Die Bergbahnen Chur haben nach wie vor täglichen Betrieb und bieten Winterwandern, Schneeschuhlaufen sowie kulinarische Erlebnisse in der Bergbaiz an. Wer das Uffa-Abo besitzt, profitiert nochmals von den zusätzlichen Extras: Skifahren in Savognin, Eislaufen in der Oberen Au und Gerstensuppe in der Bergbaiz – für Uffa-Abobesitzer alles inklusive. Die Spezialangebote gelten während den Sportferien von Montag 27. Februar bis Freitag 03. März 2023.
Nach elf sonnigen Tagen mit Ski- und Schlittelbetrieb mussten die Pisten in Brambrüesch per 15. Februar 2023 auf Grund von Schneemangel und aus Sicherheitsgründen geschlossen werden. Deshalb bieten wir unseren Uffa Abonenten in den Churer Sportferien wie schon im Januar folgende Spezialangebote an.
Uffa go gnüssa – Gerstensuppe in der Bergbaiz Trotz wenig Schnee gibt es genügend Gründe mit den Bergbahnen Chur uffa auf Brambrüesch zu fahren: Winterwandern, Schneeschuhlaufen sind gut möglich – der Schlittelweg zwischen der Alp Malix und der Bergbaiz ist geöffnet. Zur Stärkung serviert das Bergbaiz Team allen Uffa-Abo Besitzer:innen kostenlos eine Gerstensuppe.
Skifahren in Savognin und Eislaufen Obere Au Die Uffa-Abonnenten kommen trotz Schneemangel auf Brambrüesch zum ihrem Skivergnügen, dies dank der Zusammenarbeit mit den Savognin Bergbahnen. An Wochentagen während den Churer Sportferien ist dort Skifahren zum Nulltarif möglich, am Wochenende gelten die normalen Vergünstigungen von 50 % wie in allen anderen KMS-Gebieten (www.kms-gr.ch). In Kooperation mit den Sport- und Eventanlagen Chur kann in der Trainingseishalle der Oberen Au mit Musik und wechselnder Beleuchtung durch vorweisen des Uffa-Abos ein kostenloser Eintritt an der Kasse der Eishalle fürs Eislaufen bezogen werden.
Mit oder ohne Schnee: Samstagabend Erlebnis und Kuchenbuffet Die Bergbaiz ist weiterhin täglich geöffnet! Nebst dem vielfältigen und regionalen Angebot wartet an Wochenenden ein Buffet mit selbstgemachtem Kuchen auf die Bergbaiz Gäste. Das Samstagabend-Erlebnis mit Fackelweg hoch zum Apéro in die Älplibar und mit Fondueplausch in der Bergbaiz findet bis am 4. März statt.
Täglich offen Die Pendelbahn und die Gondelbahn nach Brambrüesch fahren täglich durchgehend von 8.30 bis 17 Uhr. Die Bergbaiz ist von 9 bis 17 Uhr durchgehend geöffnet. Weitere Auskünfte gibt es auf www.churbergbahnen.ch.
Chur, 22. Februar 2023
Eine Mitteilung der Chur Bergbahnen (Bergbahnen Chur-Dreibündenstein AG/BCD)
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Am vergangenen Wochenende fand bereits zum 43. Mal das Internationale Schlittenhunderennen auf dem Lenker Talboden statt. Bei strahlendem Sonnenschein herrschten perfekte Bedingungen für die Gespanne wie auch für die zahlreichen Zaungäste.
Schon am Freitagabend kündigte sich dieser sportliche Grossanlass mit unüberhörbarem Heulen und Bellen im Ferienort, zuhinterst im Simmental, an. Circa 98 Schlittenhunde- und Skijöring-Gespanne gingen an den beiden Renntagen an den Start. «Dank den nach wie vor kalten Nächten konnten sämtliche Rennen auf den gut präparierten Trails durchgeführt werden», zeigte sich OK-Präsident Heinz Welten sehr zufrieden. Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer liessen sich das Spektakel nicht entgehen und feuerten die Musherinnen und Musher mit Ihren Gespannen entlang der Strecke an. Die Organisatoren konnten insgesamt rund 2’000 Gäste an den beiden Wettkampftagen begrüssen.
Der Anlass mit internationalem Teilnehmerfeld wurde vom Organisationskomitee in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Schlittenhundesport Verein (SSV) und den zahlreichen Helferinnen und Helfern geplant und durchgeführt. Im Zielgelände, abseits der spektakulären Rennstrecke, fanden sowoh die Teilnehmenden wie auch die zahlreichen Besucher ein «Dörfli» mit Köstlichkeiten für den grossen und kleinen Hunger sowie Getränke, angeboten durch die Crew des Sporthotels Wildstrubel, vor. «Die Wettkämpfe an der Lenk mit seiner imposanten Bergkulisse, die schönen Trails und die gemütliche Atmosphäre werden mir in bester Erinnerung bleiben. Ich freue mich schon jetzt auf die Rennen in einem Jahr», äusserte sich eine begeisterte Teilnehmerin.
Ein grosses Dankeschön geht an alle Helfenden und Sponsoren, die zum Gelingen dieses traditionellen Wintersportanlasses beigetragen haben. Alle Ranglisten sind auf der Webseite http://www.fairplay-timing.ch zu finden.
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Im April 2013 öffnet das Würth Haus Rorschach und mit ihm das Forum Würth Rorschach seine Pforten. Zehn Jahre später besuchte bereits der 500’000 Besuchende die Ausstellung. Barbara Rohner, Leiterin des Forum Würth Rorschach und Adrian Parpan, Geschäftsführer der Würth Management AG, beglückwünschten Frau Marianne Kappler aus Rottweil in Deutschland und überraschten sie mit einer Urkunde, einem Ausstellungskatalog und einem Blumenstrauss.
