Schweizer Volksmusik und rätoromanische Lieder

6. Oktober 2023

«Kulturwoche» auf dem Niesen

In der ersten Oktoberwoche fanden gleich zwei Konzerte auf dem Niesen statt. Am Dienstag, 3. Oktober traten das Geschwisterduett Daria und Gianna Occhini begleitet von Susanne Farner am Schwyzerörgeli sowie das Trio Schamparfätzig auf. Zwei Tage später, am Donnerstag, 5. Oktober, folgte dann der Bündner Singer- und Songwriter Mattiu Defuns. Zwei Abende Konzerte: Der eine im Zeichen von «Schweizer Volksmusik – 100% Frauenpower» und der andere im Zeichen der rätoromanischen Sprache.

Jodelmusik auf höchstem Niveau mit Daria Occhini
Daria Occhini ist in der Jodelszene eine bekannte und talentierte Jodlerin. Dies bewies die junge Frau aus Ins auf dem Niesen eindrücklich. Ihr Jodelgesang alleine war so klar und stark, dass der Pavillon des Berghaus Niesen Kulm voll ausgefüllt wurde. Daria Occhini trat gemeinsam mir Ihrer jüngeren Schwester Gianna auf. Das Duett wurde von Susanne Farner, langjährige musikalische Begleiterin von Daria Occhini, am Schwyzerörgeli begleitet. Abwechslungsweiche mit dem Duett teilte das Trio «Schamparfätzig» die Niesen-Bühne. Die jungen Frauen Olga Albisetti aus Bern, Bigna Guler aus Brail/Unterengadin und Zoé Kostezer aus Wädenswil studieren gemeinsam Volksmusik an Hochschule Luzern und zeigten ihr Können auf dem Schwyzerörgeli. Es war ein Abend im Zeichen von «Schweizer Volksmusik – 100% Frauenpower» und die Gäste wurden mit hochstehender Volksmusik belohnt.

Mattiu brachte die rätoromanische Sprache auf den Niesen
Vor dem Konzert kamen die rund sechzig Gäste in den Genuss eines 3-Gang-Abendessen mit einem grossartigen Sonnenuntergang. Im Anschluss trat der aus der Surselva (Graubünden) stammende Mattiu Defuns mit seinem Trio (Andriu Defuns am Keyboard und Jérôme Keel am Schlagzeug) auf. In seiner Muttersprache Rätoromanisch trug Mattiu seine Lieder gefühlvoll vor. In seiner teils sphärischen Musik mit Liedern wie «Va Lunsch», «Cun Colur» oder «Siemi» erzählte er Geschichten aus seiner Heimat der Surselva. «Ich habe versucht auch auf Englisch zu singen, damit mich auch eine grössere Masse hört. Ich habe aber dann festgestellt, dass das nicht ich bin. Meine Sprache ist rätoromanisch. Ich spreche, fühle und denke rätoromanisch. Darum singe ich nur noch auf Rätoromanisch.» liess er das Publikum an diesem Abend wissen. So erlebten die Gäste einen stimmungsvollen Abend mit rätoromanischen Liedern inklusive Premiere des neuen Songs «Da Casa», welcher einen Tag nach dem Konzert veröffentlicht wurde.

Abschluss: Talentbühne «Niesenlicht» am Donnerstag, 19. Oktober
Den Abschluss des diesjährigen «up to culture» Kultursommers 2023 bildet die Talentbühne «Niesenlicht» am Donnerstag, 19. Oktober 2023. Eine Bühne, drei Bands und je dreissig Minuten Auftrittszeit. Das ist das neue Format, welches in diesem Jahr zum ersten Mal auf dem Niesen durchgeführt wird. Auf der Bühne stehen drei Berner Musiker*innen: Another Me (aus Bern), Sivilian (aus Thun) und DANA (aus Biel). Mehr Informationen und Tickets gibt es unter niesen.ch/talentbuehne-niesenlicht.

Anzahl Zeichen (inkl. Leerzeichen): 3‘077

Kontakt
Nicolas Overney, Leiter Marketing, Verkauf und Events,
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uffa go luaga: wie heisst die neue Brambrüeschbahn?

20. September 2023

Trotz 57 Prozent weniger Wintergäste kann Brambrüesch dank eines Rekordsommers, dem uffa-Abo  und Kosteneinsparungen ein ausgeglichenes Geschäftsergebnis präsentieren. Der neue Name der  Brambrüeschbahn wird bis Ende November 2023 gewählt. 

Brambrüesch verzichtet auf eine technische Beschneiung. Schlepplift und Sessellift waren im  vergangenen, schneearmen Winter nur zwölf Tage in Betrieb. Dank der Ganzjahresstrategie der Chur  Bergbahnen (BCD) reduziert sich der Transportertrag im Geschäftsjahr 2022/2023 nur um 8,8 Prozent. Bei einem grossen Fixkostenanteil konnte der Betriebsaufwand gleichzeitig um 4,6 Prozent verringert  werden. Daraus resultierte ein Betriebserfolg (EBITDA) von Fr. 202’000. Bei praktisch gleich bleibenden  Abschreibungen ergibt sich eine ausgeglichene Rechnung. 

Rekordergebnis im Sommer 

Insgesamt erreichte die BCD trotz 25 Prozent weniger Ersteintritten (83’000 statt 111’000) aufgrund des  besten Sommers der Geschichte und der Treue der uffa-Abonent:innen ein achtbares Ergebnis. In diesem  sehr speziellen Geschäftsjahr wurden zwei Drittel des Transportumsatzes im Sommer erzielt (letztes Jahr  52 Prozent). Das Ertragsplus im Sommer betrug 23 Prozent. Insgesamt macht das uffa-Abo 37 Prozent des  Transportertrages aus. Auch die Gastronomie bekam den schlechten zu Winter zu spüren und musste eine  Umsatzeinbusse von 9 Prozent in Kauf nehmen. Überaus erfreulich ist die Tatsache, dass der Anteil der  selbst erarbeiteten Mittel am Gesamtumsatz von 2,9 Mio. stolze 86 Prozent betrug. Im aktuellen Sommer  2023 sehen die Umsatzzahlen sehr gut aus. Bereits mitte September 2023 ist der Umsatz nochmals 3  Prozent höher als im vergangenen Rekordsommer. 

