Graciela Iturbide – Das innere Auge

8. Dezember 2009
Fotomuseum Winterthur

Fotomuseum Winterthur

28. November 2009 bis 7. Februar 2010
Fotomuseum Winterthur (Halle und Galerie)

Das Bild Mujer ángel (Engelsfrau), auf dem eine Seri-Indianerin von hinten zu sehen ist, die mit einem Radiorekorder in der Hand durch die Wüste wandert, gehört zu den symbolträchtigsten Fotografien von Graciela Iturbide. Es ist streng genommen ein Dokument, wirkt aber gleichzeitig wie ein Symbol für die Spannung zwischen zwei Kulturen, ein Symbol für die Frage, wie die indianische innerhalb der westlichen Kultur fortbestehen kann. Graciela Iturbide stellt ihre Bilder oft in den „Schattenriss“, um Dinge auszudrücken, die zwischen Ahnen und Wissen pendeln. Ihre Fotografie handelt vom subtilen und komplexen Ineinanderverfugtsein von Wirklichkeiten, von verschiedenen Realitätsebenen. Sie sagt selbst, dass „die Fotografie ein Vorwand ist, um etwas zu erkennen“. Und wenn sie das Wort „erkennen“ ausspricht, gewinnt man den Eindruck, es handle sich eigentlich um ein Synonym für „leben“; als sei es gleichbedeutend mit „auf der Welt sein“, mit „sein“ überhaupt.

Graciela Iturbide (*1942) ist die bekannteste zeitgenössische Fotografin Mexikos. Mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem renommierten Hasselblad Award 2008, legt ihr 40-jähriges fotografisches Werk eine Spur, um die Entwicklung der Fotografie in Mexiko und in anderen Ländern Lateinamerikas zu verstehen.

Ende der 1960er Jahre schreibt sie sich an der Nationalen Universität Mexico City für Film ein. Im Nebenfach besucht sie die Vorlesungen des bekannten Fotografen Manuel Álvarez Bravo, der die junge Studentin schnell zu seiner Assistentin macht und für die Fotografie begeistert. Dieser Begegnung mit Álvarez Bravo, aus der sich eine tiefe Freundschaft entwickelte, ist es zu verdanken, dass Graciela Iturbide in die damalige Kunstszene Mexikos eintauchte und mit Künstlern und Werken von Tina Modotti, Edward Weston, Henri Cartier-Bresson, Frida Kahlo, Diego Rivera u.v.a. vertraut gemacht wurde.

Zwischen 1979 und 1986 entsteht ihre erste wichtige Arbeit. Immer wieder reist sie nach Juchitán, einem mythischen Ort im südlichen Staat Oaxaca, Heimat der Zapoteken. Sie lebt inmitten der Gemeinschaft, begleitet die einheimischen Frauen und erhält dadurch Einblick in tief verwurzelte Traditionen und Riten, die sie in zahlreichen unvergesslichen Bildern interpretiert. In den Porträts und Landschaften von Juchitán de las Mujeres (Juchitán, Stadt der Frauen) gelingt es Graciela Iturbide, die tief in den Mythen verankerte Welt der Indigenen aufscheinen zu lassen.

Ein weiteres Projekt, ein Auftrag des „Instituto Nacional Indigenista“ zur Rettung der indigenen Welt, widmet sie den Seri-Indiander in der Sonora Wüste: Los que viven en la arena (Die im Sand leben).

Es gelingt ihr dabei, über die konkreten Lebensumstände hinaus den Zwiespalt einzufangen, der das Leben zwischen zwei kulturell entgegengesetzten Systemen prägt. Sie befreit sich damit von der herkömmlichen Art, stigmatisierte Bevölkerungsgruppen zu porträtieren.

Schliesslich ist es Graciela Iturbide, die im Jahr 2006 als erste das Bad von Frida Kahlo betreten darf, das Diego Rivera, Frida Kahlos Ehemann, 1954 nach ihrem Tod hatte schliessen lassen. Sie tut dies im Bewusstsein um die Verehrung dieser Ikone der mexikanischen Kultur. Durch ihre Reinterpretation des jahrelang geschlossenen und unveränderten Raumes und ihren Dialog mit den Objekten und dem Werk der Malerin Frida Kahlo erschliesst sich Graciela Iturbide einen eigenen Zugang.

Die Ausstellung „Graciela Iturbide – Das innere Auge“ widmet sich dem Gesamtwerk dieser
aussergewöhnlichen Fotografin und stellt alle wesentlichen Werkgruppen vor.

Die Ausstellung wurde von der Mapfre Foundation in Madrid organisiert.

Kuratorin ist Marta Dahó.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog:
Graciela Iturbide, englische Ausgabe. Hg. Fundación Mapfre. Mit Texten von Marta Dahó, Juan Villoro und Carlos Martín García. Deutsche Übersetzung der Texte in separatem Beiheft. Mit rund 180 Duplex-Abbildungen, Umfang 292 Seiten, Hardcover, Format 23 x 26 cm. Preis: CHF 65.-

Weitere Informationen zum Fotomuseum Winterthur auf www.Ausflugsziele.ch


Die Topklasse für den Familienurlaub (AT)

7. Dezember 2009

Die Topklasse für den Familienurlaub

Die Gruppe der Leading Family Hotels & Resorts präsentiert die führenden Hotels für den anspruchsvollen Familienurlaub.

