Kampf der Gladiatoren – Ein römisches SPECTACULUM zur Wiedereröffnung des Amphitheaters in Vindonissa (CH)

24. Mai 2011

Windisch 19.05.2011 – Mediencommuniqué

Kampf der Gladiatoren

Im Amphitheater Vindonissa werden „Brot und Spiele“ gefeiert, wenn am 28. Mai wieder römische Gladiatoren Einzug halten. Aus Anlass der Wiedereröffnung des Amphitheaters finden in der grössten Arena der Schweiz spektakuläre Gladiatorenkämpfe statt. Umrahmt werden die Vorführungen von einem Festumzug, der Vorführung exotischer Tiere (Kamele) und von antiken Klängen aus einer römischen Wasserorgel. Das SPECTACULUM bildet den Auftakt für die Inszenierung des Amphitheaters als 9. Station des Legionärspfads, dem Römer-Erlebnispark in Windisch.

Das antike Spektakel beginnt am 28. Mai mit einer POMPA, dem römischen Festumzug, die vom nachgebauten Römerlager im Legionärspfad zum Aufführungsort führt. Dort erwarten die Besucher Gladiatorenkämpfe, die vom europaweit besten Kenner der römischen Gladiatur, Dr. Markus Junkelmann, fachmännisch kommentiert werden. Im Anschluss an die Festansprachen von Regierungsrat Alex Hürzeler und alt Bundesrat Samuel Schmid beginnt das SPECTACULUM mit der Anrufung der Götter in einer Opferzeremonie. Die Kämpfe zwischen Murmillo und Thraker und anderen klassischen Gladitorentypen werden nach antikem Vorbild von den Klängen aus einer römischen Wasserorgel begleitet. Dass in Vindonissa afrikanische Kamele in die Arena geführt wurden, ist archäologisch nachgewiesen. Wie schon vor 2000 Jahren wird die Vorführung von Kamelen das Publikum ins Staunen bringen. Für Kinder gibt es eine Kurzausbildung zum Gladiator und den Ritt auf einem Kamel zu gewinnen.

Ein Symbol der römischen Kultur
In Vindonissa liegt das älteste römische Amphitheater der Schweiz. Der eindrückliche römische Bauzeuge gehört zu den wenigen Kulturdenkmälern, die sich in Bundesbesitz befinden. Vor der Wende zum 20. Jahrhundert wurde die historische Anlage von der Eidgenossenschaft angekauft als Symbol der alle Landesteile verbindenden römischen Kultur. Die damals noch um ihre Identität ringende junge Nation stiftete das Amphitheater der „Schweizer Jugend“ und stellte es damit in die Reihe der nationalen Symbolstätten. Während der vergangenen fünf Jahre haben die Fachstellen des Bundes und des Kantons in enger Zusammenarbeit das Amphitheater umfassend restauriert. Unter der Leitung des Bundesamtes für Bauten und Logistik wurde das Mauerwerk gesichert und die Gesamtanlage durch neue Gestaltungselemente aufgewertet. Ein neuer Kunstführer vermittelt die Geschichte und die neuesten archäologischen Erkenntnisse.

„Ave Gladiator“ – Das Amphitheater neu im Legionärspfad,
ab 29. Mai

Mit dem Abschluss der Sanierungsarbeiten wird das Amphitheater als 9. Station in den Legionärspfad integriert. Die bilderreichen Inszenierungen lassen die Besucher die kulturgeschichtliche Bedeutung und die Atmosphäre dieser berühmten antiken Sportstätten erleben. Auf der neuen Spiel-Tour „Ave Gladiator – findet das Geheimnis des Kamels“ nehmen die Besucher an Gladiatorenspielen zu Ehren des Legionskommandanten teil. Ausgerüstet mit Audioguide und Spielutensilien folgen sie vom nachgebauten Römerlager dem feierlichen Festumzug bis zum Amphitheater. Dort verfolgen sie an verschiedenen Schauplätzen mit Augen und Ohren das dramatische Geschehen in der Arena und auf den Zuschauerrängen. Am Schluss gilt es über das Schicksal des Kamels abzustimmen, das einem Gladiator das Leben gerettet hat.

Programm am 28. Mai 2011 im Amphitheater Windisch

14.45-15.15 Uhr Grosse Pompa
Der römischer Festumzug zieht mit Gladiatoren, Kamelen, römischem Volk, Musik und Gästen im Amphitheater ein

15.15-15.40 Uhr Reden
Es sprechen Regierungsrat Alex Hürzeler, Vorsteher Departement BKS, Kanton Aargau, und Samuel Schmid, alt Bundesrat

15.40-15.50 Uhr Feierliche Weihezeremonie mit einem Priester aus der Gladiatorengruppe

15.50-17.10 Uhr Kämpfe und exotische Tiere
Gladiatorenkämpfe mit 4 Gladiatorenpaarungen. Die Kämpfe in der Arena werden kommentiert von Dr. Marcus Junkelmann, europaweit bester Kenner der römischen Gladiatur. Dazwischen ertönt Musik aus der römischen Wasserorgel. Nach dem Auszug der Gladiatoren werden die Kamele vorgeführt.

