Europäische Premiere im Papiliorama (CH)

21. Juli 2011

Europäische Premiere im Papiliorama

Das Papiliorama in Kerzers darf sich gleich vierfach freuen: die Yucatan-Hörnchen, eine feenhafte Eichhörnchen-Art aus Zentralamerika, haben vier süsse Jungtiere zur Welt gebracht. Es handelt sich um eine Premiere in Europa!

Die Hörnchen leben erst seit einigen Monaten im Papiliorama und sind die einzigen ihrer Art in Europa. Am vergangenen 27. Mai war die Überraschung beim Tierpflegerteam gross, als offensichtlich wurde, was sich in der Nistbox versteckte. Die Geburt ist eine Premiere in einem europäischen Zoo und gilt als grosser Zuchterfolg. Die jungen Yucatan-Hörnchen sind seit Neuestem für das Publikum sichtbar und sorgen für viel Unterhaltung bei ihren ersten wackligen Ausflügen auf den Ästen.

Yucatan-Hörnchen (Sciurus yucatanensis) stamen aus Südmexiko, Guatemala und Belize, wo sie unter anderem das Papiliorama-Reservat Shipstern bewohnen. Sie leben in Regenwäldern und anderen Tropenwaldtypen und sind, wie zahlreiche andere Bewohner des Reservats, durch die Zerstörung ihres Lebensraumes bedroht. Die Weibchen bringen nach einer Tragzeit von 40-45 Tagen zwei bis fünf, anfänglich blinde und hilflose Jungtiere zur Welt.

Weitere Informationen zum Papiliorama auf www.Ausflugsziele.ch

Première européenne au Papiliorama

Quadruple joie au Papiliorama de Kerzers: les Écureuils du Yucatan, espèce féerique d’Amérique centrale, ont donné naissance à quatre tous mignons petits. Il s’agit d’une première européenne!

Les écureuils sont arrivés au Papiliorama il y a quelques mois seulement et sont les seuls de leur espèce eu Europe. Le 27 mai dernier, la surprise était grande pour l’équipe des gardiens d’animaux quand il est devenu évident qu’il se passait quelque chose dans le nichoir. Cette naissance est une première dans un zoo européen et un grand succès reproductif. Les petits écureils, visibles depuis peu, font le bonheur des visiteurs qui assistent à leurs premiers pas hésitants.

Les Écureuils du Yucatan (Sciurus yucatanensis) vivent au Sud du Mexique, au Guatemala ainsi qu’au Bélize, où on les trouve entre-autre à Shipstern, la réserve naturelle du Papiliorama. On les rencontre dans les forêts pluviales et d’autres types de forêts et malheureusement comme de nombreux autres habitants de Shipstern, ils sont menacés par la destruction de leur habitat. Après un temps de gestation de 40 à 45 jours, les femelles donnent naissance à 2-5 petits, qui sont aveugles et incapables de se déplacer au début.

Stiftung / Fondation Papiliorama, 21.7.2011

Für weitere Informationen / pour plus d‘info : contact@papiliorama.ch


Dank Takhis zur direkten Demokratie (CH)

6. Juli 2011

Konferenz in der Mongolei

Während im Wildnispark Zürich, Langenberg das erste Fohlen eines Przewalskipferdes (mong. Takhi) in diesem Jahr geboren wurde, hat in seiner alten Heimat eine Konferenz stattgefunden, welche das Überleben von Mensch und Tier in der Gobi B sichern soll. Unter Mitwirkung der DEZA und der in der Schweiz beheimateten International Takhi Group (ITG) konnten alle Beteiligten an einen Tisch gebracht werden. Das Takhi war dabei Aushängeschild und integratives Element zugleich, welches Natur und Politik miteinander verknüpfte.

„Direkte Demokratie für den Naturschutz“ – unter diesem Motto trafen sich rund 80 Personen von der Grenzpolizei über die Ranger der ITG und die Nomaden bis hin zu den Politikern Bauern und Hirten der Dörfer und Aimags (Kantone). Demokratie ist ein wichtiges Thema in der Mongolei und Präsident Elbegdorj ist um echte Demokratisierung und Dezentralisierung bemüht – dies hatte er auch anfangs 2011 bei seinem Besuch im Zentrum für Demokratie in Aarau betont. Die Umsetzung des Managementplans wird nun weisen, ob die Demokrati-sierung in der Mongolei nicht nur öffentliche Wahlen und Abstimmungen bedeutet, sondern auch Einfluss der Basis und Gelder für die entlegeneren Aimags. Nur so kann ein Managementplan gut abgestützt und erfolgreich durchgeführt werden.