Noch fünf Namen im Rennen 

Vor zwei Jahren haben die Chur Bergbahnen (BCD) die Churer:innen gefragt, wie die Neue  Brambrüeschbahn heissen soll. Es sind von 836 Personen 418 Namensvorschläge eingegangen. Die BCD  löst nun ihr Versprechen ein und lässt über die fünf meistgenannten Vorschläge abstimmen. Zur Auswahl  stehen die Namen Bahnbrüesch, Brambrüeschbahn, Brambus-Express, Pizokel-Bahn oder uffa-Bahn.  Vorschläge wie Steinbock-Bahn, Patschifig-Bahn oder Furggablitz haben es nicht in die Endausmarchung  geschafft. Nachdem die Vorauswahl allen offenstand, dürfen nun die uffa-Abonent:innen bis Ende  November 2023 ihren Favoriten wählen. Die BCD bedankt sich damit bei ihren Stammgästen für die Treue  – gerade auch im schwierigen letzten Winter. Wegen des Schneemangels hatten die BCD den uffa Abonent:innen in den Sportferien gratis-Skifahren in Savognin, Eislaufen in der Oberen Au oder eine  Gerstensuppe auf der Terrasse der Bergbaiz offeriert.

Uffa go luaga 

Das uffa-Abo besassen im letzten Jahr die Rekordzahl von 5’207 Personen (plus 6 Prozent). Es findet auch  2023 / 2024 seine Fortsetzung. Die farbigen Sonnenbrillen symbolisieren das diesjährige Motto „uffa go luaga „. Wer ein Abo bestellt, erhält nebst 50 Prozent Rabatt auf Winter-Tageskarten in den 14 Bündner  Partnerskigebieten von Brambrüesch (www.kms-gr.ch) 20 Prozent Rabatt auf Tageskarten in Arosa Lenzerheide sowie eine trendige uffa-Sonnenbrille nach Wahl. Das gilt selbstverständlich für alle drei  Kategorien der Singles, Partner und Familien. Auf den Sujets der Kampagne fahren fünf verschiedene  Objekte nach Brambrüesch. Sie präsentieren gleichzeitig die Namensvorschläge für die neue Bahn: die  Sonnenbrille die Brambrüeschbahn, der Familien-Schlitten den Brambus-Express, die Pizokels die Pizokel Bahn, das Mountainbike die uffa-Bahn sowie die Laufschuhe den Namen Bahnbrüesch. 45 Prozent der  Abonent:innen waren Familien, 34 Prozent Partner und 21 Prozent Singles. Die günstigen Preise des  Ganzjahresabos ab Fr. 259 (Partner ab Fr. 359, Familien ab Fr. 399) bleiben unverändert. Die Preise für  das uffa-Abo gelten aber nur, wenn mindestens 1’117 Bestellungen bis am 30. November 2023 erreicht  werden. Das Abo kann unter http://www.uffa.ch, bei Chur Tourismus im Manor an der Bahnhofstrasse, an der  Talstation der Bergbahnen an der Kasernenstrasse 15 oder bei den Sportanlagen Obere Au in Chur bestellt  werden. 

Fit für die neuen Saisons 

Brambrüesch macht sich fit für den nächsten Winter sowie die nächsten Saisons. Die BCD sehen in der  Gastronomie ein grosses Potential und freuen sich, mit dem ehemaligen Gastgeber des Bergrestaurants  Scalottas, Florian Zimmermann, eine wertvolle Fachkraft für die Bergbaiz gewonnen zu haben. Zusätzlich  wurde auch im Hinblick auf die Erstellung des neuen Panoramarestaurants auf Fülian die separate BCD  Gastro AG gegründet. Bei der Gondelbahn ergibt sich kurzfristig ein grösserer Investitionsbedarf von ca.  einer halben Million Franken. Die regelmässigen Routinekontrollen der Gondelbahn zeigten diesen  Sommer leichte, oberflächliche Beschädigungen an der Stahlträgerstruktur in der Mittelstation und der  Bergstation. Der VR der BCD hat infolge der vielen Betriebsjahre der Gondelbahn entschieden, dass die  Partnerfirma Bartholet im Rahmen eines 1:1 Ersatzes die Stahlkonstruktion in den beiden Stationen  auswechselt. Dieser ausserordentliche Aufwand nimmt sechs anstatt vier Wochen Revisionsunterbruch  in Anspruch. Dadurch reduzieren sich die Betriebszeiten um zwei Wochen. Auch diese Umstände zeigen  deutlich, dass der Ersatz der Gondelbahn baldmöglichst erfolgen muss und das Projekt keine weiteren  Verzögerungen erduldet. 