«Mein Mann und ich waren schon mehrmals hier in Rorschach, aber die Ausstellung ‹Lust auf mehr› sehen wir zum ersten Mal. Uns hat die letzte Ausstellung so gut gefallen, dass wir gerne wieder gekommen sind. Wir waren auch schon öfter zu Besuch in der Kunsthalle Schwäbisch Hall.», erzählt Frau Kappler.
«Es ist uns wichtig, den Menschen in der Region aber auch über die Grenzen hinaus die Kunst näher zu bringen, deshalb haben wir in den letzten Jahren unser Kunstvermittlungsprogramm erweitert. Mit den regelmässig wechselnden Ausstellungen und dem freien Eintritt wollen wir Lust auf Kunst machen und Leute mehrmals zu uns ins Museum locken.», sagt Barbara Rohner.
Mit «Wasser, Wolken, Wind» eröffnet das Forum Würth Rorschach am 26. Februar 2023 bereits die 22. Ausstellung und lädt alle Kunstinteressierten ein, in die Welt der Elementar- und Wetterphänomene in der Sammlung Würth einzutauchen. «In unserem Museum können wir Kunst auf vielfältige Art und Weise zeigen und so auf das Thema der jeweiligen Ausstellung flexibel eingehen sowie eine Brücke zwischen Kunst und Erlebnis schaffen», ergänzt die Kunsthistorikerin.
«Es ist dem grosszügigen Engagement von Prof. Reinhold Würth zu verdanken, dass wir Kunst im Forum Würth Rorschach zeigen können. Die Förderung von Kunst und Kultur hat in der Würth-Gruppe und für Prof. Würth einen sehr hohen Stellenwert, denn sie gehört untrennbar zum Unternehmen. Dabei betont Prof. Würth immer, dass es ihm wichtig ist, dass Kunst für alle und frei zugänglich ist, denn die starke Präsenz der Kunst und die vielfältigen Aktivitäten sind Ausdruck gelebter Unternehmenskultur.», sagt Adrian Parpan, Geschäftsführer der Würth Management AG.
Neben der Kunst im Forum Würth Rorschach, ist aber auch der Skulpturengarten einen Besuch wert. Rund um das Würth Haus Rorschach befinden sich viele interessante Skulpturen und laden zum Verweilen direkt am Bodenseeufer ein.
5 Hauptausstellungen, 16 Foyerausstellungen Die rund 19’000 Werke umfassende Sammlung Würth ist die Basis aller Aktivitäten des Forum Würth Rorschach, dem musealen Bereich des Würth Haus Rorschach. Die Akzente der Sammlung liegen auf Skulpturen, Malerei und Grafiken vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart.
Das Forum Würth Rorschach zeigt immer wieder wechselnde Haupt- und Foyerausstellungen. Mit der Ausstellung «Wasser, Wolken, Wind ‒ Elementar- und Wetterphänomene in der Sammlung Würth» steht bereits die sechste Hauptausstellung in seinen Startlöchern und wird ab Ende Februar 2023 gezeigt.
Mit den Foyerausstellungen bietet das Forum Würth Rorschach zusätzlich zum Museum die Möglichkeit weitere Kunst zu erleben. Diese sind in den frei zugänglichen Foyers im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss kostenfrei für alle Besucher:innen zu sehen.
Darüber hinaus findet man im grosszügig angelegten Skulpturengarten derzeit Exponate unter anderem von Niki de Saint Phalle, Horst Antes und Henry Moore.
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Mit der Führung für blinde Menschen und Personen mit Sehbeeinträchtigung startete der Auftakt einer neuen Führungsreihe im Forum Würth Rorschach. Dazu waren sehbehinderte und sehende Menschen gemeinsam eingeladen, die Kunst zu entdecken.
Am 3. Dezember lud das Forum Würth Rorschach zu einer besonderen Führung ein. Das Museum mit allen Sinnen erlebbar zu machen, ist bereits seit 2017 das Credo im Forum Würth Rorschach. Gezeigt hat sich diese Einstellung bereits in mehreren Veranstaltungen, wie z. B. dem ArtVino, bei dem immer ein Sinn im Fokus stand.
Die neue Führungsreihe widmete sich an der ausgebuchten Führung dem Sehsinn und lud blinde Menschen und Personen mit einer Sehbeeinträchtigung zum Rundgang durch die Ausstellung «Lust auf mehr» ein. Das Besondere an diesem Auftakt: die Person, die durch das Museum führt, ist selbst sehbehindert. David Herzmann führte die Teilnehmer:innen fachkundig und spannend durch die Ausstellung und beschrieb während des Rundgangs die Tastobjekte ganz nach seiner persönlichen Wahrnehmung. Dabei konzentrierte er sich auf wenige Objekte und Werke, die er ausführlich beschrieb. Alle Teilnehmenden waren eingeladen, die Kunst zu spüren und ihren eigenen Vorstellungen freien Lauf zu lassen oder diese mit den anderen zu teilen. Das Kunst auch ohne Sehen sehenswert ist, zeigte der Erfolg der neuen Führungsreihe!
Das neue Format im Forum Würth Rorschach fand regen Anklang und sehr positives Feedback. Ein neuer Termin im April ist bereits in der Vorbereitung und lädt wieder alle ein, dabei zu sein.
