnen Sie Einblick in die Entwicklung der Trachten und deren Herstellung. Sehen und hören Sie unterschiedlichste traditionelle Instrumente der Volksmusik.

Damit nicht genug. An zahlreichen Veranstaltungen wird musiziert, werden Trachten getragen und – rund um das Jahresthema 2010 Tradition Schweiz – traditionelle Handwerkstechniken vorgeführt.

Schweizerisches Freilichtmuseum Ballenberg
Museumsstrasse 131, CH-3858 Hofstetten

Tel. +41 (0)33 952 10 30
Fax +41 (0)33 952 10 39
eMail info@ballenberg.ch
http://www.ballenberg.ch

Weitere Infos auf www.Ausflugsziele.ch


PANEM ET CIRCENSES: Das grösste Römerfest der Schweiz (CH)

7. April 2010

Augusta Raurica ist neu als Special Partner des führenden Ausflugs- und Freizeitportals der Schweiz, http://www.Ausflugsziele.ch, mit dabei und nutzt die zur Verfügung stehenden Marketingmassnahmen auf der Startseite des erfolgreichen Portals.

Das grösste Römerfest der Schweiz
Der jährliche Höhepunkt ist das schon zur Tradition gewordene Römerfest. Dann strömen Zehntausende in die alte Römerstadt und Hunderte von Mitwirkenden erwecken die antiken Mauern zu neuem Leben. Gladiatoren, Handwerker, Schauspieler und Musikantinnen geben sich ein Stelldichein und laden die Gäste zum Mitmachen. Diverse Restaurants sorgen für den kulinarischen Touch.

Abwechslungsreiche Aktivitäten machen den Ausflug in die Römerzeit zu einem spannenden, lehrreichen und unvergesslichen Erlebnis für die ganze Familie: Brotbacken im Holzofen, Töpfern wie in römischer Zeit, eine echte Ausgrabung zum Mitarbeiten oder einfach eine Sonntagsführung für Familien. Bei uns sind alle willkommen, die sich gerne 2000 Jahre zurückversetzen lassen.

Weitere Informationen auf www.Ausflugsziele.ch

Augusta Raurica
Giebenacherstrasse 17
CH-4302 Augst, Schweiz

Tel. +41 (0)61 816 22 22
mail@augusta-raurica.ch
http://www.augusta-raurica.ch

http://www.Ausflugsziele.ch ist für den Binnenmarkt konzipiert.

Es erreicht gemäss WEMF (Net-Metrix) über 1 Million Seitenaufrufe (PI’s) und über 70 Tausend Nutzer (Single IP’s) im Monat, welche zu über 90% aus der Schweiz und Liechtenstein stammen. Die Verweil- bzw. Nutzungsdauer liegt im Schnitt bei 8 Minuten.

Das Portal bietet damit eine ideale Plattform für ein effizientes, kostengünstiges und interessantes Webmarketing in einem übersichtlichen und anspruchsvollen Umfeld.

Webmarketing/Onlinemarketing war noch nie so einfach und effizient.

Weitere Informationen zu den Webmarketing/Onlinemarketing-Möglichkeiten für Ausflugsziele und Freizeitangebote erhalten Sie direkt auf dem Portal.

Webmarketing/Onlinemarketing auf www.Ausflugsziele.ch


Kulturhighlight „Klee trifft Picasso” (CH)

31. März 2010

Ausflugsziele.ch: In „Klee trifft Picasso” präsentiert das Zentrum Paul Klee von Juni bis September 2010 zwei Exponenten der „modernen Kunst”. Die Ausstellung stellt Klee und Picasso einander gegenüber und zeigt Klees künstlerisches Verhältnis zu seinem grossen Kollegen. Sie umfasst ca. 180 Werke aus zahlreichen Museen und Privatbesitz, darunter so berühmten Sammlungen wie dem Museum of Modern Art, New York, Museum Picasso, Musée National d’Art Moderne Centre Pompidou, Paris, Barcelona oder der Sammlung Berggruen und der Nationalgalerie Berlin.

Zentrum Paul Klee
Klee trifft Picasso
6. Juni – 26. September 2010
Di – So, 10 – 18 Uhr

Weitere Informationen zu den öffentlichen und privaten Führungen
erhalten sie unter http://www.kleetrifftpicasso.ch oder 031 359 01 01

Kindermuseum Creaviva
Interaktive Ausstellung „Paul und Pablo”
6. Juni – 12. Oktober 2010
Di – So, 10 – 17 Uhr
http://www.creaviva.org

Weitere Informationen auf www.Ausflugsziele.ch


Museum Ravensburger eröffnet am 22. Mai 2010 mit neuer Ausstellung (D)

27. Januar 2010

Ravensburg. Das Unternehmensmuseum der Ravensburger AG, das „Museum Ravensburger“, wird nach über zweijähriger Umbau- und Sanierungsphase ab dem 22. Mai 2010 wieder der Öffentlichkeit zugänglich sein. Die Ausstellung wurde komplett neu konzipiert und auf rund 1.000 Quadratmeter und drei Stockwerke erweitert. Die Besucher erleben dort eine Entdeckungsreise durch die Geschichte und Gegenwart des Unternehmens und seine Spiele und Bücher von memory® bis Malefiz® und von den Wieso? Weshalb? Warum?-Bänden bis zu den Wimmelbilderbüchern.

