Neue Mountainbike-Strecken im Bergell (CH)

6. September 2010

Pressemitteilung Bregaglia Engadin Turismo / 6. September 2010

Die Freiheit auf dem Mountainbike erleben. Seit diesem Sommer kann man auch im Bergell den Spass eines anspruchsvollen Anstiegs oder einer aufregenden Abfahrt mit dem Mountainbike geniessen. Die Lust auf Fahrten inmitten unberührter und abwechslungsreicher Natur kann man auf den sechs neuen Strecken stillen, die auch mit bei der Orientierung helfenden Hinweisschildern versehen sind. Mit ihren verschiedenen Schwierigkeitsgraden und Längen eignen sich diese Trails sowohl für Profis als auch für Einsteiger. Es gibt aber nicht nur diese sechs Strecken, denn im Tal verläuft auch der Mountainbike-Weg, der das Bergell mit dem Valchiavenna und dem Engadin verbindet: Eine Strecke für alle, die sich gerne von einer Region zur anderen bewegen ohne vom Sattel steigen zu müssen, ausser beim Halt zum Verkosten der einheimischen Leckerbissen.

Von Bondo aus führen zwei Trails zu den „Granitriesen“ – beeindruckenden Bergen wie der Piz Badile oder der Piz Cengalo – mit aussergewöhnlichem Panorama. Auf dem einfacheren Weg fährt man mitten in der Natur bis ins herrliche Bondasca-Tal, während man auf der anspruchsvolleren Strecke die Brachen von Ceresc und Cugian erkunden kann. Auch Maloja ist Ausgangspunkt zweier Strecken, eine führt zum malerischen Cavloccio See, an dem diverse Grillplätze zu einem Essen am Seeufer einladen, die andere führt am Silsersee vorbei und über die Alp Cad’Starnam bis zur Alp Ped Preir, wo man entweder bis Sils weiterfahren oder nach Maloja zurückfahren kann.

Ein weiterer Ausgangspunkt, diesmal für eine etwas anspruchsvollere Tour mit einem Höhenunterschied von 725 m ist Castasegna. Zuerst geht es durch den majestätischen Kastanienwald von Brentan bis zum malerischen Dörfchen Soglio und danach weiter bergauf bis Tombal. In Tombal geht es aber wieder hinunter, an Promontogno und Bondo vorbei und auf der anderen Talseite zurück nach Castasegna. Ein kurzer aber ziemlich anspruchsvoller Ausflug führt von Roticcio bis Nabrun und zurück. Wer Lust auf mehr hat, kann sich schon in Vicosoprano aufs Rad schwingen. Auf der neuen Mountainbike Karte findet man die Strecken samt Schwierigkeitsgrad und den zu bezwingenden Höhenmetern. Weiteres hilft eine kurze Beschreibung dem Mountainbiker die für sich richtige Strecke zu wählen, da die Karte immer eine Idee von den zu erwartenden Schwierigkeiten vermittelt.

Für weitere Informationen oder Bildmaterial
wenden Sie sich bitte an:

Bregaglia Engadin Turismo
Michael Kirchner
Strada Principale 101
7605 Stampa
Tel. +41 81 822 15 55
E-Mail: michael.kirchner@bregaglia.ch


Nostalgische Genussmeile in Saas-Fee – Kostüme, Leckereien und viel Spass für Kids (CH)

6. September 2010

Am vergangenen Sonntag, 5. September, lud Saas-Fee/Saastal bereits zum 5. Mal zu einem ganz besonderen Event ins Gletscherdorf ein. Gut 3‘000 Gäste tummelten sich in der Dorfstrasse von Saas-Fee und probierten entlang der wohl längsten Tafel des Wallis über 30 Walliser Spezialitäten von anno dazu mal und heute.

Wohin man auch schaute, überall präsentierten sich die Hoteliers und Restaurateure aus Saas-Fee und dem Saastal in fantasievollen nostalgischen Kleidern und boten entlang der Dorfstrasse über 30
verschiedene Gerichte aus der guten alten Zeit an. Über 50 Betriebe nahmen an der diesjährigen Nostalgischen Genussmeile teil, die gut 3‘000 Besucher bewirteten und unterhielten. Dabei gestalteten auch in diesem Jahr wieder jeweils einige Betriebe zusammen immer einen Abschnitt der Genussmeile, inkl. Tafel, Gerichten und Getränken.

So gab es z.B. im Abschnitt „Chez Leo und der Pürohoof“ das beliebte Saaser Gsottus mit grünem Chabus oder Saaserwurscht mit Roggubrot. In einem anderen Teil der Genussmeile, wie der „Frävler-Eggu“ gab es Walliser Gerstensuppe mit Trockenfleischwürfeln, Gämschpfeffer oder Hirsch-Medaillons, hinterher lockte noch ein feiner „Frävler-Kaffee“. Für einen süssen Abschluss trafen sich die Gäste im Teil „Zum altu Pfarrer“. Neben herzhaften Angeboten beeindruckten hier die Gastgeber mit einem riesigen Kuchen-Buffet. Insgesamt luden zehn unterschiedliche „Viertel“ mit ebenso unterschiedlichen Angeboten zum Verweilen und Probieren ein.

So gab es z.B. im Abschnitt „Chez Leo und der Pürohoof“ das beliebte Saaser Gsottus mit grünem Chabus oder Saaserwurscht mit Roggubrot. In einem anderen Teil der Genussmeile, wie der „Frävler-Eggu“ gab es Walliser Gerstensuppe mit Trockenfleischwürfeln, Gämschpfeffer oder Hirsch-Medaillons, hinterher lockte noch ein feiner „Frävler-Kaffee“. Für einen süssen Abschluss trafen sich die Gäste im Teil „Zum altu Pfarrer“. Neben herzhaften Angeboten beeindruckten hier die Gastgeber mit einem riesigen Kuchen-Buffet. Insgesamt luden zehn unterschiedliche „Viertel“ mit ebenso unterschiedlichen Angeboten zum Verweilen und Probieren ein.

