Peter Ammon – Schweizer Bergleben um 1950 (CH)

20. September 2010

Das Ritterhaus Bubikon präsentiert das verbliebene Werk des Fotografen Peter Ammon in einer Sonderausstellung. Einige Fotos werden in Überlebensgrösse gezeigt und erhalten dadurch eine besondere monumentale Kraft. Peter Ammon realisierte sein «Schweizer Projekt» in den 1950er Jahren aus einem inneren Bedürfnis, das festzuhalten, was wohl schon bald verloren schien. Heute sind seine Bilder Zeugen einer untergegangenen Welt und die Ausstellung der Versuch einer visuellen Annäherung an das Leben und Selbstverständnis der Bergbauern in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg.

Die Intentionen und wertvollen Erinnerungen Peter Ammons zeigt ein speziell für diese Ausstellung erarbeiteter Film. Hier erinnert sich der Fotograf, der inzwischen in Südfrankreich lebt und arbeitet, an die Aufnahmen, die Menschen und die Umstände, unter denen die einmalig schönen Fotografien gemacht wurden.

Verlängert bis zum 24. Oktober 2010 zeigt das Ritterhaus Bubikon einzigartige Fotografien des Schweizer Fotografen Peter Ammon. Die Ausstellung ermöglicht einen spannenden Einblick in das Schaffen des Fotografen. Erörtert wird diese durch die ebenfalls vorliegende Publikation.

Als einer der ersten Schweizer Fotografen machte Peter Ammon (*1924) bereits in den 50er Jahren grossformatige Farbbilder. Dabei interessierte ihn das Leben und Arbeiten der Bergbauern in abgelegenen Bergtälern. Ihr traditionelles Leben und Arbeiten wollte er dokumentieren. Mit viel Einfühlungsvermögen fotografierte er die Menschen in der ihnen vertrauten Umgebung mit Dingen, die ihr Leben prägten.

Seine Bilder fanden damals wenig Anerkennung, denn nach den Kriegsjahren sehnten sich die Menschen nach Fortschritt. Heute aber sind Peter Ammons Bilder Zeitzeugen einer beinahe vergessenen Welt.

Der Fotograf Peter Ammon
Anfänglich wollte Peter Ammon Bildhauer werden und besuchte deshalb bei Kriegsbeginn die Kunstgewerbeschule. Doch bald schon wechselte er zur Fotografie. Sein Lehrmeister war Franz Schneider. Nach dem Lehrabschluss arbeitete Ammon zunächst als Werkfotograf und machte in Vevey die Meisterprüfung. Mit knapp 25 eröffnete Ammon sein eigenes Atelier, in dem er für Architekten, Industrie, Denkmalpflege und Theater arbeitete.
Heute sind etwa 130 Farbdias und zahlreiche S/W Aufnahmen erhalten. Da Peter Ammon seinen Bildern keine besonders grosse Bedeutung beigemessen hat, ist dies eher ein glücklicher Zufall. In den 50er Jahren zog er in die Berge, um das „Älteste, was es zu finden gab“ zu fotografieren. Auf seiner Reise liess er sich vom Gefühl leiten, besuchte Gaststätten und kam so mit Leuten ins Gespräch. Dabei war es ihm sehr wichtig, das Vertrauen der Menschen, die ihn in ihr Leben blicken liessen, nicht zu enttäuschen. Dank dieser respektvollen und sensiblen Annäherung an das Leben der Bergbauern gelangen Peter Ammon Bilder von grosser Präsenz.

Einige Aufnahmen wirken arrangiert, die Menschen blicken beklemmt oder scheinen den Umständen entsprechend zu ordentlich gekleidet. Sie inszenieren sich selber in der vertrauten Umgebung. Für einen kurzen Moment stehen sie im Mittelpunkt und wirken dadurch verunsichert. Von diesen Bildern geht eine eigenartige Stimmung aus. Andere Aufnahmen zeigen leise Inszenierungen oder bestechen durch ihre Direktheit. Doch bei allen Bildern geht es für den Betrachter weniger darum, was wirklich war, sondern wie wir diese Wirklichkeit sehen, empfinden und interpretieren. Die Bilder berühren oder befremden, doch sie lassen uns nicht gleichgültig.

Daniela Tracht M.A.
Museumsleitung
Ritterhaus
8608 Bubikon

Tel. 055 243 39 74
Fax 055 243 39 77
daniela.tracht@ritterhaus.ch
http://www.ritterhaus.ch

Weitere Informationen zum
Ritterhaus Bubikon auf www.Ausflugsziele.ch

Weitere Informationen zur Ausstellung „Peter Ammon – Schweizer Bergleben um 1950“ auf www.Ausflugsziele.ch


testRIDE – die neusten Bikes und Rennräder in Churwalden (CH)

20. September 2010

Medienmitteilung
Lenzerheide, 20. September 2010

Am Wochenende vom 25./26. September 2010 veranstaltet das Mountainbike Magazin RIDE zusammen mit der Ferienregion Lenzerheide in Churwalden den testRIDE. Brandneue Mountainbikes, Rennräder, Trekkingbikes und viele Komponenten stehen zu kostenlosen Testfahrten bereit.

