Museum Ravensburger stellt Originale von Stefanie Harjes Buch „Kafka“ aus (D)

9. September 2011

stefanie harjes "kafka" museum ravensburger

Das Museum Ravensburger zeigt erstmals Originale aus einem „der schönsten deutschen Bücher Deutschlands 2010“. Stefanie Harjes hat für das Buch „Kafka“ Texte des Schriftstellers ausgewählt und dazu bildgewaltige Illustrationen komponiert. Das Museum Ravensburger zeigt Literatur- und Kunstfreunden eine neue Art, sich dem Werk Franz Kafkas zu nähern.

Franz Kafkas Texte faszinieren und irritieren. Stefanie Harjes hat sich von ihnen zu bezaubernden, poetischen und sinnlichen Illustrationen inspirieren lassen. Verschmitzt, augenzwinkernd oder zärtlich – jede Zeichnung, jede Collage lässt die Einheit von Kafkas Wort und Harjes Bild zu einem ästhetischen Erlebnis werden. Sie sind ihre Antworten auf die Fragen, die – wie sie sagt – Kafka ihr bei seinen nächtlichen Besuchen in ihrem Atelier gestellt hat. Das Ergebnis ist ein ungewöhnliches Lese- und Schaubuch, in dem Harjes mit ihrem unverwechselbaren Stil von ihrer amour fou zu einem der geheimnisvollsten und einflussreichsten Schriftsteller auf die Weltliteratur des 20. Jahrhunderts erzählt. „Kafka“, im Oktober 2010 im Ravensburger Buchverlag erschienen, wurde von der Stiftung Buchkunst ausgezeichnet und für den „Deutschen Designpreis 2012“ nominiert.

Die Besucher der Ausstellung nähern sich dem Werk über einen Brief Harjes an Franz Kafka. Sie beschreibt darin ihre innige Auseinandersetzung mit dem Autor: „Prägend waren diese Monate, die ich fast ausschließlich mit Dir verbrachte, in denen Du durch mich hindurchgegangen bist….“. Bild für Bild tauchen die Besucher in die besondere Atmosphäre ein. Das Erlebnis wird ergänzt durch Hörtexte, gesprochen von dem renommierten Schauspieler Rainer Strecker. „Kafka – Bilder von Stefanie Harjes“ ist die erste Ausstellung im Museum Ravensburger. Weitere Informationen: http://www.museum-ravensburger.de

Stefanie Harjes – vielfach preisgekrönte Illustratorin – hat bereits einigen Ravensburger Titeln ihr Gesicht gegeben. Neben der Arbeit für Buch- und Zeitschriftenverlage ist sie als Dozentin für Buchillustration an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg tätig.

Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 in Prag, Österreich-Ungarn geboren und starb am 3. Juni 1924 in Kierling bei Klosterneuburg, Österreich. Neben drei Romanen bzw. Romanfragmenten (Der Prozess, Das Schloß und Der Verschollene) verfasste er zahlreiche Erzählungen.

Besucheradresse:
Museum Ravensburger
Marktstraße 26
D-88212 Ravensburg
Tel.: +49 (0)7542 – 400 110
Fax: +49 (0)7542 – 400 101
museum@ravensburger.de

Öffnungszeiten 2011:
16.04. – 23.10.: 10-18 Uhr
25.10. – 30.12.: 11-18 Uhr
24.12.: 9-14 Uhr

Ruhetage 2011:
Montags Ruhetag
25.12., 31.12. Ruhetag

In den Ferien montags geöffnet
Sommerferien: 05.09.
Tag der Dt. Einheit: 03.10.
Herbstferien: 31.10.

Eintritt:
Kinder/Erwachsene: 3 Euro / 5 Euro
Beim Eintritt ist der Besuch der Sonderausstellung inklusive.

Weitere Informationen unter http://www.museum-ravensburger.de

Pressekontakt:
Stefanie Stiefenhofer
Telefon +49(0)7542.400 118
Telefax +49(0)7542.400 101
stefanie.stiefenhofer@ravensburger.de


Parc Ela: 410 Schulkinder engagierten sich für Schmetterlinge (CH)

8. September 2011

Tagfalterspezialist Thomas Bühler mit Schulkindern von Salouf

An den Einsatztagen für die Natur verfolgten Schülerinnen und Schüler aus dem Parc Ela in den letzten zwei Jahren ein gemeinsames Ziel: Die Aufwertung der Lebensräume der Schmetterlinge. 277 Aren Wiesen, Weiden, Hecken, Waldlichtungen und Flachmoore profitierten vom tatkräftigen Einsatz der Kinder.