Um 11:30 Uhr wurde die Nostalgische Genussmeile 2010 von Benita Hischier (Präsidentin Hotellierverein) sowie dem ehemaligen Saaser Pfarrer Johann Josef Imseng (1806 – 1869) alias Christoph Gysel (Vize-Präsident Saas-Fee/Saastal Tourismus) feierlich eröffnet. Anschliessend konnten die Besucher bis 18:00 Uhr die vielen Spezialitäten sowie die guten Walliser Weine probieren und die einmalige Atmosphäre bei Traumwetter geniessen. Am Abend wurde im Festzelt schliesslich noch bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Kochen für Kinder mit Irma Dütsch
Die Genussmeile steht in jedem Jahr unter einem speziellen Motto. In diesem Jahr hiess das Motto „Kinder“. Neben Kinderanimationen wie Kinderschminken oder Clowns war das Hightlight ganz klar das Kochen für Kinder mit Irma Dütsch, mit 18 Punkten im Gault Millau
die höchstklassierte Köchin der Schweiz. Ab 12:00 Uhr lud Irma Dütsch stündlich zum gemeinsamen Kochen auf dem Dorfplatz ein. Zahlreiche Kinder nutzten die Chance und liessen sich von Dütsch in die Geheimnisse der erstklassigen Küche einweihen. Es wurde gebraten, gebacken und geknetet.

Vernissage im Vernissage – Vorstellung des neuen Saaser Kochkunst-Kalenders
Und noch ein weiteres Hightlight gab es bei der diesjährigen Genussmeile zu bestaunen. Um 11:00 Uhr, noch vor der offiziellen Eröffnung der Genussmeile, stellte der bekannte Schweizer Illustrator Däge (Urs Degen) den neuen Saaser Kochkunst- Kalender in der Vernissage-Lounge im Hotel Ferienart Resort & Spa vor. Insgesamt 12 Seiten mit Illustrationen von Däge selbst,
mit 12 Lieblingsgerichten von Saaser Persönlichkeiten sowie diversen Geschichten und Anekdoten, geschrieben von Alois Schmelzer, sind in dem grossformatigen Kalender zusammen getragen worden. Ein unterhaltsamer und farbenfroher Begleiter für das Jahr 2011.

Alles für einen guten Zweck
Feiern und Geniessen…und das alles auch noch für einen guten Zweck! So macht der Besuch der Nostalgischen Genussmeile gleich doppelt Spass. Gewirtet und gefeiert wurde auch in diesem Jahr
für einen gemeinnützigen Zweck. Der Erlös geht an das „Atelier Manus“ (www.atelier-manus.ch) sowie die Stiftung „Theodora“ (www.theodora.ch). 06.09.2010; ar/sf

Text zur freien Veröffentlichung.
Textlänge: 4189 Zeichen mit Leerschlägen (ohne Titel).

Weitere Informationen bei Saas-Fee/Saastal Tourismus,
Anja Roy, PR & Events, events@saas-fee.com
oder 027 958 18 67 (direkt).
Fotos: http://www.photopress.ch/image/saas-fee


Vielfältiger Lebensraum für Wildbienen im Wildnispark Zürich (CH)

3. September 2010

Rund um das Besucherzentrum in Sihl-wald sind verschiedene Nisthilfen für Wildbienen aufgestellt.

Medienmitteilung 15/2010 aus dem Wildnispark Zürich

Sinnvolle Nisthilfen
Nicht nur Hummeln fühlen sich wohl im Gebiet des Wildnispark Zürich. Unzählige Wildbienenarten richten hier in Baumhöhlen, Totholzstämmen, Steinspalten und hohlen Pflanzenstängeln Brutplätze ein. Als sinnvolle Ergänzung dazu stehen an verschiedenen Stellen rund um das Besucherzentrum in Sihlwald Nisthilfen. Die sogenannten «Wildbienenhotels» bestehen aus verschiedenen Materialen wie Holz, Stein, Ton und Lehm und verfügen über vorgebohrte Löcher, die als Brut-kammern dienen. Von der Cafeteria aus ist es möglich, die Wildbienen bei ihrer «Arbeit» zu beobachten. Für etwa einen Sechstel aller Wildbienenarten in der Schweiz ist diese direkte Unterstützung von Menschenhand nützlich, da ihr natür-licher Lebensraum durch die intensive Bodennutzung und den steigenden Bo-denbedarf von Jahr zu Jahr schwindet.

Vielfältiger Lebensraum für Wildbienen
Auf den ersten Blick lässt sich nicht erahnen, welche Bedeutung die kurz-lebigen Wildbienen auf das Leben der Menschen haben. Doch ohne ihre fleissige Arbeit wäre das Leben auf der Erde nicht von Dauer. Das Gebiet des Wildnispark Zürich bietet ihnen einen vielfältigen Lebensraum. Wildbienen sind die wichtigsten Übermittler von Blütenstaub und Pollen und tra-gen wesentlich zum Fortbestand vieler Nutz- und Futterpflanzen bei. Ohne ihre Arbeit gäbe es kaum noch Früchte und Gemüse. Insbesondere gefährdete und seltene Pflanzen werden statt von der bekannten «Honigbiene» von Wildbienen bestäubt.

Kraftpaket mit Fell
Besonders auffällige Wildbienen, die im Wildnispark Zürich leben, sind die Hum-meln. Zu dieser Gattung gehören in der Schweiz rund 30 von insgesamt 600 ver-schiedenen Wildbienenarten. Die grossen, äusserst fleissigen Insekten sind auf offene Flächen mit lockerem Untergrund angewiesen, da sie ihre Nester im Bo-den bauen und die Eier hinein legen. Die sandige und offenporige Erde auf dem Areal des Besucherzentrums in Sihlwald bietet insbesondere den Erdhummeln einen idealen Lebensraum.

Im Gegensatz zu anderen Wildbienenarten fliegen Hummeln bereits sehr früh im Jahr, denn sie sind kälteresistent und ertragen auch Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Diese Eigenschaft verdanken sie neben ihrem isolierenden Fell auch ihrer kräftigen Flugmuskulatur. Zur Aufwärmung des Körpers können sie diese von den Flügeln abkoppeln und im Leerlauf arbeiten lassen.

Anleitungen, wie Sie selber eine Beitrag zum Wildbienenschutz leisten können, finden Sie unter: http://www.pronatura.ch.

