Literarische Wanderung mit Linard Candreia im Parc Ela (CH)

19. August 2010

Mit dem Schriftsteller Linard Candreia tauchen die Teilnehmer der literarischen Wanderung in die Geschichte von Marmorera ein und erfahren mehr über das Leben von Flurin Lozza (1870-1919), einem Auswanderer und Saisonnier aus Marmorera.

In seinem neuen Buch „Zurück nach Marmorera“ beleuchtet Schriftsteller Linard Candreia das Leben eines Bündner Gastarbeiters um die vorletzte Jahrhundertwende – eines Mannes, der sich gezwungen sieht, ausserhalb der Talschaft und des Kantons, in dem er wohnt, Arbeit und Lohn zu finden. Schon als Sechzehnjähriger wird Flurin Lozza deshalb zum Auswanderer; er lässt sich nach Spanien vermitteln und geht später nach Frankreich. Er arbeitet sich ins Gastgewerbe ein, wird Kellner und träumt bald von einem eigenen Café, am liebsten in Frankreich. Doch Erfolg ist ihm kaum beschieden. Immer wieder wird er ausgenutzt und schikaniert, er verliert die Stelle, ist arbeitslos und nicht selten auch krank, kehrt deshalb jeweils für eine Weile in die Heimat zurück, bis Familienzwist, dörfliche Enge und finanzielle Not ihn wieder zwingen, weg zu gehen und erneut sein Glück zu versuchen. Schliesslich heiratet er eine Einheimische; doch der Kampf ums finanzielle Auskommen der wachsenden Familie hört nicht auf.

Der Autor Linard Candreia stellt Flurin Lozzas Lebensgeschichte ins Zentrum eines biografisch-historischen Mosaiks. Er zitiert aus Lozzas akribisch geführten Tagebüchern und reichert sie an mit Anekdoten, Bildern und historischen Reminiszenzen. Candreia stellt in diesem Buch eine Zeit vor, die es wert ist, dass man sich an sie erinnert.

Linard Candreia, aufgewachsen in Tiefencastel, mit Wohnsitz in Laufen/BL, schreibt in den rätoromanischen Idiomen Surmiran, Sursilvan und in Deutsch. Hauptberuflich ist der Mittelbündner Lehrer am Progymnasium Laufental-Thierstein, Vater von zwei Töchtern, in der Freizeit häufig mit dem Bike unterwegs. Daneben schreibt Candreia Kürzestgeschichten und Kolumnen für die romanische Zeitung «La Quotidiana» sowie «Impulse» fürs rätoromanische Radio. Erschienen ist „Zurück nach Marmorera“ im Verlag Desertina (152 Seiten, Broschur mit Klebebindung, ISBN 978-3-85637-374-0, CHF 24.-). Das Buch ist erhältlich beim Bündner Buchvertrieb (Telefon 081 258 33 30, bbv@casanova.ch, http://www.shop.casanova.ch) und in jeder Buchhandlung.

Das Literarische Wanderwochenende
Die literarische Wanderung mit Linard Candreia im Parc Ela findet am Wochenende vom 11./12. September statt. Die Teilnehmer reisen individuell nach Marmorera an und wandern dann gemeinsam vom Staudamm über Pra Miez und Alp La Motta nach Bivio. Unterwegs gibt Ihnen Linard Candreia einen Einblick in sein neuestes Werk. Abendessen und Übernachtung im Hotel Post in Bivio. Am Abend erzählt der Autor spannende Anekdoten und Sagen aus der Region Parc Ela – auch auf Romanisch. Am Sonntag fahren die Teilnehmer morgens mit dem Postauto zurück nach Marmorera. Auf einer abwechslungsreichen Wanderung zur Moorlandschaft Alp Flix bieten sich immer wieder herrliche Ausblicke auf den tiefblauen Marmorera-See. Am Nachmittag wandern sie weiter nach Sur. Unterwegs erzählt ihnen Linard Candreia Geschichten aus dem Surses. Individuelle Rückfahrt ab Sur. Das Wochenende kostet 190 Franken im Doppelzimmer oder 205 Franken im Einzelzimmer.