17.10-18.20 Uhr Kinderprogramm, Gladiatorenzelt und Festwirtschaft
Vom Los ausgewählte Kinder können eine Gladiatorenausbildung absolvieren und auf den Kamelen reiten.
Die Gladiatorengruppe und das römische Volk stehen für Fragen des Publikums zur Verfügung. Auf der Amphiwiese ist eine Festwirtschaft in Betrieb.

Bildmaterial: http://www.ag.ch/museumaargau/de/pub/medien.php

Auskünfte für Medienschaffende:
Dr. Thomas Pauli-Gabi, Direktor Museum Aargau, 079 201 76 49
Edith von Arx, Marketing und Kommunikation Museum Aargau, 062 888 48 51

Weitere Informationen zum
Legionärspfad auf www.Ausflugsziele.ch


Die Stiftung Papiliorama hat am 19 Mai die erste Etappe einer bedeutenden Erweiterung ihrer Aussenanlagen eingeweiht (CH)

19. Mai 2011

Der Affenparcours „vom Zwergseidenäffchen zum Gorilla“

Die Stiftung Papiliorama hat am 19 Mai die erste Etappe einer bedeutenden Erweiterung ihrer Aussenanlagen eingeweiht: Der Affenparcours „vom Zwergseidenäffchen zum Gorilla“.

Diese Erweiterung des bestehenden natürlichen Spielplatzes besteht aus einem Parcours für Kinder, bei welchem das Ziel darin besteht, keinen Fuss auf den Boden zu setzen. Dies verlangt von den Kindern Geschicklichkeit und Gleichgewicht. Der Spass kommt dabei nicht zu kurz, aber gleichzeitig ist auch ein didaktisches Element eingebaut: Vom kleinsten bis zum grössten Affen der Welt müssen sich die Kinder hocharbeiten. Jedes Schild zeigt, dass die nächste Stufe erreicht wurde, informiert über die Gefährdung der Art, erzählt aber auch eine kleine Anekdote.

Die Einweihung dieser ersten Etappe von weiteren Ausbauschritten des Aussenbereichs wurde durch den Direktor der Stiftung, Caspar Bijleveld, dazu benutzt, einerseits die enorme bauliche Entwicklung und andererseits, die Zukunft des Papilioramas in Kerzers vorzustellen. Gebaut werden ein riesiger Schwimmteich, daneben eine Steilküste mit Nistplätzen für Vögel, ein Sandstrand mit Planschbecken für Kinder, ein mexikanisches «Palapa» Restaurant und ein Familien-Grillplatz. Diese neue „Kerzers Beach“ wird den Besuchern die Möglichkeit eröffnen, bei schönem Wetter den Besuch der Ausstellungen zu unterbrechen, um sich an der Sonne zu räkeln, zu baden und die natürliche Umgebung zu geniessen. Die neuen Aussenanlagen können nur dank der grosszügigen und langjährigen Unterstützung der Genfer Stiftung Hans Wilsdorf realisiert werden.

Die Stiftung Papiliorama wurde im Jahre 2002 in Kerzers angesiedelt. Das Ziel der Stiftung besteht darin, die Besucher in die lebendigen Ausstellungen eintauchen zu lassen, sie für das Schicksal der Natur zu sensibilisieren und diese Botschaft der Naturverbundenheit insbesondere den jungen Besuchern mitzugeben.

Im April 2003 eröffnete das Papiliorama der dritten Generation, kurz darauf das Nocturama. Diese Ausstellung ist bis anhin einzigartig in Europa. Der Zuchterfolg im von nachtaktiven südamerikanischen Tierarten bevölkerten Dom ist mehr als beachtenswert.

2004 war ein intensives Jahr für die Stiftung Papiliorama. Drei kleinere Ausstellungen wurden eröffnet: der Mini-Zoo, eine Begegnungstätte für Kinder mit Tieren des Bauernhofs, die Voliere der einheimischen Schmetterlinge und das Arthropodarium, welches den Besuchern die Schönheiten von Gliederfüsslern, Skorpionen, Gespenstschrecken und Vogelspinnen näherbringt.

