Zahlreicher Nachwuchs im Wildnispark Zürich (CH)

14. April 2011

Medienmitteilung 04/11 aus dem Wildnispark Zürich
Sechs Frischlinge auf der Erkundung.

Kälber, Frischlinge, Jungkatzen – die ersten Jungtiere sind im Langenberg zu beobachten. Jungtiere erfüllen eine wichtige Funktion im Leben der Tiere im Langenberg – sie machen es abwechslungsreich und herausfordernd.

Die zahlreichen Sikakälber sind im Rudel auf der naturnahen Anlage gut erkennbar. Eine Prise Glück und etwas mehr Geduld braucht es um die Jungtiere bei den Wildkatzen zu sehen. Die wenige Wochen alten Tiere geniessen zurzeit noch ihre Nestwärme und zeigen sich dem Publikum eher selten. Bei schönem Wetter packt sie jedoch die Neugierde und sie wagen bereits kurze Ausflüge ins Freie.

Im Gegensatz dazu lassen sich die Frischlinge auf der Wildschweinanlage gut beobachten. Geboren Anfang Februar, werden sie mit jedem Tag aktiver. Sie bewegen sich oft draussen und entdecken spielerisch ihre Umgebung, was bei fast zwanzig Frischlingen zu einem bunten Treiben wird.

Wildtiere in Menschenobhut sind weniger gefordert als in freier Wildbahn. Ihr Leben ist eintöniger und sie haben nicht die gleichen Herausforderungen. Deshalb sind Jungtiere im Langenberg besonders wichtig. Sie bringen Spannung und Abwechslung ins Leben der Tiere.

Weitere Auskünfte:
Christian Stauffer, Geschäftsführer Wildnispark Zürich
Tel. 044 722 55 18 oder christian.stauffer@wildnispark.ch

Weitere Informationen zum Wildnispark Zürich auf www.Ausflugsziele.ch


Pärke bieten neu Sprach- und Kulturferien an (CH)

11. April 2011

Lingua Natura

Der Naturpark Beverin und der Parc Ela beteiligen sich an einem neuen Angebot namens Lingua Natura. Lingua Natura steht für erlebnisreiche Sprachferien in verschiedenen Naturpärken der Schweiz und Italien. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen im Schams und im Surses die romanische Sprache kennen, erfahren mehr über die Geschichte der Region und knüpfen Kontakte zu den Einwohnern.

Während fünf Tagen im Frühling und Herbst werden der Naturpark Beverin und der Parc Ela zum Schulzimmer. Die Teilnehmer der neuen Sprach- und Kulturferien namens Lingua Natura erhalten täglich drei bis vier praxisbezogene Sprachlektionen und lernen auf vielseitigen Ausflügen die angehenden Naturpärke besser kennen. Das Motto der Woche heisst „reden, reden, reden“, natürlich auf Romanisch. Im Naturpark Beverin wird Sutsilvan vermittelt, im Parc Ela ist es Surmiran. Geboten wird den Teilnehmern Bildung, Kultur und einzigartige Natur. Auch kulinarische Entdeckungen und Genüsse werden nicht zu kurz kommen.

Weitere Auskünfte:
Werner Tischhauser,
Projektleiter Tourismus und Kommunikation im Naturpark Beverin,
werner.tischhauser@naturpark-beverin.ch,
081 630 70 83, 076 416 85 88

http://www.lingua-natura.com
http://www.naturpark-beverin.ch
http://www.parc-ela.ch

Parc Ela auf www.Ausflugsziele.ch


Engelberg verzichtet auf Tour de Ski (CH)

6. April 2011

Vor rund drei Wochen hat der Chef Leistungssport von Swiss Ski das Organisationskomitee der Engelberger Weltcup-Skispringen angefragt, im kommenden Winter eine Etappe der Tour de Ski der Langläufer zu organisieren. Zur Diskussion standen Wettkämpfe in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr. Engelberg fühlt sich durch diese Anfrage geehrt. In der Folge hat das Organisationskomitee unter der Leitung von Ernst von Holzen die Anfrage und Möglichkeiten zur Durchführung einer Tour de Ski-Etappe ernsthaft geprüft. Mit dem eigens nach Engelberg angereisten Renndirektor Langlauf des Internationalen Skiverbandes (FIS) fand ebenfalls ein Gespräch mit anschliessender Begehung im Gelände statt. Nach Abwägung aller Fakten hat sich das für die Durchführung der Weltcup-Skispringen zuständige Organisationskomitee entschlossen, auf die Übernahme dieses sicher sehr reizvollen Grossanlasses zu verzichten. Folgende Überlegungen haben zu diesem Entscheid geführt:

• Die jeweils eigens für die Weltcup-Skispringen aufgebauten Infrastrukturbauten können nicht 1:1 übernommen werden. Unter anderem müsste die Kapazität des Athletenzelts verdoppelt werden.