Informationen und Anmeldung bis 3. September 2010
Info- und Buchungsstelle Parc Ela
Stradung
CH-7460 Savognin
Tel. +41 (0)81 659 16 18
Fax +41 (0)81 659 16 17
info(at)parc-ela.ch
http://www.parc-ela.ch

Kontaktadresse des Autors:
Linard Candreia, Langhagweg 37, 4242 Laufen, Tel: 061 761 16 00, linard.candreia@bluewin.ch

Weitere Informationen
Karin Enzler
Projektleiterin Kommunikation
Parc Ela Management
Hotel Julier, Julierstrasse 20, CH-7450 Tiefencastel
Tel.: +41 (0)81 508 01 22. Fax: +41 (0)81 637 00 94
karin.enzler@parc-ela.ch
http://www.parc-ela.ch

Weitere Informationen zum Parc Ela auf www.Ausflugsziele.ch


Philip Götsch am ewz Alpen-Challenge (CH)

16. August 2010

Medienmitteilung
Lenzerheide, 16. August 2010

Der kleine Chef im grossen Feld der ewz Alpen-Challenge
Die zwölfte ewz Alpen-Challenge vom 22. August in Lantsch/Lenz bildet den Abschluss der Swiss Radmarathon Challenge.

Am Drei Starts und ebenso viele Siege: Mit dieser makellosen Bilanz und der unverändert vorzüglichen Verfassung hievt sich Philip Götsch an der ewz Alpen-Challenge vom Sonntag in Lantsch/Lenz gleich selber in die Rolle des Kronfavoriten.

„Klar komme ich wieder!“ Philip Götsch zögerte keine Sekunde, als sich der OK-Präsident Ursin Fravi nach einer erneuten Teilnahme an der ewz Alpen-Challenge erkundigte. Die bisherigen drei Starts auf der 220 Kilometer messenden und mit 4‘000 Höhenmetern gespickten Challenge-Strecke sind dem Südtiroler bestens in Erinnerung geblieben. Nicht nur, weil er jedes Mal die gesamte Konkurrenz hinter sich liess und stets einen neuen Streckenrekord realisierte. „Die Gegend ist einfach wunderschön und über die Pässe Albula, Bernina, Forcla di Livigno und Julier zu fahren, ein Genuss“, so der scheinbar unschlagbare Fahrer.

Tempoverschärfung beim Aufstieg
Speziell hat es ihm der urtümliche „Albula“ angetan, eine bedeutende Rolle in seiner Taktik nimmt der „Julier“ ein. Während des Aufstiegs zum letzten Pass gedenkt er zu attackieren. Sollte der angriffslustige Philip Götsch seine(n) letzten Begleiter – in der Vergangenheit wesentlich ältere Fahrer als er, unter ihnen der deutsche Ironman-Weltmeister 2005 Faris Al-Sultan – auf diesem Abschnitt nicht vorentscheidend distanzieren können, würde er das Tempo spätestens in Tiefencastel und somit 13 Kilometer vor dem Ziel verschärfen.

Philip Götsch gilt es aber nicht nur an der eigentlichen ewz Alpen-Challenge, sondern nach seinem Sieg vor zwei Jahren und dem dritten Platz vor zwölf Monaten auch bereits beim Zeitfahren vom Samstag zu beachten. Eigentlich ist das Profil der 6,2 Kilometer mit 313 Höhenmetern von Crappa Naira (Abzweigung Lenzerheide/Davos) nach Lantsch/Lenz aber nicht auf den Bergspezialisten zugeschnitten. „Richtig steile Passagen fehlen; zudem fahre ich nicht gerne mit viel Kraft“, so der gefühlvolle Fahrer. Dass er sich in den vergangenen Jahren dennoch bestens in Szene setzen konnte, erklärt er sich – mit einem Schmunzeln – wie folgt: „Die Luft in dieser Gegend muss gut sein.“

In jedem Rennen auf dem Podest
Neben der topografisch als auch landschaftlich abwechslungsreichen Strecke schätzt Philip Götsch an der ewz Alpen-Challenge die „hervorragende Organisation“ und das „einzigartige Ambiente“. Das Rennen betrachtet er als Vorbereitung auf den eine Woche später stattfindenden Ötztaler Radmarathon in Sölden (238 Kilometer/5‘500 Höhenmeter), welchen er im Jahre 2007 als Vierter beendete und bei dem er wiederum eine Spitzenklassierung anpeilt. Auch wenn ihm dies nicht gelingen sollte: Der 26-Jährige darf schon jetzt auf die bislang erfolgreichste Saison seiner Karriere zurückblicken. Bei jedem Start klassierte er sich stets unter den ersten drei und liess teilweise frühere Profis hinter sich.

Dies notabene im ersten Jahr, in welchem der Italiener keine Elite-Rennen bestreitet. „Jetzt habe ich keinen Druck mehr und kann jene Wettkämpfe bestreiten, die ich möchte.“ Primär sucht sich der Angehörige des „Roadbike Holidays“ KTM Racing Team Bergprüfungen aus. „Die Flachrennen sagen mir nicht wirklich zu; sie sind geprägt von Reibereien, Stürzen und taktischem Geplänkel.“ Während er früher bis zu 30‘000 Kilometer jährlich auf der Rolle und mit dem Rennrad abspulte, so kommt der aufgestellte und ehrgeizige Philip Götsch inzwischen noch auf ungefähr die Hälfte. „Qualität statt Quantität“ lautet seine Maxime.