Seit 2007 verlassen Schulkinder im Parc Ela einmal jährlich das Schulzimmer, um die Natur zu erleben und einen konkreten Beitrag zum Schutz und zur Verbesserung der Lebensräume bedrohter oder seltener Tierarten zu leisten. In den Jahren 2010 und 2011 galt dieser Einsatz den Schmetterlingen. Im vergangenen Sommer nahmen sechs Primarschulen mit 210 Kindern an den „Schmetterlingstagen“ teil, 2011 drei Primarschulen sowie die Oberstufe Tiefencastel/Filisur. Insgesamt rund 410 Schulkinder arbeiteten gemeinsam mit dem Tagfalterspezialist Thomas Bühler und den Gruppenleitern des Parc Ela an der Aufwertung von Wiesen, Hecken und Mooren. Bühler hatte vorgängig alle Schulen besucht, Wissens- und Staunenswertes zu Schmetterlingen erzählt und Raupen für die Aufzucht mitgebracht.

Von den Arbeitseinsätzen profitieren die rund 135 verschiedenen Schmetterlingsarten im Parc Ela. Die Hälfte aller Arten der Schweiz kommt in der naturnahen Kulturlandschaft des Parkgebiets vor. Im Parc Ela leben auch sehr seltene Arten wie der Alpenfalter oder das Grosse Wiesenvögelein. „Schmetterlinge sind auf offene, artenreiche Landschaften angewiesen“, erklärt Alfred Gantenbein, Parc Ela-Projektleiter für Natur- und Landschaftspflege. Die Kinder halfen begeistert mit, acht Trockenwiesen, zwei Weiden, eine Waldlichtung, eine Hecke und ein Flachmoor von einwachsenden Gehölzen zu befreien.

Neben der anstrengenden Arbeit gab es an den elf Schmetterlingstagen aber auch Zeit zum Lernen und Spielen. Die Älteren testeten das Gelernte in einem Postenlauf, während sich die Jüngeren mit spannenden Waldspielen vergnügten. Höhepunkt des Tages war dann der Schmetterlingsfang. Mit Keschern jagten die Kinder den Schmetterlingen nach und bestimmten sie anschliessend mit Hilfe von Thomas Bühler. In Davos Wiesen konnten sie beispielsweise 12 Arten innert kurzer Zeit identifizieren.

Sensibilisierung für die Natur gehört zu den Kernaufgaben des Parcs Ela. Nicht nur die Schulkinder, auch ihre Lehrpersonen lernten an den Schmetterlingstagen viel Neues über die heimischen Pflanzen und Tiere. Auch im nächsten Jahr sind wieder Erlebnistage für die Schulen im Parkgebiet vorgesehen, das Thema ist noch offen.

Medienvertreter /innen sind herzlich eingeladen, an einem der beiden letzten Schmetterlingstage 2011 teilzunehmen.

Für weitere Auskünfte und Anmeldung der Teilnahme nehmen Sie bitte Kontakt auf mit:

Alfred Gantenbein, Projektleiter Natur- und Landschaftspflege Parc Ela: 081 508 01 17 oder alfred.gantenbein@parc-ela.ch

Weitere Informationen zum Parc Ela auf www.Ausflugsziele.ch


Der Parc Ela erhält das Label „Regionaler Naturpark von nationaler Bedeutung“ (CH)

6. September 2011

Parc Ela

„Wir sind Park!“
Parc Ela freut sich über Auszeichnung des Bundes

19 Gemeinden sagten letztes Jahr Ja zum Parc Ela, nun hat auch der Bund entschieden: Der Parc Ela erhält das Label „Regionaler Naturpark von nationaler Bedeutung“. Damit wird die zehnjährige Aufbauarbeit belohnt, die in Mittelbünden geleistet wurde.

