Wildnis-Safari (CH)

26. Mai 2010

Als Beitrag zum internationalen Jahr der Biodiversität organisiert der Wildnispark Zürich am Sonntag, 30. Mai 2010 die Wildnis-Safari. Fachleute unterstützen kleine und grosse Forscher/innen beim Bestimmen ihrer gefundenen Schätze aus der Natur. Das Rahmenprogramm verspricht Faszination und Unterhaltung.

Bäume, Pilze, Fledermäuse – An über dreissig Forschungsständen zu verschiedenen Tieren und Pflanzen können die Besucher/innen an der Wildnis-Safari die regionale Biodiversität selber entdecken und erleben. Unterstützt werden sie dabei von ausgewiesenen Fachleuten aus diversen Bereichen. Die Stände werden sowohl im Langenberg als auch beim Besucherzentrum, am Sihlufer und im Sihlwald eingerichtet.

Im Rahmen der Wildnis-Safari wird im Langeberg Westteil die renovierte und neu eingerichtete mongolische Jurte wieder eröffnet. Mongolinnen erzählen aus ihrem Alltag und bereiten vor Ort kulinarische Spezialitäten zu.

Faszinierende Auftritte
Der Tag beginnt um 11 Uhr mit einer Greifvogel-Darbietung von Falken, Bussarden, Uhus und Co. Mit Jagdhornklängen untermalt, können ihre Flugkünste aus nächster Nähe beobachtet werden. Als Abschluss des Tages treten in Sihlwald – nach einem Rückblick auf die Höhepunkte der Wildnis-Safari – die «Mammutjäger» auf. Das Comedy-Duo begeistert das Publikum mit seiner «Wildnis-Trailer-Show».

Weitere Auskünfte:
Carmen Herzog, Bildung & Erlebnis,
Tel. 044 722 55 15
Bilder zum Download: http://www.wildnispark.ch/medien

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Wildnispark Zürich auf Ausflugsziele.ch


Keine Angst! Wir stechen nicht! (CH)

17. Mai 2010

Am Mittwoch, 19. Mai, und am Samstag, 22. Mai, finden im Abenteuerland WALTER ZOO Infotage zu den Wildbienen statt.

Das Jahr 2010 wurde von der UNO zum Internationalen Jahr der Biodiversität ausgerufen. Biodiversität ist die Vielfalt des Lebens in all seinen Formen. Auch das Abenteuerland WALTER ZOO engagiert sich aktiv für die Biodiversität und setzt verschiedene Projekte zu diesem Thema um.

Zum Erhalt beitragen
Wildbienen leisten einen wichtigen Beitrag zur Bestäubung zahlreicher Nahrungspflanzen. In der Schweiz gibt es 580 Wildbienenarten, die Hälfte der Arten ist bedroht. Mit etwas Umgestaltung im Garten oder auf dem Balkon können die Bedingungen für die Erhaltung dieser Tiere wesentlich verbessert werden.

Lernen und Fördern
Die Zoologin Manuela Cadilek gibt am Mittwoch, 19. Mai, von 13:00 bis 17:00 Uhr, und am Samstag, 22. Mai, von 10:00 bis 17:00 Uhr, Auskunft zum Thema Biodiversität und Wildbienen. „Was kann jeder Einzelne zur Erhaltung der Wildbienen tun?“
Zusätzlich bietet Mensch – Natur verschiedene Nisthilfen für den eigenen Garten an und gibt Tipps, wie man die Tierchen am besten anlockt. Am Samstag können Kinder gegen einen bescheidenen Unkostenbeitrag gleich selbst Hand anlegen und eine Nisthilfe stopfen.

Abenteuerland WALTER ZOO AG GOSSAU
Neuchlen 200
CH-9200 Gossau/SG
Fon +41 (0)71 387 50 50
Fax +41 (0)71 387 50 65
info@walterzoo.ch
http://www.walterzoo.ch

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Abenteuerland Walter Zoo auf www.Ausflugsziele.ch


Abenteuerland Walter Zoo: Kindersegen im Kamelstall (CH)

14. Mai 2010

Die Kamelherde im Abenteuerland WALTER ZOO hat kräftig Zuwachs bekommen.

Alle fünf Kamelstuten im Abenteuerland WALTER ZOO haben dieses Jahr ein Fohlen bekommen. Die Mütter Tzuij und Balusha gebaren im März und in der zweiten Aprilhälfte bekamen dann Sahira, Esther und Aisha innerhalb einer Woche je ein Fohlen.