Weitere Auskünfte:
Susanne Hofmann,
Leiterin Besucherzentrum Wildnispark Zürich
Tel. 044 722 55 14 oder susanne.hofmann@wildnispark.ch

Wildnispark Zürich auf www.Ausflugsziele.ch


Sonnenaufgang auf dem Brienzer Rothorn (CH)

2. September 2010

Für Frühaufsteher und Wanderer ergibt sich die einmalige Möglichkeit besonders früh auf das Brienzer Rothorn zu fahren. Ideal für eine längere Bergwanderung mit Ausgangspunkt Rothorn Kulm oder einfach um einen gemütlichen Sonntagmorgen bei einem Frühstücksbrunch in der Stille der Bergwelt zu geniessen. Die Sonnenaufgangsfahrt findet einmalig am Sonntag, 26. September 2010 statt. Bei schlechter Witterung wird die Fahrt um eine Woche verschoben und am 03. Oktober 2010 durchgeführt.

Die Abfahrt erfolgt um 05.30 Uhr ab Brienz. Während der rund einstündigen Fahrt hautnah miterleben wie die Natur langsam erwacht und sich in den frühen Morgenstunden von seiner schönsten Seite zeigt. Die frische Bergluft, das gemütliche Ruckeln und Zuckeln der Dampflokomotive und die wunderbaren Eindrücke sind der ideale Muntermacher und ein Garant für einen schönen und erlebnisreichen Sonntagmorgen. Nach Ankunft auf Rothorn Kulm empfängt die Gastgeberfamilie Bieri sämtliche Gäste mit einem reichhaltigen und gluschtigen Frühstücksbuffet. Nun heisst es herzhaft zugreifen. Frisch gestärkt empfiehlt sich ca. um 07.00 Uhr der kurze Aufstieg zum Aussichtspunkt. Von dort aus geniesst man die beste Aussicht, denn schon kurz danach umhüllen die ersten Sonnenstrahlen die Berggipfel und erhellen den Horizont. Um diese Zeit zeigen sich gerne auch Steinbockrudel in unmittelbarer Nähe des Hotels Rothorn Kulm.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Brienz Rothorn Bahn AG
Tel. 033 952 22 22
http://www.brienz-rothorn-bahn.ch

Sonnenaufgangsfahrt auf das Brienzer Rothorn

Brienz Rothorn Bahn auf www.Ausflugsziele.ch


Saas-Fee: Zurück versetzt in die Vergangenheit… (CH)

27. August 2010

…so fühlt man sich bei der Nostalgischen Genussmeile in Saas-Fee. Am 5. September lädt Saas-Fee/Saastal bereits zum 5. Mal zu diesem besonderen Event ins Gletscherdorf ein. Nehmen Sie Platz an der wohl längsten Tafel im Wallis.

Die Nostalgische Genussmeile, die 2006 zum 125-Jahr Jubiläum der Hoterllerie eigentlich ein einmaliger Event sein sollte, hat sich zu einem echten Happening in Saas-Fee entwickelt. Alljährlich im September wird die Dorfstrasse seither zur vermutlich längsten Tafel im Wallis. In unterschiedlichen „Vierteln“ locken von 12:00 bis 18:00 Uhr Stände mit den feinsten Leckereien aus der Vergangenheit. Insgesamt werden über 30 Menüs angeboten. Fehlen dürfen natürlich auch nicht die guten Walliser Weine.Nicht nur die vielen verschiedenen Speisen erinnern an vergangene Tage. Auch die Restaurateure und die Hoteliers wirtschaften in der Kleidung und im Geist der guten, alten Zeit. Und nicht nur die! Mittlerweile kommen ein Grossteil der Einheimischen sowie Gäste aus Nah und Fern ebenfalls in alten Gewändern, ein jeder versucht den anderen zu übertreffen. So begegnet man beim Schlendern durch die Strassen „Schmugglern“, „edlen Handelsleuten“, „englischen Adligen aus dem 19. Jahrhundert“, „Walliser Bauernfrauen“ oder auch „Bergführern der alten Schule“ bewaffnet mit Hanfseil und Nagelschuhen. Zum Teil weiss man gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll, vor lauter beeindruckenden Kostümen. Die Nostalgische Genussmeile hat sich im Laufe der Jahre somit nicht nur zum Gaumen- sonder auch zum echten Augenschmaus
entwickelt.

Und weil die Kostüme mittlerweile ein wichtiger Bestandteil der Genussmeile geworden sind, gibt es noch einen weiteren Höhepunkt: die Prämierung des originellsten nostalgischen Kostüms. Eine extra ausgewählte Jury wird während des Tages auf die Suche nach den schönsten und ausgefallensten Verkleidungen gehen. Trifft man auf diese Jury, dann heisst es: Einmal kurz in die Kamera lächeln und das Kostüm präsentieren. Zu gewinnen gibt es tolle Preise, gestiftet von den unterschiedlichen Betrieben und Leistungsträgern im Saastal. Am Abend im Festzelt wird es dann spannend: hier werden die besten Kostüme schliesslich bekannt gegeben und die Preise feierlich überreicht. Anschliessend kann noch bis spät in die Nacht im Festzelt gefeiert und getanzt werden.

Zudem steht die Genussmeile in jedem Jahr unter einem bestimmten Motto. 2010 heisst das Thema „Kinder“. Als diesjähriges Highlight haben daher Kinder die Möglichkeit mit Irma Dütsch höchstpersönlich auf dem Dorfplatz ihre Kochkünste auszuprobieren.

Feiern und Geniessen…und das alles auch noch für einen guten Zweck! So macht der Besuch der Nostalgischen Genussmeile gleich doppelt Spass. Gewirtet und gefeiert wird auch in diesem Jahr für einen gemeinnützigen Zweck. Der Erlös geht an das „Atelier Manus“ (www.atelier-manus.ch) sowie die Stiftung „Theodora“ (www.theodora.ch).