2005 erlaubte es der neue Spielplatz «Pongo Plaza » den jungen Besuchern erstmals, sich draussen, umgeben von Bächen und einer naturbelassenen Vegetation, auszutoben. Dieser Spielplatz war der Ausgangspunkt des Ausbaus der « Naturzone ». Dieser Ausbau hat sich über fünf Jahre hingestreckt. Neben zahlreichen Biotopen, welche durch die eigenen Wollschweine bewirtschaftet werden, beherbergt dieser Aussenbereich auch eine Beobachtungshütte welche es dem Besucher erlaubt, Vogelarten zu beobachten, die zum grossen Teil leider nur noch selten zu sehen sind.

2008 erfolgte die lange erwartete Einweihung des Jungle Trek. Dieser europaweit einmalige Dom bildet eins zu eins den Tropenwald von Shipstern, dem Naturreservat der Schwesterstiftung des Papilioramas in Belize (Mittelamerika), ab. Die Stiftung Papiliorama engagiert sich seit 1989 konkret für den Schutz dieses Naturreservats. Sie zeigt damit, dass es mit viel Wille und zahlreichen Spenden von Besuchern möglich ist, mehr als 11’000 Hektaren Land zu schützen.

Seit der Eröffnung des Papilioramas in Kerzers schwankt die Besucherzahl zwischen 215’000 und 225’000. Zweimal waren es 250’000 Besucher pro Jahr. Damit rangiert das Papiliorama in den Top zwanzig der vergleichbaren Institutionen in der Schweiz. Diese stabile Besucherzahl ist umso erfreulicher, als dass der Start des neuen Papilioramas wegen der gleichzeitig stattfindenden Expo.02 und der Gluthitze im Sommer 2003 ausserordentlich schwierig war. Möglich war dieser Erfolg nur durch eine ständige, dynamische Weiterentwicklung und einen stetigen Erneuerungsgeist der Ausstellungsmacher.

Es bestand aber trotz all diesen Anstrengungen ein Manko: die Aussenanlagen hinkten den gedeckten Ausstellungen hintennach. Bei schönem Wetter konnten sich die Besucher nicht genügend in der freien Natur erholen. 2005 wurde zwar diese Situation durch den Bau des ersten Teils des «Pongo Plaza » entschärft, das Ziel musste jedoch weiterverfolgt werden. Dank der grosszügigen Unterstützung der Genfer Stiftung Hans Wilsdorf, konnte die Stiftung Papiliorama das Projekt „Kerzers beach» in Angriff nehmen. Die erste Etappe bestand im Endausbau des Spielplatzes.

Der neue Abenteuerspielplatz « Vom Zwergseidenäffchen zum Gorilla » hat zum Ziel, dass sich Kinder spielerisch bewegen und gleichzeitig die Affen und ihr teilweise trauriges Schicksal kennenlernen können. Zuerst sind die Kinder ein Zwergseidenäffchen, schaffen sie es, ohne den Boden zu berühren, bis zum Ende des Parcours zu gelangen, werden sie zum Gorilla. Falls sie dies nicht schaffen, müssen (dürfen) sie von vorne beginnen.

Der zukünftige Ausbau der Aussenanlagen (Baubeginn Herbst 2011) besteht in einem Schwimmteich von über 1000m2. Davon werden 400m2 von Badenden genutzt werden können. Schwimmteiche haben die Besonderheit, dass sie durch natürliche Filter gereinigt werden. Sie sind heutzutage relativ verbreitet. Der Schwimmteich des Papilioramas wird durch seine Grösse, aber auch durch seine Felswand etwas Aussergewöhnliches werden. Die Felswand wird bestückt mit « Vogelnestern ». Uferschwalben oder Eisvögel sollen darin nisten können. Erst die Zeit wird zeigen, ob dieses Experiment von Erfolg gekrönt sein wird. Gemäss Kenntnis der Stiftung Papiliorama wird dieser Teich der Grösste der Schweiz werden.

Die «Kerzers beach» wird vervollständigt mit einem grossem Sandstrand, einem Becken für die ganz Kleinen, einem Mexikanischem Restaurant und einem Picknickplatz mit Grillmöglichkeit.

Stiftung Papiliorama
Pressecommuniqué
19. Mai 2011

Für Fragen oder weitere Erläuterungen sowie zusätzlichen Informationen und Bildmaterial stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung unter contact@papiliorama.ch. oder Herr Bijeleveld 031 756 04 61

Papiliorama auf www.Ausflugsziele.ch


Kunstmuseum Bern (KMB) und Zentrum Paul Klee (ZPK) wollen enger zusammenarbeiten (CH)

19. Mai 2011

Kunstmuseum Bern (KMB) und Zentrum Paul Klee (ZPK) wollen enger zusammenarbeiten und haben zu diesem Zweck weitere konkrete Schritte eingeleitet. Ende Jahr sollen erste Zwischenresultate vorgelegt werden können.