Eltern zu werden bedeutet nicht zwangsläufig, die Welt nur noch in Rosa und Himmelblau zu sehen. Mütter und Väter behalten durchaus ihren guten Geschmack in Fragen des Stils und der Lebensführung. Sie legen auch im Urlaub Wert auf Komfort und Annehmlichkeiten. In genau diese Richtung zielt die Gruppe der Leading Family Hotels & Resorts: Sie bieten ein perfektes familienfreundliches Angebot UND erstklassigen Standard der höchsten Ansprüchen gerecht wird.

Auf den Familienurlaub spezialisierte Häuser haben vor allem die Wünsche der Kinder im Blick. Die Leading Family Hotels & Resorts dagegen widmen ihren erwachsenen Gästen die gleiche Aufmerksamkeit. Zum Winter 2009 ist ein neues Mitglied in die kleine, aber feine Gruppe aufgenommen worden: Das Reiter’s Avance Hotel im Burgenland mit einer hoteleigenen Therme, zwei Golfplätzen und einer Lipizzaner Reit- und Fahranlage. Desweiteren gehören den Leading Family Gastgebern an: Das Cavallino Bianco Family Spa Grand Hotel im renommierten Urlaubsort St. Ulrich in Gröden, die Hotels Löwe & Bär in Serfaus in der für ihr Top-Familien-Angebot bekannten Region Serfaus-Fiss-Ladis und das Hotel Alpenrose in Lermoos am Fuße der Zugspitze. Allesamt Häuser, die zu ihren eigenen Vorzügen auch noch die vielfältigen Möglichkeiten traumhafter Urlaubsregionen hinzufügen können. Um zu den familienfreundlichen Top-Hotels & Resorts zu gehören, erfüllen alle Mitglieder strenge Voraussetzungen:

Leading Family Service steht für First-Class-Hotellerie mit großzügiger Ausstattung und niveauvollem Service, zugeschnitten auf die Bedürfnisse von Familien. Die Leistungen werden im Rahmen einer Inklusivpension angeboten. Leading Family Leisure bedeutet, dass vielfältige Freizeitanlagen für die ganze Familie im Indoor- wie im Outdoor-Bereich vorhanden sind. Animationsprogramme und Sportangebote berücksichtigen jede Altersgruppe. Leading Childcare garantiert altersgerechte Rundum-Betreuung für Kinder von 0 bis 13 Jahren. Getrennt nach Altersgruppen kümmern sich geschulte Fachkräfte ganzjährig um das Wohl der Kinder, die Baby- und Kinderclubs müssen sechs Tage pro Woche durchgehend von morgens bis abends geöffnet sein. Leading Family Spa gewährleistet vorzügliche Spa-Angebote. Dazu zählen bestens ausgestattete Sauna-Anlagen, Ruheräume und Behandlungsräume sowie erstklassige Wellness- und Beauty-Treatments. Tipp für den Winterurlaub: Angebotswoche für zwei Erwachsene und ein Kind ab 1.498 Euro inklusive All-in-Pension.

Mehr Informationen: Dr. Franz Tschiderer, Leading Family Hotel GmbH, Untere Dorfstraße 5, 6534 Serfaus, Österreich, http://www.leadingfamilyhotels.com, info@leadingfamilyhotels.com


Mürren – Schilthorn: Das höchstgelegene Skigebiet im Berner Oberland dank zwei neuen Sesselbahnen noch schneller erreichbar (CH)

4. Dezember 2009
Mürren – Schilthorn: Das höchstgelegene Skigebiet im Berner Oberland

Mürren – Schilthorn: Das höchstgelegene Skigebiet im Berner Oberland

40 Jahre nach dem Kinostart des James Bond Films „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ ist das Skigebiet Mürren – Schilthorn durch den Bau von zwei neuen Sesselbahnen in einem weiteren Schritt optimiert worden. Die beiden neuen Anlagen Winteregg und Allmiboden bringen Wintersportler rascher und bequemer auf die Pisten und runden das Angebot in der Region Mürren – Schilthorn ab.

Schneesportler, welche via Lauterbrunnen – Grütschalp auf die Winteregg anreisen, sind dank der neuen 4-er Sesselbahn in nur 20 Minuten bereit für die erste Abfahrt. Ab Interlaken Ost dauert die Anreise nur 45 Minuten! Mit dem Bau der neuen kuppelbaren 4-er Sesselbahn Winteregg konnte die Fahrzeit von 10 Minuten auf 4.9 Minuten verkürzt werden.

Coole Hänge, lange Abfahrten, ein System aus modernen Transportanlagen, gemütliche Beizen und ein atemberaubendes Panorama: Mürren – Schilthorn, das höchstgelegene Skigebiet im Berner Oberland mit bester Sicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau (UNESCO Welterbe) bietet alles, was das schneesportverrückte Herz begehrt!

Investition in die Zukunft
Es weht ein frischer Wind im Skigebiet Mürren – Schilthorn (1’650 – 3’000 m)! Endlich konnte die strategisch wichtige Verbindung der Skipisten am Maulerhubel/Winteregg über den Allmendhubel hin auf die andere Dorfseite gebaut werden. Der Schneesportler profitiert von einer unkomplizierten, einfachen und zeitsparenden Traversierung von Dorfteil zu Dorfteil, innerhalb des Skigebietes. Die alte Sesselbahn Winteregg hat ausgedient und ist durch eine kuppelbare 4er-Sesselbahn mit Hauben ersetzt worden. Die neue 2er-Sesselbahn Allmiboden – Allmendhubel ist eine Verbindungsanlage mit Bedeutung. Mit den Investitionen von insgesamt 11 Mio. Franken (inkl. Mwst) ist der Ausbau der Skiregion Mürren – Schilthorn vorläufig abgeschlossen.