Höhepunkte im Angebot 

Höhepunkte im Angebot für die nächsten Wintersaison sind der klassische Schneesport mit der fünf Kilometer langen Schlittelbahn sowie den Ski- und Snowboardpisten am Dreibündenstein, das  Winterwandern, die Schneeschuh-Arena Dreibündenstein sowie das Samstagabend-Erlebnis. Dieses  Package beinhaltet die Bahnfahrt nach Brambrüesch retour, den Fackelweg zum Apéro in der Älplibar, die  Schlittelbfahrt zur Bergbaiz und den Fondueplausch zum Abschluss. Die Schneeschuh-Arena  Dreibündenstein verbindet die drei Gebiete Brambrüesch, Feldis und Pradaschier rund um die Hochebene  Dreibündenstein mit signalisierten Routen für Schneeschuhwandernde. Die Ausrüstungen für alle  Aktivitäten können selbstverständlich auch auf Brambrüesch gemietet werden. Die Wintersaison startet am 9. Dezember 2023 mit dem Wochenendbetrieb. Ab dem 21. Dezember 2023 bis zum 17. März 2024 ist täglicher Betrieb. Der Sommerbetrieb 2024 startet ab dem 6. April 2024 an den Weekends. Vom 8. Juni  bis 20. Oktober 2024 ist täglicher Betrieb. 

Projekt bereit 

Die 172 Dossiers für die Neue Brambrüeschbahn hat die BCD Ende Juni 2023 beim Bundesamt für Verkehr  (BAV) zur Vorprüfung eingereicht. Derzeit wird von der BCD gemeinsam mit der Stadt Chur der Fahrplan  für die weiteren Schritte erarbeitet. Diese sind abhängig vom Bericht, welcher im Auftrag der  Geschäftsprüfungskommission (GPK) erstellt wird. Die finanzielle Herausforderung bei der Planung der  Bahn ist die lange Zeitspanne von der Investitionsrechnung 2017 bis zur voraussichtlichen Inbetriebnahme  Ende 2026 sowie die Jahrhundertereignisse Corona und der Ausbruch des Ukrainekrieges. Beide erweisen  sich als unvorhersehbare Preistreiber (Teuerung im Baugewerbe Juni 2019 – April 2023: +15,7 Prozent). Die derzeitige Kostenschätzung der BCD für die Investition in die neue Bahn beläuft sich auf 35 Mio.  inklusive 2,5 Mio. Reserve. Der Budgetrahmen lag ohne Berücksichtigung der Teuerung bei max. 30,5 Mio.  (24,4 Mio. +/- 25 Prozent Kostentoleranz für die Konkretisierung der Planung). Die erhaltenen  Investitionsbeiträge betrugen per Ende April 2023 CHF 1,5 Mio. und sind in der Bilanz der BCD passiviert.  Für die Planung des Projektes stehen 3 Mio. Franken (+/-25 Prozent) zur Verfügung. Weitere Infos zum  Projekt gibt es auf http://www.uffa-projekt.ch. 

Chur, 20. September 2023 

Eine Mitteilung der Chur Bergbahnen (Bergbahnen Chur-Dreibündenstein AG/BCD) 

Weitere Auskünfte 

Andreas Riedi, VR-Präsident Chur Bergbahnen (BCD) 
Telefon +41 81 552 50 55 
andreas.riedi@wp-beratung.ch 

Patrick Arnet, Geschäftsführer 
Tel.: +41 250 55 90 
patrick.arnet@churbergbahnen.ch


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Seaside Sessions 2023: Von West Coast Hip-Hop bis Berner Mundart – ein Rückblick

18. August 2023
Die Halunke setzten den würdigen Abschluss am letzten Abend

Die sechsten Seaside Sessions waren geprägt durch junge Talente, erstmals internationale Acts, eine seit vielen Jahren erfolgreiche Berner Band, die unverwechselbare Szenerie und Wetterglück.

Am letzten Schulferienwochenende war überall etwas los – auf dem Niesen gingen von Donnerstag bis Samstag die sechsten Seaside Sessions erfolgreich über die Bühne. Bei besten Wetterbedingungen – mit Wetterglück am Samstag – gönnten sich die Besucher/innen Vielfalt vom Feinsten auf dem ikonischen Berg. 

Den Start am Donnerstag machten die Appenzellerin Riana («So Luut») und die amerikanische Band High South («All We Need») mit ihrem Sound aus Rock und Country-Rock. Die US-Band war ob der eindrücklichen Kulisse und speziellen Bühne auf 2‘362 m ü. M. beeindruckt und die Party lanciert

Am Freitag waren dann Naveni («Forget») und Delinquent Habits («Tres Delinquentes») an der Reihe. Das Hip-Hop Schwergewicht aus den Vereinigten Staaten heizte mit ihrer Musik so richtig ein und einige Openair-Besuchende waren im Anschluss schweissgebadet. Diese Band, seit 1991 im Hip-Hop-Stil unterwegs, mobilisierte das Insider-Publikum. Ein solches Fest sah das Berghaus von 1856 noch selten vor sich auf der Terrasse.

Der Abschluss stand mit Ursina («Miu cor», bekannt aus der zweiten Netflix-Staffel von „Warrior Nun“) und Halunke («Du verliebsch di») im Zeichen von 100 Prozent Schweizer Musik. Den romanisch/englischen Start machte Ursina – auch als Hommage an 85 Jahre romanische Landessprache – u-nd Halunke setzte mit ihrer Berner Mundart-Musik und ihrem Witz den Schlusspunkt. 

Bei der sechsten Ausgabe auf dem Niesen traten mit High South (US) und Delinquent Habits (US) zum ersten Mal auch Bands von ausserhalb der Schweiz auf. Neben der Musik kamen die 400 Konzertbesuchenden auch in den Genuss der eindrücklichen Berg-Szenerie. «Es waren wieder magischen Musikmomente auf dem Niesen. Diese Bilder bleiben den Gästen, den Bands und uns in bester Erinnerung.» sagte ein glücklicher Urs Wohler, Geschäftsführer der NIESENBAHN AG, nach dem letzten Konzert-Abend.