Wichtige Arbeit der DEZA
Direktor Felix Fellmann, Leiter der DEZA Mongolei, hat zusammen mit seinen Mitarbeitern und führenden Personen der ITG in der Mongolei die Konferenz organisiert. Die DEZA hat damit ihr Engagement für den Nationalpark GOBI B und deren „special protected area, SPA“ dokumentiert. Die Diskussionen drehten sich vor allem um die Themen „Pufferzone“, „Umsetzung Managementplan“ und „Öffentlichkeitsarbeit“. Nach sehr engagiert geführten Diskussionen haben sich die Beteiligten schriftlich auf fünf Schwerpunkte geeinigt:

– Absichtserklärung zur konsequent Umsetzung des Managementplans
– Stopp des Verbrauchs des Saxaul-Busches als Brennstoff und Förderung alternativer Heizsysteme
– Installierung von zwei Pufferzonen-Räten
– Einrichtung von Informationszentren in den Parkgemeinden
– Verbesserung des Schutzes der Gobi B durch das Engagement von Freiwilligen

Das Przewalskipferd stand bei allen Diskussionen im Vordergrund,als Aushängeschild für die Region und als integratives Element. Die Menschen sind auf den Schutz des Takhis und der anderen Tiere angewiesen, wenn sie überleben wollen. Nur so ist es möglich staatliche Mittel zu erhalten und Sponsoren anzusprechen. Gleichzeitig ist der Naturschutz auch auf die Menschen im Gebiet angewiesen.

Erhaltungszucht in Europa ist wichtig
Der Winter 2009/2010 brachte der Gobi B extrem viel Schnee und grosse Kälte. Während sich die Wildesel in bessere Gegenden retten konnten, fehlte den Takhi sowohl das Wissen um den Raum Gobi B wie auch das natürliche Wanderverhalten im Falle einer solchen aufziehenden Gefahr. Die meisten überlebenden Przewalskipferde haben sich nun zu einigen wenigen, grösseren Gruppen zusammengeschlossen. Die dadurch entstandenen Unruhen hatten einen grossen Einfluss auf die diesjährigen Fohlen. Viele überlebten nicht oder wurden von den neuen Leithengsten getötet.

Für diese Situationen ist momentan eine überlebensfähige Population von Przewalskipferden in Menschenobhut wichtig. Im Wildnispark Zürich, Langenberg steht eine solche Gruppe Takhis, welche relativ frei in der grossen Anlage rund um die mongolische Jurte umherziehen kann. Seit Mai hat die Haremgruppe einen neuen Hengst, den vierjährigen Grooz aus Augsburg. Grooz wurde im Rahmen des europäischen Erhaltungszuchtprogramms in den Langenberg vermittelt, damit eine möglichst lebensfähige und genetisch vielfältige Nachzucht möglich ist. Das neugeborene Fohlen hingegen stammt noch von seinem Vorgänger.

Weitere Auskünfte:
Christian Stauffer,
Geschäftsführer Wildnispark Zürich und
Sekretär ITG Tel. 044 722 55 18

Weitere Informationen zum Wildnispark Zürich auf www.Ausflugsziele.ch


Eine Traumnacht im Zoo : Ein grosser Erfolg für die zweite Auflage im Papiliorama!

14. Juni 2011

Eine Traumnacht im Zoo : Ein grosser Erfolg für die zweite Auflage !

