Eröffnung neuer Höhenwanderweg Heidbodme – Antronapass: Traumhafte Aussicht auf das Monte Rosa Massiv, die Mischabelkette und das Saastal (CH)

23. August 2010

Am 29. August wird der neue Höhenwanderweg Heidbodme – Antronapass feierlich eingeweiht. Ein neuer Wanderweg mit beeindruckender Rundumsicht auf das Monte Rosa Massiv und die Mischabelkette.

Der neue Höhenwanderweg Heidbodme – Antronapass lockt mit einer hochalpinen und geologisch sehr interessanten Landschaft, einer vielfältigen Flora sowie besonderen landschaftlichen Eindrücken und immer wieder mit wunderschönen Aussichtspunkten zum Teil über das gesamte Monte Rosa Massiv. Der Höhenwanderweg kann von beiden Seiten her begangen werden. Gestartet wird entweder bei der Bergstation Heidbodme (2‘400 m.ü.M.). Via Augstchumme (2‘750 m.ü.M.) und den Antronapass (2‘838 m.ü.M.) erreicht man die Jazzilücke (3081 m.ü.M.). Anschliessend geht es hinab bis zum Stausee Mattmark (2‘197 m.ü.M.). Auch mit Start beim Stausee ist diese Tour möglich und ebenso eindrücklich. Die Einweihung dieses neuen Höhenwanderweges findet am 29. August bei der Bergstation Heidbodme, oberhalb von Saas-Almagell statt. Zu erreichen ist die Station mit den Sesselbahnen von Furgstalden aus und dann weiter nach Heidbodme.

Beispiel:
Tourbeschreibung Heidbodme – Stausee Mattmark
Von der Bergstation Heidbodme aus geht es zuerst eine Zeit lang bergauf bis nach ca. 1.5 Stunden die Augstchumme erreicht wird. Hier hat man einen wunderbaren Blick auf das gesamte Monte Rosa Massiv. Von der Augstchumme aus geht es nur noch mit leichtem Anstieg recht gemütlich bis zum Antronapass. Dort angelangt steht man direkt vor einer alten Salzsuste (ehemaliges Salzdepot). Diese stammt aus früheren Zeiten, als noch Salzhandel betrieben wurde und das Salz zwischen gelagert werden musste. Auf dem Antronapass erwartet die Wanderer zudem eine weitere traumhafte Rundsicht mitunter auf den Stausee Lago di Cingino. Weiter geht es bergauf bis zum höchsten Punkt der Tour, der Jazzilücke. Diese ist von Heidbodme aus nach ca. 4 Stunden erreicht. Die Wanderer sollten dabei für einen bestimmten Abschnitt schwindelfrei sein, da der Weg zwischenzeitig sehr
schmal und ausgesetzt ist, entlang eines Steilhanges. Ein bergwärts befestigtes Seil sorgt aber für Halt. Anschliessend folgt der Abstieg Richtung Stausee Mattmark, von wo aus der öffentliche Bus zurück nach Saas-Almagell genommen werden kann. Für die gesamte Tour, von Heidbodme bis zum Stausee Mattmark, sollte mit gut 6.5 Stunden gerechnet werden. Restaurants warten auf die Wanderer sowohl in Furggstalden und Heidbodme wie auch am Mattmark Stausee. Ist man allerdings erst einmal auf der Strecke, so gibt es von Heidbodme aus bis zum Stausee keine Verpflegungsstellen. Für diese besondere Höhenwanderung wie auch für alle anderen gilt Trittsicherheit als eine wesentliche Voraussetzung, zusätzlich zu einer guten Kondition und Ausdauer. Fehlen dürfen auf der Strecke natürlich auch nicht ausreichend Getränke, Verpflegung sowie wetterfeste und angepasste Kleidung. Der Weg wird, je nach Schnee- und Wetterverhältnissen, jeweils von Mitte Juni bis Mitte Oktober begehbar sein und sollte nur bei gutem Wetter in Angriff genommen werden.