Öffnungszeiten Forum Würth Rorschach Oktober ‒ März Dienstag ‒ Sonntag 11.00 ‒ 17.00 Uhr
Eintritt frei
Medienkontakt Martina Bohn Head of Marketing & Communication Tel. +41 71 225 10 45 presse@wuerth-management.com
Inklusive Arbeit im Forum Würth Rorschach
Kunst verbindet Menschen und entfaltet sich besonders im Dialog. Das ist dem Forum Würth Rorschach ein grosses Anliegen. Mit den verschiedenen Führungsformaten soll allen Gästen ein lebendiger Zugang zur Kunst ermöglicht werden.
Menschen mit besonderen Bedürfnissen sind immer willkommen. Gerne werden individuelle Führungen und Workshops ausgearbeitet und angeboten. Natürlich kostenfrei.
Vor über fünf Jahren etablierte sich die Idee, zusammen mit einer sozialen und lokalen Einrichtung einen Weihnachtsbaum zu gestalten und so auf das soziale Engagement in der Region aufmerksam zu machen. In diesem Jahr erhielt das Forum Würth Rorschach sportliche Unterstützung von den Athlet:innen der Special Olympics Switzerland. «St. Gallen mit allen» lautete das Motto der Special Olympics National Summer Games 2022. Für den Weihnachtsbaum gestalteten die Athlet:innen prächtige Medaillen, welche die Besuchenden während der gesamten Adventszeit zu einer ganz besonderen Medaillenjagd einladen.
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Seit einigen Tagen ist das Papiliorama im Dreiseenland um eine Attraktion reicher: eine spannende Ausstellung mit 20 grossen Terrarien voller faszinierender Lebewesen wie Gottesanbeterinnen, Wandelnden Ästen und anderen exotischen Erfindungen von Mutter Natur konnte aus dem Tropenhaus Wolhusen vor dem Aus gerettet werden und sorgt nun für viel Interesse bei den Besuchern in Kerzers.
Expovivo hiess die Wanderausstellung mit mobilen Terrarien von Christian und Christine Schweizer, welche mehr als 30 Jahre lang in verschiedensten Messe- und Einkaufszentren der Schweiz zu sehen war. Als 2020 die Covid-Pandemie mit den daraus folgenden Lockdowns auf den Plan trat, verlor die Ausstellung ihre Existenzgrundlage. In einer Rettungsaktion mit Crowdfunding übernahm der eigens gegründete Verein Insectorum die Kollektion und sie fand einen neuen Platz im Tropenhaus Wolhusen. Das Glück währte jedoch nicht lange. Als das Tropenhaus vor einigen Monaten einen Strategiewechsel beschloss und entschied, sich von der Ausstellung zu trennen, drohte ihr das endgültige Aus. Der Initiant von Insectorum und ehemalige Direktor des Tropenhauses, Beat Mumenthaler suchte händeringend nach einer Lösung und gelangte so an die Stiftung Papiliorama.
Mit seinem Angebot traf Mumenthaler bei Papiliorama-Direktor Caspar Bijleveld einen Nerv: „Unsere Zukunftpläne Papiliorama 2030+ sehen eine neue Ausstellung mit Amphibien, aber auch Arthropoden und Fischen vor. Mit diesen qualitativ hochstehenden, mobilen Terrarien können wir unseren Besuchern bereits jetzt einen Vorgeschmack auf die Zukunft und einen tollen Einblick in die Welt der kleinen Bewohner unserer Erde bieten“. Tatsächlich faszinierten die neu zu sehenden Arten die Besucher von der ersten Stunde an. Viele Kinder und Erwachsene stehen lange vor den Vitrinen, beobachten die wunderschöne Blütenmantis, die leicht gruseligen Höhlengrillen oder die hervorragend getarnten Phasmen und staunen über die Vielfalt der Natur. Und genau das möchte das Papiliorama bei seinen Besuchern bezwecken: sie für die Artenvielfalt begeistern und dadurch für deren Schutz gewinnen.
Es gibt aber noch einen weiteren Aspekt, der den Ausschlag gegeben hat, die Ausstellung zu übernehmen. Die Stiftung Papiliorama setzt aus Überzeugung wo immer möglich auf Recycling. Dass die Terrarien nun dank dieser Übernahme ein neues Leben erhalten haben, anstatt im Müll zu landen, freut Naturschützer Bijleveld natürlich zusätzlich.
Kontakte: Christian Andres, Stellvertretender Kurator Papiliorama (031 756 04 61) Chantal Derungs, Head of Science, Education & Communication (031 756 04 65)
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Das Red Bull X-Alps ist das härteste Gleitschirm-Rennen der Welt. Der Hike & Fly-Wettkampf führt über die Alpen, die Route ist noch nicht bekannt. Aber: Bei der elften Austragung wird der Niesen als Turnpoint Teil des Wettkampfes sein. Die einheimischen «Überflieger» Christian «Chrigel» Maurer, Patrick von Känel und Sepp Inniger werden den Niesen zusammen mit den weltbesten Gleitschirmpiloten ansteuern. Die Positionierung des Niesen als Flugberg wird mit dem Turnpoint im Rahmen des Red Bull X-Alps 2023 weiter gestärkt.