Als Nestflüchter stehen die Jungen bereits nach kürzester Zeit auf eigenen Beinen und sind mit ihren Müttern bereits auf der Kamelweide oder beim täglichen Kamelreiten anzutreffen.
(wazo)

Trampeltiere
Kamel ist übrigens der Begriff für eine ganze Tierfamilie. Bei den Tieren im Walter Zoo handelt es sich um Trampeltiere. Diese haben im Gegensatz zu den ebenfalls zur Gruppe der Altweltkamele gehörenden Dromedaren zwei Höcker. Die Tragzeit bei den Tramepltieren beträgt rund 400 Tage. Entwöhnt werden sie nach rund einem Jahr.

Abenteuerland WALTER ZOO AG GOSSAU
Neuchlen 200
CH-9200 Gossau/SG
Fon +41 (0)71 387 50 50
Fax +41 (0)71 387 50 65
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Vielfältiger Nachwuchs im Wildnispark Zürich (CH)

11. Mai 2010

Kälber, Welpen, Frischlinge – der Wildnispark Zürich ist seit kurzem um zahlreiche Jungtiere reicher. Neben den jungen Sikahirschen, Wölfen, Feldhasen und Wildkatzen, die im April zur Welt gekommen sind, geniesst seit letztem Samstag auch ein Przewalski-Fohlen den Frühling.

Gerade mal vier Tage alt ist der jüngste Nachwuchs im Wildnispark Zürich Langenberg. Noch etwas staksig aber wohlauf bewegt sich das Przewalski-Fohlen über die Weide und erfreut die BesucherInnen. Auch die einmonatigen Sikakälber sind im Rudel auf der Weide gut erkennbar. Etwas mehr Geduld und eine Prise Glück braucht es, die Jungtiere bei den Feldhasen, Wölfen und Wildkatzen zu sehen. Die wenige Wochen alten Tiere geniessen zurzeit noch ihre Nestwärme und zeigen sich dem Publikum eher selten. Packt sie jedoch die Neugierde, wagen sie bereits kurze Ausflüge in die Anlage.

Im Gegensatz dazu sind die Frischlinge, geboren Anfang Februar, je länger je aktiver. Sie bewegen sich oft draussen und sind gut zu beobachten, wenn sie ihre Umgebung erkunden. Ebenfalls ein aufgewecktes Jungtier ist der männliche Fischotter in der Anlage beim Besucherzentrum in Sihlwald, dem man von der Kanzel aus beim Baden im Teich zuschauen kann.

Weitere Auskünfte:
Christian Stauffer
Geschäftsführer Wildnispark Zürich
Tel. 044 722 55 18 oder
christian.stauffer@wildnispark.ch

Bilder zum Download finden Sie auf http://www.wildnispark.ch/medien.

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Das Abenteuerland WALTER ZOO wird als wissenschaftlich geleiteter Zoo anerkannt (CH)

27. April 2010

Zusammen mit den Zoos Zürich und Basel sowie den Tierparks Goldau und Langenberg ist das Abenteuerland WALTER ZOO das fünfte Mitglied der Vereinigung „zooschweiz“.

Europa- und weltweit vernetzt
Das Abenteuerland WALTER ZOO ist seit langem Mitglied der europäischen Zoovereinigung und der Vereinigung „Wildparks und Zoos der Schweiz“. Die Beteiligung an Erhaltungszuchtprogrammen und der Informationsaustausch ist eine wichtige Aufgabe. Mit der Aufnahme bei „zooschweiz“ ist das Abenteuerland WALTER ZOO nun auch Europa- und weltweit vernetzt und Mitglied der Weltzooorganisation und des Verbandes Deutscher Zoodirektoren (VDZ). Der VDZ und zooschweiz sind wegweisend für die zoologische Entwicklung in Europa.

Qualitativ hochstehende Tierhaltung
Im Abenteuerland WALTER ZOO hat sich in den letzten Jahren viel geändert und auch die Eröffnung der neuen Tigeranlage, der Grössten in der Schweiz, ist lediglich ein Meilenstein. Es wurde und wird viel in die qualitativ hochstehende Tierhaltung investiert. Die Aufnahme bei „zooschweiz“ zeigt, dass dieser Ausbau auch bei Fachleuten Anerkennung findet. Unter den Mitgliedern von „zooschweiz“ findet ein intensiver wissenschaftlicher Austausch statt, von dem nun auch das Abenteuerland WALTER ZOO profitieren kann. Und dies nicht zuletzt auch zum Wohle der Tiere.