Vorstellung des neuen Saaser Kochkunst-Kalenders
Kein geringerer als „Däge“ (Urs Degen) selbst hat den neuen Saaser Kochkunst-Kalender entworfen (Illustrationen und Fotos) und wird diesen im Rahmen der Genussmeile am 5. September vorstellen. Unter dem Motto „Vernissage im Vernissage“ kann man den neuen Kalender in der Vernissage Lounge im Hotel Ferienart Resort & Spa ab 11:00 Uhr bewundern. Inhaltlich ist der Kalender gefüllt mit Lieblingsrezepten von zwölf Saaser Persönlichkeiten; zusätzlich gibt es Geschichten und Anekdoten.

Programm Nostalgische Genussmeile 2010
11:00 Uhr:
Vernissage im Vernissage – Vorstellung des neuen Saaser
Kochkunst Kalenders, entworfen und präsentiert von „Däge“
11:30 Uhr:
Offizielle Eröffnung der 5. Genussmeile
12:00 Uhr (und dann zu jeder vollen Stunde):
Kochen für Kinder mit Irma Dütsch
18:00 Uhr:
Platzkonzert der Stegreifler
19:00 Uhr:
Prämierung des originellsten Kostüms
Anschl.
Tanz und Unterhaltung mit dem Musiker „Benny“ Musikalische Umrahmung während der Genussmeile mit: Jodlerclub Gletscherecho Saas-Fee, Alphorngruppe Oberwallis, Chor “Goron” Macugnaga, Drehörgeler Hansruedi Schmidhalter, Mountain Dancers Oberwallis.
26.08.2010; ar/sf

Text zur freien Veröffentlichung.
Textlänge: 4043 Zeichen mit Leerschlägen (ohne Titel).

Weitere Informationen bei Saas-Fee/Saastal Tourismus,
Anja Roy, PR & Events,
events@saas-fee.com oder
027 958 18 67 (direkt).
Fotos: http://www.photopress.ch/image/saas-fee


Schmetterlingstage für Schulen im Parc Ela (CH)

24. August 2010

Rund 210 Schülerinnen und Schüler aus dem Parc Ela leisten in den kommenden Tagen einen Arbeitseinsatz zugunsten der einheimischen Tagfalter. Im Rahmen des Erlebnistages verlassen sie die Schulzimmer, um die Natur zu erleben und zur Verbesserung der Lebensräume der Tagfalter beizutragen. Natürlich kommt dabei der Spass nicht zu kurz.

2010 stehen die Tagfalter im Zentrum der Parc Ela-Erlebnistage für Schulen. Viele Tagfalterarten sind an die Kulturlandschaft gebunden. Deren sachgerechte Pflege trägt viel zur Förderung dieser Tiere bei. Sie sind beispielsweise auf artenreiche Wiesen und Weiden angewiesen, die gestaffelt gemäht werden. In Zusammenarbeit mit dem Tagfalter-Kenner Thomas Bühler-Cortesi sollen die Kinder für die Tagfalter begeistert und für ihre Bedeutung und Lebensraumansprüche sensibilisiert werden. Bühler-Cortesi ist Garten- und Landschaftsarchitekt (Chur) und Autor des Buchs „Schmetterlinge – Tagfalter der Schweiz“.

Im Gebiet des Parc Ela in Mittelbünden kommen viele, in anderen Landesgegenden verschwundene Schmetterlingsarten vor. An den sonnigen und extensiv genutzten Hängen fliegen sie so zahlreich wie nur an wenigen Orten der Schweiz. Der Alpenapollo beispielsweise ist häufig anzutreffen. Zudem gibt es im Raum Lantsch/Lenz-Lenzerheide eine von bloss zwei Populationen des Grossen Wiesenvögelchens (Coenonympha tullia) in ganz Graubünden. Ihr Lebensraum kann mit der Aufwertung von Mooren verbessert werden. Doch die artenreichen Wiesen sind auch im Parc Ela in den Tallagen stark zurückgegangen und damit auch die Insektenvielfalt.

Vor ihrem Erlebnistag haben die Kinder sich bereits im Unterricht mit dem Thema Tagfalter auseinandergesetzt. Sie erlebten im Klassenzimmer, wie sich Raupen innert drei bis sechs Wochen verpuppten und als Schmetterling ausschlüpften. In den kommenden Tagen werden die Kinder nun einen praktischen Arbeitseinsatz leisten und beispielsweise eine einwachsende Weide auslichten oder ein Flachmoor mähen. Gleichzeitig können sie Tagfalter direkt beobachten. Dabei lernen sie Wissenswertes über deren Lebensweise und ihren Lebensraum. Spielerisch und sinnlich erforschen die Kinder die Natur.

In den letzten drei Jahren fanden ähnliche Erlebnistage statt. Mit der Aktion „Der Schlingnatter auf der Spur“ konnten dank der finanziellen Unterstützung durch eine private Stiftung innert drei Jahren bereits einmal sämtliche Primarschulen des Parc Ela erreicht werden. Auch die Schmetterlingstage werden von der betreffenden Stiftung unterstützt. Umweltbildung, die Aufwertung und Erhaltung von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen sowie die Stärkung der regionalen Identität gehören nebst der Stärkung der regionalen Wirtschaft zu den Kernaufgaben eines Naturparks.

Auskünfte zu den Schmetterlingstagen erteilt Regula Ott,
Projektleiterin Natur und Landschaft,
Tel. +41 (0)81 508 01 14 oder
regula.ott@parc-ela.ch.

Foto mit Namensnennung: Thomas Bühler-Cortesi.

Weitere Infos zum Parc Ela auf www.Ausflugsziele.ch


EHC Biel gastiert in Lenzerheide – Feinschliff vor dem Meisterschaftsstart (CH)

24. August 2010

Medienmitteilung
Lenzerheide, 24. August 2010

Vom 30. August bis 3. September 2010 gastiert der EHC Biel in Lenzerheide. Dabei geht es für die Spieler nebst Training vor allem um den letzten «Feinschliff» vor dem Meisterschaftsstart. Am Donnerstagabend, 2. September steht ein Trainingsspiel gegen den HC Lugano auf dem Programm.

Bereits am 10. September starten die Eishockeyteams der National League A und B in die neue Saison. Um sich optimal auf die Meisterschaft vor zu bereiten, verbringt der EHC Biel eine Trainingswoche im ****Hotel Lenzerhorn in Lenzerheide. Die Ferienregion Lenzerheide ist stolz, ein hochkarätiges Team der National League A begrüssen zu dürfen.