Mit Chrigel Maurer, Patrick von Känel und Sepp Inniger verfügt das Kander- und Engstligtal auf kleinem Raum über so viele Weltklasse-Piloten wie keine andere Region. Christian Maurer gewann das Red Bull X-Alps sieben von 10 Mal seit der Lancierung im Jahr 2003, Patrick von Känel wurde bei seiner zweiten Teilnahme im 2021 Zweiter, Sepp Inniger wurde 2019 als Supporter mit Patrick von Känel im 2019 Achter und steigt im 2023 mit reifer Wettkampferfahrung und zahlreichen Wettkampf-Podestplätzen in die Challenge ein. Der Niesen ist ihr Hausberg. Darum hat sich die NIESENBAHN AG darum bemüht, mit dem Niesen, 2‘362 m ü. M., Turnpoint der Red Bull X-Alps 2023 zu werden. «Der Red Bull X-Alps-Turnpoint Niesen ist auch eine Wertschätzung an Chrigel, Päddel und Sepp. Ohne sie wäre der Niesen nicht der Flugberg, den er ist. So kommen sie am wichtigsten Gleitschirmrennen der Schweiz «zu Hause» vorbei und bringen noch über 30 andere Weltklassepilot*innen mit!», freut sich Nicolas Overney, Leiter Markting, Verkauf und Events bei der NIESENBAHN AG.
Turnpoint Niesen – Startplatz für Rekordflüge
Bis 4‘000 Gleitschirmpilot*innen starten jeden Sommer auf dem Niesen. Einige davon für persönliche Streckenrekorde. So auch die einheimischen Top-Flieger: Chrigel konnte seinen ersten Rekordflug vom 10. Juni 2004 nach Landeck (A) am 2. Juni 2019 mit einem 343 Kilometer-Flug in 11 Stunden überbieten! Patrick von Känel reiht sich mit seinem Spitzenflug von 306 Kilometer, ebenfalls vom 2. Juni 2019, weit vorne im Streckenflug-Ranking ein. Für ihn war zudem der 5. November 2020 ein spezieller Flugtag mit Start vom Niesen: «Federleicht schwebend über dem Niesen der Abendsonne entgegen, während das gesamte Mittelland mit einem Nebelmeer überzogen war.» beschreibt er seinen Flug von damals. Auch Sepp Inniger hat eine besondere Beziehung zum Niesen. Wie von Känel ist Inniger Testpilot von Advance und fliegt somit viele Tage vom Niesen aus, um neues Material zu testen. So kommt er im Jahr 2022 auf bereits 44 Flugtage vom Niesen und auf 97 Bahnfahrten mit der Niesenbahn. «Meine persönlich weitesten Flüge, die ersten 100er und 200er, sind vom Niesen aus und bleiben in bester Erinnerung.» so Inniger weiter zu seiner speziellen Beziehung zum Niesen. Beim Red Bull X-Alps 2023 wird der Niesen ein Zwischenziel markieren. Die Spannung wird gross sein, in welcher Reihenfolge sich die mit dem Fluggebiet Niesen bestens vertrauten Einheimischen auf dem Niesen in das «Signboard» eintragen werden. Weltweite Aufmerksamkeit in der Flugszene und bei den Medien wird ihnen garantiert sein.
Kein Anfängerberg – von der Erfahrung profitieren
Vom Niesen aus zu starten und bis zu den offiziellen Landeplätzen in Emdthal, Spiez, Frutigen oder Interlaken rund 1‘500 bis 1‘700 Höhenmeter abzugleiten, ist für viele Gleitschirmpilot*innen zunächst Traum, dann Wunsch und schliesslich Realität. Entsprechend ist die Pyramide bekannt und an idealen Flugtagen ein begehrter Startplatz für Gleit- und Distanzflüge. Die voralpine Lage der Niesenkette macht es für nicht routinierte Pilot*innen anspruchsvoll, die Situation je nach Wind, Temperatur und Tageszeit richtig einzuschätzen. Umso wichtiger ist es, dass Nachwuchspilot*innen von den Erfahrungen der Routiniers profitieren und von den Vorbildern lernen. Maurer, von Känel und Inniger sind auf unterschiedlichen Kanälen und an Veranstaltungen präsent und geben ihr Wissen weiter. Für den Niesen ist dies von grosser Bedeutung, damit Risiken reduziert und Unfälle möglichst vermieden werden können.
Zwei Turnpoints im Kandertal: Frutigresort-Niesen
Nach spannenden Verhandlungen mit den Organisatoren des Red Bull X-Alps 2023 gibt es im Kandertal mit dem Frutigresort in Frutigen und dem Niesen in Sichtdistanz zwei Turnpoints. Wie die Strecke an den zwei Turnpoints vorbei führen wird, ist noch offen. Die definitive Strecke wird am 15. März 2023 kommuniziert. Bereits heute ist aber klar, dass die Verantwortlichen vom Niesen und vom Frutigresort im Gleitschirmsport enger zusammenarbeiten wollen. In Frutigen übernachten und die Landeplätze in der Region anfliegen oder ein Streckenflugtraining absolvieren: Der Möglichkeiten gibt es viele.
Positionierung des Niesen als Flugberg
«Christian, Patrick und Sepp sind Spitzensportler aus unserer Region. Ihre Nähe, ihr Engagement als Testpiloten der Gleitschirmmarke «Advance», ihre Verbundenheit zum Berg, ihr beneidenswertes Können, ihre immense Erfahrung und ihre glaubwürdige Botschaftertätigkeit haben uns dazu bewogen, im 2023 auf das Red Bull X-Alps zu setzen. Dieser Akzent sowie die Zusammenarbeit mit den drei Einheimischen hilft uns bei der Weiterentwicklung der Positionierung des Niesen als Flugberg.» kommentiert Urs Wohler, Geschäftsführer der Niesenbahn, die Zusammenarbeit.
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Im Juni 2021 wurde der erste neue Triebwagen bei den Pilatus-Bahnen ausgeliefert. Seither nimmt das Jahrhundertprojekt mit dem neuen Rollmaterial seinen systematischen Lauf: In enger Zusammenarbeit mit dem Hersteller Stadler Rail waren die spektakulären 360-Grad-Panorama-Wagen auf unzähligen Probefahrten unterwegs. Zunächst einzeln und seit der Lieferung des zweiten Triebwagens Mitte Juni 2022 ab August 2022 auch in Doppeltraktion. Nach intensiven Tests hat das Bundesamt für Verkehr (BAV) nun grünes Licht gegeben für die technische Ausführung, die Sicherheit und den Betrieb der neuen Bahnen als Doppelkomposition.