Das Projekt KMB / ZPK bezweckt, Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit zwischen dem Kunstmuseum Bern und dem Zentrum Paul Klee zu prüfen. Gesteuert wird das Projekt von einem gemeinsamen Ausschuss, der sich paritätisch aus Mitgliedern der Stiftungsräte und den Direktionen der beiden Häuser zusammensetzt. Nach einem Evaluationsverfahren wurde Herr Dr. iur. Cyrill Häring, Basel, mit der Projektleitung für die erste Phase des Projekts beauftragt. Die beiden Stiftungsräte folgten damit dem Antrag des gemeinsamen Ausschusses. Cyrill Häring verfügt nebst den erforderlichen fachlichen Qualifikationen auch über fundierte Kenntnisse der Berner Kulturlandschaft. Für die erste Projektphase, die bis Ende 2011 dauert, wurden folgende Zielvorgaben vereinbart:

1. Aufzeigen des möglichen künstlerischen und wirtschaftlichen Mehrwerts einer engeren
Zusammenarbeit von KMB und ZPK für beide Institutionen.
2. Darlegen von Strukturen, innerhalb derer eine engere Zusammenarbeit realisiert werden
kann. Dabei sind mindestens zwei Strukturvarianten im Grobentwurf vorzulegen.
3. Weiterer Vorgehens- und Zeitplan ab 2012.

Grundlage für das Projekt KMB/ZPK ist die neue kantonale Kulturstrategie, die eine engere
Zusammenarbeit der beiden Häuser vorsieht, die ab 2014 neu ausschliesslich vom Kanton
subventioniert werden sollen. Damit ist auch der Zeithorizont für die Umsetzung neuer Strukturen gesetzt.

Der Erziehungsdirektor wurde über die Beschlüsse orientiert; er begrüsst die gewählte
Vorgehensweise ausdrücklich.

Weitere Auskünfte erteilen:
Prof. Dr. Christoph Schäublin, Präsident Stiftung Kunstmuseum Bern
Ulrich Sinzig, Präsident Stiftung Zentrum Paul Klee

Kontakte über:
KMB: Ruth Gilgen Hamisultane,
ruth.gilgen@kunstmuseumbern.ch,
Tel. 031 328 09 19,
ZPK: Maria-Teresa Cano,
mariateresa.cano@zpk.org,
Tel. 031 359 01 89

Zeitfenster Interviews von 11.00 – 14.00 h


Geschäftsbericht 2010 des Zentrum Paul Klee (CH)

18. Mai 2011

Ein erfolgreiches Jubiläumsjahr für das Zentrum Paul Klee: Im Berichtsjahr 2010 besuchten insgesamt 185’948 Personen die vielfältigen kulturellen Angebote. Das ist ein Besucherzuwachs im Vergleich zum Vorjahr von 17%. Diese Zahlen belegen, dass das Zentrum Paul Klee eine kulturelle und touristische Destination erster Güte ist. Und diese positive Entwicklung schlägt sich auch im Ertragsüberschuss der Rechnung 2010 nieder.

Für das Berichtsjahr kann das Zentrum Paul Klee erstmals seit 2007 steigende Besucherzahlen ausweisen. Insgesamt besuchten 185’948 Erwachsene und Kinder aus Stadt und Kanton Bern, aus der ganzen Schweiz und dem Ausland das Zentrum Paul Klee. Das sind 17% mehr als im Vorjahr oder zusätzliche 27’851 Personen, die von den breit gefächerten kulturellen Angeboten des Zentrum Paul Klee und des Kindermuseum Creaviva Gebrauch machten.

Ausschlaggebend für den Besuchererfolg sind der in seiner Art einmalige Zentrumsgedanke (Bildende Kunst, Musik, Literatur, Tanz, Theater und das Kindermuseum Creaviva) sowie die immer deutlichere Positionierung des Hauses auf dem Kunstplatz Bern. Wichtige Pfeiler dieses Erfolges sind die Jubiläumsausstellung «Klee trifft Picasso» sowie die gemeinsam mit dem Kunstmuseum Bern realisierte Ausstellung «Lust und Laster. Die 7 Todsünden von Dürer bis Nauman».

Im Berichtsjahr schrieb das Zentrum Paul Klee erstmals seit 2007 schwarze Zahlen. Die Rechnung 2010 schloss mit einem Ertragsüberschuss von CHF 116’248.19 ab. Dies belegt, dass attraktive, gross angelegte Ausstellungen wie «Klee trifft Picasso» ein Publikumsmagnet sind. Allerdings muss dieser Ertragsüberschuss anteilsmässig für die Begleichung der Defizite aus den Jahren 2007 / 2008 / 2009 aufgewendet werden. Auch der Event- und Kongressbereich konnte im Berichtsjahr einen Zuwachs des Umsatzes von 17,8% verzeichnen. Mit seinem Eigenfinanzierungsgrad von 48,1% bezeugt das Zentrum Paul Klee, dass es wirtschaftlich denkt und handelt.