Mission von zooschweiz
Pflanzen, Tiere und Menschen bilden gemeinsam und in gegenseitiger Abhängigkeit ein Netzwerk lebender Organismen. Tiere im Zoo sind Botschafter ihrer in der Natur bedrohten Lebensgemeinschaften. Sie helfen, die Notwendigkeiten des Schutzes ihrer Naturräume zu begreifen.zooschweiz leistet einen aktiven Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt . Menschen, die von der Schönheit und der Würde der Wildtiere berührt sind, setzen sich auch für die Erhaltung derer Lebensräume ein.(wazo)

Stefan Specht
Marketing und Events
Abenteuerland
WALTER ZOO AG GOSSAU
Neuchlen 200
CH-9200 Gossau SG 2
Fon +41 (0)71 387 50 50
Fax +41 (0)71 387 50 65
Direktwahl +41 (0)71 387 50 68
marketing@walterzoo.ch
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Wildnispark-Zürich: Wohnraum für Nachmieter im Altholz

26. April 2010

Alte Bäume sind voller Leben. Auch Vögel profitieren von der Entwicklung zu vermehrten Altholzbeständen im Sihlwald. Der Schwarzspecht findet Nahrung und Futter zugleich. Zieht er weiter, ist seine Nisthöhle begehrt. Neben Dohle, Baummarder, Hornissen und Wildbienen bietet sie auch der Hohltaube wichtigen Wohnraum.

Der Schwarzspecht ist eine Charakterart in ausgedehnten Wäldern. Er bevorzugt alte und kräftige Buchenstämme für den Bau seiner Nisthöhle. Nahrung findet er unter der Rinde und im Holz – es sind vor allem Käfer und deren Larven. Auf diese Weise profitiert er gleich doppelt von den vermehrten Alt- und Totholzbeständen. Verlässt er seinen Standort, stehen die Nachmieter Schlange, denn eine bereits gemachte Höhle ist begehrt. Fledermäuse, Baummarder, Siebenschläfer und diverse Vögel versuchen, die Spechthöhle zu besetzen. Die unscheinbare Hohltaube hat dabei oft einen schweren Stand, sich durchzusetzen.

Unauffälliges Leben, unauffälliger Rückgang
Die Hohltaube ist mit ihrer Körperlänge von 28-32cm und einem Gewicht von 250-300g die kleinste Taubenart in Europa, kleiner auch als die Stadttaube, der sie auf den ersten Blick gleicht. Sie lebt aber wie der Schwarzspecht in altholzreichen Laub-Mischwäldern und, wie ihr Name andeutet, in Baumhöhlen oder auch Felsspalten. Im Gegensatz zum Schwarzspecht sucht sie ihre Nahrung am Boden, wobei sie Beeren, Eicheln und Samen bevorzugt. Zwischendurch bezieht sie für die Nahrungssuche auch landwirtschaftliche Flächen ein. In den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts gab es an vielen Orten Anzeichen für einen Bestandeseinbruch. Hauptgründe dürften die Vernichtung natürlicher Lebensräume und der Schwund von Altholzbeständen gewesen sein.

Erholung der Bestände im Sihlwald
Laut Angaben von BirdLife Zürich hat sich der Bestand der Hohltauben im Sihlwald in den letzten zehn Jahren stark erholt. Im Perimeter wurden neue Standorte gemeldet und seit 1988 hat sich die Zahl der Brutpaare sogar mehr als verdoppelt. Nach wie vor lebt die Hohltaube im Sihlwald unspektakulär neben anderen Tieren, welche bunter, lauter oder in grösserer Anzahl auftreten. Sie zeigt jedoch durch ihre Präsenz auf, wie wichtig Altholzbestände sind und dass die Entwicklung des Sihlwalds zum Naturwald Früchte trägt.

Weitere Auskünfte: Christian Stauffer,
Geschäftsführer, Tel. 044 722 55 18

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Wildnispark Zürich – Grünes Licht für erste Etappe Langenberg West (CH)

14. April 2010

Der Stiftungsrat hat die erste Etappe der geplanten Erneuerung und Erweiterung im Westteil des Wildnispark Zürich Langenberg freigegeben. Die Etappe umfasst im Wesentlichen die Erneuerung von bestehenden Tieranlagen. Im Mai beginnen die Bauarbeiten mit dem Ziel, dass anlässlich des Herbstfestes vom 3. Oktober 2010 erste Teile eröffnet werden können.