Der Verein Parc Ela hat allen Grund zur Freude. Heute erhielt er vom Bund das begehrte Naturpark-Label zugesprochen. Er darf sich nun nach langjähriger Aufbauarbeit offiziell „Regionaler Naturpark von nationaler Bedeutung“ nennen. Doch nicht nur das: Der Parc Ela ist mit einer Fläche von 548 Quadratkilometern der grösste Naturpark der Schweiz. „Heute ist ein historischer Tag für Mittelbünden, denn wir haben einen wichtigen Gipfel ist erklommen“, freute sich Luzius Wasescha, Präsident des Vereins Parc Ela „Doch viele weitere Gipfel warten noch auf uns, die wir gemeinsam mit der Bevölkerung besteigen werden.“ Für Geschäftsleiter Dieter Müller bedeutet der Erhalt des Labels vor allem, dass nach Jahren der Unsicherheit die Zukunft des Parc Ela nun für mindestens 10 Jahre bis 2021 gesichert ist. Dann muss das Parklabel neu beantragt werden. Richtig gefeiert wird das Label am 23. Juni 2012 mit einem grossen Fest unter dem Motto „Wir sind Park!“

In der Beurteilung des Bundesamts für Umwelt (BAFU) schnitt das Gesuch des Parc Ela im Vergleich mit anderen Pärken überdurchschnittlich gut ab. Daher hat der Bund auch dem Finanzhilfegesuch des Parc Ela in vollem Umfang entsprochen: Er unterstützt den Park von 2012 bis 2015 jährlich mit 0,5 Mio. Franken. Im Vorfeld hatte das BAFU eingeschränkt, dass ein Park im Durchschnitt lediglich mit jährlich 300‘000 Franken unterstützt werden könne. Der Kanton Graubünden hat bereits anfangs Jahr eine jährliche Unterstützung von 220‘000 Franken zugesichert. In den kommenden Wochen müssen Bund und Kanton nun klären, für welche vom Parc Ela vorgeschlagenen Projekte das Geld eingesetzt werden soll.

Perimeterfrage vom Tisch
Mit dem Erhalt des Labels sind auch die langjährigen Auseinandersetzungen um den Parkperimeter vom Tisch. Von den 19 Parkgemeinden gehören 17 vollständig zum Park. Lantsch/Lenz ist neu mit der gesamten Gemeindefläche vertreten. Die Gemeinde Landschaft Davos hingegen gehört nur mit dem Teilgebiet Fraktion Wiesen dazu. Auch der Ausschluss des Welschtobels in Alvaneu, das naturräumlich zu Arosa gehört, ist mit der Parkgesetzgebung konform. Die Gemeinde Riom-Parsonz, auf der das Skigebiet von Savognin liegt, und die Gemeinde Tinizong-Rona gehören seit den Gemeindeabstimmung im Herbst 2010 nicht mehr zum Parc Ela. Obwohl mit dem Ausscheiden von Riom-Parsonz im Bereich des Crap Ses an der Julierstrasse eine kleine Enklave entsteht, hat der Bund den neuen Parkperimeter akzeptiert. Der Perimeter sei insgesamt nachvollziehbar und weise hohe Natur- und Landschaftswerte sowie ein relativ geringes Mass an Beeinträchtigungen auf, hält das BAFU fest.

Langjährige Aufbauarbeit belohnt
Begonnen hat der Aufbau des Parc Ela vor zehn Jahren, als der Regionalverband Mittelbünden die Idee eines Naturparks im Albulatal und Surses lancierte. Die damals in einer Charta definierten Ziele sind bis heute gültig: Sommertourismus stärken, Arbeitsplätze sichern, lokale Produkte vermarkten, die Zusammenarbeit zwischen den Tälern fördern sowie die Natur, Landschaft und Kultur erhalten und aufwerten. Seit damals wurde viel geleistet in der Region. Bevölkerung, Tourismus, Land- und Forstwirtschaft, Gewerbe und Politik haben sich mit dem Park auseinandergesetzt, diskutiert, zusammengearbeitet und schliesslich mit grossem Mehr dem Park zugestimmt. Präsident Luzius Wasescha und Geschäftsleiter Dieter Müller blicken nach vorne. „Ausschlaggebend für den Erfolg des Parks ist weniger das Label, sondern vielmehr was wir alle daraus machen.“

Weitere Auskünfte:
Dieter Müller, Geschäftsleiter Parc Ela
Luzius Wasescha, Präsident Verein Parc Ela

Parc Ela auf www.Ausflugsziele.ch


15-jährige Vera Arnold gewinnt Labyrinth-Meisterschaft im Ravensburger Spieleland (D)