Das Zentrum Paul Klee ist seit seiner Gründung 2005 unterfinanziert. Dies ist von der öffentlichen Hand im Rahmen der Subventionsverhandlungen im Berichtsjahr explizit anerkannt worden. Eine Entschärfung dieser Situation bringt auch der neue Subventionsvertrag für die Jahre 2012 — 2015 nicht.

Weitere Informationen sind dem Geschäftsbericht 2010 des Zentrum Paul Klee zu entnehmen.

Weitere Auskünfte erteilen:
— Ulrich Sinzig, Präsident der Stiftung Zentrum Paul Klee
— Ursina Barandun, Direktorin a.i. Zentrum Paul Klee

Kontakt über:
— Maria-Teresa Cano,
Leiterin Kommunikation und Kunstvermittlung,
Tel. +41 (0)31 359 01 01

Geschäftsbericht 2010 des Zentrum Paul Klee


Grosse Wasserolympiade im aquabasilea (CH)

6. Mai 2011

Badewelt präsentiert neu immer mittwochs olympische Wasserspiele.

Tausende Kinder und Jugendliche haben sich in den Frühlingsferien von Fun & Action, Spiel und Spass, im aquabasilea begeistern lassen. Nach dem riesengrossen Erfolg startet die Badewelt für alle jungen Besucher, die coole Spiele im und am Pool mögen, am 11. Mai die „Wasserolympiade“. Ausgetragen wird sie immer mittwochs im aquabasilea in Pratteln. Das Programm ist kostenlos.

Das aquabasilea-Team fordert die Sport- und Spassbegeisterten heraus: „Stell dich der Herausforderung!“, heisst der Schlachtruf. Kinder und Jugendliche von 4 bis 14 Jahre haben die Gelegenheit, herauszufinden, ob sie echte Champions sind. Die grosse Wasserolympiade im aquabasilea steigt jeden Mittwoch zwischen 14 bis 17 Uhr. Die Teilnehmer messen sich in folgenden Disziplinen: Rettet die Prinzessin, Crazy Wasserbasket, Schatzsuche, Wassertänze, Piratenrennen, und vieles mehr….

Weitere Informationen zu
aquabasilea auf www.Ausflugsziele.ch

Rückfragen bitte an Mona Conrad Tel: +41 (0)61 826 24 12 oder mona.conrad@aquabasilea.ch

Waltraud Kässer
Presse
aquabasilea AG
Hardstrasse 57
Postfach 1011
CH-4133


Neue Walliser Reben für das Freilichtmuseum Ballenberg (CH)

6. Mai 2011

Gérard-Philippe Mabillard, Direktor des Branchenverbandes der Walliser Weine an der Arbeit beobachtet von Canal 9. Foto: Ballenberg.

Walliser Wein und Walliser Raclette zum Degustieren am Wegrand: Eine Delegation der „Société des Pépiniéristes-Viticulteurs-Valaisans“ und des Branchenverbandes der Walliser Weine hat am vergangenen Freitag den Ballenberg-Rebberg neu bepflanzt.

Der vor Jahrzehnten angelegte Rebberg in der Walliser-Kammer des Freilichtmuseums ist in die Jahre gekommen und hat keinen Ertrag mehr abgeworfen. Fachleute aus dem Wallis haben Bodenproben entnommen sowie die Klimaverhältnisse analysiert, um die passenden Rebsorten zu bestimmen. Am 29. April war es soweit. Eine gut gelaunte Delegation aus dem Kanton Wallis kam frühmorgens auf den Ballenberg und bepflanzte den Ballenberg-Rebberg mit den vier repräsentativen Rebsorten Heida, Fendant, Pinôt-Noir und Syrah. Die „Société des Pépiniéristes-Viticulteurs-Valaisans“ spendete die Pflanzen. Der Branchenverband der Walliser Weine organisierte den Tageseinsatz. Gemeinsam stiess man auf die erste Ernte an, welche in drei Jahren erwartet werden kann. Herzlichen Dank an die Walliser für diesen wertvollen Einsatz.

Weitere Informationen zum
Freilichtmuseum Ballenberg auf www.Ausflugsziele.ch

Bildlegende
Gérard-Philippe Mabillard, Direktor des Branchenverbandes der Walliser Weine an der Arbeit beobachtet von Canal 9. Foto: Ballenberg.