Im Winter auf Skitouren
Trotz veränderter Voraussetzungen: Geblieben ist Philip Götschs Faible für Strassenrennen. „Mountainbike-Wettkämpfe sind nichts für mich; bei meinem ersten und bislang einzigen Start büsste ich auf einer Abfahrt drei Minuten auf die Schnellsten ein.“ Dafür bestreitet er leidenschaftlich gerne Skitouren. In dieses Hobby kann er genügend Zeit investieren; das elterliche Dreisterne-Hotel Panorama in Dorf Tirol (Sessellift direkt ins Stadtzentrum von Meran), in welchem Philip Götsch mit einem 100-Prozent-Pensum für die Gäste kocht, ist in den Wintermonaten geschlossen.

Für weitere Informationen:
Ferienregion Lenzerheide
Corinne Iten
CH-7078 Lenzerheide

Tel. +41 (0)81 385 11 45
Fax +41 (0)81 385 11 23
Mail: corinne.iten@lenzerheide.com
Internet: http://www.lenzerheide.com

Bildmaterial:
http://multimedia.photopress.ch/Folder.do;jsessionid=63CEA4CC553F779FC772B92A09E44F27?oid=3923


Nostalgische Genussmeile in Saas-Fee – Schmuggler, englische Edeldamen und Bergführer aus dem 19. Jahrhundert! (CH)

13. August 2010

Schmuggler, edle Damen und die längste Tafel im Wallis…

…das ist die Nostalgische Genussmeile im Saastal. Am 5. September lädt Saas-Fee/Saastal bereits zum 5. Mal zu diesem besonderen Event ins Gletscherdorf ein. Nehmen Sie Platz an der wohl längsten Tafel im Wallis.

Was 2006 zum 125-Jahr Jubiläum der Hotellerie Saas-Fee als einmalige Sache geplant war, ist mittlerweile zum festen Bestandteil im Veranstaltungskalender geworden. Denn gleich mit der ersten Ausgabe vor drei Jahren erzielten die Organisatoren vom Hotelierverein Saas-Fee einen so grossen Erfolg und bekamen so viele positive Rückmeldungen, dass kurzerhand beschlossen wurde, diesen Event jährlich durchzuführen. Die Genussmeile hat sich zu einem wahren „Happening“ für Gross und Klein entwickelt und die Entscheidung, diese besondere Veranstaltung jedes Jahr auf die Beine zu stellen, hat sich als genau richtig erwiesen. So kann man sich auch 2010 wieder auf die vermutlich längste Tafel im Wallis freuen. Von 12.00 bis 18.00 Uhr präsentiert sich dabei die Dorfstrasse von Saas-Fee als eine zusammenhängende, einladende Tafel, an der gefeiert und geschmaust werden kann.

Die Genussmeile steht in jedem Jahr unter einem gewissen Motto. 2010 heisst das Thema „Kinder“. Als diesjähriges Highlight haben Kinder die Möglichkeit mit Irma Dütsch höchstpersönlich auf dem Dorfplatz ihre Kochkünste auszuprobieren.

Ganz im Stil von „anno dazu mal“
Und natürlich wird man wieder in den Genuss von unzähligen Walliser Spezialitäten kommen, viele davon schon fast vergessen, die zusammen mit einem guten Tropfen Walliser Wein an den vielen Ständen entlang der Dorfstrasse angeboten werden. Die Restaurateure und Hoteliers wirten dabei in der Kleidung und dem
Geist der guten alten Zeiten. Man ist umgeben von „Schmugglern“, „Bergsteigern der alten Schule“, von „Englischen Adligen aus dem 19. Jahrhundert“, „Edlen Damen“ oder „Walliser Bauernfrauen“. Und selbst dem Tourismuspionier Johann Josef Imseng wird gedacht, indem sich einige als „Pfarrer der damaligen Zeit“ verkleiden. Den ganzen Tag lang werden hier die „guten alten Zeiten“ in jeglicher Form zelebriert, ob mit den angebotenen Speisen und Getränken oder den dargebotenen wunderbaren Kostümen, die von Einheimisch sowie von Gästen gleichermassen mit Stolz getragen werden.