5. September 2011

15-jährige Vera Arnold gewinnt Labyrinth-Meisterschaft im Ravensburger Spieleland

Meckenbeuren-Liebenau. 64 Teilnehmer spielten am Sonntag im Ravensburger Spieleland um den Meistertitel beim Brettspiel „Das verrückte Labyrinth“. Mitmachen durften Kinder ab sieben Jahren und Erwachsene. Die 15-jährige Vera Arnold aus Mietingen konnte sich beim Finale durchsetzen und nahm jubelnd den Schlüssel des Hauptpreises entgegen: ein Wohnwagen von Carado im Wert von 15.000 Euro. „Damit fahren wir jetzt als erstes zur Oma“, verkündete die 15-jährige Gewinnerin auf der Bühne, die gemeinsam mit ihrer Familie in den Freizeitpark in Meckenbeuren-Liebenau gekommen war.

Auch Marc Blattner konnte sich gegen etliche Konkurrenten durchsetzen. Der Laupheimer wurde nach dem mehrstündigen Turnier Vizemeister. Max Kobbert, der Erfinder des verrückten Labyrinths, gratulierte ihm zum 2. Preis, einer Familienreise nach Valbella in der Schweiz. Mit der Labyrinth-Meisterschaft feierte das Ravensburger Spieleland den 25. Geburtstag des „verrückten Labyrinths“. Das Spiel mit den schiebbaren Gänge-Karten ist das erfolgreichste Familienspiels von Ravensburger mit weltweit über acht Millionen Mal verkauften Exemplaren.

Weitere Informationen zum
Ravensburger Spieleland auf www.Ausflugsziele.ch

Pressekontakt:
Stefanie Stiefenhofer
+49(0)7542.400 118
+49(0)7542.400 101
stefanie.stiefenhofer@ravensburger.de


Coop unterstützt Projekte des Wildnispark Zürich (CH)

31. August 2011

Zusammenarbeit Stiftung Wildnispark Zürich mit Coop auf dem Bild: Roger Vogt, Leiter Verkaufsregion Coop Zentralschweiz-Zürich und Christian Stauffer, Geschäftsführer Stiftung Wildnispark Zürich

Seit diesem Sommer arbeiten Coop und die Stiftung Wildnispark Zürich im Rahmen eines Projektsponsorings zusammen. Coop engagiert sich dabei für die beiden Projekte „Langenberg West“ und „Kids for kids“.

Die Erweiterung Langenberg West mit seinen neu geschaffenen Erlebniswelten „Knochenwald“ und „Feuerhöhle“ wird zum Herbstfest des Wildnispark Zürich am 2. Oktober 2011 fertig gestellt. Coop übernimmt als Projektsponsor einen gewichtigen Teil dieses grossen Bauwerks, das knapp über zwei Millionen Franken kosten wird. Gleichzeitig unterstützt Coop ein Projekt, das Kinder in die Pflege von Naturwerten und alten Nutztierarten einspannt. Hauptsponsorin des Wildnispark Zürich bleibt weiterhin die Zürcher Kantonalbank.

Erlebnis für Mensch und Tier im Vordergrund
Mit der Erweiterung Langenberg West entsteht eine weiträumige Anlage, in welcher Wisente und Urwildpferde in Gruppen gemeinsam gehalten werden. In der Erlebniswelt „Feuerhöhle“ wird die steinzeitliche Mensch-Tier-Beziehung durch eine Höhle mit Wandmalereien thematisiert. Im „Knochenwald“ können Kinder und Erwachsene ihre Fähigkeiten und ihr Wissen bei der steinzeitlichen Jagd testen. Die Gesamtheit der Neuerungen ermöglicht den Besucherinnen und Besuchern neue Erlebnis- und Beziehungsmöglichkeiten zu unseren grossen, ehemals einheimischen Wildtieren.

Kids for kids – ein zukunftsträchtiges System
Mit „kids for kids“ unterstützt Coop ein umfassendes Projekt welches Kinder mit Nutztieren und Naturwerten in Kontakt bringt. Im Raum Weiler Sihlwald gibt es viele offenen Grasflächen. Diese sollen in Zukunft von verschiedenen Pro Spezie Rara-Nutztierrassen gezielt beweidet werden. Auf diese Weise wird die Vielfalt sowohl der Pflanzen wie auch der Tiere auf diesen Wiesen gefördert werden.