Training und Teambuilding
Auf dem Trainingsplan des EHC Biel stehen nebst Einheiten auf dem Eis auch Wellness, Rodeln in Pradaschier und Teamabende. Das Lenzerheide Sportzentrum bietet die ideale Trainingsgrundlage mit einer Eishalle, einem Kraftraum sowie dem modernen Wellnessbereich. Wer die Hockeystars hautnah erleben möchte, kann die täglichen Eistrainings besuchen. Diese sind für die Öffentlichkeit frei zugänglich.

Ferienregion Lenzerheide
Simone Götz
PR Assistentin

CH-7078 Lenzerheide
Tel. +41 (0)81 385 11 36
Fax +41 (0)81 385 11 23
E-Mail simone.goetz@lenzerheide.com

Daten der Eistrainings im Lenzerheide Sportzentrum:
Montag, 30.08.2010 16.00 – 18.15 Uhr
Dienstag, 31.08.2010 09.30 – 11.00 Uhr und 16.00 – 18.15 Uhr
Mittwoch, 01.09.2010 09.30 – 11.00 Uhr und 16.00 – 18.15 Uhr
Donnerstag, 02.09.2010 10.00 – 11.10 Uhr

Den Höhepunkt der Woche bildet das Spiel gegen den HC Lugano am Donnerstag, 2. September 2010 im Lenzerheide Sportzentrum. Spielbeginn ist um 19.00 Uhr.


Eröffnung neuer Höhenwanderweg Heidbodme – Antronapass: Traumhafte Aussicht auf das Monte Rosa Massiv, die Mischabelkette und das Saastal (CH)

23. August 2010

Am 29. August wird der neue Höhenwanderweg Heidbodme – Antronapass feierlich eingeweiht. Ein neuer Wanderweg mit beeindruckender Rundumsicht auf das Monte Rosa Massiv und die Mischabelkette.

Der neue Höhenwanderweg Heidbodme – Antronapass lockt mit einer hochalpinen und geologisch sehr interessanten Landschaft, einer vielfältigen Flora sowie besonderen landschaftlichen Eindrücken und immer wieder mit wunderschönen Aussichtspunkten zum Teil über das gesamte Monte Rosa Massiv. Der Höhenwanderweg kann von beiden Seiten her begangen werden. Gestartet wird entweder bei der Bergstation Heidbodme (2‘400 m.ü.M.). Via Augstchumme (2‘750 m.ü.M.) und den Antronapass (2‘838 m.ü.M.) erreicht man die Jazzilücke (3081 m.ü.M.). Anschliessend geht es hinab bis zum Stausee Mattmark (2‘197 m.ü.M.). Auch mit Start beim Stausee ist diese Tour möglich und ebenso eindrücklich. Die Einweihung dieses neuen Höhenwanderweges findet am 29. August bei der Bergstation Heidbodme, oberhalb von Saas-Almagell statt. Zu erreichen ist die Station mit den Sesselbahnen von Furgstalden aus und dann weiter nach Heidbodme.

Beispiel:
Tourbeschreibung Heidbodme – Stausee Mattmark
Von der Bergstation Heidbodme aus geht es zuerst eine Zeit lang bergauf bis nach ca. 1.5 Stunden die Augstchumme erreicht wird. Hier hat man einen wunderbaren Blick auf das gesamte Monte Rosa Massiv. Von der Augstchumme aus geht es nur noch mit leichtem Anstieg recht gemütlich bis zum Antronapass. Dort angelangt steht man direkt vor einer alten Salzsuste (ehemaliges Salzdepot). Diese stammt aus früheren Zeiten, als noch Salzhandel betrieben wurde und das Salz zwischen gelagert werden musste. Auf dem Antronapass erwartet die Wanderer zudem eine weitere traumhafte Rundsicht mitunter auf den Stausee Lago di Cingino. Weiter geht es bergauf bis zum höchsten Punkt der Tour, der Jazzilücke. Diese ist von Heidbodme aus nach ca. 4 Stunden erreicht. Die Wanderer sollten dabei für einen bestimmten Abschnitt schwindelfrei sein, da der Weg zwischenzeitig sehr
schmal und ausgesetzt ist, entlang eines Steilhanges. Ein bergwärts befestigtes Seil sorgt aber für Halt. Anschliessend folgt der Abstieg Richtung Stausee Mattmark, von wo aus der öffentliche Bus zurück nach Saas-Almagell genommen werden kann. Für die gesamte Tour, von Heidbodme bis zum Stausee Mattmark, sollte mit gut 6.5 Stunden gerechnet werden. Restaurants warten auf die Wanderer sowohl in Furggstalden und Heidbodme wie auch am Mattmark Stausee. Ist man allerdings erst einmal auf der Strecke, so gibt es von Heidbodme aus bis zum Stausee keine Verpflegungsstellen. Für diese besondere Höhenwanderung wie auch für alle anderen gilt Trittsicherheit als eine wesentliche Voraussetzung, zusätzlich zu einer guten Kondition und Ausdauer. Fehlen dürfen auf der Strecke natürlich auch nicht ausreichend Getränke, Verpflegung sowie wetterfeste und angepasste Kleidung. Der Weg wird, je nach Schnee- und Wetterverhältnissen, jeweils von Mitte Juni bis Mitte Oktober begehbar sein und sollte nur bei gutem Wetter in Angriff genommen werden.