Prämierung des originellsten Kostüms
Einer der vielen Höhepunkte des Tages ist sicherlich die Prämierung des originellsten nostalgischen Kostüms. Eine extra ausgewählte Jury wird während des Tages auf die Suche nach den schönsten und ausgefallensten Verkleidungen gehen. Trifft man auf diese Jury, dann heisst es: Einmal kurz in die Kamera lächeln und hoffen, dass man unter die Besten kommt. Denn zu gewinnen gibt es tolle Preise. Am Abend wird es dann spannend: die besten Kostüme werden im Festzelt bekannt gegeben. Also: nichts wie rein in Omas Röcke oder Ur-Opas Berganzug und ab zur Nostalgischen Genussmeile 2010 in Saas-Fee!

Gemeinde Macugnaga wieder dabei
Im vergangenen Jahr ist die Gemeinde Macugnaga (Italien) zum ersten Mal als Ehrengast zur Genussmeile in Saas-Fee eingeladen worden. Grund war die lang zurück reichende gemeinsame „kriminelle“ Vergangenheit. Denn 2009 war das Thema der Genussmeile das „Schmugglerwesen über den Monte Moro Pass“. Im letzten Jahr liess man somit im Rahmen der Genussmeile diese alten und gemeinsamen Zeiten noch einem aufleben lassen. Da es den Delegierten aus Macugnaga im letzten Jahr so gut auf der Genussmeile in Saas-Fee gefallen hat, wurde kurzerhand entschieden auch 2010 wieder dabei zu sein. Und so kann man sich auch dieses Mal wieder auf Gäste von der anderen Seite des Monte Moro Passes freuen.

Weitere Programmpunkte
Folgende Gruppen werden währende der Genussmeile für musikalische Unterhaltung sorgen: Jodelklub Gletscherecho aus Saas-Fee, Alphorngruppe Oberwallis, Chor Goron aus Macugnaga, Drehörgeler Hansruedi Schmidhalter, Mountain Dancers bzw. Stegreifler (Alphorn und Brassband). Zudem können Gäste in diesem Jahr ihr Glück auch einmal beim Kuhfladen-Bingo testen. Für einen fröhlichen Ausklang des Tages lädt das Festzelt auf dem Dorfplatz zum Feiern bis spät in die Nacht ein. Um 18.00 Uhr findet ein Platzkonzert der Stegreifler auf dem Dorfplatz statt. Ab 19.00 Uhr werden die schönsten nostalgischen Kostüme des Tages prämiert. Anschliessend sorgt der Alleinunterhalter „Benny“ im Festzelt für Stimmung.

…und alles für einen guten Zweck
Feiern und Geniessen…und das alles für einen guten Zweck! So macht der Besuch der Nostalgischen Genussmeile gleich doppelt Spass. Gewirtet und gefeiert wird auch in diesem Jahr für einen gemeinnützigen Zweck. Der Erlös geht an das „Atelier Manus“ (www.atelier-manus.ch) sowie die Stiftung „Theodora“ (www.theodora.ch).

12.08.2010; ar/sf
Text zur freien Veröffentlichung.
Textlänge: 4658 Zeichen mit Leerschlägen (ohne Titel).

Weitere Informationen
Saas-Fee/Saastal Tourismus,
Anja Roy, PR & Events,
events@saas-fee.com oder 027 958 18 67 (direkt).
Fotos: http://www.photopress.ch/image/saas-fee

Medien-Einladung:
Saas-Fee/Saastal lädt herzlich ein zur wohl längsten Tafel des Wallis! Möchten Sie live dabei sein? Ebenfalls Teil der Genussmeile werden? Kein Problem! Füllen Sie einfach das Medien-Anmeldeformular aus und senden Sie es bis spätestens 30. August an genannte Adresse zurück.

Wir freuen uns, Sie im Gletscherdorf „von anno dazu mal“ begrüssen zu dürfen!

Media-Programm und Anmeldung:
http://www.saas-fee.ch/wetter/genussmeile_presse_10.doc


Neue Monte Rosa Hütte SAC im trendigen Zürich-West (CH)

12. August 2010

Der Bereich gta Ausstellungen des Instituts gta der ETH Zürich präsentierte im Februar und März 2010 in der Haupthalle der ETH Zürich eine umfassende Ausstellung zur Neuen Monte-Rosa-Hütte SAC. Das Projekt wurde mit Studierenden des ETH-Studios Monte Rosa und vielen beteiligten Fachpersonen interdisziplinär entwickelt. Ziel des Bauwerks war die gelungene Verknüpfung von ausgezeichneter Architektur mit Nachhaltigkeit und moderner Technologie.