Seit September 2007 wurde der Stammsitz des Verlagshauses in der Ravensburger Marktstraße umfassend saniert und renoviert. Die letzten Baumaßnahmen in den denkmalgeschützten Gebäuden sind kurz vor dem Abschluss. Anschließend beginnt die Ravensburger Freizeit- und Promotion-Service GmbH mit dem Aufbau der Ausstellung. „Das Museum Ravensburger soll natürlich die Meilensteine der Unternehmensgeschichte zeigen, also das, was Erwachsene noch aus Kindertagen kennen. Gleichzeitig bekommen aber auch die Stars von heute ihren Platz und wir präsentieren sie einmal von einer völlig anderen Seite“, erklärt Geschäftsführer Carlo Horn.

Zum neuen Konzept gehört auch der Blick hinter die Kulissen: An verschiedenen Stationen im Haus erfahren die Museumsbesucher, wie bei Ravensburger aus Ideen fertige Produkte entstehen. „Wichtig ist uns der Punkt Interaktivität. Bei uns lauschen Kinder den Geschichten des Leseraben, Erwachsene erkunden das Büro von Firmengründer Otto Maier und die ganze Familie versetzen wir ins virtuelle Sagaland“, so Horn. Im Erdgeschoss des Museums wird sich auch ein Shop befinden. Dort gibt es das komplette aktuelle Sortiment – vom kleinsten Pappbilderbuch bis zum komplexesten Puzzle.

Die Eröffnung des Museums Ravensburger am 22. Mai wird mit einer Veranstaltung gefeiert.

Museum Ravensburger
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Katrin Reil
Telefon +49(0)7542.400 118
Telefax +49(0)7542.400 101
katrin.reil@ravensburger.de


Bahnmuseum Albula in Bergün (CH)

29. Dezember 2009

Eine Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass eine Realisierung des Bahnmuseums Albula in Bergün mit der Unterstützung aller Partner möglich ist. Auch die Rhätische Bahn (RhB) beteiligt sich an diesem Projekt. Das Albulatal soll damit touristisch aufgewertet und Bergün selber als Bahndorf etabliert werden.

Das Bahnmuseum in Bergün hat eine 10-jährige Planungsphase hinter sich. Im Rahmen einer vom Verein Bahnhistorisches Museum Albula, dem Amt für Wirtschaft und Tourismus, Bergün/Filisur Tourismus und der RhB erarbeiteten Machbarkeitstudie hat sich ergeben, dass eine Realisierung des Museums und die Integration des Dienstleistungszentrums Bergün im Zeughaus mit der Unterstützung aller Partner möglich ist. Die RhB beabsichtigt sich am Projekt Bahnmuseum mit einem bedingt rückzahlbaren Darlehen von CHF 1.3 Mio. und einer noch zu sichernden Bürgschaft von CHF 1 Mio. zu beteiligen. Der Verein Bahnmuseum hat nun insbesondere die Aufgabe aufzuzeigen, wie allfällige Betriebsdefizite aufgefangen werden. Es ist geplant, in den nächsten Monaten unter allen beteiligten Partnern die erforderlichen Verträge auszuarbeiten.

Mit der Realisierung des Museums wird das Albulatal touristisch aufgewertet. Für die RhB ergibt sich dadurch die Möglichkeit, ein bahnhistorisches Zentrum zu schaffen und das Bahnmuseum in die Inszenierung RhB UNESCO Welterbe „Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina“ zu integrieren. Zudem werden mit dem Dienstleistungszentrum Synergien zwischen Bahn, Tourismus und Region erzielt.