• Zwischen Weihnachten und Neujahr ist in Engelberg Hochsaison. Die Kapazität von rund 500 Hotelbetten für die Unterbringung des Weltcuptrosses ist in der Zeit, nicht vorhanden.

• Für eine weltcuptaugliche Langlaufstrecke hätten im Gelände grössere Anpassungen vorgenommen werden müssen. Ebenfalls Rodungen. Die dazu notwendigen baupolizeilichen Bewilligungen hätten nicht von heute auf morgen erteilt werden können.

Der Entscheid, Swiss Ski und dem Internationalen Skiverband (FIS) eine Absage zu erteilen, ist dem Organisationskomitee nicht leicht gefallen. Die Organisatoren des grössten Wintersportanlasses der Zentralschweiz wollen auch in Zukunft im Rahmen des Weltcups gute Skisprungwettkämpfe durchführen. Der hohe Standard gilt für die Engelberger Weltcup-Organisatoren als Massstab, den man weiterhin einhalten will.

http://www.weltcup-engelberg.ch

Für Auskünfte steht OK-Präsident Ernst von Holzen am Mittwoch, 6. April 2011, zwischen 11 Uhr und 12 Uhr zur Verfügung.

World Cup Head Office Engelberg
Tourist Center – Klosterstrasse 3 – CH-6390 Engelberg – Switzerland
Tel. 041 639 77 33 und 041 639 77 77 – Fax 041 639 77 66
http://www.weltcup-engelberg.ch – e-mail: weltcup@engelberg.ch


29. Allalin-Rennen in Saas-Fee erfolgreich zu Ende gegangen – Zurbriggen ungeschlagen – Salzmann knapp dahinter! (CH)

3. April 2011

Allalin-Rennen in Saas-Fee – Feel the burn on the glacier

An diesem Wochenende fanden die legendären Allalin-Rennen zum 29. Mal im Gletscherdorf Saas-Fee statt. Über 1‘000 Startende versammelten sich an den beiden Renntagen am Start auf 3‘600 m.ü.M. Dieses Jahr konnten sich die Rennläufer mit dem Skiweltstar Silvan Zurbriggen messen.

Traumhaftes Wetter empfing Silvan Zurbriggen am heutigen Sonntag oberhalb des Drehrestaurants Allalin. Als Erster am Start, setzte Zurbriggen beim Einzel-Rennen eine beeindruckende Zeit als Massstab. In nur 4.20,91 sauste der Skiweltstar von 3‘600m hinab bis ins Zielgelände auf 1‘800m. „Das war heftig“, so Zurbriggen nach dem Rennen. Kurz vor dem Ziel hätten seine Oberschenkel so gebrannt, dass eine Abfahrtshocke kaum noch möglich gewesen sei. Kein Wunder, bedenkt man, dass Zurbriggen beim Allalin-Rennen gut 3-4 mal so lange in der Abfahrtshocke bleiben musste, als er es im Grunde bei den Weltcup-Rennen gewohnt ist. „Das ist schon eine unglaubliche Leistung, die die Teilnehmer beim Allalin-Rennen bringen. Es ist keine einfache Abfahrt“, so Zurbriggen weiter. Und dennoch oder gerade deshalb: Zurbriggen hat schon angekündigt, dass er auch im nächsten Jahr wieder dabei sein wird.

Im Vorfeld wurde gemunkelt, dass ggf. gewisse „alte Hasen“ des Allalin-Rennens, wie z.B. Markus Moser und Mathias Salzmann, Zurbriggen eventuell sogar hätten gefährlich werden können. Moser, All-Over-Sieger 2010, und Salzmann, 2. Rang 2010 All-Over, standen dann auch entsprechend konzentriert am Start. Und tatsächlich fuhren sie beim diesjährigen Rennen wieder sensationelle Zeiten. Letztendlich fehlten Salzmann (Team Los Furtos) knapp 11 Sekunden auf die Zeit von Zurbriggen. Er fuhr mit einer super Zeit von 4.31,41 durch’s Ziel und wurde damit All-Over-Sieger 2011. Moser (Team Niedersimmental) folgte Salzmann mit 4.37.57 und erreicht damit den 3. All-Over-Rang. Den zweiten Platz der Kategorie All-Over belegt Mario Teuscher (4.34,29, ebenfalls Team Niedersimmental).