Nächster «up to culture» Kulturabend: 
Saxophonquartett der Militärmusik am Donnerstag, 24. August

Anzahl Zeichen (inkl. Leerzeichen): 2‘294

Weitere Informationen
Informationen zu den Seaside Sessions
www.seasidesessions.ch

Gesamtes up to culture Kulturprogramm 2023
www.niesen.ch/kultur

Kontakt
Urs Wohler, Geschäftsführer, urs.wohler@niesen.ch, 033 676 77 01

www.niesen.ch
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Erster Saisonstart für die rundum erneuerte Pilatus-Zahnradbahn

5. Juni 2023

Nach mehrjähriger Arbeit am Jahrhundertprojekt «Erneuerung Zahnradbahn» starten die Pilatus-Bahnen AG heute, 5. Juni mit acht neuen Panorama-Triebwagen in ihre 135. Saison. Pünktlich zum Start lancieren sie auch ein neues Online-Reservationssystem, mit dem Gäste ihre Plätze in der Zahnradbahn bequem von zu Hause oder unterwegs buchen können. Wie immer dürfen sich Besucher:innen auf dem Pilatus auch heute auf zahlreiche Veranstaltungshighlights freuen – von Astronomieabenden über Steinbocksafaris bis zum Musikfestival Pilatus on the Rocks.

Luzern, 5. Juni 2023 – Nun ist es endlich so weit: Nach mehrjähriger, intensiver Arbeit startet die rundumerneuerte Pilatus-Zahnradbahn in ihre 135. Saison. Wenn heute Montag die acht neuen, von Thomas Küchler designten und von Stadler Rail gebauten, Panorama-Triebwagen erstmals in Doppeltraktion und im Vollbetrieb mit Gästen Richtung Pilatus-Kulm fahren, startet eine neue Ära. Zugleich lancieren die Pilatus-Bahnen zum Start der Zahnradbahnsaison zwei wichtige technische Neuerungen: das neue Fahrdienst-Assistenzsystem und ein neu eingeführtes Online-Reservationssystem für die Zahnradbahn. 

Mehr Sicherheit und Komfort dank neuer Technologien 
Neben verschiedenen, im Rahmen des Erneuerungsprojekts umgesetzten baulichen Massnahmen wie einem zusätzlichen Perron an der Talstation und einem barrierefreien Zugang auf Pilatus-Kulm, geht kommende Woche auch das neue, von der Firma Actemium LeitTec eigens für die Pilatus-Bahnen AG entwickelte, Fahrdienst-Assistenzsystem in Betrieb. Es gewährleistet, dass jeder Zug auf dem ausschliesslich für ihn gesicherten Fahrweg verkehrt und verunmöglicht so die Gegenfahrt zweier Züge auf demselben Geleise. Obwohl das neue System, das auf positionsbasierter Signalisierung (PBS) beruht, autonomes Fahren erlauben würde, werden auch künftig alle Fahrten begleitet durchgeführt. Nicht zuletzt, um das Fahrzeug – etwa bei Hindernissen auf der Strecke – rechtzeitig zu stoppen oder die Fahrgäste in Ausnahmesituationen sofort betreuen zu können. 

Eine weitere, wichtige Neuerung zum Saisonstart ist das neue Online Reservationssystem (www.pilatus.ch/reservation): Besucher:innen können ihren Platz in der Zahnradbahn ab sofort bequem online buchen, was den Ausflug auf den Pilatus noch komfortabler macht. Neben den Reservationen sind natürlich auch Bahntickets, Übernachtungen, Erlebnisse oder Gutscheine online buchbar. 


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Brambrüesch während den Sportferien

22. Februar 2023

Die Bergbahnen Chur haben nach wie vor täglichen Betrieb und bieten Winterwandern, Schneeschuhlaufen sowie kulinarische Erlebnisse in der Bergbaiz an. Wer das Uffa-Abo besitzt, profitiert nochmals von den zusätzlichen Extras: Skifahren in Savognin, Eislaufen in der Oberen Au und Gerstensuppe in der Bergbaiz – für Uffa-Abobesitzer alles inklusive. Die Spezialangebote gelten während den Sportferien von Montag 27. Februar bis Freitag 03. März 2023.

Nach elf sonnigen Tagen mit Ski- und Schlittelbetrieb mussten die Pisten in Brambrüesch per 15. Februar 2023 auf Grund von Schneemangel und aus Sicherheitsgründen geschlossen werden. Deshalb bieten wir unseren Uffa Abonenten in den Churer Sportferien wie schon im Januar folgende Spezialangebote an.

Uffa go gnüssa – Gerstensuppe in der Bergbaiz
Trotz wenig Schnee gibt es genügend Gründe mit den Bergbahnen Chur uffa auf Brambrüesch zu fahren: Winterwandern, Schneeschuhlaufen sind gut möglich – der Schlittelweg zwischen der Alp Malix und der Bergbaiz ist geöffnet.  Zur Stärkung serviert das Bergbaiz Team allen Uffa-Abo Besitzer:innen kostenlos eine Gerstensuppe.

Skifahren in Savognin und Eislaufen Obere Au
Die Uffa-Abonnenten kommen trotz Schneemangel auf Brambrüesch zum ihrem Skivergnügen, dies dank der Zusammenarbeit mit den Savognin Bergbahnen. An Wochentagen während den Churer Sportferien ist dort Skifahren zum Nulltarif möglich, am Wochenende gelten die normalen Vergünstigungen von 50 % wie in allen anderen KMS-Gebieten (www.kms-gr.ch).
In Kooperation mit den Sport- und Eventanlagen Chur kann in der Trainingseishalle der Oberen Au mit Musik und wechselnder Beleuchtung durch vorweisen des Uffa-Abos ein kostenloser Eintritt an der Kasse der Eishalle fürs Eislaufen bezogen werden.