Am 10. Juni 2011 empfing das Papiliorama ungefähr 40 chronischkranke Kinder und Kinder mit besonderen Bedürfnissen mit ihren Familien zu einem Abend, bei dem sie einmal die VIP-Personen waren. Die Traumnacht im Zoo ist ein Anlass, der in vielen Zoos auf der ganzen Welt am selben Tag durchgeführt wird. Dank der tatkräftigen finanziellen und logistischen Unterstützung der Rotary Clubs des Kantons Freiburg und der Broye konnte der Anlass im Papiliorama durchgeführt werden. Der Abend erlaubte diesen Kindern und ihren Eltern – für die das Leben nicht immer ein Zuckerschlecken ist – ein bisschen nächtliche Zooluft in einer aussergewöhnlichen Umgebung zu schnuppern. Sie hatten für einmal das ganze Papiliorama für sich alleine. Die Kinder besuchten verschiedene Stände, die ihnen die Schmetterlinge, Puppen und Schlangen näherbrachten. Ferner konnten sie sich das Gesicht bemalen lassen, basteln und am Tierlotto mitspielen. Der Abend wurde mit einem Zirkus
Spektakel abgerundet, das bei Eltern und Kinder ein grosser Erfolg war.

Bilder können wenn nötig in hoher Auflösung bei contact@papiliorama.ch bestellt werden.

Weitere Informationen zum
Papiliorama auf www.Ausflugsziele.ch

Un nuit de rêve au zoo : succès total pour la deuxième édition !

Le Papiliorama de Kerzers (FR) a accueilli vendredi 10 juin 2011 près de 40 enfants chroniquement malades ou souffrant d’un handicap, ainsi que leur famille, pour une soirée dont ils ont été les VIPs. La Nuit de Rêve au Zoo est un événement qui a lieu dans de très nombreux zoos dans le monde, à la même date. Elle a été rendue possible au Papiliorama grâce au concours tant financier que logistique des Rotary Clubs du Canton de Fribourg et de la Broye. La soirée a permis à ces enfants et à leurs parents – pour qui la vie n’est pas drôle tous les jours -, de souffler un peu le temps d’une visite de zoo nocturne et bien particulière. Non contents d’avoir le Papiliorama pour eux tout seuls, les enfants ont pu profiter de nombreux stands leur permettant d’aller à la rencontre des papillons, des phasmes et des serpents. Bricolages et peinture sur visage étaient au rendez-vous. La soirée s’est terminée par un spectacle de saltimbanques, qui connut un franc succès, tant auprès des enfants que des parents.

Les images attachées peuvent si nécessaire être commandées en haute résolution à l’adresse contact@papiliorama.ch

Stiftung / Fondation Papiliorama
Pressemitteilung
Communiqué de Presse
14. Juni / 14 juin 2011


Lernende von HUBER+SUHNER im Einsatz für das Abenteuerland WALTER ZOO (CH)

2. Juni 2011

Tierische Beschäftigung im Abenteuerland WALTER ZOO

Gossau/Herisau. Mit extra konstruierten und gefertigten Futterlabyrinthen kommt bei den Schimpansen jetzt keine lange Weile mehr auf.

Lernende von HUBER+SUHNER haben in Zusammenarbeit mit den Tierpflegern des Abenteuerlandes Walter Zoo neue Beschäftigungsmöglichkeiten für die Schimpansen entwickelt. Diese Tiere sind äusserst intelligent und müssen sinnvoll beschäftigt werden, sonst langweilen sie sich rasch. Durch verschiedene Labyrinthe können die Tiere nun Leckerbissen ergattern. Ein Prototyp hatte sich in der Praxis bestens bewährt und diesen Mittwoch wurden nun verschiedene Ausführungen in der Schimpansenanlage montiert.

Clevere Schimpansen
Schimpansen benützen Werkzeug für eine Vielzahl von Tätigkeiten. Beispiele sind das Nüsseknacken mit Steinwerkzeugen oder das Termitenfischen mit abgebrochenen Zweigen. Auch um bei den Futterlabyrinthen Erfolg zu haben, müssen die Tiere mit Köpfchen Werkzeug einsetzen. Ist die Fähigkeit einmal erlernt, wird sie innerhalb der Gruppe abgeschaut. Und so stochern auch die jungen Schimpansen schon munter mit ihren Zweigen in den Kästen herum, um an ihr „Leckerli“ in Form eines Apfels zu kommen.

Bereichsübergreifendes Ausbildungsprojekt
Die Labyrinthe wurden nicht nur durch Lernende von Huber + Suhner hergestellt, sondern auch dort konstruiert. Dabei galt es insbesondere zu beachten, dass ein Schimpanse rund viermal so stark wie ein Mensch ist. Dies stellte besondere Ansprüche an die Festigkeit und Stabilität. Der Walter Zoo darf sich über diese wertvollen Beschäftigungsmöglichkeiten gleich doppelt freuen. HUBER+SUHNER hat nicht nur die Herstellung übernommen, die HUBER+SUHNER Stiftung kam auch für die Materialkosten auf.