Evelyne Binsack: nur noch schnell auf’s Allalin!
Und noch ein weiteres bekanntes Gesicht traf man beim diesjährigen Allalin-Rennen: Evelyne Binsack. Im vergangenen Jahr bereits das Allalin- Rennen „rückwärts“ gelaufen, d.h. vom Ziel hinauf bis zum Start, blieb sie 2011 beim Altbewährten und kam nach 2.20h Aufstieg entspannt lächelnd im Startbereich an. Auf die Frage, ob sie denn dann gleich die Allalin-Abfahrt machen würde, meinte sie nur: „Nein, noch nicht. Ich gehe jetzt erst einmal noch schnell weiter, hoch auf’s Allalin!“ Wohl bemerkt: das Gipfelkreuz des Allalin steht auf 4‘027m und die Besteigung bis dorthin ist für viele bereits vom Drehrestaurant (3‘500m) aus fast schon eine Tagestour. Doch kaum war das Rennen beendet, traf man neben den vielen hundert Teilnehmern auch Binsack schon wieder im Zielgelände – „mal eben“ am Vormittag fast 2‘250 Höhenmeter gemeistert und von
Anstrengung keine Spur. Weitere Prominenz, die heute am Start war: Urs Althaus, Vera Dillier, Franco Marvulli und Conradin Cathomen. Im Zielbereich wartete zudem noch die Country Queen Suzanne Klee.

30-jähriges Jubiläum
Im nächsten Jahr feiern die Allalin-Rennen ihr 30-jähriges Jubiläum. Dem bereits auf dieses Jahr etwas ausgebauten Rahmenprogramm sollen noch weitere Neuerungen folgen. So können sich alle bereits jetzt schon wieder auf ein aufregendes Wochenende im Rahmen der Allalin-Rennen 2012 freuen. Mit einem bunten Rahmenprogramm, viel Spannung und noch mehr Action. Die Allalin-Rennen 2012 finden am 13. & 14. April statt. Anmeldungen werden ab sofort entgegen genommen.

Weitere Informationen: http://www.allalin-rennen.ch. ar/sf, 02.04.2011

Textlänge: 3560 Zeichen mit Leerschlägen, inkl. Infobox (ohne Titel). Text zur freien Veröffentlichung.

Weitere Informationen bei Saas-Fee/Saastal Tourismus,
Anja Roy,
events@saas-fee.com,
Tel.: 027 958 18 58
Oder unter: http://www.allalin-rennen.ch
bzw. http://www.saas-fee.ch.
Fotos: http://www.photopress.ch/image/saas-fee


Walter Zoo übernimmt keine Tiere (CH)

23. März 2011

Unterschiedliche Ansichten beim Walter Zoo und beim Zoo Eichberg

Die Tiere aus dem Erlebniszoo Rheintal werden nicht durch den Walter Zoo platziert.

Gossau. Entgegen den ersten Meldungen werden die Tiere aus dem Erlebniszoo Rheintal, der Ende März geschlossen wird, nicht nach Gossau kommen.

Der Erlebniszoo Rheintal wird Ende März geschlossen. Das Abenteuerland WALTER ZOO und insbesondere der Zoodirektor Ernst Federer als Präsident der Wildparks und Zoos der Schweiz bot seine Hilfe und Vermittlung bei der Platzierung der Tiere an. Diese wurde zuerst auch dankbar angenommen. Nun scheint sich der Stiftungsrat jedoch anders entschieden zu haben.

Kein Handel unter Zoos
Unter den Mitgliedern der europäischen Organisation für Zoos und Aquarien (EAZA) werden Tiere kostenlos ausgetauscht. Bei bedrohten Tierarten bestehen mit den europäischen Erhaltungszuchtprogrammen Koordinationsstellen, die einen möglichst sinnvollen Austausch steuern. „Wir hatten bereits mit verschiedenen Zuchtbuchführern Kontakt aufgenommen, um die Tiere optimal an andere Zoos weitergeben zu können“, erklärt Zoodirektor Ernst Federer. Sein Ziel wäre gewesen, für alle Tiere optimale Plätze zu finden. Nun hat sich der Stiftungsrat des Zoos Eichberg entschieden, die Tiere zu verkaufen. Dies entspricht zwar nicht dem zoologischen Gedankengut, ist aber zulässig.