Entstehung des Weges
Der neue Höhenweg ist aus dem Gedanken heraus entstanden, eine Alternative zum bereits bestehenden wunderschönen Rundweg Mattmark – Ofental – Antronapass – Saas-Almagell anzubieten. Denn so wunderbar dieser Weg ist, so lang ist er auch. Insgesamt gut 8 – 8.5 Stunden mussten für die bisherige Begehung der Jazzilück und des Antronapasses gerechnet werden. Durch die neue Verbindung zwischen Antronapass und der Bergstation Heidbodme können gut 2 Stunden gespart werden und der Weg eröffnet sich somit einem breiteren Kreis an Wanderfreunden. Baustart war am 1. Juni 2010. Seitdem waren insgesamt vier Bagger und gut zwölf Personen mehr oder minder durchgehend im Einsatz. Dank des guten Wetters im Juli kam man mit den Bauarbeiten sehr gut voran. Derzeit laufen noch an wenigen Stellen Arbeiten, das Gros des Weges ist aber gemacht und bis zum 29. August wird die gesamte Strecke ohne Hindernisse machbar sein. Für die nahe Zukunft ist zudem geplant, die vorhandenen Ruinen der Salzdepots wieder so herzurichten, wie sie früher einmal ausgesehen haben. Finanziert wurde das Projekt von der Gemeinde Saas-Almagell, den Bergbahnen Saas-Almagell, Saas-Fee/Saastal Tourismus, dem Kraftwerk Mattmark, Axpo sowie dem Kanton Wallis.

Eine weitere beeindruckende und landschaftlich reizvolle Wanderung wurde mit dem neuen Höhenwanderweg Heidbodme – Antronapass verwirklicht und bereichert somit das vielfältige Wanderangebot im Saastal. „So einen Weg muss jeder einmal erlebt haben“, so Martin Anthamatten begeistert. Der Almageller Gemeinderat, zuständig für touristische Projekte, war von Beginn an bei der Erstellung des Weges dabei und freut sich nun auf die offizielle Eröffnung und Einweihung.

Programm vom 29. August 2010
06:00 Uhr
Treffpunkt vor dem Tourismusbüro Saas-Almagell für alle, die
den Weg vom Stausee Mattmark bis nach Heidbodme laufen
möchten.
11:00 Uhr
Beginn der Festwirtschaft auf Heidbodme (Bergstation Sessellift
Heidbodme)
13:30 Uhr
Eröffnung und Einweihung des neuen Höhenwanderweges durch Pfarrer Achim Knopp, ebenfalls auf Heidbodme. Ansprachen der Gönner. Anschliessend Apéro offeriert von der Gemeinde Saas-Almagell und musikalische Unterhaltung vom Alpenprinz. Tipp für alle, die nicht die gesamte Tour mitlaufen möchten: Von der Bergstation Heidbodme zweigt auf halber Strecke zur Augstchumme der Weg zum Panoramaplatz (2‘700 m.ü.M.) ab. Ein herrlicher Blick zum Monte Rosa Massiv, der Mischabelkette und hinunter auf das Saastal erwartet den Besucher. Dauer: ca. 1 Stunde von Heidbodme bis zum Panoramaplatz.

Weitere Informationen bei Saas-Fee/Saastal Tourismus,
Tel.: +41 27 958 18 58, to@saas-fee.ch oder direkt bei der Gemeinde
Saas-Almagell, +41 27 957 27 26, saas-almagell@bluewin.ch.
23.08.2010, sf/ar

Text zur freien Veröffentlichung.
Textlänge: 5771 Zeichen mit Leerschlägen (ohne Titel)
Weitere Informationen bei Saas-Fee/Saastal Tourismus, Anja Roy, PR & Events, events@saas-fee.com


Zwölfte ewz Alpen-Challenge in Lantsch/Lenz – Traumtag mit ex-aequo-Sieg und vier Streckenrekorden (CH)

23. August 2010

Bernd Hornetz und Gusti Wildhaber mit ihrem ex-aequo-Sieg und Sabine Kratt mit ihrem Double prägten die zwölfte ewz Alpen-Challenge in Lantsch/Lenz. Streckenrekorde realisierten am Sonntag aber nicht nur die Schnellsten der Königsdistanz.

Dies hatten sie spontan so abgemacht: Bernd Hornetz und Gusti Wildhaber überquerten die Ziellinie Hand in Hand. „Weil die Führungswechsel so gut klappten“, wie die Beiden unabhängig voneinander erklärten. Immer war dies allerdings nicht der Fall: „Bis zur Tempoverschärfung unterhalb des Julierpasses trödelten wir“, so Hornetz. Mit „wir“ meinte er die elfköpfige Spitzengruppe, welcher auch sein Landsmann Michael Hempfer angehörte, der erst auf den letzten Kilometern abreissen lassen musste und schliesslich mit einem Rückstand von 24 Sekunden den dritten Rang erreichte.