    Mit oder ohne Schnee: Samstagabend Erlebnis und Kuchenbuffet
    Die Bergbaiz ist weiterhin täglich geöffnet! Nebst dem vielfältigen und regionalen Angebot wartet an Wochenenden ein Buffet mit selbstgemachtem Kuchen auf die Bergbaiz Gäste. Das Samstagabend-Erlebnis mit Fackelweg hoch zum Apéro in die Älplibar und mit Fondueplausch in der Bergbaiz findet bis am 4. März statt.

    Täglich offen
    Die Pendelbahn und die Gondelbahn nach Brambrüesch fahren täglich durchgehend von 8.30 bis 17 Uhr. Die Bergbaiz ist von 9 bis 17 Uhr durchgehend geöffnet. Weitere Auskünfte gibt es auf www.churbergbahnen.ch.

    Chur, 22. Februar 2023

    Eine Mitteilung der Chur Bergbahnen (Bergbahnen Chur-Dreibündenstein AG/BCD)

    Weitere Auskünfte
    Patrick Arnet, Geschäftsführer Chur Bergbahnen (BCD)
    Telefon +41 81 250 55 90
    info@churbergbahnen.chwww.churbergbahnen.ch


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    Brambrüesch: täglich uffa in den Winter

    22. Dezember 2022

    Brambrüesch hat den täglichen Winterbetrieb aufgenommen. Winterwandern, Schneeschuhlaufen und Schlitteln sind möglich. Weil der Skibetrieb noch nicht starten kann, wird der Alpenbikepark ab Känzeli geöffnet. Für Kinder gibt’s Esel-Trekking.

    In Betrieb sind die Pendelbahn zum Känzeli und die Gondelbahn nach Brambrüesch. Schlitteln ist möglich auf dem Edelweissrundweg. Winterwanderungen ebenfalls auf dem Rundweg, zur Alp Malix oder dem Känzeli. Das Esel-Trekking findet auf der Hochebene Riedboda zwischen Bergstation und Bergbaiz jeweils an den Wochenenden statt. Schneeschuhwandern kann man auf die Spundisköpfe sowie als Rundwanderung nach Feldis oder Pradaschier.

    Jeden Tag brunchen
    Ebenfalls täglich geöffnet ist die Bergbaiz, wo es ab dem 25. Dezember über die Festtage täglich einen Winterbrunch gibt (Reservation auf bergbaiz.ch). Bei schönem Wetter ist auch die Aelplibar auf der Alp Malix offen. An Silvester fahren die Bergbahnen bis 1 Uhr in der Nacht. Ob spezielles Silvestermenü oder urchiger Fondueplausch: Die Bergrestaurants Bergbaiz, Malixerhof und Battagliahütte bieten ein tolles Ambiente für einen gemütlichen Abend mit Freunden und Familie. Auf churbergbahnen.ch finden sich die aktuellen Informationen.

    uffa-Abo: letzte Chance
    Gerade als Last Minute-Weihnachtsgeschenk wird das uffa-Abo immer beliebter. Das Abo ab Fr. 259 für ein ganzes Jahr kann nur noch bis am Freitag um Mitternacht auf uffa.ch gekauft werden. Bisher wurden 1’800 Abos für Singles, Paare und vor allem Familien bestellt. Bis am 28. Dezember läuft online auch der Wettbewerb zum Jubiläum 100 Jahre Brambrüesch, wo täglich ein Gutschein im Wert von 100 Franken zu gewinnen ist.

    Chur, 22. Dezember 2022
    Eine Mitteilung der Chur Bergbahnen (Bergbahnen Chur-Dreibündenstein AG/BCD)

    Weitere Auskünfte
    Patrick Arnet, Geschäftsführer Chur-Bergbahnen (BCD)
    Telefon +41 81 250 55 90
    patrick.arnet@churbergbahnen.ch


    Der Niesen wird Turnpoint des Red Bull X-Alps 2023

    27. Oktober 2022

    Das Red Bull X-Alps ist das härteste Gleitschirm-Rennen der Welt. Der Hike & Fly-Wettkampf führt über die Alpen, die Route ist noch nicht bekannt. Aber: Bei der elften Austragung wird der Niesen als Turnpoint Teil des Wettkampfes sein. Die einheimischen «Überflieger» Christian «Chrigel» Maurer, Patrick von Känel und Sepp Inniger werden den Niesen zusammen mit den weltbesten Gleitschirmpiloten ansteuern. Die Positionierung des Niesen als Flugberg wird mit dem Turnpoint im Rahmen des Red Bull X-Alps 2023 weiter gestärkt.

    Mit Chrigel Maurer, Patrick von Känel und Sepp Inniger verfügt das Kander- und Engstligtal auf kleinem Raum über so viele Weltklasse-Piloten wie keine andere Region. Christian Maurer gewann das Red Bull X-Alps sieben von 10 Mal seit der Lancierung im Jahr 2003, Patrick von Känel wurde bei seiner zweiten Teilnahme im 2021 Zweiter, Sepp Inniger wurde 2019 als Supporter mit Patrick von Känel im 2019 Achter und steigt im 2023 mit reifer Wettkampferfahrung und zahlreichen Wettkampf-Podestplätzen in die Challenge ein. Der Niesen ist ihr Hausberg. Darum hat sich die NIESENBAHN AG darum bemüht, mit dem Niesen, 2‘362 m ü. M., Turnpoint der Red Bull X-Alps 2023 zu werden. «Der Red Bull X-Alps-Turnpoint Niesen ist auch eine Wertschätzung an Chrigel, Päddel und Sepp. Ohne sie wäre der Niesen nicht der Flugberg, den er ist. So kommen sie am wichtigsten Gleitschirmrennen der Schweiz «zu Hause» vorbei und bringen noch über 30 andere Weltklassepilot*innen mit!», freut sich Nicolas Overney, Leiter Markting, Verkauf und Events bei der NIESENBAHN AG. 