Das Projekt Langenberg West umfasst zwei Etappen; die Erneuerung des bestehenden Teils als erste und die Erweiterung als zweite. Der Westteil des Langenbergs wurde zum 100-jährigen Jubiläum 1969 eröffnet. Er beherbergt heute die grossen einheimischen Wiederkäuer Wisent und Elch, sowie Przewalskipferde, Rehe und Füchse. Der grössere Teil der Anlagen ist vierzig Jahre alt, konzeptionell veraltet und teilweise baufällig. Die Erneuerung dieser Anlagen wurde nun als erster Schritt freigegeben.

Vollständig erneuert werden die Anlagen für Wisente und Elche sowie die beiden Eingangsbereiche zum Westteil. Während die Wisente oberhalb des Betriebsgebäudes einen neuen Platz erhalten, wird die bestehende Elchanlage in ein weiträumiges Schaugehege umgestaltet. Es ist das Ziel, die Erneuerung der Tieranlagen bis Anfang Oktober abzuschliessen, so dass diese zum Herbstfest eingeweiht werden können. Die Gestaltung der Eingänge folgt später.

Erweiterung mit Erlebniswelten
Im Zentrum des gesamten Projekts Langenberg West stehen die Beziehungen zwischen Mensch, Tier und Wildnis. In zwei Etappen, die bis in den Herbst 2011 dauern, werden deshalb vier neue Erlebniswelten aufgebaut. In der ersten Etappe wird der heutige Elchstall vollständig renoviert und mit einem breiten Informationsangebot ausgestattet. Eine weitere Erlebniswelt bildet die mongolische Jurte, welche den Alltag der Nomaden in der Mongolei zeigt. In der zweiten Etappe sollen die «Steinzeitwelt» und «Jagen und Sammeln» entstehen.

Erste Etappe vollständig finanziert
Der Stiftungsrat hat sich zum Bau der ersten Etappe entschieden, da die Erneuerung dringlich ist, diese Anlagen für sich funktionieren und die Finanzierung gesichert ist. Für das Gesamtprojekt zeichnen sich aufgrund der durchgeführten Ausschreibungen wesentlich tiefere Kosten ab als im Kostenvoranschlag angenommen waren. Sie belaufen sich nun auf 4.6 Mio. Franken gegenüber den bisher geschätzten 5.4 Mio. Franken. Für die Umsetzung der zweiten Etappe fehlen noch rund 900’000 Franken. Es besteht Zeit bis im Frühling 2011, diese Summe zusammen zu bringen. Dann könnte der Stiftungsrat die Realisierung der zweiten Etappe plangemäss für 2011 freigeben.

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Für weitere Auskünfte:
Christian Stauffer,
Geschäftsführer Wildnispark Zürich,
ab 16 Uhr Tel. 079 509 32 89.


Wildnispark Zürich: Neue Ausstellungen zum Thema „Wildnis“ (CH)

18. März 2010

Neue Ausstellungen zum Thema "Wildnis"

Wildnis ist nicht gleich Wildnis. Was für die einen „schrecklich schön“, ist für die anderen „furchtbar zahm“. Mit einem grossen Frühlingsfest eröffnen am 21. März im Besucherzentrum in Sihlwald zwei neue Ausstellungen, die das Jahresthema „Wildnis“ aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten.

Wildnis hat viele Gesichter. Für manche bietet sie Erholung und Lebensfreude, für andere die grenzenlose Freiheit oder gar den ultimativen Kick. Genau diese verschiedenen Vorstellungen und individuellen Zugänge zu Wildnis bilden die Grundlage für die neuen Ausstellungen im Besucherzentrum in Sihlwald. „Wildnis und wir“ heisst die von Z-à-dire konzipierte Ausstellung, die über den Begriff „Wildnis“ mit seinen verschiedenen Aspekten philosophiert und ihn zur heutigen Zivilisation in Bezug setzt. Mit einer anderen Sicht von Wildnis befasst sich die Ausstellung „Wildnis – wo der Bär zuhause ist“ von Pro Natura. Kindergerecht und mit vielen lebenden Kleintieren führt sie durch Wald und Alpen und zeigt die Bedürfnisse der Tiere an ihre verschiedenen Lebensräume in freier Wildbahn auf. Der neue Weg „Fenster zur Wildnis“ ist ein zweistündiger Rundgang durch den Sihlwald und wird von einem Kinderhörspiel begleitet. Die Geschichte von Filou, dem Stadtfuchs und Wurzeli, dem Wichtel aus dem Sihlwald kann auf den eigenen MP3-Player heruntergeladen und auf dem Rundgang in zwölf Etappen gehört werden.