Technische Details Sesselbahnen Winteregg und Allmiboden
Als Installationsplatz dienten verschiedene Flächen auf dem Alpgebiet der Bergschaft Winteregg. Alle Materialtransporte erfolgten auf dem Güterweg und der Forststrasse Isenfluh – Winteregg. Die Stützen wurden grösstenteils mit dem Helikopter betoniert und für die Anlieferung des Seilbahnmaterials kam der Grosshelikopter Kamov zum Einsatz. Bei der Wintereggbahn sind insgesamt 11 Stützen auf einer Länge von 1’370 Meter gestellt worden.

Mit der neuen Sesselbahn können 1200 Personen pro Stunde befördert werden. Die 2er-Sesselbahn Allmiboden hat auf einer Länge von 297 Meter eine Förderleistung von 1’000 Personen pro Stunde und befördert Skifahrer und Snowboarder vom Allmiboden auf den Allmendhubel.

Attraktiv für alle Schneeverrückten
Das Skigebiet Mürren – Schilthorn verfügt über 54 km bestens präparierte Pisten. Stellen Sie sich vor, Sie stehen am frühen Morgen auf dem 2970 m hohen Schilthorngipfel, umgeben von einem spektakulären Panorama und zu Ihren Füssen die frisch präparierte Gipfelabfahrt. Das lässt jedes Wintersportherz höher schlagen! Aber nicht nur Ski-, Snowboard-Fans und Freerider kommen auf ihre Kosten. Zahlreiche Winterwanderwege und Schlittenabfahrten ermöglichen unvergessliche Momente für Jung und Alt. Für Snowboarder und Skiakrobaten bietet der Funpark „im Rad“ die idealen Rahmenbedingungen, die erlernten Künste zu vertiefen.

Wintersport am Abend
Wöchentliche Fackelabfahrten vom Allmendhubel nach Mürren erweitern das Angebot der Region Mürren – Schilthorn. Diese werden von der Schweizer Schneesportschule Mürren – Schilthorn AG durchgeführt. Sie sind für alle Ski- und Snowboardfahrer – Anfänger bis Fortgeschrittene – geeignet!

Bereits Tradition sind die Fondueabende auf dem Allmendhubel (jeden Donnerstagabend, Mitte Dezember bis März). Geniessen Sie ein feines Schweizer Käsefondue und volkstümliche Unterhaltung im Panorama Restaurant Allmendhubel.

SCHILTHORNBAHN AG
Patricia Haari
Leiterin Marketing
Höheweg 2
3800 Interlaken
patriciahaari@schilthorn.ch
http://www.schilthorn.ch

Weitere Informationen auf www.Ausflugsziele.ch


Auf leisen Sohlen und mit Huskygeleit

3. Dezember 2009

Auf leisen Sohlen und mit Huskygeleit

Auf leisen Sohlen und mit Huskygeleit

Geführte Schneeschuhwanderungen und Husky-Trekking in Liechtenstein

Ob auf Schneeschuhen oder in Begleitung von Schlittenhunden: Im knirschenden Rhythmus der eigenen Schritte auf unberührtem Schnee lässt sich bei verschiedenen geführten Wandertouren die winterliche Berglandschaft des Fürstentums entdecken.

Auf großen Sohlen stapft man von Dezember bis April bei geführten Schneeschuh-Wanderungen durch die Liechtensteiner Alpen. Wahlweise tagsüber oder abends geht es nach vorheriger Anmeldung ab 30 Franken / 19 Euro pro Person unter fachkundiger Führung durch den Schnee. Das erforderliche Schuhwerk und die nötige Ausrüstung können dabei vor Ort ausgeliehen werden. In eine mystische Winterlandschaft entführen beispielsweise die Vollmondtouren am 29. Dezember, am 30. Januar und am 28. März. Beim Fondue-Erlebnis-Abend kommt man nach erfolgreichem Aufstieg von Steg zur Alpe Sücka in den Genuss des traditionellen Sücka-Fondues, bevor es mit dem Schlitten wieder hinunter ins Tal geht.

Siberian-Huskys bringen in Steg die Winterwanderer auf Trab. Bei geführten Husky-Trekking-Touren bekommt jeder Teilnehmer die Gelegenheit, selbst die hoch motivierten Tiere zu führen. Wie man mit den sensiblen und sehr zutraulichen Hunden richtig umgeht, erklärt ein Musher, der die Wanderer zu diesem Zweck mit einem speziellen Hüftgurt mit dem Husky verbindet. Fast wie Skiliftfahren fühlt es sich an, wenn das Tier mit seinem Führer, der im leichten Schritt hinter dem Tier her stapft, spielend jede Steigung überwindet. Beim Preis für 100 Franken / 60 Euro pro Person ist auch die Verpflegung unterwegs inklusive.