Die Hauptausstellung an der ETH Zürich war ein grosser Publikumserfolg. Die Ausstellung war in kleinerem Umfang in einem Frachtcontainer an der Swissbau Basel und auf dem Campus Science City, Hönggerberg zu sehen. Ab dem 30. August kann sie nun auf dem Areal des TECHNOPARK® Zürich besucht werden. Die Ausstellung zeigt ein Modell der Hütte im Massstab 1:50. Interaktive Touchscreens bieten Informationen zur Gebäudetechnik und Filme dokumentieren den Bau- und Planungsprozess der Hütte.

Eine Ausstellung des Instituts gta in Zusammenarbeit mit dem ETH-Studio Monte Rosa, Departement Architektur, ETH Zürich und der TECHNOPARK® Immobilien AG, Zürich

Departement Architektur
Institut für Geschichte und Theorie der Architektur
gta Ausstellungen
ETH Zürich, Hönggerberg
Wolfgang-Pauli-Str. 15
CH 8093 Zürich
T +41 44 633 29 63
F +41 44 633 10 68
ausstellungen@gta.arch.ethz.ch
http://www.ausstellungen.gta.arch.ethz.ch


Die Markierung der Kernzone im Sihlwald ist abgeschlossen (CH)

12. August 2010

Medienmitteilung 14/2010 aus dem Wildnispark Zürich

Stets auf dem richtigen Weg
Die Markierung der Kernzone im Sihlwald ist abgeschlossen. Sie ist ein wichtiger Teil der Besucherinformation und -lenkung, mit der der gesamte Park einheitlich beschriftet worden ist. Damit ist der Wildnispark Zürich in der Umsetzung der geltenden Schutzverordnung einen wesentlichen Schritt weiter.

Wer durch den Sihlwald wandert, kann seit einiger Zeit an einzelnen Bäumen orange Markierungen wahrnehmen. Sie bezeichnen den Umriss der sogenannten Kernzone – jenes Gebiet, in dem ein Weggebot gilt und Flora und Fauna ganzheitlich geschützt werden. Diese Kernzonen-Markierung ist ein wesentlicher Teil der Umsetzung der Schutzverordnung des Kantons Zürich (SVO), die im Oktober 2008 in Kraft getreten ist. Damit die darin festgelegten Regelungen befolgt werden, sind seit Januar 2009 eine Rangerin und zwei Ranger im Wildnispark Zürich Sihlwald unterwegs. Neben ihrer Aufsichtstätigkeit stehen sie den BesucherInnen vor allem auch als kompetente Ansprechpersonen für Fragen rund um den Sihlwald zur Verfügung.

Positive Besucherlenkung
Neben der Umsetzung der Naturschutzziele im Rahmen der SVO ist auch die umfassende Information und entsprechende Lenkung der BesucherInnen ein wichtiges Ziel des Wildnispark Zürich. Dafür wurden einheitlich orange-schwarze Stelen und Wegweiser entwickelt. Diese bezeichnen einerseits die einzelnen Gebiete, andererseits bieten sie eine Orientierungshilfe. Wichtig sind vor allem die Informationen, die zeigen, auf welchen Wegen Reiten und Velofahren erlaubt ist oder wo Hunde zum Schutz der heimischen Wildtiere an der Leine geführt werden sollen. Der Wildnispark Zürich hat bewusst auf eine positive Lenkung anstelle von Verboten gesetzt. So sind die erlaubten Velo- und Reitwege bezeichnet.

Weitere Auskünfte:
Isabelle Roth,
stv. Geschäftsführerin,
Tel. 044 722 55 17

Bilder zum Download unter: http://www.wildnispark.ch/medien

Weitere Informationen zum
Wildnispark Zürich auf www.Ausflugsziele.ch


Mit dem Rennrad über die Pässe (CH)

11. August 2010

Medienmitteilung
Lenzerheide, 10. August 2010

Die zwölfte ewz Alpen-Challenge vom 22. August in Lantsch/Lenz bildet den Abschluss der Swiss Radmarathon Challenge.

An der ewz Alpen-Challenge mit dem beschaulichen Lantsch/Lenz als Start- und Zielort stehen den Radsportbegeisterten zwei Strecken zur Auswahl: 122 Kilometer mit 3000 Höhenmetern und 220 Kilometer mit 4000 Höhenmetern. Zu bewältigen gilt es dabei in der vorgegebenen Maximalzeit von zwölf Stunden (Start um 6.30 Uhr, Kontrollschluss um 18.30 Uhr) die Pässe Albula und Julier sowie auf der Langdistanz zusätzlich Bernina und Forcola di Livigno. Die Hobbyfahrer besitzen dabei den Vorteil, dass sie sich vorgängig nicht verbindlich für einen Rundkurs entscheiden müssen; noch während des Rennens können sie wählen.