Kleine Pandas bleiben dem Zuchtprogramm erhalten
Eine Ausnahme bilden die kleinen Pandas. Dank der frühzeitigen Meldung des Walter Zoos an den Zuchtbuchführer verbleiben diese wertvollen Tiere voraussichtlich im Erhaltungszuchtprogramm. Der Zoo Zürich sucht für seine Panda-Dame dringend ein Männchen und hat nun gute Aussichten, die zwei Tiere aus Eichberg zu erhalten. Gemäss Federer macht dies Sinn: „Gerne hätten wir diese Tiere selbst übernommen, müssten aber vielleicht Jahre auf ein Weibchen warten. So wird nun ein zuchtfähiges Pärchen zusammengeführt, das zur Erhaltung dieser Tierart beitragen kann.“

Wie weiter?
Die Geschäftsleitung der Walter Zoo AG Gossau bedauert diese Entwicklung und distanziert sich klar vom nun gewählten Vorgehen. Die Verantwortung für die Tiere liegt nun wieder beim Stiftungsrat des Zoos Eichberg. Dies wurde auch dem kantonalen Veterinäramt, als zuständige Kontrollstelle, mitgeteilt.

Für Auskünfte:
Ernst Federer
Zoodirektor Abenteuerland WALTER ZOO und
Präsident WZS Wildparks und Zoos der Schweiz

Kontakt über
Stefan Specht
Marketing & Events Abenteuerland WALTER ZOO
marketing@walterzoo.ch, Tel. direkt 071 387 50 68

Weitere Informationen zum
Abenteuerland WALTER ZOO auf www.Ausflugsziele.ch

Weitere Tierparks und Zoos


Letzte öffentliche Führung durch die Dauerausstellung im Forum Schweizer Geschichte Schwyz (CH)

22. März 2011

Medienmitteilung, Schwyz, 22. März 2011

Einblick in die aktuelle Dauerausstellung, welche 1996 eröffnet wurde und auf Herbst 2011 vollständig erneuert wird. © Schweizerisches Nationalmuseum

Am Sonntag, 27. März 2011 findet um 11:00 Uhr die letzte öffentliche Führung durch die aktuelle Dauerausstellung zum Thema «Alltagsleben der Eidgenossen» im Forum Schweizer Geschichte Schwyz statt. Grund genug die „alte“ Dauer-ausstellung ein letztes Mal mit dem kompetenten Fachreferenten David Föhn zu begehen.

Die Führung durch die aktuelle Dauerausstellung beschäftigt sich mit dem Alltags-leben unserer Vorfahren: Wie lebte es sich im Raum der heutigen Schweiz zwischen 1300 und 1800? Wie lebten und fühlten eine Bäuerin, ein Stadtbürger vor einem halben Jahrtausend? Die Führung geht dem Herrschen und Verwalten, den Formen des Zusammenlebens, dem Spiel und der Geselligkeit unserer Ahnen nach. Welche Rolle spielte die Religion im Alltag? Und gab es eine Art von Frömmigkeit jenseits kirchlicher Zwänge? Die Dauerausstellung wird am 11. April 2011 geschlossen und auf Herbst 2011 vollständig erneuert. Während dieser Zeit bleibt das Museum geöffnet: vom 10. April bis 28. Oktober 2011 wird die Wechselausstellung «Hast Du meine Alpen gesehen?» gezeigt.

Datum: Sonntag, 27. März 2011
Zeit: 11:00 Uhr
Ort: Forum Schweizer Geschichte Schwyz.
(Hofmatt / Zeughausstrasse 5)
Eintritt: CHF 15.- inkl. Führung & Apéro

Bildlegende: Einblick in die aktuelle Dauerausstellung, welche 1996 eröffnet wurde und auf Herbst 2011 vollständig erneuert wird. © Schweizerisches Nationalmuseum

Informationen zur Ausstellung und zum Begleitveranstaltungsprogramm sind unter www.forumschwyz.ch ersichtlich.