Weitere Informationen und Buchung: Liechtenstein Tourismus, Städtle 37, FL-9490 Vaduz, Tel. +423 239 63 00, Fax +423 239 63 01,
info@tourismus.li, http://www.tourismus.li

Kontakt:
Liechtenstein Tourismus, Martina Michel-Hoch
martina.michelhoch@tourismus.li, http://www.tourismus.li

Weitere Husky Abenteuer finden Sie auf der
Husky Themenseite von www.Ausflugsziele.ch


Weekend-Special im Fürstentum Liechtenstein

1. Dezember 2009
Weekend-Special im Fürstentum Liechtenstein

Weekend-Special im Fürstentum Liechtenstein

Liechtensteiner Hotels laden zu Schnupperwochenenden

Ob Kulturreise, Aktivwochenende, Naturerlebnis oder Genusstage: Das Fürstentum Liechtenstein zählt zwar nur elf Dörfer und 35.000 Einwohner, hat aber seinen Gästen eine Vielfalt zu bieten, die keine Wünsche offen lässt. Noch bis Ende des Jahres laden vier Liechtensteiner Hotels mit vergünstigten Wochenendpreisen zur Entdeckung des kleinen Landes.

Mitten im Zentrum des Hauptorts Vaduz, wenige Schritte vom renommierten Kunstmuseum entfernt lockt das Comfort- und Business-Hotel Residence mit reduzierten Preisen zu „Weekend Special Schnupper Nights“. Im Deluxe Doppelzimmer sind diese für maximal zwei Nächte inklusive Frühstück ab einem Preis von 185 Franken/119 Euro pro Person buchbar.

Einen Kilometer südlich von Vaduz gewährt das Hotel Meierhof in Triesen seinen Wochenendgästen 25 Prozent Rabatt auf alle regulären Preise. Ab 75 Franken / 50 Euro pro Person im Doppelzimmer genießt man hier in ruhiger Waldrandlage einen weitläufigen Ausblick auf die Schweizer Berge, lässt sich von der frischen französischen Küche des Hauses verwöhnen oder entspannt in der hauseigenen Sauna.

Im Vier-Sterne-Hotel Schatzmann in Triesen bekommen Gäste bei vergünstigten Wochenendpreisen ab 100 Franken / 67 Euro pro Person im Doppelzimmer zur Übernachtung auch hausgebeizten Lachs und Champagner serviert.

Das Park-Hotel Sonnenhof in Vaduz bietet sein Weekend Special gleich in dreifacher Ausführung. Die Standard Variante mit 25 Rabatt ist ab 180 Franken / 120 Euro pro Person im Doppelzimmer buchbar. Wer es gediegener mag, wählt die Deluxe-Version inklusive 4-Gang-Diner. Ab 340 Franken / 227 Euro beinhaltet sie neben einer Übernachtung einen bunten Obstkorb, ein abwechslungsreiches Frühstücksbuffet und den Zugang zur Sauna und dem hauseigenen Schwimmbad im orientalischen Stil. Drei Übernachtungen zum Preis von zweien gewährt die Royal Variante ab einem Preis von 520 Franken / 347 Euro pro Person im Doppelzimmer. Das Frühstücksbuffet ist hier ebenso inbegriffen wie die Nutzung des Wellnessbereichs.

Weitere Informationen und Buchung:
Liechtenstein Tourismus
Städtle 37
FL-9490 Vaduz
Tel. +423 239 63 00
Fax +423 239 63 01
info@tourismus.li, http://www.tourismus.li

Kontakt:
Liechtenstein Tourismus, Martina Michel-Hoch
martina.michelhoch@tourismus.li, http://www.tourismus.li


Liechtenstein lädt zum Familienwinter – Schneeparadies für kleine Fürsten (LI)

30. November 2009
Schneeparadies für kleine Fürsten

Schneeparadies für kleine Fürsten

Liechtenstein lädt zum Familienwinter

30. November 2009 – Mit dem ersten Schneefall verwandeln sich die Hochtäler im Fürstentum Liechtenstein in ein blitzendes Winterparadies. Besonders Familien mit kleinen Kindern fühlen sich im Wintersportort Malbun auf 1.600 Meter über dem Meer fürstlich aufgehoben. Eine günstige Familienpauschale lädt hier während der Wintersaison zu ausgelassenem Schneetreiben. Seine geschützte von Skihängen umgebene Lage und eine Beschneiungsanlage machen den mit dem Schweizer Gütesiegel „Familien Willkommen“ ausgezeichneten Ferienort zu einem der schneesichersten in den nördlichen Alpen. Abseits vom Durchgangsverkehr und an Wochenenden und in den Schulferien autofrei ist er ein ideales Winterrevier für Familien. Die abwechslungsreichen, leichten bis anspruchsvollen Pisten mit über 23 Kilometern Länge gehen bis auf 2.000 Meter ü. M. und werden von drei Sesselbahnen und einem Doppelschlepplift erschlossen.

Kinder wagen sich im überschaubaren Skigebiet auch alleine auf die Piste oder unternehmen im „malbi-park“ ihre ersten Fahrversuche. Auf 3.600 Quadratmetern Schneefläche wird hier unter den aufmunternden Blicken des Murmeltier-Maskottchens „malbi“ das Skivergnügen zum Erlebnis. Im Rotondo-Karussell lernen sie behutsam Kurven ziehen. Auf dem „malbi-teppich“, einem Förderband der neuesten Generation, geht es am Übungshang langsam und sicher 40 Meter in die Höhe. Im „malbi-hort“ gestalten an sechs Tage in der Woche ausgebildete Betreuerinnen je nach Witterung ein abwechslungsreiches In- oder Outdoor-Programm. Eltern nehmen sich im hell gestalteten Gebäude eine Auszeit und genießen bei schönem Wetter die Wintersonne auf der großen Terrasse.