Information
Schweizerisches Freilichtmuseum Ballenberg,
Museumsstrasse 131, 3858 Hofstetten
Tel. +41 33 952 10 30, Fax +41 33 952 10 39,
www.ballenberg.ch

Norbert Schmid, Leiter Marketing,
Tel. +41 33 952 10 33,
norbert.schmid@ballenberg.ch


Zum Fressen gern – In unseren Wäldern spriessen jedes Jahr unzählige Kräuter und Baumkeimlinge (CH)

5. Mai 2011

Wildnispark Zürich - Buchenkeimling (quer) haben einen nussigen Geschmack.

Salat kaufen wir normalerweise im Laden. Wieso eigentlich? In unseren Wäldern spriessen jedes Jahr unzählige Kräuter und Baumkeimlinge. Diese werden aber auch von Schnecken, Mäusen, Wildschweinen und wunderschönen, gefrässigen Schmetterlingen genüsslich verzehrt.

Im Herbst fallen Bucheckern zu Boden. Eichhörnchen sammeln sie und verstecken sie Wintervorrat. Oft bleiben diese Vorräte jedoch ungenutzt und im Frühling keimen die Früchte. Die nierenförmigen Keimblätter der Buche haben einen wunderbar nussigen Geschmack und eignen sich mit einer kräftigen Öl- und Essigsauce vorzüglich als Salat. Serviert man dazu eine zu Spinat verarbeitete Knoblauchrauke aus dem Sihlwald, kann man sogar heikle Geniesser zu Tische bitten. Ein mit Buchenblättern belegtes Brot hingegen eignet sich als Zvieri auf einer Wanderung.

Achtung – tierische Genusskonkurrenten
Wir Menschen sind aber nicht die einzigen Feinschmecker. Es könnte sein, dass sich der Buchenstreckfuss an Ihren Tisch gesellt. Der haarige Nachtfalter aus der Familie der Eulenfalter ist von Mai bis Juni zur Paarung unterwegs. Die daraus entstehenden, stark behaarten Raupen ernähren sich ebenfalls liebend gern von jungen Buchenblättern. Mit ihren hellgrün-schwarzen Streifen und dem markant roten Haarpinsel am Hinterteil sind sie auf den Buchen-Keimlingen gut sichtbar.

Raukenfresser im Tarnanzug
Eine viel bessere Tarnung weist ein Konkurrent um die Knoblauchrauke auf. Der Schmetterling mit dem wunderschönen Namen Aurorafalter kann zur Zeit im Sihlwald beobachtet werden, wie er einzelne Eier an die Blütenstiele der Knoblauchrauke heftet. Nach wenigen Tagen schlüpfen die grünen Raupen. Sie sind kaum von einem Samenteil der Pflanze zu unterscheiden und dadurch ausserordentlich gut vor ihren Fressfeinden geschützt. Wir Menschen gehören zwar nicht gerade zu den Fressfeinden der Aurora-Raupe, es empfiehlt sich aber, die Knoblauchrauke gut zu waschen und anzuschauen, wenn man eine eiweisslose Mahlzeit geniessen will.

Bild zum Download unter http://www.wildnispark.ch/medien

Stiftung Wildnispark Zürich
alte Sihltalstrasse 38
8135 Sihlwald

Susanne Hofmann
Tel +41 44 722 55 14 (Do bis 12 Uhr, Fr ganzer Tag)
susanne.hofmann@wildnispark.ch

Weitere Informationen zum
Wildnispark Zürich auf www.Ausflugsziele.ch




Passend zum Jahr des Wanderns von Schweiz Tourismus lanciert Interlaken Tourismus die Wander Trophy (CH)

27. April 2011

Medienmitteilung

Auf Schusters Rappen zur Wander-Trophy

Auf Schusters Rappen zur Wander-Trophy

27. April 2011 Passend zum Jahr des Wanderns von Schweiz Tourismus lanciert Interlaken Tourismus vom 2. Mai bis 23. Oktober 2011 die Wander Trophy. Das Angebot beinhaltet einen Wanderpass, vier abwechslungsreiche Wanderungen in der Region inklusive Bahn- und Schifffahrt, Verpflegung sowie Mietwanderschuhe von LOWA. Als Preis winken die Wander-Trophy-Urkunde, Wandersocken und ein 50%-Gutschein für eine Hotelübernachtung in Interlaken.

Von Beatenberg aufs Niederhorn, von Brienz nach Oberried, zu den Wasserfällen nach Iseltwald oder hoch zum alpinen Garten auf der Schynigen Platte: Die Wander Trophy von Interlaken Tourismus bietet vier abwechslungsreiche Routen für die ganze Familie. Das Angebot gilt vom 2. Mai bis 23. Oktober 2011 und steht ganz im Zeichen des Jahres des Wanderns von Schweiz Tourismus.