Für weitere Fragen steht Ihnen zur Verfügung:
Karin Freitag-Masa, Forum Schweizer Gesichte Schwyz.
T. +41 (0)41 819 60 18 | karin.freitag@snm.admin.ch

Weitere Informationen zum Schweizerischen Nationalmuseum Schwyz auf www.Ausflugsziele.ch


Giraffen-Doppel-Geburt im Knies Kinderzoo (CH)

18. März 2011

Medienmitteilung Knies Kinderzoo, Rapperswil

Geschätzte Medienschaffende

Wir freuen uns, Sie über eine Doppel-Geburt (nach ca. 16 Monaten Tragzeit) im Revier der Rothschild-Giraffen informieren zu dürfen:

Geburt 1:
Mutter: Mara (25.3.1995), 5. Jungtier
Vater: Uwe (10.10.2002)
Geschlecht: 1.0 (männlich)
Geburt: Sonntag, 13. März 2011, 15.30 Uhr

Geburt 2:
Mutter: Luana (8.4.1999), 5. Jungtier
Vater: Uwe (10.10.2002)
Geschlecht: 0.1 (weiblich)
Geburt: Montag, 14. März 2011, 13.30 Uhr

Bilder: s. www.knieskinderzoo.ch „Medien“

Als Mitglied des EEP für Rothschild-Giraffen können wir mit unseren beachtlichen Zuchterfolgen (15 Jungtiere), einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung dieser bedrohten Tierart leisten.

Die beiden Kleinen werden – je nach Gesundheitszustand und Wetterbedingungen – ihren ersten Freigang, im 3’500m2 grossen Aussenrevier, per Ende dieser Woche unternehmen.

Gleichzeitig müssen wir das Ableben von Jungbulle „Raf“ bekannt geben (Montag, 14.3.2011, 11.15 Uhr), das Tier starb an einem Darmverschluss.

Knies Kinderzoo – Tiere hautnah
Benjamin Sinniger
Direktor
055 220 67 62
Rapperswil, 16. März 2011/bs

Weitere Informationen zu Knies Kinderzoo auf www.Ausflugsziele.ch


Sihlwaldbäume – rekordverdächtig (CH)

18. März 2011

Wildnispark Zürich, Sihlwald Esche am Rooseveltplatz. Frühlingsbild.

Rekorde faszinieren. Der Wald ist davon nicht ausgenommen. War früher im Sihlwald der Holzertrag die wichtigste Vergleichsgrösse, so sind heute Alter, Höhe und Umfang der Bäume bedeutender geworden.

Wir verbinden den Begriff Urwald oft intuitiv mit eindrücklichen Baumriesen. Obwohl manch einem nun eher ein tropischer Regenwald einfällt, sind mächtige Bäume auch ein wichtiges Merkmal von Naturwäldern in Europa.

Sihlwald war schon früher Vorbild
Der Sihlwald war durch die Jahrhunderte intensiver Nutzung ausgesetzt. Die letzten Holzschläge wurden um die Jahrtausendwende gemacht. Bereits in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts war aber der Sihlwald wegen seiner für die damalige Zeit fortschrittliche und nachhaltige Waldbewirtschaftung ohne Kahlschlag weit über die Schweizer Grenzen hinaus bekannt. Dies bewog sogar die amerikanische Präsidentengattin Eleonor Roosevelt zu einem Besuch im Sihlwald, wo sie vor allem die mächtigen, geradegewachsenen Buchen bewunderte. Der Ort wo sich diese befinden wird deshalb heute Rooseveltplatz genannt.

Noch keine Rekorde Beim Rooseveltplatz und auch an einigen anderen Orten befinden sich heute Bäume, die über 200 Jahre alt sind. Für das Alter dieser Buchen und Eschen ist eine Kombination von Gründen verantwortlich. Der Stolz über die grosse Bekanntheit aber auch der Ernteplan im Sihlwald dürften das Ihrige dazu beigetragen haben, dass die Buchen und Eschen am Rooseveltplatz bis in die 80er Jahre stehen blieben. Zu dieser Zeit begann die Urwald-Idee von Stadtfortmeister Speich zu greifen und er ordnete an, an diesem Ort keine Bäume mehr zu fällen. So können die Besucher des Sihlwalds die riesigen Bäume heute noch erleben.