Zwei Kilometer kürzer
Heuer stehen die Vorzeichen für weitere Streckenrekorde – auf der Hauptdistanz der Männer möglicherweise durch den wiederum gemeldeten Seriensieger Philip Götsch – gut. Weil am selben Wochenende die Schweizer Sprint- und Einzelmeisterschaften der Orientierungsläufer in Riom/Parsonz, Salouf und Mon stattfinden, erfordert die Strecke eine geringfügige Korrektur: Statt über Salouf–Del–Mon führt sie von Cunter direkt nach Tiefencastel und ist dadurch zwei Kilometer kürzer. Die ewz Alpen-Challenge bildet im Übrigen den Abschlussevent der Swiss Radmarathon Challenge. Wer an den vorangegangenen zwei Veranstaltungen (Engadin Radmarathon und Alpenbrevet) dabei war, erhält in Lantsch/Lenz eine grosszügige Startgeld-Reduktion von 30 Franken.

„Es wäre schön, wenn wir zum dritten Mal in Folge die 1000er-Marke knacken könnten“, so der Organisationschef Ursin Fravi in Bezug auf die Beteiligung. Ob er und sein Team diesen Wunsch am dritten August-Sonntag erreichen, hängt nicht zuletzt vom Wetter ab. Aktuell umfasst die Startliste etwa 800 Namen, die sich ungefähr zu gleichen Teilen auf die Classic- und die Challenge-Strecke aufteilen. Unter den Gemeldeten figurieren Daniela und Ueli Jud. Das Ehepaar aus Schänis bestreitet die attraktive Radveranstaltung als Hauptprobe aufs sechs Tage später stattfindende „Race against Cancer“, der grossen Gönner-Radtour der Krebsliga. Dabei werden sie die alte Gotthard-Passstrasse während zwölf Stunden so oft wie möglich zu erklimmen versuchen.

Zeitfahren zum Auftakt
Den Auftakt der ewz Alpen-Challenge, für welche ewz 100 Prozent zertifizierten Ökostrom aus Sonne und Wasser liefert, bildet das Zeitfahren am Vorabend (17.00 Uhr). Die 6,2 Kilometer lange und mit 313 Steigungsmetern gespickte Strecke von Crappa Naira (Abzweigung Lenzerheide/Davos) über Brienz nach Lantsch/Lenz zählt für die Lizenzierten zum Bündner Cup. In der Plauschkategorie kann der Kurs als Zweier-Stafette zurückgelegt werden. Gemeldete der ewz Alpen-Challenge können sich kostenlos an der Prüfung gegen die Uhr beteiligen, ebenso Frauen, Männer und Kinder, die sich in den Kategorien Open und Plausch messen. Nachmeldungen fürs Zeitfahren wie auch für die ewz Alpen-Challenge – sie ist Mitglied der Swiss Cycling Top Touren und zählt somit zu den grössten, schönsten und besten Strassen- respektive Mountainbike-Rundfahrten der Schweiz – sind bis eine Stunde vor dem jeweiligen Start möglich.

Das Programm
Samstag. 12.00 bis 19.00 Uhr: Öffnung Rennbüro, Abgabe der Startunterlagen, Nachmeldemöglichkeit.
13.00 bis 19.00 Uhr: Massage. 16.00 Uhr: Anmeldeschluss Zeitfahren. Ab 14.00 Uhr: Pastaparty.
17.00 Uhr: Start Zeitfahren. 19.00 Uhr: Siegerehrung Zeitfahren.
Sonntag. 5.00 bis 6.00 Uhr: Öffnung Rennbüro, Abgabe der Startunterlagen, Nachmeldemöglichkeit.
6.00 Uhr: Aufstellung Fahrerfeld. 6.30 Uhr: Start Challenge- und Classic-Strecke. 10.00 Uhr: Ankunft der
ersten Fahrer Classic-Strecke. 11.00 bis 18.00 Uhr: Pastaparty. 12.00 bis 18.00 Uhr: Massage.
13.00 Uhr: Ankunft der ersten Fahrer Challenge-Strecke. 14.00 Uhr: Siegerehrung Classic-Strecke.
16.00 Uhr: Siegerehrung Challenge-Strecke.
Anmeldung und Informationen unter http://www.alpen-challenge.ch

Für weitere Informationen:
Ferienregion Lenzerheide
Corinne Iten
CH-7078 Lenzerheide
Tel. +41 (0)81 385 11 45
Fax +41 (0)81 385 11 23
Mail corinne.iten@lenzerheide.com
Internet http://www.lenzerheide.com

Bildmaterial:
http://multimedia.photopress.ch/Folder.do;jsessionid=63CEA4CC553F779FC772B92A09E44F27?oid=3923

Ferienregion Lenzerheide auf www.Ausflugsziele.ch


Neue Ruderboote und ein Bootssteg auf Trübsee (CH)

28. Juli 2010

Neu stehen auf dem Trübsee fünf Ruderboote zur Verfügung. Dazu wurde extra ein 12 Meter langer Bootssteg montiert. Die Boote wurden mit der Luftseilbahn nach Trübsee transportiert.