Die Pauschale „Familienpackung“ lädt ein, die familienfreundliche Winteroase kostengünstig zu genießen. Ab 680 Franken / 453 Euro pro erwachsene Person bietet sie sieben Übernachtungen mit Halbpension und sechs Tage Skipass. Kinder übernachten je nach Hotel und Alter gratis oder erhalten großzügige Ermäßigungen. Wer weniger Zeit mitbringt, bucht die Drei-Nächte-Variante ab 315 Franken / 210 Euro. Ein Flyer mit Informationen zur Pauschale, zum Wintersportangebot, den Hotels und den Preisen ist erhältlich bei

Liechtenstein Tourismus
Städtle 37
FL-9490 Vaduz
Tel. +423 239 63 00
Fax +423 239 63 01
info@tourismus.li

Kontakt:
Liechtenstein Tourismus, Martina Michel-Hoch
martina.michelhoch@tourismus.li, http://www.tourismus.li


Es ist noch nicht Winter und schon gehen die Buchungen für den Sommer los (CH)

27. November 2009
Ausflugsziele.ch Sommer Special 2010

Ausflugsziele.ch Sommer Special 2010

Webmarketing/Onlinemarketing im Ausflugsziele.ch Sommer-Special 2010

Das führende Ausflugs- und Freizeitportal der Schweiz, http://www.Ausflugsziele.ch, bietet mit dem Sommer-Special 2010 auf der Startseite eine attraktive Möglichkeit, Webmarketing/Onlinemarketing zu betreiben. Der Sommer-Special 2010 bietet für maximal 18 Angebote Platz.

Da die Plätze beschränkt und die Nachfrage, seit der Nomination von Ausflugsziele.ch für den Milestone 2009 höher als zuvor sind, können die Advetorials nur nach Themengebiet und Attraktivität redaktionell zur Buchung freigegeben werden.

Die Advertorials sind im Inhaltsbereich auf der Startseite von Ausflugsziele.ch platziert und ermöglichen damit eine sehr hohe Aufmerksamkeit in einem attraktiven und anspruchsvollen Umfeld. Die Advetorials werden in der klassischen Werbung auch Publireportagen genannt.

Die meisten Plätze sind bereits schon jährlich vergeben und werden je nach Saison und Bedarf von den Werbenden mit aktuellen und interessanten Inhalten gefüllt und belegt. Um sich einen Platz auf der Startseite bzw. im kommenden Sommer-Special für die Saison 2010 zu sichern, muss man sich bewerben. Die Bewerbungen werden durch die Ausflugsziele.ch Redaktion geprüft und bei Eignung als Advetorial in den Sommer-Special 2010 integriert.

Das Portal bietet weitere uneingeschränkte und interessante Webmarketing/Onlinemarketing Möglichkeiten:

Von der Premium-Promotion, dem Klick-Paket oder den Basis-Promotionen bis zum erfolgsorientierten Marketing ist praktisch alles möglich. Mit diesen verschiedenen Modellen von Marketingmassnahmen ist eine Präsenz im führenden Ausflugs- und Freizeitportal der Schweiz für jedes Budget möglich und geeignet. Auch die erfolgsorientierte Integration von Erlebnis-Gutscheinen in den Ausflugsziele.ch Erlebnis-Shop oder von Gruppenangeboten ist eine sehr interessante Möglichkeit Angebote einem interessierten Publikum näher zu bringen.

Webmarketing muss nicht kompliziert und teuer sein.
Man muss nur die richtigen Methoden finden und die Werbung dort platzieren wo sie am effektivsten ist. Auch für Sponsoren und „Paten“ von Ausflugszielen steht das Portal offen. Ob eine Automarke, ein Reiseunternehmen, eine Fluggesellschaft, Ferien-Destinationen, eine Versicherung, eine Bank, eine Zeitung oder ein Hotel. Jeder kann als Sponsor oder „Pate“ eines Ausflugsziels die Möglichkeiten für ein effektives und im Vegleich zu normalen Webmarketingmassnahmen kostengünstiges Webmarketing/Onlienmarketing auf http://www.Ausflugsziele.ch nutzen.

http://www.Ausflugsziele.ch ist für den Binnenmarkt konzipiert.
Es erreicht gemäss WEMF (Net-Metrix) in der Sommer Saison über 1 Million Seitenaufrufe (PI’s) und über 70 Tausend Nutzer (Single IP’s) im Monat, welche zu über 90% aus der Schweiz und Liechtenstein stammen. Die Verweil- bzw. Nutzungsdauer liegt im Schnitt bei 8 Minuten.

Das Portal bietet damit eine ideale Plattform für ein effizientes, kostengünstiges und interessantes Webmarketing in einem übersichtlichen und anspruchsvollen Umfeld.

Webmarketing/Onlinemarketing war noch nie so einfach und effizient.

Weitere Informationen zu den aussergewöhnichen und attraktiven Marketingformaten erhalten Sie bei:

H+M MEDIA / Ausflugsziele.ch
Telefon 043 818 22 69
Mail kontakt@ausflugsziele.ch
http://www.Ausflugsziele.ch


Arosa – zum halben Preis auf den Berg (CH)

26. November 2009
Bergstation Luftseilbahn Arosa-Weisshorn,

Bergstation Luftseilbahn Arosa-Weisshorn,

Medienmitteilung Arosa Bergbahnen AG

Schneesport-Start in den Winter 2009/2010 verschoben
Der offiziell geplante Start in die Wintersaison 2009/2010 vom Samstag, 28. November 2009 fällt für die Wintersportler dahin. Der Naturschnee ist im November nur sehr spärlich gefallen und unter den warmen Temperaturen weitgehend dahingeschmolzen. An eine flächendeckende und permanente künstliche Beschneiung war in den vergangenen zwei Wochen nicht zu denken, denn das Quecksilber lag auch in der Nacht selten unter dem Gefrierpunkt. Die Aussichten versprechen noch keinen Wetterwechsel mit einem markanten Wintereinbruch. Unter diesen Voraussetzungen wird es nicht möglich sein, den Wintersportbetrieb am Eröffnungswochenende aufzunehmen.