Trotz der stolzen 200 Jahre sind die Buchen und Eschen heute im besten Erwachsenenalter und werden uns bei weitem überleben. Sie gehören, was den Umfang betrifft auch nicht zu den Rekordbäumen ihrer Art in der Schweiz. Mit teilweise über 50 Meter Höhe zählen die Eschen im Sihlwald hingegen zu den längsten der Schweiz. Die grosse Höhe bei bescheidenerem Umfang lässt sich damit erklären, dass das Streben nach Licht in den ersten Jahrzehnten im Wald wichtiger ist als bei allein stehenden Bäumen. Auch die Sihlwaldriesen werden noch an Umfang zulegen.

Der Sihlwald steht am Anfang seiner Entwicklung
Baumriesen faszinieren uns. Sie mögen knorrig sein, vieles erlebt haben und strömen eine gewisse Ruhe aus. Durch den jahrhundertelangen Holzschlag sind sie jedoch im Mittelland eher selten. Doch auch im bewirtschafteten Wald, können wie die Stadt Zürich beweist, alte Bäume einzeln oder in Altholzinseln einen grossen Stellenwert geniessen.

Im Sihlwald kann bereits an einigen Orten erlebt werden, welches Volumen ein Wald mit erwachsenen Bäumen einnehmen kann. Wir wissen von den Urwaldresten in Osteuropa, welchen Reichtum an Lebensraumelementen ein Naturwald bietet. Schön dass dem Sihlwald die Zeit gegeben wird, sich wieder zu einem solchen Paradies zu entwickeln.

Bäume und ihre Dimensionen im Sihlwald
Baumart / Standort Umfang ca. Höhe
Fichte (Binzboden) 4.7 m 57 m
Buche (Rooseveltplatz) 3.46 m 48 m
Buche (Sihltalstrasse) 3.85 m 42 m
Esche (Rooseveltplatz) 3.42 m 52 m

Weitere Auskünfte:
Christian Stauffer,
Geschäftsführer Wildnispark Zürich
Tel. 044 722 55 18 oder
christian.stauffer@wildnispark.ch

Medienmitteilung 3/2011 aus dem Wildnispark Zürich (erste Medienmitteilung einer Waldreihe aus dem Wildnispark Zürich zum Internationalen Jahr des Waldes / 21. März: Internationaler Tag des Waldes)

Weitere Informationen zum Wildnispark Zürich auf www.Ausflugsziele.ch


Unternehmen aus Dörverden vereint Umweltbildung und Naturtourismus (D)

16. März 2011

Dörverden (16.03.2011) (GM) – Er hat etwas Mystisches an sich. Etwas, was einen verzaubert und gleichzeitig tiefen Respekt auslöst. Der Lateiner nennt ihn liebevoll canis lupus. Wir sagen schlichtweg Wolf – doch hinter dieser Silbe versteckt sich ein faszinierendes Tier, für dessen Aussterben Menschen verantwortlich sind und für dessen Erhalt andere kämpfen. Das WOLFCENTER in Dörverden haucht mit großem Erfolg der Faszination Wolf frisches, greifbares Leben ein – und das eingebettet in ein Freizeiterlebnis der exklusiven Art.

Wölfe waren früher in ganz Europa verbreitet. Heute leben nur noch wenige Wölfe in der freien Natur Westeuropas. Ob Walt Disney oder Volkswagen: Weltunternehmen schwören auf den Wolf als niedlichen und zugleich selbstbewussten Werbeträger. Doch niemand thematisiert, dass der Wolf offiziell seit 1904 in Deutschland ausgerottet ist. Erst im Jahr 2000 hat sich wieder eine kleine Population in Sachsen gegründet. Die Wölfe dieser Gründerpopulation stammen aus Westpolen und breiten sich seitdem langsam in Deutschland aus. Heute verzeichnen Biologen bereits über sechs freilebende Rudel in Sachsen und Brandenburg. Das WOLFCENTER im niedersächsischen Dörverden (Barme) vereint nahtlos Umweltbildung und Naturtourismus – eine Freizeiteinrichtung, die einzigartig auf Information und zugleich Unterhaltung setzt. Im ersten Gehege werden seit Mai 2010 Wolfswelpen, genauer gesagt Europäische Grauwölfe, von Hand unter tierärztlicher Aufsicht aufgezogen. Durch verschiedene Seminare, einer großen Dauerausstellung sowie täglichen Schaufütterungen mit parallelen Vorträgen, Wolfsnächten, Studienreisen, Kindercamps und anderen Angeboten sollen Informationen und Denkanstöße losgelöst werden. Alle WOLFCENTER-Besucher haben stets die Möglichkeit, das erfahrene sowie fachkompetente Personal anzusprechen, denn Transparenz gehört zum primären Selbstverständnis der Einrichtung. Zu den Zielgruppen gehören Kindergärten, Schulklassen, Familien aber auch Jäger, Hundebesitzer, Reisegruppen – und natürlich alle, die die Faszination canis lupus in einer natürlichen Umgebung hautnah erleben möchte.