Zur Betreuung der alten Nutztierrassen Pfauenziegen, Diepholzer Weidegänse, Wollschweine und Rätisches Grauvieh werden Kinder eingearbeitet. Das Projekt kann nun mit Pfauengeissen in die Pilotphase starten. Ende 2013 soll dieses System ein fester Bestandteil im Betrieb des Wildnispark Zürich sein.

Weitere Auskünfte:
Judith Falusi,
Leiterin Marketing Wildnispark Zürich
Tel. 079 263 28 10 oder
judith.falusi@wildnispark.ch

Bild zum Download unter http://www.wildnispark.ch/medien

Weitere Informationen zum
Wildnispark Zürich auf www.Ausflugsziele.ch


Neuer Direktor im Zentrum Paul Klee (CH)

24. August 2011

Peter Fischer: Neuer Direktor im Zentrum Paul Klee

Der Stiftungsrat des Zentrum Paul Klee (ZPK) hat an seiner gestrigen Sitzung Peter Fischer zum neuen Direktor gewählt. Er wird sein Amt am 14. November 2011 antreten. Der 55-jährige Kunsthistoriker, Literatur- und Musikwissenschafter ist in Schaffhausen geboren und leitete zuletzt das Kunstmuseum Luzern, welches er mit künstlerischem und unternehmerischem Erfolg geführt hat.

Peter Fischer übernimmt das Direktorium von Ursina Barandun, die das Zentrum Paul Klee nach dem Abgang von Juri Steiner seit dem 1. Januar 2011 interimistisch geleitet hat. Mit der Wahl von Peter Fischer erhält das ZPK eine Persönlichkeit, die über eine reiche Erfahrung in der Leitung von Kunstinstitutionen und ein grosses Netzwerk in der nationalen und internationalen Kunstwelt verfügt.

Nach seinem Studium der Kunstgeschichte, der neueren deutschen Literatur und der Musikwissenschaft war er Direktionsassistent am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft in Zürich und übernahm 1995 das Kuratorium der Daros Collection (Familie Schmidheiny). Die letzten zehn Jahre stand Peter Fischer dem Kunstmuseum Luzern vor, welches er mit beharrlicher Arbeit und grossem Geschick überzeugend in der Museenlandschaft der Schweiz positioniert hat.

Peter Fischer bringt eine breite Erfahrung im Kulturmanagement, in der Kunstvermittlung sowie als Dozent an der Hochschule Luzern mit. Daneben stand er verschiedensten Entwicklungsprojekten im Kunstbereich vor, so etwa der Einführung eines Kompetenzzentrums für Kunstvermittlung.

Die grosse Kenntnis des Museumsbetriebs und die Managementkompetenzen von Peter Fischer sind eine gute Grundlage für die Weiterentwicklung der verschiedenen Sparten das Zentrum Paul Klee (Bildende Kunst, Musik, Literatur und Theater) und für das Weiterführen des Zentrumsgedankens.

Weitere Auskünfte erteilen:
Peter Fischer, Direktor des Zentrum Paul Klee
Ueli Sinzig, Präsident Stiftung Zentrum Paul Klee

Kontakt über:
Maria-Teresa Cano,
Leiterin Kommunikation und Kunstvermittlung,
mariateresa.cano@zpk.org,
Tel. +41 (0)31 359 01 89

Museen auf www.Ausflugziele.ch


Die Bilanz nach dem ersten Halbjahr „Parc Ela Detective“ ist durchwegs positiv (CH)

16. August 2011

Parc Ela Detective starten in die neue Saison

Unterwegs als „Parc Ela Detective“ entdecken Kinder aus dem Albulatal und dem Surses seit Februar spielerisch die Natur. Das neue Angebot ist so gut angelaufen, dass der Verein Parc Ela bereits eine zweite Betreuungsperson einstellen konnte.

Die Bilanz nach dem ersten Halbjahr „Parc Ela Detective“ ist durchwegs positiv. „Das Angebot ist sehr gut angelaufen“, freut sich Maria Anotta, Projektleiterin Umweltbildung beim Parc Ela. „Die Kinder sind begeistert, erzählen es weiter und bringen ihre Gspänli mit.“ Erfreulich seien auch die vielen positiven Rückmeldungen der Eltern.