Kriens/Luzern, 4. Oktober 2022 – Es ist ein Jahrhundertprojekt – und die Erneuerung der Pilatus Zahnradbahn im Umfang von 55 Millionen Franken biegt auf die Schlussgerade ein. Vor Kurzem hat das Bundesamt für Verkehr den Pilatus-Bahnen offiziell die Betriebserlaubnis für ihre neue Zahnradbahn-Komposition erteilt – dies nach einer intensiven Prüfung. Damit ist ein entscheidender Meilenstein geschafft. Die neuen Triebwagen, die drei neuen massgefertigten Gleiswender und das damit verbundene Leitsystem wurden seit der Anlieferung der ersten beiden Triebwagen im letzten Jahr respektive im Juni dieses Jahres von der Pilatus-Crew auf Herz und Nieren getestet: zu Beginn mit Testfahrten zu Randzeiten und in der Nacht, danach auch immer wieder bei Fahrten im laufenden Betrieb.
Laufende Verbesserungen durch Spezialisten vor Ort Durch die enge Zusammenarbeit aller Lieferanten und technischen Verantwortlichen vor Ort konnte der herausfordernde Zeitplan eingehalten werden. Stadler Rail beispielsweise stationierte für die Zeit der Tests permanent Mitarbeitende in Alpnachstad, um ständig für das Projektteam erreichbar zu sein. Bei Massanfertigungen wie der steilsten Zahnradbahn der Welt sind solche Optimierungen üblich. Herausforderungen stellten sich etwa aufgrund der unberechenbaren Witterung am Berg oder wegen des enorm steilen Geländes mit bis zu 48 Prozent Steigung. Kommt hinzu, dass bei der Umsetzung grosses Augenmerk auf die schützenswerte Natur und die historische Bausubstanz am Berg und im Tal gelegt wird. Zugleich waren die am Projekt beteiligten Mitarbeitenden der Zahnradbahn während der Sommermonate stark in den regulären Bahnbetrieb eingebunden. «Seit dem Start unseres Jahrhundertprojekts leistet unser Team hier wirklich Grossartiges. Ich bin hocherfreut darüber, wie gut wir auf Kurs sind – und bedanke mich bei unseren Mitarbeitenden genauso wie bei unseren Lieferanten für ihr enormes Engagement», kommentiert Godi Koch, CEO der Pilatus-Bahnen, diese wichtige Wegmarke.
Nachhaltig erneuert – für die nächsten 40 Jahre Das Bundesamt für Verkehr hat nicht nur das neue Rollmaterial, sondern auch den Betrieb in Doppeltraktion getestet und offiziell abgenommen. Das heisst, dass künftig zwei Wagen aneinandergehängt mit nur einem / einer Triebwagenführer:in unterwegs sein werden. Insgesamt werden ab der Saison 2023 acht der neuen Wagen als Doppelkompositionen im 35-Minuten-Takt im Einsatz sein. Was an den neuen, vom Obwaldner Thomas Küchler entworfenen Triebwagen auf den ersten Blick auffällt, sind die grossen Glasfronten auf allen Seiten, die den Fahrgästen künftig eine 360-Grad-Panoramasicht eröffnen. Zugleich punktet das neue Rollmaterial auch in Sachen Nachhaltigkeit: So wandeln sie bei der Talfahrt Bremsenergie in elektrische Energie um, wodurch der Strombedarf im Vergleich zu heute um 30 Prozent reduziert wird, was in der aktuellen Lage von enormer Bedeutung ist. Und weil sie künftig stets in Doppeltraktion unterwegs sind, sorgen die Triebwagen auch für weniger Lärm, was der Natur und insbesondere den Tieren, die am Pilatus heimisch sind, zugutekommt. Bis zum offiziellen Start der neuen Zahnradbahn am 18. Mai 2023 stehen mit der Lieferung der restlichen Triebwagen und der Abnahme des neu installierten Fahrdienstleiterassistenzsystems weitere wichtige Meilensteine bevor. Die historischen Wagen sind noch bis zum Ende der laufenden Saison am 20. November im Einsatz. Zwei von ihnen bleiben danach für Sonderfahrten im Depot der Pilatus-Bahnen. Ein weiterer wird später im Verkehrshaus Luzern zu bestaunen sein.
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Vevey, 14. September 2022 – Am 3. September eröffnete das Festival Images Vevey mit Werken von 52 Künstler:innen aus 25 verschiedenen Ländern. Das Schloss Chillon stellt den weiblichen Adel ins Rampenlicht, erneut steht das September Musical Montreux-Vevey vor der Tür und das Museum Jenisch Vevey präsentiert zur Feier des 125-jährigen Jubiläums eine Reihe atemberaubender Ausstellungen. Dank einer technischen Meisterleistung besteht ab dem 11. Dezember zwischen Interlaken und Montreux erstmals eine Direktverbindung: der GoldenPass Express.