Zwei Freunden sei Dank
Sowohl der in Karlsruhe (Deutschland) wohnhafte Hornetz als auch der Walenstadter Wildhaber beteiligten sich erstmals an der durch eine idyllische Landschaft führenden ewz Alpen-Challenge – auf Empfehlung von Freunden. Hornetz liess sich von Harry Nussbaumer überzeugen, der beim beliebten und diesmal von 1174 Radfahrern aus 15 Ländern absolvierten Klassiker vor Jahresfrist den dritten Rang erreichte. Wildhaber „hörte“ auf seinen „Lehrmeister“ Thomas Girardi (Wangs), der in Lantsch/Lenz schon mehrmals aufs Podest fuhr, diesmal aber den undankbaren vierten Rang erreichte.

Trotz des ihrer Ansicht nach lange Zeit gemächlichen Tempos realisierten Hornetz und Wildhaber mit 6:37:36 Stunden (bisher 6:42:36) einen neuen Streckenrekord. Möglich wurde er durch eine geringfügige Streckenkorrektur, verbunden mit einer Verkürzung um drei Kilometer (total 217) und 200 Höhenmeter (3800). Speziell schien Hornetz von der Kursführung über die Pässe Albula, Bernina, Forcola di Livigno und Julier angetan: „Die schier kitschig anmutende Kulisse mit den schneebedeckten Bergen des Bernina-Massivs war einzigartig.“

Zudem sprach der Rennrad-Spezialist dem Organisationsteam um Ursin Fravi ein dickes Lob aus: „Ausnahmslos alles klappte reibungslos.“ Speziell hob der 42-Jährige, der gänzlich auf sich allein gestellt war, die Verpflegungsposten hervor – „Verpflegung war stets zur Stelle – so etwas habe ich noch nie erlebt.“ Sein härtester Konkurrent hingegen konnte auf die Betreuung zweier Cousins zählen. Trotz unterschiedlicher Voraussetzungen harmonierten Hornetz und Wildhaber auf dem letzten Streckenviertel bestens. „Es ist spannend, das ideale Mass zwischen Gegner und Freund zu finden“, so der 22-jährige Wildhaber, der sich als Mountainbike-Spezialist mehr als Einzelkämpfer sieht.

Von Führungsarbeit nicht verschont
Von Anfang an inmitten männlicher Gesellschaft befand sich Sabine Kratt. Gleichwohl leistete sie auf dem Weg zu ihrem zweiten Erfolg an der ewz Alpen-Challenge regelmässig Führungsarbeit. „Ein Angehöriger meiner Gruppe meinte, dass ich meine Kräfte sparen solle“, so die als Kronfavoritin gestartete Sabine Kratt. Diese Aufforderung entgegnete sie mit der Aussage, wonach sie sich als gleichwertig betrachte und sich daher ebenfalls dem vereinzelt starken Gegenwind aussetze.

Kratt, die ein regelmässiges Rennen fuhr, fühlte sich sichtlich wohl. Im Aufstieg zum Julierpass – bis dorthin hatte sie vor zwölf Monaten mit der Liechtensteinerin Sonja Bargetze eine hartnäckige Begleiterin an ihrer Seite – und auf dem Teilstück von Tiefencastel hoch zum Ziel sei es ihr dann aber zu heiss gewesen, so die 41-Jährige aus Trossingen, welche die Pässe den flachen Abschnitten vorzog. „Die letzten ungefähr zehn Kilometer waren auf Grund der Temperaturen die härtesten der gesamten Strecke.“

Gerissene Siegesserien
Die 119 Kilometer lange und mit 2700 Höhenmetern gespickte Classic-Strecke entschieden Hans Burkhard (Triesenberg) und Gaby Landolt (Mühlehorn) für sich. Beide stellten ebenfalls einen Streckenrekord auf: Burkhard, der vor sieben Jahren seinen bis dato ersten und einzigen Erfolg an der ewz Alpen-Challenge feierte, benötigte 3:41:15 (bisher 3:45:27), Landolt 3:51:40 (4:10:56). Die Glarnerin, welche den Anlass eigenen Aussagen zufolge „aus Liebe zu den Bergen“ bestritt, entthronte bei ihrem Premierenstart die dreifache Seriensiegerin Judith Huonder (Zürich/VC Surselva). Den dritten Rang erreichte die ebenfalls in Zürich wohnhafte Vorjahres-Zweite Regula Rohrbach.

Wie bei Huonder riss auch die Erfolgsserie von Mirco Jaisli. Nach seinen Triumphen in den Jahren 2008 und 2009 musste sich der Neeracher diesmal mit dem dritten Rang begnügen. Und dies nach einem packenden und die letzten Kräfte raubenden Endspurt: Auf den Gewinner büsste er dreieinhalb und auf den an zweiter Stelle klassierten Remo Schuler aus Geroldswil gar nur eineinhalb Sekunden ein. Bester Bündner war als Vierter Marcus Derungs aus Surcasti, der am Vorabend das Zeitfahren (siehe Kasten) für sich entschieden hatte.