35 Kinder sind regelmässig als Detective unterwegs und entdecken so die Besonderheiten von Mittelbünden und seinem Naturpark. Seit Beginn als Leiterin mit dabei ist Primarlehrerin Aline Liesch aus Alvaneu. „Ihr grosses Engagement ist die Grundlage dafür, dass das Angebot in dieser Form stattfinden kann“, so Maria Anotta. Da immer mehr Kinder dazukommen und das Altersspektrum von 7 bis 12 Jahren reicht, hat der Verein Parc Ela inzwischen mit Ribana Cadalbert; Kindergärtnerin aus Salouf, eine zweite Leiterin für die kleineren Kinder angestellt. So ist sichergestellt, dass die Parc Ela Detective nicht nur spielerisch die Natur entdecken, sondern dabei auch altersgerecht betreut sind.

Die Idee hinter dem Angebot „Parc Ela Detective“ ist es, dass die Kinder ihre eigene Heimat besser kennenlernen und erleben, was den Parc Ela alles ausmacht. „Wir möchten die Kinder für Natur und Kultur im Parc Ela sensibilisieren“, erklärt Maria Anotta. „Und es ist schön zu sehen, auf wie viel Interesse die eigene Umwelt bei den Kindern stösst.“

Weitere Informationen zu Parc Ela Detective

Weitere Informationen zu Parc Ela

Karin Enzler
Projektleiterin Kommunikation, Events und Vermittlung

Parc Ela Management
Hotel Julier, Viglia veia Gelgia 20
CH-7450 Tiefencastel

Tel.: +41 (0)81 508 01 22
Fax: +41 (0)81 637 00 94
www.parc-ela.ch


Erneute Rarität im Papiliorama: seltener Tukan-Nachwuchs (CH)

2. August 2011

Junger Tukan

Als “Rarität in Europa” bezeichnen Experten den jüngsten Nachwuchs im Papiliorama in Kerzers: zwei junge Regenbogentukane haben soeben das elterliche Nest verlassen und können von den Besuchern aus nächster Nähe beobachtet werden.

Erfolgreiche Haltung von Tukanen gilt in der Zoowelt als sehr anspruchsvoll. Seit 2008 lebt im Tropendom Jungle Trek ein Regenbogentukan- Pärchen in Freiheit. Die Stiftung Papiliorama hat keine Mühe gescheut, den bunten Tropenbewohnern optimale Lebensbedingungen zu bieten. Nun hat die aufwändige Betreuung endlich Früchte getragen: in der Bruthöhle sind im Juni zwei Jungvögel ausgeschlüpft. Die drolligen Vögel sind mitte Juli aus dem Nest ausgeflogen und werden nun vor den Augen der Besucher regelmässig von den Eltern gefüttert. Das Papiliorama-Team freut sich sehr, dass ein so seltenes Ereignis ausgerechnet in Kerzers gelungen ist.

Regenbogentukane (Ramphastos sulfuratus) stammen aus Zentralamerika und kommen auch im Papiliorama-Reservat Shipstern in Belize vor. Typisch ist der riesige, bunte Schnabel, welcher bei den Jungtieren noch pastellfarbig ist. Tukane nisten in Baumhöhlen. Die zwei bis vier Eier werden von den Eltern gemeinsam ausgebrütet. Die Brutzeit ist mit 15-16 Tagen ausserordentlich kurz für einen so grossen Vogel. Die Jungvögel verbringen rund 42 Tage im Nest bevor sie dieses dann verlassen.

Nicht nur bei den Tukanen hat das Papiliorama Nachwuchs zu vermelden. In den vergangenen Monaten wurden in Kerzers ausserdem Mangrovenreiher, Yucatan-Hörnchen, Tayras, Faultiere, Gürteltiere und Anakondas geboren, eine Bestätigung für die optimale Pflege und Haltung der Tiere.

Stiftung / Fondation Papiliorama, 2.8.2011

Für weitere Informationen / pour plus d‘info : contact@papiliorama.ch

Foto : Thomas Rawyler/ Papiliorama

Weitere Informationen zum Papiliorama auf www.Ausflugsziele.ch

Nouvelle naissance rarissime: des jeunes toucans voient le jour au Papiliorama

Selon les experts cette dernière naissance au Papiliorama est une “rarité en Europe”: deux jeunes Toucans arc-en-ciel viennent en effet de quitter le nid et peuvent être observés à peu de distance par les visiteurs.