Beim Start erhält der Wander-Trophy-Gast an der Tourist Info von Interlaken Tourismus einen Wanderpass. Diesen kann er auf seiner Wanderung in den vorgesehenen Restaurants abstempeln lassen. Dazu gibt es zur Stärkung einen Snack am speziell dafür reservierten Tisch. Die Erkundung der Ferienregion Interlaken auf Schusters Rappen lohnt sich: Bereits nach drei von vier erwanderten Strecken erhält der Gast an der Tourist Info die Urkunde „Wander Trophy“, ein Paar Wandersocken und einen 50%-Gutschein für eine Hotelübernachtung in Interlaken.

Auf der Facebook-Fanseite von Interlaken können sich die Wander-Trophy-Gäste im Anschluss über die Erlebnisse austauschen und Fotos ihrer Wanderungen hochladen. Die Wanderangebote und Tipps zu den einzelnen Routen finden sich unter http://www.interlaken.ch/wandertrophy

Medienkontakt:
Interlaken Tourismus
Patrizia Pulfer
Manager Media Relations
Tel. +41 (0)33 826 53 06
patrizia.pulfer@interlakentourism.ch

Ausflugsziele und Freizeitangebote in der Region


Phänomene – Denk- und Merkwürdiges auf dem Ballenberg (CH)

26. April 2011

Kühe und Pferde friedlich vereint beim Grasen in der Geländekammer Berner Mittelland

Für die Saison 2011 hat das Freilichtmuseum Ballenberg Denk- und Merkwürdiges im Museum zusammengestellt. In jedem der vier Museumspfeiler Häuser, traditionelles Handwerk, Bauernhoftiere und Gärten gibt es bis Ende Oktober Phänomenales zu entdecken. Museumsgäste dürfen staunen, sich wundern und eifrig miteinander diskutieren. Ein an der Kasse erhältlicher Themenweg weist darauf hin, wo diese denk- und merkwürdigen Dinge aus dem Alltag der ländlichen Schweiz früheren Zeiten zu finden sind. Texte auf sechszehn markanten roten «Phänomenpfosten, verteilt auf dem ganzen Museumsgelände, signalisieren Aussergewöhnliches und weisen auf zahlreiche Veranstaltungen zum Jahresthema hin.

Eine der zahlreichen Bienen auf dem Ballenberg.

Wussten Sie, dass die Bienen sich mit dem «Schwänzeltanz» mitteilen, in welcher Richtung und wie weit entfernt die entdeckte Futterquelle liegt? Die neu gestaltete Bienen-Ausstellung in der Stallscheune von Faulensee BE macht bereits durch das Summen der Tiere in ihren unterschiedlichen Behausungen auf sich aufmerksam. Die Imker lassen sich am 15., 28. und 29. Mai beim Arbeiten über die Schulter schauen.

Wussten Sie, dass durch das Erhitzen von Holz flüssiger Harz gewonnen werden kann? Dies und vieles mehr sehen Sie am 27. und 28. Mai auf dem Ballenberg. Passend zum internationalen Jahr des Waldes präsentiert die Eidgenössische Forschungsanstalt WSL am Freitag die Buch- und Film-Vernissage Hüeterbueb und Heitisträhl“ zum Thema traditioneller Formen der Waldnutzung. Die Veranstaltung beginnt um 14.00 Uhr auf der Heubühne im Haus von Ostermundigen BE (Anmeldungen: matthias.buergi@wsl.ch). Am Samstag folgt die Film-Premiere „Von Menschen, Bäumen und Werkzeugen“. Dieses Werk, realisiert vom Förderverein Forstmuseum Ballenberg, thematisiert das Handwerk der traditionellen Holzernte. Auch diese Veranstaltung beginnt um 14.00 Uhr auf der Heubühne. Beide Filme sind ab 29. Mai täglich im Forstmuseum Ballenberg zu sehen.

Wussten Sie, dass Ochsen bis zu 1300 Kilo wiegen und das Dreifache ihres Körpergewichts ziehen können? Die phänomenalen Ballenberg- Ochsen arbeiten jeweils am Mittwoch in der Arena bei der Scheune von Faulensee BE.