Vevey im Rausch der Bilder Die Eröffnung der Biennale Image Vevey war ein voller Erfolg. In Anwesenheit von 42 der total 52 Künstler:innen, darunter Superstars wie Teju Cole oder Martin Parr, und zahlreichen Besuchenden wurde die 8. Ausgabe der Biennale Festival Images Vevey vergangene Woche eröffnet. Das diesjährige Thema «Together – La vie ensemble» zelebriert das Zusammensein. Ein Erlebnis, welches die Seele nährt und zum Denken anregt. Die Werke sind noch bis zum 30. September kostenlos in Vevey zu sehen. https://www.images.ch/en/
Im château de Chillon™ thronen zwölf Schlossherrinnen Vom 9. September 2022 bis 19. Februar 2023 heisst es im Schloss Chillon «Ladies first»! Die Sonderausstellung Caroline Tschumi – Prinzessinnen im Rampenlicht hebt die weiblichen Adelsfiguren und deren historischen Errungenschaften hervor. Dazu hat die Schloss Chillon Stiftung (SCS) zwölf exklusive Porträts von Gräfinnen und Herzoginnen in Auftrag gegeben. Mit ihren einzigartigen, magischen und bunten Kreationen interpretiert die Zeichnerin Caroline Tschumi die mittelalterlichen Gräfinnen und Herzoginnen des Hauses Savoyen neu.https://www.chillon.ch/de/evenement/caroline-tschumi-prinzessinnen-im-rampenlicht/
September Musical – Österreichs musikalisches Erbe Vom 19. bis 29. September wechselt Montreux den Takt, denn im Zentrum der 76. Ausgabe des Festivals September Musical Montreux-Vevey steht das Nachbarland Österreich, die Wiege der Klassischen Musik. Haydn, Mozart, Schubert und Strauss werden von den besten Orchestern, Dirigenten, Solistinnen und Solisten wie auch jungen österreichischen Talenten vorgetragen – darunter die Camerata Salzburg, die Wiener Symphoniker oder die Jeunes Virtuoses Autrichiens. https://www.septembremusical.ch/septembre-musical-kunstprogramm-2022-de3969.html
125 Jahre Museum Jenisch Vevey Das Museum Jenisch Vevey zelebriert am 8. Oktober 2022 sein 125-jähriges Jubiläum. Besucherinnen und Besucher bemalen die Mauern des Museums und stürzen sich in historische Kostüme, während Fanny Jenisch durch den Künstler Marcel Maeder poetisch geehrt wird. Auch sonst herrscht Hochbetrieb: Im Rahmen des Festivals Images Vevey werden im Museum Jenisch sechs Künstlerinnen und Künstler ausgestellt, vom 15. September 2022 bis 15. Januar 2023 steht zum ersten Mal die Druckkunst im Vordergrund und nach Paris präsentiert vom 14. Oktober 2022 bis 18. Dezember 2022das Museum Jenisch die Videoinstallation «Pollen (1960)» des Künstlers Guy Oberson erstmals in der Schweiz. https://museejenisch.ch/de/expositions/
Das UNESCO Weltkulturerbe Lavaux im Herbstmantel Den Herbst an der Waadtländer Riviera sollte man nicht missen: ob ein Spaziergang an der Riviera oder mit dem E-Bike durch die Lavaux-Terrassen. Die Winzerinnen und Winzer haben dort bereits mit der Ernte begonnen. Das ideale Bild für Instagram einzufangen, erfordert gutes Timing und Ortskenntnisse: Grün, gelb oder rot? Hier geht’s zum Laubtracker für die Weinreben des Lavaux. Am stimmungsvollsten präsentiert sich das Farbenspiel beim Sonnenuntergang. Mit einem Glas Chasselas in der Hand lassen sich die Abendstunden an diesen Orten am besten geniessen.
Ausblick: Im selben Zug vom Thuner- an den Genfersee Eine 145-jährige Vision wird endlich Realität: am 11. Dezember 2022 startet mit dem GoldenPass Express die seit langem ersehnte Direktverbindung zwischen Montreux und Interlaken. Der neue Zug der Montreux-Berner Oberland-Bahn (MOB) verbindet mit Interlaken, Gstaad und Montreux gleich drei touristische Top-Destinationen. Das von der MOB entworfene, von Alstom entwickelte und hergestellte Drehgestell mit variabler Spurweite der Waggons wird den Wechsel von einer Meterspur auf die Normalspur (1,435m) ermöglichen. Somit wird das Umsteigen in Zweisimmen hinfällig. Insgesamt drei Stunden und fünfzehn Minuten dauert die Fahrt. https://journey.mob.ch/en/press/on-december-11-2022-the-dream-of-the-goldenpass-express-becomes-reality
Montreux Riviera – Pure Inspiration Im Kanton Waadt, eine Stunde vom internationalen Flughafen Genf entfernt, liegt die Region Montreux Riviera. Sie erstreckt sich von Lutry bis nach Villeneuve. Das Mikroklima, die atemberaubenden Berglandschaften sowie der weitläufige Lac Léman ziehen seit jeher Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Welt an. Mit dem Weltkulturerbe Lavaux pflegt Montreux Riviera eine grosse Wein- und Gastronomiekultur. Aufgrund einer ausgezeichneten Hotellerie und eines Kongresszentrums ist Montreux Riviera bekannt für zahlreiche Festivals (z.B. Montreux Jazz Festival, Festival Images Vevey, Montreux Comedy) und auch als Austragungsort von bedeutenden Kongressen sowie wichtigen internationalen Zusammenkünften (Frankophonie-Gipfel (2010), der Syrien-Friedenskonferenz (2014)). www.montreuxriviera.com
Für zusätzliche Informationen und weiteres Bildmaterial: Medienstelle Deutschschweiz c/o Schmid Pelli & Partner Matthias Michel Bodmerstrasse 6 8002 Zürich +41 (0)77 422 46 62 michel@schmidpellipartner.ch
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Am 2. September 2022 hat die Umwelt Arena gemeinsam mit ihren Ausstellungspartnern aus der Schweizer Wirtschaft sowie Vertretern aus Bund, Kantonen, Gemeinden sowie Hochschulen ihr Jubiläum gefeiert. Die Ausstellungen und Projekte der Umwelt Arena zu den Themen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im Alltag sind aktueller denn je.