Weitere Informationen
WOLFCENTER GbR
Inhaber: Frank und Christina Faß
Kasernenstraße 2
27313 Dörverden-Barme
Telefon: 04234 / 934402
Webseite: http://www.wolfcenter.de
Mail: info@wolfcenter.de


Die Saison 2011 startet im Wildnispark Zürich mit einigen Neuerungen (CH)

16. März 2011

Wildnispark Zürich, Langenberg Frischlinge in der kühlen Frühlingsluft

Medienmitteilung 2/2011 aus dem Wildnispark Zürich

Die Wohngemeinschaft beim Besucherzentrum in Sihlwald ist noch nicht bezogen. Zur Saisoneröffnung im Wildnispark Zürich am 20. März können die Behausungen jedoch bereits begutachtet werden. Wildnisboten informieren über die späteren Bewohner wie Eidechsen, Igel, Kröten und Käfer.

Nutzungsdruck und Ordnungswahn machen vielen Kleintieren bei uns das Leben schwer. Beim Besucherzentrum in Sihlwald erhalten einige Tierarten nun neue Lebensräume. In den letzten Wochen sind Ast- und Steinhaufen aufgeschichtet und ein „Wildbienenhotel“ aufgestellt worden. Informationstafeln und leicht verständliche Spiele helfen kleinen und grossen Besuchern Eidechsen, Schmetterlinge, Ringelnattern und Co näher kennen zu lernen.

Gratiseintritt zur Saisoneröffnung
Wenn das Besucherzentrum im Frühling seine Tore wieder öffnet, gilt für alle Besuchenden: „Eintritt gratis“. Es werden zusätzlich kostenlose Führungen in die Ausstellungen „Wildnis und wir“, „Wildnis – wo der Bär zu Hause ist“ und „vom Nutzwald zum Naturwald“ angeboten.

Auf dem Areal des Besucherzentrums stellen Wildnisboten die Besonderheiten der Kleintier-WGs vor. Solche WGs kann man mit wenig Mitteln selber gestalten und so grosse Wirkung erzielen. Ein Asthaufen im Garten bietet Nahrung, Unterschlupf und Brutplatz für viele Kleintiere. Anlässlich der Saisoneröffnung besteht zudem die Möglichkeit, selber Wildbienenhotels zu basteln, um diese dann zu Hause aufzustellen.

Würden Sie den Elchtest bestehen? Auf der Westseite im Langenberg gibt es ab Sonntag neu gestaltete Fragen rund um den Elch. Neue Erkenntnisse bringt wohl manch einem die Antwort zur Frage, was der Elch mit seiner riesigen Schnauze so alles kann. Als Erholung eignet sich ein Blick in die Wildschweinanlage, wo sich seit einer Woche 21 junge Frischlinge tummeln.

Wann ist Natur Wildnis
Der erste Gedanke beim Thema Wildnis geht bei den meisten Richtung Natur. Dabei stellt man sich Orte vor, die über die gewohnte Umgebung hinausgehen. Aber wo hört die gewohnte Umgebung auf? Beim einen geschieht dies bei der Maus im Keller und andere reisen um den halben Planeten um in einem entlegenen Urwald das Wildnis-Feeling zu spüren. Vielleicht aber liegt die Wildnis ja doch viel näher; nämlich in unserem Kopf und in unserer Phantasie. Die Ausstellung „Wildnis und wir“ geht solchen Wildnisvorstellungen nach und macht dabei auch vor dem Gegenteil der Natur, dem Grossstadtdschungel nicht halt.

Weitere Auskünfte:
Christian Stauffer,
Geschäftsführer Wildnispark Zürich
Tel. 044 722 55 18 oder
christian.stauffer@wildnispark.ch

Bilder zum Download finden Sie auf „www.wildnispark.ch/medien“.

Weitere Informationen zum Wildnispark Zürich auf www.Ausflugsziele.ch