Bauernhoftiertag / Patentag
Schur- und Wolltage

Am Sonntag, 15. Mai, dreht sich alles um die Ballenberg-Bauernhoftiere. Hühner, Enten, Gänse und Tauben, Kühe, Ochsen, Pferde, Esel und Maultiere sowie Schweine, Ziegen, Schafe, Kaninchen, Honigbienen und viele mehr präsentieren in der Geländekammer Mittelland ein mannigfaltiges Spektrum von Farben, Formen und Verhaltensweisen. Das INFORAMA Berner Oberland informiert an diesem Tag über die Rassenvielfalt und das Verhalten gegenüber Mutterkühen. Beim Haus von Ostermundigen findet der Ballenberg-Patentag statt. Die Ochsen sieht man bei der Schwerarbeit in der Arena. Ein weiterer Höhepunkt des Tages ist eine Alpfahrt mit geschmücktem Vieh. Dies zirka um 11.15 Uhr ab Eingang Ballenberg West (Hofstetten).

Am Samstag und Sonntag, 14./15. Mai zeigt das Museum in der Geländekammer Östliches Mittelland den ganzen Produktionsprozess von der Schafschur bis zur Endverarbeitung. Die Handwerkerinnen und Handwerker demonstrieren, wie die Wolle gefärbt, gekardet, gesponnen, gewoben und gefilzt wird.

Bildlegende
Foto 1: Kühe und Pferde friedlich vereint beim Grasen in der Geländekammer Berner Mittelland
Foto 2: Eine der zahlreichen Bienen auf dem Ballenberg.
Fotos: Ballenberg

Information
Schweizerisches Freilichtmuseum Ballenberg
Tel. +41 33 952 10 30, Fax +41 33 952 10 39
Norbert Schmid,
Tel. +41 33 952 10 33,
norbert.schmid@ballenberg.ch
Ballenberg, Museumsstrasse 131,
3858 Hofstetten
http://www.ballenberg.ch

Weitere Informationen zum
Freilichtmuseum Ballenberg auf www.Ausflugsziele.ch


Unterwasserwelt mit Krebsen und Kleinfischen im Wildnispark Zürich (CH)

20. April 2011

Medienmitteilung aus dem Wildnispark Zürich
Edelkrebs: Erst beim zweiten Blick im Aquarium erkennbar.

Neue Bewohner hausen seit Kurzem im Aquarium. Die zur Fischotteranlage gehörende Unterwasserwelt beim Besucherzentrum in Sihlwald wurde neu eingerichtet und beschriftet.

Das Aquarium im Unterwassereinblick zur Fischotteranlage wurde umgestaltet. Neu ist es zweigeteilt. Dies erlaubt die kleineren Fischarten der Sihl sowie Krebse zu zeigen, ohne dass sie von den grösseren, räuberischen Arten gefressen werden.

Gleich bei der Fischotteranlage geht es die Treppe hinunter in eine spannende, magische Unterwasserwelt. Drei unterschiedliche Wasserwelten warten darauf entdeckt und beobachtet zu werden. Im ersten Teil des Aquariums schweben die bekanntesten Sihlfische in der Strömung: Alet, Barbe und Bachforelle. Der zweite Teil des Aquariums ist durch ein Maschengitter getrennt und geschützt. Ein Schwarm Elritzen schwimmt in schnellen Bewegungen um die Verstecke der Krebse. Aus einem Loch schaut die kräftige Schere eines Edelkrebses hervor. Aufgrund der Wassertemperatur können nur Edelkrebse im Aquarium leben. Zu den einheimischen Stein- und Dohlenkrebse gibt es aber schriftliche Erläuterungen und Bilder. Zu den Elritzen kommen später Groppen, Bartgrundel und Schneider als weitere Kleinfischarten der Sihl dazu.

Beim Unterwassereinblick der Fischotter ist Geduld gefragt. Mit ein bisschen Glück kann man den Fischottern auf Augenhöhe beim Schwimmen zuschauen. Anhand dieser, in der Schweiz ausgestorbene Marderart, kann das Leben im Fluss breiter thematisiert werden. Nicht nur Fischotter leiden unter den schlechten Lebensbedingungen in unseren Fliessgewässern. Auch die einheimischen Krebsarten können die Sihl wegen der Krebspest nicht mehr bewohnen.

Die Neugestaltung gelang Dank der Zusammenarbeit zwischen Rolf Schatz und dem Fischerverein Thalwil auf der einen und dem Wildnispark Zürich auf der anderen Seite. Ein Fachmann vom Natur- und Tierpark Goldau wirkte beratend mit. Ohne das Know How des Fischervereins wäre weder die tiergerechte Ausgestaltung möglich gewesen, noch wären die geeigneten Tiere zur Verfügung gestanden um die Anlage zu besiedeln. Edelkrebse und Elritzen stammen aus der Zucht des Fischerverein Thalwil.

Weitere Auskünfte:
Christian Stauffer, Geschäftsführer Wildnispark Zürich
Tel. 044 722 55 18 oder christian.stauffer@wildnispark.ch

Weitere Informationen zum
Wildnispark Zürich auf www.Ausflugsziele.ch