Le maintien de toucans en captivité est une tâche très difficile. Depuis 2008, un couple de Toucans arc-en-ciel vit en liberté dans le dôme tropical du “Jungle Trek”. La fondation Papiliorama a fait d’énormes efforts pour offrir des conditions de vie optimales à ces habitants tropicaux multicolores. Aujourd’hui enfin ce travail a porté ces fruits: dans le courant du mois de juin deux petits ont éclos dans le nichoir et depuis mi-juillet ces drôles d’oisillons se baladent dans les arbres sous les yeux des visiteurs. Les parents continuent à en prendre grand soin et leur amènent régulièrement de la nourriture. L’équipe du Papiliorama se réjouit de pouvoir fêter un événement tellement rare ici à Kerzers.

Le Toucan arc-en-ciel (Ramphastos sulfuratus) vit en Amérique central e, où on le trouve également à Shipstern, la réserve naturelle du Papiliorama au Bélize. La caractéristique typique de cet oiseau est l’immense bec multicolore, qui est d’ailleurs encore de couleur pastelle chez les jeunes. Les toucans nichent dans des creux d’arbres. La femelle pond deux à quatre oeufs qui sont couvés par les deux parents pendant 15 à 16 jours, une période très courte pour des oiseaux de cette taille. Les petits passent 42 jours dans le nid avant de le quitter.

Les toucans ne sont pas les seuls animaux à s’être reproduits au Papiliorama ses derniers mois. De jeunes Hérons striés, Écureuils du Yucatan, Tayras, Paresseux à deux doigts, Tatous à six bandes et Anacondas verts confirment la qualité optimale des soins donnés par l’équipe de la fondation.


Europäische Premiere im Papiliorama (CH)

21. Juli 2011

Europäische Premiere im Papiliorama

Das Papiliorama in Kerzers darf sich gleich vierfach freuen: die Yucatan-Hörnchen, eine feenhafte Eichhörnchen-Art aus Zentralamerika, haben vier süsse Jungtiere zur Welt gebracht. Es handelt sich um eine Premiere in Europa!

Die Hörnchen leben erst seit einigen Monaten im Papiliorama und sind die einzigen ihrer Art in Europa. Am vergangenen 27. Mai war die Überraschung beim Tierpflegerteam gross, als offensichtlich wurde, was sich in der Nistbox versteckte. Die Geburt ist eine Premiere in einem europäischen Zoo und gilt als grosser Zuchterfolg. Die jungen Yucatan-Hörnchen sind seit Neuestem für das Publikum sichtbar und sorgen für viel Unterhaltung bei ihren ersten wackligen Ausflügen auf den Ästen.

Yucatan-Hörnchen (Sciurus yucatanensis) stamen aus Südmexiko, Guatemala und Belize, wo sie unter anderem das Papiliorama-Reservat Shipstern bewohnen. Sie leben in Regenwäldern und anderen Tropenwaldtypen und sind, wie zahlreiche andere Bewohner des Reservats, durch die Zerstörung ihres Lebensraumes bedroht. Die Weibchen bringen nach einer Tragzeit von 40-45 Tagen zwei bis fünf, anfänglich blinde und hilflose Jungtiere zur Welt.

Weitere Informationen zum Papiliorama auf www.Ausflugsziele.ch

Première européenne au Papiliorama

Quadruple joie au Papiliorama de Kerzers: les Écureuils du Yucatan, espèce féerique d’Amérique centrale, ont donné naissance à quatre tous mignons petits. Il s’agit d’une première européenne!

Les écureuils sont arrivés au Papiliorama il y a quelques mois seulement et sont les seuls de leur espèce eu Europe. Le 27 mai dernier, la surprise était grande pour l’équipe des gardiens d’animaux quand il est devenu évident qu’il se passait quelque chose dans le nichoir. Cette naissance est une première dans un zoo européen et un grand succès reproductif. Les petits écureils, visibles depuis peu, font le bonheur des visiteurs qui assistent à leurs premiers pas hésitants.