Spreitenbach, September 2022 Nachhaltigkeit zum Anfassen und Erleben – das war das Versprechen der Umwelt Arena vor 10 Jahren. Dieses Versprechen hat sie eingelöst. In Ausstellungswelten erfahren Besucherinnen und Besucher, wieso es sich lohnt, in einheimische, erneuerbare Energien zu investieren und, wie die Abhängigkeit von Energieimporten reduziert werden kann. Themen, welche aktueller sind denn je.
Auf anschauliche und spielerische Art werden Tipps zum Umsetzen im Alltag gegeben. Besucher erfahren, dass Photovoltaikmodule nicht nur schwarz, sondern auch farbig oder sogar weiss sein können, sie lernen neue Aspekte einer gesunden, nachhaltigen Ernährung kennen, oder aber, wie eine Autobatterie recycelt werden kann.
„Nachhaltigkeit zum Erleben“ erfahren Besucher wortwörtlich auf dem Indoor Parcours, wo sie kostenlos E-Autos sowie 2- und 3-Rad-E- und abenteuerliche Funfahrzeuge ausprobieren können. Die Umwelt Arena hat sich als Ausflugsziel für Nachhaltigkeit bei Firmen, Vereinen, Einzelpersonen, Familien und Schulen etabliert. Für Gruppen werden alters- und branchengerechte Themenführungen durch die Ausstellungen angeboten. In den 10 Jahren haben rund 1,5 Millionen Menschen die Umwelt Arena besucht.
Am „Abend der Pioniere“, charmant moderiert von Christa Rigozzi, zeigte sich die Umwelt Arena den 450 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft als nachhaltige Eventlocation von ihrer besten Seite. Der Abend wurde von THE BPM, der bekannten Eventband und der Schweizer Sängerin Maja Brunner musikalisch begleitet. Umwelt Arena-Kenner erinnern sich: im August 2012 hatte Doris Leuthard, damals Bundesrätin, die Umwelt Arena offiziell eröffnet. Und auch zum 10-Jahre-Jubiläum liess sie es sich nicht nehmen, der Umwelt Arena und dem Gastgeber und Stiftungsratspräsidenten Walter Schmid, zu gratulieren. Walter Schmid sagt: „Doris Leuthard hat nicht nur die Umwelt Arena offiziell eröffnet, sie hat vier Jahre später auch das energieautarke (ohne Strom- und Gasanschluss, ohne Öl) Mehrfamilienhaus in Brütten eingeweiht und feiert heute mit uns. Ihre Besuche und unsere fachkundigen Gespräche motivieren unser Team für bahnbrechende Projekte“.
In den letzten 10 Jahren hat die Umwelt Arena viele nationale und internationale Auszeichnungen für Bestleistungen im Energiebereich gewonnen. Am „Abend der Pioniere“ diskutierten Roger Balmer, Hybridbox AG und René Schmid, René Schmid Architekten AG, unter der Leitung von Christa Rigozzi, über Notwendigkeit und Sinn dieser Pionierprojekte. Und Prof. Dr. Markus Friedl, Ostschweizer Fachhochschule, erklärte, dass bereits jetzt grössere Mengen selbst hergestelltes Gas im Gasnetz zwischengespeichert werden können und dass solche Speichermöglichkeiten in Zukunft noch viel wichtiger werden.
Joana Filippi, Staatsschreiberin des Kantons Aargau, meinte am Jubiläumsabend: „Der Kanton Aargau erarbeitet Massnahmen mit dem vordringlichen Ziel, eine Strom- und Gasmangellage abzuwenden; gleichzeitig hält der Regierungsrat an seiner Energiestrategie fest, um die Abkehr von fossilen Brennstoffen voranzutreiben – so wird beispielsweise der Ausbau von erneuerbaren Energien, insbesondere der Photovoltaik, mit der bereits beschlossenen Solaroffensive gefördert.“
Kurt Aeschbacher leitete die Talkrunde mit bekannten Vertretern aus der Wirtschaft. Bernhard Caviezel, Product Marketing Director ABB erklärte, wie Gebäudeautomation und energieeffiziente Systeme Gebäude nachhaltig machen können. Jan Heusser, Project Manager Sustainability Coop, unterstrich die Bedeutung der Nachhaltigkeit für Coop, die beispielsweise mit dem grössten Bio-Sortiment des Landes tief im Unternehmen verankert ist und mehr bedeutet als nur eine Werbebotschaft. Stefan Stübi, Leiter Verkauf Energie, erklärte, dass Energie 360° bis 2040 ausschliesslich erneuerbare Energien anbieten will. Und Andy Heiz, Stv. CEO Axpo Group verriet, dass Axpo die Sparte Biomasse weiter ausbauen wird. „Die Verarbeitung von organischen Küchenabfällen und Grüngut ist CO2-neutral, erneuerbar und trägt in erheblichem Masse zum Klimaschutz bei“ betonte er. Für Hansueli Loosli, ehemaliger Präsident des Verwaltungsrates der Coop-Gruppe, ist die Umwelt Arena wichtig, weil sie für Jung und Alt gut verständlicher Anschauungsunterricht für nachhaltige Lösungen ist.
Markus Mötteli, Gemeindepräsident Spreitenbach, freut sich, dass die Umwelt Arena ab Ende Jahr besser an den umweltfreundlichen öffentlichen Verkehr angeschlossen sein wird. Mit der Limmattal-Bahn erhält sie eine eigene Haltestelle direkt vor ihrer Tür.