    Turnpoint Niesen – Startplatz für Rekordflüge

    Bis 4‘000 Gleitschirmpilot*innen starten jeden Sommer auf dem Niesen. Einige davon für persönliche Streckenrekorde. So auch die einheimischen Top-Flieger: Chrigel konnte seinen ersten Rekordflug vom 10. Juni 2004 nach Landeck (A) am 2. Juni 2019 mit einem 343 Kilometer-Flug in 11 Stunden überbieten! Patrick von Känel reiht sich mit seinem Spitzenflug von 306 Kilometer, ebenfalls vom 2. Juni 2019, weit vorne im Streckenflug-Ranking ein. Für ihn war zudem der 5. November 2020 ein spezieller Flugtag mit Start vom Niesen: «Federleicht schwebend über dem Niesen der Abendsonne entgegen, während das gesamte Mittelland mit einem Nebelmeer überzogen war.» beschreibt er seinen Flug von damals. Auch Sepp Inniger hat eine besondere Beziehung zum Niesen. Wie von Känel ist Inniger Testpilot von Advance und fliegt somit viele Tage vom Niesen aus, um neues Material zu testen. So kommt er im Jahr 2022 auf bereits 44 Flugtage vom Niesen und auf 97 Bahnfahrten mit der Niesenbahn. «Meine persönlich weitesten Flüge, die ersten 100er und 200er, sind vom Niesen aus und bleiben in bester Erinnerung.» so Inniger weiter zu seiner speziellen Beziehung zum Niesen. Beim Red Bull X-Alps 2023 wird der Niesen ein Zwischenziel markieren. Die Spannung wird gross sein, in welcher Reihenfolge sich die mit dem Fluggebiet Niesen bestens vertrauten Einheimischen auf dem Niesen in das «Signboard» eintragen werden. Weltweite Aufmerksamkeit in der Flugszene und bei den Medien wird ihnen garantiert sein.

    Kein Anfängerberg – von der Erfahrung profitieren

    Vom Niesen aus zu starten und bis zu den offiziellen Landeplätzen in Emdthal, Spiez, Frutigen oder Interlaken rund 1‘500 bis 1‘700 Höhenmeter abzugleiten, ist für viele Gleitschirmpilot*innen zunächst Traum, dann Wunsch und schliesslich Realität. Entsprechend ist die Pyramide bekannt und an idealen Flugtagen ein begehrter Startplatz für Gleit- und Distanzflüge. Die voralpine Lage der Niesenkette macht es für nicht routinierte Pilot*innen anspruchsvoll, die Situation je nach Wind, Temperatur und Tageszeit richtig einzuschätzen. Umso wichtiger ist es, dass Nachwuchspilot*innen von den Erfahrungen der Routiniers profitieren und von den Vorbildern lernen. Maurer, von Känel und Inniger sind auf unterschiedlichen Kanälen und an Veranstaltungen präsent und geben ihr Wissen weiter. Für den Niesen ist dies von grosser Bedeutung, damit Risiken reduziert und Unfälle möglichst vermieden werden können.

    Zwei Turnpoints im Kandertal: Frutigresort-Niesen

    Nach spannenden Verhandlungen mit den Organisatoren des Red Bull X-Alps 2023 gibt es im Kandertal mit dem Frutigresort in Frutigen und dem Niesen in Sichtdistanz zwei Turnpoints. Wie die Strecke an den zwei Turnpoints vorbei führen wird, ist noch offen. Die definitive Strecke wird am 15. März 2023 kommuniziert. Bereits heute ist aber klar, dass die Verantwortlichen vom Niesen und vom Frutigresort im Gleitschirmsport enger zusammenarbeiten wollen. In Frutigen übernachten und die Landeplätze in der Region anfliegen oder ein Streckenflugtraining absolvieren: Der Möglichkeiten gibt es viele.

    Positionierung des Niesen als Flugberg

    «Christian, Patrick und Sepp sind Spitzensportler aus unserer Region. Ihre Nähe, ihr Engagement als Testpiloten der Gleitschirmmarke «Advance», ihre Verbundenheit zum Berg, ihr beneidenswertes Können, ihre immense Erfahrung und ihre glaubwürdige Botschaftertätigkeit haben uns dazu bewogen, im 2023 auf das Red Bull X-Alps zu setzen. Dieser Akzent sowie die Zusammenarbeit mit den drei Einheimischen hilft uns bei der Weiterentwicklung der Positionierung des Niesen als Flugberg.» kommentiert Urs Wohler, Geschäftsführer der Niesenbahn, die Zusammenarbeit.

    Weitere Infos: niesen.ch/redbullxalps, niesen.ch/gleitschirm
    Websites von Maurer, von Känel und Inniger:  chrigelmaurer.ch, patrickvonkaenel.ch, seppinniger.ch
    Website Red Bull X-Alps : redbullxalps.com
    Bestenliste Red Bull X-Alps : https://de.wikipedia.org/wiki/Red_Bull_X-Alps#Athleten

    Beim Red Bull X-Alps 2023 starten aus der Schweiz:
    Christian «Chrigel» Maurer
    Patrick von Känel
    Sepp Inniger
    Reto Reiser
    Yaël Margelisch

    Total nehmen 35 Pilotinnen und Piloten aus 18 verschiedenen Nationen teil.