Für Auskünfte:
Abenteuerland WALTER ZOO
Stefan Specht Marketing & Events
marketing@walterzoo.ch,
Tel. direkt 071 387 50 68

Weitere Informationen zum
Abenteuerland WALTER ZOO auf www.Ausflugsziele.ch


Die Stiftung Papiliorama hat am 19 Mai die erste Etappe einer bedeutenden Erweiterung ihrer Aussenanlagen eingeweiht (CH)

19. Mai 2011

Der Affenparcours „vom Zwergseidenäffchen zum Gorilla“

Die Stiftung Papiliorama hat am 19 Mai die erste Etappe einer bedeutenden Erweiterung ihrer Aussenanlagen eingeweiht: Der Affenparcours „vom Zwergseidenäffchen zum Gorilla“.

Diese Erweiterung des bestehenden natürlichen Spielplatzes besteht aus einem Parcours für Kinder, bei welchem das Ziel darin besteht, keinen Fuss auf den Boden zu setzen. Dies verlangt von den Kindern Geschicklichkeit und Gleichgewicht. Der Spass kommt dabei nicht zu kurz, aber gleichzeitig ist auch ein didaktisches Element eingebaut: Vom kleinsten bis zum grössten Affen der Welt müssen sich die Kinder hocharbeiten. Jedes Schild zeigt, dass die nächste Stufe erreicht wurde, informiert über die Gefährdung der Art, erzählt aber auch eine kleine Anekdote.

Die Einweihung dieser ersten Etappe von weiteren Ausbauschritten des Aussenbereichs wurde durch den Direktor der Stiftung, Caspar Bijleveld, dazu benutzt, einerseits die enorme bauliche Entwicklung und andererseits, die Zukunft des Papilioramas in Kerzers vorzustellen. Gebaut werden ein riesiger Schwimmteich, daneben eine Steilküste mit Nistplätzen für Vögel, ein Sandstrand mit Planschbecken für Kinder, ein mexikanisches «Palapa» Restaurant und ein Familien-Grillplatz. Diese neue „Kerzers Beach“ wird den Besuchern die Möglichkeit eröffnen, bei schönem Wetter den Besuch der Ausstellungen zu unterbrechen, um sich an der Sonne zu räkeln, zu baden und die natürliche Umgebung zu geniessen. Die neuen Aussenanlagen können nur dank der grosszügigen und langjährigen Unterstützung der Genfer Stiftung Hans Wilsdorf realisiert werden.

Die Stiftung Papiliorama wurde im Jahre 2002 in Kerzers angesiedelt. Das Ziel der Stiftung besteht darin, die Besucher in die lebendigen Ausstellungen eintauchen zu lassen, sie für das Schicksal der Natur zu sensibilisieren und diese Botschaft der Naturverbundenheit insbesondere den jungen Besuchern mitzugeben.

Im April 2003 eröffnete das Papiliorama der dritten Generation, kurz darauf das Nocturama. Diese Ausstellung ist bis anhin einzigartig in Europa. Der Zuchterfolg im von nachtaktiven südamerikanischen Tierarten bevölkerten Dom ist mehr als beachtenswert.

2004 war ein intensives Jahr für die Stiftung Papiliorama. Drei kleinere Ausstellungen wurden eröffnet: der Mini-Zoo, eine Begegnungstätte für Kinder mit Tieren des Bauernhofs, die Voliere der einheimischen Schmetterlinge und das Arthropodarium, welches den Besuchern die Schönheiten von Gliederfüsslern, Skorpionen, Gespenstschrecken und Vogelspinnen näherbringt.

2005 erlaubte es der neue Spielplatz «Pongo Plaza » den jungen Besuchern erstmals, sich draussen, umgeben von Bächen und einer naturbelassenen Vegetation, auszutoben. Dieser Spielplatz war der Ausgangspunkt des Ausbaus der « Naturzone ». Dieser Ausbau hat sich über fünf Jahre hingestreckt. Neben zahlreichen Biotopen, welche durch die eigenen Wollschweine bewirtschaftet werden, beherbergt dieser Aussenbereich auch eine Beobachtungshütte welche es dem Besucher erlaubt, Vogelarten zu beobachten, die zum grossen Teil leider nur noch selten zu sehen sind.