Für alle Wanderer, Ausflügler und Gipfelstürmer hat die Arosa Bergbahnen AG ein kleines Angebot bereit. Die 1. und 2. Sektion der Luftseilbahn Arosa-Weisshorn verkehrt ab Samstag, 28. November 2009 von 08.20 Uhr bis 17.00 Uhr (Winterfahrplan, Fahrten alle 20 Minuten). Die Bergrestaurants Weisshorngipfel und Brüggerstuba verpflegen die Gäste mit Speis und Trank. Sobald sich die Schneesituation markant verbessert, wird die Situation neu beurteilt.

Für Rückfragen stehen
Thomas Gurzeler
Direktor Arosa Bergbahnen AG
Tel. 081 378 84 22

Arosa – zum halben Preis auf den Berg
Um den Fussgängern, welche sich den Panoramablick vom Weisshorn nicht entgehen lassen möchten, ein attraktives Angebot unterbreiten zu können, werden die Arosa Bergbahnen AG die Einzelfahrten zum halben Preis anbieten. Das heisst, dass das Ticket „Arosa – Weisshorngipfel retour“, für Erwachsene, am kommenden Wochenende für CHF 15.00 statt CHF 30.00 bezogen werden kann.

Lassen Sie sich doch von der neuen Kleinbäckerei auf dem Weisshorngipfel mit Köstlichkeiten verwöhnen. Die neuen Geranten, Jürg und Sandra Gadient werden Sie mit süssen Überraschungen willkommen heissen.

Diese Regelung gilt für Samstag, 28. & Sonntag 29. November 2009.

Arosa Bergbahnen AG
Roger Meier
Leiter Marketing/Events
Seeblickstrasse
CH-7050 Arosa

Tel: +41 (0)81 378 84 82
Fax: +41 (0)81 378 84 44


Schlittenhunde – Tageskurs: Huskies hautnah erleben (CH)

23. November 2009
Schlittenhunde – Tageskurs

Schlittenhunde – Tageskurs

Ausflugsziele.ch: „Go!“ hallt es durch das freudige Geheul der Huskys, die den Start kaum abwarten können. Sogleich hört man nur noch das leise Hecheln der Huskys und das Knirschen der Schlitten-kufen auf dem Schnee. Diese leise Fortbewegungsart in der Stille der Natur sowie der Umgang und die Verlässlichkeit der Huskys wird Ihnen ganz bestimmt in schöner Erinnerung bleiben.

Sie lernen viel über die zutraulichen Schlittenhunde und erhalten die notwendigen Instruktionen und Tipps des Mushers für das Lenken des eigenen Gespanns. Zudem helfen Sie mit beim Vorbereiten der Huskys auf die Schlittenfahrt sowie beim Einspannen.

Das ideale Programm für alle, die Huskys einmal hautnah erleben wollen. Unsere Tages-Abenteuer laufen nicht immer gleich ab, sondern entwickeln sich spontan – denn in einem Rudel gleicht kein Tag dem anderen. Wie die Menschen haben auch die Huskys ihre schlechten Tage, darum richten wir den Tagesablauf am Wohlergehen der Tiere aus.

Sie werden die Huskys als starke und zuverlässige Zugtiere kennen lernen.

Weitere Informationen auf www.Ausflugsziele.ch

Ausflugsziele.ch / H+M MEDIA
Hardturmstrasse 126
8005 Zürich

e-Mail kontakt@hm-media.ch
Telefon 043 818 22 71
Telefax 043 818 22 86


Schweizer Tourismus-Verband informiert: Wintersession 2009

19. November 2009
Tatort Bundeshaus: Wintersession 2009

Tatort Bundeshaus: Wintersession 2009

Tatort Bundeshaus: Wintersession 2009
Redaktion: Mario Lütolf, Mila Trombitas
4/09, 19.11.2009

Nationalrat

07.062 Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland
Die Aufhebung des Bundesgesetzes über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (Lex Koller) soll von einer Änderung des Raumplanungsgesetzes begleitet werden. Der Bundesrat schlägt flankierende Massnahmen zur Aufhebung der Lex Koller vor. Die Kantone sollen dazu verpflichtet werden, in ihren Richtplänen diejenigen Gebiete zu bezeichnen, in denen besondere Massnahmen notwendig sind, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Erst- und Zweitwohnungen sicherzustellen. Die Lösung über den kantonalen Richtplan stellt sicher, dass spezifische Ausgangslagen berücksichtigt und mit den Vorstellungen der Kantone zur Siedlungs-, Wirtschafts- und Landschaftsentwicklung abgestimmt werden. Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie beschloss mit 19 zu 7 Stimmen die Annahme der Revision . Der STV begrüsst diese Entwicklung.