Entstehung des Weges
Der neue Höhenweg ist aus dem Gedanken heraus entstanden, eine Alternative zum bereits bestehenden wunderschönen Rundweg Mattmark – Ofental – Antronapass – Saas-Almagell anzubieten. Denn so wunderbar dieser Weg ist, so lang ist er auch. Insgesamt gut 8 – 8.5 Stunden mussten für die bisherige Begehung der Jazzilück und des Antronapasses gerechnet werden. Durch die neue Verbindung zwischen Antronapass und der Bergstation Heidbodme können gut 2 Stunden gespart werden und der Weg eröffnet sich somit einem breiteren Kreis an Wanderfreunden. Baustart war am 1. Juni 2010. Seitdem waren insgesamt vier Bagger und gut zwölf Personen mehr oder minder durchgehend im Einsatz. Dank des guten Wetters im Juli kam man mit den Bauarbeiten sehr gut voran. Derzeit laufen noch an wenigen Stellen Arbeiten, das Gros des Weges ist aber gemacht und bis zum 29. August wird die gesamte Strecke ohne Hindernisse machbar sein. Für die nahe Zukunft ist zudem geplant, die vorhandenen Ruinen der Salzdepots wieder so herzurichten, wie sie früher einmal ausgesehen haben. Finanziert wurde das Projekt von der Gemeinde Saas-Almagell, den Bergbahnen Saas-Almagell, Saas-Fee/Saastal Tourismus, dem Kraftwerk Mattmark, Axpo sowie dem Kanton Wallis.

Eine weitere beeindruckende und landschaftlich reizvolle Wanderung wurde mit dem neuen Höhenwanderweg Heidbodme – Antronapass verwirklicht und bereichert somit das vielfältige Wanderangebot im Saastal. „So einen Weg muss jeder einmal erlebt haben“, so Martin Anthamatten begeistert. Der Almageller Gemeinderat, zuständig für touristische Projekte, war von Beginn an bei der Erstellung des Weges dabei und freut sich nun auf die offizielle Eröffnung und Einweihung.

Programm vom 29. August 2010
06:00 Uhr
Treffpunkt vor dem Tourismusbüro Saas-Almagell für alle, die
den Weg vom Stausee Mattmark bis nach Heidbodme laufen
möchten.
11:00 Uhr
Beginn der Festwirtschaft auf Heidbodme (Bergstation Sessellift
Heidbodme)
13:30 Uhr
Eröffnung und Einweihung des neuen Höhenwanderweges durch Pfarrer Achim Knopp, ebenfalls auf Heidbodme. Ansprachen der Gönner. Anschliessend Apéro offeriert von der Gemeinde Saas-Almagell und musikalische Unterhaltung vom Alpenprinz. Tipp für alle, die nicht die gesamte Tour mitlaufen möchten: Von der Bergstation Heidbodme zweigt auf halber Strecke zur Augstchumme der Weg zum Panoramaplatz (2‘700 m.ü.M.) ab. Ein herrlicher Blick zum Monte Rosa Massiv, der Mischabelkette und hinunter auf das Saastal erwartet den Besucher. Dauer: ca. 1 Stunde von Heidbodme bis zum Panoramaplatz.

Weitere Informationen bei Saas-Fee/Saastal Tourismus,
Tel.: +41 27 958 18 58, to@saas-fee.ch oder direkt bei der Gemeinde
Saas-Almagell, +41 27 957 27 26, saas-almagell@bluewin.ch.
23.08.2010, sf/ar

Text zur freien Veröffentlichung.
Textlänge: 5771 Zeichen mit Leerschlägen (ohne Titel)
Weitere Informationen bei Saas-Fee/Saastal Tourismus, Anja Roy, PR & Events, events@saas-fee.com


Zwölfte ewz Alpen-Challenge in Lantsch/Lenz – Traumtag mit ex-aequo-Sieg und vier Streckenrekorden (CH)

23. August 2010

Bernd Hornetz und Gusti Wildhaber mit ihrem ex-aequo-Sieg und Sabine Kratt mit ihrem Double prägten die zwölfte ewz Alpen-Challenge in Lantsch/Lenz. Streckenrekorde realisierten am Sonntag aber nicht nur die Schnellsten der Königsdistanz.

Dies hatten sie spontan so abgemacht: Bernd Hornetz und Gusti Wildhaber überquerten die Ziellinie Hand in Hand. „Weil die Führungswechsel so gut klappten“, wie die Beiden unabhängig voneinander erklärten. Immer war dies allerdings nicht der Fall: „Bis zur Tempoverschärfung unterhalb des Julierpasses trödelten wir“, so Hornetz. Mit „wir“ meinte er die elfköpfige Spitzengruppe, welcher auch sein Landsmann Michael Hempfer angehörte, der erst auf den letzten Kilometern abreissen lassen musste und schliesslich mit einem Rückstand von 24 Sekunden den dritten Rang erreichte.

Zwei Freunden sei Dank
Sowohl der in Karlsruhe (Deutschland) wohnhafte Hornetz als auch der Walenstadter Wildhaber beteiligten sich erstmals an der durch eine idyllische Landschaft führenden ewz Alpen-Challenge – auf Empfehlung von Freunden. Hornetz liess sich von Harry Nussbaumer überzeugen, der beim beliebten und diesmal von 1174 Radfahrern aus 15 Ländern absolvierten Klassiker vor Jahresfrist den dritten Rang erreichte. Wildhaber „hörte“ auf seinen „Lehrmeister“ Thomas Girardi (Wangs), der in Lantsch/Lenz schon mehrmals aufs Podest fuhr, diesmal aber den undankbaren vierten Rang erreichte.

Trotz des ihrer Ansicht nach lange Zeit gemächlichen Tempos realisierten Hornetz und Wildhaber mit 6:37:36 Stunden (bisher 6:42:36) einen neuen Streckenrekord. Möglich wurde er durch eine geringfügige Streckenkorrektur, verbunden mit einer Verkürzung um drei Kilometer (total 217) und 200 Höhenmeter (3800). Speziell schien Hornetz von der Kursführung über die Pässe Albula, Bernina, Forcola di Livigno und Julier angetan: „Die schier kitschig anmutende Kulisse mit den schneebedeckten Bergen des Bernina-Massivs war einzigartig.“

Zudem sprach der Rennrad-Spezialist dem Organisationsteam um Ursin Fravi ein dickes Lob aus: „Ausnahmslos alles klappte reibungslos.“ Speziell hob der 42-Jährige, der gänzlich auf sich allein gestellt war, die Verpflegungsposten hervor – „Verpflegung war stets zur Stelle – so etwas habe ich noch nie erlebt.“ Sein härtester Konkurrent hingegen konnte auf die Betreuung zweier Cousins zählen. Trotz unterschiedlicher Voraussetzungen harmonierten Hornetz und Wildhaber auf dem letzten Streckenviertel bestens. „Es ist spannend, das ideale Mass zwischen Gegner und Freund zu finden“, so der 22-jährige Wildhaber, der sich als Mountainbike-Spezialist mehr als Einzelkämpfer sieht.