K A S T E N

Bündner dominieren das Zeitfahren

Marcus Derungs (Surcasti) heisst der Sieger des sich steigender Beliebtheit erfreuenden Zeitfahrens im Rahmen der ewz Alpen-Challenge. Der Bündner Oberländer meisterte die 6,2 Kilometer mit 313 Höhenmeter von Crappa Naira (Abzweigung Lenzerheide/Davos) nach Lantsch/Lenz in 13:38 Minuten und war somit zehn Sekunden schneller als Stefan Roffler. Der Churer seinerseits vermochte am Samstag Norbert Wyss (Felsberg), der lediglich eine Sekunde langsamer war, knapp in Schach zu halten. Dieselbe zeitliche Differenz trennte Daniel Christen aus Stans von einem Platz auf dem Podium.

Bei den Frauen dominierte die Bündner-Cup-Fahrerin Silvia Mölk die Prüfung gegen die Uhr. Wie vor zwölf Monaten verwies sie die in der Open-Kategorie gestartete Sandra Tschümperlin aus Pfäffikon (Schwyz) mit einer Reserve von knapp einer Minute auf den Ehrenplatz. Den dritten Rang sicherte sich die Deutsche Judith Bauer. Sie – wie viele andere im Zeitfahren gestartete Frauen und Männer – bestritt tags darauf zusätzlich die über zwei respektive vier Pässe führende ewz Alpen-Challenge. (af)

Auszug aus der Rangliste
Challenge-Strecke (217 Kilometer/3800 Höhenmeter). Männer: 1. Bernd Hornetz (D-Karlsruhe) und Gusti Wildhaber (Walenstadt) 6:37:36. 3. Michael Hempfer (D-Pless) 0:24 zurück. 4. Thomas Girardi (Wangs) 3:51. 5. Felix Schindler (Zürich) 3:53. 6. Roedi Weststrate (NL-Heer Arendskerke) 5:54. 7. Andrea Florinett (Scuol) 5:56. 8. Sascha Ritschard (Glattbrugg) 7:54. 9. Marc Leyder (L-Redange/Attert) 8:01. 10. Urs Hintze (Wiesendangen) 14:30. – 326 Klassierte.
Frauen: 1. Sabine Kratt (D-Trossingen) 7:18:43 . 2. Janina Raff (D-Bedburg-Hau) 1:07:15. 3. Barbara Weber (Hinwil) 1:14:06. 4. Annette Pronk (NL-Bennekom) 1:24:09. 5. Diana Pfordte (D-Pforzheim) 1:24:50. – 16 Klassierte.

Classic-Strecke (119 Kilometer/2800 Höhenmeter). Männer: 1. Hans Burkhard (FL-Triesenberg) 3:41:15. 2. Remo Schuler (Geroldswil) 0:01. 3. Mirco Jaisli (Neerach) 0:03. 4. Marcus Derungs (Surcasti) 0:25. 5. Moreno Frigg (Meiringen) 0:30. 6. Andrea-Franco Stöhr (Madulain) 1:23. 7. Daniel Christen (Stans) 3:31. 8. Roberto Jenal (Zernez) 4:24. 9. Giacomo Albisetti (Magliaso) 4:34. 10. Ralf Schildknecht (Appenzell) 4:36. – 526 Klassierte.
Frauen: 1. Gaby Landolt (Mühlehorn) 3:51:40. 2. Judith Huonder (Zürich) 14:53. 3. Regula Rohrbach (Zürich) 20:15. 4. Monika Furrer (Bassersdorf) 24:41. 5. Andrea Büchel (FL-Schellenberg) 26:55. – 89 Klassierte.

Zeitfahren (6,2 Kilometer/313 Höhenmeter). Männer: 1. Marcus Derungs (Surcasti) 13:38. 2. Stefan Roffler (Chur) 0:10. 3. Norbert Wyss (Felsberg) 0:11. 4. Daniel Christen (Stans) 0:12. 5. Markus Schibli (Castrisch) 0:45. – 8 Klassierte.
Frauen: 1. Silvia Mölk (Chur) 16:48. 2. Sandra Tschümperlin (Pfäffikon SZ) 0:58. 3. Judith Bauer (D-Hürth) 1:05. – 71 Klassierte.

Komplette Rangliste unter http://www.alpen-challenge.ch.

Bildmaterial: http://multimedia.photopress.ch/Lightbox.do?oid=495&contentType=Image

Weitere Informationen:
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CH-7078 Lenzerheide

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Fax +41 (0)81 385 11 23
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