Feierliche Labelübergabe
Neben den Vernissagen und der Eröffnung des „Fenster zur Wildnis“ findet am Frühlingsfest auch die offizielle Übergabe des Labels „nationaler Naturerlebnispark“ statt, das der Wildnispark Zürich im August 2009 vom Bund erhalten hat.

Die Höhepunkte aus dem Festprogramm vom Sonntag,
21. März 2010

In Sihlwald

Naturerlebnispark Sihlwald (10.30-11.30 Uhr)
Feierliche Übergabe des Labels „Naturerlebnispark Sihlwald“ mit Mirjam Schlup Villaverde, Präsidentin Stiftungsrat Wildnispark Zürich, Bruno Oberle, Direktor Bundesamt für Umwelt BAfU und Martin Waser, Stadtrat von Zürich.
Eröffnung der Ausstellungen im Besucherzentrum (9.00-17.30 Uhr)
Führungen durch „Wildnis und wir“ und „Wildnis – wo der Bär zuhause ist“ sowie Eröffnung des Weges „Fenster zur Wildnis“, neu mit Hörspielen für Kinder.
Wo die wilden Kerle wohnen (14.00 und 15.00 Uhr)
Die Junge Bühne Bern zeigt Ausschnitte aus „Wo die wilden Kerle wohnen“. Ein Theaterstück mit viel Musik, Bewegung und Poesie für Kinder ab 6 Jahren.
Nostalgie-Bahn (13.00-17.00 Uhr)
Geniessen Sie eine Fahrt wie anno dazumal im „gmüetli Sihltaler“ vom Bahnhof Sihlwald nach Sihlbrugg und zurück.

Im Langenberg

Riesiger Feldhase (12.00-15.00 Uhr)
Kinder bemalen und verzieren zusammen einen riesigen Feldhasen aus Holz, der bis im Sommer im Wildnispark Zürich zu bewundern ist.
Ostereier malen (14.00-16.00 Uhr)
Buntes Eierfärben für die ganze Familie, damit das Osternest zu Hause schön geschmückt ist.
Mein Name ist Hase (14.00, 15.00 und 16.00 Uhr)
Eine 30-minütige Führung der besonderen Art zur neu gestalteten Hasenanlage.

Für weitere Auskünfte zum Fest: Judith Falusi, Tel. 044 722 55 26

Stiftung Wildnispark Zürich
Alte Sihltalstrasse 38
8135 Sihlwald

Telefon +41 44 722 55 22
Fax +41 44 722 55 23
http://www.wildnispark.ch/

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Zwillingstaufe bei den Schimpansen im Walter Zoo (CH)

15. März 2010

Taufe der Schimpansen-Zwillinge

Am Sonntag, 21. März 2010, erhalten die Schimpansenzwillinge im Abenteuerland WALTER ZOO ihre Namen. Als Taufpaten sind alle „menschlichen“ Zwillinge eingeladen.

Riesengross war die Überraschung, als die Schimpansin Brigitte am 28. Januar zwei Söhne gebar. Zwillinge sind bei Schimpansen äusserst selten. In Europa ist es erst drei Mal gelungen, diese grosszuziehen. Um so mehr freut sich Zoodirektor Ernst Federer, dass Brigitte und ihre zwei Söhne wohlauf sind.

Harte erste Wochen
Die ersten Wochen im Leben der kleinen Schimpansen waren nicht ganz einfach. Die ganze Gruppe litt an einer starken Erkältung. Brigitte hatte sogar eine Lungenentzündung und musste zur Behandlung zusammen mit den Zwillingen für kurze Zeit von der übrigen Gruppe isoliert werden. „Wir hatten grosses Glück, dass die Zwillinge selbst nicht angesteckt wurden“, gibt Federer Auskunft.