07.492 Parl. Initiative der Umweltkommission des Ständerates. Schutz und Nutzung der Gewässer
Am 3. Juli 2006 wurde die Volksinitiative «Lebendiges Wasser » (07.060) eingereicht. Sie verlangt einen neuen Verfassungsartikel 76a «Renaturierung von Gewässern». Der Bundesrat hat am 8. Juni 2007 beschlossen, dem Parlament zu beantragen, die Volksinitiative ohne Gegenentwurf dem Volk zur Ablehnung zu empfehlen. Im Rahmen der Prüfung der Volksinitiative hat die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Ständerats beschlossen, einen indirekten Gegenentwurf zur Volksinitiative «Lebendiges Wasser» zu erarbeiten. Dieser sieht verschiedene Massnahmen zur Revitalisierung der Gewässer vor.

09.041 Finanzplan, Budget 2010
Der Finanzplan basiert auf der Annahme, dass die Schweizer Wirtschaft ab 2011 wieder mit einer Rate von real 1,5% wächst. Aus heutiger Sicht ist die mittelfristige Wirtschaftsentwicklung mit grosser Unsicherheit verbunden, und zwar nach oben und nach unten. Aus diesem Grund werden im Finanzplanbericht neben dem erwähnten Basisszenario auch zwei Alternativszenarien präsentiert. Sie zeigen auf, welche Auswirkungen eine bessere bzw. schlechtere Wirtschaftsentwicklung auf den Bundeshaushalt haben. Es stehen weitere Belastungen im Raum, wie die Einrichtung eines Fonds für solarthermische Energie (1 Mrd.), die Schliessung der Finanzierungslücke FinÖV-Fonds (jährlich 110 Mio.), die Inkraftsetzung des Ausgleichs der Folgen der kalten Progression im 2010 statt 2011 (zusätzliche Einnahmenausfälle von 400 Mio. im 2011) oder die dritte Unternehmenssteuerreform (500 Mio. ab 2012).

09.071 EU-Bildungs-, Berufsbildungs- und Jugendprogramme bis 2013
Die Schweiz beteiligt sich seit 1995 indirekt an den Bildungsprogrammen der EU. Neu soll sie sich aktiv und als gleichberechtigter Partner an den aktuellen Programmen der EU (2007 – 2013) „Lebenslanges Lernen“ und „Jugend in Aktion“ beteiligen. (09.071 n EU-Bildungs-, Berufsbildungs- und Jugendprogramme bis 2013. Beteiligung der Schweiz). Mit den Fördermassnahmen sollen Mobilität von Studierenden zu Ausbildungszwecken, der Austausch von Personen vor oder während dem Erwerbsleben für Berufspraktika sowie Auslandaufenthalte von Jugendlichen für kulturelle Erfahrungen ermöglicht werden.

09.074 Luftfahrtgesetz Teilrevision 1
Nachdem die Kommission Zusatzinformationen über die Aufsichtsabgabe (Art. 6b) verlangt hatte, entschied sie mit 16 zu 10 Stimmen, die betreffenden Bestimmungen zu streichen. Die Kommission wollte eine Minderung der Wettbewerbsfähigkeit der schweizerischen Luftfahrtindustrie mit neuen finanziellen Belastungen vermeiden. Die neuen Stellen sollen nun über einen Nachtragskredit finanziert werden. Bei den Flughafengebühren (Art. 39) nahm die Kommission grossmehrheitlich eine Formulierung an, die den Bundesrat beauftragt, für Flughafengebühren auf dem Verordnungsweg Kriterien festzulegen, nach denen die Flughäfen ihre Gebühren zukünftig bemessen müssen. Der Bundesrat soll dabei die Möglichkeit haben, die Flughäfen zu verpflichten, auch Erträge aus dem kommerziellen, nicht aviatischen Bereich zu berücksichtigen (bspw. Erträge aus dem Duty Free Geschäft). Abgelehnt hingegen hat es die KVF mit 12 zu 8 Stimmen bei 4 Enthaltungen, die Ausbildung in der Luftfahrt neu zu regeln (Art. 103a-d) und diese finanziell zu fördern.

09.3347 Mo. Ständerat (Sommaruga Simonetta). Solarfonds für eine nachhaltige Umwelt-, Energie- und Wirtschaftspolitik
Der Bundesrat wird beauftragt, als Sofortmassnahme eine Vorlage auszuarbeiten mit dem Ziel, einen bis Ende 2012 befristeten Fonds in der Grössenordnung von einer Milliarde Franken zur Förderung von solarthermischen Anlagen zu errichten. Der Fonds soll zu zwei Dritteln durch den Bund und zu einem Drittel durch die Stromwirtschaft gespiesen werden. Die nationlrätliche Kommission lehnte die Motion mit 15 zu 8 Stimmen bei 1 Enthaltung ab. Zwar anerkennt sie die umwelt- und energiepolitische Absicht des Anliegens, befindet es aber als problematisch angesichts der zu erwartenden Defizite im Bundeshaushalt, 660 Mio. Franken für dieses Anliegen zu sprechen.