Von Führungsarbeit nicht verschont
Von Anfang an inmitten männlicher Gesellschaft befand sich Sabine Kratt. Gleichwohl leistete sie auf dem Weg zu ihrem zweiten Erfolg an der ewz Alpen-Challenge regelmässig Führungsarbeit. „Ein Angehöriger meiner Gruppe meinte, dass ich meine Kräfte sparen solle“, so die als Kronfavoritin gestartete Sabine Kratt. Diese Aufforderung entgegnete sie mit der Aussage, wonach sie sich als gleichwertig betrachte und sich daher ebenfalls dem vereinzelt starken Gegenwind aussetze.

Kratt, die ein regelmässiges Rennen fuhr, fühlte sich sichtlich wohl. Im Aufstieg zum Julierpass – bis dorthin hatte sie vor zwölf Monaten mit der Liechtensteinerin Sonja Bargetze eine hartnäckige Begleiterin an ihrer Seite – und auf dem Teilstück von Tiefencastel hoch zum Ziel sei es ihr dann aber zu heiss gewesen, so die 41-Jährige aus Trossingen, welche die Pässe den flachen Abschnitten vorzog. „Die letzten ungefähr zehn Kilometer waren auf Grund der Temperaturen die härtesten der gesamten Strecke.“

Gerissene Siegesserien
Die 119 Kilometer lange und mit 2700 Höhenmetern gespickte Classic-Strecke entschieden Hans Burkhard (Triesenberg) und Gaby Landolt (Mühlehorn) für sich. Beide stellten ebenfalls einen Streckenrekord auf: Burkhard, der vor sieben Jahren seinen bis dato ersten und einzigen Erfolg an der ewz Alpen-Challenge feierte, benötigte 3:41:15 (bisher 3:45:27), Landolt 3:51:40 (4:10:56). Die Glarnerin, welche den Anlass eigenen Aussagen zufolge „aus Liebe zu den Bergen“ bestritt, entthronte bei ihrem Premierenstart die dreifache Seriensiegerin Judith Huonder (Zürich/VC Surselva). Den dritten Rang erreichte die ebenfalls in Zürich wohnhafte Vorjahres-Zweite Regula Rohrbach.

Wie bei Huonder riss auch die Erfolgsserie von Mirco Jaisli. Nach seinen Triumphen in den Jahren 2008 und 2009 musste sich der Neeracher diesmal mit dem dritten Rang begnügen. Und dies nach einem packenden und die letzten Kräfte raubenden Endspurt: Auf den Gewinner büsste er dreieinhalb und auf den an zweiter Stelle klassierten Remo Schuler aus Geroldswil gar nur eineinhalb Sekunden ein. Bester Bündner war als Vierter Marcus Derungs aus Surcasti, der am Vorabend das Zeitfahren (siehe Kasten) für sich entschieden hatte.

K A S T E N

Bündner dominieren das Zeitfahren

Marcus Derungs (Surcasti) heisst der Sieger des sich steigender Beliebtheit erfreuenden Zeitfahrens im Rahmen der ewz Alpen-Challenge. Der Bündner Oberländer meisterte die 6,2 Kilometer mit 313 Höhenmeter von Crappa Naira (Abzweigung Lenzerheide/Davos) nach Lantsch/Lenz in 13:38 Minuten und war somit zehn Sekunden schneller als Stefan Roffler. Der Churer seinerseits vermochte am Samstag Norbert Wyss (Felsberg), der lediglich eine Sekunde langsamer war, knapp in Schach zu halten. Dieselbe zeitliche Differenz trennte Daniel Christen aus Stans von einem Platz auf dem Podium.

Bei den Frauen dominierte die Bündner-Cup-Fahrerin Silvia Mölk die Prüfung gegen die Uhr. Wie vor zwölf Monaten verwies sie die in der Open-Kategorie gestartete Sandra Tschümperlin aus Pfäffikon (Schwyz) mit einer Reserve von knapp einer Minute auf den Ehrenplatz. Den dritten Rang sicherte sich die Deutsche Judith Bauer. Sie – wie viele andere im Zeitfahren gestartete Frauen und Männer – bestritt tags darauf zusätzlich die über zwei respektive vier Pässe führende ewz Alpen-Challenge. (af)

Auszug aus der Rangliste
Challenge-Strecke (217 Kilometer/3800 Höhenmeter). Männer: 1. Bernd Hornetz (D-Karlsruhe) und Gusti Wildhaber (Walenstadt) 6:37:36. 3. Michael Hempfer (D-Pless) 0:24 zurück. 4. Thomas Girardi (Wangs) 3:51. 5. Felix Schindler (Zürich) 3:53. 6. Roedi Weststrate (NL-Heer Arendskerke) 5:54. 7. Andrea Florinett (Scuol) 5:56. 8. Sascha Ritschard (Glattbrugg) 7:54. 9. Marc Leyder (L-Redange/Attert) 8:01. 10. Urs Hintze (Wiesendangen) 14:30. – 326 Klassierte.
Frauen: 1. Sabine Kratt (D-Trossingen) 7:18:43 . 2. Janina Raff (D-Bedburg-Hau) 1:07:15. 3. Barbara Weber (Hinwil) 1:14:06. 4. Annette Pronk (NL-Bennekom) 1:24:09. 5. Diana Pfordte (D-Pforzheim) 1:24:50. – 16 Klassierte.