Der Trübsee ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien,Wanderer, Sportler und Geniesser. Das neu umgebaute Berghotel Trübsee mit dem Selbstbedienungsrestaurant und der grossen Sonnenterrasse ist jetzt auch im Sommer geöffnet. Das Freizeitangebot im Gebiet Trübsee wurde in den letzten Jahren laufend ausgebaut. Seit einem Jahr können Trübsee-Gäste mit dem Ruderboot die Schönheiten des Sees entdecken. Ein erstes Ruderboot kam im Sommer 2009 als Versuch zum Einsatz und wurde sehr rege benützt. Deshalb wurden vier weitere Aluminium-Ruderboote der Marke Linder Fishing 440 angeschafft. Die Boote sind 430 cm lang, bieten Platz für vier Personen und sind mit Ruder und Schwimmwesten ausgerüstet. Damit das Ein- und Aussteigen möglichst komfortabel ist, wurde ein 12 Meter langer Bootssteg montiert, an welchem die Boote anlegen können.

Die Boote wurden mit der Luftseilbahn Angel-Eyes nach Trübsee transportiert. Da sie für die Luftseilbahnkabine zu gross waren, wurden die Boote unten an die Kabine gehängt und so als „Unterlast“ auf den Berg gefahren.

Unter http://www.titlis.ch/filemanager, User Name: media, Passwort: 135136 können Sie Bilder vom Bootssteg, vom Ruderboot sowie vom Transport mit der Luftseilbahn in Druckqualität herunterladen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das gewünschte Bild und speichern Sie dieses auf Ihrem Computer.

Bergbahnen Titlis Rotair,
Peter Reinle,
Leiter Medienstelle,
6390 Engelberg
Tel. 041 639 50 50,
Mobile 079 345 05 56,
preinle@titlis.ch,
http://www.titlis.ch


Blick in den Rucksack eines Rangers – Internationaler Rangertag (CH)

27. Juli 2010

Medienmitteilung 13/10 aus dem Wildnispark Zürich

Am Samstag, 31. Juli informieren die Ranger des Wildnispark Zürich über ihre vielfältige Arbeit im Sihlwald. Die Aktion ist Teil des ersten internationalen Rangertages, an dem sich weltweit Ranger aus verschiedenen Schutzgebieten beteiligen.

Am Samstagnachmittag stellen die Ranger des Sihlwaldes verschiedene Aufgaben und Tätigkeiten aus ihrem Berufsalltag vor. Auf spielerische Art erklären sie den Besucher/innen, was ihre Arbeit beinhaltet und mit welchen Hilfsmitteln sie über den Wildnispark Zürich informieren. In ihrem Rucksack bringen sie vielfältige Spiele mit, die Gross und Klein Interessantes über die Geschichte des Sihlwaldes und die Herausforderungen eines Rangers selber erfahren lassen. Das Ranger-Team ist bei trockenem Wetter von 13.30 bis 16 Uhr beim Aussichtsturm Hochwacht auf dem Albisgrat anzutreffen.

Internationaler Rangertag

Mit dieser Aktion beteiligt sich der Wildnispark Zürich am internationalen Rangertag, der in diesem Jahr erstmals durchgeführt wird. Von Afrika bis Kanada führen Ranger aus den unterschiedlichsten Schutzgebieten Veranstaltungen durch, die ihre Arbeit der Öffentlichkeit präsentieren.

Weitere Auskünfte:
Nicole Aebli, Rangerin & Vorstands-Mitglied «Swiss Rangers»,
Tel. 044 722 55 20 oder nicole.aebli@wildnispark.ch
Links: http://www.wildnispark.ch; http://www.swiss-rangers.ch
Sihlwald, 27. Juli 2010

Bild zur Medienmitteilung
Download unter http://www.wildnispark.ch/medien

Weitere Informationen zum
Wildnispark Zürich auf www.Ausflugsziele.ch


Alpenrosentango: Erfolgreiche Premiere trotz des Regens (CH)

23. Juli 2010

Gestern Abend, am 22. Juli 2010, hat die Premiere des Freilichttheaters auf der Alp Breitlauenen stattgefunden. Das Stück Alpenrosentango von Hansjörg Schneider wurde vor der Kulisse einer Berghütte in unterhaltsamer Weise aufgeführt.