2008 erfolgte die lange erwartete Einweihung des Jungle Trek. Dieser europaweit einmalige Dom bildet eins zu eins den Tropenwald von Shipstern, dem Naturreservat der Schwesterstiftung des Papilioramas in Belize (Mittelamerika), ab. Die Stiftung Papiliorama engagiert sich seit 1989 konkret für den Schutz dieses Naturreservats. Sie zeigt damit, dass es mit viel Wille und zahlreichen Spenden von Besuchern möglich ist, mehr als 11’000 Hektaren Land zu schützen.

Seit der Eröffnung des Papilioramas in Kerzers schwankt die Besucherzahl zwischen 215’000 und 225’000. Zweimal waren es 250’000 Besucher pro Jahr. Damit rangiert das Papiliorama in den Top zwanzig der vergleichbaren Institutionen in der Schweiz. Diese stabile Besucherzahl ist umso erfreulicher, als dass der Start des neuen Papilioramas wegen der gleichzeitig stattfindenden Expo.02 und der Gluthitze im Sommer 2003 ausserordentlich schwierig war. Möglich war dieser Erfolg nur durch eine ständige, dynamische Weiterentwicklung und einen stetigen Erneuerungsgeist der Ausstellungsmacher.

Es bestand aber trotz all diesen Anstrengungen ein Manko: die Aussenanlagen hinkten den gedeckten Ausstellungen hintennach. Bei schönem Wetter konnten sich die Besucher nicht genügend in der freien Natur erholen. 2005 wurde zwar diese Situation durch den Bau des ersten Teils des «Pongo Plaza » entschärft, das Ziel musste jedoch weiterverfolgt werden. Dank der grosszügigen Unterstützung der Genfer Stiftung Hans Wilsdorf, konnte die Stiftung Papiliorama das Projekt „Kerzers beach» in Angriff nehmen. Die erste Etappe bestand im Endausbau des Spielplatzes.

Der neue Abenteuerspielplatz « Vom Zwergseidenäffchen zum Gorilla » hat zum Ziel, dass sich Kinder spielerisch bewegen und gleichzeitig die Affen und ihr teilweise trauriges Schicksal kennenlernen können. Zuerst sind die Kinder ein Zwergseidenäffchen, schaffen sie es, ohne den Boden zu berühren, bis zum Ende des Parcours zu gelangen, werden sie zum Gorilla. Falls sie dies nicht schaffen, müssen (dürfen) sie von vorne beginnen.

Der zukünftige Ausbau der Aussenanlagen (Baubeginn Herbst 2011) besteht in einem Schwimmteich von über 1000m2. Davon werden 400m2 von Badenden genutzt werden können. Schwimmteiche haben die Besonderheit, dass sie durch natürliche Filter gereinigt werden. Sie sind heutzutage relativ verbreitet. Der Schwimmteich des Papilioramas wird durch seine Grösse, aber auch durch seine Felswand etwas Aussergewöhnliches werden. Die Felswand wird bestückt mit « Vogelnestern ». Uferschwalben oder Eisvögel sollen darin nisten können. Erst die Zeit wird zeigen, ob dieses Experiment von Erfolg gekrönt sein wird. Gemäss Kenntnis der Stiftung Papiliorama wird dieser Teich der Grösste der Schweiz werden.

Die «Kerzers beach» wird vervollständigt mit einem grossem Sandstrand, einem Becken für die ganz Kleinen, einem Mexikanischem Restaurant und einem Picknickplatz mit Grillmöglichkeit.

Stiftung Papiliorama
Pressecommuniqué
19. Mai 2011

Für Fragen oder weitere Erläuterungen sowie zusätzlichen Informationen und Bildmaterial stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung unter contact@papiliorama.ch. oder Herr Bijeleveld 031 756 04 61

Papiliorama auf www.Ausflugsziele.ch


Unterwasserwelt mit Krebsen und Kleinfischen im Wildnispark Zürich (CH)

20. April 2011

Medienmitteilung aus dem Wildnispark Zürich
Edelkrebs: Erst beim zweiten Blick im Aquarium erkennbar.

