Unternehmen aus Dörverden vereint Umweltbildung und Naturtourismus (D)

16. März 2011

Dörverden (16.03.2011) (GM) – Er hat etwas Mystisches an sich. Etwas, was einen verzaubert und gleichzeitig tiefen Respekt auslöst. Der Lateiner nennt ihn liebevoll canis lupus. Wir sagen schlichtweg Wolf – doch hinter dieser Silbe versteckt sich ein faszinierendes Tier, für dessen Aussterben Menschen verantwortlich sind und für dessen Erhalt andere kämpfen. Das WOLFCENTER in Dörverden haucht mit großem Erfolg der Faszination Wolf frisches, greifbares Leben ein – und das eingebettet in ein Freizeiterlebnis der exklusiven Art.

Wölfe waren früher in ganz Europa verbreitet. Heute leben nur noch wenige Wölfe in der freien Natur Westeuropas. Ob Walt Disney oder Volkswagen: Weltunternehmen schwören auf den Wolf als niedlichen und zugleich selbstbewussten Werbeträger. Doch niemand thematisiert, dass der Wolf offiziell seit 1904 in Deutschland ausgerottet ist. Erst im Jahr 2000 hat sich wieder eine kleine Population in Sachsen gegründet. Die Wölfe dieser Gründerpopulation stammen aus Westpolen und breiten sich seitdem langsam in Deutschland aus. Heute verzeichnen Biologen bereits über sechs freilebende Rudel in Sachsen und Brandenburg. Das WOLFCENTER im niedersächsischen Dörverden (Barme) vereint nahtlos Umweltbildung und Naturtourismus – eine Freizeiteinrichtung, die einzigartig auf Information und zugleich Unterhaltung setzt. Im ersten Gehege werden seit Mai 2010 Wolfswelpen, genauer gesagt Europäische Grauwölfe, von Hand unter tierärztlicher Aufsicht aufgezogen. Durch verschiedene Seminare, einer großen Dauerausstellung sowie täglichen Schaufütterungen mit parallelen Vorträgen, Wolfsnächten, Studienreisen, Kindercamps und anderen Angeboten sollen Informationen und Denkanstöße losgelöst werden. Alle WOLFCENTER-Besucher haben stets die Möglichkeit, das erfahrene sowie fachkompetente Personal anzusprechen, denn Transparenz gehört zum primären Selbstverständnis der Einrichtung. Zu den Zielgruppen gehören Kindergärten, Schulklassen, Familien aber auch Jäger, Hundebesitzer, Reisegruppen – und natürlich alle, die die Faszination canis lupus in einer natürlichen Umgebung hautnah erleben möchte.

Weitere Informationen
WOLFCENTER GbR
Inhaber: Frank und Christina Faß
Kasernenstraße 2
27313 Dörverden-Barme
Telefon: 04234 / 934402
Webseite: http://www.wolfcenter.de
Mail: info@wolfcenter.de


Die Saison 2011 startet im Wildnispark Zürich mit einigen Neuerungen (CH)

16. März 2011

Wildnispark Zürich, Langenberg Frischlinge in der kühlen Frühlingsluft

Medienmitteilung 2/2011 aus dem Wildnispark Zürich

Die Wohngemeinschaft beim Besucherzentrum in Sihlwald ist noch nicht bezogen. Zur Saisoneröffnung im Wildnispark Zürich am 20. März können die Behausungen jedoch bereits begutachtet werden. Wildnisboten informieren über die späteren Bewohner wie Eidechsen, Igel, Kröten und Käfer.

Nutzungsdruck und Ordnungswahn machen vielen Kleintieren bei uns das Leben schwer. Beim Besucherzentrum in Sihlwald erhalten einige Tierarten nun neue Lebensräume. In den letzten Wochen sind Ast- und Steinhaufen aufgeschichtet und ein „Wildbienenhotel“ aufgestellt worden. Informationstafeln und leicht verständliche Spiele helfen kleinen und grossen Besuchern Eidechsen, Schmetterlinge, Ringelnattern und Co näher kennen zu lernen.

Gratiseintritt zur Saisoneröffnung
Wenn das Besucherzentrum im Frühling seine Tore wieder öffnet, gilt für alle Besuchenden: „Eintritt gratis“. Es werden zusätzlich kostenlose Führungen in die Ausstellungen „Wildnis und wir“, „Wildnis – wo der Bär zu Hause ist“ und „vom Nutzwald zum Naturwald“ angeboten.

Auf dem Areal des Besucherzentrums stellen Wildnisboten die Besonderheiten der Kleintier-WGs vor. Solche WGs kann man mit wenig Mitteln selber gestalten und so grosse Wirkung erzielen. Ein Asthaufen im Garten bietet Nahrung, Unterschlupf und Brutplatz für viele Kleintiere. Anlässlich der Saisoneröffnung besteht zudem die Möglichkeit, selber Wildbienenhotels zu basteln, um diese dann zu Hause aufzustellen.

Würden Sie den Elchtest bestehen? Auf der Westseite im Langenberg gibt es ab Sonntag neu gestaltete Fragen rund um den Elch. Neue Erkenntnisse bringt wohl manch einem die Antwort zur Frage, was der Elch mit seiner riesigen Schnauze so alles kann. Als Erholung eignet sich ein Blick in die Wildschweinanlage, wo sich seit einer Woche 21 junge Frischlinge tummeln.

Wann ist Natur Wildnis
Der erste Gedanke beim Thema Wildnis geht bei den meisten Richtung Natur. Dabei stellt man sich Orte vor, die über die gewohnte Umgebung hinausgehen. Aber wo hört die gewohnte Umgebung auf? Beim einen geschieht dies bei der Maus im Keller und andere reisen um den halben Planeten um in einem entlegenen Urwald das Wildnis-Feeling zu spüren. Vielleicht aber liegt die Wildnis ja doch viel näher; nämlich in unserem Kopf und in unserer Phantasie. Die Ausstellung „Wildnis und wir“ geht solchen Wildnisvorstellungen nach und macht dabei auch vor dem Gegenteil der Natur, dem Grossstadtdschungel nicht halt.

Weitere Auskünfte:
Christian Stauffer,
Geschäftsführer Wildnispark Zürich
Tel. 044 722 55 18 oder
christian.stauffer@wildnispark.ch

Bilder zum Download finden Sie auf „www.wildnispark.ch/medien“.

Weitere Informationen zum Wildnispark Zürich auf www.Ausflugsziele.ch