Rund 150 Zuschauer fuhren mit der Schynige Platte-Bahn auf die Alp Breitlauenen und wohnten dem Spektakel auf 1542 Meter über Meer bei. Während es in Strömen regnete, sassen sie auf der gedeckten Tribüne im Trockenen. Einzig die Schauspieler wurden nass, doch dies liessen sie sich nicht anmerken. Sie tanzten, sangen und interpretierten das wehmütig-heitere Stück auf eine beeindruckende Art. Regisseur Hans Peter Incondi bezog die Umgebung ein und erweiterte die Bühne. Manche Szenen wurden auf der Alpwiese und auf dem Brunnen neben der Alphütte gespielt.

Bis am 28. August 2010 wird der Alpenrosentango noch 17 Mal aufgeführt.

Jungfraubahnen
Simon Bickel
Informations- und Medienverantwortlicher
Harderstrasse 14
CH-3800 Interlaken

Tel: +41 (0)33 828 72 00/+41 (0)79 222 53 10
Fax: +41 (0)33 828 72 64
E-Mail: simon.bickel@jungfrau.ch

Weitere Informationen:
Zur Schynige Platte auf Ausflugsziele.ch
Zur Vorführung auf www.alpenrosentango.ch
Zur Schynige Platte Bahn auf www.jungfrau.ch


Zoo Zürich: Die 4 jungen Löwen sind wohlauf!

20. Juli 2010

Die 4 jungen Löwen, die letzte Woche im Zoo Zürich zur Welt kamen sind, sind wohlauf und können ab sofort auf der Webcam des Zoos (www.zoo.ch) in der Wurfboxe beobachtet werden. Vielfach sind in den letzten Tagen im Zoo Zürich Anfragen eingegangen, wie denn diese 4 Löwen heissen.

Wie heissen die jungen Löwen im Zoo Zürich?
Mit wenigen Ausnahmen sind die Tiere im Zoo Zürich individuell gekennzeichnet. Sie tragen Ringe, haben ein unverwechselbares Farbmuster oder haben – unsichtbar – einen Mikrochip. Bei vielen Tieren gehört zur individuellen ‚Markierung’ auch ein Name. Die Namensgebung folgt dabei festen Regeln: Die Namen der in einem Jahr geborenen Tiere fangen mit dem gleichen Buchstaben an, und da wir im Jahr 2000 wieder am Anfang des Alphabetes waren, erhalten die Jungtiere von 2010 einen Namen, der mit ‚K’ beginnt. Zudem verwenden wir nicht für Menschen gängige Namen, sondern Namen, die einen geografischen Bezug zum Herkunftsgebiet der Tierart haben, wie geografische Bezeichnungen (Berge, Flüsse, Städte,..) oder spezielle Wörter aus der dort heimischen Sprache.

Vier noch namenlose Löwenjunge
Löwen gelten als die Könige (und Königinnen) der Tiere, entsprechend würdig und klangvoll sollen auch ihre Namen sein. Dies gilt besonders auch für die Zürcher Löwen, denen ja die Ehre zufällt, das Zürcher Wappen zu halten. Noch wissen wir das Geschlecht der Jungen nicht, das werden wir erst bei der ersten veterinärmedizinischen Kontrolle in 7 bis 8 Wochen erfahren. Wir suchen nun schöne und geeignete Namensvorschläge für die 4 am 14. Juli geborenen Löwenkinder. Bis am 3. September 2010 können Vorschläge eingereicht werden (zoo@zoo.ch; Zoo Zürich, Zürichberggstrasse 221, 8044 Zürich), eine kleine Jury wird dann eine Auswahl treffen. Die Gewinner des Wettbewerbs werden zu einem Besuch bei den Löwen im Zoo Zürich eingeladen. Wird ein Name mehrfach genannt, bestimmt das Los den jeweiligen Sieger. Über die Entscheide wird keine Korrespondenz geführt.

Für Fragen stehen zur Verfügung:
Dr. Alex Rübel, Zoodirektor, Tel. 044 254 25 00
Dr. Robert Zingg, Kurator, Tel. 044 254 25 00
Text und Foto sind elektronisch erhältlich unter http://www.zoo.ch/medien

Weitere Informationen zum
Zürich Zoo auf www.Ausflugsziele.ch