Neue Bewohner hausen seit Kurzem im Aquarium. Die zur Fischotteranlage gehörende Unterwasserwelt beim Besucherzentrum in Sihlwald wurde neu eingerichtet und beschriftet.

Das Aquarium im Unterwassereinblick zur Fischotteranlage wurde umgestaltet. Neu ist es zweigeteilt. Dies erlaubt die kleineren Fischarten der Sihl sowie Krebse zu zeigen, ohne dass sie von den grösseren, räuberischen Arten gefressen werden.

Gleich bei der Fischotteranlage geht es die Treppe hinunter in eine spannende, magische Unterwasserwelt. Drei unterschiedliche Wasserwelten warten darauf entdeckt und beobachtet zu werden. Im ersten Teil des Aquariums schweben die bekanntesten Sihlfische in der Strömung: Alet, Barbe und Bachforelle. Der zweite Teil des Aquariums ist durch ein Maschengitter getrennt und geschützt. Ein Schwarm Elritzen schwimmt in schnellen Bewegungen um die Verstecke der Krebse. Aus einem Loch schaut die kräftige Schere eines Edelkrebses hervor. Aufgrund der Wassertemperatur können nur Edelkrebse im Aquarium leben. Zu den einheimischen Stein- und Dohlenkrebse gibt es aber schriftliche Erläuterungen und Bilder. Zu den Elritzen kommen später Groppen, Bartgrundel und Schneider als weitere Kleinfischarten der Sihl dazu.

Beim Unterwassereinblick der Fischotter ist Geduld gefragt. Mit ein bisschen Glück kann man den Fischottern auf Augenhöhe beim Schwimmen zuschauen. Anhand dieser, in der Schweiz ausgestorbene Marderart, kann das Leben im Fluss breiter thematisiert werden. Nicht nur Fischotter leiden unter den schlechten Lebensbedingungen in unseren Fliessgewässern. Auch die einheimischen Krebsarten können die Sihl wegen der Krebspest nicht mehr bewohnen.

Die Neugestaltung gelang Dank der Zusammenarbeit zwischen Rolf Schatz und dem Fischerverein Thalwil auf der einen und dem Wildnispark Zürich auf der anderen Seite. Ein Fachmann vom Natur- und Tierpark Goldau wirkte beratend mit. Ohne das Know How des Fischervereins wäre weder die tiergerechte Ausgestaltung möglich gewesen, noch wären die geeigneten Tiere zur Verfügung gestanden um die Anlage zu besiedeln. Edelkrebse und Elritzen stammen aus der Zucht des Fischerverein Thalwil.

Weitere Auskünfte:
Christian Stauffer, Geschäftsführer Wildnispark Zürich
Tel. 044 722 55 18 oder christian.stauffer@wildnispark.ch

Weitere Informationen zum
Wildnispark Zürich auf www.Ausflugsziele.ch


Zahlreicher Nachwuchs im Wildnispark Zürich (CH)

14. April 2011

Medienmitteilung 04/11 aus dem Wildnispark Zürich
Sechs Frischlinge auf der Erkundung.

Kälber, Frischlinge, Jungkatzen – die ersten Jungtiere sind im Langenberg zu beobachten. Jungtiere erfüllen eine wichtige Funktion im Leben der Tiere im Langenberg – sie machen es abwechslungsreich und herausfordernd.

Die zahlreichen Sikakälber sind im Rudel auf der naturnahen Anlage gut erkennbar. Eine Prise Glück und etwas mehr Geduld braucht es um die Jungtiere bei den Wildkatzen zu sehen. Die wenige Wochen alten Tiere geniessen zurzeit noch ihre Nestwärme und zeigen sich dem Publikum eher selten. Bei schönem Wetter packt sie jedoch die Neugierde und sie wagen bereits kurze Ausflüge ins Freie.

Im Gegensatz dazu lassen sich die Frischlinge auf der Wildschweinanlage gut beobachten. Geboren Anfang Februar, werden sie mit jedem Tag aktiver. Sie bewegen sich oft draussen und entdecken spielerisch ihre Umgebung, was bei fast zwanzig Frischlingen zu einem bunten Treiben wird.