01.083 Alpenkonvention
Mit 13 zu 11 Stimmen bei 2 Enthaltungen empfiehlt die Kommission dem Nationalrat, nicht auf die Vorlage einzutreten. Damit lehnt die Kommission die bundesrätliche Vorlage aus dem Jahr 2001 ab, die vorschlägt, alle neun Durchführungsprotokolle der Alpenkonvention zu ratifizieren, darunter auch das Tourismusprotokoll. Der Ständerat hatte im Juni 2004 beschlossen, die drei Protokolle «Raumplanung und nachhaltige Entwicklung», «Verkehr» und «Bodenschutz» zu ratifizieren. Eine starke Minderheit beantragt dem Nationalrat, auf die Vorlage einzutreten, weil sie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in einem ökologisch und ökonomisch sensiblen Raum, wie es das Alpengebiet ist, unterstützt und darin auch eine Stärkung gegenüber den städtischen Agglomerationsräume sieht. Der STV befürwortet die Ratifizierung der 3 Protokolle als gangbaren Kompromiss und als folgerichtig im Zusammenhang mit den Absichtserklärungen basierend auf der Nachhaltigkeits-Charta des Schweizer Tourismus.

Ständerat

09.051 Weiterentwicklung des Schengen-Besitzstands. Übernahme der Verordnung über das Visa-Informationssystem (VIS)
Die VIS-Verordnung legt die Zugangsberechtigungen zum zentralen europäischen VIS fest. Nur mit 90 zu 55 Stimmen bei 22 Enthaltungen stimmte der Nationalrat der Übernahme des VIS zu. Die zentrale Datenbank soll das so genannte Visa-Shopping verhindern, die Identität von Visums-Inhabern überprüfen und den Betrug bekämpfen. Der Bund kann dabei Private ermächtigen, Aufgaben im Rahmen des Visumsverfahrens zu erfüllen. Mit 82 zu 63 Stimmen bestimmte der Nationalrat, dass die Erhebung der Visa-Gebühren und das Erfassen von biometrischen Daten nicht ausgelagert werden dürfen.

09.061 Energiegesetz
Ziel der Neuerungen ist die Steigerung der Energieeffizienz. Im Fokus steht der Gebäudebereich, in dem ein grosses Energiesparpotential besteht. Im Mittelpunkt der Diskussion stand der Gebäudeenergieausweis. Der Entwurf verpflichtet allerdings die Kantone nicht zur Einführung eines Gebäudeenergieausweises, sondern er gewährleistet, dass dieser gesamtschweizerisch einheitlich ist.

09.3961 – Postulat. Zehn Jahre Bologna-Reform
Ständerat David Eugen will den Bundesrat beauftragen, eine Analyse vorzunehmen und hält fest, dass sich eine gewisse Ernüchterung breit gemacht hat, weil zweifelhaft sei, ob die Kernziele des Bologna-Prozesses erreicht werden können. Die Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge und die damit verbundenen detaillierten Bewertungssysteme hätten den Wechsel des Studienorts wohl eher erschwert statt erleichtert. Die angestrebte automatische Anerkennung von Studienleistungen, die an anderen Hochschulen erbracht wurden, sei nicht erfolgt. Nicht zu verkennen sei eine gewisse Bürokratisierung des Hochschulwesens, die sich lähmend auf Innovation und Flexibilität der Lehrenden und Studierenden auswirken könne.

09.3962 – Interpellation. Besteuerung von Zweitwohnungen
Ständerat Christoffel Brändli hält fest, dass die Eigentümer von Zweitwohnungen mit den Steuern aus dem Eigenmietwert einen wichtigen Beitrag an die hohen Infrastrukturkosten der Tourismusgemeinden leisten. Eine allfällige Aufhebung der Eigenmietwertbesteuerung würde diese Gemeinden ausserordentlich hart treffen. Es sind deshalb Wege zu finden, um diesen Gemeinden die bisherigen Einnahmen aus Zweitwohnungen auch bei einer allfälligen Abschaffung der Eigenmietwertbesteuerung zu sichern. Der Bundesrat antwortete, dass eine Besteuerung am Liegenschaftsstandort sachlich gerechtfertigt ist. Er hat das Eidgenössische Finanzdepartement beauftragt, die Problematik der Zweitwohnungen in Zusammenarbeit mit den Kantonen zu analysieren und Lösungen vorzuschlagen.

09.3968 – Interpellation. Beurteilung der neuen Regionalpolitik
Ständerat Luc Recordon stellt fest, dass die ausgleichende Wirkung durch die Massnahmen der NRP kaum spürbar sei. Die Anzahl der geförderten Projekte, der geschaffenen Arbeitsplätze sowie der neuen Investitionen sei in vielen Westschweizer Kantonen stark zurück gegangen. Der Bundesrat antwortete, dass diese Entwicklung teilweise auf die neue Festlegung der Anwendungsgebiete zurückzuführen sei und auch die konjunkturelle Abschwächung eine wesentliche Rolle spiele. Auf der Grundlage von Programmkonventionen können die Kantone Projekte im überbetrieblichen oder im vorwettbewerblichen Bereich unterstützen, die den Unternehmen zugute kommen. Über die Umsetzungen wird nach 4 Jahren, d.h. 2011 eine Zwischenbilanz gezogen.

Differenzbereinigungen
08.012 Bundesratsgeschäft Nationalstrassenabgabegesetz NSAG
Beim Nationalstrassenabgabegesetz hatte die nationalrätliche Kommission lediglich eine Differenz zu beraten. Es geht darum, ob die Kontrolle von Vignetten und die Strafverfolgung im einfachen Verfahren Dritten übertragen werden kann. Die Mehrheit der Kommission hatte rechtsstaatliche Bedenken und sieht dies als eine hoheitliche Aufgabe, die nicht delegiert werden kann.

Schweizer Tourismus-Verband – Fédération suisse du tourisme
Finkenhubelweg 11, Postfach 8275, CH-3001 Bern
Tel. +41 (0)31 307 47 47, Fax +41 (0)31 307 47 48