Les Écureuils du Yucatan (Sciurus yucatanensis) vivent au Sud du Mexique, au Guatemala ainsi qu’au Bélize, où on les trouve entre-autre à Shipstern, la réserve naturelle du Papiliorama. On les rencontre dans les forêts pluviales et d’autres types de forêts et malheureusement comme de nombreux autres habitants de Shipstern, ils sont menacés par la destruction de leur habitat. Après un temps de gestation de 40 à 45 jours, les femelles donnent naissance à 2-5 petits, qui sont aveugles et incapables de se déplacer au début.

Stiftung / Fondation Papiliorama, 21.7.2011

Für weitere Informationen / pour plus d‘info : contact@papiliorama.ch


Junge Habichte im Sihlwald lernen fliegen. (CH)

20. Juli 2011

Junge Habichte im Sihlwald lernen fliegen

Ein Habichtpaar zieht zur Zeit im Sihlwald seine Jungen gross. Im Juli werden die Jungvögel normalerweise flugfähig und lernen von ihren Eltern, sich in der Luft zu bewegen. Habichte brauchen Wälder mit älteren, hohen Bäumen sowie einem guten Nahrungsangebot. Als Waldreservat bietet ihnen der Sihlwald einen idealen Lebensraum.

Im Verlauf der Jahre wurden im Sihlwald jeweils zwei Habichtreviere beobachtet. Die beiden Horste liegen gut 3.5 Kilometer auseinander, was für Habichte recht nah ist. Greifvögel benötigen sonst grössere Reviere. Abstände bis zu zehn Kilometer sind keine Seltenheit. Die eher kleinen Reviere im Sihlwald zeugen von einem guten Nahrungsangebot. Habichte ernähren sich unter anderem von Eichelhäher, Tauben und Eichhörnchen. Sie sind reine Fleischfresser.

Der eine Horst im südlichen Teil des Sihlwalds wurde in diesem Jahr nicht besetzt. Trotzdem wurden in der Region eine Habichtfeder gefunden und typische Habichtrufe gehört. Dies könnte auf einen neuen, bis anhin noch nicht bekannten Brutplatz hindeuten.

Männchen jagen für die Familie
Ein Habichtpaar bleibt ein Leben lang zusammen. Bereits vor der Brutzeit jagt das Weibchen nicht mehr selbst. Das Männchen ist von nun an für die Futterbeschaffung zuständig. Sind die Jungen geschlüpft, übergibt das Männchen die bereits gerupfte Beute dem Weibchen. Allerdings findet diese Übergabe nie beim Horst statt. Die Leckerbissen werden auf einem Baum oder sogar in der Luft übergeben, um Fressfeinde nicht auf den Horst aufmerksam zu machen. Das Weibchen bringt die Beute dann zum Nest, zerkleinert sie und füttert die Jungen damit.

Kot, Gewölle, Knochen und Federn
In der Regel hat es in einem Habichtsrevier mehrere Horste, welche wechselweise von demselben Paar als Brutplatz benutzt werden. Sie befinden sich auf 20-35 Metern Höhe des Baumes vorzugsweise auf einer Weisstanne. Im nördlichen Sihlwald sind jedoch auch zwei Buchenhorste bekannt.

Nur ein geübtes Auge findet den Brutplatz eines Habichts und ein solches Auge hat der langjährige Habicht- Beobachter Willi Schlosser. Er untersucht die Habichte im Sihlwald bereits seit 1986. Mindestens zweimal jährlich besucht er die Horste und dokumentiert seine Beobachtungen. Unter dem Horst befinden sich oft weisse Kotflecken, Knochenreste und Federn sowie Gewölle. Gewölle besteht aus unverdauten Federn und Haaren von Beutetieren, welche die Habichte zusammen mit den restlichen Knochen aus dem Schnabel würgen. Diese Nahrungsreste können Aufschluss über die verfügbare und bevorzugte Nahrung eines Habichtpaares geben.

Auch in diesem Jahr waren die Beobachtungen von Willi Schlosser von Erfolg gekrönt. Neben all den Spuren am Boden des Habichtshorstes konnte Schlosser Mitte Juni mit dem Feldstecher den Flaum der Jungen in der Höhe entdecken.

Weitere Auskünfte:
Nicole Aebli,
Rangerin Wildnispark Zürich
Tel. 078 808 17 37 oder
nicole.aebli@wildnispark.ch

Weitere Informationen zum
Wildnispark Zürich auf www.Ausflugsziele.ch