Nur wenige Tage nach der erstmaligen Präsentation an der Eurobike Friedrichshafen präsentieren 38 Aussteller von führenden Marken der Bikebranche ihre Modelle der 2011er-Palette. Auf Grund der Bautätigkeiten bei der Talstation Rothornbahn findet die Ausstellung dieses Jahr in Churwalden statt. Auf verschiedenen ausgeschilderten Teststrecken können die Modelle kostenlos ausprobiert werden.

Weltklasse am testRIDE
Der 2-fache Weltmeister im Biketrial, Andi Kromer, ist ebenfalls zu Gast am testRIDE. Er präsentiert am Sonntag um 12.00 Uhr und 14.00 Uhr im Gelände seine Trail Show. Eine äusserst spektakuläre Vorführung, die viel Unterhaltung verspricht. Zudem sind die kanadische Freeridelegende Darcy Turenne und die Norco World Team Riderin Angie Hohenwarter auf dem Gelände anzutreffen. Teilnehmende haben am Samstag und Sonntag jeweils um 10.30 Uhr und 14.00 Uhr die Möglichkeit, mit ihnen die grosse Freeride Runde zu fahren.

Kostenlose Akkreditierung
Am Eingang zum testRIDE-Gelände erhalten alle Testfahrer eine persönliche Akkreditierung. Dazu ist lediglich das Vorweisen eines gültigen Ausweis‘ mit Foto nötig. Das Festgelände bei der Talstation Pradaschier in Churwalden ist an beiden Tagen von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet, der Eintritt ist kostenlos. Hier sorgt eine Festwirtschaft für das leibliche Wohl und gute Stimmung. Für Testfahrten sind vier verschiedene Strecken ausgeschildert: eine Freeride-, eine All-Mountain-, eine Rennrad- und eine E-Bikestrecke. Am Samstagabend steigt die bereits legendäre «Rock Shox Party» im Hotel Kurhaus.

Ferienregion Lenzerheide
Simone Götz
PR Assistentin
CH-7078 Lenzerheide
Tel. +41 (0)81 385 11 36
Fax +41 (0)81 385 11 23
E-Mail simone.goetz@lenzerheide.com

Weitere Informationen zu testRIDE auf www.Ausflugsziele.ch


Eindeutiger Publikumszuwachs an der 6. Ausgabe des Festival du Film Français d’Helvétie (CH)

20. September 2010

14 «Grandes Premières» und 17 Schweizer und Deutschschweizer Premieren wurden in den vergangenen vier Tagen in der zweisprachigen Stadt Biel präsentiert, mehrheitlich mit deutschen Untertiteln. Wie der Pate der 6. Ausgabe, der Schauspieler und Regisseur Vincent Perez, sind auch 33 weitere Gäste nach Biel gekommen. Regisseure und Regisseurinnen wie Jeanne Labrune, Véronique Reymond, Otar Iosseliani, Jean-François Amiguet, Cédric Anger, Jean-Stéphane Bron, Fred Kihn und Olivier Babinet haben ihre Filme, teilweise von Schauspielern und Produzenten begleitet, auf den Sofas des REX präsentiert. Zum ersten Mal gab es im Rahmen der Section découverte einen Wettbewerb. Der mit CHF 3’000 dotierte Preis wurde dem Kurzfilm Une pute et un poussin von Clément Michel verliehen. Der Publikumsandrang ist mit einem Anstieg von 15% im Vergleich zu 2009 eindeutig im Zuwachs.

Die meisten Vorführungen ausverkauft
18 Filmvorführungen waren ausverkauft. Die Höhepunkte für die Festivalgänger waren unter anderem die Weltpremiere von Sauvage von Jean-François Amiguet, die Europapremiere von Les petits mouchoirs von Guillaume Canet und die «Grande Première» von Sans queue ni tête von Jeanne Labrune. Rund 9’400 Zuschauer haben die Bieler Kinosäle besucht, was einem Zuwachs von 15% im Vergleich zu 2009 entspricht. Die Deutschschweizer machten fast die Hälfte des Publikums aus und lassen das FFFH dank der Untertitel und der Simultanübersetzung zu einer der wenigen Veranstaltungen werden, die sich sowohl an die Westschweizer als auch an die Deutschschweizer richten.

Die Section découverte feiert einen grossen Erfolg
Der Samstag war den Entdeckungen gewidmet und gab zum ersten Mal Raum für einen Kurzfilm-Wettbewerb. Die Jury, bestehend aus Patricia Plattner, Gitta Gsell, Matthias Lerf, Rafaël Wolf und dem Jury-Präsidenten Vincent Perez verlieh den Preis an den Kurzfilm Une pute et un poussin von Clément Michel. Auch die Langspielfilme Fin de concession von Pierre Carles und Robert Mitchum est mort von Fred Kihn und Olivier Babinet feierten einen grossen Erfolg. Alle Filme der Section découverte wurden in Anwesenheit von Mitgliedern der Filmequipen gezeigt.

Kontakte:
Christian Kellenberger – Direktor ;
Charlotte Masini – Vizedirektorin des Festivals.
T : +41-32-322 08 22/ +41-79-341 09 33
kellen@sofa.ch

Edna Epelbaum – Programmdirektorin
Vital Epelbaum, Programmberatung.
T : +41-32-322 62 02 / +41-76-580 25 52
e.epelbaum@cinevital.ch
WWW.FFFH.CH