    Kontakt
    Nicolas Overney, Leiter Marketing, Verkauf und Events,
    nicolas.overney@niesen.ch, 033 676 77 02
    Urs Wohler, Geschäftsführer, urs.wohler@niesen.ch, 033 676 77 01
    Christian «Chrigel» Maurer, xalps@chrigelmaurer.ch,
    Patrick von Känel, info@patrickvonkaenel.ch,
    Sepp Inniger, sepp.inniger@gmx.ch,

    www.niesen.ch
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    Verbindende Jodel- und Ländlermusik auf dem Niesen

    23. Oktober 2022

    Mit dem Konzert von ChriMaFrä und dem Ländlertrio Gantegruess ging am Donnerstagabend, 20. Oktober der Kultursommer 2022 zu Ende. Das Trio ChriMaFrä bestehend aus den Zwillingsschwestern Franziska Weber-Schenk und Christa Aebersold-Schenk sowie Maritta Lichtensteiger begeisterten mit hochstehendem Jodelgesang. Die Brüder Ueli und Markus Brunner sowie ihr Cousin Köbi Alder vom Ländlertrio Gantegruess ergänzten den Auftritt mit ihrem Handorgel- und Bass-Spiel auf höchstem Niveau bestens. Dabei traten die beiden Gruppen zum ersten Mal gemeinsam auf einer Bühne auf. «Ländlertrio Gantegruess aus Appenzell und das Berner Jodel-Trio ChriMaFrä verbanden an diesem Abend die musikalische Schweiz auf dem Niesen. Es war ein grossartiger Abschluss des Kultursommers 2022.» freut sich ein zufriedener Nicolas Overney, Leiter Marketing, Verkauf und Events der NIESENBAHN AG. Der Abend war geprägt von der Vielseitigkeit der Musik. So spielten die beiden Formationen mal zusammen, mal alleine, mal nur instrumental und mal nur jodelnd. Auch das Publikum wurde integriert und kam selber zum Jodeln und zum Tanzen. Ein verbindender Abend mit glücklichen Gesichtern ging so zu Ende.

    Der up to culture Sommer 2022 bot eine vielseitige Auswahl an Kulturanlässen und Künstler*innen: Nico Brina, Bernhard «Berni» Schär, Ländlerkapelle Schweizer Militärmusik, ZIAN & Ladina, Seaside Sessions (Openair), Áed und ChriMaFrä. Das neue Kulturprogramm 2023 wird nun vom Niesen-Team im Winter erarbeitet und anfangs März 2023 kommuniziert.

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    Kontakt
    Nicolas Overney, Leiter Marketing, Verkauf und Events,
    nicolas.overney@niesen.ch, 033 676 77 02
    Urs Wohler, Geschäftsführer, urs.wohler@niesen.ch, 033 676 77 01

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    Premiere gelungen: grünes Licht für Doppelformation

    5. Oktober 2022
    Im Sommer noch allein auf dem historischen Trassee unterwegs, fahren die neuen Triebwagen am Pilatus nach der Freigabe durch das BAV nun auch in Doppeltraktion. (© Pilatus-Bahnen AG)

    Im Juni 2021 wurde der erste neue Triebwagen bei den Pilatus-Bahnen ausgeliefert. Seither nimmt das Jahrhundertprojekt mit dem neuen Rollmaterial seinen systematischen Lauf: In enger Zusammenarbeit mit dem Hersteller Stadler Rail waren die spektakulären 360-Grad-Panorama-Wagen auf unzähligen Probefahrten unterwegs. Zunächst einzeln und seit der Lieferung des zweiten Triebwagens Mitte Juni 2022 ab August 2022 auch in Doppeltraktion. Nach intensiven Tests hat das Bundesamt für Verkehr (BAV) nun grünes Licht gegeben für die technische Ausführung, die Sicherheit und den Betrieb der neuen Bahnen als Doppelkomposition.

    Kriens/Luzern, 4. Oktober 2022 – Es ist ein Jahrhundertprojekt – und die Erneuerung der Pilatus Zahnradbahn im Umfang von 55 Millionen Franken biegt auf die Schlussgerade ein. Vor Kurzem hat das Bundesamt für Verkehr den Pilatus-Bahnen offiziell die Betriebserlaubnis für ihre neue Zahnradbahn-Komposition erteilt – dies nach einer intensiven Prüfung. Damit ist ein entscheidender Meilenstein geschafft. Die neuen Triebwagen, die drei neuen massgefertigten Gleiswender und das damit verbundene Leitsystem wurden seit der Anlieferung der ersten beiden Triebwagen im letzten Jahr respektive im Juni dieses Jahres von der Pilatus-Crew auf Herz und Nieren getestet: zu Beginn mit Testfahrten zu Randzeiten und in der Nacht, danach auch immer wieder bei Fahrten im laufenden Betrieb.

    Laufende Verbesserungen durch Spezialisten vor Ort
    Durch die enge Zusammenarbeit aller Lieferanten und technischen Verantwortlichen vor Ort konnte der herausfordernde Zeitplan eingehalten werden. Stadler Rail beispielsweise stationierte für die Zeit der Tests permanent Mitarbeitende in Alpnachstad, um ständig für das Projektteam erreichbar zu sein. Bei Massanfertigungen wie der steilsten Zahnradbahn der Welt sind solche Optimierungen üblich. Herausforderungen stellten sich etwa aufgrund der unberechenbaren Witterung am Berg oder wegen des enorm steilen Geländes mit bis zu 48 Prozent Steigung. Kommt hinzu, dass bei der Umsetzung grosses Augenmerk auf die schützenswerte Natur und die historische Bausubstanz am Berg und im Tal gelegt wird. Zugleich waren die am Projekt beteiligten Mitarbeitenden der Zahnradbahn während der Sommermonate stark in den regulären Bahnbetrieb eingebunden. «Seit dem Start unseres Jahrhundertprojekts leistet unser Team hier wirklich Grossartiges. Ich bin hocherfreut darüber, wie gut wir auf Kurs sind – und bedanke mich bei unseren Mitarbeitenden genauso wie bei unseren Lieferanten für ihr enormes Engagement», kommentiert Godi Koch, CEO der Pilatus-Bahnen, diese wichtige Wegmarke.