Rhätische Bahn
Unternehmenskommunikation
Simon Rageth
Tel. 081 288 64 06
E-Mail s.rageth@rhb.ch


Graciela Iturbide – Das innere Auge

8. Dezember 2009
Fotomuseum Winterthur

Fotomuseum Winterthur

28. November 2009 bis 7. Februar 2010
Fotomuseum Winterthur (Halle und Galerie)

Das Bild Mujer ángel (Engelsfrau), auf dem eine Seri-Indianerin von hinten zu sehen ist, die mit einem Radiorekorder in der Hand durch die Wüste wandert, gehört zu den symbolträchtigsten Fotografien von Graciela Iturbide. Es ist streng genommen ein Dokument, wirkt aber gleichzeitig wie ein Symbol für die Spannung zwischen zwei Kulturen, ein Symbol für die Frage, wie die indianische innerhalb der westlichen Kultur fortbestehen kann. Graciela Iturbide stellt ihre Bilder oft in den „Schattenriss“, um Dinge auszudrücken, die zwischen Ahnen und Wissen pendeln. Ihre Fotografie handelt vom subtilen und komplexen Ineinanderverfugtsein von Wirklichkeiten, von verschiedenen Realitätsebenen. Sie sagt selbst, dass „die Fotografie ein Vorwand ist, um etwas zu erkennen“. Und wenn sie das Wort „erkennen“ ausspricht, gewinnt man den Eindruck, es handle sich eigentlich um ein Synonym für „leben“; als sei es gleichbedeutend mit „auf der Welt sein“, mit „sein“ überhaupt.

Graciela Iturbide (*1942) ist die bekannteste zeitgenössische Fotografin Mexikos. Mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem renommierten Hasselblad Award 2008, legt ihr 40-jähriges fotografisches Werk eine Spur, um die Entwicklung der Fotografie in Mexiko und in anderen Ländern Lateinamerikas zu verstehen.

Ende der 1960er Jahre schreibt sie sich an der Nationalen Universität Mexico City für Film ein. Im Nebenfach besucht sie die Vorlesungen des bekannten Fotografen Manuel Álvarez Bravo, der die junge Studentin schnell zu seiner Assistentin macht und für die Fotografie begeistert. Dieser Begegnung mit Álvarez Bravo, aus der sich eine tiefe Freundschaft entwickelte, ist es zu verdanken, dass Graciela Iturbide in die damalige Kunstszene Mexikos eintauchte und mit Künstlern und Werken von Tina Modotti, Edward Weston, Henri Cartier-Bresson, Frida Kahlo, Diego Rivera u.v.a. vertraut gemacht wurde.

Zwischen 1979 und 1986 entsteht ihre erste wichtige Arbeit. Immer wieder reist sie nach Juchitán, einem mythischen Ort im südlichen Staat Oaxaca, Heimat der Zapoteken. Sie lebt inmitten der Gemeinschaft, begleitet die einheimischen Frauen und erhält dadurch Einblick in tief verwurzelte Traditionen und Riten, die sie in zahlreichen unvergesslichen Bildern interpretiert. In den Porträts und Landschaften von Juchitán de las Mujeres (Juchitán, Stadt der Frauen) gelingt es Graciela Iturbide, die tief in den Mythen verankerte Welt der Indigenen aufscheinen zu lassen.

Ein weiteres Projekt, ein Auftrag des „Instituto Nacional Indigenista“ zur Rettung der indigenen Welt, widmet sie den Seri-Indiander in der Sonora Wüste: Los que viven en la arena (Die im Sand leben).

Es gelingt ihr dabei, über die konkreten Lebensumstände hinaus den Zwiespalt einzufangen, der das Leben zwischen zwei kulturell entgegengesetzten Systemen prägt. Sie befreit sich damit von der herkömmlichen Art, stigmatisierte Bevölkerungsgruppen zu porträtieren.

Schliesslich ist es Graciela Iturbide, die im Jahr 2006 als erste das Bad von Frida Kahlo betreten darf, das Diego Rivera, Frida Kahlos Ehemann, 1954 nach ihrem Tod hatte schliessen lassen. Sie tut dies im Bewusstsein um die Verehrung dieser Ikone der mexikanischen Kultur. Durch ihre Reinterpretation des jahrelang geschlossenen und unveränderten Raumes und ihren Dialog mit den Objekten und dem Werk der Malerin Frida Kahlo erschliesst sich Graciela Iturbide einen eigenen Zugang.

Die Ausstellung „Graciela Iturbide – Das innere Auge“ widmet sich dem Gesamtwerk dieser
aussergewöhnlichen Fotografin und stellt alle wesentlichen Werkgruppen vor.

Die Ausstellung wurde von der Mapfre Foundation in Madrid organisiert.

Kuratorin ist Marta Dahó.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog:
Graciela Iturbide, englische Ausgabe. Hg. Fundación Mapfre. Mit Texten von Marta Dahó, Juan Villoro und Carlos Martín García. Deutsche Übersetzung der Texte in separatem Beiheft. Mit rund 180 Duplex-Abbildungen, Umfang 292 Seiten, Hardcover, Format 23 x 26 cm. Preis: CHF 65.-

Weitere Informationen zum Fotomuseum Winterthur auf www.Ausflugsziele.ch