Taufe mit Zwillings-Paten
Nächsten Sonntag sollen die zwei neusten Mitglieder der Schimpansengruppe nun ihre Namen erhalten. Die Taufe auf Affenart findet um 14 Uhr im Schimpansenhaus statt. Als Paten sind alle Zwillinge herzlich eingeladen. Sie und ihre Familien haben an diesem Tag freien Eintritt in den Zoo. „Auf die Idee hat uns eine Anfrage des Zwillingselternclubs St. Gallen gebracht“, sagt Federer. Der Zoo freut sich auf möglichst viele Zwillinge, die Brigitte und ihrem Nachwuchs Glück wünschen. (wazo)

Bildlegende:
Nächsten Sonntag werden die Schimpansenzwillinge im Walter Zoo getauft. Bild: Evelyne Eichenberger

Weitere Informationen zum Walter Zoo auf www.Ausflugsziele.ch


Im Langenberg sind die ersten Wildschweinfrischlinge zu sehen (CH)

22. Februar 2010


Sihlwald, 22. Februar 2010

Wildnispark Zürich: Biodiversität hat viele Gesichter

Genetische Vielfalt macht fit für die Zukunft

Im Langenberg sind dieser Tage die ersten Wildschweinfrischlinge zu sehen. Sie haben einen besonderen Vater. Es ist der Keiler Max, der 2008 als Findelkind in den Langenberg gekommen ist.

Die kleinen Frischlinge trotzen erfolgreich der Kälte. Es ist zu erwarten, dass sie besonders fit sind. Gegenüber jungen Wildschweinen aus früheren Jahren haben sie nämlich einen entscheidenden Vorteil: Sie haben durch die Verpaarung von Max, der aus dem Freiland stammt mit Bachen aus dem Langenberg, vielfältigere Gene. Was wir von Mischlingshunden kennen, die in der Regel gesünder sind als ihre reinrassig aus wenigen Individuen gezüchteten Artgenossen, gilt auch bei Wildtieren. Die genetische Variabilität ist ein wichtiger Aspekt von Biodiversität. Besonders augenfällig wird ihr Wert bei Arten, die einmal fast ausgerottet waren.

Zoos und Pärke helfen überleben
Vom Przewalskipferd haben sich von den 52 Tieren, die vor ihrer Ausrottung in freier Wildbahn in Menschenobhut gebracht worden sind, nur 12 Tiere erfolgreich fortgepflanzt. Diese sind die Vorfahren aller heute lebenden Wildpferde und die genetische Variabilität ist entsprechend sehr gering. In dieser Situation ist die oberste Maxime einer Zucht, keine weiteren Gene zu verlieren. Przewalskipferde sind deshalb in einem Erhaltungszuchtprogramm der Zoos europaweit registriert und die Tiere werden so verpaart, dass keine Gene verloren gehen und Nachwuchs mit möglichst geringer Inzucht entsteht. Diese Grundsätze gelten auch dann, wenn ein einzelnes Individuum in Menschobhut schwierig zu halten ist. Ein solches Tier ist der Zuchthengst im Langenberg, dessen Haltung eine grosse Herausforderung für die Tierpfleger ist. Fitte Nachkommen mit einem geringen Inzuchtgrad, belohnen aber diese Anstrengungen.

Auch Steinbock und Wisent betroffen
Alpensteinbock und Wisent sind Tierarten, die einmal fast ausgerottet waren und damit sogenannte genetische Flaschenhälse mit wenigen fortpflanzungsfähigen Tieren durchlaufen haben. Die ca. 16‘000 heute in der Schweiz lebenden Alpensteinböcke stammen von ein paar wenigen Individuen ab, die im Auftrag von Schweizer Bürgern im Revier des italienischen Königs am Gran Paradiso gestohlen wurden. Deren Nachkommen konnten erfolgreich in den Schweizer Bergen ausgewildert werden. Die letzten freilebenden Wisente wurden 1919 in Bialowieza und 1927 im Kaukasus gesichtet. Auch diese Art hat in Zoos überlebt und wurde erfolgreich wieder angesiedelt. Auch hier stammen alle heute lebenden Wisente von zwölf Tieren ab, die sich in Zoos erfolgreich fortgepflanzt haben. Aufgrund dieser Geschichten muss man davon ausgehen, dass Alpensteinböcke und Wisente heute relativ wenig vitale und auf Umweltveränderungen anfällige Tierarten sind. Ihre schmale genetische Basis lässt wenig Raum für Anpassungen. Beobachtungen von den Beständen im Freiland stützen diese Thesen und es ist zu hoffen, dass sie trotz dieses Handicaps langfristig überleben werden.

Weitere Auskünfte: Christian Stauffer, Geschäftsführer Wildnispark Zürich 044 722 55 18 / christian.stauffer@wildnispark.ch

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