Classic-Strecke (119 Kilometer/2800 Höhenmeter). Männer: 1. Hans Burkhard (FL-Triesenberg) 3:41:15. 2. Remo Schuler (Geroldswil) 0:01. 3. Mirco Jaisli (Neerach) 0:03. 4. Marcus Derungs (Surcasti) 0:25. 5. Moreno Frigg (Meiringen) 0:30. 6. Andrea-Franco Stöhr (Madulain) 1:23. 7. Daniel Christen (Stans) 3:31. 8. Roberto Jenal (Zernez) 4:24. 9. Giacomo Albisetti (Magliaso) 4:34. 10. Ralf Schildknecht (Appenzell) 4:36. – 526 Klassierte.
Frauen: 1. Gaby Landolt (Mühlehorn) 3:51:40. 2. Judith Huonder (Zürich) 14:53. 3. Regula Rohrbach (Zürich) 20:15. 4. Monika Furrer (Bassersdorf) 24:41. 5. Andrea Büchel (FL-Schellenberg) 26:55. – 89 Klassierte.

Zeitfahren (6,2 Kilometer/313 Höhenmeter). Männer: 1. Marcus Derungs (Surcasti) 13:38. 2. Stefan Roffler (Chur) 0:10. 3. Norbert Wyss (Felsberg) 0:11. 4. Daniel Christen (Stans) 0:12. 5. Markus Schibli (Castrisch) 0:45. – 8 Klassierte.
Frauen: 1. Silvia Mölk (Chur) 16:48. 2. Sandra Tschümperlin (Pfäffikon SZ) 0:58. 3. Judith Bauer (D-Hürth) 1:05. – 71 Klassierte.

Komplette Rangliste unter http://www.alpen-challenge.ch.

Bildmaterial: http://multimedia.photopress.ch/Lightbox.do?oid=495&contentType=Image

Weitere Informationen:
Ferienregion Lenzerheide
Corinne Iten
CH-7078 Lenzerheide

Tel. +41 (0)81 385 11 36
Fax +41 (0)81 385 11 23
E-Mail corinne.iten@lenzerheide.com

Ferien Region Lenzerheide auf www.Ausflugsziele.ch


Das Geoportal des Bundes ist online (CH)

19. August 2010

Seit kurzem betreibt der Bund eine öffentlich zugängliche Plattform für Geoinformationen. Nicht nur Fachleute nutzen dieses Geoportal, sondern auch Bürgerinnen und Bürger.

Schwinden die Gletscher wirklich? Wie gross war mein Wohnort vor 100 Jahren? Wo wird Wasser zur Energiegewinnung entnommen? Diese und viele weitere Fragen können mit Geoinformationen beantwortet werden. Sie beschreiben die Gegebenheiten eines Landes in Form von Koordinaten, Ortsnamen, Postadressen oder anderen Kriterien. Zentral zugänglich sind diese Informationen seit kurzem auf http://www.geo.admin.ch, dem Geoportal des Bundes. Grosse Fülle von Informationen

Bis zu 80 Prozent aller Entscheide, die Bürgerinnen und Bürger treffen, sind mit Geoinformation verbunden. Früher mussten Interessierte von Pontius zu Pilatus pilgern, um in den Besitz dieser Daten zu kommen. Heute geht das ganz einfach über http://www.geo.admin.ch: Dort erhalten Bürgerinnen und Bürger Zugang zu einer Fülle von Geoinformationen aus den wichtigsten Lebensbereichen wie Umwelt, Bevölkerung, Gesundheit/Sicherheit, Wirtschaft und vielen weiteren Themen. Besonders gefragt sind solche Informationen beispielsweise im Vorfeld von Abstimmungen (z.B. Standorte von Kernkraftwerken, Naturschutzgebieten, Verkehr usw.). Auch Informationen zur Entwicklung von Landschaften (z.B. Gletscher) und Siedlungsgebieten können über das Geoportal des Bundes abgerufen werden.

Öffentlich zugängliche Plattform
geo.admin.ch ist eine öffentlich zugängliche Plattform für Geoinformationen, -daten und -dienste. Es stehen mehr als 60 Geodatensätze von verschiedenen Bundesämtern zur Verfügung. 20 thematische Fach-Portale des Bundes sind mit geo.admin.ch verlinkt. Mittels Kartenviewer können die Geodaten betrachtet, ausgedruckt, bestellt und bezogen werden. Die gewünschten Geodaten sind als Pixelkarten, digitale Bilder, Vektordaten usw. in unterschiedlichen Massstäben erhältlich. Als Dienstleistungen steht unter geo.admin.ch beispielsweise auch historisches Kartenmaterial zur Verfügung. Alle Daten verfügen über das amtliche „Eidgenossenschafts-Gütesiegel“. Das Kartenportal wird vom Bund betrieben; es besteht kein Zugang zu Nutzerdaten von Dritten.

Auch Laien finden sich zurecht
Das Portal richtet sich an Laien und Interessierte ebenso wie an Fachpersonen. Die Seitennavigation ist übersichtlich aufgebaut; die Startseite zeigt auf den ersten Blick die neusten Geodatensätze. Der direkte Zugriff über die Stichwörter erleichtert die Suche zusätzlich und führt Benutzerinnen und Benutzer direkt zur gewünschten Information. Fachleute finden im Bereich „Geodienste“ Schnittstellen zum Abrufen geografischer Informationen über das Internet mittels Web-Diensten.

Daten können gebührenbefreit betrachtet werden
Über geo.admin.ch können sämtliche öffentlich zugänglichen elektronischen Geodaten der Bundesverwaltung direkt über das jeweilige Bundesamt bezogen werden. Das Portal gibt auch Auskunft über die Kosten. Dank geo.admin.ch können Geodaten des Bundes gebührenbefreit betrachtet werden.

Das Geoportal des Bundes wird vom Bundesamt für Landestopografie swisstopo im Auftrag des Koordinationsorgans für Geoinformation des Bundes betrieben. Grundlage dafür sind das neue Geoinformationsgesetz und die Geoinformationsverordnung: Sie verpflichten die öffentlichen Institutionen, die meistens Geobasisdaten des Bundesrechts ihres Zuständigkeitsbereichs in einer Geodateninfrastruktur zugänglich zu machen.

Für nähere Informationen:
David Oesch
Projektleiter geo.admin.ch
KOGIS, Bundesamt für Landestopografie swisstopo
031 963 23 15
david.oesch@swisstopo.ch

Stichworte für Links:Geoportal, Geodaten, e.gov, Karten.
Links: Geoportal Bund: http://www.geo.admin.ch
Kartenviewer: http://map.geo.admin.ch