    Nachhaltig erneuert – für die nächsten 40 Jahre
    Das Bundesamt für Verkehr hat nicht nur das neue Rollmaterial, sondern auch den Betrieb in Doppeltraktion getestet und offiziell abgenommen. Das heisst, dass künftig zwei Wagen aneinandergehängt mit nur einem / einer Triebwagenführer:in unterwegs sein werden. Insgesamt werden ab der Saison 2023 acht der neuen Wagen als Doppelkompositionen im 35-Minuten-Takt im Einsatz sein. Was an den neuen, vom Obwaldner Thomas Küchler entworfenen Triebwagen auf den ersten Blick auffällt, sind die grossen Glasfronten auf allen Seiten, die den Fahrgästen künftig eine 360-Grad-Panoramasicht eröffnen. Zugleich punktet das neue Rollmaterial auch in Sachen Nachhaltigkeit: So wandeln sie bei der Talfahrt Bremsenergie in elektrische Energie um, wodurch der Strombedarf im Vergleich zu heute um 30 Prozent reduziert wird, was in der aktuellen Lage von enormer Bedeutung ist. Und weil sie künftig stets in Doppeltraktion unterwegs sind, sorgen die Triebwagen auch für weniger Lärm, was der Natur und insbesondere den Tieren, die am Pilatus heimisch sind, zugutekommt.
    Bis zum offiziellen Start der neuen Zahnradbahn am 18. Mai 2023 stehen mit der Lieferung der restlichen Triebwagen und der Abnahme des neu installierten Fahrdienstleiterassistenzsystems weitere wichtige Meilensteine bevor. Die historischen Wagen sind noch bis zum Ende der laufenden Saison am 20. November im Einsatz. Zwei von ihnen bleiben danach für Sonderfahrten im Depot der Pilatus-Bahnen. Ein weiterer wird später im Verkehrshaus Luzern zu bestaunen sein.

    Weiterführende Informationen zum Projekt: www.pilatus.ch/zahnradbahn

    Medienstelle c/o Panta Rhei PR AG
    Dr. Reto Wilhelm
    r.wilhelm@pantarhei.ch – T 044 365 20 20

    Medienkontakt Pilatus-Bahnen AG
    Tobias Thut, Leiter Marketing & Verkauf
    tobias.thut@pilatus.ch – T 041 329 11 11


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    Eröffnung Schmugglis Sbrinz Weg

    18. Juli 2022
    Eröffnung Schmugglis Sbrinz Weg

    Vergangenen Samstag haben die TITLIS Bergbahnen Schmugglis Sbrinz Weg  eröffnet. Der neue Rätselweg führt entlang der historischen Sbrinz-Route von  Trübsee bis zur Alp Untertrübsee und erweitert die erfolgreiche „Schmugglis  Erlebniswelt“.

    Das beliebte Familienparadies Trübsee in Engelberg ist um eine Attraktion reicher. Eltern  und ihre Kinder folgen auf «Schmugglis Sbrinz Weg» den Spuren der Schmuggler und  Säumer. Der Rätselweg startet beim Trübsee und führt in rund einer Stunde Wanderzeit zur Alpkäserei Untertrübsee. Bei sechs Stationen gilt es spannende Rätsel zu lösen und  sich die Symbole von Schmugglis Geheimschrift zu merken. Wer am Schluss das richtige  Lösungswort entziffert, kann attraktive Preise wie ein Titlis-Jahresabo gewinnen. Für den  Weg braucht es einen Holztaler, der für fünf Franken bei der Kasse an der Talstation in  Engelberg oder im Selbstbedienungsrestaurant vom Berghotel Trübsee erworben werden  kann.

    Lokal verankert 
    Die Via Sbrinz führt alpenquerend von Luzern über Engelberg nach Domodossola, wo  früher der beliebte und ausschliesslich in der Innerschweiz hergestellte Sbrinz-Käse gegen  Oliven, Rotwein und weitere italienische Köstlichkeiten getauscht wurde. Der Rätselweg  bringt auf eine spielerische Art und Weise den Kindern die Geschichte der Region näher.  Das gefällt auch Dominique Gisin, die ehemalige Skirennfahrerin und Verwaltungsrätin der  Titlis Bergbahnen hat Schmugglis Sbrinz Weg eröffnet: «Das Angebot behandelt ein  Thema, das lokal verankert ist. Das finde ich sehr wertvoll und nachhaltig. Umso schöner,  dass am Ende des Weges in der mehrfach preisgekrönten Alpkäserei Untertrübsee der  Familie Scheuber gleich noch Sbrinz gekauft werden kann».

    Wichtiges Familiensegment 
    Für die Titlis Bergbahnen ist das Familiensegment sehr wichtig. Seit der Eröffnung von  Schmugglis Erlebniswelt im Sommer 2019 konnten die Besucherzahlen auf Trübsee  verdoppelt werden. Gründe dafür sind die gute Erreichbarkeit für Tagesgäste, die idyllische  Lage am Trübsee und die qualitativ hochwertigen Spielgeräte. Zudem ist das Berghotel  Trübsee ideal für Familien, die ein Wochenende oder mehrere Tage in der Region  verbringen möchten.

    Weitere Informationen zu Schmugglis Sbrinz Weg: http://www.titlis.ch/sbrinz 
    Fotos finden Sie bitte hier: https://upload.titlis.ch/index.php/s/I35dAF4d44FaN6y
    © TITLIS Bergbahnen, Roger Grütter 

    Für Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

    Kontakt:
    TITLIS Bergbahnen,
    Urs Egli, Leiter Marketing,
    +41 41 639 50 88,
    uegli@titlis.ch


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