Der Schlüssel zum Erfolg der Umwelt Arena ist die Tatsache, dass alle ihre Ausstellungen und Projekte immer drei Gewinner haben: der Konsument, welcher an einem Ort gesunde und energie-effiziente Produkte und Tipps zu einem nachhaltigen Leben findet; der Produzent, denn nur, wenn der Absatz stimmt, kann wieder in Innovationen investiert werden; und die Umwelt, welche von einer deutlich reduzierten CO2-Belastung profitiert. In Zusammenarbeit mit Bundesämtern, Hochschulen und der Wirtschaft wird die Stiftung Umwelt Arena Schweiz als Kompetenzzentrum für Umwelt und Energiefragen mit Ausstellungen und Themen-führungen weiterhin alles daransetzen, viele Besucher zu erreichen und zu Gewinnern zu machen.
Ausflugsziel für Nachhaltigkeit Die Umwelt Arena Schweiz in Spreitenbach ist Ausflugsziel und Lernort für Firmen, Vereine, Einzelpersonen, Familien, Schüler und Lernende zu Themen wie Nachhaltigkeit im Alltag, Umwelt und Energie. Interaktive Ausstellungswelten zum Anfassen, Erleben und Experimentieren zeigen Hintergründe und geben Tipps und Tricks für ein nachhaltiges Leben. Beliebtes Ziel der vielen Besucherinnen und Besucher ist auch der Indoor Parcours, wo 2-, 3- und 4-Rad-E-Fahrzeuge kostenlos und unverbindlich getestet werden können.
Kompetenzzentrum für Umweltbildung Die Umwelt Arena ist das schweizweit etablierte Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit, Umwelt- sowie Energiefragen und gilt als Ausflugsziel und Lernort. In den Ausstellungswelten von grossen und kleinen Firmen und Verbänden, Hochschulen, Forschungsanstalten und Stiftungen werden wissenschaftlich fundierte Technologien und Dienstleistungen, welche heute bereits auf dem Markt sind, gezeigt.
C02-neutrale Eventlocation Themenführungen für Gruppen und Firmen geben Einblicke in die verschiedenen Fazetten der Nachhaltigkeit. In der Arena finden Kongresse und Grossevents statt.
Kompetenzzentrum für CO2-neutrales Bauen Im Jahr 2016 realisierte die Umwelt Arena gemeinsam mit Fach- und Ausstellungspartnern das erste komplett energieautarke Mehrfamilienhaus der Welt in Brütten bei Winterthur; ohne externe Anschlüsse für Strom, Öl sowie Gas und Cheminée. Seitdem wurden verschiedene Nachfolgeprojekte realisiert. Die Umwelt Arena und ihre Ausstellungspartner wollen damit zeigen, dass es sich lohnt, energieeffizient zu bauen und sie zeigen, dass alle dabei gewinnen: die Mieterinnen und Mieter dank geringeren Nebenkosten, die Vermieter dank weniger Leerstand sowie dem Werterhalt der Liegenschaft und die Umwelt dank der CO2-Neutralität. Von all diesen Technologien und Projekten gibt es vor Ort in der Umwelt Arena Ausstellungen mit Musterhäusern, Videos und Hintergrundinformationen. Kontakt für Medien: Monika Sigg, Marketing und Kommunikation, Stiftung Umwelt Arena Schweiz, Türliackerstrasse 4, 8957 Spreitenbach, +41 56 418 13 12, monika.sigg@umweltarena.ch, www.umweltarena.ch
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Am Sonntag, 11. September 2022 um 11:0 0 Uhr findet im Forum Schweizer Geschichte eine naturwissenschaftliche Erkundung der Sagenwelt mit Benedict Hotz, Konservator Erdwissenschaften, in der Ausstellung «Sagenhafter Alpenraum» statt.
Der Luzerner Drachenstein – während Jahrhunderten eine Berühmtheit – galt als Wundermittel gegen allerhand Krankheiten. Wie erklärten sich die Leute um 1500 dessen Herkunft? Was weiss man heute über diesen Stein? Und was ist dran an der übernatürlichen Wirkung, die ihm zugeschrieben wird?
Auf dem Rundgang dur ch die Ausstellung mit Benedict Hotz , Konservator Erdwissenschaften und stellvertretende r Direktor des Natur – Museums Luzern, stehen nebst dem Drachenstein naturwissenschaftliches Beobachten und Sammeln im Fokus .
Sagenhafter Alpenraum
Sagen lassen ei nen erschauern, staunen und faszinieren gleichzeitig. Gibt es Geister, Drachen, Hexen und Teufel? Was sind Schutzzeichen? Und wie wahr sind Sagen? Die Ausstellung «Sagenhafter Alpenraum» widmet sich vom 23. April bis zum 2. Oktober 2022 im Forum Schweizer Geschichte Schwyz den Erzählungen aus dem zentralen Alpenraum und beleuchtet deren Ursprung sowie Verbreitung.
Datum: Sonntag, 11. September , 11.00 – 12.00 Uhr « Drachen, Steine, Wissenschaft » Eine naturwissenschaftliche Erkundung der Sagenwelt Ort: Forum Schweizer Geschichte Schwyz, Hofmatt, 6430 Schwyz Eintritt : CHF 10. — für Erwachsene, kostenlos für Kinder & Jugendliche bis 16 Jahre.
Schweizerisches Nationalmuseum. Forum Schweizer Geschichte Schwyz. Hofmatt, Zeughausstrasse 5 6430 Schwyz T. +41 41 819 6 0 11 forumschwyz@nationalmuseum.ch www. forumschwyz .ch
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