Wildtiere in Menschenobhut sind weniger gefordert als in freier Wildbahn. Ihr Leben ist eintöniger und sie haben nicht die gleichen Herausforderungen. Deshalb sind Jungtiere im Langenberg besonders wichtig. Sie bringen Spannung und Abwechslung ins Leben der Tiere.

Weitere Auskünfte:
Christian Stauffer, Geschäftsführer Wildnispark Zürich
Tel. 044 722 55 18 oder christian.stauffer@wildnispark.ch

Weitere Informationen zum Wildnispark Zürich auf www.Ausflugsziele.ch


Walter Zoo übernimmt keine Tiere (CH)

23. März 2011

Unterschiedliche Ansichten beim Walter Zoo und beim Zoo Eichberg

Die Tiere aus dem Erlebniszoo Rheintal werden nicht durch den Walter Zoo platziert.

Gossau. Entgegen den ersten Meldungen werden die Tiere aus dem Erlebniszoo Rheintal, der Ende März geschlossen wird, nicht nach Gossau kommen.

Der Erlebniszoo Rheintal wird Ende März geschlossen. Das Abenteuerland WALTER ZOO und insbesondere der Zoodirektor Ernst Federer als Präsident der Wildparks und Zoos der Schweiz bot seine Hilfe und Vermittlung bei der Platzierung der Tiere an. Diese wurde zuerst auch dankbar angenommen. Nun scheint sich der Stiftungsrat jedoch anders entschieden zu haben.

Kein Handel unter Zoos
Unter den Mitgliedern der europäischen Organisation für Zoos und Aquarien (EAZA) werden Tiere kostenlos ausgetauscht. Bei bedrohten Tierarten bestehen mit den europäischen Erhaltungszuchtprogrammen Koordinationsstellen, die einen möglichst sinnvollen Austausch steuern. „Wir hatten bereits mit verschiedenen Zuchtbuchführern Kontakt aufgenommen, um die Tiere optimal an andere Zoos weitergeben zu können“, erklärt Zoodirektor Ernst Federer. Sein Ziel wäre gewesen, für alle Tiere optimale Plätze zu finden. Nun hat sich der Stiftungsrat des Zoos Eichberg entschieden, die Tiere zu verkaufen. Dies entspricht zwar nicht dem zoologischen Gedankengut, ist aber zulässig.

Kleine Pandas bleiben dem Zuchtprogramm erhalten
Eine Ausnahme bilden die kleinen Pandas. Dank der frühzeitigen Meldung des Walter Zoos an den Zuchtbuchführer verbleiben diese wertvollen Tiere voraussichtlich im Erhaltungszuchtprogramm. Der Zoo Zürich sucht für seine Panda-Dame dringend ein Männchen und hat nun gute Aussichten, die zwei Tiere aus Eichberg zu erhalten. Gemäss Federer macht dies Sinn: „Gerne hätten wir diese Tiere selbst übernommen, müssten aber vielleicht Jahre auf ein Weibchen warten. So wird nun ein zuchtfähiges Pärchen zusammengeführt, das zur Erhaltung dieser Tierart beitragen kann.“

Wie weiter?
Die Geschäftsleitung der Walter Zoo AG Gossau bedauert diese Entwicklung und distanziert sich klar vom nun gewählten Vorgehen. Die Verantwortung für die Tiere liegt nun wieder beim Stiftungsrat des Zoos Eichberg. Dies wurde auch dem kantonalen Veterinäramt, als zuständige Kontrollstelle, mitgeteilt.

Für Auskünfte:
Ernst Federer
Zoodirektor Abenteuerland WALTER ZOO und
Präsident WZS Wildparks und Zoos der Schweiz

Kontakt über
Stefan Specht
Marketing & Events Abenteuerland WALTER ZOO
marketing@walterzoo.ch, Tel. direkt 071 387 50 68

Weitere Informationen zum
Abenteuerland WALTER ZOO auf www.Ausflugsziele.ch

Weitere Tierparks und Zoos


Giraffen-Doppel-Geburt im Knies Kinderzoo (CH)

18. März 2011

Medienmitteilung Knies Kinderzoo, Rapperswil

Geschätzte Medienschaffende

Wir freuen uns, Sie über eine Doppel-Geburt (nach ca. 16 Monaten Tragzeit) im Revier der Rothschild-Giraffen informieren zu dürfen:

Geburt 1:
Mutter: Mara (25.3.1995), 5. Jungtier
Vater: Uwe (10.10.2002)
Geschlecht: 1.0 (männlich)
Geburt: Sonntag, 13. März 2011, 15.30 Uhr

Geburt 2:
Mutter: Luana (8.4.1999), 5. Jungtier
Vater: Uwe (10.10.2002)
Geschlecht: 0.1 (weiblich)
Geburt: Montag, 14. März 2011, 13.30 Uhr

Bilder: s. www.knieskinderzoo.ch „Medien“

Als Mitglied des EEP für Rothschild-Giraffen können wir mit unseren beachtlichen Zuchterfolgen (15 Jungtiere), einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung dieser bedrohten Tierart leisten.

Die beiden Kleinen werden – je nach Gesundheitszustand und Wetterbedingungen – ihren ersten Freigang, im 3’500m2 grossen Aussenrevier, per Ende dieser Woche unternehmen.

Gleichzeitig müssen wir das Ableben von Jungbulle „Raf“ bekannt geben (Montag, 14.3.2011, 11.15 Uhr), das Tier starb an einem Darmverschluss.

Knies Kinderzoo – Tiere hautnah
Benjamin Sinniger
Direktor
055 220 67 62
Rapperswil, 16. März 2011/bs

Weitere Informationen zu Knies Kinderzoo auf www.Ausflugsziele.ch


Unternehmen aus Dörverden vereint Umweltbildung und Naturtourismus (D)

16. März 2011

Dörverden (16.03.2011) (GM) – Er hat etwas Mystisches an sich. Etwas, was einen verzaubert und gleichzeitig tiefen Respekt auslöst. Der Lateiner nennt ihn liebevoll canis lupus. Wir sagen schlichtweg Wolf – doch hinter dieser Silbe versteckt sich ein faszinierendes Tier, für dessen Aussterben Menschen verantwortlich sind und für dessen Erhalt andere kämpfen. Das WOLFCENTER in Dörverden haucht mit großem Erfolg der Faszination Wolf frisches, greifbares Leben ein – und das eingebettet in ein Freizeiterlebnis der exklusiven Art.

Wölfe waren früher in ganz Europa verbreitet. Heute leben nur noch wenige Wölfe in der freien Natur Westeuropas. Ob Walt Disney oder Volkswagen: Weltunternehmen schwören auf den Wolf als niedlichen und zugleich selbstbewussten Werbeträger. Doch niemand thematisiert, dass der Wolf offiziell seit 1904 in Deutschland ausgerottet ist. Erst im Jahr 2000 hat sich wieder eine kleine Population in Sachsen gegründet. Die Wölfe dieser Gründerpopulation stammen aus Westpolen und breiten sich seitdem langsam in Deutschland aus. Heute verzeichnen Biologen bereits über sechs freilebende Rudel in Sachsen und Brandenburg. Das WOLFCENTER im niedersächsischen Dörverden (Barme) vereint nahtlos Umweltbildung und Naturtourismus – eine Freizeiteinrichtung, die einzigartig auf Information und zugleich Unterhaltung setzt. Im ersten Gehege werden seit Mai 2010 Wolfswelpen, genauer gesagt Europäische Grauwölfe, von Hand unter tierärztlicher Aufsicht aufgezogen. Durch verschiedene Seminare, einer großen Dauerausstellung sowie täglichen Schaufütterungen mit parallelen Vorträgen, Wolfsnächten, Studienreisen, Kindercamps und anderen Angeboten sollen Informationen und Denkanstöße losgelöst werden. Alle WOLFCENTER-Besucher haben stets die Möglichkeit, das erfahrene sowie fachkompetente Personal anzusprechen, denn Transparenz gehört zum primären Selbstverständnis der Einrichtung. Zu den Zielgruppen gehören Kindergärten, Schulklassen, Familien aber auch Jäger, Hundebesitzer, Reisegruppen – und natürlich alle, die die Faszination canis lupus in einer natürlichen Umgebung hautnah erleben möchte.

Weitere Informationen
WOLFCENTER GbR
Inhaber: Frank und Christina Faß
Kasernenstraße 2
27313 Dörverden-Barme
Telefon: 04234 / 934402
Webseite: http://www.wolfcenter.de
Mail: info@wolfcenter.de